Posts mit dem Label Thriller werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Thriller werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 14. Dezember 2015

Von Mikesch, Büchern und seiner Begegnung mit Andrea Sawatzki

Guten Tag, mein Name ist Mikesch!

Auf dem Foto links können Sie sich ein Bild von mir machen. Da sah ich noch ganz entspannt aus, das sollte sich aber sehr bald ändern …

Sie kennen Fido Buchwichtel, den berühmten Literaturkritiker aus dem Wichtelland? Ich sag Ihnen was: den kannte ich einmal! Dieser windige Wichtel hat es tatsächlich geschafft, mein ruhiges Leben durcheinander zu bringen! Und das kam so:

Letzte Woche landete ein Lachmöwenjet auf meiner grünen Wiese, an Bord Fido Buchwichtel. Ein kurzes Hallo von ihm und schon kam er zur Sache. Atemlos berichtete er von seinem Weihnachtsstress als Wichtel und dass »Ein Buch lesen!« auf seine Buchvorstellung zu Weihnachten wartet und er überhaupt keine Zeit dafür habe. 

Was habe ich mit Büchern zu tun? Gut, Die Mäusejagd im Wandel der Zeit von Kasy Karthäuser ist ein Klassiker und wird von mir immer wieder gerne zur Pfote genommen. Aber was und wer ist »Ein Buch lesen!«?

Lange Rede kurzer Sinn: Fido der Wichtel packte mich bei meiner Eitelkeit! Er versprach, dass er meine Dosenöffner überreden würde, mich zu einer Lesung von Andrea Sawatzki einzuschmuggeln! Da wurde ich weich wie Butter in der Sonne. 


Dass ich im Gegenzug eine Buchvorstellung machen sollte, lief eher unter dem Kleingedruckten. Zumal ja auch von einem Fotoshooting die Rede war. Eigentlich war ja alles gar nicht so schlimm, wenn da nicht diese idiotische Mütze gewesen wäre. Vermutlich wollte Fido Buchwichtel aus diesem Grund den Job nicht machen. Diese Mütze entwürdigt Wichtel und Katzen gleichermaßen. Sehen Sie selbst (Foto rechts).


Dass die Autoren der Schriftstellergemeinschaft Katzenliebhaber und auch Dosenöffner sind, hat mich dann etwas besänftigt. Walter-Jörg Langbein kümmert sich in seiner knapp bemessenen Freizeit um arme Katzen. Füttert und versorgt sie mit Medikamenten. Darum macht es mir auch eine besondere Freude, sein neues Sachbuch »Als Eva noch eine Göttin war« hier vorzustellen. Darin enthüllt Walter-Jörg Langbein verborgenes Wissen in biblischen Schriften. Ein spannendes Sachbuch, das unter dem Weihnachtsbaum nicht fehlen sollte!

Ursula Prem teilt Tisch, Bett und Kühlschrankinhalt mit einer besonders wilden Katze. Nie im Leben würde die sich eine idiotische Weihnachtsmütze überstülpen lassen! Freiheit ist beiden ein wichtiges Gut. Wen wundert’s also, dass Ursula Prem ein besonderes Buch wieder aufgelegt hat: »Das Recht im Irrenwesen: kritisch, systematisch und kodifiziert« die Neuausgabe des 1890 bei Orell Füssli & Co. erschienenen Werkes von Eduard August Schroeder. Dazu schreibt sie Zitat: »Dass es im Ergebnis noch immer keinen Unterschied macht, ob ein Mensch im 19. Jahrhundert der Geisteskrankheit geziehen wurde, oder ob er in heutiger Zeit ihrer bezichtigt wird, unterstreicht nur die traurige Kontinuität des Wirkens der Psychiatrie in ihrem fatalen Zusammenspiel mit der Justiz.« Zitatende

g.c.roth ist auch Dosenöffner. »Mord im ostfriesischen Hammrich: Tödliches Wiedersehen« zeigt Abgründe auf! Irgendwann ist gut gewesen und das Ende des Antagonisten passt zu seinem Lebensstil. 

Krimis schreibt auch Tuna vB. Der »Blauregenmord: Ein Münsterland - Krimi« handelt von einem Ereignis, dass sich gleich hier ums Eck ereignet haben soll. Dazu gibt es sogar eine kostenlose Leseprobe, als E-Book.

Eigentlich wollte ich mich ja weigern, über die Bücher von Sylvia B. zu berichten. Zu ihr gehört nämlich der Lisa, der hat sich neulich an mich rangeschlichen und beinahe wäre ich im Seerosenteich gelandet. Der Lisa ist ein Mobber! Warum ich doch ein E-Book vorstelle? Weil Sylvia B. auch für das Äugelchen Dosen öffnet. Und das Äugelchen hat dem Bonsai die Cannabisernte verschisselt! Das glaubt Ihr mir nicht? Dann lest »Lyrichs Briefe an Lieschen - Hexenhausgeflüster«.


Aber jetzt zu der Lesung mit Andrea Sawatzki. Tatsächlich ist es meinen Dosenöffnern gelungen, mich in die heiligen Hallen der Sparkasse zu schleusen. Sie müssen wissen, dass ich dort kein Konto besitze. Ich handele schließlich mit Mäusen, nicht mit Kohle. Die Lesung war klasse, unglaublich spannend der neue Thriller »Der Blick fremder Augen«.

Im Anschluss signierte Andrea dann ihre Bücher, die Menschen standen geduldig Schlange. Ich habe damit kein Problem, schließlich kann ich stundenlang vor einem Mauseloch ausharren. Als ich aber endlich an der Reihe war, wurde ich doch nervös. Schließlich habe ich keinen ihrer Tatorte verpasst. Als ein Foto von uns beiden gemacht wurde, konnte ich nicht stillsitzen und habe mich verwackelt. Darum hier ein Bild nur mit ihr.

Sie hat mir anvertraut, dass sie lieber Hunde mag, aber bei mir würde sie eine Ausnahme machen. Das ist die Wahrheit, dafür lege ich meine Pfote ins Wasser! Lest selbst, da steht »Für Mikesch« und »Das Böse lauert überall …« (Ich hätte sie fragen sollen, ob sie auch den Lisa kennt …)

Wie dem auch sei, Andrea Sawatzki hat mich den Stress mit der Weihnachtsmütze vergessen lassen.


Und jetzt maunze ich Euch zu, was Fido Buchwichtel an dieser Stelle herausschreien würde:
Mäuse … äähhh … Bücher auf
»Ein Buch lesen!« - Kaufen! Lesen! Weiterempfehlen!


Nicht vergessen:
»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook

Dienstag, 14. September 2010

Tuna von Blumenstein - »Der Tote im Zwillbrocker Venn«

Liebe Leserinnen und Leser.

Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass mein Thriller

»Der Tote im Zwillbrocker Venn«
kurz vor der Veröffentlichung steht.

Exklusiv für »Ein Buch lesen« stelle ich hier eine kurze Leseprobe ein und bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.

Ihre

Tuna von Blumenstein




Martin Willing betrachtete aufmerksam den Mittelklassewagen, der in der äußersten Ecke des Parkplatzes abgestellt und damit, von der vorbeiführenden Landstraße aus, nicht zu sehen war. So wie Martin übrigens auch nicht. Die Bank, auf der Martin Platz genommen hatte, war von der Straße aus nicht auszumachen.

Schon als Kind war Martin ein eher vorsichtiger Mensch und die momentane Situation erforderte absolute Wachsamkeit. So ging er mental den Verlauf der vergangenen Stunden noch einmal genau durch. Gegen 18:00 Uhr hatte er zusammen mit Norbert Terhaar, dem Ausstellungsbetreuer des Besucherzentrums, die Biologische Station Zwillbrock verlassen. Martin hatte Norbert bis zu dessen Wagen begleitet, darum konnte er auch sicher sein, dass sich der Alfa mit Münchener Kennzeichen zu diesem Zeitpunkt dort nicht befand. Die ca. 700 Meter Wegstrecke bis zu seinem Elternhaus hatte er anschließend mit seinem Fahrrad zurückgelegt, um gegen 19:00 Uhr mit seinen Eltern das Abendbrot einzunehmen.

Als Zivi nach einem halben Jahr Dienstzeit auf der biologischen Station konnte er sich von seinem Geld eine eigene Wohnung nicht leisten. Darum wohnte er noch zuhause. Seinen Führerschein hatte er aber pünktlich vor einem Jahr zu seinem 18. Geburtstag in Händen gehalten, wie es sich auf dem Land gehört – finanziert von seinen Eltern. Martin war und ist das brave Einzelkind in einer braven Familie.

Gegen 20:00 Uhr hatte sich Martin noch einmal mit seinem Rad auf den Weg gemacht, um die Lage zu peilen. Er begegnete auf dem Weg zur Station nur einem einsamen Spaziergänger, ansonsten war die Gegend menschenleer und der Parkplatz verlassen.

Martin sah auf seine Uhr. Die Zeiger des beleuchteten Ziffernblattes zeigten 22:15 Uhr. Vor einer halben Stunde hatte er sein Elternhaus abermals verlassen, diesmal zu Fuß, kurz nachdem sein Vater zur Spätschicht aufgebrochen war. Alvis Willing, Martins Vater, ist Polizeibeamter. Martin konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, denn wenn Vater Willing wüsste, was sein Spross seit einer Woche stabsplanmäßig vorbereitete, würde ihn der Schlag treffen. Das durfte natürlich nicht passieren. Es wird nicht passieren. Denn Martin hat das perfekte Verbrechen geplant und wird es auch umsetzen. Eigentlich ist es ja kein richtiges Verbrechen, sondern Einbruch und Diebstahl in zwei Fällen.

Aber es würde natürlich kein gutes Bild auf die Familie werfen. Darum darf ja auch nichts schiefgehen. Genauer betrachtet ist es auch keine Straftat, die Martin vorhat zu begehen, eher das, was im Volksmund als »krummes Ding« benannt wird. Denn Martin ist nicht kriminell.

Er ist eine ehrliche Haut und kann verschlagene Typen, wie Jopie van Husen einer ist, nicht ausstehen. Jop de Kiff, wie er genannt wurde, war schon in der Grundschule, die beide zusammen besucht hatten, ein falscher Fuffziger gewesen. Dabei bekam er von seinen Eltern alles in den Hintern geschoben.

Da zeigt sich einmal wieder, dass es nicht gut ist, wenn die Eltern alles richten. Das Gymnasium hatte Jop rechtzeitig mit einem Schulverweis belegt und von der Realschule wurde er auch geschmissen. So sahen sich Martin und Jopie auf der Hauptschule wieder, an der Martin tatsächlich noch einen besseren Abschluss hinlegte als Jop.

Wie kann jemand sein Leben so in den Sand setzen. Martin musste seinen Kopf schütteln. Während Martin seinen Führerschein machte und eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme besuchte, lungerte Jopie nur herum. Martin wird auf jeden Fall in den Betrieb seines Onkels Herbert einsteigen, wenn er seinen Zivildienst absolviert hat. Der Ausgang dieser Nacht würde für Jopies weiteren Lebensweg auch entscheidend sein, wie Martin vor gut einer Woche beschlossen hatte. Denn das Maß war voll, Jopie hatte es übertrieben...

Montag, 24. Mai 2010

Autoren und ihre Region bei »ein Buch lesen«

Liebe Leserinnen und Leser!


Für mich war die letzte Zeit sehr ereignisreich. Nicht nur deshalb, weil mich die Schriftstellergemeinschaft »ein Buch lesen« als Gastautorin aufgenommen hat. Täglich lerne ich dazu, das »wilde Web« erschließt sich mir mit vorher ungeahnten Möglichkeiten. Das ist für mich ein ganz neuer Erfahrungswert, ein durchweg positives Erlebnis. Meinen Dank an das wundervolle Team.

»Autoren und ihre Region bei ein Buch lesen« dieses Stichwort habe ich gerne aufgenommen.

Mit meinem Thriller »Der Tote am Zwillbrocker Venn« möchte ich zu diesem Projekt, das durch die Autorengemeinschaft initiiert, geplant und nun in die Tat umgesetzt werden soll, meinen bescheidenen Beitrag leisten. Fortlaufend werde ich über meine Fortschritte auf meinem Blog berichten und über besondere Ereignisse an dieser Stelle einen Beitrag setzen.
Aber ich möchte Sie jetzt nicht länger auf die Folter spannen.
Wie ich bereits angekündigt habe, freue ich mich, Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, exclusiv bei »ein Buch lesen« eine kleine Leseprobe meines Thrillers vorstellen zu dürfen.

Freuen Sie sich mit mir auf einen kreativen Sommer!


Herzlichst Ihre

Tuna von Blumenstein

*

Dienstag, 23. Februar 2010

20 Gründe, die das Buch »Vorsicht Liebensgefahr!« unentbehrlich machen

Eine Frage sollte ein Buchautor ja nie aus den Augen verlieren:

»Welchen Grund könnte ein Leser haben, unter allen verfügbaren Titeln ausgerechnet MEIN Buch für seine Lektüre auszuwählen?«

Bezogen auf mein Erstlingswerk Vorsicht Liebensgefahr! habe ich mal eine Liste erstellt. 20 Gründe sind dabei herausgekommen, die ich Ihnen, liebe BlogleserInnen, nicht vorenthalten möchte:

1.) Sie haben gerade »Feuchtgebiete« gelesen, und Ihnen steht der Sinn nach ähnlich drastischer Literatur? Vorsicht Liebensgefahr! ist die Lösung!
2.) Sie haben »Feuchtgebiete« noch nicht gelesen? Dann haben Sie ja Zeit für Vorsicht Liebensgefahr! :-)
3.) Ihr Mann nervt gerade, und Sie möchten gerne wissen, ob es Menschen gibt die noch viel schlimmer sind als er? Vorsicht Liebensgefahr! lesen und durchatmen!
4.) Sie suchen ein passendes Geschenk für die Schwiegermutter Ihrer schlimmsten Feindin? Dann haben Sie es jetzt gefunden! Überreichen Sie ihr Vorsicht Liebensgefahr! mit den besten Grüßen von der Schwiegertochter, und warten Sie ab was passiert!
5.) Sie suchen einen eleganten Weg, Ihrem Mann zu zeigen was ihm blüht, wenn er so weitermacht wie bisher? Schenken Sie ihm Vorsicht Liebensgefahr!.
6.) Sie möchten Ihrer Frau, der Undankbaren, demonstrieren, welches Glück sie mit Ihnen doch hat? Geben Sie ihr Vorsicht Liebensgefahr! Das wird sie überzeugen.
7.) Ein überaus männlicher Mann erzählt Ihnen im Brustton der Überzeugung, weibliche Autoren würden nur harmlose Trivialliteratur schreiben? Halten Sie mit Vorsicht Liebensgefahr! dagegen! Wenn Sie allerdings eine Frau sind, die ernstere Absichten bei dem Betreffenden verfolgt, sollten Sie vorsichtig sein: Solch »männliche« Männer bekommen schnell Angst! Obwohl… wenn er so leicht Angst bekommt: Ist er dann der Richtige für SIE?
8.) Sie suchen Vorlesestoff für das Adventskaffeekränzchen Ihres Bibelkreises? Nehmen Sie Vorsicht Liebensgefahr! Aber erwarten Sie danach nicht, jemals wieder eingeladen zu werden.
9.) Sie haben manchmal Mordgedanken, wenn eine bestimmte Person Ihnen in den Sinn kommt? Reagieren Sie sich ab mit Vorsicht Liebensgefahr!
10.) Sie sind gerade Single und spielen mit dem Gedanken, an diesem Status etwas ändern zu wollen? Lesen Sie zur Sicherheit Vorsicht Liebensgefahr! Und zwar vorher.
11.) Sie sind verheiratet/liiert und fragen sich, ob dieser Zustand nun ein unabwendbares Schicksal darstellt? Vorsicht Liebensgefahr! lesen!
12.) Ihr Chef ist ein Ekel? Schenken Sie seiner Frau Vorsicht Liebensgefahr!, und beobachten Sie ganz gelassen, ob er in einigen Tagen noch zur Arbeit erscheinen wird.
13.) Ihre beste Freundin wird von ihrem Mann verprügelt? Mit Vorsicht Liebensgefahr! im Regal wird sie sich todsicher aufraffen, diesen Zustand abzustellen.
14.) Sie möchten noch vor der Hochzeit testen, ob Ihr(e) Zukünftige/r hart im Nehmen ist? Machen Sie den ultimativen Test mit Vorsicht Liebensgefahr!
15.) Sie verschlingen Romane, in denen nicht das Recht sondern die Gerechtigkeit siegt? Dann dürften Sie mit Vorsicht Liebensgefahr! auf Ihre Kosten kommen.
16.) Sie haben genug Literatur á la »heile-Welt-dutzi-dutzi-wir-haben-uns-alle-lieb-Manier« gelesen und Sehnsucht nach etwas Kräftigerem? Dann sind Sie mit Vorsicht Liebensgefahr! fündig geworden.
17.) Sie sind schon von der Delle in der Zahnpastatube genervt, welche Ihr Mann zu hinterlassen pflegt? Dann werden Sie nach der Lektüre von Vorsicht Liebensgefahr! wieder froh sein was Sie haben.
18.) Sie glauben nicht, dass Ihnen eine Beziehung passieren könnte, wie die der Leonore Habermann in Vorsicht Liebensgefahr!? Nun, das hätte Leonore Habermann auch nicht geglaubt.
19.) Sie möchten gerne Trendsetter sein und etwas lesen, das noch nicht Millionen anderer Leser bekannt ist? Lesen Sie Vorsicht Liebensgefahr! und glänzen Sie in Ihrem Bekanntenkreis mit einer literarischen Entdeckung.
20.) Und, last but not least, Sie möchten einfach mal wieder in einen Psycho-Thriller abtauchen, dessen Inhalt Ihnen noch nicht geläufig ist? Vorsicht Liebensgefahr!



Stöbern Sie in unserem Shop


Freitag, 16. Oktober 2009

2010 - Wo werden SIE sein, wenn der Nebel kommt?

Oktober 2010. Völlig unerwartet wird Deutschland von einer Katastrophe heimgesucht, deren Natur für die Wissenschaft ein Rätsel darstellt. Niemand kann den Nebel aufhalten, der sich, von Norden kommend, immer weiter ausbreitet und das Land samt seiner Bewohner verschlingt. Aus den im Nebel verschwundenen Städten gibt es kein Lebenszeichen. Eine Massenpanik erfasst das ganze Land. Große Flüchtlingstrecks setzen sich in Bewegung, um dem unheimlichen Feind zu entgehen. Zur gleichen Zeit findet das Mädchen Lissy zu Hause im Keller eine geheimnisvolle Kiste, deren Inhalt ihr das Blut in den Adern gefrieren lässt ...
Nur wenige Naturphänomene sind so vielen verschiedenartigen Betrachtungsweisen unterzogen worden, wie dies beim Nebel der Fall ist. Wenn wir Wikipedia öffnen, erfahren wir, wissenschaftlich-korrekt, über Nebel folgendes:

Unter Nebel (althochdeutsch nebul über lateinisch nebula von griechisch nephele „Wolke“) versteht man in der Meteorologie fein verteilte Wassertröpfchen, die durch Kondensation der feuchten und gesättigten Luft entstanden sind. Technisch gesehen ist Nebel ein Aerosol, in der meteorologischen Systematik wird er jedoch zu den Hydrometeoren gezählt.Erst bei einer Sichtweite von weniger als einem Kilometer wird von Nebel gesprochen. Sichtweiten von einem bis etwa vier Kilometern gelten als Dunst. Nebel wie Dunst unterscheiden sich von Wolken nur durch ihren Bodenkontakt, sind jedoch ansonsten nahezu identisch mit ihnen. Einen Nebel in räumlich sehr begrenzten Gebieten bezeichnet man als Nebelbank und einen Tag, an dem mindestens einmal ein Nebel aufgetreten ist, als Nebeltag. [Zitat Ende]




Ein Dichter wird Nebel ganz anders betrachten. "Technisch gesehen ist Nebel ein Aerosol", das ist ein Satz, der einem eher den Musen zugeneigten Menschen ein gewisses Grauen abnötigen dürfte. Sieht er doch im Nebel ganz andere Wirklichkeiten: Das Gewand einer Fee, den Schweif des Erlkönigs, die Heimstätte der Nibelungen oder gar das Tor zu einer anderen Welt.

Der Wanderer des Malers Caspar David Friedrich: Blickt er auf ein Aerosol? Aus Sicht der Wissenschaft sicherlich. Aber ist dies auch seine Wirklichkeit?
Oder der geniale Regisseur Werner Herzog: Hat er den Lohengrin in seiner Bayreuther Inszenierung 1987 durch einen Tunnel von Aerosolen auftreten lassen? Oder trat der geheimnisvolle Held nicht vielmehr aus einer anderen Welt zu uns und nutzte für den Übertritt diesen geheimnisvollen Stoff, der, wenig greifbar zwar, doch das Unnennbare vor "des Laien Auge" abschirmt?
Die verhüllende Eigenschaft des Nebels ist es, welche die Phantasie des Menschen anregt, ähnlich der Tiefe des Ozeans oder des dichten, dunklen "Märchenwaldes". ALLES könnte warten hinter solch einem Vorhang. Auf dem Grund solch eines Meeres. Oder inmitten solch eines Waldes: Ein Hexenhaus. Ein verborgener Schatz. Oder das Jenseits selbst.
Diese geheimnisvolle Natur des Nebels war es, die mich zu dem Buch "2010 - Denn Hass zieht dunkle Kreise" angeregt hat. Lesen Sie dieses Buch am besten im Herbst. Wenn draußen die Nebel herbeikriechen. Wenn ein singender Teekessel das letzte Bindeglied zur vertrauten Welt darstellt, da ein fahles Licht plötzlich der gleißenden Sommersonne endgültig ihren Platz streitig gemacht hat. Kuscheln Sie sich ruhig in eine warme Decke dabei ein, Sie werden sie brauchen. Wenn Sie die Lektüre beendet haben, dann nehmen Sie sich doch einen Zettel und einen Stift. Blättern Sie das Buch noch einmal Kapitel für Kapitel durch. Notieren Sie sich dabei der Reihe nach die Initiale (die größer gedruckten Anfangsbuchstaben) zu Beginn jedes Kapitels. Das Ergebnis wird Sie überraschen, und es wird dem Gelesenen nachträglich eine weitere Dimension verleihen. Ach ja, und: Lesen Sie das Buch unbedingt noch in DIESEM Herbst, denn im nächsten Jahr, 2010, könnte es vielleicht schon zu spät dafür sein ... ;-)

Labels

Walter-Jörg Langbein (656) Sylvia B. (105) Osterinsel (79) Tuna von Blumenstein (46) Peru (34) Karl May (27) Nan Madol (27) g.c.roth (27) Maria Magdalena (22) Jesus (21) Karl der Große (19) Make Make (19) Externsteine (18) Für Sie gelesen (18) Bibel (17) Der Tote im Zwillbrocker Venn (17) Rezension (17) der tiger am gelben fluss (17) Autoren und ihre Region (16) Apokalypse (15) Vimanas (15) Atlantis der Südsee (13) Der hässliche Zwilling (13) Weseke (13) Blauregenmord (12) Nasca (12) Palenque (12) meniere desaster (12) Krimi (11) Pyramiden (11) Malta (10) Serie Teil meniere (10) Ägypten (10) Forentroll (9) Mexico (9) National Geographic (9) Straße der Toten (9) Lügde (8) Briefe an Lieschen (7) Monstermauern (7) Sphinx (7) Tempel der Inschriften (7) Winnetou (7) Lyrik (6) Marlies Bugmann (6) Mord (6) Märchen (6) altes Ägypten (6) 2012 - Endzeit und Neuanfang (5) Atahualpa (5) Hexenhausgeflüster (5) Mexico City (5) Mord in Genf (5) Satire (5) Thriller (5) Atacama Wüste (4) Cheopspyramide (4) Dan Brown (4) Ephraim Kishon (4) Hexenhausgeflüster- Sylvia B. (4) Leonardo da Vinci (4) Machu Picchu (4) Sacsayhuaman (4) Teutoburger Wald (4) große Pyramide (4) Meniere (3) Mondpyramide (3) Mord im ostfriesischen Hammrich (3) Mysterien (3) Sakrileg (3) Shakespeare (3) Bevor die Sintflut kam (2) Das Sakrileg und die heiligen Frauen (2) Friedhofsgeschichten (2) Goethe (2) Lexikon der biblischen Irrtümer (2) Markus Lanz (2) Münsterland-Krimi (2) Vincent van Gogh (2) Alphabet (1) Bestatten mein Name ist Tod (1) Hexen (1) Lyrichs Briefe an Lieschen (1) Lyrichs Briefe an Lieschen Hexenhausgeflüster (1) Mord Ostfriesland (1) Mord und Totschlag (1) Münsterland (1) einmaleins lernen (1) meniére desaster (1)