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Sonntag, 25. Januar 2026

4. Leseprobe: Der Kinderschänder, seine Frau und deren Anwalt

… es ist immer schlimmer, als man so denkt …

Es war an irgendeinem Tag, als der Zuständige meinte, im Innenhof Pflanzen schneiden zu müssen. Irgendwie schien er die Kameras ignoriert zu haben, die den Bereich überwachten, damit die Räder etwas geschützt waren. Es hat ihn ein kleiner Junge begleitet, schien wohl ein Enkel von ihm gewesen zu sein, auch, dass er den Kindergarten noch besuchte.

Irgendwann bekam ich das Gefühl, dass endlich Ruhe im Innenhof war. So holte ich mir die Chipkarten aus den Kameras und betrachtete mir die aufgenommenen Bilder und Videos. So sah ich auch Wanda, die Ehefrau des Kinderschänders Emil, die sogar von ihm regelmäßig verprügelt wird. Daran wird sie offensichtlich nicht gedacht haben, nachdem sie den kleinen Knaben sah. Auch die Kameras interessierten sie nicht mehr.

Wanda ließ ihre Hände in die Taschen der Art Strickjacke versenken. Und während sie sich diesem Knaben näherte und zu dem Kind sprach, und dabei lächelte, drückte sie ihre Hände zu ihrem Intimbereich, wo sich irgendwo ihre Vulva befindet, um dann dort auch rhythmisch ihre Hände in Tätigkeit brachte. Sie kam dem Jungen zu nahe und auch ihr Gesicht zeigte eine Hingabe zu ihm. Irgendwie schien sie auch Kinder auf eigene Art und Weise zu lieben, so, wie auch Emil Kinder liebt und die Beiden schon mit Kindern Geheimnisse haben. Erst ein Bild, danach ein Video, das alles wollte nicht enden.

Irgendwann verschwand der Junge. 

Da näherte sich Wanda dem Zuständigen. Es schien ihr an der Stelle nicht mehr zu jucken, was sie auch im möglichen Fall sagen würde. So zog sie ihre Hände aus den Taschen der Jacke, führte die Arme schnell zu ihrem Rücken. Wie mit einem Ruck bewegte sich ihr großes Brustvolumen in eine höhere Position. Sie wollte ihm gefallen, was ihr irgendwie aber nicht gelang. Was sie auch spürte und darum ging.  

Vielleicht, um den Knaben zu suchen, oder ihren Emil, der definitiv nicht auf Frauen steht, auch nicht auf Männer, aber dafür auf Knaben.

Wenn ich zurückdenke erinnerte ich mich, dass diese Sichtung bei mir wieder Magenprobleme ausgelöste. Die mich wieder zum Kotzen brachte. Als das passierte, hatte ich doch schon, aus meiner Sicht betrachtet, gewaltige »Erfahrungen« mit dem Kinderschänder Emil, seiner Frau Wanda und besonders mit deren Anwalt gesammelt.

Ehrlich gesagt, wenn ich mir vorstelle, ich würde mich einem Beamten, der dann noch eine Uniform trägt, auf diese Art und Weise nähern, wie es Wanda bei dem Kind getan hat, würde das vermutlich als eine Nötigung und Bedrohung gesehen. Eben auch als Straftat, für die dann passend die Polizei zuständig ist. Üblicherweise gibt es ja in solchen Fällen auch die Bezeichnung: Aussage gegen Aussage. Wer dann gewinnt, dürfte klar sein, ich würde es nicht sein. Das weiß ich, also würde ich das nicht tun, das gehört sich auch nicht! Da bilde ich mir auch ein, dass viele Menschen auch so denken. Wobei, da kann man sehen, wer in einem solchen Fall die absolute Macht hätte. Kinder sind davon weit entfernt ...


Der 6. Kriminalroman, der in »Ich-Form« entsteht, der als Münsterland-Kriminalroman auf wahren Begebenheiten basiert.

2. Leseprobe: Das missbrauchte Kind

3. Leseprobe: Der Pädophile, das Elefantengedächtnis und das missbrauchte Kind

»Der Mörder und der Kinderschänder«

Leseprobe: Die Anzeigen und die Folgen …

Leseprobe: Der Schläger und der Kinderschänder


»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook

Sonntag, 18. Januar 2026

Die Anzeigen und die Folgen …

… oder auch: Die Macht der Kriminellen

Leseprobe:Der Schläger und der Kinderschänder


Leseprobe: »Der Mörder und der Kinderschänder«

»… Das letzte Stück musste Sylvia ihren Tretroller schieben. Dann hatte sie endlich den höchsten Bereich des Berges erreicht. Wie still es für Sylvia dort ist, wie friedlich, wie manchmal es auch in früheren Zeiten manchmal so war. Dann konnte ihr Blick nicht weit genug gerichtet sein. Ein freies Feld bis der Horizont endete, da, wo scheinbar ein Wald beginnt. Aber bis dahin wünschte sie sich einen weiten Blick. Wobei genau dort, weiter unten, entdeckte sie wieder die Hochlandrinder, die sich friedlich bewegten.

Natürlich waren Wanda und Emil direkt vorhanden, sie wohnten Tür an Tür mit ihr. Die Einkünfte von ihnen bestanden zum einen von irgendeinem Amt, dann etwas Geld für die Taxifahrten. Der Rest war Schwarz verdient. Wobei die Fotos und Filme Geld brachten, davon ließen sich schon Autos, Wohnwagen, Urlaube finanzieren. Aber Geld für einen Anwalt ausgeben, der seine Kosten höher forderte, als das Amt zu zahlen bereit wäre, dürfte für sie nicht in Frage kommen.

Eher würde es wohl besser passen, wenn Eva sich bei dem Anwalt beliebt machte, ihn zahlte und er ihr dann umfangreich sein Können gegenüber Sylvia zeigen konnte. Was er ja auch tat.

Über den Wäldern kann sie noch die Spitze einer Kirche erkennen. Dort sollen vor mehr als 30 Jahren junge Menschen missbraucht worden sein. Die brauchten den Tod des Priesters, um reden zu können. Und was hat die Anzeige von ihr gegen den Grundschullehrer gebracht? Der Lehrer musste 5.000 D-Mark zahlen.

Dann war es ein Taxifahrer und eine Anzeige von Sylvia, wobei sie dafür fast draufgegangen wäre. Denn sie musste sich unbedingt auch noch mit einem Mörder anlegen.

Der Berg machte ihren Kopf frei. Wie bestimmte Ereignisse so Einfluss nehmen können auf ihre Lebenseinstellungen, auf ihr Verhalten, auf ihr Tun. Fühlte sie sich als junge Frau im Widerstand gegen die eigene Mutter. Dann fühlte sie sich viele Jahrzehnte lang auch als eine überzeugte Pazifistin. Aber war viele Jahrzehnte lang von Gewalt umgeben. Erlebte jetzt wieder Gewalt, als Pazifistin, eben irgendwie wie das Lämmlein inmitten der Wölfe.

Sylvia überlegte, ob sie einen Teil von sich preisgeben will, das scheinbar in all den Jahren irgendwo zwischen Groß- und Stammhirn schlummerte. Und dann? Es wäre nicht mehr als ein Lämmlein zu sein, dass sich scheinbar den Wolfspelz überzieht und dann nach Art der Wölfe blökt, oder schnattert wie eine Ente.

Ihr Blick wanderte auf den Weg, der sich nahe des Waldes verlief, weiter entfernt unten vom Berg. Sie musste die Ruhe verlassen, aber sie fühlte, dass der Weg dorthin sie wieder stark machte. Das brauchte sie auch, vermutlich sogar sehr viel Kraft ...«


»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook

Samstag, 10. Januar 2026

3. Leseprobe: Der Pädophile, das Elefantengedächtnis und das missbrauchte Kind

… oder auch: Die Macht der Kriminellen

Leseprobe:Der Schläger und der Kinderschänder

Der 6. Kriminalroman, der in »Ich-Form« entsteht, der als Münsterland-Kriminalroman auf wahren Begebenheiten basiert. Hier eine Leseprobe.

»In dieser Januarnacht hat sich wieder Schnee auf den Wegen und Straßen breitgemacht. So führte mein Weg zu Fuß durch den Ort zum Einkaufen. Nicht mit dem Tretroller. Wobei ich unterwegs auch keinen Radfahrer erblicken konnte. Aber dafür eine liebe Bekannte, die ich in einem Laden sah, den ich betrat, auch um ihr ein gutes neues Jahr zu wünschen. Es war nur ein kurzes schwätzen, in meiner Hand hielt ich nach wie vor den Türgriff und irgendwie war dann mein Blick auf die Straße gerichtet, die die Nutzer zwangen, auf den Schneematsch zu achten.

Was Emil auch tat. So sah ich, wie er, konzentriert in dem großen dunklen Taxi hinter dem Steuer, an mir quasi vorbeifuhr, aber mich auf jeden Fall nicht sah. Was ich selbst als sehr angenehm empfand. So konnte ich mich verabschieden und gehen. Er schien wohl den Ort verlassen zu wollen, also musste ich nicht damit rechnen, dass er mir wieder begegnet und damit auch seine Drohungen, die er mir grundsätzlich mitteilte.

Dabei hat er wieder eine Zeit aussetzen müssen. So sahen es auch andere, die mich vor Tagen davon in Kenntnis setzten. Er musste sich mit einem Rollator bewegen. M. hat ihn im Supermarkt an der Kasse getroffen. Emil bezahlte dort gerade die 5 Flaschen Kräuterschnaps, die er umgehend in seine Taschen versinken lassen wollte.

Natürlich fragte M. ihn, ob er mit der Menge Bier, die er sich täglich reinzieht, nicht mehr zufrieden ist und darum mit Schnaps unterstützend tätig wird. M. lacht ja dann auch, wenn Emil anfängt zu brüllen. So ist es dann auch geschehen, dass auch andere Menschen wieder darauf aufmerksam werden.

Sicher bin ich davon ausgegangen, dass er eigentlich endlich erwischt worden ist. Es hat ja wohl damit zu tun gehabt, dass Aktionen gegen Gewalt überdacht worden sind. Es war wohl wieder ein Fehler, den ich mir erlaubt habe. Habe mich wieder an eine Behörde gewandt und im Grunde genommen mehr die sensible Nummer abgezogen. Das bringt nichts.

Wobei auch mein Umfeld, zum Teil jedenfalls, der Auffassung ist, dass ich Emil, seiner Gruppierung und die damit verbundenen furchtbaren Probleme, einfach abhake. Das wäre vermutlich sinnvoll. Für mich aber fast schon unmöglich. Warum ist das so? Beschäftigt habe ich mich doch schon damit. So vermute ich, das die Reinkarnation für mich irgendwie zutreffend ist. Und in einem dieser früheren Leben, muss ich ein Elefant gewesen sein, oder natürlich eine Elefantenkuh. Denn das sogenannte »Elefantengedächtnis« scheint für mich sozusagen wie ein Traumata zu wirken. Wobei ich manchmal dieses gute Langzeitgedächtnis auch durchaus als positiv betrachte.

Sich erinnern kann durchaus auch Sinn geben. Gesehen habe ich schon, wie Emil seine Frau verprügelt. Das hat er sogar im Auto geschafft. Zufällig stand ich damals im Schlafzimmer der alten Wohnung und konnte deutlich sehen, dass Emil am Steuer des PKW saß. Er parkte ein, dabei löste er sich von dem Gurt und schrie. Er stellte den Wagen ab, um dann sofort auf seine Frau einzuschlagen ohne aufzuhören. Sie hielt den Unterarm vor ihr Gesicht, ich konnte sehen, wie sie versuchte, ihren Sicherheitsgurt zu lösen. Sie schaffte das, riss die Seitentür auf und bewegte sich aus dem Wagen. Ihre Tür war noch weit auf, als er ausstieg, seine Tür zuschlug und sofort mit dem Schlüssel und der Funk-Technik die Türen schloss. Er brüllte sie an, sie schlich hinter ihm her, sie war kreideweiß im Gesicht.

Er hat ja dafür eine Faust gebildet. Damit schlägt er zu. Damit droht er. Auch mich. Regelmäßig.

Mittlerweile stelle nicht nur ich die Frage, wie es Emil schafft, diese Form der Erwerbstätigkeit, und das auch fast täglich, in dem Zustand durchführen kann. Nun wurde für ihn und seine Frau ein Anwalt aktiv, der wirklich engagiert, aber mit Sicherheit nicht pro bono, eher vermutlich zu seiner eigenen Abwechslung, auftrat. Er war ja auch als Angestellter in der Kanzlei tätig, da gehen die Uhren eher anders, aber schon längere Zeit auch nicht mehr für ihn.

»Eine Alkoholfahrt hat zu keinem Zeitpunkt stattgefunden und wird auch niemals stattfinden. Insofern kann unsere Mandantschaft Ihnen (damit bin ich gemeint) versichern, dass sich der Arbeitgeber schützend vor unsere Mandanten stellt und ggfls. gegen Sie (damit meinte er mich) gesondert tätig wird. Insofern (wieder) besteht für Sie (auch wieder meinte er mich) keinerlei Veranlassung, die Polizei in Kenntnis zu setzen, sollte unsere Mandantschaft (da meinte er wirklich Emil und seine Frau) unter Alkoholeinfluss eine Taxifahrt durchführen

Emils Frau, oder irgendjemand aus seiner Verwandtschaft, dürfte ihm das vorgelesen haben. Er und sie werden das als eine Art Urteil des Anwaltes gesehen haben. So einfach ist das.

Als ehemalige Elefantenkuh schmeiße ich doch solche Schreiben natürlich nicht weg. Es ist ein Problem, irgendwelche Dinge zu beweisen.

Als das vor längerer Zeit passierte, dass ich Emil neben dem Vater des Kindes sah, habe ich es eine ganze Weile lang einfach nicht mehr geschafft, diese Stelle mit meinem Tretroller anzufahren. Bin einfach vorher abgebogen. Anfang dieses Jahrs musste ich aus irgendwelchen Gründen doch dort vorbei. Auf dem Platz, wo Emils Taxi vorher stand, befand sich ein Müllcontainer. Das kleine Haus schien auch umgebaut zu werden. Es war eine Art entspannt zu sein, die ich in dem Moment fühlte.

Tage danach stand ich mit dem Tretroller an der Kreuzung, die nach dem Training auf den Waldwegen auf mich wartet. Emil kam von links, fuhr das dunkle Taxi, hatte grün an der Ampel und raste förmlich an mir vorbei. Neben ihm, also vorne auf der Beifahrerseite, saß der Junge. Er war wohl etwas größer, vielleicht in der Grundschule. Seinen Kopf hatte er an das seitliche Fenster gelehnt. So konnte ich wieder sehen, wie emotionslos in das Nichts gerichtet sein Blick war. Wieder war es nur ein Moment. Die Tränen flossen mir unkontrolliert über meine Wangen.

Für mich ist die Würde des Menschen unantastbar (Art. 1 Abs. 1 Grundgesetz). Das gilt auch ganz besonders für die Würde der Kinder, die Kinderrechte sind auch in der UN-Konvention verankert.

Verlange ich zu viel?«


»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook

Donnerstag, 18. Dezember 2025

2. Leseprobe: Das missbrauchte Kind

… oder auch: Die Macht der Kriminellen

Der 6.Kriminalroman, der in »Ich-Form« entsteht, der als Münsterland-Kriminalroman auf wahren Begebenheiten basiert. Hier eine Leseprobe.

»Es lag schon länger zurück, meine aber, dass es irgendwann in einem Frühjahr geschah. Es war sonnig, warm, aber nicht heiß, zudem ein angenehmer Wochentag und es dürfte in der Mittagszeit gewesen sein. Mit meinem Tretroller habe ich holprige Waldwege befahren, was ich durchaus als ideales Training betrachte. Es war als ein Geh- und Radweg ausgewiesen, auf dem ich mich dann anschließend befand. Rechts und links von mir nahmen die Häuser an Zahl zu.

So näherte ich mich einem Wohnobjekt, an dem kleine Häuser wie angeklebt aneinander standen. An dem ersten Haus, von meiner Sicht aus so gesehen, stand nahe wie angelehnt das Taxi, mit dem Emil üblicherweise seine Touren fuhr. Er hat geparkt. Ihn konnte ich nicht sehen, darüber war ich froh. So fuhr ich vorbei und bog umgehend rechts ab.

Zu der Zeit meinte ich, diese Strecke fast jeden Tag mit meinem Tretroller bewegen zu können. Gewundert habe ich mich schon, an irgendeinem Tag danach wieder aus meinem herannahen, das Taxi dort stehen zu sehen. Diesmal hatte ich kein Glück. Emil stand an der offenen Tür des Hauses. Neben ihm ein Mann, der irgendwie zwischen 30 bis 40 Jahre alt war. So genau habe ich ihn auch nicht betrachtet. Gesehen habe ich nur deutlich, dass er eine Art Joga Hose trug, wobei im Schrittbereich das Teil Richtung seiner Füße tief hing.

Es war ja nur ein Moment, in dem ich beide Männern betrachtete und bei ihnen ein Gefühl der Entspannung sehen konnte. Sie hätten ja auch miteinander Lustgefühle ausleben können. Beide waren sichtlich zufrieden.

Aber nicht das Kind, das ich neben beiden Männern im Eingang des Hauses stehen sah. Irgendwie schien er der Sohn des anderen Mannes zu sein. Vielleicht noch im Kindergarten, oder vielleicht schon in der Grundschule, dann aber in der ersten Klasse. Der Ausdruck des Gesichtes traf mich so hart, weil dieser Blick des Kindes völlig emotionslos in das Nichts blickte. Das Wesen hatte gerade, und das vermutlich schon öfter, ein traumatisches Erlebnis ertragen müssen, und wohl wieder und das quasi immer wieder und damit schwere seelische Verletzung erfahren. Und beide Männer standen neben dem Kind und fühlten sich gut. Und bei mir das Gefühl, dass diese Männer gerade das Kind missbraucht haben und dann auch nicht zum ersten Mal.

Sicher hat diese Begegnung auch eine Frage von mir beantwortet. Emil ließ sich gerne filmen, das hat seine Ehefrau Wanda gerne gemacht. Von dem Tun, was ich erfasst habe, sollte es wohl nur appetitanregend auf Betrachter wirken. Um damit auch Geld verdienen zu können, musste schon ein »Fachmann« aktiv werden. Was wohl auch dieser »Vater« war und wohl auch noch ist. Wobei es dafür das Darknet gibt, was durchaus für illegale Aktivitäten als ein Marktplatz gilt. Zu illegalen Aktivitäten wie Kinderpornografie zählen, wobei bereits das Speichern von z.B. kinderpornografischen Thumbnails, die als kleine Vorschaubilder gelten, strafbar sein kann und das eigentlich auch härter bestraft werden sollte.  

Für Darknet-Nutzer gibt es die Kryptowährung, mit entsprechenden Börse werden die sogenannten Bitcoin gegen Euro getauscht und per SEPA-Überweisung auf das normale Konto überwiesen.  So einfach ist das, man muss nur wissen, wie es geht. Für Psychopathen ein Eldorado, da muss das Geld auch weiter fließen - für das Kind eine Hölle auf Erden.

So war mir auch klar, wie der Rechtsanwalt, der nicht nur gegen mich tätig war, finanziert wurde. Angeschlagen war ich bereits, gesehen worden dürfte ich von den Beiden auch sein. Was mir von dem Anwalt als Drohung mitgeteilt wurde, dass die von mir informierten Polizeibeamte in Erwägung ziehen könnten, mich einer amtsärztlichen Untersuchung zuzuführen. Was nur ein Bruchteil dieser Aktivitäten des Anwaltes war. Umsonst hat er das nicht gemacht. Und das plante er auch weiter gegen mich zu tun.

Mit diesen ganzen Gedanken fuhr ich weiter, bog auch nicht ab, fuhr einfach geradeaus, bis ich den kleinen Wald erreichte. Dort hielt ich an, hielt mich an einem Baum fest und kotzte mir die Seele aus dem Körper, kotzte, bis der Magen leer und ich Galle erbrach ...«

 



»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
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Donnerstag, 11. Dezember 2025

Tuna von Blumenstein: Der 6.Krimi ist in Planung

Der Kriminalroman entsteht, quasi irgendwie als Ergänzung zu »Der Mörder und der Kinderschänder«, oder etwas brutaler in der Darstellung, oder ein Hinweisen auf Gewalt und Missbrauch und damit auf das Wegschauen und damit sogar mit den Konsequenzen derer, die hinsehen und helfen wollen. Irgendwie sowas. Natürlich möglich im Westmünsterland, der Krimi. Oder auch eigentlich Zuständige, die sich nicht zuständig sehen, was natürlich überhaupt nicht schön ist, gerade für die, die um Hilfe bitten!

Wobei die Autorin auch überlegt, in der »Ich-Form« die Texte aufschreibt, dabei natürlich einen Münsterland-Kriminalroman entstehen lässt, der auf wahren Begebenheiten basiert. Was auch passieren kann und, wenn man so naiv ist, wenn man sich mit Kriminellen anlegt. Wie weit die Macht dieser Kriminellen auch reichen kann, die irgendwie von der »Ich-Form« der Autorin erst viel zu spät den Fehler erkennt. So, wie auch der Autorin.

Was muss Tuna von Blumenstein oder eben Sylvia Bader-Giese feststellen? Das Problem, das bei Facebook so entstehen kann. Wobei dort »Sylvia B.« und »Ein Buch lesen!« betroffen sind. Eine Anwältin war so engagiert und hatte sich an eine Anwältin von Facebook gewendet, die ihrerseits so engagiert war und dafür sorgte, dass sie sich als »Sylvia Be« wieder einloggen konnte. Was nur kurzfristig möglich war, denn ab September 2025 war wieder Feierabend damit.

Die vorher zuständige Mitarbeiterin für Facebook war nicht mehr zuständig, aber es soll ja auch zuständige Behörden entsprechend geben. Leider kam als Antwort, dass Zitat: »… wir bestätigen den Eingang Ihres Antrags auf Streitbeilegung vom 04/12/25. Ihr Antrag wird bei uns unter der folgenden Vorgangsnummer bearbeitet: #40237.

Was passiert im nächsten Schritt?

Wir werden nun prüfen, ob Ihr Antrag zulässig ist und alle erforderlichen Informationen enthält. Sollte es Rückfragen geben oder wir weitere Unterlagen von Ihnen anfordern müssen, werden wir uns umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen.

Anschließend leiten wir den Fall an die betreffende Plattform weiter und bitten um Stellungnahme ...« Zitatende

Was natürlich pflichtmäßig von Autorin erfolgte. Darauf kam wieder eine Antwort, Zitat: »… vielen Dank für Ihre Einreichung zum Verfahren: Fall-ID: #40237.

Leider konnten wir in den übermittelten Unterlagen keinen eindeutigen Nachweis darüber finden, ob bzw. wie die Plattform im konkreten Fall reagiert hat – etwa durch eine Entfernung, Ablehnung oder sonstige Maßnahme.

Für die weitere Bearbeitung benötigen wir einen klaren Nachweis der Plattformentscheidung – zum Beispiel durch einen Screenshot der entsprechenden Mitteilung.

Bitte laden Sie die Datei bis spätestens December 12, 2025 über den folgenden Link hoch: …« Zitatende

Was natürlichpflichtmäßig von der Autorin, sogar terminmäßig, wieder erfolgte. Darauf kam eine Antwort, Zitat: » …wir müssen Sie leider darüber informieren, dass wir Ihr Verfahren nicht weiter bearbeiten können. Nach Art. 20 Abs. 2 DSA stehen die Beschwerdesysteme der Online-Plattform nach einer Entscheidung für mindestens sechs Monate zur Verfügung. Nach Ablauf dieser Zeit müssen Informationen, die wir im Rahmen der Streitbeilegung für eine Entscheidung benötigen, nicht mehr von der Online-Plattform bereitgestellt werden.

Wir können ohne diese Informationen keine Entscheidung treffen und müssen das Verfahren daher einstellen.

Die entstandenen Unannehmlichkeiten bitten wir höflich zu entschuldigen. Wir bedauern sehr, Ihnen nicht weiterhelfen zu können ...« Zitatende

So ist das mit der Bitte um Hilfe. Was machen Kriminelle? Die finden das lustig! Es kann auch sein, dass »ich« gefragt werde, ob ich sonst keine Probleme habe, außer mit Facebook!

Darum sollte das auch in den Krimi gebracht werden, so kann es gehen, wenn man »hinschaut«. Eben ist es besser, »wegzuschauen« Oder doch? ...


02. Leseprobe: Das missbrauchte Kind

»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
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Krimis der Tuna vB auch als eBook

Sonntag, 23. November 2025

Der hässliche Zwilling - Leseprobe

Der hässliche Zwilling Kriminalroman von Tuna von Blumenstein

Leseprobe (z.K. als die Polizei noch »Grün« trug J )

»Ich würde mich gerne einen Moment mit dir unterhalten, Vera.« Sein Tonfall hatte etwas Befehlendes, was die Spannung zwischen den Beiden noch erhöhte. Vera folgte Volker in das Wohnzimmer, wo er sich hinter einem Stuhl aufbaute und sich an der Lehne abstützte.

»Schwager, du stehst da wie ein Raubtierdompteur, der gerade bemüht ist, sich einen Tiger vom Leib zu halten.« Veras Stimme bekam einen ironischen Unterton.

Ohne auf ihre Aussage einzugehen stellte Volker eine Frage an sie: »Weißt du schon, wie lange du noch meine Gastfreundschaft in Anspruch nehmen wirst, Vera?«

Mit einem demonstrativen Seufzer ließ sich Vera in einen Sessel fallen. »Volker, ich bin nicht dein Gast. Ich wohne hier. Dieses Haus gehört meiner Schwester Gerda. Und falls du es vergessen haben solltest, haben wir beide Wohnrecht auf Lebenszeit. Das ist sogar als Grundbucheintrag verbrieft. Dank deines konsequenten Einsatzes ist meine Schwester nicht mehr in der Lage, ein Fahrzeug zu führen. Solange das der Fall ist, wirst du auf meine Unterstützung nicht verzichten können, oder wirst du deinen super Job aufgeben, um den Chauffeur für deine Frau zu spielen?«

Veras Stimme hatte einen deutlich schärferen Ton angenommen, während sie zur Kenntnis nahm, dass die Hände ihres Schwagers die Stuhllehne bereits umkrampften, als er einen Konterversuch startete.

… Während sich Volker von seinem Platz erhob, reagierte er mit einer boshaften Spitze: »Hat man dir im Gefängnis das Benehmen abtrainiert, Schwägerin?«

»Volker, das ist eine schlichte Lüge, ich saß nie im Gefängnis!« Vera ließ sich in einen Sessel fallen. »Eine Bewährungsstrafe allerdings hatte ich. Landfriedensbruch. Vor mehr als zwei Jahrzehnten. Schließlich bin ich Umweltaktivistin, da bleibt das nicht aus, gehört in meinen Kreisen schon fast zum guten Ton.«

Zynisch fiel ihr Volker ins Wort. »Und du wirfst mir meinen Karriereweg vor? Natürlich bist du damals in den Knast gegangen, auch eine Art von beruflicher Weiterentwicklung. Warum leugnest du das jetzt? Ist es dir peinlich?«

Er verfolgte mit abfälligem Blick Veras Bemühungen, ihre Unterschenkel mit den eng geschnittenen Stiefeln zu bekleiden. »Mist geht nicht mit den Wollsocken!«

Ohne auf Volkers Bemerkung einzugehen, zog sie die dick gestrickten Socken aus. Mit einem zweideutigen Blick in seine Richtung und betont melodisch in der Stimme bemerkte sie: »Lauf mir nicht weg, Volker, ich hole mir nur schnell ein paar passende Strümpfe.«

Volkers Blick hielt an Veras Beinen fest. »Was ist denn mit deinen Füßen passiert?«

Vera hielt in der Bewegung inne, mit einem erstaunten Gesichtsausdruck sah sie ihren Schwager an, richtete dann den Blick auf ihre Füße. Mit einem Lächeln um ihren Mund setzte sie sich wieder in den Sessel. Langsam, fast schon als erotische Geste fasste sie den Saum ihrer Wollleggins und krempelte diese bis unter das Knie hoch. Die Narben liefen wie parallele Striche von den Zehen über den Spann des Fußes, seitwärts Richtung Knie und ließen erahnen, dass sie auch noch dort weiterführten, wo die Kleidung die Sicht auf die Haut bedeckte. »Sie haben mich nicht in den Knast gebracht, sondern ins Krankenhaus.«

Sichtlich fassungslos betrachtete Volker seine Schwägerin.

»Es wird Zeit, dass du die ganze Geschichte erfährst.« Veras Stimme fiel wieder in das erotische Flüstern, ihre Bewegungen nahmen eine Form der Hingabe an, die Volkers Hormonspiegel schlagartig aus dem Gleichgewicht brachten. Er konnte und wollte sich nicht von der Stelle bewegen.

Vera nutzte diesen Moment. »Es war die Schlacht am Kühlturm.«

Sie lehnte sich zurück, schlug die Beine effektvoll übereinander, wohlüberlegt das vernarbte Bein über das bekleidete legend. Ihre Stimme verwandelte sich in die einer Geschichtenerzählerin.

»Der Krieg dauerte schon eine Woche, Hundertschaften aus allen Ländern versuchten, das Gelände um das AKW freizubekommen. Gewalt auf beiden Seiten, nicht zuletzt deshalb, weil sich auch militante Gruppen unter die Demonstranten gemischt hatten. Wir brauchten etwas, was ich als lähmende Stille bezeichnen würde, eine Aktion, die auch die Presse und damit die Öffentlichkeit auf die Sache lenken sollte, und damit letztendlich auf uns und unser Anliegen.«

Volker löste sich aus seiner Starre und setzte sich ihr gegenüber in einen Sessel, lauschte fasziniert ihren Ausführungen.

»Die Nummer, die dann kam, habe ich mit Max Weber und Kurt Steinberger klargemacht. Mit Max bin ich im Morgengrauen auf den Kühlturm. Dieser war mit Stacheldrahtrollen quasi ummantelt. Kein Mensch hatte angenommen, dass sich dort etwas ereignen können würde. Die Schlachten tobten schließlich woanders. Kurt konnte noch einen Kameramann aufreißen. Beide hatten in sicherer Entfernung Position eingenommen, Kurt mit der Spiegelreflex auf dem Stativ. Es dauerte nicht lange, bis wir entdeckt wurden. Aushungern lassen wollten die Grünen uns nicht, hatten wohl befürchtet, dass sich das Schlachtfeld verlagert, zumal sich unsere Aktion wie ein Lauffeuer rumgesprochen hatte und schon die erste Pilgergruppe auf dem Weg war.

Na ja, ich habe dann irgendwann so getan, als wollte ich aufgeben. Ich bin als Erste vom Turm runter. Die Grünen standen ein Stück weiter entfernt. Sie dachten wohl, dass sie mich eingekesselt hätten und dass ich nicht weglaufen können würde. Weil ich mich, unten angekommen, nicht von der Stelle rührte, meinten sie dann, näher ran zu müssen. Da habe ich den geplanten Fluchtversuch über den Stacheldraht in Angriff genommen.«

Volker unterbrach sie fassungslos. »Das war so von dir geplant? Warum hast du dann keine Schutzkleidung getragen?«

Vera lächelte, als sie antwortete: »Ich sagte doch bereits: Wir brauchten lähmende Stille. Max hatte mich mit Schutzkleidung ausgestattet, auch mit Blutbeuteln, die ich am Körper befestigen sollte. Mir wäre das wie ein Betrug vorgekommen, also habe ich darauf verzichtet. Hast du dir nie die Frage gestellt, warum ich einen weißen Overall getragen habe? Max ist in leuchtendem Orange auf den Turm, damit er auch gesehen wurde. Ich sah aus wie ein Knabe, der auf Braut macht, selbst die Skimaske war in Weiß. Mir war klar, dass mein Blut fließen würde, rotes Blut auf weißem Grund.«

Volkers Gesichtszüge wechselten zwischen Abscheu und Faszination.

Veras Stimme wurde leiser, ihr Blick wanderte zur Terrassentür und verblieb für einen nachdenklichen Moment auf der verschneiten Landschaft. »Solche Aktionen nehmen oft eine unerwartete Eigendynamik an.«

Nach einer Atempause wandte sie sich wieder Volker zu. »Es ging alles sehr schnell. Ein vermummter Grüner hatte sich auf der anderen Seite aus der Marschordnung gelöst, dem sind die Nerven durch. Er packte mich, zog mich über den Stacheldraht und riss mir die Skimaske vom Gesicht. Oben vom Turm aus, konnte ich noch Max herzzerreißend schreien hören: VEEEERAAAAA. Meine Haarpracht ergoss sich über meinen ausgekugelten Arm, bevor ich vor Schmerzen in den Armen des Grünen kollabierte.«

Vera betrachtete für einen Moment den völlig bestürzt dreinblickenden Volker.

»Als Achilles vor Troja der sterbenden Penthesilea den Helm abnahm, soll er sich auch in sie verliebt haben. Will man den Bildaufnahmen Glauben schenken, ist es meinem grenzschützenden Achilles nicht anders ergangen. Er hat mich richtig behutsam zum Rettungswagen gebracht. Kurt und seine Freunde haben auch ihre Nerven behalten. Die Bilder der scheinbar verblutenden Amazone Vera in den Armen eines bereuenden Grünen gingen durch die Nachrichten und machten mich schlagartig zu einer Ikone.«

Ihre Stimme wurde wieder die der erotischen Verführerin, als sie sich grazil aus dem Sessel löste und auf Volker zubewegte. »Es gibt Narben, die Türen öffnen.«

Vera kniete sich vor Volker, schob ihren Oberkörper zwischen seine Schenkel. Ihr Blick hielt seinen fest, als sie ihren Zeigefinger an den Mund führte, ihn mit der Spitze ihrer Zunge leicht benetzte und dann über eine Stelle an Volkers Wange führte. »Du trägst doch deine Narbe auch mit Stolz. Wie eine Auszeichnung. Der Schlag der Verbindung. Die Narbe, die dir die Pforte zu deinem Karrierehimmel geöffnet hat.«

Volker stockte der Atem, als sich Vera von ihm fortbewegte und ihre Stimme wieder eine fast geschäftlich klingende Nuance annahm. »Bedenke Volker, ich war jung und halt die wilde Vera. In dem Alter macht man auch Dinge, die man später so nicht wieder machen würde. Man macht und hält die Klappe. Der Zweck heiligt die Mittel. Auf jeden Fall wurde Gewalt beziehungsweise deren Verhinderung zum Gesprächsthema. So geht jeder seinen Weg.

Übrigens, als ich damals mit wildem aber klarem Verstand diese Aktion durchführte, war ich in dem gleichen Alter, in dem Simone war, als sie sich mit Evi zusammen auf ihre Reise ohne Wiederkehr begab.«

Volker wurde schlagartig kreideweiß, Vera kannte keine Gnade und fuhr fort ...












Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.


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»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
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Krimis der Tuna vB auch als eBook

Freitag, 14. November 2025

Der Kinderschänder und sein Anwalt: Lyrik









(Irgendwie hat das wohl auch mit Courage zu tun ...)

»... betrachte ich mich selber
sehe ich mich als opfer
auch sehe ich
dass um mich herum
weitere opfer stehen
das sind kinder so sehe ich das
vielleicht sollte sich
endlich
etwas ändern ...«


die geliebte des mörders 
doch sicher hat sie einen ehemann
mit dem sie heute noch zusammen lebt 
im grunde genommen 
haben die beiden 
sich in der vergangenen zeit
nie voneinander getrennt

der mann mit der frau die die geliebte
des mörders war und auch noch ihm die geliebte blieb
vermutlich 

obwohl der mörder nicht mehr lebt
dafür sein geld bestimmt weil
die geliebte das noch hütet
es wird auch der grund sein
dass ihr mann sie trotz allem noch liebt
vermute ich

wobei mir diese geliebte vorher erzählte
und dabei auch noch unter tränen
warum diese ehe gescheitert war und eigentlich noch ist
natürlich hätte er ihr das vor der hochzeit mitteilen sollen
auf welche seiner neigungen er nicht verzichten wollte

so kam es 
dass ich verstand
dass sie aus der ehe fliehen wollte
und sie sich in die offenen armen 
eines scheinbar wohlhabenden mannes 
begab

das sollte mich nicht interessieren
es interessiert mich auch nicht 
eigentlich
es muss mich aber doch interessieren
weil ich zum opfer gemacht wurde
und nach wie vor opfer bin
es soll aus ihrer sicht 
endlich zum erfolg führen
dieses tun gegen mich

weil ich mich nicht nur mit denen angelegt habe
als hätten mir die beiden nicht gereicht

aus ihrer sicht 
hat es der mörder richtig gemacht
was er tat um seine ehen zu beenden
die erst frau wurde von ihm finanziell ruiniert
davon finanzierte er die zweite frau
die er dann abschlachtete
darum konnte er die kosten einer scheidung sparen
aber auch den unterhalt für seine beiden kinder
so einfach war das für ihn

was ich natürlich erst später erfahren habe
es musste auch der mörder sein
mit dem ich mich anlegte
sowas tut man auch nicht
denn sonst kann man 
schnell opfer werden


dabei wussten alle
dass ich schreibe
auch genau das 
was ich auch denke
cogito ergo sum
ergo
ich denke also bin ich
(René Descartes - wobei 
der machte sich damals
die kirche zum feind)

wer mir weh tut
dem lehre ich das fürchten

so dachte ich

es hat sich halt so entwickelt
denn am anfang war ich denen nützlich
danach nur noch lästig
deren eckpfeiler ihrer lebensgestaltung
eigentlich nur auf
geld
macht
und vielleicht noch aus gesellschaftlicher anerkennung
ruht

so ist es halt mit denen
wobei es 
genauer betrachtet
einfach nur 
um sehr viel geld geht
was aber denen auch 
so durch die finger rinnt
während das holz ihrer eckpfeiler 
bereits morsch erscheinen
sie werden sich sehr weh tun
wenn sie aus dieser höhe fallen
sie werden aber auch niemanden haben
der sie auffängt

ganz im gegenteil
denn an diesem geld sind auch andere interessiert
immerhin geht es um das geld des mörders

solche andere finden sich gerne ein
die dann in solchen fällen an den eckpfeilern sägen
das sägeblatt gefühlvoll
dabei um die ecken führen
und das tun
auch noch scheinbar mit erfolg

vorab mit meiner unterstützung
damit habe ich mich nicht beliebt gemacht
da muss ich mich nicht wundern
opfer zu werden
wobei ich davon ausging
dass ihnen die nötige nähe zu mir dann fehlte

da lag ich falsch
sie suchten nähe und die fanden sie
und sie hatten natürlich glück
denn mit dem kinderschänder und dessen frau 
hatte ich auch streit 
dafür brauchte ich mich nicht anzustrengen
das ging von ganz alleine

im grunde genommen haben die sich alle durchgesetzt

fast

was war denn deren wunsch 
an obersten stelle steht natürlich
dass ich den anschlag gegen mich nicht überlebe
wenigstens 
dass ich hoffentlich nicht wiederkomme
in irgendwelchen heimen langsam abkratze
dass ich dann wenigstens wegziehe
das der anwalt dabei half
was der auch gerne tat
weil auch der natürlich nichts umsonst macht

ich habe überlebt und
natürlich bin ich geflüchtet
dachte auch
dass dann endlich ruhe einkehrt

aber irgendwie scheint es so zu sein
wer sich einmal mit solchen leuten anlegt
bleibt immer ihre feinde
aber vielleicht sind nur die nützlichen idioten 
nicht mehr verfügbar und es lässt sich 
auch niemand mehr finden
weil ihnen das geld ausgeht

gestehen muss ich schon
dem kinderschänder habe ich die tour vermasselt
seiner frau übrigens auch
seine wut muss sie ertragen
wird von ihm verprügelt 
es fällt auf 
aber es ist halt die art der leute
einfach wegzuschauen

seine zeit hat sich verändert
dafür verantwortlich sieht er mich
das sehe ich
wenn er mir begegnet
mit seiner faust droht er mir
mit einem hasserfüllten gesichtsausdruck

dabei hatte er mich aus seinem paradies vertrieben
so schrieb mir seine frau das
sie schrieb aber auch
dass ich ihren kinderschänder erniedrigt habe
dass ich mich dafür schämen sollte
dass ich in dem ort in dem ich wohne
von vielen schon verhasst werde
ein auto hat immer mehr kraft als ein tretroller
das sollte ich nicht vergessen
und darum immer auf mich achte

wobei auch die geliebte schreibt
das auch an behörden
die aus ihrer sicht zuständig wären
denen auch mitzuteilen ist
dass es sinn gibt gegen mich vorzugehen
dabei fast nebenbei darum bittet
meinen PC zu prüfen um zu sehen 
was sich wohl alles dort befindet

der mann der frau die geliebte eines mörders 
der schreibt auch von meiner kriminellen energie
weil ich 
eine wiederaufnahme des mordprozesses
gegen seine frau als mittäterin 
also der geliebten des mörders
beantragen würde

kann es sein
dass eigentlich zuständige
darauf hereinfallen

mein problem wird sein
dass er mich als böse beschreibt 
im netz kennt er sich aus
einfach oft klickt und einfach melden
dann kann ich auch gesperrt werden
so einfach ist das
darum weil es so einfach ist
wird der hass auf mich ausgelebt
es wird aber das problem dieser leute nicht lösen

betrachte ich mich selber
sehe ich mich als opfer
auch sehe ich 
dass um mich herum 
weitere opfer stehen
das sind kinder so sehe ich das
vielleicht sollte sich
endlich
etwas ändern


©Sylvia B. 

__________________________________

»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.

Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.


Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook


Samstag, 1. November 2025

Der Ehemann der Geliebten des Mörders und seine Insolvenz

»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.

Leseprobe:

… Sie hätte einfach vorher besser hinschauen, auch besser D. betrachten müssen, der eben Gatte der Geliebten des Mörders war. Dabei war sein ganzes Verhalten in der Sache merkwürdig, aus der jetzigen Sicht betrachtet. Dabei hatte ihr Eva doch sehr viel von D. erzählt, auch Dinge, die scheinbar weit vor der Ehe der beiden geschehen ist. Auch, dass selbst seine Mutter ihn vor Zeiten bereits enterbt hatte. Selbst das Pflichtteil seines Erbteils ist ihm entzogen worden. Was eigentlich wirklich sehr tief blicken lässt. Jetzt dürfte für Sylvia klar sein, dass diese Insolvenz auch als geplante kriminelle Tat gesehen werden kann. Was als solche aber nur durch gemeinsame Planung und Unterstützung der Beteiligten getan wird, um diese Straftat auch zu vollenden ...

… Irgendwann sprach Eva damals Sylvia an und fragte, ob sie nicht vor der Sportübung bei ihr vorbeikommen könnte. Sie wollte ihr etwas zeigen ... Sie wunderte sich, dass auch der Ehemann von Eva anzutreffen war. Sie kannte den in der Tat nur durch Erzählungen von Eva. Persönlich hatte sie ihn weder vorher kennengelernt, noch mit ihm einmal am Telefon gesprochen.

Von Eva wusste sie, dass ihr Mann für sie sozusagen ein Fehlgriff war. Das konnte Sylvia bei diesem Treffen deutlich nachvollziehen. Er redete über sein neues Geschäft, dass er vor kurzem in der weiter entfernten Stadt eröffnete. Bereits im ersten Monat kamen in der Nacht Einbrecher, die das Geschäft völlig ausräumten. Er meinte, bereits entsprechend reagiert zu haben.

Seine Art zu sprechen, überhaupt auch diese Art seiner Schilderungen, wirkte auf Sylvia anstrengend. Eva dagegen reagierte auf seine Darstellung völlig gleichgültig, sie lächelte nur. Er berichtete zudem, dass er selbst ein PKW höherer Klasse geleast habe, für seine Frau, wie er auch mitteilte, einen kleineren Wagen, der auch aus der entsprechenden Klasse kam. Natürlich hatte Sylvia ihn gefragt, warum er nicht zu dieser Zeit in dem Geschäft wäre. Sie war immer der Meinung, dass eine Selbstständigkeit, und die besonders in der ersten Zeit, die quasi Geschäftsführer zur Anwesenheit fordert. Er antwortete, dass er dafür Angestellte hätte. Sylvia konnte diesen Mann nicht länger ertragen. Warum sie vorbeikommen sollte, wollte sie nicht erfahren. Unter dem Vorwand, wieder einen Bus erwischen zu müssen, verließ sie die Eheleute.

Später fehlte Eva zu der Sportstunde. Das begrüßte Sylvia schon, denn sie verspürte kein Interesse, an dem Abend mit Eva ein Gespräch zu dem Haus, dem Ehemann oder dessen geschäftlichen Tätigkeiten zu führen. Sylvia war deutlich klargeworden, dass es durchaus drei Monaten bis zu einer Insolvenz des Geschäftes dauern kann. Eigentlich hatte sie kein Interesse daran gehabt, Eva in der ihr kommenden schweren Zeit beizustehen.

Sylvia wunderte sich in der folgenden Zeit schon, dass Eva völlig entspannt wieder bei der Sportstunde mitmachte. Es kam kein Hinweis zu dem Zustand des Geschäftes. Zudem keine Kenntnis der Gruppe darüber, dass es überhaupt eine geplante und umgesetzte Geschäftsidee der Eheleute gegeben habe. Wobei auch die Mitglieder der Sportgruppe den Ehemann der Eva nie kennenlernten. Der auch irgendwie nie zum Thema wurde.

Es waren zwei Monate vergangen, da rief Eva an. Sie schilderte Sylvia, irgendwie dabei in Tränen aufgelöst, dass das Geschäft ihres Mannes in der Insolvenz sei. Schließlich wäre es tatsächlich, so ihre Schilderung weiter, noch zu einem weiteren Einbruch gekommen. Die Angestellten haben ebenfalls Elektrogeräte aus dem Geschäft gestohlen. Das hätte dann schließlich ihren Mann ruiniert.

Bei diesem Telefonat hatte Sylvia der Anruferin klargemacht, dass es für sie besser wäre, sich eine eigene Wohnung zu suchen. Das Haus wird sie und er nicht halten können. Das wird unter den Hammer kommen. Von was wollte sie mit dem Kind auch leben, der Ehemann wird sie nicht finanzieren können und sie habe doch auch keine Arbeit.

Das wollte Eva nicht hören, denn sie war darüber entrüstet, dass auch verlangt wurde, dass sie ihr Auto zurückgeben sollte. Für Sylvia war das eine unmögliche Situation. Natürlich fragte sie Eva, welche Position oder auch was sie für sie darstellen würde. Sie bekam zur Antwort, dass Sylvia für sie die beste Freundin sei ...


Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.


Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
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