… oder was der
Anwalt hätte verhindern müssen …
»… Berichtet habe ich dir schon von dem missbrauchten Kind, das ich neben seinem Schänder und dessen »guten Freund« im Eingang eines Hauses stehen sah. Mit dem schien es funktioniert zu haben, was vorher mit Mio nicht klappte. Es war ja nur ein Moment, in dem ich beide Männern betrachtete und bei ihnen ein Gefühl der Entspannung sehen konnte. Sie hätten ja auch miteinander Lustgefühle ausleben können. Beide waren sichtlich zufrieden. Aber nicht das Kind.
Es hatte mich so furchtbar hart getroffen, als ich den Jungen sah. Irgendwie schien er der Sohn des anderen Mannes zu sein. Vielleicht noch im Kindergarten, oder vielleicht schon in der Grundschule, dann aber in der ersten Klasse. Der Ausdruck des Gesichtes traf mich so hart, weil dieser Blick des Kindes völlig emotionslos in das Nichts blickte. Das Wesen hat, und das vermutlich schon öfter, ein traumatisches Erlebnis ertragen müssen, und wohl wieder und das quasi immer wieder und damit schwere seelische Verletzung erfahren. Und beide Männer standen neben dem Kind und fühlten sich gut. Und bei mir das Gefühl, dass diese Männer gerade das Kind missbraucht haben und dann auch nicht zum ersten Mal.
Der Kinderschänder ließ sich gerne filmen, das hat auch seine Ehefrau für ihn gemacht. Um damit auch Geld verdienen zu können, musste schon ein »Fachmann« aktiv werden. Was wohl auch dieser »Vater« war und wohl auch noch ist. Wobei es dafür das Darknet gibt, was durchaus für illegale Aktivitäten als ein Marktplatz gilt. Zu illegalen Aktivitäten wie Kinderpornografie zählen, wobei bereits das Speichern von z.B. kinderpornografischen Thumbnails, die als kleine Vorschaubilder gelten, strafbar sein kann und das eigentlich auch härter bestraft werden müssen.
Für Darknet-Nutzer gibt es die Kryptowährung, mit entsprechenden Börse werden die sogenannten Bitcoin gegen Euro getauscht und per SEPA-Überweisung auf das normale Konto überwiesen. So einfach ist das, man muss nur wissen, wie es geht. Für Psychopathen ein Eldorado, da muss das Geld auch weiter fließen - für das Kind eine Hölle auf Erden. Von diesem Geld lässt sich auch ein Anwalt gut bezahlen. Was ja auch gemacht wurde.
Er hat mich gesehen, als ich mit meinem Tretroller dort vorbeifuhr. Geahnt habe ich schon, dass er gegen mich vorgehen würde. Was mir von dem Anwalt vorab schon als Drohung mitgeteilt wurde, dass die von mir informierten Polizeibeamte in Erwägung ziehen könnten, mich einer amtsärztlichen Untersuchung zuzuführen. Was nur ein Bruchteil dieser Aktivitäten des Anwaltes war. Umsonst hat er das nicht gemacht und das plante er auch weiter gegen mich zu tun.Wie er bei Mio versuchte, sich in seiner Anwesenheit mit sexuellen Versuche an dessen Sohn heranmachte, versuchte er an mir Körperverletzungen anzusetzen. Für den Fall, dass ich es schaffe, mich zu verteidigen, könnte er gegen mich entsprechend wirken. Deshalb war es mir schon wichtig, dem Kinderschänder und auch seiner Frau nicht zu begegnen. Geplant war von Beiden, mich anzugreifen. Wenn ich die Wohnung verließ, passte ich auf.
An einem Tag, fast zeitnah zu dem schon geschilderten missbrauchten Kind, geschah es dann. Als ich bereits im Innenhof war, um mit meinem Tretroller loszufahren, merkte ich, dass ich etwas Wichtiges vergessen habe. So lief ich zurück, eilte schnell in die Wohnung, steckte ein was ich noch brauchte und ging umgehend wieder in den Flur. Die Wohnungstür habe ich abgeschlossen, wandte mich, um das Treppenhaus zu verlassen.
Das hat der Kinderschänder früh mitbekommen, er nutzte das und war bereits aus seiner Wohnung geschlichen. Ohne zu zögern stürzte er in meine Richtung, sein Gesicht mit hasserfülltem Ausdruck dunkelrot gefärbt. Wieder sah ich, wie er seinen Arm angewinkelt vor seinem Körper hielt, wieder die Hand zur Faust gebildet, wieder war sein Daumen mit den Fingern geschlossen. Damit wollte er nicht nur drohen, damit machte er mir klar, dass er die Gewalt seiner Faust gegen mich einsetzen wollte. Im Prinzip eine Sache, die sich innerhalb ablaufenden Sekunden ereignete, ich hätte keine Chance gehabt. Zurück in die Wohnung ging nicht mehr, an ihm vorbei und dann zu flüchten war ebenfalls nicht möglich, eine verbale Zurechtweisung ebenso, bei Stress versagt meine Sprache.
Meinen Arm streckte ich vor, die Hand war auf halber Höhe, reichte in die Richtung des Dackels, der seinen Herren natürlich bei dieser Aktion begleitete. Nur einen kurzen Druck von mir auf das Pfefferspray, was dazu führte, dass ein Hauch sich in die Bewegung des Kinderschänders bewegte, der sich umdrehte und wieder zurück in seine Wohnung stürzte. Der Dackel tat mir leid. Der arme Hund erreichte vor seinem Herrn die Wohnung. Die Wohnungstür wurde schallend geschlossen und dann trat eine Ruhe in den Treppenflur, den ich umgehend verlassen konnte.
Natürlich meinte er als Simulant, die Stunde des Gewinnens wieder bald feiern zu können. Seine Frau kam erst später nach Hause. Beide suchten die Polizei auf, schilderten eine Geschichte, die natürlich anders erzählt wurde als sie war. Zeitnah wurde der Anwalt sehr engagiert tätig, simpel betrachtet, eben ein Anwalt, der tätig wurde, für den Kinderschänder und dessen Schänderin. Für die stellte der Anwalt einen Antrag bei Gericht, dabei ging es nicht um Miet- und Wohnungseigentumsrecht.
Es ging in der Tat um eine einstweilige Verfügung gegen mich, es drohten Ordnungsgelder und nicht nur das. Es war schon eine schlaue Überlegung. Denn es war die Aufgabe der Antragsteller zu kontrollieren, dass ich mich an das Verbot der einstweiligen Verfügung halte. Was natürlich kein Problem für die Beiden war. Denn selber haben sie alles versucht, dass es zu weiteren Verletzungen oder Bedrohungen von ihnen kam. Es ging tatsächlich um Gewaltschutz. Aber nicht für mich. Zwei Personen die kontrollieren, die wieder angreifen können und das auch machen, die können dann zudem natürlich mehr an ihren Anwalt liefern, als eine Person so wie ich, die angegriffen wird, die sich dann noch nicht einmal einen Anwalt leisten kann.
Natürlich habe ich beim Gericht
gewesen, habe gesagt, dass ich dringend eine/n Anwalt/in brauche. Mir wurde
gesagt, dass ich keinen entsprechenden Antrag stellen kann, denn mir steht das
nicht zu, weil ich, nach Aussage der Mitarbeiterin des Gerichtes, zu viel Rente
erhalte. Das hast du mir nicht zugetraut, oder doch? …«
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Der 6. Kriminalroman, der in »Ich-Form« entsteht, der als Münsterland-Kriminalroman auf wahren Begebenheiten basiert.
2. Leseprobe: Das missbrauchte Kind
3. Leseprobe: Der Pädophile, das Elefantengedächtnis und das missbrauchte Kind
4. Leseprobe: Der Kinderschänder, seine Frau und deren Anwalt
5. Leseprobe: Al Capone, der Kinderschänder und deren Anwälte
6. Leseprobe: Die Macht der Kinderschänder
7. Leseprobe: Ein Auto, ein Unfallbetrug, der Kinderschänder und sein Anwalt
8. Leseprobe: Der Anwalt, sein Kinderschänder und die Kirche
9. Leseprobe: Der Anwalt, der Kinderschänder und der Mörder
10. Leseprobe: Die Art der Gewalt des Kinderschänders
12. Leseprobe: Die Anwälte von Mörder und Kinderschänder …
13. Leseprobe: Der Kinderschänder und sein Anwalt …
14. Leseprobe: Die Geliebte des Mörders und der Anwalt
15. Leseprobe: Die Ratten und der Kinderschänder
16. Leseprobe: Der Anwalt und sein Kinderschänder …
»Der Mörder und der Kinderschänder«
»Der hässliche Zwilling« 2011
»Mord in Genf« 2012
»Blauregenmord« 2013





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