Sonntag, 27. September 2026

25. Leseprobe: Der Anwalt, der Kinderschänder und die Kosten …

… oder sich einfach einen solchen Stress mit Nachbarn nicht länger antun …

»… Das ist natürlich leicht gesagt. Einfach was Neues suchen und dann wieder umziehen. Die Zeiten haben sich schon diesbezüglich geändert. Aus einer Wohnung geekelt zu werden, könnte schon eine/n Anwalt/in motivieren, selbst eins von beiden konnte ich mir mit meiner Rente nicht leisten. Wie man so sagt ist das einfach dumm gelaufen. Übrigens nicht nur für mich. Da wurden und noch werden die Bewohner im ersten Stock sozusagen ab genervt.

Es war ja mein damaliger Nachbar Mio, der an einem Wochenende Besuch von seinem Sohn bekam und mit dem zusammen die Treppe hochging. Unten auf dem Flurboden vor der ersten Stufe stand plötzlich der Kinderschänder. Mit seinem Mund bewegten sich seine sichtbare Zunge und seine Lippe, sein Blick war lustvoll auf den Jungen gerichtet. Dabei befand sich eine seiner Hände an seinem Geschlechtsteil, das sich aber noch in der geschlossenen Hose befand. Mio hat ihn doch kurz erwischt und ihm einen Tritt in den Hintern gegeben. Er bat seinen Sohn, dass er seiner Mutter davon nichts erzählen sollte, sie würde das sicher falsch verstehen.

Für seine Reaktion und dafür, weil er ihm eine große Liebe verdarb, denn der Kinderschänder hat sich vorher in den Knaben verliebt, wurde Mio, dann auch von der Schänderin, wieder tyrannisiert und terrorisiert, wie es die Art der Despoten ist, um dann anderen das Leben zur Hölle zu machen. Insofern kam es ja irgendwann danach zu einem richtigen Tracht Prügel, die Mio zu einem Vorbestraften machte, bei mir waren es zwei Mal jeweils ein Hauch Pfefferspray, das mich vor dem Angriff des Kinderschänders schützten, aber mich auch zur Vorbestrafte machte. 

In dieser, nicht nur meiner, schweren Zeit musste Mio mir wieder etwas erzählen, was ihn schon sehr traurig machte. Er hat einen guten Kumpel von früher getroffen. Der wollte seinen Spaziergang am Sonntag im Standard-Rollstuhl führen. Was Mio schockte. Dem Kumpel ging es wirklich schlecht und er wurde während der Woche morgens abgeholt, im Taxi in die Nachbarstadt, dort zu einer Strahlentherapie, im Anschluss wieder mit dem Taxi zurückgebracht. Das täglich von Montag bis Freitag. Ganz furchtbar war, dass der Kinderschänder das Taxi fuhr. Es lag wohl daran, dass jemand der so krank ist, auch bei Gerüchen stark reagieren kann. Das war so bei ihm. Für ihn stank der Fahrer und auch der ganze Wagen nach Alkohol. Das kann ich dir auch erklären, denn der Körper baut Alkohol in der Leber ab, es entstehen Abbauprodukte, die über die Atemluft und die Haut ausgeschieden werden. Das wird halt auch als »Fahne« beschrieben.

Selber wollte und konnte der kranke Mensch in der Sache nichts unternehmen, dazu habe er keine Kraft, sagte er. Mio konnte sich keine zweite Tracht Prügel an dem Kinderschänder leisten. Dann wäre er wirklich in den Knast gewandert. Dass er selber Stress bei dem Taxiunternehmer machen könnte, kam für ihn auch nicht in Frage, denn dann dürfte gesagt werden, dass er doch vorbestraft bleibt, so wäre ihm auch nicht zu glauben. Das würde auch die Schänderin übernehmen.

Bei mir war es schon im Vorfeld der Anwalt der Beiden engagiert. Sie hat mir vorher wieder ein Zettel beschrieben. Darauf teilte sie mir mit, Zitat: »… Warum? Heute froh, morgen Tod! …«. Das war aus meiner Sicht schon sehr deutlich, was ich dem Anwalt auch mitteilte. Von ihm bekam ich entsprechend eine Antwort. So schrieb er mir, dass »… keinesfalls eine persönliche Bedrohung bezweckt werden … Unsere Mandanten sind beide als Taxifahrer erwerbstätig und befördern aus diesem Grunde nahezu täglich kranke Menschen im Rahmen der Krankenhausfahrten. Diese teilweise auch todkranken Menschen sind über jeden Tag glücklich, den sie zumindest ohne unerträgliche Schmerzen überleben und lassen sich nicht auf derartige verstörende Auseinandersetzungen unter Nachbarn ein, wie sie durch Sie hervorgerufen werden. Dies war mit dem vorstehenden Zitat gemeint ... Selbstverständlich sind Sie (da meinte er wieder mich) keinesfalls berechtigt, Kontakt zu den Arbeitgebern unserer Mandantschaft aufzunehmen … gegenüber in Misskredit zu bringen. Soweit einmal eine Kiste Bier mit dem Taxi transportiert wurde, geschah dies erst nach Dienstschluss und nicht während der Arbeitszeit. Eine Alkoholfahrt hat zu keinem Zeitpunkt stattgefunden und wird auch niemals stattfinden … Insofern besteht für Sie (er meinte wieder mich) auch keinerlei Veranlassung, die Polizei in Kenntnis zu setzen, sollte unsere Mandantschaft unter Alkoholeinfluss eine Taxifahrt durchführen. Dies wird keinesfalls jemals geschehen … usw.« Zitatende

Nachdem Mio das gelesen hat, fühlte er sich bei seiner Entscheidung, eben nichts zu machen, sicherer. Er meinte auch, dem Kumpel zu empfehlen, sich ein kleines Handtuch mit Parfüm zu nässen und das Teil einfach bei den Fahrten vor die Nase zu halten.

Diese Formulierung von »verstörende Auseinandersetzungen unter Nachbarn« des Anwalts hat Mio übrigens in Folge erlebt. Der zweite Mieter in der ersten Etage bewegte sich auf seinem Balkon, der über dem Innenhof angelegt ist. Sehen konnte er von oben Polizeibeamte, die sich bei den Rädern von Mio befanden, das heißt, ein Rad gehörte Mio, das andere seiner Freundin. Die Beamten kontrollierten die Rahmennummer und stellten fest, dass beide Räder nicht gestohlen worden sind. Wobei sich der Kinderschänder mit seiner Schänderin mit den Beamten unterhielten, auch, dass beide vermutet haben, dass der vorbestrafte Mio jetzt auch der allgemeinen Diebstahlrate angehören würde. Die Polizei freut sich doch, wenn schnelles Handeln der Bürger Straftaten verhindern oder zur Aufklärung beitragen können.

Es ist für jeden der Mietwohnenden oben sehr schwierig, eine andere Wohnung zu finden.

Gesehen haben bereits beide, wie sich der Kinderschänder in einem Supermarkt mit für ihn lebenswichtigen Dinge zulegt. Das Bier muss für ihn nach wie vor zur Verfügung stehen. Aber was auch ganz wichtig geworden ist, sind die kleinen Fläschchen mit Kräuterlikör mit 35 % Alkohol. Das scheint seine Blutgefäße zu erweitern und kurbelt dazu seinen Stoffwechsel an. Nach wie vor scheidet sein Körper einen Teil des Alkohols und damit seiner Abbauprodukte direkt über die Poren und den Schweiß aus, was zu einem strengeren, muffigen Geruch führt. Wenn er fährt, braucht er ein Fläschchen in seiner Nähe, auch dann wenn das Zittern bei ihm einsetzt und damit Entzugssymptome. Dann kann ein Kräuterlikör auch während der Fahrt guttun. Was er ja eigentlich nicht dürfte, aber sein Anwalt ihm aber schon erlaubt hatte, denn seine Rückfahrten gehören für ihn zum Dienstschluss. So einfach kann es sein.

Das mit strengen Geruch, hat sich übrigens deutlich erhöht. Das liegt auch daran, dass die untere Etage Probleme mit den Gasleitungen hat. Das habe ich dir doch erzählt, dass der Kinderschänder vermutlich mit einem Bolzenschneider im Keller die Rohre bearbeitet. Persönlich bin ich mehr als froh, dass ich dort nicht mehr leben muss. Das erzähle ich dir beim nächsten Mal. 

Aber was die Kosten angeht, so habe ich dir, denke ich zumindest, Informationen mitgeteilt. Die Rechnungen des Gerichtes sollte ich doch bezahlen. Natürlich wäre ich nicht ins Gefängnis gegangen, wenn ich, wie ich ja mitteilte, nicht bezahlt hätte. Denn von mir wurde das gefordert, auch mit meinem 214/106 arteriellen Bluthochdruck, verursacht durch Stress. Vermutlich hätte mich ein/e Gerichtsvollzieher/in aufgesucht. Oder mein Konto wäre gesperrt worden, oder irgendetwas ähnliches wäre passiert. Das hätte meinem Blutdruck absolut nicht gutgetan. Natürlich habe ich mein Umfeld um Hilfe gebeten und es haben sich Menschen gefunden. Es waren um die 1.000 Euro, die für mich gezahlt worden sind. Nicht von mir! ...«

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Der 6. Kriminalroman, der in »Ich-Form« entsteht, der als Münsterland-Kriminalroman auf wahren Begebenheiten basiert.

2. Leseprobe: Das missbrauchte Kind

3. Leseprobe: Der Pädophile, das Elefantengedächtnis und das missbrauchte Kind

4. Leseprobe: Der Kinderschänder, seine Frau und deren Anwalt

5. Leseprobe: Al Capone, der Kinderschänder und deren Anwälte

6. Leseprobe: Die Macht der Kinderschänder

 7. Leseprobe:  Ein Auto, ein Unfallbetrug, der Kinderschänder und sein Anwalt

8. Leseprobe: Der Anwalt, sein Kinderschänder und die Kirche

9. Leseprobe: Der Anwalt, der Kinderschänder und der Mörder

10. Leseprobe: Die Art der Gewalt des Kinderschänders


12. Leseprobe: Die Anwälte von Mörder und Kinderschänder …

13. Leseprobe: Der Kinderschänder und sein Anwalt …

14. Leseprobe: Die Geliebte des Mörders und der Anwalt

15. Leseprobe: Die Ratten und der Kinderschänder

16. Leseprobe: Der Anwalt und sein Kinderschänder …

17. Leseprobe: Der Anwalt und das missbrauchte Kind

18. Leseprobe: Der Anwalt und der Strafprozess ...

19. Leseprobe: Der Anwalt und das Gericht …

20. Leseprobe: Der Anwalt, die Psychometrie und das Gerichtsverfahren …


»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook



Sonntag, 20. September 2026

24. Leseprobe: Der Anwalt, der Kinderschänder und die Flucht …

…  eine ganze alte Schutzreaktion bei akuter Gefahr oder Bedrohung …

»… Jetzt frage ich mich, ob ich dir genau erklärt habe, warum ich bei meinen beiden Gerichtsterminen nicht anwesend war. Es gab einen Grund, warum ich eigentlich beim Landgericht nicht als Zeugin anwesend sein konnte. Dort lag ja bereits eine schriftliche Aussage, die sollte von mir eben auch persönlich erklärt werden. Was ja nicht ging, denn ich befand mich in irgendeiner Klinik und konnte nicht entscheiden, ob ich überlebe oder eben abkratze. Was sich eben einige wünschten. Dem Richter am Landgericht reichte meine schriftliche Erklärung, eben was ich nicht einfach hin gekritzelt, sondern eine eidesstattliche Versicherung geschrieben und unterschrieben habe. Es war die Tochter des Mörders aus seiner ersten Ehe, die Geld von ihrem Vater forderte. Dank meiner Erklärung durfte die Geliebte des Mörders an die junge Frau zahlen und das nicht wenig. Dass die Zahlungspflichtige stinksauer auf mich war, dürfte doch irgendwie klar sein. Oder etwa nicht?

Komisch war natürlich schon, dass ich überlebte. Dass sich der Kinderschänder und seine Schänderin darüber aufregten. Dass sogar die Frau, die mir vorher das Leben gerettet, die auch bereit war, mir einfach nur zu helfen, um dann dafür von den Beiden tätlich angegriffen wurde. Nur, weil ich überlebte. Was ich wohl vergessen habe war, dass bei der Anzeige mir mitgeteilt wurde, dass der X RING informiert worden sei, eben, dass mir die Organisation helfen würde. Später hat der Beamte auch nicht verstanden, dass sich diese Institution zurückgezogen hat.

Irgendwie habe ich kurz darauf, so erinnere ich mich auch genau, mit der zufriedenen jungen Tochter des Mörders telefoniert. Der habe ich das auch erzählt und die damit richtig zum Lachen gebracht. Sie habe schon einiges »versucht«, um der Geliebten ihres Vaters das Leben schwer zu machen. So hat die scheinbar betroffene Geliebte um Hilfe gebeten, scheinbar mit den sogenannten »guten Beziehungen«. So dürfte die Geliebte des Mörders es auch geschafft haben, dass sich X RING von mir zurückgezogen hat. Und diese Tochter des Mörders fand auch das lustig. Nun, das fand ich nicht zum Lachen. Auf weitere Kontakte mit ihr konnte und wollte ich unbedingt verzichten. In solchen Situationen ist es auch wichtig, einfach los zu lassen.

Dass dieser Anwalt des Kinderschänders ausgerechnet meiner Lebensretterin Hausverbot erteilt hat, also ihr verboten wurde, mich aufzusuchen, mir zu helfen, mich zu schützen. Die ihm übrigens ihre Meinung dazu schriftlich direkt in die Kanzlei brachte und ausgerechnet das Schreiben fügte dieser Anwalt in das Schreiben an das Gericht, das mich Vorbestraft machen sollte und dann auch machte, und hat tatsächlich schriftlich dazu meine Lebensretterin als Zeugin benannt. Meinst du jetzt, vielleicht sogar lachend, dass es eben Anwälte gibt, die sowas für ihre Mandanten versuchen? Lachst Du auch, wenn der Mandant ein Kinderschänder ist?

Vielleicht verstehst du mich nicht, warum ich ständig auch auf meine »Flucht« hinweise. Es bedeutet tatsächlich vor der Gefahr wegzulaufen. Nimm dir einen kleinen Löffel aus Metall und klopfe damit ganz leicht auf einen Heizkörper. Metall auf Metall ergibt Geräusche. Was du jetzt nicht unbedingt selber probieren solltest wäre, mit einer Metallzange den Keller aufzusuchen. In der Regel befindet sich dort jede Menge Rohre. Nicht nur welche aus Plastik, nein, noch entscheidende aus Metall. Da können durchaus metallen Soundeffekt produziert werden. Vermutlich hat der Kinderschänder mit einem Bolzenschneider im Keller die Rohre bearbeitet. Das Haus ist alt, die Wände nicht sehr dick, es schallte durch das Haus. Das machte er gerne dann, wenn die weiteren Mieter im Obergeschoss nicht zuhause waren. Vorher hörte ich ihn durch das Treppenhaus brüllen, dass er mich kriegen wird, verbunden noch mit schlimmen Beleidigungen.

Das ist eine extrem körperliche Stresssituation, das führt zu der Ausschüttung von Adrenalin. Angriff oder Flucht oder Erstarrung. Zwei Angriffe von mir erfreuten den Anwalt. Die Erstarrung war mein größter Fehler, das habe ich beinahe mit meinem Leben bezahlt. Die Flucht gab Sinn. Meine Situation war die, dass ich mit der Sprache noch hinterherhinken musste. So habe ich es an einem Tag geschafft, nach den Metallgeräuschen, seinem Geschrei und den Beleidigungen, das Haus zu verlassen und mich schon fast mit meinem Tretroller vom Haus weg zu bewegen. Er hat es auch wieder versucht, mich zwischen Innenhof bis Straße noch zu erwischen. Manchmal war ich richtig stolz auf mich, schneller als er zu sein, ihm wieder entwischt zu sein.

Es ist einfach eine sportliche Bewegung, die ich mit dem Tretroller ausführte. Aber irgendwie komisch fühlte ich mich schon, als ich in der Nachbarstadt ankam und dann in den Park fuhr. Eine Veranstaltung fand dort statt und gleich am Anfang stand ein Krankenwagen. Die Helfer/innen waren einfach nur da, für den Fall, dass jemand sie brauchte. So dachte ich, dass es Sinn geben könnte, das sie sich mal meinen Blutdruck betrachten. Beim ersten Versuch sah das irgendwie nicht gut aus. Also sollte ich mich einfach nur beruhigen. Nach einiger Zeit, ich saß auch sehr entspannt in dem Krankenwagen, fiel das Ergebnis wieder nicht gut aus. Fast direkt neben dem Platz befindet sich das Krankenhaus. So kam umgehend nach dem dritten Versuch tatsächlich von dort ein Rettungswagen. So wurde ich als Notaufnahme gewertet, ein paar Stunden habe ich mich dort aufhalten müssen.

Irgendwann konnte ich gehen. Etwas besser schien es mir zu gehen. Auf dem Zettel, den ich mitbekam, stand und das möchte ich als Zitat schreiben: »… Wenn ZAD = RR gesetzt wird, geht man vereinfacht davon aus, dass der am Arm gemessene Blutdruck exakt dem zentralen Druck am Herzen entspricht …« Daneben standen die Zahlen: 214/106. Eigentlich war ich fit wie ein Turnschuh aber es stand eine medizinische Abkürzung, die einfach bedeutete: »… Arterieller Bluthochdruck, am ehesten (a.E.) verursacht oder verstärkt durch Stress Punkt«

Stell dir vor im Gerichtssaal, mit diesem Anwalt, dem Kinderschänder, seiner Schänderin und dann mit meiner schlechten Sprache, diese ganze Situation, dann wäre ich wohl mit diesen 214 nicht hingekommen. Dabei dachte ich immer, dass schon 180 zu viel sind. Jetzt weißt du auch, warum dieser Gerichtstermin ohne mich stattgefunden hat. Übrigens hat meine Lebensretterin noch einen Zettel zum Gericht gebracht. Mein Hausarzt hat darauf seine Meinung zu der Sache aufgeführt. Was sonst niemanden interessierte. Der Kinderschänder hat sich richtig gefreut und brüllte das auch durch das Treppenhaus, er sei der Gewinner.

Irgendwann danach hat sich wieder etwas ereignet und wirklich gute Bekannten meinten, ich solle das der entsprechend zuständigen Behörde vortragen. Natürlich war ich geschockt, dass eine »Zuständige« mir lachend erklärte, dass sie sich einen solchen Stress mit Nachbarn nicht antun würde, sie hätte schon drei Mal eine neue Wohnung gesucht und auch gefunden. Worauf ich ihr erklärte, dass davon auszugehen ist, dass sich ihre Besoldung weit über die Summe meiner Rente befinden würde. So ist das hier, da gibt es »sone und solche«.

Vorgestern habe ich den Kinderschänder mit seiner Frau gesehen, vermutlich mit Glück, weil sie mich scheinbar nicht entdeckt haben. Er saß am Steuer des alten Wohnmobiles und schaute nach vorne. Er schien sich zu freuen, er wirkte so zufrieden. Neben ihm auf der Beifahrerseite konnte ich seine Frau, die Schänderin, sehen. Er muss wieder zugeschlagen haben. Sie wieder auf ihrer Brust getroffen haben, was seine Art ist, auch dort zu prügeln. Seine Hand hat er dann ganz schnell zu einer Faust geballt, damit er seine Entschlossenheit und auch seine Kraft darzustellen meint. Natürlich auch die Wut, die benötigte er schon, um sein Symbol so klar zu zeigen. Dieser trübe Blick, diese Art, wie ich das Kind gesehen habe, dieser Junge, der auch genauso neben dem Kinderschänder im Taxi saß, so einem Symptom einer Depression für mich zeigte. So, wie sie blickt. Vorgestern neben ihm saß. Mir wurde wieder übel, aber vermutlich war es der Gestank von dem Diesel. Das ist der Zweitwagen, es gibt noch eine Art kleiner Transporter, den die Beiden fahren. Das alte Teil brauchte vor Zeiten schon 10 Liter auf 100 km. Rechne selbst, was die verbrauchen, was die zahlen müssen, für ein verlängertes Wochenende hin und zurück und dann auch mit beiden Wagen. Übrigens, die Sache mit dem Bolzenschneider und den Metallrohren im Keller, da hat sich wohl etwas mit den Gaszählern im Keller ereignet ...«

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Der 6. Kriminalroman, der in »Ich-Form« entsteht, der als Münsterland-Kriminalroman auf wahren Begebenheiten basiert.

2. Leseprobe: Das missbrauchte Kind

3. Leseprobe: Der Pädophile, das Elefantengedächtnis und das missbrauchte Kind

4. Leseprobe: Der Kinderschänder, seine Frau und deren Anwalt

5. Leseprobe: Al Capone, der Kinderschänder und deren Anwälte

6. Leseprobe: Die Macht der Kinderschänder

 7. Leseprobe:  Ein Auto, ein Unfallbetrug, der Kinderschänder und sein Anwalt

8. Leseprobe: Der Anwalt, sein Kinderschänder und die Kirche

9. Leseprobe: Der Anwalt, der Kinderschänder und der Mörder

10. Leseprobe: Die Art der Gewalt des Kinderschänders


12. Leseprobe: Die Anwälte von Mörder und Kinderschänder …

13. Leseprobe: Der Kinderschänder und sein Anwalt …

14. Leseprobe: Die Geliebte des Mörders und der Anwalt

15. Leseprobe: Die Ratten und der Kinderschänder

16. Leseprobe: Der Anwalt und sein Kinderschänder …

17. Leseprobe: Der Anwalt und das missbrauchte Kind

18. Leseprobe: Der Anwalt und der Strafprozess ...

19. Leseprobe: Der Anwalt und das Gericht …

20. Leseprobe: Der Anwalt, die Psychometrie und das Gerichtsverfahren …


»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook



Sonntag, 13. September 2026

23. Leseprobe: Der Anwalt, sein Kinderschänder und die Erstarrung …

… dabei ist es einfach nur ein biologischer Ablauf im Körper …

»… So kann es passieren, dass der Körper mit einem harten Bauch reagiert, unter anderem auch, wenn man sich unbedingt mit Pädophilen anlegen muss. Dann könnte vielleicht die Einnahme von Rizinus durchaus helfen, um sich zu erleichtern. Wenn man Glück hat. Ist auch ein Anwalt für Kinderschänder engagiert tätig, wird für die Opfer, nicht nur psychisch auch körperlich, weiter vieles ganz schlimmes zu ertragen sein.

Nun bin ich vorbestraft aber es haben liebe Menschen verhindert, dass ich noch in das Gefängnis gehen musste. Das dürfte dem Anwalt auch gefallen, wenn ihm das gelungen wäre. Der Kinderschänder und seine Frau haben schon damit gerechnet, haben nicht nur laut gejubelt, haben das auch herumerzählt, es gab in der Tat Menschen, die das geglaubt haben. Besonders die, die auch Opfer von denen waren und die auch weiter missbraucht werden sollen. Da gibt es für Täter Sinn, auf die »Geheimnisse« und natürlich auf die Konsequenzen hinzuweisen, was ein Anwalt durchaus schaffen kann, für die Täter, nicht für die Opfer.

Warum und auch was genau ist mit mir passiert. Was habe ich alles falsch gemacht. Das dürfte durchaus eine Menge gewesen sein. Darum sollte ich das auch dir erzählen, denn das darf mir nicht noch einmal passieren. Vielleicht erwarte ich auch einfach zu viel von denen ich denke, dass sie eigentlich zuständig seien, eben für Opfer. Diesen ersten massiven Schlag gegen meine Person muss ich dir nur kurz erklären. Das brauche ich, um mein Erstarren dir verständlich zu machen.

Es ging auch um diesen Mörder, von dem ich dir auch berichtet habe. Der wird schon ein Interesse daran gehabt haben, dass ich nicht als Zeugin gegen ihn aussagen konnte. Es war ein paar Tage vor diesem Termin am Landgericht, als es passierte. Er selbst war vorzeitig entlassen worden. Die 10 Jahre, die er für den Mord an seiner zweiten Ehefrau bekam, waren noch nicht ganz um. Das bedeutete, dass er hätte umgehend wieder ins Gefängnis gehen müssen, wenn es ihm irgendwie bewiesen worden wäre. Bei ihm ging es um Geld, viel Geld für den ersten, nachgewiesenen Mord an seiner zweiten Ehefrau. Bei mir ging es ebenfalls um viel Geld, das seine Tochter aus der ersten Ehe von ihm forderte.

Es war in der Woche vor diesem Gerichtstermin und gegen Mittag, als es an meiner Wohnungstür klopfte. Irgendwie habe ich gedacht, dass einer meiner Mitbewohner aus dem 1. Stock vor der Tür stand. So schloss ich die Tür auf und öffnete sie. Gesehen habe ich, wie mir gegenüber, also vor deren Wohnungstür, die Frau des Kinderschänders stand. Sie hielt ihr Handy, oder auch eine Kamera, vor sich. Sie filmte mich und dabei blickte sie zu mir mit einem bösen Lachen in ihrem Gesicht. Es blieb nur noch ein winziger Moment für mich, in dem ich zwei dunkle Schatten seitlich von mir sah, die ihre Bewegungen zu mir führten. Dann folgte für mich die Bewusstlosigkeit. 

Irgendwann erwachte ich und merkte, dass ich mit meinem Rücken die Wohnungstür absperrte. Dabei saß ich auf dem Boden. Die Beine waren gestreckt und drückten gegen die Wand und ich spürte die Schläge und Tritte durch die Tür in meinem Rücken. Eine Hand führte ich über meinen Kopf, sie erreichte das Schloss, dann den Schlüssel, der noch steckte. So schaffte ich es, die Wohnungstür wieder abzuschließen. Mein Kopf war seitlich gehalten. Dann führte ich auch die andere Hand von meinem Ohr weg, betrachtete dann auch die Innenhand. Dort waren Blutflecke zu sehen. Es war keine große Menge Blut, die aus meinem Ohr floss.

Hören konnte ich diese Schänderin. Sie schrie und sie wird es auch gewesen sein, die gegen die Tür geschlagen und getreten hat. Verstanden habe ich sie nicht. Gehört habe ich auch den Kinderschänder, wie er laut lachte und der auch irgendetwas schrie, was ich ebenfalls nicht verstand. Die Nachbarn von oben waren wohl nicht zu Hause, so dachte ich noch. Der Tinnitus wurde laut und übertönte den Lärm aus dem Flur. 

Es gibt und gab einige Techniken, um Gegner im Nahkampf unschädlich zu machen. Auch gerade mit einem Schlag. Eine einfache Ohrfeige mit einer geöffneten Hand, kann bei dem richtigen Treffen auch mehr als einen Gehörverlust bewirken. Darum auch so diese Form der Ohrfeige. Denn es wirkt die flachen Hand zu einem Überdruck im äußeren Gehörgang, die Luft wird von außen gegen das Trommelfell gepresst. Das platzt und führt zu einer Schädelinnenraumblutung. Nicht viel weist darauf hin, dass es sich überhaupt um einen Mord handelt. Eigentlich der perfekte Mord. Das habe ich auch dem Mörder zugetraut. Gesehen habe ich doch schon, wie der Kinderschänder zuschlägt, wenn seine Frau wieder gehorchen muss. Der Kinderschänder schlägt anders zu.

Berichtet habe ich dir schon von den Schutz- und Stressreaktionen. Es ist einfach nur ein biologischer Ablauf im Körper, eben diese Reaktion, bestehend aus Kampf, Flucht oder Erstarrung und nur möglich, durch die Ausschüttung des Hormons Adrenalin. Was mir dann später gelungen und sind noch, die beiden ersten Möglichkeiten. An dem beschriebenen Tag ist mir nur die Erstarrung möglich gewesen. Sonst wäre den Tätern auch nicht diese Tat gelungen. Und das konnte nur geschehen, weil mir dieser Mörder begegnet ist und mich, wenn auch nur für wenige Momente, geschockt und damit gelähmt hat. So konnte er zuschlagen, was er auch tat. Mit ihm habe ich, trotz des Termins beim Landgericht, vor der Tür nicht gerechnet.

Diese ganze Aktion dürfte auch eine besondere Maßnahme für die Täter gewesen sein, mit Ausnahme für den Mörder. Aus seiner Sicht, würde ich verrecken, was er wohl beiden mitteilte, was nicht nur ihm gefiel. Damit habe er dem Kinderschänder und seiner Frau einen großen Gefallen gemacht, dachten sie. Sie waren sich absolut sicher, dass ich nicht mehr zurückkommen würde. Dass ich entweder sterbe, oder, wenn ich überlebe, in einem Heim lande. Die Wohnung wird auf jeden Fall frei werden.

Jetzt habe ich denen eben keinen Gefallen gemacht. Habe es einfach gewagt, zu überleben. Angriff und Flucht mögen für den Kurzzeiteinsatz durchaus lebensrettend sein. Nur für Dauertäter, für die der Kinderschänder und seine Schänderin anzusehen sind, war mein Überleben eine Zumutung. Darum galt für mich Dauerstress sowohl im Alltag, als schon durch die Traumata, für die sie verantwortlich waren. Das bedeutete für mich, dass der Adrenalinspiegel dauerhaft erhöht blieb und es zur Folge zu einem permanent erhöhten Blutdruck führte. Vielleicht verstehst du mich jetzt, wenn ich meine, dass der absolute Mord an meiner Person ausgerechnet in einem Gericht, dabei noch auf der Anklagebank sitzend und von dem Richter/in rechts aus, als perfekter Mord gesehen werden. Was mir dann vermutlich aber egal gewesen sein wäre. Gut, dass ich diesen Termin nicht wahrgenommen habe. Denn auch die Ärzte, die in der Zeit für mich da waren, fanden dieses ganze Desaster gegen mich untragbar ...«

BKA Zitat: »... Die Fallzahlen von sexuellen Missbrauchshandlungen an Minderjährigen zeigen im Berichtsjahr 2025 einen Anstieg auf 17.126 Fälle bei Kindern (2024: 16.354) sowie auf 1.239 Fälle bei Jugendlichen (2024: 1.191). Insgesamt sind 20.051 Minderjährige Opfer sexuellen Missbrauchs geworden (2024: 19.344). In mehr als der Hälfte der Fälle bestand eine Vorbeziehung zwischen Tatverdächtigen und Opfern. Die Taten wurden hauptsächlich von alleinhandelnden männlichen Tatverdächtigen begangen ...«

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Der 6. Kriminalroman, der in »Ich-Form« entsteht, der als Münsterland-Kriminalroman auf wahren Begebenheiten basiert.

2. Leseprobe: Das missbrauchte Kind

3. Leseprobe: Der Pädophile, das Elefantengedächtnis und das missbrauchte Kind

4. Leseprobe: Der Kinderschänder, seine Frau und deren Anwalt

5. Leseprobe: Al Capone, der Kinderschänder und deren Anwälte

6. Leseprobe: Die Macht der Kinderschänder

 7. Leseprobe:  Ein Auto, ein Unfallbetrug, der Kinderschänder und sein Anwalt

8. Leseprobe: Der Anwalt, sein Kinderschänder und die Kirche

9. Leseprobe: Der Anwalt, der Kinderschänder und der Mörder

10. Leseprobe: Die Art der Gewalt des Kinderschänders


12. Leseprobe: Die Anwälte von Mörder und Kinderschänder …

13. Leseprobe: Der Kinderschänder und sein Anwalt …

14. Leseprobe: Die Geliebte des Mörders und der Anwalt

15. Leseprobe: Die Ratten und der Kinderschänder

16. Leseprobe: Der Anwalt und sein Kinderschänder …

17. Leseprobe: Der Anwalt und das missbrauchte Kind

18. Leseprobe: Der Anwalt und der Strafprozess ...

19. Leseprobe: Der Anwalt und das Gericht …

20. Leseprobe: Der Anwalt, die Psychometrie und das Gerichtsverfahren …


»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook



Sonntag, 6. September 2026

22. Leseprobe: Der Kinderschänder, sein Anwalt und der Strafbefehl …

… Dasselbe und das Gleiche sind nicht dasselbe …

»… Der Begriff Justitia dürfte dir bekannt sein. Wobei es in früheren Zeiten um eine Göttin der Gerechtigkeit ging, damals wichtig in der römischen Mythologie, selbstverständlich eine sehr gut aussehende weibliche Person, die zumeist in Stein geformt wurde. Dann mit einer Augenbinde, für Unparteilichkeit, mit der Waage, die für das Abwägen von Schuld und Unschuld und mit Schwert, das für notwendiger Härte der Urteile, und alles für die ausgleichende Gerechtigkeit stehend, dargestellt wurde. Das ist auch in unserer Zeit diese berühmte Personifikation und gilt sogar als weltweites Symbole der Gerechtigkeit und auch des Rechtswesens.

Nun ist es traurig festzustellen, dass dort, bezogen auf Mitarbeiter, egal ob Angestellte, Staatsanwälte/innen und Richter/innen und nur mit Blick auf Amtsgerichte, durch massive Überlastung am Limit gearbeitet wird. Es wird auch festgestellt, dass ein kontinuierlicher Rückgang bei den Neueinstellungen zu verzeichnen ist. Bei den vorhandenen und auch wichtigen Geschäftsstellen herrscht zudem akuter Personalmangel. Natürlich ist folglich auch die Strafjustiz überfordert. In einer solchen, täglichen Arbeitssituation, ist es natürlich zu wünschen, sich bei dieser Arbeit auf engagierte Anwälte verlassen zu können.

Irgendwie anders kann ich es mir nicht erklären. Natürlich habe ich auf die Beschuldigungen reagiert. Dieses Abwägen von Schuld und Unschuld, was in dem Fall die Frage, wer ist Täter und wer ist Opfer, sollte schon entschieden werden.

Jetzt versuche ich dir das an einem Beispiel zu erklären. Stell dir vor, du gehst bei Rot über die Straße. Das sieht deine Nachbarin, mit der du eh im Klinsch liegst. Sie zeigt dich an. Du sagst einfach, dass es Grün war, oder noch besser, du bist überhaupt nicht dort gewesen. Dann gilt Aussage gegen Aussage. Oder wie dann auch »fremdländisch« gesagt wird, eben auf lateinisch: »In dubio pro reo - im Zweifel für den Angeklagten«. Dich erwischen aber zwei Polizeibeamte/innen. Dafür bekommst Du keinen Prozess, es sei denn, du willst dagegen angehen. Dann wird es nur noch teurer für dich. Verstehst du mich?

Sozusagen kommt es dann auf den Standpunkt des Betrachters an und natürlich auf die persönliche Position. In meinem Fall dürfte natürlich auch umgehend mein Einspruch an den Anwalt geschickt worden sein. Gelesen wird er das Schreiben bestimmt schneller als irgendeine/r am Amtsgericht. Vom weiteren Ablauf passte es zu dem weiteren Geschehen. Denn kurz nach meiner Stellungnahme hielt sich der Kinderschänder mehrfach am Tag in dem Innenhof auf. Dort stehen zum einen die Mülltonnen, aber die gleich am Anfang des Bereiches. Quasi am Ende des Innenhofes steht ein heruntergekommener Schuppen, der sich, wirklich auch gut sichtbar, vor dem Einsturz befindet. Seitlich davon befindet sich der kleine Garten, der zu meiner gemieteten Wohnung gehörte. Über ein kleines Metallgittertürchen konnte ich mich etwas sicher fühlen. Darum waren von mir dort auch Kameras eingerichtet worden.

Manchmal gibt es Sinn, wenn man Möglichkeiten nutzen kann. In meinem Fall ein funktionierenden PC, dort habe ich sowohl das Betriebssystem und natürlich jede Menge Dateien, die sich wunderbar sichern lassen. Eben auch Dateien, die sich über einen längeren Zeitraum, und dann auch noch eben täglich, mit Aufzeichnungen von den Kameras aus dem Innenhof füllten. Gerne habe ich den Kinderschänder bestimmt nicht betrachtet, seine Schänderin übrigens auch nicht. Es war bei mir sogar schon nach der schweren Körperverletzung, und damit verbundenen Hirnblutung, ein Ekel den ich bekam, wenn ich ihn oder sie, sehen musste. Das war auch verbunden mit meinem Brechreiz.

Wie schon erwähnt, trieb er sich mehrfach täglich dort herum. Für mich gab es Sinn, aufzupassen, denn irgendwie ahnte ich schon, dass er etwas plante. Sein Anwalt hatte gefordert, dass ich dem Kinderschänder nicht unter 10m nähern durfte. Wenn doch, müsste ich in das Gefängnis. So in der Art war mir das schriftlich mitgeteilt worden. Es war irgendwann in der Woche, im Garten habe ich irgendwas gegossen. Wollte dann eben noch eine Pflanze mit dem Rest der Gießkanne wässern, die sich nahe des Gittertürchens befand. Natürlich habe ich in meiner linken Hand den Pfefferspray gehalten, sicher ist sicher.

Es ging so furchtbar schnell, mit dem rechten Fuß habe ich versucht, die kleine Stufe nach unten zu setzen. Mein Oberkörper war etwas vorgebeugt, als mein Blick nach links ging. Dabei habe ich doch geprüft, ob sich der Kinderschänder nicht im Innenhof befindet. Er hat sich ganz nahe an die Tür des Schuppens gedrückt, so habe ich ihn nicht sehen können. In dem Moment als ich ihn sah, schoss er bereits auf mich zu. In seiner rechten Hand befand sich sein Autoschlüssel, der ragte aus der geschlossenen Faust hervor und versuchte mit ihm konzentriert die Wucht von Schlägen in Richtung meines Kopfes zu setzen. Er benutzte den Schlüssel wie ein Kubotan, damit Schläge gegen den Kopf zu führen, dabei ist das extrem gefährlich und können bleibende Schäden verursachen. Das wird er so vorgehabt haben.

Bei mir wurde Adrenalin ins Blut ausgeschüttet damit mein Körper mit Kampf oder Flucht reagieren konnte. Diesmal war ich wieder schneller als vorher, als sein Schlag gegen mein Ohr und er damit die Hirnblutungen bei mir auslöste. Meine Hand führte ich diesmal in Richtung seiner Hand. Wieder das Pfefferspray, einen Hauch sprühte ich auf seine Faust und damit auf den Schlüssel. Danach kam von mir umgehend die Flucht und wieder der Griff eines Eimers, in den ich auch wieder brechen musste.

Er muss einen Hauch des Sprays in seine Augen bekommen haben. Zumindest war es auf den Filmen zu sehen, die die Kamera aufgezeichnet haben. Die Polizei wurde von ihm gerufen, er hatte seine Erzählungen. Mein Pfefferspray musste ich abgeben. Später, und wieder betrunken, lief er wieder ständig lachend zum Schuppen, rief nach mir, ergötzte seine Blicke in den Garten und natürlich konnte ich den nicht betreten, noch nicht einmal die Terrasse, weil ich doch von dem Gericht schon quasi verurteilt worden bin, die Distanz zu dem Kinderschänder von 10m einzuhalten habe. Daran muss ich mich halten, er nicht, er konnte mir sogar ganz nahekommen.

So formte der Anwalt des Kinderschänders seine Forderungen an einen Strafbefehl. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft gemäß § § 407 Abs. 1 Satz 1, 408 a StPO wurde gegen mich wegen gefährlicher Körperverletzung und entsprechend mein Vergehen nach § § 223 Abs. 1, 224 Abs. 1 Nr. 2 StGb eine Freiheitsstrafe von sechs Monate festgesetzt, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wurde. Dann wurde auch auf als Anlage beigefügten Bewährungsbeschluss hingewiesen.

Selbstverständlich wurde mir nach § 465 StPO die Kosten des Verfahrens aufgelegt. Natürlich habe ich wieder einen Einspruch eingelegt. Wobei ich mir jetzt ganz sicher bin, das ich auch geschrieben habe, dass ich eher in den Knast gehen werde, bevor ich für diese Aktion eines Kinderschänders und dessen Anwaltes auch nur einen Cent an das Gericht zahlen werde! …«


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Der 6. Kriminalroman, der in »Ich-Form« entsteht, der als Münsterland-Kriminalroman auf wahren Begebenheiten basiert.

2. Leseprobe: Das missbrauchte Kind

3. Leseprobe: Der Pädophile, das Elefantengedächtnis und das missbrauchte Kind

4. Leseprobe: Der Kinderschänder, seine Frau und deren Anwalt

5. Leseprobe: Al Capone, der Kinderschänder und deren Anwälte

6. Leseprobe: Die Macht der Kinderschänder

 7. Leseprobe:  Ein Auto, ein Unfallbetrug, der Kinderschänder und sein Anwalt

8. Leseprobe: Der Anwalt, sein Kinderschänder und die Kirche

9. Leseprobe: Der Anwalt, der Kinderschänder und der Mörder

10. Leseprobe: Die Art der Gewalt des Kinderschänders


12. Leseprobe: Die Anwälte von Mörder und Kinderschänder …

13. Leseprobe: Der Kinderschänder und sein Anwalt …

14. Leseprobe: Die Geliebte des Mörders und der Anwalt

15. Leseprobe: Die Ratten und der Kinderschänder

16. Leseprobe: Der Anwalt und sein Kinderschänder …

17. Leseprobe: Der Anwalt und das missbrauchte Kind

18. Leseprobe: Der Anwalt und der Strafprozess ...

19. Leseprobe: Der Anwalt und das Gericht …

20. Leseprobe: Der Anwalt, die Psychometrie und das Gerichtsverfahren …


»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook



Sonntag, 30. August 2026

21. Leseprobe: Der Kinderschänderanwalt und der drohende Strafbefehl …

  … oder der Prozess, der eigentlich auch ohne mich stattfinden sollte …

»… Wie ich dir schon geschrieben habe, wurde meine Zivilcourage hart bestraft. Da kann ich froh sein, dass es Scheiterhaufen nicht mehr gibt, sonst hätte ich glatt als Hexe geendet. Mir wurde großer Schaden zugefügt.

Dabei habe ich den Kinderschänder doch nur erwischt. Was soll ein missbrauchtes Kind machen? Es sind »Geheimnisse«, die für die Kinder gelten, wehe, sie wollen darüber sprechen, was sie als Missbrauch ertragen mussten und noch weiterhin müssen. Dann können auch die Schläge nachhelfen, das sorgt auch für das Schweigen der Opfer. So legt der Kinderschänder das Tuch über seine Taten und traumatisiert damit die Kinder. So einfach ist das für die Täter, aber bestimmt nicht für die Opfer.

Zu dem Zeitpunkt, als mir der Prozess drohte, lag die schwere Körperverletzung meiner Person kein ganzes Jahr zurück. Der Kinderschänder und seine Frau sind davon ausgegangen, dass ich den Schlag, der bei mir zu der Hirnblutung führte, nicht überleben könnte. Da lagen die Beiden nicht unbedingt falsch. Wie ich dir das schon schrieb, haben die einfach das falsche Ohr bei mir erwischt. Nun überlebte ich in der Zeit in entsprechenden Kliniken. Irgendjemand musste für mich etwas tun, denn ich war einfach nicht dazu in der Lage. Danach, also nach dem »Überleben«, musste Elisabeth Dinge für mich erledigen, denn meine Sprache habe ich damals auch verloren, saß in einem Rollstuhl und bemühte mich, erst in einen Rollator und dann ohne beides wieder laufen zu lernen. Da war ich beschäftigt.

Bei meiner Rückkehr in die damalige Wohnung, der Kinderschänder wohnte mit seiner Schänderin quasi gegenüber in dem Haus, ist es wieder zu dem Versuch eines direkten zweiten Angriff meiner Person von den Beiden gekommen. Elisabeth hat sich schützend vor mich gestellt um dann mit mir die Flucht in meine Wohnung anzutreten. Mit ihr konnte ich umgehend bei der Polizei eine Anzeige stellen. Wie ich dir auch das schon berichtet habe, bekam Elisabeth dieses Schreiben von dem Anwalt des Kinderschänders, der ihr tatsächlich Hausverbot aussprach, was er in seiner Position überhaupt nicht aussprechen konnte. Darum erhielt die Kanzlei, für die dieser Anwalt damals tätig war, von Elisabeth entsprechende Hinweise. Eben auch das Schreiben, das sie vom Gericht erhielt, nämlich für mich als vorläufige Betreuerin bestellt worden zu sein. Trotzdem nutzte dieser Anwalt das Schreiben, um diese Formulierung dem Gericht auf Seite 6 als »Glaubhaftmachung«, Anlage K 8 zu übermitteln: »… Die Antragsgegnerin (also ich) musste sich aufgrund eines erlittenen Schlaganfalles vorübergehend in Krankenhausbehandlung begeben. Aufgrund dieses Umstandes konnte diese die Antragssteller (also der Kinderschänder und seine Frau) in diesem Zeitraum nicht persönlich angreifen …«. Zitatende

Jetzt muss ich vermutlich etwas in die Recherche gehen, versuche, mich ganz simpel auszudrücken. Normalerweise könnten Leute in jungen Jahren ein Gymnasium besuchen, irgendwann auch dort einen Abschluss, eben ein sogenanntes Abitur, und wichtig, mit den entsprechenden Noten zu machen. Denn dann kann dieser Mensch studieren und zumeist genauer den Numerus Clausus zwischen 1,2 und 3,0 liefern, um Jurist/in zu werden. Für den Fall, dass dieses Abitur noch besser ausfällt und der Mensch auch Blut sehen kann, liegt dieser Numerus Clausus für das Studium von sowohl Humanmedizin, als auch für Tiermedizin, in der Abiturbestenquote konstant bei einem sehr hohen Niveau von 1,0 bis 1,2. Die meisten müssen doch nach Abschluss des Studiums mit Doktor/in angesprochen werden. Das haben sie aber auch verdient.  Sowas weiß man doch, oder?

Jetzt kommt natürlich meine Frage: Wer darf eine Diagnose ausstellen. In der besonderen »Glaubhaftmachung« ist es der Jurist, oder in dem Fall die ehemalige Sonderschülerin und Ehefrau des Kinderschänders gewesen. Beide kommen aber dafür normalerweise nicht in Frage und jetzt zitiere ich das: »… Eine medizinische oder psychologische Diagnose darf in Deutschland nur von approbierten Ärztinnen und Ärzten oder psychologischen Psychotherapeutinnen und -therapeuten ausgestellt werden Punkt« Zitatende

Das muss ein Jurist doch wissen, oder etwa nicht. Vielleicht kann ein Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht das nicht unbedingt wissen. Ob er ja auch Medizin nebenher studiert hat, kann ich mir nicht vorstellen. Wobei er zurzeit als Mandanten ausschließlich den eigenen Arbeitgeber hat. Und das dürfte im Moment nicht der Kinderschänder sein, das hoffe ich doch.

Mein, mir überwiegend positiv geneigten, Umfeld kam nach Überprüfung des »Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung nach §1 GewSchG« zu dem Ergebnis, dass davon auszugehen ist, dass das Gericht diesen Antrag ablehnt. Was aber nicht passierte, denn dieser Anwalt setzte sogar auf einen Strafbefehl. Wenn ich das so sagen, besser schreiben kann, so hat sich dieser Anwalt im Kreis der Pädophilen richtig beliebt gemacht. Wie ich das schon geschrieben habe, kann Zivilcourage hart bestraft werden ...«

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Der 6. Kriminalroman, der in »Ich-Form« entsteht, der als Münsterland-Kriminalroman auf wahren Begebenheiten basiert.

2. Leseprobe: Das missbrauchte Kind

3. Leseprobe: Der Pädophile, das Elefantengedächtnis und das missbrauchte Kind

4. Leseprobe: Der Kinderschänder, seine Frau und deren Anwalt

5. Leseprobe: Al Capone, der Kinderschänder und deren Anwälte

6. Leseprobe: Die Macht der Kinderschänder

 7. Leseprobe:  Ein Auto, ein Unfallbetrug, der Kinderschänder und sein Anwalt

8. Leseprobe: Der Anwalt, sein Kinderschänder und die Kirche

9. Leseprobe: Der Anwalt, der Kinderschänder und der Mörder

10. Leseprobe: Die Art der Gewalt des Kinderschänders


12. Leseprobe: Die Anwälte von Mörder und Kinderschänder …

13. Leseprobe: Der Kinderschänder und sein Anwalt …

14. Leseprobe: Die Geliebte des Mörders und der Anwalt

15. Leseprobe: Die Ratten und der Kinderschänder

16. Leseprobe: Der Anwalt und sein Kinderschänder …

17. Leseprobe: Der Anwalt und das missbrauchte Kind

18. Leseprobe: Der Anwalt und der Strafprozess ...

19. Leseprobe: Der Anwalt und das Gericht …

20. Leseprobe: Der Anwalt, die Psychometrie und das Gerichtsverfahren …

22.Leseprobe: Der Kinderschänder, sein Anwalt und der Strafbefehl …

23. Leseprobe: Der Anwalt, sein Kinderschänder und dieErstarrung …

»Der Mörder und der Kinderschänder«

Leseprobe: Die Anzeigen und die Folgen …

Leseprobe: Der Schläger und der Kinderschänder


»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
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