Posts mit dem Label große Pyramide werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label große Pyramide werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 29. Mai 2011

71 »Abstieg in die Unterwelt«

Teil 71 der Serie
»Monstermauern, Mythen und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein


Das Tor zur Pyramide
Foto W-J.Langbein
Chavin de Huantar muss einst eine wirklich imposante Anlage gewesen sein. Das gewaltige Portal wurde inzwischen wieder teilweise restauriert. Auf zwei wuchtigen Granitsäulen ruhte einst eine riesige Steinplatte von knapp neun Metern Länge. Rechts und links von den Säulen standen einst sauber geglättete Steinplatten. Ein Erdbeben hat wohl das imposante Ensemble zum Einsturz gebracht. Die Trümmer wurden von Archäologen wieder aufgerichtet.

Einst war hinter dem Toreingang eine Pyramide zu sehen. Sie hatte vermutlich eine Seitenlänge von siebzig Metern und eine Höhe von mindestens fünfzehn Metern. Von der Pyramide ist heute nichts mehr vorhanden. Ihre Überreste liegen unter einem natürlich wirkenden Erdhügel verborgen.

Welchem Zweck die Gebäude von Chavin einst dienten, niemand vermag das zu sagen. Falsch ist die willkürlich gewählte Bezeichnung »Castillo«, was so viel wie »Schloss« oder »Burg« bedeutet. Mag sein, dass die geheimnisvollen Bauten Jahrtausende überstanden. Zerstört wurde der stolze Komplex erst im 20. Jahrhundert ... ausnahmsweise nicht von plündernden Eroberern, sondern von den Naturgewalten.

1919 untersuchte der peruanische Archäologe Julio C. Tello gut erhaltene Bauten. Unzufrieden über seine spärlichen Erkenntnisse reiste er wieder ab. Als der Wissenschaftler 1934 nach Chavin de Huantar zurückkehrte ... waren sie zerstört. Ein meist harmlos dahinplätschernder Bach, so nahm er an, hatte sich kurzfristig zu einem Wassermassen führenden Strom entwickelt und verheerende Verwüstungen angerichtet.

Einer der Abwasserkanäle
Foto W-J.Langbein
Offenbar hatten die Erbauer von Chavin de Huantar von den Gefahren gewusst, die von den Wassermassen aus den Berggipfeln ausgehen können. Sie errichteten nicht nur Pyramiden und Tempel, sie legten auch ein komplexes Schutz-System an. Sie schotteten den Gebäudekomplex mit wuchtigen Steinmonolithen ab. Sie legten Kanäle an, die die sporadisch auftretenden Wassermassen um die Anlage herum führten. Und sie konstruierten ein komplexes Röhrensystem unter den Bauten, das gefährliche Wassermengen unterirdisch ableiten sollte. Es gab Kanäle, die im Falle einer Überflutung mit Gebirgswasser die Fluten sammelten und dann unterirdisch abführten.

Wann versagte dieses System ... und warum? Irgendwann wurde Chavin de Huantar aufgegeben. Die Abwasser-Tunnels wurden nicht mehr gewartet. Verschlammten sie? Wurde das sorgfältig konstruierte System wirkungslos? Allein schon die unterirdischen Abwasserröhren waren eine Meisterleistung der Ingenieurskunst. 1965 wurden erste Galerien unter Chavin de Huantar entdeckt und freigelegt: keine »simple« Kanalisation, sondern ein weiträumiges System von begehbaren Gängen und merkwürdigen Kammern. Noch ist erst ein Bruchteil der Unterwelt erforscht ... von den zugänlichen Gängen und Räumen! Weite Bereiche müssen erst ausgegraben werden, bevor sie erforscht werden können! Wie groß sie sind ... das weiß niemand!

Bunkerartiger Eingang
Foto W-J.Langbein
Mich hat die Unterwelt von Chavin de Huantar mehr fasziniert als die im Schlamm begrabenen Gebäude. Und so suchte ich bei meinen Besuchen immer wieder nach Eingängen zu den mysteriösen Tunneln. Ich wurde mehrfach fündig ... abseits der rekonstruierten Mauern, fern des einst imposanten Tors. Ich bin in mehrere Eingänge geklettert.

Mehrfach musste ich schon nach einigen Metern wieder umkehren, weil wuchtige, von der Decke gestürzte Steinbrocken ein Weiterkommen unmöglich machten. Einmal war der Boden so verschlammt, von eisigem, seitlich hereinquellenden Wasser, dass ich auf eine weitere Erkundung verzichtete.

Großen Eindruck machte auf mich, wie massive Steinbrocken von offensichtlich beachtlichem Gewicht zum Einsatz kamen: als Boden- und Deckenplatten in mannshohen, unterirdischen Gängen, aber auch in mysteriösem Kammern. In einigen Kammern hat man offensichtlich Bodensteine mit großer Gewalt zerschlagen, vielleicht weil man Schätze darunter vermutete? An solchen Stellen kann man erkennen, wie dick solche Bodenplatten oft sind. Der Stein wude von weit her antransportiert.

Tonnenschwere Decksteine
wirken bedrohlich ...
Foto W-J.Langbein
Den Erbauern war gewiss bekannt, dass die Region von Chavin de Huantar häufig von auch starken Erdbeben heimgesucht wurde. So versuchte man, so erdbebensicher wie nur möglich zu bauen. So soll auch manche Mauer erst vor wenigen Jahrzehnten eingestürzt sein, als Chavin de Huantar als »Steinbruch« missbraucht wurde. Steinquader wurden herausgebrochen und weggeschleppt, andere Steine rutschten nach ... Auch sollen manche Eingänge zugeschüttet worden sein, um bösen Geistern den Besuch in der Welt der Lebenden zumindest zu erschweren.

Welchem Zweck zum Teil sehr schmale und dabei sehr hohe Korridore dienten ... niemand vermag das zu sagen. Die Namen, mit denen einzelne unterirdische Tunnelkomplexe versehen wurden, sind willkürlich gewählt.

Da gibt es eine »Galerie der Fledermäuse«. Diese Bezeichnung passt mehr oder minder zu allen Galerien, hausen doch überall Fledermäuse. Ihre Hinterlassenschaften an Wänden und am Boden dürften manchen Besucher abschrecken. Eine weiterer unterirdischer Irrgarten wird als »Galerie des Verrückten« tituliert. Einleuchtender ist die Bezeichnung »Galerie der Treppen« für wieder einen anderen Teil der mysteriösen Unterwelt.

Eine der Kammern
Foto W-J.Langbein
Die »Galerie der Opfergaben« wurde besonders intensiv untersucht. Im Hauptgang wurden unzählige Tonscherben gefunden, die in mühsamer Geduldsarbeit wieder zu fast 700 Keramikgefäßen zusammengefügt werden konnten. Die Tonwaren sind vor vielen Jahrhunderten bewusst zerschlagen worden. Zerschlagen und zersplittert hat man auch Knochen, die mit Erdreich vermengt entdeckt wurden: von Alpakas, Andenhirschen, Beutelratten, Füchsen und Opposums. Gefunden wurden auch zerschlagene Vogelknochen ... und solche von Menschen.

Wurden Mensch und Tier irgendwo oben in der Welt der Lebenden geopfert und zerstückelt? In Sechín – ich darf daran erinnern – gibt es Steingravuren von zerteilten Menschen ... Wurden die so verstümmelten Körper in der »Galerie der Opfergaben« abgelegt? Warum befanden sich fast alle der Knochen im Hauptkorridor der Galerie und nicht in den neun schmalen Kämmerchen? Waren die beengten Räume als Behausungen für Götter oder Geister gedacht, die sich an den im Gang davor liegenden Gaben bedienen konnten? Oder projizieren wir nur unsere Fantasien in Räume und Funde, die wir nicht verstehen können? Suchen wir nur Bestätigung für unser Bild von der Vergangenheit des Menschen?
.
Eine niedrige Passage
Foto W-J.Langbein
Besonders makaber: Die Menschenknochen waren gekocht worden. Gab es rituellen Kannibalismus in Chavin de Huantar, vielleicht in einem Tempel im überirdischen Komplex? Oder fanden grausige Riten in der unterirdischen Welt statt? Oder bereitete man die Opfer als Mahl für Götter oder Geister vor? Wollte man jenen Wesen kein rohes Fleisch zumuten? Warum zerstückelte man die Opfergaben? Falls die göttlichen Wesen in der Vorstellung der Menschen in den in den unterirdischen Kammern hausten: sehr bequem hatten sie es nicht. Die Räume waren sehr schmal, etwa einen Meter, dafür bis zu 2 Meter hoch ... nach unserem heutigen Verständnis recht unpraktisch!

Ich habe zahlreiche Messungen in der »Galerie der Opfergaben« vorgenommen. Der Hauptgang ist bis zu zwei Meter hoch, aber nie breiter als 90 cm! Die Länge beträgt etwa 25 Meter.

Immer wieder enden unterirdische Tunnel abrupt, weil Steinmassen eingebrochen sind. Andere scheinen als blinde Gänge angelegt worden zu sein. Dann heißt es ... umkehren! Immer wieder kommt man an Abzweigungen.. oder besonders niedrige Passagen, die man nur auf dem Bauch kriechend überwinden kann. Und immer wieder versperren Steinbrocken den Weg, warnen vor lebensgefährlicher Einsturzgefahr. Werden wir je Chavin de Huantar verstehen? Es gibt noch sehr viel zu tun für die Forschung!

Platzangst sollte ein Erforscher der Unterwelt von Chavin de Huantar jedenfalls nicht haben ... und auch keine allzugroßen hygienischen Ansprüche stellen!

WJL in der Unterwelt
Foto Ingeborg Diekmann
»Die Lanze zwischen Himmel und Hölle«,
Teil 72 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 05.06.2011



Besuchen Sie auch unser Nachrichtenblog!

Sonntag, 31. Oktober 2010

41 »Die Schlange, die vom Himmel steigt«

Teil 41 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein

Vielleicht die schönste Pyramide der Welt...
Sie ist für mich eine der schönsten Pyramiden der Welt: »Castillo« nannten sie die Spanier, geweiht war sie dem Gott Kukulkan. Die heute sichtbare Pyramide wurde über eine ältere gebaut. Die »Urpyramide« steckt wie ein Kern in der »neuen«.

Der plündernde »Eroberer« Francisco de Montejo baute hier sein Lager auf... im Zentrum einer einst gewaltigen Metropole. Einst war die Mayastadt mindestens fünfundzwanzig Quadratkilometer groß. Sie ist heute weitestgehend vom Erdboden verschwunden. Weite Teile müssen noch rekonstruiert werden. Wo mögen sich noch Fundamente im Erdreich verborgen finden? Die Spanier haben gewaltig gewütet und unermesslich kostbare Kulturgüter verwüstet und zerstört.

»Heidnischer Glaube« war den Vertretern des christlichen Abendlandes ein Gräuel. Dabei dürften die meist des Lesens unkundigen Europäer, die gen Mittel- und Südamerika zogen wohl kaum wirklich fromm und gottesgläubig gewesen sein! Man muss es immer wieder wiederholen: Zeugnisse der uralten Kulturen Zentralamerikas wurden rücksichtslos vernichtet. Kultstätten wurden verwüstet, fortschrittliche Siedlungen abgefackelt, Menschen wurden gefoltert und ermordet.

Prof. Dr. Hans Georg Wunderlich (1928-1974) bringt es in seinem Standardwerk »Die Steinzeit ist noch nicht zu Ende« (1): »Kolumbus, Cortés, Pizarro und wie sie alle hießen, sie waren nach heutigen Vorstellungen bestenfalls Abenteurer, in der Mehrzahl aber tatsächlich nichts anderes als brutale Erpresser und Killer. »Nach Prof. Wunderlich waren »die Konquisadoren durchweg goldgierige Massenmörder – und das waren sie wirklich«.

Der Kulturphilosoph Egon Friedell (1878-1938) kritisiert mit Recht die Arroganz der Spanier. In seinem geradezu legendären Werk »Kulturgeschichte der Neuzeit« (2) schreibt er: »Als Hernando Cortez im Jahre 1519 den Boden Mexikos betrat, fand er eine hochentwickelte, ja überentwickelte Kultur vor, die der europäischen weit überlegen war; als Weißer und Katholik, verblendet durch den doppelten Größenwahn seiner Religion und seiner Rasse, vermochte er sich jedoch nicht zu dem Gedanken erheben, dass Wesen von anderer Weltanschauung und Hautfarbe ihm auch nur ebenbürtig waren. Es ist tragisch und grotesk, mit welchem Dünkel diese Spanier, Angehörige der brutalsten, abergläubischen und ungebildetsten Nation ihres Weltteils, eine Kultur betrachteten, deren Grundlage sie nicht einmal ahnen konnten.«

Ein Kalender aus Stein
Die Kukulkan-Pyramide beeindruckt nicht durch monumentale Wuchtigkeit, sondern durch schlichte Eleganz und Leichtigkeit. Was mögen die Priesterarchitekten dem sakralen Bauwerk der Mayas
an Wissen anvertraut haben? Haben wir schon das im Stein verewigte Wissen schon vollständig entschlüsselt? Das wage ich zu bezweifeln. Fakt ist: Das Bauwerk des Kukulkan besteht aus neun Plattformen. Vier Treppen führen nach oben zum Kukulkan-Tempel. Insgesamt sind es 364 Stufen. Eine 365. Stufe gewährt Zutritt zum Tempel, Zwei Säulen säumen den Eingang. Gefiederte Schlangen sind zu erkennen.

Jede Treppenstufe steht für einen Tag. 365 Treppenstufen entsprechen exakt der Dauer eines Jahres von 365 Tagen. Die Mayas waren geradezu besessene Astronomen. Sie beobachteten die Planeten und Sterne. Über Jahrhunderte hinweg notierten sie die Ergebnisse ihrer präzisen Beobachtungen. Sie erkannten das Gesetz der ewigen Wiederkehr. Die Zeit, das wussten die Mayas – und das war die Grundaussage ihrer Philosophie – besteht aus sich ewig wiederholenden Zyklen: seit Anbeginn des Universums drehen sie sich wie die Räder eines genial entworfenen Mechanismus.

Die mystische Schlange
steigt vom Himmel herab
Die Mayas haben ohne Zweifel ihre Erkenntnisse in unzähligen Codices verewigt. Die aber wurden von den barbarischen Eroberern mit Enthusiasmus gesammelt und in gewaltigen Feuern verbrannt. Erhalten geblieben ist ein astronomisches Werk in Stein: die Pyramide des Kukulkan! Alle Jahre wieder bietet sie so etwas wie einen Film, eine »Lichtshow«.. mit der Präzision eines Uhrwerks: immer am 21. März und am 21. September kriecht Gott Kukulkan als Schlange aus Licht vom Himmel herab... und verschwindet wieder ins Himmelreich.

Damit dieses Phänomen Jahr für Jahr pünktlich zu den Sonnwendfeier an 21. März und am 21. September sichtbar werden konnte, waren umfangreichste Berechnungen und präzise Entwürfe erforderlich. Die Kukulkan-Pyramide musste millimetergenau platziert werden, sonst würde nicht seit Jahrhunderten Sonnenlicht und Schatten eine Schlange vom Himmel steigen und wieder entschwinden lassen...

Ich habe diesen »Film« mit einigen Tausend anderen Besuchern am 21. März gesehen. Schon am Morgen hatte ich mich eingefunden. Erst gut anderthalb Stunden vor dem Sonnenuntergang begann’s: die Sonne leuchtete die dem Westen zugeneigte Pyramidenfläche an. Wie unzählige Kegel von Taschenlampen projizieren die Sonnenstrahlen Licht auf die nördliche Pyramidenfront. Dreiecke aus Licht entstehen, wandern von der Spitze der Pyramide nach unten. Ein Schlangenkopf taucht aus dem Schatten auf...

Deutlich ist der Leib der zur Erde kriechende Schlange zu erkennen, von der Schwanzspitze bis zum geöffneten Maul. Die Schlange vollendet ihre Reise: aus dem All zur Erde. Dies geschieht alljährlich am 21. März. Und alljährlich am 21. September kehrt sie wieder in die unendlichen Weiten des Alls zurück!

Ein steinerner Schlangenkopf
Worte vermögen den Zauber nicht wirklich zutreffend zu beschreiben. Es ist ein Mysterium aus Stein, Licht und Schatten.. wir vor den Augen des Betrachters eine Schlange aus Licht entsteht, die sich mit ihrem mächtigen Kopf aus massivem Stein am Boden vereint.

Astronomische Kenntnisse waren Voraussetzung.. ebenso wie perfekte Baukunst! Und Astronomen der Extraklasse waren sie, die Mayas! Über viele Jahrhunderte beobachteten sie Sterne und Planeten. Sie verfügten in Chichen Itza über ein perfektes Observatorium!

In Chichen Itza gab es auch eine »Kirche« der Stern- und Planetenforscher. Das Kultgebäude heißt heute »Caracol«, zu Deutsch »Schneckenhaus« oder »Schneckenturm«. Wie es bei den Mayas hieß, das weiß heute niemand mehr zu sagen ... Deutlich ist der Zweck des Bauwerks zu erkennen: Es war ein Observatorium. Der Name ist leicht erklärt: Im Inneren führt eine Wendeltreppe bis zur höchsten Stufe. Schon aus einiger Distanz fällt die ungewöhnliche Kuppel des astronomisch-sakralen Denkmals auf.

Das Observatorium der Mayas
Auf drei Stufen erhebt sich das Gebäude an der idealen Stelle in der Stadt. Die Maya-Astronomen hatten den perfekten Blick auf die Venus, die sie studierten. Auch Sonnenbeobachtungen wurden mit wissenschaftlicher Akribie durchgeführt. Leider nagte der Zahn der Zeit über die Jahrhunderte am »Caracol«, der aber nichts von seiner majestätischen Aura eingebüßt hat. Leider lässt sich die Ruine nicht mehr exakt genug rekonstruieren. So kann so manches Maß von astronomischer Bedeutung nicht mehr erkannt werden. Und die Manuskripte der Astronomen, die es gegeben haben muss, wurden wohl von den Spaniern mit Eifer verbrannt. Oder ruhen sie noch irgendwo in geheimen Verstecken, die die Plünderer übersehen haben?

Trotzdem muss man auch heute über die Präzision der Baumeister der Mayas staunen. Der Grundriss des Caracol hat ein Seitenverhältnis von 5 zu 8. Auf den ersten Blick erscheint das nicht weiter ungewöhnlich zu sein. Doch entspricht diese Relation exakt dem Verhältnis der Umlaufzeiten von Erde und Venus, 365 zu 584. Wie viele astronomische Daten mögen wohl einst in das Maya-Observatorium eingeflossen sein? Fest steht:

Durch kleine Fensterchen und Luken wurden wichtige Sterne angepeilt. Planeten wurden beobachtet. Ergebnisse wurden notiert. Die Mayas wollten dem Geheimnis des Universums auf die Spur kommen. Sie wollten eruieren, nach welchem Plan sich Sterne und Planeten bewegen.

Die Mayas verfügten über enormes astronomisches Wissen. Sie versuchten Gesetzmäßigkeiten im Zusammenspiel der kosmischen Körper zu erkennen. Hinter den Planeten und Sternen vermuteten sie einen intelligenten Plan.

Tausende bestaunen das Wunder von Chichen Itza
Zurück zur Pyramide von Kukulkan und der Schlange aus Licht ... Das Phänomen lockt auch heute noch Tausende von Maya-Nachkommen, aber auch Touristen, an. Die Schlange, geformt aus Licht und Schatten, wandert von der obersten Tempelplattform nach unten. Sie ringelt sich die steilen Pyramidenstufen hinab....und kehrt auch wieder nach oben zurück.

Wer sich einen guten Platz ergattern möchte, sollte schon frühmorgens bei der Kukulkan-Pyramide erscheinen. Denn bald schon setzt der Massenansturm ein. Das weitläufige Areal wird förmlich von Menschen überflutet ... sehr zum Ärger der katholischen Kirche! Wird doch auf diese Weise – unwissentlich oder nicht – ein uralter Kult der Mayas ... die Anbetung der Schlange, die vom Himmel kommt ... fortgeführt ... Es empfiehlt sich, sich möglichst nah bei den Ruinen eine Unterkunft zu suchen. Auf diese Weise kann man schon frühmorgens die Ruinenanlage betreten, ohne störende Besuchermassen Pyramide, Observatorium, Tempel und Opferbrunnen auf sich wirken lassen.

Im »Buch der Jaguar-Priester« heißt es: »Sie (die Götter, Ergänzung des Verfassers) stiegen von der Straße der Sterne hernieder. Sie sprachen die magische Sprache der Sterne des Himmels. Ihr Zeichen ist unsere Gewissheit, dass sie vom Himmel kamen. Und wenn sie wieder herniedersteigen, dann werden sie neu ordnen, was sie einst schufen.«

Nach Jahrzehnten des Forschens bin ich davon überzeugt: Die Mayas sahen den Ablauf der Geschichte des Universums als ewige Wiederkehr von Zeit-Zyklen. Sie rechneten in astronomischen Zahlen. Sie überblickten wahre Zeitmeere, die sich kein Mensch vorstellen kann. Sie maßen Zeitenläufe nach Milliarden von Jahren. Für die Mayas folgten einander Weltuntergang und Neuanfang immer wieder aufs Neue! Kulturen wurden geboren, Kulturen blühten zu höchstem Niveau, um wieder zu versinken. Doch jedem Ende wohnte bei den Mayas ein Neuanfang inne ...

Leben wir am Vorabend des Jahres 2012 im Angesicht des nächsten Weltuntergangs? Endet im Jahr 2012 wieder ein Zyklus der Mayas? Steigen dann wieder Götter vom Himmel... Astronautengötter? Naht die nächste Apokalypse? (Zu diesem Thema habe ich mich ausführlich in meinem Buch »2012 - Endzeit und Neuanfang« geäußert!)

Astronautengott aus dem All?
Fußnoten(1) Wunderlich, Hans Georg: »Die Steinzeit ist noch nicht zu Ende«, Reinbek bei Hamburg 1977, S. 184

(2) Zitiert von Wunderlich, Hans Georg: : »Die Steinzeit ist noch nicht zu Ende«, Reinbek bei Hamburg 1977, S.186

»Das Geheimnis der fliegenden Männer«,
Teil 42 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 07.11.2010






Sonntag, 24. Oktober 2010

40 »Die Pyramide und eine Schlange aus Licht«

Teil 40 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein

Eine der geheimnisvollsten Pyramiden der Welt
Der altehrwürdige Name Chichen Itza, bekannt durch die »Kukulkan-Pyramide«, wird von »humorvollen« Touristen gern zu »Chicken Pizza« verballhornt. Er lässt sich mit »Am Rand der Quelle von Itzá« übersetzen. Im Jahre 455 christlicher Zeitrechnung, so heißt es, haben die Itzá, die Quellen entdeckt, die dem mystischen Ort ihren Namen gaben.

Etwa 300 Meter nördlich von Chichen Itza lockt ein unheimlicher »Brunnen der Opfer« Touristen wie Einheimische an. Wie entstand der »Cenote de los Sacrificos«? Darüber gehen die Meinungen auseinander. Brach ein unterirdischer Hohlraum ein, so dass sich ein Schlund auftat? Oder schlug ein Himmelskörper ein, der das kreisrunde Loch schuf?

Wie auch immer: Die scharf umrandete Wunde der Erde füllte sich mit Wasser. Sahen sie die Mayas als einen Eingang in die Unterwelt an? Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kaufte der ehrenwerte Konsul und Hobbyarchäologe Eduard Thompson die Grundstücke an den Grenzen der Stadt Chichen Itza. Dafür bezahlte er einen Spottpreis: 75 US-Dollar. Was Eduard Thompson beabsichtigte, wurde schnell klar. Es ging ihm nicht um die Suche nach wissenschaftlicher Erkenntnis, sondern um Plünderei! Sofort wurde mit der methodischer Untersuchung begonnen. Der Ausdruck Räuberei ist wohl eher angebracht.

Einer der großen Pioniere der Erforschung Chichen Itzas war Augustus Le Plongeon (1826-1908), der Comte de Coqueville. Der leidenschaftliche Wissenschaftler war alles andere als ein ahnungsloser Hobbyforscher, der am Schreibtisch fantasiereiche Thesen austüftelte. Plongeon war ein Archäologe der alten Schule. Er suchte vor Ort nach Hinweisen auf die Geschichte der Mayas. Zwölf Jahre verbrachte er zum Teil unter spartanischsten Bedingungen in Mexiko. Allein fünf Jahre davon hauste er in den Ruinen der Maya-Metropole Chichen Itza. Der tschechische Maya-Experte Miloslav Stingl würdigte den wissenschaftlichen Querdenker so: »Wir verdanken ihm die erste wirklich archäologische Erforschung des gesamten Stadtareals (gemeint ist: Chichen Itza). Vergessene Pyramiden und Tempel befreite er von ihrer grünen Selvahülle (Urwald).«

Tor zur Unterwelt ... der Cenote von Chichen Itza
In den Jahren 1904 bis 1907 wurden Taucher hinab in den Cenote geschickt. Sie wurden rasch und immer wieder fündig. Neben etwa fünfzig Skeletten wurden Tausende wertvoller Objekte geborgen. Offenbar war der Brunnen einst genutzt worden, um den Göttern Opfer zu bringen: kostbare Kunstobjekte und... Menschen. Gingen die Menschen freiwillig in den Tod, etwa um die Götter in Dürrezeiten gewogen zu machen und Regen zu schenken? Wie dem auch sei: Zahllose Kostbarkeiten wurden im Schlamm am Boden des Cenote gefunden... und – verbotener Weise – per Geheimkurier in die USA geschafft. Thompsons Diebstähle fielen auf, trotz seiner hohen Position als Konsul musste er das Land verlassen.

Im Verlauf der letzten dreißig Jahre besuchte ich wiederholt die mysteriöse Ruinenstadt von Chichen Itza. So manches Mal schlenderte ich durch die parkähnliche Anlage, die die einstige Größe der Stätte allenfalls nur noch erahnen lässt.

Im Verlauf der letzten drei Jahrzehnte bereiste ich die Welt von Ägypten bis zu den Neuen Hebriden. Nirgendwo auf der Welt faszinierte mich eine Botschaft aus uralten Zeiten wie die der Schlange aus Licht. Jahr für Jahr steigt in Chichen Itza ein himmlisches Wesen auf die Erde herab. Jahr für Jahr kann so etwas wie ein Film beobachtet werden, den geniale Baumeister der Mayas vor vielen Jahrhunderten schufen... für die Menschen der Zukunft? Für uns? Jahr für Jahr lockt das uralte Spiel aus Licht und Schatten Zigtausende in ihren Bann.

Die Schlange aus Licht steigt vom Himmel herab
Immer wieder schlenderte ich zum »Tempel der Krieger«,»Templo de los Guerros« genannt. Von einer gewaltigen Vorhalle sind nur 60 martialische Säulen erhalten. Flachreliefs lassen die meisten von ihnen als Darstellungen von Kriegern erkennen. Viele von ihnen sind bewaffnet, mit Speerschleudern und Wurfspießen. Andere sind mit gebogenen Stöcken ausgerüstet. Damit konnten geschickte Krieger feindliche Wurfgeschossen abwehren. Gegen Attacken mit messerscharfen Steinklingen gespickte Keulen konnten sie allerdings nichts ausrichten.

Einst waren die bis an die Zähne bewaffneten Gestalten bunt bemalt. Bis auf kleine Farbreste ist davon nichts mehr erhalten. Einst trugen die starken Männer aus Stein das Dach einer Vorhalle.. alle oder einige? Wie mag das Dach ausgesehen haben? Wie groß mag es gewesen sein? Welchem Zweck mag es gedient haben? Versammelten sich hier die Gläubigen, bevor sie den Tempel betreten durften?

Der Tempel der Krieger mit seinen Säulen
Von besonderer Bedeutung war für den »Tempel der Krieger« eine geheimnisvolle Steinplastik, Chak Mool genannt. Der Maya-Forscher Agustus Le Plangeon gab im Jahr 1875 der mysteriösen Figur diesen Namen. Wie sie bei den Mayas hieß, das wissen wir nicht. Ein menschliches Wesen liegt da rücklings. Die Beine sind angewinkelt, die Ellenbogen in den Grund gestemmt. Auf der Brust trug Chac Mool (zu Deutsch etwa »Roter Jaguar« oder »Großer Jaguar«) so etwas wie ein Gefäß. Es ist reine Horrorfantasie, wenn behauptet wird, menschliche Herzen seien in diesem Gefäß als Opfer dargebracht worden. Vorsicht: Wir dürfen nicht in das »Denken« der spanischen Mordplünderer verfallen, die ihr grausiges Vorgehen mit Hinweisen auf die angeblich so primitiven Mayas begründen wollten. Es ging ihnen aber nicht um das Auslöschen einer vermeintlich primitiven Kultur, sondern um primitive Gier nach Gold und Reichtum!


Der Tempel der Krieger mit seinen Säulen

»Die Schlange, die vom Himmel steigt«,
Teil 41 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein
erscheint am 31.10.2010

Jetzt bestellen:


Sonntag, 22. August 2010

32 »Das Geheimnis unter der Cheops-Pyramide«

Teil 32 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein


Vor der Cheopspyramide thront der mächtige Sphinx, das mysteriöse Fabeltier mit dem Leib eines Löwen und dem Kopf eines Pharao. »Alle haben Angst vor der Zeit. Die Zeit aber fürchtet sich vor der großen Pyramide!« So lautet ein alter Spruch.

Folgt man dem Historiker Herodot dann war es Pharao Cheops (2551-2494), der die »Große Pyramide« hat erbauen lassen. Im Deutschen kommt kein Zweifel auf: Wir sprechen von der »Cheopspyramide«. Im Englischen indes heißt das letzte erhaltene der legendären sieben Weltwunder schlicht »the great Pyramid«, die »große Pyramide«. Und groß ist die nach Cheops benannte Pyramide in der Tat! Mit einer Höhe von 149,59 Metern überragt sie noch das Straßburger Münster. Ihre Grundfläche von 230 mal 230 Metern würde spielend der Peterskirche von Rom, der Pauluskirche von London und der Westminsterabtei sowie den Domen von Florenz und Mailand ausreichend Platz bieten.

Jahr für Jahr lockt der Wunderbau Millionen von Touristen an. Kaum jemand ahnt, dass das vielleicht größte Geheimnis des mysteriösen Baus.... tief unter der Erdoberfläche zu finden ist....

Während heute Herodot allgemein als »Vater der Geschichtsschreibung« anerkannt wird, galt er im Altertum als Lügner. Diodor von Sizilien etwa warf Herodot vor, er habe seinen Lesern statt der Wahrheit unglaubliche Geschichten und Mythen vorgesetzt, indem er ihren Instinkten geschmeichelt habe.

Nach Diodor von Sizilien gab ein »Chemmis« den Auftrag für den Bau der vermeintlichen »Cheopspyramide«. Cajus Plinius Secundus: lässt die Frage nach dem Bauherrn offen: »Keiner von ihnen (von den Historikern, Ergänzung durch den Autor) weiß aber die eigentlichen Erbauer anzugeben.« Der arabische Chronist Al-Makrizi äußert sich in seinem Werk »Hitat« zunächst sehr kritisch: »Die Leute sind sich über die Zeit ihrer Erbauung nicht einig und haben die verschiedensten Meinungen geäußert, die verkehrt sind.« Dann benennt er einen gewissen »Surid« als Auftraggeber. Saurid aber war alles andere als ein Zeitgenosse Cheops’.

Es wird geradzu fantastisch bei Al-Makrizi. Der arabische Historiker schreibt: »Die Ursache der Erbauung der Pyramiden war, dass 300 Jahre vor der Sintflut Saurid folgenden Traum hatte: Die Erde kehrte sich mit ihren Bewohnern um, die Menschen flüchteten in blinder Hast, und die Sterne fielen herab.«

Nach Al-Makrizi wurde die »Cheopspyramide« nicht als Grabdenkmal eines größenwahnsinnigen Pharaos angelegt.... sondern als massiver Tresor. Wir lesen bei Al-Makrizi: »Daraufhin ließ er (Saurid, der Verfasser) in der westlichen Pyramide dreißig Schatzkammern anlegen. Die wurden angefüllt mit reichen Schätzen, mit Geräten und Bildsäulen aus kostbaren Edelsteinen, mit Geräten aus vortrefflichem Eisen, wie Waffen, die nicht rosten, mit Glas, das sich zusammenfalten lässt, ohne zu zerbrechen, mit seltsamen Talismanen, mit den verschiedenen Arten der einfachen und der zusammengesetzten Heilmittel und mit tödlichen Giften. In der östlichen Pyramide ließ er die verschiedenen Himmelsgewölbe und die Planeten darstellen sowie an Bildern anfertigen, was seine Vorfahren hatten schaffen lassen. Dazu kam Weihrauch, den man den Sternen opferte, und Bücher über diese.«

Fakt ist: Nirgendwo an der »Cheopspyramide« gab es einen Hinweis auf Cheops als den Erbauer. An einem versteckten Ort wurde, so heißt es, der Schriftzug »Cheops« entdeckt: Im Inneren der großen Pyramide, über der »Grabkammer des Königs« wurden beim Bau des Monumentalwerkes vier künstliche Hohlräume angelegt. Jede dieser Kammern ist mit neun gewaltigen, ja monströsen Monolithen abgedeckt. Jeder wiegt etwa 40 Tonnen. Demnach hat jede Decke dieser seltsamen Räume ein Gewicht von 360 Tonnen! Vier solcher Decken bestehen demnach aus 1440 Tonnen Stein!

Über der höchsten »Entlastungskammer«, oberhalb der massiv steinernen Decke, wurde – im Inneren des steinernen Leibs der Pyramide – ein »Spitzdach« aufgetürmt. Es dürfte nochmals 1200 Tonnen (!!!) wiegen!

Die Entlastungskammern wären wahrscheinlich bis heute unentdeckt geblieben, wäre nicht der Forscher Howard Vyse geradezu versessen darauf gewesen, einen möglichst sensationellen Fund zu machen. Vorher, so schrieb er in sein Tagebuch, könne er doch kaum nach England zurückkehren. Mit brachialer Gewalt – unter Einsatz von Dynamit – drang Vyse in die Entlastungskammern vor.... und fand anno 1837 den Schriftzug Cheops. Der Orientalist Zecharia Sitchin allerdings behauptet: »Der Namenszug ist eine plumpe Fälschung!«

Alles deute, so Sitchin, auf Vyse als den Urheber hin. Sollte also Vyse selbst »Cheops« in der Entlastungskammer gepinselt haben? 1996 berichtete ich über Sitchins Fälschertheorie (1). Sitchin legte 2010 nach und präsentierte Dokumente. Demnach wurde Humphries W. Brewer, er gehörte zum Team von Howard Vyse, entlassen, weil er zum unliebsamen Zeugen geworden war. Zecharia Sitchin (2): »Er beobachtete Mr. Hill dabei, wie er mit roter Farbe und einem Pinsel in die Pyramide ging; angeblich, um antike Beschriftungen zu übermalen, tatsächlich aber, um neue anzufertigen.«

Nach Al-Makrizi entstand die »Große Pyramide« vor der Sintflut. Ist das eine glaubhafte Aussage oder bloße Fantasterei? Von den Ägyptologen wird gewöhnlich verschwiegen, dass Prof. Dr. Robert Schoch, University von Boston, eine erstaunliche Entdeckung gemacht hat. Der Sphinx weist seltsame Beschädigungen auf, die so gar nicht zu einer Kolossalstatue in der Wüste stammen: Sie rühren von erheblichen Wassermassen her. Nach Prof. Schoch gab es vor 10 000 bis 15 000 Jahren sintflutartige Überschwimmungen im Bereich von Sphinx und »großer Pyramide«.

Sollte also die »große Pyramide« wirklich nicht von Cheops erbaut worden und sehr viel älter sein als von der Ägyptologie postuliert? Sollte Al-Makrizi also recht haben? Sollte das monumentale Bauwerk wirklich nicht als Grabmonument, sondern als gigantischer Tresor für uraltes Wissen gebaut worden sein?

Wo sollte man einen möglichen Eingang zu einem Korridor im Inneren der »großen Pyramide« suchen? Während unzählige Touristen die Kammern der »Königin« und des »Königs« aufsuchten.... wagte ich den Abstieg in die »Unterwelt«... in die »unvollendete Grabkammer« im gewachsenen Fels... tief unter der »Cheopspyramide«!

Fußnoten:(1): Langbein, Walter-Jörg: »Bevor die Sintflut kam/ Von Götterbergen und Geisterstädten, von Zyklopenmauern, Monstern und Sauriern«, München 1996
(Siehe S. 27-29: »Plump gefälscht«)

(2) Sitchin, Zecharia: »Auf den Spuren alter Mythen/ Neue Expeditionen in die sagenhafte Vergangenheit des Planeten Erde«
(Siehe S. 7- 37: »Der große Pyramiden-Schwindel«)

»In der unvollendeten Grabkammer«,
Teil 33 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 29. August 2010

Labels

Walter-Jörg Langbein (656) Sylvia B. (105) Osterinsel (79) Tuna von Blumenstein (46) Peru (34) Karl May (27) Nan Madol (27) g.c.roth (27) Maria Magdalena (22) Jesus (21) Karl der Große (19) Make Make (19) Externsteine (18) Für Sie gelesen (18) Bibel (17) Der Tote im Zwillbrocker Venn (17) Rezension (17) der tiger am gelben fluss (17) Autoren und ihre Region (16) Apokalypse (15) Vimanas (15) Atlantis der Südsee (13) Der hässliche Zwilling (13) Weseke (13) Blauregenmord (12) Nasca (12) Palenque (12) meniere desaster (12) Krimi (11) Pyramiden (11) Malta (10) Serie Teil meniere (10) Ägypten (10) Forentroll (9) Mexico (9) National Geographic (9) Straße der Toten (9) Lügde (8) Briefe an Lieschen (7) Monstermauern (7) Sphinx (7) Tempel der Inschriften (7) Winnetou (7) Lyrik (6) Marlies Bugmann (6) Mord (6) Märchen (6) altes Ägypten (6) 2012 - Endzeit und Neuanfang (5) Atahualpa (5) Hexenhausgeflüster (5) Mexico City (5) Mord in Genf (5) Satire (5) Thriller (5) Atacama Wüste (4) Cheopspyramide (4) Dan Brown (4) Ephraim Kishon (4) Hexenhausgeflüster- Sylvia B. (4) Leonardo da Vinci (4) Machu Picchu (4) Sacsayhuaman (4) Teutoburger Wald (4) große Pyramide (4) Meniere (3) Mondpyramide (3) Mord im ostfriesischen Hammrich (3) Mysterien (3) Sakrileg (3) Shakespeare (3) Bevor die Sintflut kam (2) Das Sakrileg und die heiligen Frauen (2) Friedhofsgeschichten (2) Goethe (2) Lexikon der biblischen Irrtümer (2) Markus Lanz (2) Münsterland-Krimi (2) Vincent van Gogh (2) Alphabet (1) Bestatten mein Name ist Tod (1) Hexen (1) Lyrichs Briefe an Lieschen (1) Lyrichs Briefe an Lieschen Hexenhausgeflüster (1) Mord Ostfriesland (1) Mord und Totschlag (1) Münsterland (1) einmaleins lernen (1) meniére desaster (1)