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Sonntag, 7. Februar 2016

316 »Winnetou, tödliches Gas und Old Faithful«

Teil 316 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                         
von Walter-Jörg Langbein

Foto 1
Karl May war vom »Yellowstone Nationalpark« fasziniert. Kapitel 5 seines Opus »Winnetou III« leitet er mit der Wiedergabe der Verordnung über das Yellowstone-Gebiet als Nationalpark ein. Und wenig später ist bei May zu lesen : »Jenseits der weiten westlichen Prärien, fern noch hinter dem Höhenzuge der Blackhills, ragen die gigantischen Mauern des Felsengebirges zum Himmel empor. … Man möchte sagen, hier habe nicht die Hand, sondern die Faust des Schöpfers gewaltet. Wo sind die Zyklopen, die solche Basteien zu türmen vermögen? Wo sind die Titanen, die solche Lasten bis über die Wolken treiben könnten? Wo ist der Meister, der jene Firnen mit ewigem Schnee und Eise krönte? Hier hat der Schöpfer‚ ein Gedächtnis seiner Wunder‘ errichtet, welches nicht imposanter und ergreifender sein könnte.«

Dramatisch beschreibt Karl May wenige Zeilen weiter die Gefahren jener geheimnisvollen Welt zwischen Höllenschlund und Erdoberfläche: »Und hinter jenen gigantischen Mauern, da wallet und siedet, da dampft und brodelt es noch heut aus den kochenden Tiefen des Erdinnern hervor; da treibt die dünne Erdkruste Blasen, da zischen glühende Schwefeldämpfe empor, und mit einem Getöse, welches dem Kanonendonner gleicht, sprühen riesige Geysir ihre siedenden Wassermassen in die zitternden Lüfte. Plutonische und vulkanische Gewalten kämpfen gegen die Gestaltungen des Lichtes. Die Unterwelt öffnet von Minute zu Minute Rachen, um die Feuer der Tiefe emporzuspeien und die Gebilde des Tages in den tosenden Schlund hinabzusaugen.

Hier ist oft jeder einzelne Schritt mit Todesgefahren verbunden. Der Fuß kann durch die trügerische Kruste brechen, der dampfende Katarakt den müden Wanderer erfassen, der unterhöhlte Felsen mit dem Ruhenden in den gähnenden Abgrund stürzen.«

Foto 2: Gase steigen empor
In der Tat: Gase entweichen der Unterwelt des Nationalparks. Da wäre zum einen das »carbon dioxide“, also Kohlendioxid. Kohlendioxid ist höchst gefährlich. Bei vier Prozent Kohlendioxid in der Atemluft können einen Menschen bereits betäuben. Übersteigt der Kohlendioxid-Gehalt acht Prozent, so droht Erstickungsgefahr. In der »Poison Cave« (zu Deutsch »Gifthöhle«) im Yellowstone Nationalpark treten erhebliche Konzentrationen des Gases auf. Tiere, die in der Höhle Schutz suchen, kommen um. Das zweite häufig auftretende Gas ist Schwefelwasserstoff. Zu erkennen ist es am Gestank, der an faule Eier erinnert. In geringer Konzentration ist es ungefährlich.

Foto 3: Old Faithful
Im Nordosten des Parks liegt »Death Gulch« (zu Deutsch »Todesschlucht«).Der Name sollte selbst neugierige Menschen davon abhalten, diesen Ort zu besuchen. Bären sind da leichtsinniger als die meisten Touristen und so mancher Petz ist. Die von Karl May erwähnten Schwefeldämpfe sind höchst real und durchaus gefährlich! Die manchmal sicher scheinende, »steinerne« Erdoberfläche ist an manchen Stellen in Wirklichkeit nur eine dünne Kruste. Wer sie durchbricht kann mit einigem Pech in eine »Blase« kochenden Wassers geraten und an den Verbrühungen sterben. Auch die heißen Quellen sind durchaus gefährlich. Im Jahr 2013 kamen zwanzig Menschen durch Stürze in das brodelnde Wasser zu Tode (1).

Als Kind las ich bei Karl May zum ersten Mal vom »Yellowstone Nationalpark«.     Diese Lektüre machte mich neugierig und lockte mich einige Male nach Amerika. Besonders imposant wirkte auf mich »Old Faithful«. »Old Faithful« (»Alter Getreuer«) ist der bekannteste Geysir im Yellowstone Nationalpark. Seine Öffnung ist recht klein, kaum einen Quadratmeter groß. Durchschnittlich alle 91 Minuten speit der Getreue riesige Wassermassen bis zu 55 Meter in den Himmel. Bis zu 30.000 Liter kochenden Wasser pulsieren wie eine brodelnde Säule aus Schaum und Wolken empor. Staunend stand ich einige Male am »Old Faithful«, zum ersten Mal als Kind anno 1963.  Stets trat »Old Faithful« mit nur geringen Abweichungen von der von Parkwächtern berechneten und angekündigten Zeit in Aktion.

Foto 4: Schematische Darstellung
Vereinfacht ausgedrückt: Sickerwasser sinkt von der Erdoberfläche nach unten. Es sammelt sich in einer unterirdischen Höhle. Das »höllische« Magma erhitzt das Wasser von unten. Wenn nun ein schmaler »Schlot« bis an die Erdoberfläche reicht, dann steigt die Wassertemperatur in der Höhle rapide. Voraussetzung ist, dass dieser »Schlot« sehr eng ist. So ist das Wasser im Reservoir fast völlig abgeschlossen, vergleichbar mit einem Dampfkochtopf. Die Wassertemperatur kann die 100-Grad-Grenze überschreiten, wenn in dem Schlot ausreichend Wasser steht. Der Druck des über der Kammer stehenden Wassers erhöht den Siedepunkt auf über 100 Grad. Das heißt: das Wasser bleibt länger flüssig, auch bei Temperaturen von über dem Siedepunkt von 100 Grad. Hat das Wasser in der Kammer eine deutlich über dem Siedepunkt liegende Temperatur erreicht, wächst der Druck immens und dann steigen Dampfblasen durch Kamin hoch. Sie schieben mit großem Druck die Wassersäule nach oben. Jetzt sinkt der Druck in der Kammer schlagartig ab, das erhitzte Wasser verwandelt sich in Dampf. Eine Dampf-Wasser-Fontäne entsteht.

So wie »Old Faithful« ist auch der gigantische Supervulkan unter dem Yellowstone Nationalpark sehr zuverlässig. Beide arbeiten in schöner Konstanz, in regelmäßigen zyklischen Abständen. Es mag tröstlich sein, dass der Supervulkan immer wieder Pausen von Jahrmillionen einlegt. Beunruhigend allerdings ist die Tatsache, dass der nächste Ausbruch eigentlich überfällig ist. Wer allerdings – wie der Supervulkan – in Jahrmillionen rechnet, dem kommt es auf ein paar Jahrtausende nicht an. Katastrophen, die sich nur alle paar Millionen Jahre ereignen, scheinen wir nicht besonders ernst zu nehmen. Wir leben in einer immer »schneller« werdenden Zeit. Zeitzyklen von Jahrmillionen übersteigen unsere Vorstellungskraft. Die regelmäßig auftretende Wasser-Dampf-Säule des »Old Faithful« lockt seit weit mehr als einhundert Jahren Millionen von Touristen an. So wurde in unmittelbarer Nähe des »Old Faithful« ein riesiges Hotel gebaut, das »Old Faithfull Inn«.

Foto 5: Der Laacher See

Sehr viel aktiver als der Supervulkan unter dem Yellowstone Nationalpark ist sein Kollege unter dem Laacher See bei Bonn. Alle 12.000 Jahre löst dieses Schwergewicht von Vulkan eine Katastrophe aus, zum letzten Mal vor 12.900 Jahren. Experten stellten entweichendes Kohlendioxid fest. Das könnte auf eine Reaktivierung des Vulkans und einen anstehenden Ausbruch hinweisen. (2)

Mayas wie Hindus rechneten in Zentralamerika und Indien mit gewaltigen Riesenzahlen, die der menschliche Geist nicht wirklich erfassen kann. Mayas und Hindus dachten zyklisch: auf eine lange Epoche folgte eine Apokalypse, gefolgt von einem neuen gigantischen Zeitalter. Die astronomischen Zahlenangaben sind in beiden Fällen unvorstellbar groß, lassen sich aber nicht miteinander in Einklang bringen. Es geht offenbar nicht um historisch korrekte, exakte Visionen, im Sinne einer genauen Chronologie künftiger Ereignisse. Wenn wir die Kalenderwissenschaft der Mayas studieren, sollten wir nicht auf eine Vorhersage der nächsten Weltkatastrophe auf den Tag genau hoffen. Sonst kommt man zu vielleicht präzisen, aber falschen Terminen für die Apokalypse.

Es geht in Sachen Mayas vielmehr um eine allgemeinere Aussage: Die Botschaft der Mayas gilt für die Ewigkeit. Sie lautet klipp und klar: Unser Planet wird immer wieder von Katastrophen heimgesucht. Kataklysmen sind aber nicht das Ende der Zeit, sondern nur Punkte auf sich ewig drehenden Rädern. Die Räder der Zeit bleiben bei den Mayas niemals stehen.

Die Botschaft der Mayas besagt nicht, dass die Welt im Jahr 2012 untergehen wird. Es geht auch nicht um Bewusstseinsstufen. Die Botschaft der Mayas birgt eine sehr ernste Mahnung, die wir nicht überhören sollten: Es ist im Lauf der Erdgeschichte immer wieder zu Apokalypsen gekommen. Also wird es auch immer wieder gewaltige Katastrophen geben. Auf die schlimmsten Verwüstungen folgt wieder ein Neuanfang.

Foto 6: »Old Faithful Inn«
Der Supervulkan des »Yellowstone Nationalpark« ist schon längst überfällig. Wird die Menschheit den Vulkanausbruch vom »Yellowstone Nationalpark« überleben? Vergessen wir nicht, dass der Menschen für die Erderwärmung verantwortlich gemacht wird. Die Industrialisierung sei verantwortlich für eine drohende Katastrophe auf Erden! Vergessen wird dabei, dass es seit Ewigkeiten ein Auf und Ab der Temperaturen gibt! Aus ideologischen Gründen wird gern jede menschliche Technologie verabscheut. Moderne Technologie aber wird im Falle der »Yellowstone-Apokalypse« die einzige Chance der Überlebenden sein, auch nach dem gigantischen Kataklysmus zu existieren! Ohne modernste Technik werden die Überlebenden durch die Apokalypse weit zurück in die Steinzeit katapultiert werden. Ein gigantischer Vulkanausbruch kann die Durchschnittstemperatur auf unserem Planeten ganz erheblich  senken! Zumindest lokal können Eiszeiten ausbrechen.

Vom Höllenfeuer unter seinen Füßen ahnt der arglose Tourist nichts. Er sieht nur die herrliche Natur und die bizarren Ergebnisse der Natur. So speien Geysire nicht einfach nur Wasser aus dem Höllenschlund an die Oberfläche. Sie führen auch unterschiedlich farbige Mineralien mit sich. So kommt es zu Ablagerungen, die sich im Lauf von Jahrzehnten und Jahrhunderten zu Kraterkegeln formieren. Ernst von Hesse Wartegg schreibt im zweiten Band seines großformationen Opus »Die Wunder der Welt«, kurz vor dem Ersten Weltkrieg erschienen (3): »Selbst der Boden, auf dem man zwischen diesen Hexenkesseln einherwandert, wird von den plötzlichen Geiserausbrüchen überflutet oder gibt stellenweise unter dem Fuß des Besuchers nach, und aus den Eindrücken quillt dicker, gelber, übelriechender Schlamm. In zahlreichen Öffnungen und Erdspalten brodelt und pfeift und pustet es aus der Unterwelt hervor, mit häufigen Auswürfen von kochendem Wasser oder Schlamm. Die Farbe des Wassers wechselt zwischen Gelb, Milchweiß, Rot, Blau, Milchiggrün oder kristallener durchsichtiger Weiße.«

Foto 7: Ablagerungen türmen sich zu fantastischen Gebilden

Fußnoten

1) Whittlesey, Lee H.: »Death in Yellowstone/ Accidents and Foolhardiness in the First National
Park«, Manuskript
2) »Apokalypse im Rheintal«, »Spektrum der Wissenschaft«, Februar 2009, S. 78-87
3) Hesse-Wartegg, Ernst von: »Die Wunder der
Welt/ Zweiter Band«, Stuttgart, Berlin, Leipzig, ohne Jahresangabe, vermutlich 1912/
1913, Seite 42


Zu den Fotos:
Foto 1 (Buchcover) Verlag
Fotos 2 und 3: Walter Langbein sen.
Foto 4: wikimedia commons Huebi
Foto 5: Panorama Laacher See 2010 wikimedia commons/ Holger Weinandt
Fotos 6 und 7: Walter Langbein sen.


»UFOs, Götter, Astronauten«,
Teil 317 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                         
von Walter-Jörg Langbein,                       
erscheint am 14.02.2016


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Dienstag, 24. November 2009

2012 von Roland Emmerich - Ein Märchen des Weltraumzeitalers

Filmrezension
von Walter-Jörg Langbein

Fernsehlegende »Inspektor Columbo« fragt einen Tanzlehrer, was er denn machen könne... er sei leider ein sehr schlechter Tänzer. Wie kann er diese Kunst erlernen? Die Antwort lautet: »Werden Sie doch Kritiker!« Sollte es sich bei Kritikern tatsächlich um Menschen handeln, die – gern sehr abfällig – just die Fähigkeiten anderer beurteilen, die sie selbst nicht haben? Gewiss, das ist ein verallgemeinerndes Pauschalurteil. Wenn ich allerdings so mache negative Kritik von Emmerichs »2012« lese, drängt sich mir ein Gedanke auf: Wird da konzentriert nach Minuspunkten gesucht, um einen der wahrscheinlich erfolgreichsten Filme der Leinwandgeschichte schlecht aussehen zu lassen? Können deutsche Kritiker einen Film eher dann loben, wenn er feingeistig und möglichst langweilig ist?

158 Minuten lang währt Roland Emmerichs »2012«. 200 000 000 Euro soll das Filmepos gekostet haben. Ich sage es ohne Vorbehalt: der Film nicht eine Minute zu lang, jeder Euro hat sich gelohnt. »2012« von Roland Emmerich ist spannend bis zur letzten Sekunde. Nie zuvor habe ich so atemberaubendes Kino erlebt. Nie zuvor wurden Katastrophen so gigantischen Ausmaßes so perfekt für’s Kino inszeniert, nie zuvor wurden kleinste Einzelheiten so liebevoll ins Bild gesetzt. Es gibt so viele Details auf riesigen Bildern zu sehen, man sollte mehrfach ins Kino gehen!

Für mich ist »2012« von Roland Emmerich perfekte Kinounterhaltung. Wer rund zweieinhalb Stunden brillante Tricktechnik mit atemraubender Wirkung erleben möchte, der wird von »2012« von Roland Emmerich begeistert sein. Wer allerdings ein verfilmtes religiöses Traktat über die heutige Lehre der katholischen Kirche von der Apokalypse erwartet, der wird vom Film enttäuscht sein. Überhaupt nicht auf seine Kosten wird auch kommen, wer eine sozialkritische Auseinandersetzung mit der hierarchischen Struktur bei den Mayas erhofft. Oder um es noch stärker zu überspitzen: Wer Stan Laurel und Oliver Hardy zu sehen wünscht, der sollte nicht in »2012« von Roland Emmerich gehen.

»2012« ist hervorragende Kinounterhaltung, kein feingeistig-elegisches Werk der Kinoavantgarde. Es geht nicht um hohe Literatur, es wird kein Shakespeare geboten, sondern spannende Unterhaltung. »2012« ist perfektes Entertainment, keine filmische Aufarbeitung der modernsten Erkenntnisse der Geologie. »2012« bietet ein Feuerwerk der Spannung. Die Hauptprotagonisten, Mitglieder einer gar nicht so ganz heilen Familie, hetzen von Kontinent zu Kontinent. Sie fliehen im Auto, Wohnmobil, im kleinen und im großen Flugzeug vor den sich aufreißenden Schlünden des höllischen Infernos. Sie überleben schließlich, weil sie als Familie zusammenhalten.

Richtig ist: die »wissenschaftliche Begründung« für die weltweite Apokalypse ist wissenschaftlich nicht haltbar. Die Beschreibung der katastrophalen Ereignisse hat mit einer möglichen Wirklichkeit nichts zu tun: Heftigste Sonneneruptionen werden angeführt, Neutrinos, die sich angeblich plötzlich wie Mikrowellen verhalten. Im Film sind es die Sonneneruptionen, die den Erdkern extrem erhitzen, was dann zu gewaltigen Erdverschiebungen in unvorstellbarem Ausmaß und in kürzester Zeit führt. Was erzählt uns der Film: Wir erfahren von Kontinenten, die innerhalb von Stunden Tausende von Kilometern wandern und wieder abbremsen...von einer vollkommenen Umgestaltung des Antlitzes von Planet Erde... von einem Emporheben des Kontinents Afrika innerhalb weniger Stunden... Das alles ist, gelinde gesagt, starker Tobak und wissenschaftlich nicht haltbar.

Es geht aber in Emmerichs »2012« nicht um wissenschaftliche Abhandlungen über Geologie, es geht – ich wiederhole mich – um Kinounterhaltung. In der Welt des Kinos hat auch der Schöpfer von apokalyptischen Visionen jede Freiheit. Die Story hat Vorrang, das ist legitim. Und die Story wird mit imposantem Tempo spannend erzählt. Hauptgeschichte des Films ist die Flucht einer Familie. Immer wieder gelingt es, dem Tod in letzter Sekunde von der Schippe zu springen. Mag sein, dass da und dort die Logik auf der Strecke bleibt.

Ganz sicher ist der Film immer wieder höchst unrealistisch. Doch Vorsicht: der apokalyptische Ausbruch des Supervulkans im Yellowstone Nationalpark ist von Emmerich fast zu harmlos und nicht übertrieben dargestellt. Der Supervulkan ist real, sein nächster Ausbruch überfällig. Seit Jahrmillionen explodiert er regelmäßig etwa alle 600 000 Jahre... passend zur Mayaphilosophie
von den sich ewig wiederholenden Zyklen.



Vermeintliche Logikfehler werden von skeptischen Kritikern gern betont, wenn es um Blockbuster wie die von Roland Emmerich geht. Sie wurden schon in Verrissen von »Stargate« und von »Independence Day« betont. Bei Filmen ohne wirklich verständliche Handlung wie »Mulholland Drive« von David Lynch indes sind Unverständlichkeit und das Fehlen einer durchgehenden Handlung Merkmale der vermeintlich besonders edlen Filmkunst.

Und dabei bietet »2012« durchaus auch handfeste Kritik. Der Untergang der Welt kündigt sich an. Die mächtigen Wissenden verschweigen der Weltbevölkerung die bedrohliche Zukunft. Wer das fürchterliche Geheimnis auszuplaudern im Begriff steht, wird liquidiert. Die Morde werden als »Unfälle« kaschiert. Überleben können von der gesamten Weltbevölkerung nur wenige. dürfen sollen vor allem die Mächtigen und Reichen. Für eine Milliarde Euro kann sich der Superreiche einen Platz auf einer der Archen sichern – und überleben. Der Arme bleibt auf der Stecke. Der Mächtige organisiert das Überleben der Regierenden und Reichen, und das unter dem Deckmäntelchen der Rettung von »Spezies Mensch«.

»2012« von Roland Emmerich ist eine modernes Märchen des Weltraumzeitalers, erzählt als Filmspektakel mit modernsten Methoden, die Hollywood für viel Geld kaufen kann! Wie in allen Märchen gewinnen die Guten und verlieren die Bösen. Menschlichkeit siegt über Unmenschlichkeit. In der Realität obsiegt indes oft das Böse. Doch Märchen träumen nun einmal von einer Welt, in der die Guten den Sieg erringen. Wünschenswert ist so eine Welt allemal.

Hier gibt es die Hintergrundinformationen zum Themenkreis rund um das Jahr 2012, den Mayakalender und den Untergang der Welt:
(Die Botschaft der Mayas)
von Walter-Jörg Langbein
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http://www.2012-weltuntergang.com/

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