»… Vielleicht hätte ich
besser schreiben sollen: Es
entstand oder
auch entsteht nicht nur mir zu viele Kosten, außer der Reihe. Dabei ist es als
»Chronischer Stress« zu bezeichnen, wenn auch weitere Personen, quasi von dem
Kinderschänder und seiner Schänderin, finanziell über den Tisch gezogen worden
und auch noch weiter werden. Zumindest bei den meisten liegt da ein Versuch.
Aber wie so etwas durchaus mit der Statistik festgestellt werden kann, eben zehn
Versuche, einer klappt. Das ist auch bei mir passiert, auch ständig weiter versucht
worden, darum war mein Körper auf einmal in einem dauerhaften Alarmzustand. Denke
an meinen Blutdruck 214/106.
Manchmal denke ich auch,
dass mein Trauma, was ich erlitten habe, von mir zu emotional beschrieben wird.
Es wäre bestimmt einfacher, diese ganze Geschichte auf den finanziellen Bereich
zu schieben. Was ich dir schon geschrieben habe, diese Aktion des
Kinderschänders und seiner Frau, den Keller unter Wasser zu setzen. Dabei den Versuch, die Eigentümer quasi zu
zwingen, anschließend den Schaden zu beseitigen. Einen Schaden, den sie weiter
fortführten. Vermutlich auch, um als eine der Taten gegen mich anzuwenden. Damit
es beide schaffen, mich aus der Bleibe durch gezielten psychischen Druck oder
Angriffe zum Auszug zu bewegen. Was eigentlich normalerweise Versuche von Eigentümer
ist, manchmal auch von Nachbarn.
Gut, es wurde mir schon
gesagt, dass ich mir doch was Neues suchen sollte, wenn mir das alles nicht
passt. Außerdem wurde ich hart angesprochen. Darin wurde ich aufgefordert, die Eigentümer
nicht mehr mit Hinweise auf den Zustand des Hauses mitzuteilen. Dabei sind
Besitzer für die Beseitigung der Ursachen und Schäden am Haus zuständig.
Außerdem müssen Mieter den Schaden sofort dem Vermieter melden. Was ich gemacht
habe und mir ist nur Schaden entstanden. Wenn mir das nicht gefällt, dann kann
ich gehen. Trocknungsgeräte hätten schon etwas verbessert, aber die Kosten an
Miete eines solchen Gerätes und dazu die entstandenen Stromkosten sind erst gar
nicht in Frage gekommen. Übrigens habe ich doch auch dieses Ereignis in meiner
Stellungnahme, gerichtet an das Gericht, mit der Anordnungssache mit langer
Nummer und Buchstaben, beschrieben.
Ausgerechnet diese
Eigentümer sind als Zeugen für den Kinderschänder und seine Schänderin von
deren Anwalt aufgeführt worden. Vermutlich wurde von mir erwartet, dass ich
eine entsprechende Formulierung schreibe, ebenso, wie es der Anwalt geschrieben
hat. Ob ich das richtig zu Papier brachte, war und bin ich nach wie vor nicht
sicher. Leider war auch meine Schriftart noch nicht zu 100% in Form, was ich
aber auch erklärt habe. Diese Anordnung gegen mich erstellt, wurde von mir als
unglaubliche Unverschämtheit gesehen. Nicht nur von mir, auch von den weiteren
Mietern im Haus, auch von Nachbarn, selbst von Bekannten. Was von mir als
Antwort vorgetragen wurde ist nur ein Hauch von dem, was ich in der letzten
Zeit ertragen musste. Nur, weil ich dem Kinderschänder die Tour versemmelt
habe! Einer der Nachbarn aus der Wohnung im ersten Stock wurde mit einer
Schnapsflasche im Treppenhaus angegriffen. Er wird ebenfalls regelmäßig
beleidigt.
Einen schweren Angriff auf
meine Person hat ja vorher stattgefunden, was ich auch dem Gericht mitteilte.
Für diesen Moment waren sich diese Täter sicher, dass ich das trotz Hilfe der
Ärzte nicht überleben werde und wenn doch, dass ich in einem Heim landen werde,
weil ich schwere Gehirnschäden erlitten habe. Die von mir gemietete Wohnung
würde bald zum Vermieten freistehen, so wurde von beiden das berichtetet. Sie haben
beide über die Art des Wissens über meinen Zustand ihre Freude dabei zum
Ausdruck gebracht. Wenn ich nicht gefunden worden wäre. Und eigentlich hätte
das trotz finden und Engagement in Krankenhäusern auch passieren können. Das
dies nicht geschehen ist, könnte eine Fachärztin erklären. Was auch mir bekannt
ist, was ich natürlich überhaupt nicht kundtuen wollte, denn nicht, dass ein
zweiter direkter korrigierter Versuch gestartet wird.

Es konnte von denen die
mich fanden, nach den 24 Stunden nach der Tat, nicht festgestellt werden, was
genau geschehen ist. Es war nach Wochen danach, als ich verlegt worden bin.
Ohne richtig zu sprechen, nicht fähig zu schreiben und nur im Rollstuhl eine
Bewegung betätigen zu können. Mit meinem Training habe ich sofort begonnen. Danach
lag für mich eine Reha Verlegung an, dort konnte ich zumindest Telefonate führen.
So konnte ich schon Dinge zu der Körperverletzung mitteilen.
Selbstverständlich musste
ich meinen gesetzlichen Eigenanteil von einem festen Betrag pro Tag übrigens
auch an die Krankenkasse zahlen. Meine Rente wird nicht vom Soziallamt gezahlt.
Anwälte kann und wollte ich nicht von der Rente zahlen. Auch die Gerichtskosten
und die Kosten des Anwaltes des Kinderschänders forderten, würde ich bis heute
nicht ertragen können. Gezahlt haben das gute Bekannte, irgendwie fühle ich
mich dafür in der Pflicht. So bin ich halt. Meine Pflicht habe ich getan als
Bürgerin, damit wurden Menschen geschützt oder auch nicht? Was ist mit den Opfern? Haben die nur eine Chance, wenn das noch nicht einmal mir gelingt?
Das mit dem Gas muss ich
dir auch endlich erzählen, dazu wird etwas in der Zeit zurückgegangen. Damals
waren die Katzen und ein kleiner Hund meine Begleiter. Zudem habe ich ein Auto
besessen, das half mir bei dem Umzug von damals. Gestehen muss ich dir, dass
ich an dem Auto auch sehr hing. Dabei liebte ich noch früher einen Volvo. Der
dann von einem 9000er abgelöst wurde. Eben als letzter Wagen, den ich mir
leistete, war der 900er Saab. Es ging mir wirklich um Sicherheit. Der letzte Wagen
war nicht der Jüngste und musste zeitnah in eine Werkstatt und danach zum TÜV.
Da musste ich mich wirklich von ihm trennen, schließlich bin ich frühzeitig in die
Rente gegangen.
Es war damals der Tag, an
dem ich der Meinung war, dass ich den Umzug mit dem Saab, und damit auch seinen
Verlust, geschafft habe. Es war der angefangene Winter, der Wind wehte draußen,
mein Gedanke war, den Abend mit einem gemütlichen Bad zu beenden. So ließ ich
warmes Wasser in die Wanne laufen um mich dann entspannt hineinzulegen. Das
Wasser, welches nachlief, musste dann heiß sein. Komisch war, dass aus dem
Wasser eine Art Nebel herauswuchs. Außerdem kühlte sich das Wasser so schnell
ab. Irgendwie hob ich einen Fuß aus dem Wasser. Dort, wo sich das Bad an der
Wand befand. Meine Zehen wurden bitterkalt. Mein Blick folgte der Wand. Dort
befand sich, gut auf 2m Höhe, ein sauberes und exaktes Loch, geschätzt 150 mm
im Durchmesser, was bestimmt früher mit einer professionellen Kernbohrung durch
die Wand erstellt worden ist. Innen und außen befanden sich jeweils
wetterfestes Lüftungsgitter, auch um Nagetiere fernzuhalten. Es war die
Ostseite der Wand und von dort drückte der Ostwind mit seiner Macht direkt in
das Badezimmer.
Warum war das so? Direkt
neben der Eingangstür war an der Wand ein Heizungsbrenner. Der war für die
Heizung und das warme Wasser zuständig. Allerdings benötigt ein solches Teil
große Mengen Sauerstoff aus der Raumluft. Bedeutet auch, dass von dem Gerät der
Sauerstoff aus dem Raum genommen wird. Darum musste natürlich genug frische
Luft in den Raum geholt werden. Was so ein Loch durchaus leisten kann. In
diesem Moment war mir klar, warum die Miete für mich durchaus preiswert war. In
den folgenden Jahren habe ich dort auf das Baden verzichtet und dafür schnell
geduscht. Das wirkt sich auch positiv auf die Abrechnung der Gasrechnung aus.
Diese Brenner befinden
sich in den Wohnungen. Der Kinderschänder besaß keine Möglichkeit, außer den
eigenen Heizungsbrenner zu beschädigen. Aber die Leitungen befanden sich zugängig im
Keller. Verstehst du jetzt, warum ich so in Panik geraten bin, als er
angefangen hat, mit einem Bolzenschneider im Keller die Rohre zu bearbeiten? Es
schallte durch das Haus. Vorher hörte ich ihn durch das Treppenhaus brüllen,
dass er mich kriegen wird, verbunden noch mit schlimmen Beleidigungen. Wobei er
durchaus Eckrohrzangen einsetzen konnte, um damit den Gasrohren auf dem Weg zum
Zähler zuzusetzen. Das traute ich ihm zu. Darum war ich doch froh, als ich
endlich eine Wohnung fand, in die ich flüchten konnte. Dort befindet sich
übrigens der eigene Brenner im Keller. Das wäre mit Kinderschänder als Nachbar
eine noch größere Katastrophe geworden. Bei meiner Flucht wurde auch im Keller
dieser Zähler fotografiert, der Verbrauch unter Zeugen auch aufgeschrieben,
danach entsprechend dem Anbieter mitgeteilt.

Es ist bis heute kein
Nachmieter für diese alte Wohnung, in der ich vorher wohnte, gefunden worden.
Es dürften, vermutlich, Bewerber kein Interesse an einem solchen Heizungsbrenner
und den geforderten Lüftungsöffnungen innerhalb eines Badezimmers gezeigt
haben. Zudem auch der entstandene Schimmel, der sichtbar war. Daraus resultierte, dass keine Miete mehr für diese Wohnung gezahlt
worden ist. In diesem Fall eben nicht für mich »dumm gelaufen«. Eigentlich
hätte nach mir Ruhe in das Haus ziehen müssen. Was eben nicht passierte.