Es war an irgendeinem Tag, als der Zuständige meinte, im
Innenhof Pflanzen schneiden zu müssen. Irgendwie schien er die Kameras ignoriert
zu haben, die den Bereich überwachten, damit die Räder etwas geschützt waren.
Es hat ihn ein kleiner Junge begleitet, schien wohl ein Enkel von ihm gewesen
zu sein, auch, dass er den Kindergarten noch besuchte.
Irgendwann bekam ich das Gefühl, dass endlich Ruhe im
Innenhof war. So holte ich mir die Chipkarten aus den Kameras und betrachtete
mir die aufgenommenen Bilder und Videos. So sah ich auch Wanda, die Ehefrau des
Kinderschänders Emil, die sogar von ihm regelmäßig verprügelt wird. Daran wird
sie offensichtlich nicht gedacht haben, nachdem sie den kleinen Knaben sah.
Auch die Kameras interessierten sie nicht mehr.
Wanda ließ ihre Hände in die Taschen der Art Strickjacke
versenken. Und während sie sich diesem Knaben näherte und zu dem Kind sprach,
und dabei lächelte, drückte sie ihre Hände zu ihrem Intimbereich, wo sich
irgendwo ihre Vulva befindet, um dann dort auch rhythmisch ihre Hände in
Tätigkeit brachte. Sie kam dem Jungen zu nahe und auch ihr Gesicht zeigte eine
Hingabe zu ihm. Irgendwie schien sie auch Kinder auf eigene Art und Weise zu
lieben, so, wie auch Emil Kinder liebt und die Beiden schon mit Kindern
Geheimnisse haben. Erst ein Bild, danach ein Video, das alles wollte nicht
enden.
Irgendwann verschwand der Junge.
Da näherte sich Wanda dem Zuständigen. Es schien ihr an
der Stelle nicht mehr zu jucken, was sie auch im möglichen Fall sagen würde. So
zog sie ihre Hände aus den Taschen der Jacke, führte die Arme schnell zu ihrem
Rücken. Wie mit einem Ruck bewegte sich ihr großes Brustvolumen in eine höhere
Position. Sie wollte ihm gefallen, was ihr irgendwie aber nicht gelang. Was sie
auch spürte und darum ging.
Vielleicht, um den Knaben zu suchen, oder ihren Emil, der
definitiv nicht auf Frauen steht, auch nicht auf Männer, aber dafür auf Knaben.
Wenn ich zurückdenke erinnerte ich mich, dass diese
Sichtung bei mir wieder Magenprobleme ausgelöste. Die mich wieder zum Kotzen
brachte. Als das passierte, hatte ich doch schon, aus meiner Sicht betrachtet,
gewaltige »Erfahrungen« mit dem Kinderschänder Emil, seiner Frau Wanda und besonders
mit deren Anwalt gesammelt.
Ehrlich gesagt, wenn ich mir vorstelle, ich würde mich
einem Beamten, der dann noch eine Uniform trägt, auf diese Art und Weise
nähern, wie es Wanda bei dem Kind getan hat, würde das vermutlich als eine
Nötigung und Bedrohung gesehen. Eben auch als Straftat, für die dann passend
die Polizei zuständig ist. Üblicherweise gibt es ja in solchen Fällen auch die
Bezeichnung: Aussage gegen Aussage. Wer dann gewinnt, dürfte klar sein, ich
würde es nicht sein. Das weiß ich, also würde ich das nicht tun, das gehört
sich auch nicht! Da bilde ich mir auch ein, dass viele Menschen auch so denken.
Wobei, da kann man sehen, wer in einem solchen Fall die absolute Macht hätte.
Kinder sind davon weit entfernt ...
Der 6. Kriminalroman, der in »Ich-Form« entsteht, der als
Münsterland-Kriminalroman auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.
Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:
»… Das letzte Stück musste Sylvia ihren Tretroller schieben.
Dann hatte sie endlich den höchsten Bereich des Berges erreicht. Wie still es
für Sylvia dort ist, wie friedlich, wie manchmal es auch in früheren Zeiten manchmal
so war. Dann konnte ihr Blick nicht weit genug gerichtet sein. Ein freies Feld
bis der Horizont endete, da, wo scheinbar ein Wald beginnt. Aber bis dahin
wünschte sie sich einen weiten Blick. Wobei genau dort, weiter unten, entdeckte
sie wieder die Hochlandrinder, die sich friedlich bewegten.
Natürlich waren Wanda und Emil direkt vorhanden, sie
wohnten Tür an Tür mit ihr. Die Einkünfte von ihnen bestanden zum einen von
irgendeinem Amt, dann etwas Geld für die Taxifahrten. Der Rest war Schwarz
verdient. Wobei die Fotos und Filme Geld brachten, davon ließen sich schon
Autos, Wohnwagen, Urlaube finanzieren. Aber Geld für einen Anwalt ausgeben, der
seine Kosten höher forderte, als das Amt zu zahlen bereit wäre, dürfte für sie
nicht in Frage kommen.
Eher würde es wohl besser passen, wenn Eva sich bei dem
Anwalt beliebt machte, ihn zahlte und er ihr dann umfangreich sein Können
gegenüber Sylvia zeigen konnte. Was er ja auch tat.
Über den Wäldern kann sie noch die Spitze einer Kirche
erkennen. Dort sollen vor mehr als 30 Jahren junge Menschen missbraucht worden
sein. Die brauchten den Tod des Priesters, um reden zu können. Und was hat die
Anzeige von ihr gegen den Grundschullehrer gebracht? Der Lehrer musste 5.000
D-Mark zahlen.
Dann war es ein Taxifahrer und eine Anzeige von Sylvia,
wobei sie dafür fast draufgegangen wäre. Denn sie musste sich unbedingt auch
noch mit einem Mörder anlegen.
Der Berg machte ihren Kopf frei. Wie bestimmte Ereignisse
so Einfluss nehmen können auf ihre Lebenseinstellungen, auf ihr Verhalten, auf
ihr Tun. Fühlte sie sich als junge Frau im Widerstand gegen die eigene Mutter.
Dann fühlte sie sich viele Jahrzehnte lang auch als eine überzeugte Pazifistin.
Aber war viele Jahrzehnte lang von Gewalt umgeben. Erlebte jetzt wieder Gewalt,
als Pazifistin, eben irgendwie wie das Lämmlein inmitten der Wölfe.
Sylvia überlegte, ob sie einen Teil von sich preisgeben
will, das scheinbar in all den Jahren irgendwo zwischen Groß- und Stammhirn
schlummerte. Und dann? Es wäre nicht mehr als ein Lämmlein zu sein, dass sich
scheinbar den Wolfspelz überzieht und dann nach Art der Wölfe blökt, oder
schnattert wie eine Ente.
Ihr Blick wanderte auf den Weg, der sich nahe des Waldes
verlief, weiter entfernt unten vom Berg. Sie musste die Ruhe verlassen, aber
sie fühlte, dass der Weg dorthin sie wieder stark machte. Das brauchte sie
auch, vermutlich sogar sehr viel Kraft ...«
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.
Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:
Der 6. Kriminalroman, der in »Ich-Form« entsteht, der als
Münsterland-Kriminalroman auf wahren Begebenheiten basiert. Hier eine
Leseprobe.
»In dieser Januarnacht hat sich wieder Schnee auf den
Wegen und Straßen breitgemacht. So führte mein Weg zu Fuß durch den Ort zum
Einkaufen. Nicht mit dem Tretroller. Wobei ich unterwegs auch keinen Radfahrer
erblicken konnte. Aber dafür eine liebe Bekannte, die ich in einem Laden sah,
den ich betrat, auch um ihr ein gutes neues Jahr zu wünschen. Es war nur
ein kurzes schwätzen, in meiner Hand hielt ich nach wie vor den Türgriff und
irgendwie war dann mein Blick auf die Straße gerichtet, die die Nutzer zwangen,
auf den Schneematsch zu achten.
Was Emil auch tat. So sah ich, wie er, konzentriert in
dem großen dunklen Taxi hinter dem Steuer, an mir quasi vorbeifuhr, aber mich
auf jeden Fall nicht sah. Was ich selbst als sehr angenehm empfand. So konnte
ich mich verabschieden und gehen. Er schien wohl den Ort verlassen zu wollen,
also musste ich nicht damit rechnen, dass er mir wieder begegnet und damit auch
seine Drohungen, die er mir grundsätzlich mitteilte.
Dabei hat er wieder eine Zeit aussetzen müssen. So sahen
es auch andere, die mich vor Tagen davon in Kenntnis setzten. Er musste sich
mit einem Rollator bewegen. M. hat ihn im Supermarkt
an der Kasse getroffen. Emil bezahlte dort gerade die 5 Flaschen
Kräuterschnaps, die er umgehend in seine Taschen versinken lassen wollte.
Natürlich fragte M. ihn, ob er mit der Menge Bier, die er
sich täglich reinzieht, nicht mehr zufrieden ist und darum mit Schnaps
unterstützend tätig wird. M. lacht ja dann auch, wenn Emil anfängt zu brüllen.
So ist es dann auch geschehen, dass auch andere Menschen wieder darauf
aufmerksam werden.
Sicher bin ich davon ausgegangen, dass er eigentlich
endlich erwischt worden ist. Es hat ja wohl damit zu tun gehabt, dass Aktionen
gegen Gewalt überdacht worden sind. Es war wohl wieder ein Fehler, den ich mir
erlaubt habe. Habe mich wieder an eine Behörde gewandt und im Grunde genommen
mehr die sensible Nummer abgezogen. Das bringt nichts.
Wobei auch mein Umfeld, zum Teil jedenfalls, der
Auffassung ist, dass ich Emil, seiner Gruppierung und die damit verbundenen
furchtbaren Probleme, einfach abhake. Das wäre vermutlich sinnvoll. Für mich
aber fast schon unmöglich. Warum ist das so? Beschäftigt habe ich mich doch
schon damit. So vermute ich, das die Reinkarnation für mich irgendwie
zutreffend ist. Und in einem dieser früheren Leben, muss ich ein Elefant
gewesen sein, oder natürlich eine Elefantenkuh. Denn das sogenannte
»Elefantengedächtnis« scheint für mich sozusagen wie ein Traumata zu wirken.
Wobei ich manchmal dieses gute Langzeitgedächtnis auch durchaus als positiv
betrachte.
Sich erinnern kann durchaus auch Sinn geben. Gesehen habe
ich schon, wie Emil seine Frau verprügelt. Das hat er sogar im Auto geschafft.
Zufällig stand ich damals im Schlafzimmer der alten Wohnung und konnte deutlich
sehen, dass Emil am Steuer des PKW saß. Er parkte ein, dabei löste er sich von
dem Gurt und schrie. Er stellte den Wagen ab, um dann sofort auf seine Frau
einzuschlagen ohne aufzuhören. Sie hielt den Unterarm vor ihr Gesicht, ich
konnte sehen, wie sie versuchte, ihren Sicherheitsgurt zu lösen. Sie schaffte
das, riss die Seitentür auf und bewegte sich aus dem Wagen. Ihre Tür war noch
weit auf, als er ausstieg, seine Tür zuschlug und sofort mit dem Schlüssel und
der Funk-Technik die Türen schloss. Er brüllte sie an, sie schlich hinter ihm
her, sie war kreideweiß im Gesicht.
Er hat ja dafür eine Faust gebildet. Damit schlägt er zu.
Damit droht er. Auch mich. Regelmäßig.
Mittlerweile stelle nicht nur ich die Frage, wie es Emil
schafft, diese Form der Erwerbstätigkeit, und das auch fast täglich, in dem
Zustand durchführen kann. Nun wurde für ihn und seine Frau ein Anwalt aktiv,
der wirklich engagiert, aber mit Sicherheit nicht pro bono, eher vermutlich zu
seiner eigenen Abwechslung, auftrat. Er war ja auch als Angestellter in der Kanzlei
tätig, da gehen die Uhren eher anders, aber schon längere Zeit auch nicht mehr
für ihn.
»Eine Alkoholfahrt
hat zu keinem Zeitpunkt stattgefunden und wird auch niemals stattfinden.
Insofern kann unsere Mandantschaft Ihnen (damit bin ich gemeint) versichern, dass sich der Arbeitgeber
schützend vor unsere Mandanten stellt und ggfls. gegen Sie (damit meinte er
mich) gesondert tätig wird. Insofern (wieder)
besteht für Sie (auch wieder meinte
er mich) keinerlei Veranlassung, die
Polizei in Kenntnis zu setzen, sollte unsere Mandantschaft (da meinte er
wirklich Emil und seine Frau) unter
Alkoholeinfluss eine Taxifahrt durchführen.«
Emils Frau, oder irgendjemand aus seiner Verwandtschaft,
dürfte ihm das vorgelesen haben. Er und sie werden das als eine Art Urteil des
Anwaltes gesehen haben. So einfach ist das.
Als ehemalige Elefantenkuh schmeiße ich doch solche
Schreiben natürlich nicht weg. Es ist ein Problem, irgendwelche Dinge zu
beweisen.
Als das vor längerer Zeit passierte, dass ich Emil neben
dem Vater des Kindes sah, habe ich es eine ganze Weile lang einfach nicht mehr
geschafft, diese Stelle mit meinem Tretroller anzufahren. Bin einfach vorher
abgebogen. Anfang dieses Jahrs musste ich aus irgendwelchen Gründen doch dort
vorbei. Auf dem Platz, wo Emils Taxi vorher stand, befand sich ein Müllcontainer.
Das kleine Haus schien auch umgebaut zu werden. Es war eine Art entspannt zu
sein, die ich in dem Moment fühlte.
Tage danach stand ich mit dem Tretroller an der Kreuzung,
die nach dem Training auf den Waldwegen auf mich wartet. Emil kam von links,
fuhr das dunkle Taxi, hatte grün an der Ampel und raste förmlich an mir vorbei.
Neben ihm, also vorne auf der Beifahrerseite, saß der Junge. Er war wohl etwas
größer, vielleicht in der Grundschule. Seinen Kopf hatte er an das seitliche
Fenster gelehnt. So konnte ich wieder sehen, wie emotionslos in das Nichts
gerichtet sein Blick war. Wieder war es nur ein Moment. Die Tränen flossen mir
unkontrolliert über meine Wangen.
Für mich ist die Würde des Menschen unantastbar (Art. 1
Abs. 1 Grundgesetz). Das gilt auch ganz besonders für die Würde der Kinder, die
Kinderrechte sind auch in der UN-Konvention verankert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.
Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:
Der 6.Kriminalroman, der in »Ich-Form« entsteht, der als Münsterland-Kriminalroman
auf wahren Begebenheiten basiert. Hier eine Leseprobe.
»Es lag schon länger zurück, meine aber, dass es
irgendwann in einem Frühjahr geschah. Es war sonnig, warm, aber nicht heiß,
zudem ein angenehmer Wochentag und es dürfte in der Mittagszeit gewesen sein.
Mit meinem Tretroller habe ich holprige Waldwege befahren, was ich durchaus als
ideales Training betrachte. Es war als ein Geh- und Radweg ausgewiesen, auf dem
ich mich dann anschließend befand. Rechts und links von mir nahmen die Häuser
an Zahl zu.
So näherte ich mich einem Wohnobjekt, an dem kleine
Häuser wie angeklebt aneinander standen. An dem ersten Haus, von meiner Sicht
aus so gesehen, stand nahe wie angelehnt das Taxi, mit dem Emil üblicherweise
seine Touren fuhr. Er hat geparkt. Ihn konnte ich nicht sehen, darüber war ich
froh. So fuhr ich vorbei und bog umgehend rechts ab.
Zu der Zeit meinte ich, diese Strecke fast jeden Tag mit meinem
Tretroller bewegen zu können. Gewundert habe ich mich schon, an irgendeinem Tag danach
wieder aus meinem herannahen, das Taxi dort stehen zu sehen. Diesmal hatte ich
kein Glück. Emil stand an der offenen Tür des Hauses. Neben ihm ein Mann, der irgendwie
zwischen 30 bis 40 Jahre alt war. So genau habe ich ihn auch nicht betrachtet.
Gesehen habe ich nur deutlich, dass er eine Art Joga Hose trug, wobei im
Schrittbereich das Teil Richtung seiner Füße tief hing.
Es war ja nur ein Moment, in dem ich beide Männern
betrachtete und bei ihnen ein Gefühl der Entspannung sehen konnte. Sie hätten
ja auch miteinander Lustgefühle ausleben können. Beide waren sichtlich
zufrieden.
Aber nicht das Kind, das ich neben beiden Männern im
Eingang des Hauses stehen sah. Irgendwie schien er der Sohn des anderen Mannes zu
sein. Vielleicht noch im Kindergarten, oder vielleicht schon in der
Grundschule, dann aber in der ersten Klasse. Der Ausdruck des Gesichtes traf
mich so hart, weil dieser Blick des Kindes völlig emotionslos in das Nichts
blickte. Das Wesen hatte gerade, und das vermutlich schon öfter, ein
traumatisches Erlebnis ertragen müssen, und wohl wieder und das quasi immer
wieder und damit schwere seelische Verletzung erfahren. Und beide Männer
standen neben dem Kind und fühlten sich gut. Und bei mir das Gefühl, dass diese
Männer gerade das Kind missbraucht haben und dann auch nicht zum ersten Mal.
Sicher hat diese Begegnung auch eine Frage von mir beantwortet.
Emil ließ sich gerne filmen, das hat seine Ehefrau Wanda gerne gemacht. Von dem
Tun, was ich erfasst habe, sollte es wohl nur appetitanregend auf Betrachter wirken.
Um damit auch Geld verdienen zu können, musste schon ein »Fachmann« aktiv
werden. Was wohl auch dieser »Vater« war und wohl auch noch ist. Wobei es dafür
das Darknet gibt, was durchaus für illegale Aktivitäten als ein Marktplatz
gilt. Zu illegalen Aktivitäten wie Kinderpornografie zählen, wobei bereits das
Speichern von z.B. kinderpornografischen Thumbnails, die als kleine
Vorschaubilder gelten, strafbar sein kann und das eigentlich auch härter
bestraft werden sollte.
Für Darknet-Nutzer gibt es die Kryptowährung, mit entsprechenden
Börse werden die sogenannten Bitcoin gegen Euro getauscht und per SEPA-Überweisung
auf das normale Konto überwiesen. So einfach
ist das, man muss nur wissen, wie es geht. Für Psychopathen ein Eldorado, da muss das Geld auch weiter fließen - für
das Kind eine Hölle auf Erden.
So war mir auch klar, wie der Rechtsanwalt, der nicht nur
gegen mich tätig war, finanziert wurde. Angeschlagen war ich bereits, gesehen
worden dürfte ich von den Beiden auch sein. Was mir von dem Anwalt als Drohung
mitgeteilt wurde, dass die von mir informierten Polizeibeamte in Erwägung
ziehen könnten, mich einer amtsärztlichen Untersuchung zuzuführen. Was nur ein
Bruchteil dieser Aktivitäten des Anwaltes war. Umsonst hat er das nicht
gemacht. Und das plante er auch weiter gegen mich zu tun.
Mit diesen ganzen Gedanken fuhr ich weiter, bog auch
nicht ab, fuhr einfach geradeaus, bis ich den kleinen Wald erreichte. Dort
hielt ich an, hielt mich an einem Baum fest und kotzte mir die Seele aus dem
Körper, kotzte, bis der Magen leer und ich Galle erbrach ...«
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.
Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:
Der Kriminalroman entsteht, quasi irgendwie als Ergänzung
zu »Der Mörder und der Kinderschänder«, oder etwas brutaler in der Darstellung,
oder ein Hinweisen auf Gewalt und Missbrauch und damit auf das Wegschauen und
damit sogar mit den Konsequenzen derer, die hinsehen und helfen wollen. Irgendwie
sowas. Natürlich möglich im Westmünsterland, der Krimi. Oder auch eigentlich
Zuständige, die sich nicht zuständig sehen, was natürlich überhaupt nicht schön
ist, gerade für die, die um Hilfe bitten!
Wobei die Autorin auch überlegt, in der »Ich-Form« die
Texte aufschreibt, dabei natürlich einen Münsterland-Kriminalroman entstehen
lässt, der auf wahren Begebenheiten basiert. Was auch passieren kann und, wenn
man so naiv ist, wenn man sich mit Kriminellen anlegt. Wie weit die Macht
dieser Kriminellen auch reichen kann, die irgendwie von der »Ich-Form« der Autorin
erst viel zu spät den Fehler erkennt. So, wie auch der Autorin.
Was muss Tuna von Blumenstein oder eben Sylvia
Bader-Giese feststellen? Das Problem, das bei Facebook so entstehen kann. Wobei
dort »Sylvia B.« und »Ein Buch lesen!« betroffen sind. Eine Anwältin war so
engagiert und hatte sich an eine Anwältin von Facebook gewendet, die ihrerseits
so engagiert war und dafür sorgte, dass sie sich als »Sylvia Be« wieder einloggen
konnte. Was nur kurzfristig möglich war, denn ab September 2025 war wieder Feierabend
damit.
Die vorher zuständige Mitarbeiterin für Facebook war
nicht mehr zuständig, aber es soll ja auch zuständige Behörden entsprechend
geben. Leider kam als Antwort, dass Zitat: »… wir bestätigen den Eingang Ihres
Antrags auf Streitbeilegung vom 04/12/25. Ihr Antrag wird bei uns unter der
folgenden Vorgangsnummer bearbeitet: #40237.
Was passiert im nächsten Schritt?
Wir werden nun prüfen, ob Ihr Antrag zulässig ist und
alle erforderlichen Informationen enthält. Sollte es Rückfragen geben oder wir
weitere Unterlagen von Ihnen anfordern müssen, werden wir uns umgehend mit
Ihnen in Verbindung setzen.
Anschließend leiten wir den Fall an die betreffende
Plattform weiter und bitten um Stellungnahme ...« Zitatende
Was natürlich pflichtmäßig von Autorin erfolgte. Darauf
kam wieder eine Antwort, Zitat: »… vielen Dank für Ihre Einreichung zum
Verfahren: Fall-ID: #40237.
Leider konnten wir in den übermittelten Unterlagen keinen
eindeutigen Nachweis darüber finden, ob bzw. wie die Plattform im konkreten
Fall reagiert hat – etwa durch eine Entfernung, Ablehnung oder sonstige
Maßnahme.
Für die weitere Bearbeitung benötigen wir einen klaren
Nachweis der Plattformentscheidung – zum Beispiel durch einen Screenshot der
entsprechenden Mitteilung.
Bitte laden Sie die Datei bis spätestens December 12,
2025 über den folgenden Link hoch: …« Zitatende
Was natürlichpflichtmäßig von der Autorin, sogar terminmäßig,
wieder erfolgte. Darauf kam eine Antwort, Zitat: » …wir müssen Sie leider
darüber informieren, dass wir Ihr Verfahren nicht weiter bearbeiten können.
Nach Art. 20 Abs. 2 DSA stehen die Beschwerdesysteme der Online-Plattform nach
einer Entscheidung für mindestens sechs Monate zur Verfügung. Nach Ablauf
dieser Zeit müssen Informationen, die wir im Rahmen der Streitbeilegung für
eine Entscheidung benötigen, nicht mehr von der Online-Plattform bereitgestellt
werden.
Wir können ohne diese Informationen keine Entscheidung
treffen und müssen das Verfahren daher einstellen.
Die entstandenen Unannehmlichkeiten bitten wir höflich zu
entschuldigen. Wir bedauern sehr, Ihnen nicht weiterhelfen zu können ...«
Zitatende
So ist das mit der Bitte um Hilfe. Was machen Kriminelle?
Die finden das lustig! Es kann auch sein, dass »ich« gefragt werde, ob ich sonst keine Probleme habe, außer mit Facebook!
Darum sollte das auch in den Krimi gebracht werden, so kann es
gehen, wenn man »hinschaut«. Eben ist es besser, »wegzuschauen« Oder doch? ...
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.
Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:
Bis Aschermittwoch konnte ich mich von der anstrengenden Reise erholen, die ich mit Walter-Jörg Langbein unternommen habe. Meine lieben Wichtelkinder waren bei ihren Großeltern und meine über alles geliebte Frau machte in Karneval. Den Dom hat sie, dem Grundgütigen sei Dank, in Kölle gelassen.
Habe ich Euch eigentlich schon erzählt, wo ich wohne? Ich, Fido Buchwichtel, erster Internetwichtel der Geschichte, wohne mit meiner über alles geliebten Frau und mit meinen entzückenden Wichtelkindern im Zwillbrocker Venn. Dort ist es richtig schön. Von unserem Dorfplatz aus haben wir einen unbeschreiblichen Blick auf den Lachmöwensee. Manchmal ist es dort aber laut, denn diese Lachmöwen tragen ihren Namen nicht umsonst. Aber was will ich machen? Den Schnabel kann ich ihnen nicht verbieten. Außerdem bin ich hin und wieder auch auf sie angewiesen, dann, wenn ich einen schnellen Flieger benötige, der mich unzuverlässig und abenteuerlich kurze Strecken überwinden lässt.
Auf diesem Bild könnt Ihr mich sehen. Im Hintergrund der See. Leider konnte ich mich nicht so schnell in Position bringen. Mein altes Problem mit dem Selbstauslöser ...
Die Hauptattraktion im Zwillbrocker Venn sind die Flamingos. Die wunderschönen Vögel haben die nördlichste Kolonie gegründet und fühlen sich dort richtig wohl, so wie ich auch. Jedes Jahr kommen viele Besucher, wenn die eleganten Tiere erst brüten und dann ihre Jungen aufziehen.
Ja, es ist schön im Zwillbrocker Venn, das kann ich nicht laut genug verkünden. Und im Großen und Ganzen verläuft das Leben dort auch harmonisch. Wenn es nicht gerade zu einem Ereignis kommt …
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.
Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:
... bevor diesem wenig poetisch das Leben beendet wurde …
der traum kam in kleinen schritten ich stand in einem kalten raum mit kaltem licht kalt gefliest nur mir war nicht kalt
dann später träumte ich von dem weißen tuch das über einem kalten körper lag in diesem kalten raum und ich hatte keine angst und mir war nicht kalt und irgendwann zog irgendwer dieses tuch zur seite und mein blick fiel auf den leblosen körper der aufgeschnitten und kalt dort lag und irgendjemand sagte irgendetwas zu mir und ich dachte
besser er als ich und mich erfüllte wärme und ruhe und frieden und ich wurde wach und war traurig dass ich nur geträumt hatte
aus dem Wichtelland und die Natur auf den Bildschirm. Aber ich rate Euch zur Vorsicht, liebe Menschen, denn die Bäume schlagen aus!
Wie Ihr sicher wisst, brüten im Moment die Flamingos im Zwillbrocker Venn. Das ist immer wieder ein besonderes Ereignis, das viele Besucher anzieht. Das mag vielleicht an dem Migrationshintergrund dieser edlen Tiere liegen. Den übrigens scheinbar auch dieser Tote aus dem Krimi der Menschenautorin Tuna von Blumenstein hatte.
Der Tote im Zwillbrocker Venn
Wobei ich etwas anmerken möchte. Dieser Tote wurde nicht direkt im Venn gefunden, sondern lag auf dem Weg nahe der Aussichtsplattform. Woher ich das weiß? Ganz einfach: ich bin ein waschechter Vennwichtel, da staunt Ihr Menschen!
Geboren, aufgewachsen und meiner Heimat treu geblieben, mache ich natürlich gerne ein wenig Reklame für diesen Krimi. Wobei ich an anderer Stelle ja schon klargelegt habe, dass wir Wichtel überzeugte Pazifisten sind. Mord und Totschlag gibt es nicht unter Wichteln. Das ist halt der Punkt, wo sich unsere Geister scheiden. Und, wir gehen mit unserer Umwelt sorgfältiger um. Respekt vor dem Leben ist uns selbstverständlich! Im Gegensatz zu manchen Menschen. Das sage ich jetzt mal in aller Deutlichkeit: Der Lachmöwensee ist keine Eislauffläche! Fritten- und Glühweinbuden haben auf der Landebahn meiner Flamingokumpels nichts verloren! Wir brauchen auch und gerade im Winter unsere Ruhe!
Und jetzt, wo die Natur erwacht, ebenfalls! Nicht nur Wichtelkinder sollen und müssen ungestört aufwachsen. Mit ihnen haben ca. 100 Tierarten ihren Lebensraum im Zwillbrocker Venn. Da kann ich doch wohl von Euch Menschen erwarten, dass Ihr gefälligst auf den ausgewiesenen Wegen das Venn erkundet! Geraucht wird übrigens auch nicht! Das hätte uns Wichteln noch gefehlt, wenn eine achtlos weggeworfene Kippe dafür sorgt, dass unser schönes Wichteldorf abfackelt wird.
Also benehmt Euch anständig, wenn Ihr Gäste meiner Heimat seid. Dafür verspreche ich Euch auch etwas: Falls wir Wichtel tatsächlich einen Toten im Venn finden sollten, dann schleppen wir den, extra für Euch, auf eine Wanderweg. Denn unsere verdiente Ruhe lassen wir uns noch nicht einmal von einem Toten stören.
Und jetzt zitiere ich noch meinen Urahn, den berühmten Buchwichtel Johann Wolfgang von Kurzarm: Der Tote im Zwillbrocker VennKaufen! Lesen! Weiterempfehlen!
In diesem Sinne und bis nächsten Montag winke winke Euer
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.
Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:
Gabriele Winterling hatte es sich auf ihrer Terrasse gemütlich gemacht. Es war früher Donnerstagnachmittag und ein Feiertag. Den Freitag hatte sie als Brückentag frei genommen. Ein langes Wochenende stand ihr ins Haus, an dem sie sich richtig schön entspannen wollte. Die Sonne schien und hatte auch scheinbar nicht vor, in den nächsten Tagen hinter Wolken zu verschwinden.
Neben dem Deckchair stand das Tischtablett mit einem großen Pott frisch gebrühtem Kaffee, dessen Duft Gabriele in die Nase stieg. So griff sie nach der großen Tasse und während sie die belebende Wirkung des Koffeins auf sich wirken ließ, nahmen wieder die Erinnerungen an die Ereignisse der vergangenen Zeit Raum in ihren Gedanken ein. Sie hatte sich vorgenommen, das auch zuzulassen. Den Phasen der Trauer die Möglichkeit zu geben, sich in ihr zu entwickeln, auch den begleitenden Schmerz auszuleben, um irgendwann an dem Punkt zu sein, mit diesem Prozess abzuschließen.
Merkwürdigerweise wurden diese Gefühle immer erst mit einem Bild vor ihrem geistigen Auge erweckt. Das Bild von Peter Weber, der mit dieser ganzen Sache überhaupt nichts zu tun hatte. Aber es lag vielleicht einfach nur daran, dass Gabriele vor einem Jahr romantische Gefühle für Peter entwickelt hatte. Peter Weber schien damals selbst in schwierigen Zeiten zu schweben, irgendwie war die Zeit wohl nicht reif für gemeinsame Momente und Gabriele hatte ihre Prinzipien. Ein Mann, der noch irgendwie in einer Beziehung hängt, war und ist für sie tabu. Aber sie musste sich eingestehen, dass ihre Verliebtheit noch immer anhielt.
Nach Gabrieles Scheidung von Martin, dem notorischen Fremdgänger, hatte Gaby ihre Arbeitsstelle gewechselt und ist ein paar Orte weiter weg verzogen. Sie brauchte den Abstand. Nur hin und wieder musste sie ihren alten Heimatort aufsuchen und irgendwann ist es ihr gelungen, ihren Frieden mit der Vergangenheit zu schließen.
Andrea kannte sie schon seit ihrer Kindheit. In all den Jahren hatten sich beide nie so ganz aus den Augen verloren. Aber die Kontakte verliefen eher sporadisch. Bis im vergangenen Jahr Andrea wieder intensiver ihre Aufmerksamkeit in Anspruch nahm. Andrea war mit Robert verheiratet, sie hatten eine gemeinsame Tochter, Eva. Robert hatte den Betrieb seines Vaters übernommen, als dieser starb. Es mag an den wirtschaftlich schlechten Zeiten gelegen haben, vielleicht auch an Roberts unglücklicher Hand, wenn es um Geschäfte ging, oder auch an Andreas Anspruchsdenken. Das Geschäft warf jedenfalls kaum noch Gewinne ab und die Ehe war zerrüttet, wie Andrea Gabriele mitteilte. Aber eine Scheidung käme nicht in Frage, das könne sie Eva im Moment nicht antun, außerdem wüsste sie nicht, wo sie hin und wovon sie leben solle. Argumente, die für Gabriele nicht so wirklich nachvollziehbar waren, aber sie war auch der Auffassung, dass jeder für sein Leben selbst verantwortlich sei und manchmal auch das Festhalten am vertrauten Leid für manche Menschen Triebfeder ihres Handeln ist.
Es hatte Gabriele darum auch nicht sonderlich schockiert, als ihr Andrea schon bald danach eröffnete, einen anderen Mann kennen gelernt zu haben. Vielleicht hätte sie die Zeitnähe der beiden Mitteilungen stutzig machen sollen, eine innere Stimme hatte ihr irgendetwas zugeflüstert, aber in Gabriele war auch ein Gutmensch wohnhaft, der diese leise Stimme zum Schweigen brachte. So bereitete Gabriele den beiden ein Liebeslager, machte das Alibi, wenn sie ein Wochenende am Meer verbrachten und hatte auch ein offenes Ohr für die Probleme der beiden.
Gabriele setzte den Kaffeepott auf dem Tablett ab und seufzte: »Was war ich doch für ein Idiot!«
Sie stand auf, nahm das Tablett und brachte es in die Küche um sich umgehend einen weiteren Kaffee zu bereiten. Während das Wasser zum Kochen kam, lehnte sie an der Anrichte und blickte aus dem Küchenfenster. Andrea war unsterblich verliebt, hatte sie gesagt, Horst, der Lover, war eher zögerlich. So hat Andrea etwas nachgeholfen und dafür gesorgt, dass es sich im Ort herum sprach, dass Horst eine Geliebte hat. Was für einen mittelschweren Skandal sorgte, denn Horst zählte dort zu den reichsten Männern.
Kurz darauf erlebte Gabriele einen wütenden Robert am Telefon, der ihr schwere Vorwürfe machte. Die Bombe war geplatzt, Horst traf eine Entscheidung, blieb bei seiner Frau und Andrea konnte kleine Brötchen bei ihrem gehörnten Gatten backen.
Das alles wäre nicht so dramatisch gewesen, wenn Gabriele nicht letzten Monat im Baumarkt ihrem Ex über den Weg gelaufen wäre. Martin stürmte mit einem breiten Grinsen im Gesicht auf sie zu, um sie umgehend mit dem aktuellen Tratsch ihrer Heimatstadt zu überfallen:
»Meine tugendhafte Gabriele hatte ein Verhältnis mit einem verheirateten Kerl«, und mit einem schelmischen Zwinkern, »mir hast du ein solches Treiben verübelt!«
Gabriele konnte es nicht fassen. Aber Martin ließ nicht locker, berichtete, dass ihr Name im Gespräch sei und der gute Horst nur noch in gebückter Haltung durch den Ort gehe, wenn überhaupt.
Das Wasser kochte und Gabriele brühte sich einen Kaffee auf. Sie konnte die Sache bei ihrem Ex-Mann klar stellen und irgendwann im Laufe des Gespräches, nachdem Gabbriele auch Andrea ins Spiel brachte, rückte Martin mit der Sprache und der Wahrheit heraus. Dass Andrea und er, noch zu seiner Ehezeit, auch eine kurze Affäre hatten. »Sie lässt nichts anbrennen, aber dass sie dir ihr Verhältnis anhängt, um selber sauber vor den Leuten dazustehen, ist ein dickes Ding. Dann dürfte nur Robert noch die Wahrheit wissen und der wird die Klappe halten. Na ja, das hast du nun von deiner Hilfsbereitschaft. Beim nächsten Mal bist du halt schlauer!«
Es sollte kein nächstes Mal geben, schwor sich Gabriele und brach den Kontakt zu Andrea ab, nachdem sie ihr die Meinung gründlich gesagt hatte. Aber der Schmerz saß tief, der Verlust der Freundschaft, die nie eine war und der Betrug machten Gaby schwer zu schaffen. Es war ihr auch klar, dass Andrea, nach einer angemessenen Zeit, wieder ihre Fühler ausstrecken würde. Sie brauchte einen gut betuchten Versorger für sich und Eva.
Wieder sah sie das Bild von Peter Weber vor ihrem geistigen Auge.
»Ob er zu ihrer Zielgruppe gehört? Merkwürdig, ich weiß nichts über ihn, nur, dass er scheinbar über ein gutes und geregeltes Einkommen zu verfügen scheint. Ob das Andrea reichen würde? Das würde sie nie wagen! Oder doch?«, murmelte Gabriele, während sie mit dem Tablett und dem Kaffee wieder die Terrasse aufsuchen wollte. Die Gedankengänge ließen sie nicht los.
»Andrea läuft die Zeit davon. Auf die Suche nach einem geeigneten Mann zu gehen, dürfte beschwerlich werden, zumal Robert aufmerksam über sie wachen wird.«
Gabriele ging gerade durch ihr Wohnzimmer, als das Telefon klingelte. Sie sah auf das Display. Es war Andreas Nummer, die angezeigt wurde.
»Nicht mit mir! Wir sind fertig miteinander!« Gabriele war nicht bereit, den Anruf anzunehmen.
So sprang der Anrufbeantworter an und nach einer kurzen Zeit der Ansage hörte sie die Stimme die ihre Mitteilung auf Band sprach: »Hallo, hier ist Eva, ich wollte Mama sprechen. Ihr seid wohl unterwegs, dann versuche ich es über Handy!«
Sie setzte das Tablett ab, holte den Laptop aus der Tasche, stellte ihn auf den Wohnzimmertisch und fuhr ihn hoch. Sie brauchte zwei Minuten, bis sie die Adresse von Peter ergooglet hatte und gab sie umgehend bei Google Earth ein. Sie zoomte sich das Anwesen näher heran und betrachtete es aufmerksam.
»Andrea, ich hätte dir nie von ihm erzählen dürfen!«
Gabriele Winterlings Gesichtszüge nahmen einen entschlossenen Ausdruck an, während sie weiter vor sich her murmelte: »Ich habe keine drei Minuten gebraucht, um dieses Bild aufzurufen. So wie ich dich kenne, hat das bei dir eine halbe Stunde gedauert. Das sieht aus der Luft betrachtet wunderschön aus. Es wäre genau das richtige Heim für dich, nicht wahr, Andrea?«
Gabriele betrachtete das großzügige Gelände um das frei stehende Gebäude.
»Andrea, ich vermute sicher richtig, dass du dir schon eine Strategie überlegt hast, wie du dich an diesen Mann ranmachst.«
Mit einem Mouseklick zoomte sie das Gebäude noch näher heran, sie kniff die Augenlider zu einem schmalen Spalt zusammen, bevor sie ihre Worte leise herauszischte:
»Glaube mir Andrea: Diesmal passe ich auf! Ich schwöre dir, du Miststück: Diese Nummer werde ich dir versauen!«
Dann nahm sie das Telefon und tippte eine Nummer in die Tastatur …
In der Januarnacht waren zwanzig Zentimeter Neuschnee gefallen. Antonius Löbbering betrachtete mit sorgenvollem Gesichtsausdruck die weiße Pracht, die sich um sein Kötterhaus ausgebreitet hatte. Das Zwielicht des beginnenden Tages reflektierte schwach auf der Schneedecke. Nur die Baumallee, die die Einfahrt zu Löbberings Häuschen flankierte, hob sich düster von dem Weiß der Landschaft ab. Auch die Zufahrt zum Haus ließ sich noch nicht einmal mehr erahnen.
Antonius hatte es in den letzten Wochen aufgegeben, mit dem Wagen seine Arbeitsstelle in Borken aufzusuchen. Stattdessen kämpfte er sich die circa 60 Meter bis zur Hauptstraße zu Fuß durch. Von dort aus war es nur ein kurzes Stück bis zu einer Bushaltestelle.
Antonius Löbbering hasste Busfahrten. Morgens im Dunkeln aus dem Haus und abends im Dunkeln zurück. Dabei die Einkaufstüten zu schleppen, das empfand er diesen Winter als Zumutung. Außerdem machte die Kälte seinen sechzig Jahre alten Gelenken zu schaffen. Gottlob war Wochenende. Heute würden ihn keine zehn Pferde von seinem Grundstück bringen.
Antonius Löbbering seufzte auf und stapfte um das Haus zu seinem Schuppen, um den Korb mit Brennholz zu füllen. Als er wieder aus dem Schuppen trat, sah er den Schneehügel, oberhalb des Weges nahe der Straße. Ein starker Ostwind hatte schon die ganze Nacht getobt und für Verwehungen gesorgt. Trotzdem waren schwach die seitlichen Konturen eines Autos zu erkennen. Löbbering kniff die Augenlider zu einem Spalt zusammen. Er meinte ausmachen zu können, dass die Seitenscheibe des Fahrzeugs geöffnet war »Das muss ich mir genauer ansehen!«
Ächzend setzte er den Korb in der Diele seiner Behausung ab und machte sich auf den beschwerlichen Weg Richtung Straße. Je näher er dem Objekt seiner Neugierde kam, umso deutlicher wurden die Konturen. Tatsächlich war es ein Pkw und die Seitenscheibe war heruntergelassen.
Keuchend erreichte Antonius das Fahrzeug und kämpfte sich durch die Verwehung, die an der Seitenfront bis fast an den Türgriff reichte. Der Pulverschnee stand ihm bis zu seinen Oberschenkeln, als er vorsichtig einen Blick ins Wageninnere riskierte …