Sonntag, 14. Juni 2026

12. Leseprobe: Die Anwälte von Mörder und Kinderschänder …

oder das Gefühl, nicht verstanden zu werden

»… Genau das ist mein Gefühl, dass ich nicht verstanden werde. Wobei festgestellt worden ist, und das von Fachleuten, dass ich nach wie vor voll traumatisiert bin! Was durchaus nachvollziehbar sein dürfte. Besonders dann, wenn sich Menschen mit Kriminellen anlegen. Was ich natürlich unbedingt machen musste. So sehe ich das jetzt. Meine Seele ist tief verletzt worden, mein Körper irgendwie auch. Dabei bin ich noch nicht einmal von den Tätern missbraucht worden. So hoffe ich. Was die Seelen der betroffenen Kinder wohl nicht sagen können. Dabei wollte ich doch nur, dass es endlich aufhört, der Missbrauch der Kinder. Was ich bis heute nicht geschafft habe und was eigentlich Verantwortliche nicht interessierte und nach wie vor nicht interessiert, so sehe ich das.

Wo sind meine offensichtlichen Fehler zu sehen? Das versuche ich Dir ganz simpel zu erklären, wenn mir das auch hoffentlich gelingt. Die Sache mit den Anwälten. Ganz einfach beschrieben, habe ich am Anfang mit einem Anwalt zu tun gehabt. Das war der des Mörders. Mit dem fange ich an. Auch der Kontakt zu diesem Anwalt hätte ich ganz einfach schon im Ansatz verhindern können und eigentlich auch müssen. 

Es war dieser Brief, den der Mörder an seine Geliebte geschrieben haben will und das unmittelbar nach seiner Tat. Er hat seine noch Ehefrau mit einem Jagdmesser abgeschlachtet. Danach beschrieb er mit einem Kugelschreiber vier Heftseiten, packte den sogenannten Brief in einen Umschlag, beschriftete den mit meiner Adresse, aber nur, weil er verhindern wollte, dass der Ehemann seiner Geliebten das Schreiben findet. Er fuhr zur Post und warf ihn in einen Briefkasten. Informiert hat mich die Bekannte, die Geliebte des Mörders war. Mails waren auch unterwegs, die Handys, auch das der Geliebten, sind von Polizeibeamten einkassiert worden. 

Mein erster Fehler. Ein ganz einfacher Anruf von mir bei der Polizei hätte gereicht. Gleich mit dem Hinweis, dass ein Brief bei mir ankommen soll und mit einem Mörder habe ich nichts zu schaffen! Zeitnah hätte ich die Geliebte aus meiner Sportgruppe rausschmeißen sollen. So einfach wäre es für mich geworden. Aber nein. Da musste ich warten, bis der Brief kommt, musste die Geliebte anrufen, die auch wollte, dass ich ihr vorlese, was in dem Brief steht. Das dürfte wohl auch mit Gefühlsduselei zu tun gehabt haben. Ihr Ehemann war in der Insolvenz, sie wollte sich von ihm trennen, was ich verstanden habe, quasi stand ihr finanziell der Untergang mit dem bevor. So dachte ich. Den Brief habe ich natürlich kopiert, der landete auf meinem Rechner. Erst dann habe ich die Polizei angerufen, den Brief wollte ich nicht behalten. 

Die Geliebte teilte mir dann irgendwann mit, dass sie mir eigentlich hätte sagen sollen, dass ich nie einen Brief erhalten habe. Das sollte ich der Polizei sagen, für den Fall, dass mich einer danach fragen würde. Sie habe das einfach vergessen. Aber der Brief dürfte ihm lebenslänglich einbringen, was für Mord zwingend vorgeschrieben ist. Sie lächelte dabei. Irgendwie bin ich schon wach geworden, wenn ich das jetzt betrachte. Denn natürlich wäre er wegen mir zu hoher Haft verurteilt worden, nicht etwa deshalb, weil er jemanden umgebracht hat. Genau das Denken von ihm wollte ich verhindern. Darum habe ich ein Schreiben für das Landgericht erstellt. Irgendwie benutzte ich auch die Fürbitte: »… habe bitte um Gnade für ihn gebeten …«. Das klingt schon nach einer Sentimentalität, aber aus meiner Sicht kann es sein, dass ein Mörder nicht unbedingt bei einer Tat bleiben will, da lag ich tatsächlich auch richtig! 

Zu dem Zeitpunkt pflegte ich guten Kontakt zu einem renommierten Sprachprofiler, dessen Arbeitsgebiet die kriminalistische Analyse von Schriftstücken, die er nicht etwa auf Fingerabdrücke untersucht, sondern auf verräterische Sprachspuren. 
Irgendwie hat das der Anwalt des Mörders erfahren und bat mich nachzufragen, ob der »Fachmann« das »… wissenschaftlich begründetes psychiatrisches Gutachten …«, das über seinen Mandanten erstellt worden ist, überliest. 

Was alles so auf meinem Rechner rumfliegt, Briefe von Mördern und Gutachten für Gerichte, dazu Texte von Anwälten. Besser für mich wäre gewesen, wenn ich dieses Papier auch gelesen hätte. Mit dem Anwalt habe ich danach nichts mehr zu tun gehabt.

Der Anwalt der danach kam, hat die Tochter aus erster Ehe des Mörders als Mandantin. Aus meiner Sicht habe ich endlich passenden Argumente erhalten. So habe ich die »noch Geliebte des Mörders« aus der meiner Sportgruppe schmeißen können. Parallel zu diesem Anwalt fühlte sich ein weiterer Anwalt zuständig, der wurde für den Kinderschänder und dessen Frau aktiv. Der schrieb mir böses, der andere Anwalt lachte darüber. Irgendwie habe ich gedacht, dass mir nichts passieren kann, zumindest am Anfang. Darum habe ich diese Erklärung erstellt, der Anwalt der Tochter des Mörders hat beim Landgericht eine Klage eingereicht, mich als Zeugin benannt und diese Erklärung auf den letzten Drücker zum Gericht geschickt. 

Der Termin sollte im Dezember stattfinden. Corona wirkte hart, ein bundesweiter harter Lockdown kam in Kraft. Der Gerichtstermin wurde auf Mitte April gelegt. Als Zeugin durfte ich nicht kneifen. Hatte ich auch nicht vor. Stress habe ich mit dem Kinderschänder, mit seiner Frau, deren Anwalt, der Geliebten, zusammen ihrem Ehemann, gehabt, sie hatten sich übrigens wieder vertragen und finanziell ist es denen, trotz Insolvenz, nicht schlecht gegangen. Der Mörder wohnte ums Eck von mir und natürlich war der auch sauer auf mich. Denn seine Tochter aus erster Ehe hat diesen Anwalt und der forderte viel Geld von ihm und auch von der Geliebten.  

Kannst Du mir folgen? 14 Tage vor dem Termin ist es dann passiert. Es hat bei mir geklingelt, es war klopfen an der Wohnungstür zu hören. Da dachte ich, es würde einer meiner Nachbarn von oben vor der Tür stehen. So öffnete ich meine Wohnungstür. Gegenüber stand die Frau des Kinderschänders, sie hatte eine Art Kamera auf mich gerichtet, sie lachte, von der Seite nahten sich mir Schatten. Dann folgte für mich die Bewusstlosigkeit. 

Irgendwann erwachte ich wieder und merkte, dass ich mit meinem Rücken die Wohnungstür absperrte. Dabei saß ich auf dem Boden. Meine Beine waren gestreckt und drückten gegen die Wand. Ich spürte Schläge und Tritte durch die Tür in meinem Rücken. Eine Hand führte ich über meinen Kopf, sie erreichte das Schloss, dann den Schlüssel, der noch steckte. So schaffte ich es, die Wohnungstür wieder abzuschließen. Mein Kopf war seitlich gehalten. Dann führte auch meine andere Hand von meinem Ohr weg und ich betrachtete auch die Innenhand. Dort waren Blutflecke zu sehen. Es war keine große Menge Blut, die aus meinem Ohr floss.  

Hören konnte ich die Frau des Kinderschänders, sie schrie und sie wird es auch gewesen sein, die gegen die Tür geschlagen und getreten hat. Verstanden konnte ich sie nicht. Hören konnte ich den Kinderschänder, wie er laut lachte und der auch irgendetwas schrie, was ich ebenfalls nicht verstand. Meine Nachbarn von oben waren wohl nicht zu Hause, so dachte ich noch. Der Tinnitus wurde laut und übertönte den Lärm aus dem Flur.  

Irgendwie erinnerte ich mich später noch, dass ich es in das Bad geschafft, dass ich mir dort einen Eimer nahm. Dort hineinbrechen musste, es dann auch in das Bett schaffte, wo ich weiter in den Eimer brach. Später, viel später fand ich auf der Bettdecke Blutflecken. Sie sahen aus wie Tropfen, die ebenfalls leicht, wohl aus dem Ohr, dorthin getropft waren. Die Tropfen hatten ihre Farbe nicht verloren, waren nicht braun oder schwach anzusehen. 

Der Mörder verschwand umgehend wieder, so wie er gekommen war und machte vorher den Eheleuten klar, dass diese Aktion ihr Geheimnis bleiben musste. Wobei er sagte, dass ein Schlaganfall für mich hervorragend zu der Aktion passen würde. Aus seiner Sicht, würde ich verrecken, was er beiden mitteilte, was nicht nur ihm gefiel. Damit hätte er Beiden einen großen Gefallen gemacht, meinten sie zu ihm.  

Eine liebe Bekannte fand mich erst am nächsten Tag, es mussten gut 24 Stunden vergangen sein. Es war auch Zufall, dass ich gefunden wurde. Was geschehen war, konnte ich nicht mehr erklären. So wurde ich in eine Klinik gebracht und dort gab man mir die Möglichkeit zu sterben, oder zu überleben. Wobei es kurze wache Momente für mich gab. Es war mir klar, dass das Ohr getroffen worden war. Es war ein unsagbar lauter Tinnitus, den ich dann auch ertragen musste.  Auch ein Ohr, dass mir als einziger Bereich des Körpers krank erschien, das sogar schmerzte. Diese Hälfte des Gehirnes war mit Blut gefüllt. Nur das eine Ohr und nur diese Seite der Hirnblutung, nicht an der anderen Seite. Nur kurze Momente, in denen ich wach wurde, aber dann mit dem Gefühl, es überleben zu werden. In der Zeit wusste ich ebenfalls, dass ich nur einen Schlag erhalten, der dafür ein gezielter Schlag war.  

Es war eine schwere Zeit, die ich überleben musste. Es waren die ersten Wochen, die ich mit dem Schädel-Hirn-Trauma zwischen Leben und Tod in Kliniken verbrachte. Was die Anwälte damit zu tun haben? Das sollte ich Dir auch berichten …«

-----



Schade:













Der 6. Kriminalroman, der in »Ich-Form« entsteht, der als Münsterland-Kriminalroman auf wahren Begebenheiten basiert.

2. Leseprobe: Das missbrauchte Kind

3. Leseprobe: Der Pädophile, das Elefantengedächtnis und das missbrauchte Kind

4. Leseprobe: Der Kinderschänder, seine Frau und deren Anwalt

5. Leseprobe: Al Capone, der Kinderschänder und deren Anwälte

6. Leseprobe: Die Macht der Kinderschänder

 7. Leseprobe:  Ein Auto, ein Unfallbetrug, der Kinderschänder und sein Anwalt

8. Leseprobe: Der Anwalt, sein Kinderschänder und die Kirche

9. Leseprobe: Der Anwalt, der Kinderschänder und der Mörder

10. Leseprobe: Die Art der Gewalt des Kinderschänders


»Der Mörder und der Kinderschänder«

Leseprobe: Die Anzeigen und die Folgen …

Leseprobe: Der Schläger und der Kinderschänder


»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook

Sonntag, 7. Juni 2026

11. Leseprobe: Der Kinderschänder, sein Anwalt und der Pförtner …

und Bilder, über die der Pförtner wacht, schleichen durch die Kellertür

»… Es sind diese Worte »artig« und »anständig«. Sie wurden benutzt wie Geschosse und trafen mich, ließen mich artig, anständig, pflegeleicht sein und waren verantwortlich für die größten Fehler meines Lebens. Jetzt brauche ich keine Geschichten erfinden, ich schreibe so, wie ich die Begebenheiten erlebt habe. Natürlich bekomme ich »von manchen« etwas »anderes« zu hören, oder auch sogar geschrieben, aber das ist immer deren Sicht der Dinge. Es kann halt nicht wertfrei sein.

Das macht mich auch nachdenklich. Kann alles eine Mischung aus Dichtung, Wahrheit, sogar Lüge sein?

Eine Dichtung könnte frei erfunden sein. Nun habe ich erlebt, was ich aufschreibe, es hat alles einen Hintergrund.

Wahrheit ist ein relativer Begriff, auch abhängig vom Standpunkt des Betrachters. Darum kann ich, nur so wie Du auch, den eigenen Standpunkt darstellen.

Lüge ist es bestimmt nicht. Das Leben schreibt die tragischsten Geschichten.

Außerdem habe ich kein Interesse an schöngefärbten Geschreibe, oder färbe ich doch schön?

Frag den Kinderschänder oder seine Ehefrau. Beide würden dir sagen, dass sie Opfer einer Intrige seien. Frag die Geliebte des Mörders und auch ihren Ehemann. Sie würden sagen, dass auch sie Opfer seien, was sie ja übrigens auch ständig mitteilen, wem auch immer. Frage wen Du willst, jeder schildert es dir anders, eben, jeder aus seiner Sicht. Dabei scheine ich irgendwie, wohl im Moment, die Betreffenden zum Schweigen gebracht zu haben. Außerdem lebt der Mörder nicht mehr – das war ich aber nicht! Was lege ich mich auch mit solchen Typen an!

Eigentlich gibt es in der Tat ein entsprechendes Strafgesetzbuch (StGB), auch sogar § 176 Sexueller Missbrauch von Kindern!

Es soll tatsächlich so sein, dass in Deutschland 50 Kinder am Tag missbraucht werden, alle 30 Minuten ein Kind. Da die Quelle dafür sowohl BKA, als auch FAZ sind, können wir das durchaus glauben. Kein Täter darf davon kommen!

BKA war sogar ganz engagiert, Zitat: »Im Phänomenbereich des sexuellen Missbrauchs hat das BKA eine so genannte Zentralstellenfunktion ...« Wobei es da: PMK – rechts / links / ausländische Ideologie / PMK – religiöse Ideologie / Islamismus und dann noch sonstige Zuordnung gibt. Vermutlich Kindermissbrauch ist »bei sonstigen« zu finden.

Irgendwie ist ganz simpel ein Phänomen auch einfach schlicht die Erscheinung, kann auch ein Wunder oder Rätsel sein. Irgendwann, jetzt nach dem ganzen Desaster, erinnerte ich mich. Irgendwie schien, dass der Pförtner nicht mehr Acht gab auf die Bilder, die er sonst bewachte und die sich auch irgendwann und irgendwie durch die Kellertür schlichen:

»… du träumst, träume nicht! …«

Die Stimme meiner Mutter, klar und deutlich, dabei, manchmal, der obligatorische Schlag in den Nacken der mich traf, der mich aus meinen Tagträumen riss. Wenn ich es mir recht überlege, was hatte ich damals schon außer meinen Tagträumen, die mich in eine andere, eine heile andere Welt entrücken ließen. In der alles wohlgeordnet war, in der ich meinen Platz hatte, fest und besonders. Schon damals habe ich sie mir nicht nehmen lassen und habe immer wieder geträumt und wurde immer wieder aus ihnen gerissen.

Dann könnte das Erleben mit den Tätern einfach nur Teil meiner Tagträume gewesen sein? Das würde bedeuten, ich hätte nur »Schlechtes« geträumt? Als hätte ich den Hass gegen mich nicht schon erlebt. Damals - wir waren jung und das Geld passte auch und irgendwie war es anders im Iran. Da führte noch der Schah die Regie. Was so genau dort gebaut wurde … ob das damals überhaupt jemanden interessierte, bestimmt heute auch niemanden. Es gab dort auch kein Konto im Iran, dafür aber hier und das füllte sich uns gut und noch besser.

Dummerweise wurde ich als Iranerin gehalten. Ich war eben nicht blond und blauäugig. Männer konnten fast alles machen was sie wollten. Eine Frau nicht. So konnte ich sehen, erkennen in den Blicken, weniger von anderen Frauen, ausnahmslos von Männern, ihren Hass. Sogar hatte es auch Versuche gegeben, mich anzugreifen - da habe ich Glück gehabt.

Andere Frauen hatten das nicht. Die wurden mit Säure beworfen und auch mit Steinen. Damit wurde auch bei mir versucht, aber ich wurde nicht getroffen - da hatte ich wieder Glück. Ich konnte flüchten, zurück in meine Heimat, die meisten Iranerinnen konnten das nicht. Konnten nicht flüchten. Die mussten in ihrer Heimat bleiben. In den vergangenen Jahrzehnten ist es dort weder schön noch besser geworden.

Diesen Hass, den ich erlebte, habe ich nicht vergessen. Der ist mir auch hier begegnet. Den konnte ich erkennen und er machte mich vorsichtig, was man mir so gar nicht ansah. In all meinen vergangenen Jahren, sogar bis jetzt, hat danach keiner gesagt, dass ich da etwas gut gemacht, weil ich etwas Weiteres verhindert habe. Auch nicht bei diesem Lehrer, damals. Der seine Finger nicht von den Kindern lassen konnte. Es waren viele froh, dass es endlich vorbei war. Andere nutzten das. Ganz einfach ging das sogar. Sie schrieben einfach, dass sie traurig waren, dass er gehen musste und es wurde einfach unterschrieben. Weil er wiederrum schrieb, welches der Kinder noch zum Gymnasium gehen durfte. So einfach war das.

Was war denn mit dem Blick? Die einen konnten mich nicht ansehen, die anderen sahen mich voller Hass an. Weil ich gehasst wurde. Es gibt dann Sinn, einfach zu gehen. Der Hass ist mir danach tatsächlich wieder begegnet. Zuerst habe ich das nicht verstanden - Hass mit Verachtung, das geht auch. Es kam und auch kommt bei mir an, es schmerzt verachtet zu werden.

Ich habe ihn gesehen. Es war ein Knabe, es war ein Kind, es war keines von ihm, dem Mann, aber er liebte dieses Kind und er stand mit diesem Kind in einer Ecke, wo er, und geschützt von den Blicken anderer, diesen Jungen eng an sich gezogen hatte, ihn fest hielt mit einem Arm und der anderen Hand über den Kopf des Jungen streichelte und zu ihm klar verständlich sprach, dass sie Geheimnissen haben werden, dass er niemals anderen von ihren Geheimnissen erzählen darf und er einen Anfang einer großen Beziehung beginnen wollte. Und das sollte auch geschehen, noch viel mehr versuchte er.

Natürlich, aus meiner Sicht, habe ich ihm die Tour vermasselt, weil ich der Polizei das berichtete, meinte, dass etwas dagegen zu tun ist. Dachte ich. Dabei gehörte das bis heute zu einem größten Fehler meines Lebens.

Denn dafür bestrafte mich dieser Mann zusammen mit seiner Frau. Die mich dafür hassten, die das als Verrat von mir sahen. Auch sie unternahm vieles gegen mich, was ich irgendwie erst nicht verstand, später schon etwas, was ich aber eigentlich auch nicht verstehen muss. 

Wobei ich mich oft frage, ob es vielleicht wirklich besser ist, wegzuschauen.

Es war nicht nur der Hass, der mir begegnete. Es waren nicht wie im Iran die Steine die flogen. Es war der Versuch, mich direkt anzugreifen. Eigentlich steht es mir zu, mich bei Angriffen zu wehren. Das ist vorher schon geschehen. Bereits im Jahr davor und das habe ich nur knapp überlebt. Dabei bin ich angegriffen worden. Konnte nicht mehr sprechen, konnte nicht schreiben, saß im Rollstuhl aber habe es überlebt.

War es viel Geld um das es ging, oder um den Versuch, ein Kind zu missbrauchen, das, was ich versucht habe zu verhindern. Dafür sollte mir der Prozess gemacht werden, so bemühte sich auch der Anwalt, selbst auch die Enkelin des Kinderschänders und seiner Ehefrau. In der Zeit habe ich verzweifelt um Hilfe gebeten, weil ich die auch brauchte. Wenn so etwas geschieht, was eigentlich nicht getan werden darf, was geschieht mit den Opfern, wenn schon das mit mir möglich war.

Was war das mit dem Prozess, der mir drohte, der auch tatsächlich stattfand. Es wurde Zivilcourage bestraft.

Wobei, ich sage dir was, froh bin ich, dass es keine Scheiterhaufen mehr gibt. Da hätte ich glatt als Hexe geendet. So wurde nur versucht, was tatsächlich zum Teil gelungen war, mir großen Schaden zuzufügen.

Dabei half dem Pädophilen auch ein Anwalt, um noch mehr Macht zu erlangen. Das ging, denn er wusste, wie er mich verklagen konnte. Die Macher haben Ahnung. Dabei habe ich den Kinderschänder doch nur erwischt. Was soll ein missbrauchtes Kind machen? Es sind »Geheimnisse«, die für die Kinder gelten, wehe, sie wollen darüber sprechen, was sie als Missbrauch ertragen mussten und noch weiterhin müssen. Dann können auch seine Schläge nachhelfen, das sorgt für das Schweigen der Opfer. So legt der Kinderschänder das Tuch über seine Taten und traumatisiert damit die Kinder. Mir scheinen auch damit die Tagträume verloren gegangen zu sein.

Kein Täter darf davonkommen! Auf diese Art und Weise sicher nicht! …«


Weitere Info: LYRIK Sylvia B


Schade:














»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook

Labels

Walter-Jörg Langbein (657) Sylvia B. (104) Osterinsel (79) Tuna von Blumenstein (54) Peru (34) Karl May (27) Nan Madol (27) g.c.roth (27) Der Tote im Zwillbrocker Venn (25) Maria Magdalena (22) Der hässliche Zwilling (21) Jesus (21) Karl der Große (19) Make Make (19) Externsteine (18) Für Sie gelesen (18) Bibel (17) Rezension (17) der tiger am gelben fluss (17) Autoren und ihre Region (16) Apokalypse (15) Vimanas (15) Atlantis der Südsee (13) Blauregenmord (12) Nasca (12) Palenque (12) Weseke (12) meniere desaster (12) Krimi (11) Pyramiden (11) Malta (10) Serie Teil meniere (10) Ägypten (10) Forentroll (9) Mexico (9) National Geographic (9) Straße der Toten (9) Lügde (8) Briefe an Lieschen (7) Lyrik (7) Monstermauern (7) Sphinx (7) Tempel der Inschriften (7) Winnetou (7) Marlies Bugmann (6) Mord (6) altes Ägypten (6) 2012 - Endzeit und Neuanfang (5) Atahualpa (5) Hexenhausgeflüster (5) Mexico City (5) Märchen (5) Satire (5) Thriller (5) Atacama Wüste (4) Cheopspyramide (4) Dan Brown (4) Ephraim Kishon (4) Hexenhausgeflüster- Sylvia B. (4) Leonardo da Vinci (4) Machu Picchu (4) Sacsayhuaman (4) Teutoburger Wald (4) große Pyramide (4) Meniere (3) Mondpyramide (3) Mord im ostfriesischen Hammrich (3) Mord in Genf (3) Mysterien (3) Sakrileg (3) Shakespeare (3) Bevor die Sintflut kam (2) Das Sakrileg und die heiligen Frauen (2) Friedhofsgeschichten (2) Goethe (2) Lexikon der biblischen Irrtümer (2) Markus Lanz (2) Münsterland-Krimi (2) Vincent van Gogh (2) Alphabet (1) Bestatten mein Name ist Tod (1) Hexen (1) Lyrichs Briefe an Lieschen (1) Lyrichs Briefe an Lieschen Hexenhausgeflüster (1) Mord Ostfriesland (1) Mord und Totschlag (1) Münsterland (1) einmaleins lernen (1) meniére desaster (1)