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Donnerstag, 21. Februar 2013

Der Geburtstag

Ein Märchen
von Walter-Jörg Langbein
Teil 3


Teil 1
Teil 2

Schon Wochen vor dem denkwürdigen Tag sah man den treuen Wachhund Waldemar kaum noch. Meist zog er sich in seine Hütte zurück. „Er dichtet ...“, mutmaßte Storch Isidor. „Er arbeitet an einem Gedicht für Hanni!“ Schweinchen Ottilie wusste zu berichten: „Er übt ein Lied für Hanni ein!“ Da konnte Isidors Frau Isolde nur mit dem langen Schnabel klappern. „Das wird ja was werden ...Waldemar kann doch gar nicht singen!“

Isidor und Isolde

Das wiederum hat Waldemar aufgeschnappt. „Und Ihr Langschnäbel könnt nur Frösche verputzen und mit den Schnäbeln klappern!“ Indigniert wandte Isolde ein: „Wir wollen ja auch gar kein Lied singen!“  Schweinchen Ottilie pflichtete bei: „Singe, wem Gesang gegeben!“

Isidor und Isolde taten sehr geheimnisvoll. „Wir haben uns etwas ganz Besonderes ausgedacht!“ Was das war, das wollten sie aber auf keinen Fall verraten. Das machte alle neugierig. Jakob, der stille alte Esel hat die beiden Störche heimlich beobachtet. „Was sie genau vorhaben, das weiß ich auch nicht. Ich weiß nur, dass sie mit Pinseln und Farbe hantieren ... im kleinen Schuppen!“

Nun wird mancher, der sich für besonders klug hält, einwenden, dass Hunde nur kläffen, nicht aber singen können, dass Störche nicht reden und Esel nicht spionieren können. Solche Menschen gibt es wirklich! Die lachen über Märchen, in Wirklichkeit aber leben sie in einer kleinen, kalten Welt.

Happy Birthday, Hanni ...
wünscht Joschka, der Bär!
Bär Joschka hat mit solchen Menschen nur Mitleid. Bär Joschka isst nicht nur mit Begeisterung Honig, er ist auch ein richtiger Philosoph. „Märchen sind natürlich wahr, genau wie Liebe und Freundschaft wahr sind. Wer Märchen grinsend als Humbug abtut, der weiß auch nicht, wie Freundschaft und Liebe das Herz erwärmen! Mehr noch als der beste Honig!“

Bär Joschka besuchte regelmäßig den Hof von Hans im Glück. Abends schrieb er nach einem seiner Besuche ins Tagebuch: „Hanni ist viel mehr wert als alles Gold dieser Erde! Und Hanni beschenkt alle so reich, dass das nicht mit Gold aufgewogen werden kann!“ An einem anderen Tag hielt er fest: „In meinem langen Leben habe ich nur sehr wenige wertvolle Menschen kennengelernt. Die Königin von allen aber ist Hanni!“


Bär Joschka gehörte keiner Religion an. Er glaubte nicht an einen der Götter der Menschen. „Wenn es einen Gott gibt, dann muss es ein Honig-Gott sein!“ sagte er einmal in einem philosophischen Gespräch mit Isidor und Isolde. „Dann hat Dein Honig-Gott Hanni zu uns geschickt. Sie hat uns allen Glück gebracht!“, lautete Isoldes Antwort. Joschka nickte. „Dafür müssen wir dem Honig-Gott bis ans Ende aller Tage dankbar sein!“ Die Störche seufzten, so wie nur sprechende Störche das können. „Es ist wunderbar zu wissen, dass es Hanni gibt! Sie wird auf alle Zeiten unsere Königin sein und bleiben!“


Inzwischen hat Waldemar seine Versuche, ein neues Lied zu komponieren aufgegeben. Mit seinen poetischen Bemühungen ist er auch nicht sehr viel weiter gekommen. Aber sein Zweizeiler ist aussagekräftig genug. Er lautet:

„Für Hanni soll es rote Rosen regnen!
Ihr soll im Leben nur Gutes begegnen!“


Auch Isidor und Isolde haben ihr Projekt schweren Herzens aufgegeben. Sie hatten ein riesiges Plakat bemalt mit den Worten: „Hoch lebe Königin Hanni! Ein großes Königreich für Hanni!“ Leider war das Plakat viel zu schwer geworden. Isidor und Isolde sahen sich außerstande, das sorgsam bemalte Plakat durch die Lüfte zu tragen. Traurig meinte Isidor: „Es ist zu groß! Wir haben immer wieder versucht, unseren Wahlspruch mit Flügelkraft zum Himmel zu schleppen und aller Welt zu zeigen! Aber vergeblich!“ Isolde ergänzte: „Und wenn wir es kleiner machen, so dass wir es fliegend tragen können ... kann es keiner lesen!“

Joschka konnte die beiden Störche zum Glück trösten. Ist er doch der Philosoph im Reich der Tiere. „Es kommt doch nicht darauf an, liebevolle Gedanken an den Himmel zu schreiben! Man muss sie hegen und pflegen. Dann werden sie groß und stark. Und dann spürt Hanni auch Eure Zuneigung, die größer ist als je ein Plakat sein kann!“

Isidor und Isolde freuten sich sehr und teilten Joschkas kluge Gedanken allen Mitbewohnern auf dem alten Hof mit. Es ist nur schade, dass viele Menschen keine Ahnung von dieser Wahrheit haben. Aber vielleicht trägt dieses Märchen dazu bei, dass sie verbreitet wird!

Und so kam es, dass am 21. Februar viele, sehr viele liebe Gedanken und Wünsche empor gestiegen sind... empor zum Himmel. Sie waren überall. Jakob, der stille alte Esel nickte zufrieden. „Und Ihr meint, dass Hanni das alles spürt?“ Isolde und Isidor schüttelten erstaunt die Köpfe. „Wie kannst Du nur daran zweifeln? Natürlich wärmen unsere liebevollen Wünsche Hannis Herz!“ Und Waldemar ergänzte: „Und unsere Herzen auch ...“

Bär Joschka war zufrieden. Man hatte ihn verstanden. „Kein Wunder, dass Menschen, die nicht an Märchen glauben, so oft frieren!“, meinte er nachdenklich. „Sie wissen nichts von der Kraft der liebevollen Gedanken und Wünsche! Die bringen Herzenswärme in die Welt. Und warum ist das möglich? Weil es – wenn auch nur sehr, sehr selten – einzigartige Menschen wie Hanni gibt!“

Und so stimmen alle ein in den Gesang:
 „Happy Birthday, liebe Hanni, happy birthday to you!“
Und alle, alle sind froh, dankbar und glücklich. Warum?
Weil es Hanni gibt!

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Dienstag, 22. Januar 2013

Märchen rund ums Weseker Ei: Wie Heini auf Psycho machte

Ein Märchen von Sylvia B.

Illustration: Sylvia B.
In dem kleinen Dorf irgendwo im Münsterland war alles nicht mehr so, wie es einmal war. Heini und sein zänkisches Weib Trulla konnten sich zwar eine Weile zurückhalten. Aber nachdem Gras über die Sache gewachsen schien und niemand mehr die Katzen mit Gegacker rief, überkam Heini wieder diese Unruhe.

Mit dem alten Mütterchen mochte er sich anfangs nicht mehr anlegen. Aber das war kein Problem, es blieben genug Nachbarn übrig, die sich Heini, einer nach dem anderen, auch vornahm. Er stichelte und hänselte und verbreitete Gerüchte. Dabei half ihm Trulla, denn die hatte das böse Schwätzen zur Kunstform erhoben.

Heini verbrachte viel Zeit mit Hänseln, Mobben, Stalken und Spannen, da blieb kaum noch Zeit, um einer geregelten Arbeit nachzugehen. So wurden die Taler knapp. Trulla brauchte eine neue Brille. Die kostete auch wieder Geld, zumal sie die Gläser farbig getönt haben wollte. Aus einem besonderen Grund. Also schickte sie ihren Mann Heini los, um wieder Geld zu verdienen, das sie ihm umgehend abnahm, als er nach Hause kam. Die Brille brauchte Trulla ganz dringend, denn nur durch die rosaroten Gläser war es ihr erträglich, ihren Gatten zu betrachten. 

Der Brillenkauf brachte aber Heini in eine missliche Lage. Denn er hatte, in Aussicht auf das verdiente Geld, beim Bierbrauer ein Fass Gerstensaft geordert. Das konnte er nicht bezahlen, als der Bierbrauer es lieferte. So schlug Heini dem braven Mann ein Geschäft vor: Für das Fass wollte er dem Brauer zur Hand gehen und ihm nötige Reparaturen an seiner Scheune erledigen. Nach langem Hin und Her willigte der Brauer in das Geschäft ein.

Nun ergab es sich, dass sich Heini, neben seinen üblichen Beschäftigungen, auch noch mit voller Hingabe dem Gerstensaft widmete. Da blieb kaum noch Zeit für den Broterwerb. Aber immer, wenn die Vorräte knapp wurden, nahm Trulla ihre Brille ab und es gelang ihr mithilfe lauten Gezeters, ihren Gatten ans Arbeiten zu bringen. Den Brauer hatte Heini irgendwie völlig vergessen. Aber der nicht Heini. So stand er eines Tages vor dem Haus und forderte sein Geld. Trulla öffnete ihm die Tür, teilte ihm mit, dass Heini nicht zu Hause sei und ließ den armen Mann unverrichteter Dinge abziehen. Als der Bauer in den nächsten Tagen abermals vorstellig wurde, taten die Eheleute, als wären sie nicht zuhause.

Von einem Dorfbewohner erfuhr der brave Mann kurz darauf, dass Heini im Ort verkündete, dass er schlechten Gerstensaft vom Bierbrauer erhalten habe. Das glaubte zwar niemand, aber es traf den Brauern in seiner Ehre und er nahm sich vor, Heini bei Gelegenheit dafür ordentlich ins Gebet zu nehmen. 

Kurz darauf suchte ein alter Saufkumpan aus alten Tagen den Heini auf. Er wollte um Unterkunft nachsuchen, denn in dem alten Haus, das er bezogen hatte und das im Nachbarort stand, spuke es. Nachts würden fürchterliche Geräusche den Armen um den Schlaf bringen. An den Fensterkästen würde es laut rappeln. Es musste ein Geist umgehen. 
»Das wird der Geist des Weines sein, der dir so zusetzt!«, war der knappe Kommentar von Trulla. »Hier kannst du nicht bleiben, wir haben keinen Platz für dich!«

So musste der Vertriebene wie ein geprügelter Hund wieder seiner Wege gehen. Den Heini brachte aber die Geistergeschichte auf eine Idee, die, mithilfe einer ordentlichen Menge Gerstensaft, auch Gestalt annahm. Das alte Mütterchen aus dem Nachbarhaus war ihm sehr lange schon ein Dorn im Auge. »Dich werde ich vertreiben, mit Hilfe der Geister!«, schwor er sich und blickte dabei grimmig zum Nachbarhaus.

In der Nacht, als alles schlief, schlich er sich zu der Wohnstatt des Mütterchens. Mit beiden Fäusten trommelte er gegen die Fensterkästen, drehte sich um und versteckte sich hinter einer Hecke.

Heini im Schneesturm
Illustration: Sylvia B.
Der Krach riss das Mütterchen aus seinem Schlaf. »Was mag das gewesen sein?«, überlegte die alte Frau. Aber da es wieder ruhig war, dachte sie, dass es vielleicht nur ein Traum gewesen sei. Sie wollte sich gerade umdrehen, um ans Schlafen zu kommen, als Heini wieder gegen die Fensterläden trommelte. Das alte Mütterchen stand auf und ging in den Nebenraum. Durch die Fensterscheiben konnte sie den Garten vor dem Häuschen gut einsehen. Es hatte Neuschnee gegeben. Der Mond schien hell und die Gaslaternen an der Straße gaben gutes Licht. So konnte sie Fußspuren ausmachen, die von Heinis Haus zu ihrem Schlafzimmer führten und von dort zu der Hecke. Das Mütterchen wartete eine kurze Weile. Und richtig! Vorsichtig lugte Heini hinter der Hecke hervor und wollte sich gerade wieder auf den Weg zum Schlafzimmer machen.

Leise öffnete die alte Frau das Fenster. Sie holte tief Luft und rief laut in die Nacht: »Heini, habe ich dich wieder erwischt! Du benimmst dich wie ein Idiot!«
Heini erschrak und wollte sich wegducken. Aber das Mütterchen war noch nicht mit ihm fertig: »Du brauchst dich nicht zu verstecken, Heini, ich habe dich längst gesehen. Höre mit der Sauferei auf, die bringt dich noch um den letzten Verstand!«

Wie der Zufall es wollte, kam just in diesem Moment der Bierbrauer mit seinem Fuhrwerk vorbei. Im Dorf war eine Hochzeit und den Brautleuten war das Bier ausgegangen. So hatten sie den fleißigen Mann um Nachschub gebeten. Er befand sich auf dem Heimweg, als er die Stimme des Mütterchens hörte. So lenkte er den Wagen ein und stand flugs vor dem Heini.

»Hast du das gehört, Bierbrauer? Die alte Vettel hat mich beleidigt! Sie hat mich einen Idioten genannt! Ich werde sie verklagen und du bist mein Zeuge!«

Der Bierbrauer nahm den Heini am Schlafittchen. »Nein, sie hat gesagt, du benimmst dich wie ein Idiot. Das ist keine Beleidigung, sondern eine Feststellung! Ein Seelendoktor wird sich sicher finden, der das bestätigt! Und jetzt will ich mein Geld!«

Der Bierbrauer war von großer und breiter Gestalt. Das ständige Geschleppe der Fässer hatte seine Muskeln gestählt. Mit Leichtigkeit hob er den Heini hoch, drehte ihn auf den Kopf und hielt ihn an den Beinen fest. Dann schüttelte er ihn ordentlich durch, bis der letzte Heller und Pfennig aus Heinis Taschen gefallen war.

»Das reicht nicht!«

Der brave Brauer stapfte durch den Schnee in Heinis Stube und mit dem Fass auf den Schultern verließ er umgehend wieder die Stätte.
»Das ist mein Fass! Das habe ich gekauft! Das darfst du mir nicht wegnehmen!« Heini weinte bittere Tränen.

»Und ob ich das kann. Du hast nämlich vergessen, es zu bezahlen. Und frage nie wieder nach Bier bei mir an! Von mir bekommst du nichts mehr!«

Heini lief schluchzend ins Haus. Der Bierbrauer zog von dannen. Das alte Mütterchen legte sich wieder schlafen. »Hoffentlich lässt sich Heini das eine Lehre sein!«, überlegte sie, »Aber ich fürchte fast, bei Heini ist Hopfen und Malz verloren, im wahrsten Sinne des Wortes.«

Trulla fand ihren Heini zusammengekauert auf dem Küchensofa liegend vor.
Aus tränenvollen Augen blickte er seine Angetraute an.
»Kein Gerstensaft, kein Geld und die Nachbarn haben mich nicht mehr lieb!« heulte er ihr vor. »Trulla, liebe Trullala, liest du mir eine Geschichte vor? Bitte! Das Märchen vom Häschen mit dem Knick im rechten Öhrchen?« ...

... und wenn Heini nicht Ruhe gibt, wird es bald wieder ein Märchen rund ums Weseker Ei geben.




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Freitag, 25. Dezember 2009

Kleines Einmaleins mühelos erlernen

Unsere Welt ist merkwürdig geworden, finden Sie nicht auch, liebe Leserinnen und Leser? Sie scheint sich immer mehr aufzuspalten in ein verzweifeltes Bedürfnis nach Heiler Welt einerseits, und ein gnadenloses Hunting for Dinner andererseits.
Gerade unsere Kinder spüren dieses Spannungsfeld, denn sie werden ihm spätestens ab der Einschulung ausgeliefert. Plötzlich scheint es nicht mehr um das neugierig-begeisterte Erobern der Welt zu gehen, sondern um das Erbringen einer messbaren Leistung.
Gelernt wird nicht um des Inhalts willen, sondern um »gut« zu sein, möglichst »besser« als der Banknachbar.
Getarnt wird dieses unmenschliche Prinzip durch viele stupide Männchen, die von fast allen der zahlreich verteilten Arbeitsblätter heruntergrinsen, als gelte es, den Preis des verlogensten Lächelns zu gewinnen. Sie bunt auszumalen, das macht doch einen Riiiiesenspaß, nicht wahr, ihr lieben Kinder?
Umrahmt von bunten Blümchen scheinen sie den Eltern zuzurufen: »Ja! Lernen macht Freude, und Ihr Kind ist in unserer Schule in den besten Händen!«

Diese Männchen sind nur eines: Schamlose Betrüger. Infantile Schwindler, die darüber hinwegtäuschen sollen, dass die Kinder in der Falle sitzen. Dass von jetzt an die Leistungsgesellschaft ihre gierigen Griffel nach ihnen ausstreckt und gnadenlose Auslese fordert.
Da soll Lernen Spaß machen? Das kann man wohl getrost vergessen. Nach und nach wandeln sich die Kinder, und das schon innerhalb des ersten Schuljahres. In ehemals neugierig-blitzende Augen tritt ein Ausdruck, der, je nach Veranlagung, von Schicksalsergebenheit bis zornigem Trotz reicht. Leichtigkeit und Lebensfreude weichen aufgrund des riesigen, überfüllten Schulranzens einer Körperhaltung, die an den siebten Zwerg erinnert, der des Abends seinen viel zu schweren Sack aus dem Bergwerk schleppt.

Wir sitzen einem fatalen Irrtum auf
In Deutschland haben die Grundsätze von Disziplin und harter Arbeit eine lange Tradition. Eine Leistung scheint nur dann etwas wert zu sein, wenn sie unter maximalen Entbehrungen und Belastungen erbracht wurde. Eine Sache zu erlernen ist Dir leicht gefallen? Dann kann auch nicht viel dran sein!, so die unausgesprochene Prämisse.
Das heißt im Umkehrschluss: Was zu leicht scheint, müssen wir schwerer gestalten. Wo kämen wir hin, wenn plötzlich die Bäume in den Himmel wüchsen?
Und so werden ausgefeilte Lehrmethoden entwickelt, deren Umsetzung für die Kinder schwerer erscheint als der eigentlich zu erlernende Stoff.
Das Kleine Einmaleins, das kann man nicht einfach so nur »lernen«, nicht wahr? Es muss methodisch vorgegangen werden, mit Hilfe einer nach neuesten pädagogischen Erkenntnissen gestalteten Tabelle, die ihrerseits bunt angeschmiert wird, bis man die Zahlenreihen kaum noch zu erkennen vermag. Seltsam nur, dass nach einem halben Jahr konsequent-unkonzentrierten Herumspielens mit dieser Tabelle noch immer nicht alle Kinder in der Lage sind, die Frage »Was ist 6 mal 8« aus der Hüfte heraus beantworten zu können. Kein Wunder: In der Zeit, in der sie sich die Reihen hätten einprägen können, mussten sie ja Comic-Marienkäfer ausmalen: 6 Stück mit je 8 Punkten. Aber bitte sauber!

Die Diskussion um die »richtige« Methode wird noch ziemlich viel Zeit in Anspruch nehmen, da das System gerade dabei ist, sich selbst aufzufressen: Geredet wird vor allem über Geld. Langweilig. Noch nicht ein einziger Mensch auf der Welt ist durch Geld klüger geworden. So wie man von Geld nicht satt wird, sondern durch Nahrungsmittel, wird man durch Geld nicht schlau, sondern durch gelebte Neugierde, die mit guten Inhalten befriedigt wird.

Neugierde und Begeisterung lauten die Zauberworte!
Und beide Eigenschaften sind bei jedem normal veranlagten Kind im Übermaß vorhanden. Schon sehr kleine Kinder lieben es, spannende oder lustige Geschichten vorgelesen zu bekommen und hören mit glühenden Wangen zu.
Eltern: Probieren Sie es aus, wenn Sie es nicht sowieso schon getan haben! Lesen Sie Ihrem Kind aus einem Buch vor, (nein, nicht das windelweiche, angeblich die Sozialkompetenz steigernde »Wir-haben-uns-alle-lieb-Gedöns«, das auf pädagogisch-wertvollen Schwingen daherkommt und den Kindern ein Gähnen entlockt. Sondern handfeste Geschichten. Urige Märchen, in denen Böses noch böse, und Gutes noch gut sein darf. Wie sollen sie sonst ihren Platz im Leben finden, wenn sie die Dinge nicht beim Namen nennen dürfen?)




Lesen Sie also eine Geschichte vor, und Lieblingsgeschichten ruhig mehrmals. Schon bei Dreijährigen werde Sie sich spätestens bei der fünften Wiederholung wundern: Sie wollen mal eine halbe Seite der Guten-Nacht-Geschichte überspringen, weil um 20.15 Uhr der Krimi anfängt? Vergessen Sie es! »Papa, jetzt muss doch die Prinzessin zuerst sagen ...«, tönt ein empörtes Stimmchen aus dem Kinderbett. Ja, das Kind hat sich alles bereits Wort für Wort gemerkt und ist mühelos in der Lage, den fehlenden Text wortwörtlich zu ergänzen.

Schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe!
Wir haben gesehen: Kinder merken sich alles. Mühelos und in sehr kurzer Zeit. Diesen Umstand sollte man nutzen. Und Dinge vorlesen, die nicht nur Spaß machen, sondern nebenbei auch wichtige Inhalte transportieren.

Das Buch erzählt von einem Walpurgisnachttreffen der Hexen Walburga, Wakanda, Amalie, Aradia, Fraxinia, Pimpinella, Morgan, Clothilde, Kreszenzia und Aglaja, die es am Einsatz zahlreicher Zaubersprüche nicht fehlen lassen. In die Sprüche eingebettet sind neben den skurrilsten Zaubereien auch die kompletten Reihen des Kleinen Einmaleins.                                                                                 [Bei Amazon bestellen]


Klappentext
Zehn Hexen treffen sich auf dem Blocksberg zur Feier der Walpurgisnacht. Ein gemeinsam genossenes Schlückchen Hexentrank stärkt die magischen Kräfte und löst die Zungen.
Das Fest wird immer ausgelassener und gipfelt nach gelungenem Regenzauber in einem wilden Tanz. Doch Vorsicht, die Hexensprüchlein bergen doppelte Magie: Ganz nebenbei und ohne Mühe zaubern sie das Kleine Einmaleins in die Köpfe der Kinder ...
Mein Tipp: Lesen Sie das Buch wiederholt vor. Ganz zwanglos. Haben Sie einfach Spaß mit Ihren Kindern und denken Sie nicht über das Lernen nach. Denn es geschieht von ganz alleine: »Viermal fünf ist zwanzig/Der Nachbar war nicht nett/Drum habe eine Wanz ich/Gezaubert in sein Bett!!«, kräht es aus dem Kinderzimmer.
Ein Spruch, den Ihr Kind ebenso wenig wieder vergessen wird, wie die anderen 99 Zauberformeln aus diesem witzigen Buch.





Dienstag, 24. November 2009

2012 von Roland Emmerich - Ein Märchen des Weltraumzeitalers

Filmrezension
von Walter-Jörg Langbein

Fernsehlegende »Inspektor Columbo« fragt einen Tanzlehrer, was er denn machen könne... er sei leider ein sehr schlechter Tänzer. Wie kann er diese Kunst erlernen? Die Antwort lautet: »Werden Sie doch Kritiker!« Sollte es sich bei Kritikern tatsächlich um Menschen handeln, die – gern sehr abfällig – just die Fähigkeiten anderer beurteilen, die sie selbst nicht haben? Gewiss, das ist ein verallgemeinerndes Pauschalurteil. Wenn ich allerdings so mache negative Kritik von Emmerichs »2012« lese, drängt sich mir ein Gedanke auf: Wird da konzentriert nach Minuspunkten gesucht, um einen der wahrscheinlich erfolgreichsten Filme der Leinwandgeschichte schlecht aussehen zu lassen? Können deutsche Kritiker einen Film eher dann loben, wenn er feingeistig und möglichst langweilig ist?

158 Minuten lang währt Roland Emmerichs »2012«. 200 000 000 Euro soll das Filmepos gekostet haben. Ich sage es ohne Vorbehalt: der Film nicht eine Minute zu lang, jeder Euro hat sich gelohnt. »2012« von Roland Emmerich ist spannend bis zur letzten Sekunde. Nie zuvor habe ich so atemberaubendes Kino erlebt. Nie zuvor wurden Katastrophen so gigantischen Ausmaßes so perfekt für’s Kino inszeniert, nie zuvor wurden kleinste Einzelheiten so liebevoll ins Bild gesetzt. Es gibt so viele Details auf riesigen Bildern zu sehen, man sollte mehrfach ins Kino gehen!

Für mich ist »2012« von Roland Emmerich perfekte Kinounterhaltung. Wer rund zweieinhalb Stunden brillante Tricktechnik mit atemraubender Wirkung erleben möchte, der wird von »2012« von Roland Emmerich begeistert sein. Wer allerdings ein verfilmtes religiöses Traktat über die heutige Lehre der katholischen Kirche von der Apokalypse erwartet, der wird vom Film enttäuscht sein. Überhaupt nicht auf seine Kosten wird auch kommen, wer eine sozialkritische Auseinandersetzung mit der hierarchischen Struktur bei den Mayas erhofft. Oder um es noch stärker zu überspitzen: Wer Stan Laurel und Oliver Hardy zu sehen wünscht, der sollte nicht in »2012« von Roland Emmerich gehen.

»2012« ist hervorragende Kinounterhaltung, kein feingeistig-elegisches Werk der Kinoavantgarde. Es geht nicht um hohe Literatur, es wird kein Shakespeare geboten, sondern spannende Unterhaltung. »2012« ist perfektes Entertainment, keine filmische Aufarbeitung der modernsten Erkenntnisse der Geologie. »2012« bietet ein Feuerwerk der Spannung. Die Hauptprotagonisten, Mitglieder einer gar nicht so ganz heilen Familie, hetzen von Kontinent zu Kontinent. Sie fliehen im Auto, Wohnmobil, im kleinen und im großen Flugzeug vor den sich aufreißenden Schlünden des höllischen Infernos. Sie überleben schließlich, weil sie als Familie zusammenhalten.

Richtig ist: die »wissenschaftliche Begründung« für die weltweite Apokalypse ist wissenschaftlich nicht haltbar. Die Beschreibung der katastrophalen Ereignisse hat mit einer möglichen Wirklichkeit nichts zu tun: Heftigste Sonneneruptionen werden angeführt, Neutrinos, die sich angeblich plötzlich wie Mikrowellen verhalten. Im Film sind es die Sonneneruptionen, die den Erdkern extrem erhitzen, was dann zu gewaltigen Erdverschiebungen in unvorstellbarem Ausmaß und in kürzester Zeit führt. Was erzählt uns der Film: Wir erfahren von Kontinenten, die innerhalb von Stunden Tausende von Kilometern wandern und wieder abbremsen...von einer vollkommenen Umgestaltung des Antlitzes von Planet Erde... von einem Emporheben des Kontinents Afrika innerhalb weniger Stunden... Das alles ist, gelinde gesagt, starker Tobak und wissenschaftlich nicht haltbar.

Es geht aber in Emmerichs »2012« nicht um wissenschaftliche Abhandlungen über Geologie, es geht – ich wiederhole mich – um Kinounterhaltung. In der Welt des Kinos hat auch der Schöpfer von apokalyptischen Visionen jede Freiheit. Die Story hat Vorrang, das ist legitim. Und die Story wird mit imposantem Tempo spannend erzählt. Hauptgeschichte des Films ist die Flucht einer Familie. Immer wieder gelingt es, dem Tod in letzter Sekunde von der Schippe zu springen. Mag sein, dass da und dort die Logik auf der Strecke bleibt.

Ganz sicher ist der Film immer wieder höchst unrealistisch. Doch Vorsicht: der apokalyptische Ausbruch des Supervulkans im Yellowstone Nationalpark ist von Emmerich fast zu harmlos und nicht übertrieben dargestellt. Der Supervulkan ist real, sein nächster Ausbruch überfällig. Seit Jahrmillionen explodiert er regelmäßig etwa alle 600 000 Jahre... passend zur Mayaphilosophie
von den sich ewig wiederholenden Zyklen.



Vermeintliche Logikfehler werden von skeptischen Kritikern gern betont, wenn es um Blockbuster wie die von Roland Emmerich geht. Sie wurden schon in Verrissen von »Stargate« und von »Independence Day« betont. Bei Filmen ohne wirklich verständliche Handlung wie »Mulholland Drive« von David Lynch indes sind Unverständlichkeit und das Fehlen einer durchgehenden Handlung Merkmale der vermeintlich besonders edlen Filmkunst.

Und dabei bietet »2012« durchaus auch handfeste Kritik. Der Untergang der Welt kündigt sich an. Die mächtigen Wissenden verschweigen der Weltbevölkerung die bedrohliche Zukunft. Wer das fürchterliche Geheimnis auszuplaudern im Begriff steht, wird liquidiert. Die Morde werden als »Unfälle« kaschiert. Überleben können von der gesamten Weltbevölkerung nur wenige. dürfen sollen vor allem die Mächtigen und Reichen. Für eine Milliarde Euro kann sich der Superreiche einen Platz auf einer der Archen sichern – und überleben. Der Arme bleibt auf der Stecke. Der Mächtige organisiert das Überleben der Regierenden und Reichen, und das unter dem Deckmäntelchen der Rettung von »Spezies Mensch«.

»2012« von Roland Emmerich ist eine modernes Märchen des Weltraumzeitalers, erzählt als Filmspektakel mit modernsten Methoden, die Hollywood für viel Geld kaufen kann! Wie in allen Märchen gewinnen die Guten und verlieren die Bösen. Menschlichkeit siegt über Unmenschlichkeit. In der Realität obsiegt indes oft das Böse. Doch Märchen träumen nun einmal von einer Welt, in der die Guten den Sieg erringen. Wünschenswert ist so eine Welt allemal.

Hier gibt es die Hintergrundinformationen zum Themenkreis rund um das Jahr 2012, den Mayakalender und den Untergang der Welt:
(Die Botschaft der Mayas)
von Walter-Jörg Langbein
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http://www.2012-weltuntergang.com/

Mittwoch, 18. November 2009

Lyrische Satire - Die Lieschen-Bücher von Sylvia B.

Ein modernes Märchen für Erwachsene, las ich im Untertitel, als ich das Buch "Briefe an Lieschen" von Sylvia B. in der Hand hielt. Da ich mir recht wenig darunter vorstellen konnte, schlug ich es neugierig auf.
Was mich erwartete, war köstliche Unterhaltung der Spitzenklasse, in lyrischer Form verdichtet.
Mit leichter Hand überspringt Sylvia B. die Genregrenzen und fügt Elemente verschiedenster Literaturgattungen zu einer neuen Gattung zusammen, die man treffend eigentlich nur mit "Sylvia B. Herself" umschreiben könnte:

Märchenelemente (ein Geistwesen namens Charlotte, das sich als die verstorbene Urgroßmutter der Ich-Erzählerin entpuppt, und das sich zu einem spirituellen Führer der originellen Art auswächst) mischen sich mit Lyrik (in der Tat ist der Schreibstil von Sylvia B. so unverwechselbar wie ihre Geschichten und durchgängig in Gedichtform gehalten, was Sylvia B. nicht hindert, die Story stringent voranzutreiben).
Für das Erzählen ihrer Geschichte hat die Autorin die spätestens seit Goethes "Leiden des jungen Werther" aus der Literatur nicht mehr wegzudenkende Form des Briefromans gewählt. Adressatin von Lyrichs köstlichen Berichten ist eine Frau namens Lieschen. Und Lieschen dürfte sich vor Lachen kringeln, wenn sie diese ihre Post öffnet. Nicht anders geht es dem Leser, der in den Genuss kommt, mit einem verstohlenen Blick über Lieschens Schulter zum Mitwisser der unerhörten Vorgänge in "Briefe an Lieschen" werden zu dürfen.

Was sich da auf 88 Seiten entspinnt, das ist, um eine weitere hier zutreffende Genrebezeichnung einzuführen, reinste Satire. Mit scharfem Instinkt und spitzer Feder zeichnet Sylvia B. das Bild einer Frau (Lyrich), die es meisterhaft versteht, aus einer im wahrsten Sinne des Wortes schlüpfrigen Geschäftsidee einen weltumspannenden Konzern aufzubauen. Um welche Geschäftsidee es genau geht, das wird hier nicht verraten. Nur so viel: Ihnen wird der Atem stocken angesichts dieser Frivolität, die dank der Erzählkunst der Autorin jedoch nie ins Derbe abgleitet.

Lebenserfahrung und Illusionslosigkeit im besten Sinne, das ist das Handwerkszeug von Lyrich. Ja, sie hat verstanden, was es ist, das viele Männer eigentlich umtreibt. Doch statt darüber zu lamentieren, ergreift sie, gemeinsam mit einigen Freundinnen, die Initiative und holt für sich das Allerbeste dabei heraus: Ihre lebenslange finanzielle Unabhängigkeit.

Am Ende ist man als Leser enttäuscht. Enttäuscht über die Tatsache, diese von Grund auf erheiternde Lektüre nun ausgelesen zu haben. Doch die Enttäuschung dauert nicht lange: Erleichtert stellt man fest, dass es auch einen Band II gibt, der einen an weiteren haarsträubenden Erlebnissen von Lyrich teilhaben lässt: "Hexenhausgeflüster"!

Nach dem Lesen von "Briefe an Lieschen" kann man einfach nicht umhin: Man bestellt sofort Nachschub. Und auch mit "Hexenhausgeflüster" ist ein Großangriff auf das Zwerchfell garantiert. Unter Beibehaltung ihres schon oben beschriebenen Stils erzählt Sylvia B. weiter:

Lyrich hat es also geschafft: Sie ist Chefin eines Großkonzerns. Fehlt ihr nur noch ein passendes Zuhause. Wer nun annimmt, eine so erfolgreiche Frau wie Lyrich werde sich nun eine Schickimicki-Villa mit allem erdenklichen Luxus zulegen, der kennt sie immer noch nicht richtig. Nein, ein Hexenhäuschen soll es sein. Sie hat auch schon bald ein passendes Objekt ins Auge gefasst. Wäre da nur nicht Bonsai, dieser Nachbar, der (nicht nur) mit ihrer Katze Äugelchen auf Kriegsfuß steht ...

Wieder mal ins Schwarze getroffen!, dachte ich vergnügt, als ich die letzten Zeilen von "Hexenhausgeflüster" ausgelesen hatte. Wie macht Sylvia B. das nur: ihre Lieschen-Bücher lassen mich stets mit einer diebischen Freude zurück ... ;-)
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Briefe an Lieschen

Hexenhausgeflüster


Dienstag, 22. September 2009

Warum sollen Kinder "Ein-Buch-lesen"?

Es gibt viele Gründe, die dafür sprechen. Ich erinnere mich an meine eigene Kindheit und weiß noch genau, wie sehr mir das Lesen geholfen hat, besser und schneller zu lesen und zu schreiben. Darüber hinaus hat es mir schöne Stunden beschert, in denen ich mich träumend mit den Helden des Buches identifiziert habe. Schon als ich 10 Jahre alt war, bekam ich von kleineren Kindern aus der Nachbarschaft den Namen "Märchentante". Sie haben meine Nähe gesucht und mir immer neue Geschichten entlockt, die ich mir ausgedacht hatte oder ihnen aus einem Buch vorgelesen habe. Ich begann bereits in jungen Jahren alles Mögliche zu lesen. Deshalb weiß ich, wie wichtig es ist, Kinder frühzeitig mit geeignetem Lesestoff zu füttern. Eltern sind hier die wichtigsten Helfer. Schon von klein auf sollten sie ihnen Geschichten erzählen und aus Büchern vorlesen. Bei der Wahl des Lesestoffs ist zu bedenken, dass er dem Alter entsprechend ausgesucht wird. Kindergartenkinder haben den Vorteil gemeinsam in der Gruppe mit ihrer Erzieherin, das Vorgelesene aufzunehmen und gleich im Anschluss Fragen zu stellen. Der Inhalt eines Buches sollte jedem Kind klar und verständlich sein.

Schulkinder, die bereits einen Text flüssig lesen können, sind in der Lage sich ein Buch selbst auszusuchen. Also überlassen Sie ihrem Kind die Wahl. Auch hier spielen die Eltern eine wichtige Rolle. Gehen Sie gemeinsam mit ihrem Kind in eine Buchhandlung und schauen Sie sich in Ruhe geeignetes Lesematerial an. Unterhalten Sie sich mit ihrem Kind über den Inhalt des Gelesenen. So erfahren Sie schnell, ob Ihr Kind die Geschichte verstanden hat. Auch in Schulbibliotheken werden interessante und lehrreiche Bücher angeboten. Kinder lieben es besonders geheimnisvoll, spannend, abenteuerlich. Der Inhalt der Bücher sollte bestimmte Eigenschaften aussagen wie z. B. Freundschaft, Verständnis, Hilfsbereitschaft, Tierliebe. So können Kinder aus den Büchern wichtige Verhaltensregeln spielerisch herauslesen. Das Kind sollte sich an einen gemütlichen Ort zurückziehen können, um in Ruhe ein Buch zu lesen.

Bei meinen eigenen Kindern habe ich die "Märchentante" weiter gespielt und ihnen so mit leichter Hand die Lust am Lesen nahe gebracht. Ich selbst entdeckte große Freude am Schreiben und habe einige Geschichten niedergeschrieben und aufbewahrt. Nachdem meine Kinder in die Schule kamen und ich wieder berufstätig wurde, geriet das Schreiben in den Hintergrund. Erst als ich vor einigen Jahren mit meinem Ehemann auf die Insel Fehmarn/Ostsee zog, entdeckte ich die Liebe zum Schreiben neu. So entstand mein erstes Kinderbuch, "Die gläserne Wand" Phantastische Geschichten, das 2006 erschienen ist. Nebenbei schrieb ich Kurzgeschichten, die in verschiedenen Anthologien veröffentlicht wurden. Ich schreibe nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene.Mein Manuskript für meinen neuen Roman ist geschrieben und wird bald als Buch erscheinen. Auf meiner Internetseite http://www.ritahajak.de/ erfahren Sie mehr über mich, und es gibt einige Leseproben.

Abschließend möchte ich mich bei meinen Autorenkolleginnen und Kollegen für die freundliche und hilfreiche Zusammenarbeit bedanken. Gemeinsam mit ihnen werden wir für Sie eine bunte Palette an Büchern zusammenstellen. Wie heißt es so schön: (Ein Buch) Lesen bildet! Und Spaß macht es auch! Schauen Sie gerne wieder vorbei, hier finden Sie immer neue Beiträge. Und, wenn Sie zwischendurch Abwechslung suchen, können Sie laut unserem Motto "Ein Buch lesen".

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