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Sonntag, 15. März 2026

8. Leseprobe: Der Anwalt, sein Kinderschänder und die Kirche

Irgendwann fliegt alles auf, das wünsche ich mir auch hier

»… Vieles aufzuarbeiten muss sein. Besonders deshalb, weil ich wohl sagen muss, das sagen übrigens viele aus meinem Umfeld, das mich ganz viele Dinge traumatisiert haben. Darüber zu sprechen, tut mir gut. Wobei sich meine Sprache, nach wie vor für mich, nicht so positiv gestaltet. Darum nutze ich das Schreiben. Und damit auch das Mitteilen. Weil ich mir einbilde, dass alles irgendwann, wirklich hier und das auch für mich wichtig, einfach auffliegt. Dann kann selbstverständlich plötzlich geschockt gesagt werden: »Wie konnte das passieren!« Das ist wohl so üblich.

Dann könnte auch, wie bereits durchaus schon die Presse usw. mitteilt, dass der Täter seine Opfer mit einem Fahrdienst bringen lassen ließ. Ebenso, wie es hier gemacht wird. (Text ergänzen hier 2. Leseprobe)

Auch natürlich, dass ja auch die Opfer damit unter Druck gesetzt worden sind, auch, dass sie vermutlich nicht in den Himmel kommen, wenn sie diese »Geheimnisse« anderen mitteilen. (Text ergänzen)

Von einem »Netzwerk« wird berichtet.

Darum sollte ich schon diese Hintergründe, die es für mich gab und noch gibt, einfach hier aufarbeiten. Denn es gab natürlich entsprechenden Reaktionen, die einen Anwalt dazu motivierten, entsprechend schützend vor seine Mandanten stellte. Was im Grunde genommen auch für Pädophilen Sinn gibt. Es hatte ja ein »Ereignis« gegeben.  (Text ergänzen)

Diesen Nachbar Emil aus dem Haus, in dem ich auch wohnte, hatte ich quasi frisch erwischt. Er hat wohl nicht mit mir gerechnet. Es passierte draußen und ich stand plötzlich neben ihm. Es schien in dem Moment, dass er mich nicht wahrnahm. Er war beschäftigt mit dem Knaben, der Junge der neuen Nachbarn von nebenan. Der sah mich an und grinste.

Emil hielt den Jungen mit einem Arm fest an sich. Die andere Hand streichelte den Kopf des Knaben. So konnte ich auch Emils Hüfte sehen, die sich rhythmisch am Körper des Kindes bewegte. Doch, er sprach in dem Moment zu dem Kind und ich konnte es hören. Er sprach, dass beide »Geheimnisse« haben und der Junge niemanden davon erzählen darf. Und der Knabe grinste mich noch dabei an.

Irgendwie bemerkte mich Emil, ließ den Jungen los, drehte sich förmlich weg von dem Knaben und gab eine Art lachen von sich ab. Der Junge drehte sich ebenfalls ab und huschte flott Richtung Nachbarhaus. Genauso schnell verschwand Emil fast schon rennend zu dem Wohnhaus. 

Und ich stand wie festgefroren an der Stelle, wusste nicht mehr, warum ich es vorhin so eilig hatte. Ein Gefühl machte sich in mir breit, als wollte sich mein Magen umdrehen. Es fühlte sich an, als wenn ich erbrechen muss. Dass ich diese Situation nicht für mich behalten konnte, war mir klar. (Text ergänzen)

Emil war und ist nicht schlau, ganz im Gegensatz. So habe ich schon festgestellt, dass er nicht richtig lesen und schreiben kann. Aber er war und ist gerissen, das hat er bereits deutlich gezeigt. So gab es für mich Sinn, mit den Eltern des Jungen einfach ein kurzes Gespräch zu führen. Das nahm ich mir vor. Wobei sich tatsächlich etwas später andere darum kümmerten, was ich auch besser fand.

Es war auch der längste Tag des Jahres und ich saß auf der Terrasse und wollte diesen einfach nur genießen. Der Knabe nebenan war mit seinen Eltern im Garten und alle waren auch sehr laut. Es wurde spät, ich war kurz in der Küche und kam wieder zurück. Es war ruhig geworden. Seine Eltern dürften ihn wohl endlich in sein Bett gebracht haben, dachte ich. So setzte ich mich wieder in meinen Gartensessel und sah entspannt in Richtung des Innenhofes. Dort konnte ich den oberen Teil des Bereiches von Emil betrachten. Er stand dort. Rhythmisch, diesmal ohne Begleitung, bearbeitete er sehr intensiv scheinbar das Teil, das sich üblicherweise vorne in seiner Hose befindet. 

Emil sah widerlich aus. Er war wieder, wie eigentlich immer, betrunken. Er schwitzte, stöhnte und üblicherweise wird ein solches Verhalten als sich selbst befriedigen, onanieren, masturbieren bezeichnet. Dabei war er schon als alter Mann zu bezeichnen. Maximal 30 Sekunden benötigte er wohl zum Schluss seines Tuns. Ich schrie, auch noch, als Emil es geschafft und die Flucht ergriffen hat. Wobei es für ein solches Tun in der Öffentlichkeit ohne Absprache glatt als Exhibitionismus bezeichnet wird. Da war ich mir schon sicher. 

Was mich zudem schockte, war der Bereich an dem Zaun, der sich im Innenhof befand. Ein Bereich war von Abdrücken seiner Schuhe ausgefüllt. Natürlich hätte es sein können, dass Emil sich für die junge Frau Nachbarin interessierte. Allerdings war ich mir sicher, dass er dort den Knaben betrachten und in sich dabei viele Gefühle erwecken würde. 

So tat ich das, was eigentlich in solchen Sachen gemacht werden soll. Ich rief die Polizei, machte eine Anzeige und habe dabei wirklich gedacht, alles richtig gemacht zu haben. Dabei hätte ich, eigentlich besser umgehend, mich nach einer neuen Bleibe in einem anderen Ort umsehen sollen. Natürlich dachte ich wirklich, dass ich in diesem Moment, eine richtige Entscheidung getroffen zu haben. Es wurde das getan, was zu tun war und jetzt auch noch ist, wenn solche Dinge geschehen, meine ich. (Text ergänzen)

Kurz danach rief mich eine Nachbarin an, bat mich, in den Garten zu gehen. Ihre Enkel waren bei ihr zu Besuch. Die planschten nackend in einem kleinen Wasserpool, der in ihrem Garten stand. Es war halt ein heißer Tag und die Kinder haben Spaß im Wasser. Sie selbst befand sich in ihrem Haus in dem ersten Stock und dort auf dem Balkon. Von dort aus konnte sie blicken, sowohl in ihren Garten, als auch in den Garten von Emil und Wanda. Die Beiden standen in der Tat nahe am Ende ihres kleinen Gartens, wobei Emil nur mit einer Unterhose bekleidet war. Wieder schien ihm sein Geschlechtsorgan sehr wichtig gewesen zu sein. Eine Hand war ihm dabei behilflich. Irgendwie wirkte Wanda, als würde sie ihren Ehemann dabei filmen. Sie hielt entsprechend eine Art Kamera, es konnte auch ihr Handy gewesen sein.

Dieses Telefonat entwickelte sich natürlich auf andere Art und Weise. Irgendwie entwickelte es sich zu einem Geschrei von Garten zu Balkon. Wanda lief zurück zur Terrasse, sie war schnell nicht mehr zu sehen. Emil zog sich auch zurück, dabei wieder wie bei einer Flucht. Es war halt seine Art, wenn er erwischt wurde.  (Text ergänzen)

Das Telefonat wurde dann wieder im Wohnzimmer weitergeführt. Ich erzählte von der Anzeige und bat natürlich, dass auch dieses Ereignis der Polizei mitgeteilt werden sollte. Daran hatte die Großmutter kein Interesse, aber etwas passieren sollte schon. Es war wohl so, dass ich Schreiben erstellen sollte, die auch auf schwerwiegende Vertragsverletzungen hinweisen. Das würde eher wirken, als eine Mitteilung an die Polizei. (Text ergänzen)

Zudem sollte auf die Störung des Hausfriedens und Pflichtverletzungen hingewiesen werden. Natürlich musste eine entsprechende Abmahnung folgen. Was ich natürlich brav erfüllte. 

So schrieb ich, druckte die Schreiben zweimal aus, holte die entsprechende Unterschrift der Großmutter, wurde gelobt für mein Tun, ließ ein Schreiben zurück, warf das andere Schreiben in einen Umschlag und warf das in den Briefkasten von Wanda und Emil. Was ich natürlich zweimal machte, auch gleichzeitig darauf hinwies, dass für das dritte Schreiben ein Anwalt tätig werden sollte. Was auch passierte. Jedoch nicht einer der Großmutter. Wanda und Emil hatten einen Anwalt, der sehr engagiert ihre Interessen vertrat. Wie sich später herausstellte, die Enkelin der Beiden, die in der Kanzlei beschäftigt ist, in der der Anwalt beschäftigt war. Von ihr bekam ich eine drohende Mail, von dem Anwalt, nicht nur ich, drohende Schreiben.

Darauf wurde die Angelegenheit für die Großmutter als erledigt betrachtet. Sie teilte mir mit, dass sie sich aus der ganzen Angelegenheit heraus begeben würde. Allerdings führte diese Einstellung in der folgenden Zeit bei mir zu fatalen Konsequenzen ... (Text ergänzen


Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook

Sonntag, 8. März 2026

7. Leseprobe: Ein Auto, ein Unfallbetrug, der Kinderschänder und sein Anwalt

… Tropfen, die weiter das Fass überlaufen lassen … oder soll es eine Frage der Ehre sein? …

»… Irgendwann kam ich vom Einkaufen zurück, da fiel mir auf, dass der Wagen vom Kinderschänder sehr nahe zur Straße stand. Das war ungewöhnlich, aber dafür sah ich in diesem Moment eine Beschädigung am PKW, die sich am Kotflügel des Wagens befand. Natürlich kam mir der Gedanke, dass sich das bereits am Vortag ereignet hat, dass wohl eine Mauer oder ähnliches mit dem Wagen gerammt worden wurde. So sah die Beschädigung auf jeden Fall auch aus ... (Text ergänzen)

… Durch Zufall konnte ich am folgenden Freitag durch das Schlafzimmerfenster Wanda auf dem Parkplatz betrachten. Sie war bestimmt mehr als 10 Minuten damit beschäftigt, die Stelle des Kotflügels am PKW zu reinigen. Sie hatte Eimer, Lappen und sogar eine Sprühflasche zur Hand, schrubbte und kratzte, um dann mit ihrem Handy Fotos von der Beschädigung zu machen. Wobei Wanda natürlich eventuellen Spuren am Wagen beseitigt hatte.

Am Sonntag danach befand sich in dem Postfach meines PCs eine Alert. Die Polizei stellte Fragen und bat Bürger um Unterstützung. Es wäre am Donnerstag zu der Zeit und dem Ort an dem PKW mit Kennzeichen eine Beschädigung durchgeführt worden. Ein Schaden von 1.600 Euro sei entstanden ... (Text ergänzen)

… Es fiel auf, dass ein Beamter sehr ausführlich das Fahrzeug von Elisabeth betrachtete und auch fotografierte. Es war in der Tat kein cm an dem Fahrzeug zu finden, der für irgendeine angebliche Beschädigung gefunden werden konnte. Es war nicht nur mir klar, dass Betrug eine große Rolle im Leben des Ehepaares spielte. Dass für solche Aktionen auch die Polizei von ihnen benutzt wird, dürfte klargeworden sein. Natürlich wurde auch Michael erwähnt, denn es hätte den beiden sicher nebenher gefallen, wenn der seinen Urlaub von der Polizei abgebrochen worden wäre. Was natürlich nicht geschah ... (Text ergänzen)

Elisabeth erstellte eine Rechnung, denn sie musste natürlich über eine bestimmte Zeit ihre Arbeit unterbrechen, damit der Wagen geprüft werden konnte. Wobei natürlich auch moralisch ein Hinweis kam, denn so etwas sollte sich besser nicht wiederholen, denn dann kommt eine Anzeige heraus. Elisabeth warf die Rechnung in den Briefkasten von Emil und Wanda. Zwei Tage später war das Geld auf ihrem Konto. Das konnte scheinbar funktionieren.

Michael kam aus dem Urlaub und tatsächlich wurde sein PKW von Polizeibeamten kurz überprüft. Laut im Treppenhaus kam sein Hinweis, dass er sicher seinen Chef gebeten hätte, in der Sache auch eine Rechnung zu schreiben, aber die Polizei wäre zu seinem Feierabend erschienen. Es wurde natürlich später nicht mitgeteilt, wie diese Angelegenheit für das Ehepaar ausgegangen war.

Irgendwie hatte ich für einen kurzen Moment das Gefühl, dass bei dem Ehepaar endlich Vernunft einsetzen müsste. Das kam aber nicht. Stattdessen wurde wieder auf die Art und Weise versucht, anderen das Geld aus den Taschen zu ziehen. Ausgerechnet auch noch bei anderen Nachbarn. Dabei wurde aber nicht die Polizei hereingezogen. Wieder wurde versucht, einen Kratzer am Auto anderer Menschen zu unterstellen. Wobei das lautstark ausgelegt worden wurde. Es passierte direkt vor dem Haus, so dass auch ich das mitbekam ... (Text ergänzen)

… Später kam meine schwere Zeit, die erfolgte, die ich überleben musste. Es waren die ersten Wochen, die ich mit dem Schädel-Hirn-Trauma zwischen Leben und Tod in Kliniken verbrachte. Meine Gedanken konnte ich dann wieder sichten und es wurde dann auch klar, dass versucht worden ist, mich zu töten, was nicht gelungen war, aber dafür konnte ich nicht sprechen, nicht schreiben und ich saß, zumindest erst, in einem Rollstuhl. Das war eine Situation für mich, die ich allerdings nicht akzeptieren wollte ... (Text erweitern)

… Die Wohnung wollte ich auf jeden Fall weiter nutzen, auch weiter dort wohnen, obwohl es eigentlich keine Sicherheit mehr für mich gab. In diesem Ort, der mir vorher viele gute und schöne Dinge bot, aber auch das Schlimmste vorwies, eben Wanda und Emil als direkte Nachbarn. 

Vor meiner Rückkehr erfuhr ich, dass beide eine Art Urlaub zur Ostsee antraten. So blieben mir noch ein paar Tage Zeit, auch, um Elisabeth inständig um Hilfe zu bitten. Sie hatte mich ja gefunden, mir eben das Leben gerettet. Entnervt gab sie der Bitte nach, aber sie ging davon aus, dass ich meine Situation völlig falsch einschätzten würde.

Es war an einem Sonntag, als das Ehepaar zurückkam. Elisabeth klingelte bei ihnen. Gut gelaunt öffnete Wanda die Wohnungstür. Nach dem Tagesgruß teilte Elisabeth mit, dass ich wieder in meiner Wohnung sei, dann wollte sie darauf hinweisen, dass auf keinen Fall die beiden Kontakte zu mir aufnehmen sollten. Wobei sich Elisabeth später sicher war, dass sie den Satz nicht zu Ende bringen konnte.

Wanda schrie, schrie in meine Richtung, versuchte, sich auf mich zu stürzen, wurde von Elisabeth davon abgehalten und Wanda schrie weiter. Mittlerweile war Emil aus der Wohnung gekommen, stand neben seiner schreienden Frau und, blass im Gesicht, blickte er hasserfüllt zu mir. Ich flüchtete in die Wohnung, Elisabeth folgte mir umgehend. Die Tür wurde sofort geschlossen und abgeschlossen. Wanda schrie noch immer, sie trat gegen die Wohnungstür, sie schlug mit den Fäusten dagegen. Elisabeth rief, dass sie die Polizei rufen will. Das schien Wanda nicht zu stören ... (Text erweitern)

… Elisabeth dürfte mit solchen Reaktionen nicht gerechnet haben … So stand sie auf und ging zur Wohnungstür. Sie würde am nächsten Tag die Polizei aufsuchen um dort die ganze Angelegenheit zu melden. Durch dieses Verhalten von Wanda und Emil war auch Elisabeth klar, dass ich auf mich achten muss, auch, dass den beiden weiteren Mietern des Hauses dieses Geschehen mitgeteilt werden muss. Als Elisabeth das Treppenhaus betrat, sah sie Wanda mit Emil, wie beide nahe ihrer Wohnungstür standen. Offensichtlich auf Elisabeth warteten und sie umgehend auf böse Art und Weise angingen. Sie drohten gerichtliche Konsequenzen gegen Elisabeth ... (Text erweitern)

… Einige Tage später erhielt Elisabeth ein Schreiben des Anwaltes von Wanda und Emil. Zu dem Zeitpunkt war sie über die Enkelin der Beiden als Mitarbeiterin in der Kanzlei noch nicht informiert worden. In dem Schreiben wurde ihr ein Hausverbot erteilt, auch bezogen gerade auf die Wohnung, die ich bewohnte, als hätte er Hausrecht gehabt. So beschrieb Elisabeth ein Blatt Papier, drückte darin ihr Protest zum Ausdruck und brachte das persönlich in die Kanzlei ... (Text erweitern)

… Natürlich hatte es Elisabeth versucht, zusammen mit mir, etwas bei der Polizei in der Sache zu unternehmen. Aus deren Sicht gab es keine Beweise und wenn doch, so reichte das nicht, scheinbar. Zudem war für alles nicht die Polizei zuständig. So war und ist das mit der Zuständigkeit.

Dem Anwalt von Wanda und Emil meinte es scheinbar »Eine Frage der Ehre« zu sein. Anders ließe sich sein weiteres Tun nicht erklären, auch das ausgerechnet das Schreiben von Elisabeth als Beweissicherung seiner Prozessführung gegen mich dienen sollte ... (Text ausführlich erweitern)


Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
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Krimis der Tuna vB auch als eBook

Sonntag, 1. März 2026

6. Leseprobe: Die Macht der Kinderschänder

... Auf keinen Fall noch ein Opfer-Syndrom zulassen ...

»… Natürlich dürfte die Frage sein, ob ich manche Dinge einfach übertreibe. Nun meine ich, dass es auf den Standpunkt des Betrachtens ankommt. Schaue ich meinen Tretroller an. Das Teil hat keinen Motor, dafür muss ich mich natürlich anstrengen, wenn ich ihn nutze. Darf und muss mit meinem »besonderen Fortbewegungsmitteln«, sogar Gehwegen und in Fußgängerzonen nutzen. Es gibt dazu sogar das passende § 24 StVO, kennen wir doch als Straßenverkehrs-Ordnung, ist das nicht schön?

Auch unkompliziert den Tretroller mit diesem Gedanken nutzen: »Der Gefahr ins Auge sehen!« Das gibt wirklich Sinn, denn meine Erfahrungen hatte ich bereits sammeln können. Es war nach der Körperverletzung meiner Person, was ich ja überlebte. Danach musste ich mich erst wiederaufbauen, was ich tat, indem ich fast jeden Tag durch die Bauernschaften rollte, auch Wege und Radwege dazu nutzte. Natürlich fuhr ich auch über schmale Straßen. Dort rollte ich auf dem Asphalt, der Seitenstreifen war unbefestigt. Mir entgegen kam ein PKW, der Fahrer fuhr weiter rechts und hielt an. Er schien Platz für einen entgegen kommenden Wagen zu machen, ich hörte auch das Geräusch, es geschah für mich auch sehr schnell, ich spürte seitlich das vordere Teil des Taxis. Entfernt von mir vielleicht eine Handbreite neben meiner linken Seite und dort von der Lenkung. So reagierte ich, zog den Tretroller in den Seitenstreifen und blieb umgehend stehen.

Es donnerten sowohl Wanda, als auch Emil, mit den Taxis an mir vorbei und mit dem Tempo auch an dem Autofahrer. Der kurbelte das Fenster an seiner Fahrerseite herunter und ich erinnere mich, dass ich ihn laut schimpfen hörte. Er fuhr los, blieb in meiner Höhe stehen. Fragte mich, ob bei mir alles in Ordnung sei. Schimpfte über die Unverschämtheit, die sich diese Taxifahrer erlauben würden, dass er schon einen Schrecken bekam, weil er zuerst dachte, dass ich angefahren worden sei. 

Damals brachte ich keinen Ton heraus. So schüttelte ich leicht den Kopf. Der Fahrer fuhr weiter, ich stand unter Schock, das passte auch in mein erlebtes Trauma, das ich daran arbeiten musste, dass in der Regel, bei mir Kampf oder Flucht in solchen Situationen folgen muss.

Für mich war es klar, dass diese Wege für mich nicht mehr in Frage kommen durften. Wenn sie wüssten, wo ich fahre, würden sie auch das noch einmal versuchen. So beschloss ich, meine Touren nur noch auf Radwegen durchzuführen. 

Das war mir natürlich nicht überall möglich. So gab es für mich eine kritische Straße, wenn ich eine Strecke in die nächste Stadt fahren musste. Die Radwege führten seitwärts der Hauptstraße und waren entsprechend gezeichnet, ich nutzte diese Wege und dabei galt für mich, dass ich immer der Gefahr ins Auge sehen müsste, was mir auch den Hauch von Sicherheit gab. Darum rollte ich einfach auf der anderen Seite. Was Radfahrer nicht durften, aber ich ja auch nur einen Tretroller fuhr.

Täter würden eher Opfer suchen und eben keine Gegner, so dachte ich. Die Erfahrungsart dieser Täter dürfte auch sein, auch Gegner, die das versuchen, von denen zu Opfern gemacht werden können, oder, sagen wir mal, das kann versucht werden.

Warum werde ich mit diesen Gedanken ständig konfrontiert, so fühle ich. Das ist letzte Woche auch geschehen. Es war irgendwann um Mittag, als ich im Ort, in dem ich wohne, wieder auf der »anderen Seite« des Bürgersteiges rollte. So überholte mich in einem Moment zu meiner rechten Seite auf der Straße ein Taxi. Emil saß am Steuer des dunkelblauen mehrsitzigen Kinderfahrzeuges, er hatte sein Türfenster geöffnet, sein linke Unterarm lag wie lässig dort aufgelegt. Er kam von einer Fahrt, die wohl offensichtlich auf ihn sehr positiv gewirkt hat.

So konnte ich in dem Moment auch das Funkeln in den Augen bei ihm sehen und seine Stimme, die sehr laut über die Straße zu mir schallte. Er rief mir laut »Fotxx« zu. Das Wort habe ich vor einiger Zeit von seiner Frau sogar schriftlich erhalten. Danach schrie er mir auch zu, dass er mich kriegen wird, er wirkte, dass er überzeugt davon noch ist. Er wirkte auch, was diese Form der Darstellung angeht, tatsächlich voll durchtrainiert. Das galt ja auch für die Schläge, die er auf seine Frau anwandte. Was er mir noch zuschrie habe ich nicht verstanden.

Natürlich bin ich stehen geblieben, habe mich umgesehen, dürfte quasi nach Zeugen für mich gesucht haben. Es war niemand zu sehen. Was erklärt, warum Emil sich diese Art der Mitteilung erlaubt. Natürlich haben mir liebe Bekannte und Freunde auch geraten, eine Anzeige gegen Emil zu starten. Das bringt nichts. Wobei so mein Gedanke dabei ist, dass zu Emil viel geschrieben werden kann. Er trägt seine Leidenschaft, für jeden sichtbar, nach außen. Dieses Trauma bei mir sollte ich wirklich einfach nur weiter herausschreiben ...« 

Der 6. Kriminalroman, der in »Ich-Form« entsteht, der als Münsterland-Kriminalroman auf wahren Begebenheiten basiert.

2. Leseprobe: Das missbrauchte Kind

3. Leseprobe: Der Pädophile, das Elefantengedächtnis und das missbrauchte Kind

4. Leseprobe: Der Kinderschänder, seine Frau und deren Anwalt

5. Leseprobe: Al Capone, der Kinderschänder und deren Anwälte

6. Leseprobe: Die Macht der Kinderschänder

 7. Leseprobe:  Ein Auto, ein Unfallbetrug, der Kinderschänder und sein Anwalt

»Der Mörder und der Kinderschänder«

Leseprobe: Die Anzeigen und die Folgen …

Leseprobe: Der Schläger und der Kinderschänder


»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook

Sonntag, 15. Februar 2026

5. Leseprobe: Al Capone, der Kinderschänder und deren Anwälte

… manchmal gibt es Sinn, nur simpel nachzudenken- was durchaus Klarheit bringen kann…

»… in der Tat habe ich angefangen, nicht mehr meine Probleme zu betrachten. Stattdessen, sozusagen als tiefgründige Überlegung, daraus Klarheit zu gewinnen, um dann Lösungen zu sehen. So einfach kann es sein. Wobei so weit in die Vergangenheit hätte ich mich nicht begeben brauchen. Aber ich fand es auf einmal einfach nur noch spannend.

Manchmal muss ich auch nur über meinen Teller blicken. In dem Fall auch sozusagen einen fremdländischer, in dem besonderen Fall ausgerechnet auch noch jemand, der als der größte Gangster aller Zeiten galt aber auch noch gilt. Wobei ich auch das Gefühl habe, dass es durchaus im Moment auch jemand versucht, den von seinem Thron zu schubsen. Aber das soll mich im Moment nicht interessieren.

Wer kann es natürlich nur sein. Al (Alfonso) Capone, als Sohn italienischer Einwanderer aus Neapel, wurde 1899 in Brooklyn geboren. In den 1920er/30er Jahren machte er sich zu einem Gangsterboss, liebte durchaus die Journalisten und deren Kameras, hatte keine sizilianische Abstammung, konnte darum kein vollwertiges Mitglied der Cosa Nostra, also ursprünglichen sizilianischen Mafia, werden, was ihn wütend machte. Vom Typ her würde ich ihn schon als Narzisst betrachten. Seine Anwälte waren für ihn bei Bedarf tätig, bezahlen konnte er sie gut. Zudem ließen sich keine Zeugen finden, insofern konnten ihm auch seine Taten nicht nachgewiesen werden.

Da bin ich am Punkt, die Komplexität zu reduzieren und einfach nur auf das Wesentliche zu schauen. Emil und seine Frau Wanda fallen mit ihrem toxischen Verhalten auf. Sie sind beide schädlich und giftig dabei durchaus, auch auf das Wohlbefinden und die Gesundheit durch offene Gewalt und Respektlosigkeit, gegenseitig massiv tätig. Gegen Außenstehenden bewirken sie das gemeinsam. Beiden wichtig sind Kinder, die missbraucht werden und das Geld, das beide für ihre Ansprüche brauchen. Das lässt sich durchaus so nachvollziehen.

Auch für Beide gilt, bei ihrem kriminellen Tun dürfen die Opfer keine Zeugen haben. Sie machen sich dabei aber auch selbst gegenseitig zu Zeugen. So einfach ist das. Dann ist der Anwalt, der schon wichtig für Emil und Wanda waren. Auf den beide gerne hinwiesen. Da mag es auch eine entsprechende Versicherung geben. Aber so einfach kann ich mir das nicht vorstellen. Vor allem entstehen Kosten. Mein Denkmuster habe ich vereinfacht, weniger ist mehr, so einfach kann es dann sein.

Der Begriff: »Vetternwirtschaft« dürfte doch eine bekannte Bezeichnung sein. Aus meiner Sicht würde ich schon die Beziehung der Eltern zu den eigenen Kindern durchaus als schwierig bezeichnen, auch, dass deren Kinder diesen Eltern nicht verzeihen können. Zum Betrachten habe ich natürlich die Beziehung zwischen Großeltern und einer entstandenen Enkelin und damit das Erbgut, das durchaus über Generationen hinweg weitergegeben wird. In dem Fall nicht gleichzeitig mit dem gleichen Namen. Wobei auch ihre Schulleistung einfach besser war, als bei Emil und Wanda.

Dann kommt natürlich bei entsprechenden Zeugnissen eine entsprechende Ausbildung in Frage, was auch dann zu einer Bezeichnung führte: Rechtsanwaltsfachangestellte. Im Grunde genommen sind das die Mitarbeiter/innen, die schon, was Arbeitsleistung angeht, durchaus gefordert werden. Ohne die läuft kein Laden, so kann ich das sehen. So einfach ist das.

Nun ist dieser besondere Anwalt selber Angestellter in der Kanzlei gewesen. Es gibt sogenannte Persönlichkeitstypen. Der ist in diesem Bereich offensichtlich für mich nicht zu finden. Vielleicht bin ich auch einfach zu anspruchsvoll, aus meiner egoistischen Sicht, finde ich ihn völlig hässlich im Aussehen. Vorstellen kann ich mir schon, dass er irgendwie doch als Helfer machte. Natürlich für Oma und Opa der Enkelin. Und dafür von ihr ein Lächeln geschenkt bekam, auch die Fähigkeit die sie hat, eine Dankbarkeit im Blick zu verpacken. Das funktioniert.

Es war meine »Eidesstattliche Versicherung«. Eigentlich ist mir auch bekannt gewesen, dass es für mich als Zeugin kritisch werden wird. Ist es ja auch. Es war ja nicht ein Amtsgericht. Es war das Landgericht. Und es ging um viel Geld. Was nicht ich bekommen sollte. Da habe ich auch einfach zu heftig reagiert, aber wenn ein Typ seine zweite Ehefrau abschlachtet und dabei schon Unterhaltsforderung für das erste Kind der ersten Ehefrau hätte zahlen können und müssen und nicht tat, machte mich schon wütend.

Wobei mir Wanda vor einiger Zeit einen Zettel in den Briefkasten warf. In dem schreibt sie, dass sie aus bekannten Kreisen weiß, wer immer das auch sein mag, ich einen Schlaganfall hatte und keinem Mörder in die Hand gefallen bin. Und außerdem darum keine persönliche Straftat für den Kinderschänder, was ich irgendwie fordern, was für sie nur erniedrigend wäre. Ganz im Gegenteil, ich soll mich schämen und würde von vielen Leute aus dem Ort verhasst. Und unterschreibt das tatsächlich mit dem Nachnamen ihrer Enkelin.

Sowas frustrierend, muss ich als Zeugin eine Aussage machen und habe selbst keine Zeugen. Die ein alleinerziehende Mann, kurz vor der Hochzeit, bei seiner Arbeit, unter den Augen weiterer Menschen erleiden musste. Ein Schlag, der bei ihm eine Hirnblutung auslöste, ein lebensbedrohlicher medizinischer Notfall. Da konnten seine Kinder bei ihm sein, als er starb. Seine Zeugen machen ihn nicht mehr lebendig. Es wird auch als schweres Schädel-Hirn-Trauma bezeichnet. Was ich überlebt habe, was Emil, Wanda und auch ihre Enkelin in Wut brachte. Wobei mir die HNO-Ärztin, sozusagen als Fachfrau, erklärte, dass bei mir einfach nur das falsche Ohr erwischt wurde. Den Schlag auf das andere Ohr hätte ich nicht überlebt.

Jetzt kommt natürlich die Frage, was hat das mit Al Capone zu tun? Manchmal müssen andere Wege betreten werden. In seinem Fall wurde er wegen Steuerhinterziehung zu elf Jahren Gefängnis verurteilt. Untergebracht wurde er zur Gefängnisinsel Alcatraz vor San Francisco, die er nach viereinhalb Jahren verlassen konnte. Er hatte sich vorab die Syphilis eingefangen, dagegen nichts unternommen und so konnte er sein Leben auf seiner Villa beenden. Ausgesprochen schmerzhaft…«


»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

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Sonntag, 25. Januar 2026

4. Leseprobe: Der Kinderschänder, seine Frau und deren Anwalt

… es ist immer schlimmer, als man so denkt …

Es war an irgendeinem Tag, als der Zuständige meinte, im Innenhof Pflanzen schneiden zu müssen. Irgendwie schien er die Kameras ignoriert zu haben, die den Bereich überwachten, damit die Räder etwas geschützt waren. Es hat ihn ein kleiner Junge begleitet, schien wohl ein Enkel von ihm gewesen zu sein, auch, dass er den Kindergarten noch besuchte.

Irgendwann bekam ich das Gefühl, dass endlich Ruhe im Innenhof war. So holte ich mir die Chipkarten aus den Kameras und betrachtete mir die aufgenommenen Bilder und Videos. So sah ich auch Wanda, die Ehefrau des Kinderschänders Emil, die sogar von ihm regelmäßig verprügelt wird. Daran wird sie offensichtlich nicht gedacht haben, nachdem sie den kleinen Knaben sah. Auch die Kameras interessierten sie nicht mehr.

Wanda ließ ihre Hände in die Taschen der Art Strickjacke versenken. Und während sie sich diesem Knaben näherte und zu dem Kind sprach, und dabei lächelte, drückte sie ihre Hände zu ihrem Intimbereich, wo sich irgendwo ihre Vulva befindet, um dann dort auch rhythmisch ihre Hände in Tätigkeit brachte. Sie kam dem Jungen zu nahe und auch ihr Gesicht zeigte eine Hingabe zu ihm. Irgendwie schien sie auch Kinder auf eigene Art und Weise zu lieben, so, wie auch Emil Kinder liebt und die Beiden schon mit Kindern Geheimnisse haben. Erst ein Bild, danach ein Video, das alles wollte nicht enden.

Irgendwann verschwand der Junge. 

Da näherte sich Wanda dem Zuständigen. Es schien ihr an der Stelle nicht mehr zu jucken, was sie auch im möglichen Fall sagen würde. So zog sie ihre Hände aus den Taschen der Jacke, führte die Arme schnell zu ihrem Rücken. Wie mit einem Ruck bewegte sich ihr großes Brustvolumen in eine höhere Position. Sie wollte ihm gefallen, was ihr irgendwie aber nicht gelang. Was sie auch spürte und darum ging.  

Vielleicht, um den Knaben zu suchen, oder ihren Emil, der definitiv nicht auf Frauen steht, auch nicht auf Männer, aber dafür auf Knaben.

Wenn ich zurückdenke erinnerte ich mich, dass diese Sichtung bei mir wieder Magenprobleme ausgelöste. Die mich wieder zum Kotzen brachte. Als das passierte, hatte ich doch schon, aus meiner Sicht betrachtet, gewaltige »Erfahrungen« mit dem Kinderschänder Emil, seiner Frau Wanda und besonders mit deren Anwalt gesammelt.

Ehrlich gesagt, wenn ich mir vorstelle, ich würde mich einem Beamten, der dann noch eine Uniform trägt, auf diese Art und Weise nähern, wie es Wanda bei dem Kind getan hat, würde das vermutlich als eine Nötigung und Bedrohung gesehen. Eben auch als Straftat, für die dann passend die Polizei zuständig ist. Üblicherweise gibt es ja in solchen Fällen auch die Bezeichnung: Aussage gegen Aussage. Wer dann gewinnt, dürfte klar sein, ich würde es nicht sein. Das weiß ich, also würde ich das nicht tun, das gehört sich auch nicht! Da bilde ich mir auch ein, dass viele Menschen auch so denken. Wobei, da kann man sehen, wer in einem solchen Fall die absolute Macht hätte. Kinder sind davon weit entfernt ...

Der 6. Kriminalroman, der in »Ich-Form« entsteht, der als Münsterland-Kriminalroman auf wahren Begebenheiten basiert.

2. Leseprobe: Das missbrauchte Kind

3. Leseprobe: Der Pädophile, das Elefantengedächtnis und das missbrauchte Kind

4. Leseprobe: Der Kinderschänder, seine Frau und deren Anwalt

5. Leseprobe: Al Capone, der Kinderschänder und deren Anwälte

6. Leseprobe: Die Macht der Kinderschänder

 7. Leseprobe:  Ein Auto, ein Unfallbetrug, der Kinderschänder und sein Anwalt

»Der Mörder und der Kinderschänder«

Leseprobe: Die Anzeigen und die Folgen …

Leseprobe: Der Schläger und der Kinderschänder

»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
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Sonntag, 18. Januar 2026

Die Anzeigen und die Folgen …

… oder auch: Die Macht der Kriminellen

Leseprobe:Der Schläger und der Kinderschänder


Leseprobe: »Der Mörder und der Kinderschänder«

»… Das letzte Stück musste Sylvia ihren Tretroller schieben. Dann hatte sie endlich den höchsten Bereich des Berges erreicht. Wie still es für Sylvia dort ist, wie friedlich, wie manchmal es auch in früheren Zeiten manchmal so war. Dann konnte ihr Blick nicht weit genug gerichtet sein. Ein freies Feld bis der Horizont endete, da, wo scheinbar ein Wald beginnt. Aber bis dahin wünschte sie sich einen weiten Blick. Wobei genau dort, weiter unten, entdeckte sie wieder die Hochlandrinder, die sich friedlich bewegten.

Natürlich waren Wanda und Emil direkt vorhanden, sie wohnten Tür an Tür mit ihr. Die Einkünfte von ihnen bestanden zum einen von irgendeinem Amt, dann etwas Geld für die Taxifahrten. Der Rest war Schwarz verdient. Wobei die Fotos und Filme Geld brachten, davon ließen sich schon Autos, Wohnwagen, Urlaube finanzieren. Aber Geld für einen Anwalt ausgeben, der seine Kosten höher forderte, als das Amt zu zahlen bereit wäre, dürfte für sie nicht in Frage kommen.

Eher würde es wohl besser passen, wenn Eva sich bei dem Anwalt beliebt machte, ihn zahlte und er ihr dann umfangreich sein Können gegenüber Sylvia zeigen konnte. Was er ja auch tat.

Über den Wäldern kann sie noch die Spitze einer Kirche erkennen. Dort sollen vor mehr als 30 Jahren junge Menschen missbraucht worden sein. Die brauchten den Tod des Priesters, um reden zu können. Und was hat die Anzeige von ihr gegen den Grundschullehrer gebracht? Der Lehrer musste 5.000 D-Mark zahlen.

Dann war es ein Taxifahrer und eine Anzeige von Sylvia, wobei sie dafür fast draufgegangen wäre. Denn sie musste sich unbedingt auch noch mit einem Mörder anlegen.

Der Berg machte ihren Kopf frei. Wie bestimmte Ereignisse so Einfluss nehmen können auf ihre Lebenseinstellungen, auf ihr Verhalten, auf ihr Tun. Fühlte sie sich als junge Frau im Widerstand gegen die eigene Mutter. Dann fühlte sie sich viele Jahrzehnte lang auch als eine überzeugte Pazifistin. Aber war viele Jahrzehnte lang von Gewalt umgeben. Erlebte jetzt wieder Gewalt, als Pazifistin, eben irgendwie wie das Lämmlein inmitten der Wölfe.

Sylvia überlegte, ob sie einen Teil von sich preisgeben will, das scheinbar in all den Jahren irgendwo zwischen Groß- und Stammhirn schlummerte. Und dann? Es wäre nicht mehr als ein Lämmlein zu sein, dass sich scheinbar den Wolfspelz überzieht und dann nach Art der Wölfe blökt, oder schnattert wie eine Ente.

Ihr Blick wanderte auf den Weg, der sich nahe des Waldes verlief, weiter entfernt unten vom Berg. Sie musste die Ruhe verlassen, aber sie fühlte, dass der Weg dorthin sie wieder stark machte. Das brauchte sie auch, vermutlich sogar sehr viel Kraft ...«


»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook

Samstag, 10. Januar 2026

3. Leseprobe: Der Pädophile, das Elefantengedächtnis und das missbrauchte Kind

… oder auch: Die Macht der Kriminellen

Leseprobe:Der Schläger und der Kinderschänder

Der 6. Kriminalroman, der in »Ich-Form« entsteht, der als Münsterland-Kriminalroman auf wahren Begebenheiten basiert. Hier eine Leseprobe.

»In dieser Januarnacht hat sich wieder Schnee auf den Wegen und Straßen breitgemacht. So führte mein Weg zu Fuß durch den Ort zum Einkaufen. Nicht mit dem Tretroller. Wobei ich unterwegs auch keinen Radfahrer erblicken konnte. Aber dafür eine liebe Bekannte, die ich in einem Laden sah, den ich betrat, auch um ihr ein gutes neues Jahr zu wünschen. Es war nur ein kurzes schwätzen, in meiner Hand hielt ich nach wie vor den Türgriff und irgendwie war dann mein Blick auf die Straße gerichtet, die die Nutzer zwangen, auf den Schneematsch zu achten.

Was Emil auch tat. So sah ich, wie er, konzentriert in dem großen dunklen Taxi hinter dem Steuer, an mir quasi vorbeifuhr, aber mich auf jeden Fall nicht sah. Was ich selbst als sehr angenehm empfand. So konnte ich mich verabschieden und gehen. Er schien wohl den Ort verlassen zu wollen, also musste ich nicht damit rechnen, dass er mir wieder begegnet und damit auch seine Drohungen, die er mir grundsätzlich mitteilte.

Dabei hat er wieder eine Zeit aussetzen müssen. So sahen es auch andere, die mich vor Tagen davon in Kenntnis setzten. Er musste sich mit einem Rollator bewegen. M. hat ihn im Supermarkt an der Kasse getroffen. Emil bezahlte dort gerade die 5 Flaschen Kräuterschnaps, die er umgehend in seine Taschen versinken lassen wollte.

Natürlich fragte M. ihn, ob er mit der Menge Bier, die er sich täglich reinzieht, nicht mehr zufrieden ist und darum mit Schnaps unterstützend tätig wird. M. lacht ja dann auch, wenn Emil anfängt zu brüllen. So ist es dann auch geschehen, dass auch andere Menschen wieder darauf aufmerksam werden.

Sicher bin ich davon ausgegangen, dass er eigentlich endlich erwischt worden ist. Es hat ja wohl damit zu tun gehabt, dass Aktionen gegen Gewalt überdacht worden sind. Es war wohl wieder ein Fehler, den ich mir erlaubt habe. Habe mich wieder an eine Behörde gewandt und im Grunde genommen mehr die sensible Nummer abgezogen. Das bringt nichts.

Wobei auch mein Umfeld, zum Teil jedenfalls, der Auffassung ist, dass ich Emil, seiner Gruppierung und die damit verbundenen furchtbaren Probleme, einfach abhake. Das wäre vermutlich sinnvoll. Für mich aber fast schon unmöglich. Warum ist das so? Beschäftigt habe ich mich doch schon damit. So vermute ich, das die Reinkarnation für mich irgendwie zutreffend ist. Und in einem dieser früheren Leben, muss ich ein Elefant gewesen sein, oder natürlich eine Elefantenkuh. Denn das sogenannte »Elefantengedächtnis« scheint für mich sozusagen wie ein Traumata zu wirken. Wobei ich manchmal dieses gute Langzeitgedächtnis auch durchaus als positiv betrachte.

Sich erinnern kann durchaus auch Sinn geben. Gesehen habe ich schon, wie Emil seine Frau verprügelt. Das hat er sogar im Auto geschafft. Zufällig stand ich damals im Schlafzimmer der alten Wohnung und konnte deutlich sehen, dass Emil am Steuer des PKW saß. Er parkte ein, dabei löste er sich von dem Gurt und schrie. Er stellte den Wagen ab, um dann sofort auf seine Frau einzuschlagen ohne aufzuhören. Sie hielt den Unterarm vor ihr Gesicht, ich konnte sehen, wie sie versuchte, ihren Sicherheitsgurt zu lösen. Sie schaffte das, riss die Seitentür auf und bewegte sich aus dem Wagen. Ihre Tür war noch weit auf, als er ausstieg, seine Tür zuschlug und sofort mit dem Schlüssel und der Funk-Technik die Türen schloss. Er brüllte sie an, sie schlich hinter ihm her, sie war kreideweiß im Gesicht.

Er hat ja dafür eine Faust gebildet. Damit schlägt er zu. Damit droht er. Auch mich. Regelmäßig.

Mittlerweile stelle nicht nur ich die Frage, wie es Emil schafft, diese Form der Erwerbstätigkeit, und das auch fast täglich, in dem Zustand durchführen kann. Nun wurde für ihn und seine Frau ein Anwalt aktiv, der wirklich engagiert, aber mit Sicherheit nicht pro bono, eher vermutlich zu seiner eigenen Abwechslung, auftrat. Er war ja auch als Angestellter in der Kanzlei tätig, da gehen die Uhren eher anders, aber schon längere Zeit auch nicht mehr für ihn.

»Eine Alkoholfahrt hat zu keinem Zeitpunkt stattgefunden und wird auch niemals stattfinden. Insofern kann unsere Mandantschaft Ihnen (damit bin ich gemeint) versichern, dass sich der Arbeitgeber schützend vor unsere Mandanten stellt und ggfls. gegen Sie (damit meinte er mich) gesondert tätig wird. Insofern (wieder) besteht für Sie (auch wieder meinte er mich) keinerlei Veranlassung, die Polizei in Kenntnis zu setzen, sollte unsere Mandantschaft (da meinte er wirklich Emil und seine Frau) unter Alkoholeinfluss eine Taxifahrt durchführen

Emils Frau, oder irgendjemand aus seiner Verwandtschaft, dürfte ihm das vorgelesen haben. Er und sie werden das als eine Art Urteil des Anwaltes gesehen haben. So einfach ist das.

Als ehemalige Elefantenkuh schmeiße ich doch solche Schreiben natürlich nicht weg. Es ist ein Problem, irgendwelche Dinge zu beweisen.

Als das vor längerer Zeit passierte, dass ich Emil neben dem Vater des Kindes sah, habe ich es eine ganze Weile lang einfach nicht mehr geschafft, diese Stelle mit meinem Tretroller anzufahren. Bin einfach vorher abgebogen. Anfang dieses Jahrs musste ich aus irgendwelchen Gründen doch dort vorbei. Auf dem Platz, wo Emils Taxi vorher stand, befand sich ein Müllcontainer. Das kleine Haus schien auch umgebaut zu werden. Es war eine Art entspannt zu sein, die ich in dem Moment fühlte.

Tage danach stand ich mit dem Tretroller an der Kreuzung, die nach dem Training auf den Waldwegen auf mich wartet. Emil kam von links, fuhr das dunkle Taxi, hatte grün an der Ampel und raste förmlich an mir vorbei. Neben ihm, also vorne auf der Beifahrerseite, saß der Junge. Er war wohl etwas größer, vielleicht in der Grundschule. Seinen Kopf hatte er an das seitliche Fenster gelehnt. So konnte ich wieder sehen, wie emotionslos in das Nichts gerichtet sein Blick war. Wieder war es nur ein Moment. Die Tränen flossen mir unkontrolliert über meine Wangen.

Für mich ist die Würde des Menschen unantastbar (Art. 1 Abs. 1 Grundgesetz). Das gilt auch ganz besonders für die Würde der Kinder, die Kinderrechte sind auch in der UN-Konvention verankert.

Verlange ich zu viel?«



»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
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