Donnerstag, 11. November 2010

Brandneu auf »Ein Buch lesen!«: Die Buchfindemaschine

Liebe LeserInnen,

vielen Dank, dass Sie uns nun schon seit geraumer Zeit in massiv steigender Zahl die Treue halten. Vielleicht haben Sie sich bei Ihren Besuchen hier schon manchmal gefragt:

»Die Leute von ›Ein Buch lesen!‹ wuseln, tun und machen so viel, dass ich gar nicht weiß, welches Buch von denen ich nun eigentlich lesen möchte!«

Wir wissen um dieses Problem. Und wir arbeiten daran. Ein erstes, konkretes Ergebnis ist heute online gegangen:  Die


Ja, liebe Freunde: Suchmaschinen waren gestern noch von heute, heute sind sie schon von gestern. Jetzt gibt es die Findemaschinen. Wenigstens eine davon. Die Buchfindemaschine. Ab heute wird es leicht für Sie sein, das Buch zu finden, das genau zu Ihnen passt. Denn Findemaschinen sind von heute und ersparen das Suchen von gestern. Und ehe die Findemaschinen von gestern sein werden, sollten Sie sie heute noch nutzen. :-)

Nicht um zu suchen. Sondern um zu finden:

Etwas zum Lesen. Und zwar eins unserer Bücher! Es wird Sie reicher machen. Und uns auch. :-))

Posten Sie einen Kommentar, wenn Sie das Buch Ihrer Wahl gelesen haben. Loben Sie uns. Beschimpfen Sie uns. Wer lobt, der liest, und wer schimpft, der kauft. Mit beidem können wir sehr gut leben. :-))) 


Bleiben Sie uns gewogen,

Ihrem Team von »Ein Buch lesen!«

Mittwoch, 10. November 2010

Die Lust einen Krimi zu schreiben! Teil III

… Ich musste diesen Gedanken unbedingt zu Ende denken. Wer war der Mörder?  Eine Frage, die mich ständig beschäftigte. Es fiel mir schwer, mich zu entscheiden. Da die Tatverdächtige, deren Fingerabdrücke sich auf der Tatwaffe befanden, bestritt, den Mord begangen zu haben, musste weiter recherchiert werden. Gut dachte ich mir, suche ich den Täter in einem anderen Umfeld. Ich ging Zeile für Zeile noch einmal genau durch. Das Täterprofil war erstellt, Fingerabdrücke und Beweismaterial waren spärlich, Zeugen gab es keine. Mit den vorliegenden Fakten musste der Täter nun dingfest gemacht werden. Oder war es am Ende doch die bereits Angeklagte? Fragen über Fragen, und ich musste die Lösung finden. Dazu war logisches Denken erforderlich. Ich nahm all meine infrage kommenden Verdächtigen noch einmal gründlich unter die Lupe. Mit jeder einzelnen Figur hatte ich Mitleid. Schon beinahe verzweifelt stand endlich »mein« Mörder vor meinem geistigen Auge fest.

Ich hatte es mir wirklich nicht leicht gemacht. Es war nur eine Kleinigkeit, mit der er/sie überführt werden konnte. Ich glaubte, die Lösung gefunden zu haben. Zufrieden war ich allerdings nicht damit. Aber einer oder eine ist immer der Luser. Wie bringe ich das jetzt geschickt zu Ende?, dachte ich mir. Die letzte Phase meines Krimis, so fand ich, war die schwierigste. Die Entscheidung, wer letztendlich die Tat begangen haben soll, musste sich mit den bisherigen Angaben und Vorfällen decken.  Der gesamte Handlungsablauf musste miteinander harmonieren und eine logische Schlussfolgerung ergeben. Eine kurze Unterbrechung war erforderlich. Es war doch schwieriger als ich dachte. Aber sollte ich jetzt aufgeben, wo ich so weit vorgedrungen war? In meinen anderen Romanen konnte ich meiner Fantasie freien Lauf lassen. Hier musste die Geschichte stimmig sein, damit sie nicht unglaubwürdig erschien. Nein, aufzuhören wäre feige gewesen. Außerdem hatte ich meine Protagonistin und auch die anderen Figuren lieb gewonnen. Es musste weitergehen.

Ich fragte vertraute Personen, ob die Art und Weise des Geschriebenen akzeptabel sei, was bejaht wurde. So begann ich mit dem letzten Abschnitt, den ich ohne meine Überzeugung richtig gewählt zu haben beendete. Ich war in das Geschehen zu sehr involviert, sodass sich die Gefühle mit einschalteten. Das hat Vor- und Nachteile. Wer außerhalb steht, kann die Lage besser und logischer überblicken. Wer sich jedoch von Gefühlen leiten lässt und genau weiß, wovon er schreibt, kann es glaubwürdiger herüberbringen. Egal wie, es ist geschafft. Der Krimi ist geschrieben und kürzlich erschienen. Im Nachhinein bin ich zufrieden. Ob der Inhalt gut ankommt und das Thema getroffen ist, müssen die Leser entscheiden.  Es ist der erste Krimi, den ich geschrieben habe. Ein zweiter ist nicht in Planung. 
Aber man kann nie wissen …

Ich wünsche allen Lesern spannendes Lesevergnügen!
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