Sonntag, 21. Juni 2026

13. Leseprobe: Der Kinderschänder und sein Anwalt …

die ich auch irgendwie überleben konnte

Leseprobe: »… Es war ein Schlag, diese Ohrfeige, die ich überlebte. Die Gedanken darüber, dass versucht wurde, mich zu töten, was nicht gelungen ist. Erinnern konnte ich mich an kurze Momente, in denen ich klar erkannte, dass ich noch lebe. Das klingt auch merkwürdig, war aber für mich, in diesen Momenten, ganz wichtig. Denn es war auch da, diese Art von Wissen, dass es nicht geschafft worden ist, mich umzubringen. Doch, es war da ein Wort, eines, das ich hörte, eines, was mich begleitete, wenn ich kurz wach wurde: »Verrecke!«. Eine von den vielen Drohungen, die ich eh nicht beweisen konnte. So einfach ist es für Pädophilen, deren Frauen und auch Mördern mit Anhang.

Kurze Momente bekam ich nach der Tat, begann, als ich von Sanitäter in den Rettungswagen gebracht worden bin. Elisabeth, die mich erst am Tag danach gefunden hat, stand zusammen mit Micha dann nahe mir auf dem Weg. Da erinnere ich mich an das Entsetzen der Blicke der Beiden. Mein Gefühl in dem Moment war, Elisabeth wird sich kümmern. Auf die konnte ich mich auch verlassen.

Scheinbar bin ich irgendwann wieder für Momente mit Bewusstsein erwacht. Es klang irgendwie, dabei für mich viel zu laut, nach einer Art Musik, irgendwie nach Klänge und dazu lautes Geschrei, das nicht mir galt. Wenn ich das überdenke, so muss ich tatsächlich auf einer Intensivstation gelegen haben. Das furchtbare Dröhnen kam aus meinem angeschlagenen Ohr. Natürlich auch in Verbindung mit meinem Tinnitus. Es war auch wirklich nur ein kurzer Moment bis wieder für mich die Dunkelheit, und damit absolute Ruhe, eintrat.

Es war ein anderer Raum, in dem ich später kurz wach wurde. Das Bett muss nahe zum Fenster gestanden haben. So konnte ich nach draußen schauen. Es war der blaue Himmel mit nur einige Wolken zu sehen. Die Sonne schien, das Fenster lag vermutlich in der Nordseite des Krankenhauses, in dem ich mich sicher befand. Meinen Blick führte ich zur anderen Seite, es waren weitere Betten, in denen schlafende Menschen lagen. Die Zimmertür war auf, auch gab es viele Fenster, durch die gesehen werden konnte.

Es war ein Mann, vermutlich ein Pfleger, vielleicht auch ein junger Arzt, der in dem Moment für mich zu sehen war. Irgendwie schrie ich nach ihm, ich versuchte mich aufzuheben. Es gelang mir, mitsamt den Kabeln der Medizingeräte, mit denen wohl auch mein Arm vernetzt war, mich zum Ende des Bettes zu bewegen. Dort hielt ich mich fest an der Griffstange, die sich dort befindet. Meine Beine waren gebeugt, mein Anblick schien dem jungen Mann der mich so vorfand, zum Lachen zu bringen. So habe ich versucht, ihm etwas mitzuteilen. Der Satz war für mich klar. So wollte ich ihm sagen, dass ich angegriffen worden bin. Dass mich ein Schlag an einem Ohr getroffen hat. Das Ohr wäre doch ganz dick geschwollen und geblutet hat es auch etwas.

Er lächelte mich weiter an, so, wie ein Mensch ein kleines Kind anlächelt, wenn es brabbelt und damit Menschen zum Lächeln bringt. Für mein Gefühl wurde das Erkennen richtig hart, denn ich merkte, dass ich keine Worte mehr herausbringen konnte. Es war nicht so, dass ich Worte nicht finde, mir ist das richtige Sprechen irgendwie zerschlagen worden. Immerhin lebte ich noch. Aber wieder überkam mich die Resignation. So gab ich auf und verlor mich in der Finsternis.

Irgendwann, erwachte ich in einem Raum, in dem ich alleine lag. Der Blick aus dem Fenster ließ mich erkennen, dass so etwas wie Schnee und damit Kälte auf mich wirkte. Dort fühlte ich mich so alleine gelassen. Weiter später, war ich woanders abgelegt worden. Die Menschen, die neben mir lagen, lebten und waren wach. Mir ist dort etwas Peinliches passiert. Vor mir stand ein Glas, scheinbar mit Wasser gefüllt. Das habe ich wohl umgeschubst. Das machte mich wach, es war mir unangenehm, das wollte ich auch sagen, aber wieder mit dieser vermutlichen frühkindlichen Sprache. Diese Lallphase fing an, mich richtig zu Nerven.

Es war eine schwere Verletzung, an der Seite meines Kopfes, dort, in der mir vor vielen Jahren mit Gentamicin der innere Gehörgang platt gelegt worden wurde. Darum bekam ich auch keine Morbus Menière Anfälle mehr. Das schien mir in dem Fall das Leben gerettet zu haben. Diese Hälfte des Gehirnes befand sich durch den Schlag in einer Hirnblutung. Mir drohte eine schwere Schädigung des Hirngewebes. Darum brauchte ich dieses extrem viele Schlafen, das musste sein, damit von mir repariert werden konnte, was Täter verursacht haben. Was wund war, musste heilen. Das braucht Zeit.

Irgendwann wurde ich in einem Krankenwagen zu dem Hospital meines Ortes gebracht. Dort sollte ich wohl in eine Art Warteaufenthalt gestellt werden. Es war auch schwierig, über mein weiteres Leben entscheiden zu müssen, immerhin konnte ich nicht deutlich sprechen, auch nicht richtig schreiben und ich saß in einem Rollstuhl. Gedacht wurde vorher schon von dem Täterkreis, alternativ bei meinem Überleben, dass ich dafür in einem Pflegeheim enden müsste. So wurde erzählt. Diesen Gefallen wollte ich den Tätern aber nicht machen. Jetzt hatte in dieser Zeit außerdem Corona viele im Griff. Es hat sich irgendwie auch angeboten, mich in eine Art Reha abzulegen. Wobei, zu der Zeit war ich aus dem Rollstuhl raus und auch diese Lallphase schien ich ebenfalls überbessern zu wollen. Wobei mir die HNO-Ärztin, sozusagen als Fachfrau, viel später erklärte, dass bei mir einfach nur das falsche Ohr erwischt wurde. Den Schlag auf das andere Ohr hätte ich nicht überlebt.

Warum ich Dir diesen Teil auch so ausführlich erzählen wollte. Nun, es geht um diesen Anwalt. So sehe ich auch darin natürlich ein persönliches Dilemma. Denn zum einen konnte ich diesen Mordversuch nicht nachweisen. Insofern dürfte dieser Versuch sozusagen als ein fast perfekter Mord bezeichnet werden. Zum anderen hat es in Folge bereits weitere eher leichtere, und darum gescheiterte, Mordversuche an meiner Person gegeben. Warum es nicht funktionieren konnte, dürften diese Täter noch nicht herausbekommen haben. Das ist auch gut so. Dann haben wir das weitere missbrauchte Kind, dass ich später mit dem Kinderschänder gesehen habe.

Angeschlagen war ich bereits, gesehen worden dürfte ich auch sein. Was mir von dem Anwalt vorab bereits als Drohung mitgeteilt wurde, dass die von mir informierten Polizeibeamte in Erwägung ziehen könnten, mich einer amtsärztlichen Untersuchung zuzuführen, schien denen nicht reichen zu können. Was nur ein Bruchteil dieser Aktivitäten des Anwaltes war. Umsonst hat er das nicht gemacht. Und das plante er auch weiter gegen mich zu tun.

Darum war es ganz wichtig für mich, diesem Kinderschänder und seiner Frau einen großen Bogen zu machen. Angegriffen wurde bereits Micha von ihm.

Diese Anzeigen und auch dann dieses Gerichtsverfahren gegen mich muss ich ausführlich erklären. Was ich aber unbedingt jetzt schon schreibe ist das, was dieser Anwalt als Beweis gegen meine schwere Körperverletzung an dem Kinderschänder bei Gericht vorgelegt hat. Dieser Absatz, der von dem Anwalt des Kinderschänders, bestimmt auch von dessen Enkeltochter, formuliert wurde und als Strafbefehl gegen mich auf den Weg gebracht worden ist, muss ich Dir unbedingt mitteilen: 

Die Antragsgegnerin (also ich) musste sich aufgrund eines erlittenen Schlaganfalles vorrübergehend in Krankenhausbehandlung begeben. Aufgrund dieses Umstandes konnte diese die Antragssteller (der Kinderschänder) in diesem Zeitraum nicht erneut persönlich angreifen ...«

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Schade:













Der 6. Kriminalroman, der in »Ich-Form« entsteht, der als Münsterland-Kriminalroman auf wahren Begebenheiten basiert.

2. Leseprobe: Das missbrauchte Kind

3. Leseprobe: Der Pädophile, das Elefantengedächtnis und das missbrauchte Kind

4. Leseprobe: Der Kinderschänder, seine Frau und deren Anwalt

5. Leseprobe: Al Capone, der Kinderschänder und deren Anwälte

6. Leseprobe: Die Macht der Kinderschänder

 7. Leseprobe:  Ein Auto, ein Unfallbetrug, der Kinderschänder und sein Anwalt

8. Leseprobe: Der Anwalt, sein Kinderschänder und die Kirche

9. Leseprobe: Der Anwalt, der Kinderschänder und der Mörder

10. Leseprobe: Die Art der Gewalt des Kinderschänders


»Der Mörder und der Kinderschänder«

Leseprobe: Die Anzeigen und die Folgen …

Leseprobe: Der Schläger und der Kinderschänder


»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook

Sonntag, 14. Juni 2026

12. Leseprobe: Die Anwälte von Mörder und Kinderschänder …

oder das Gefühl, nicht verstanden zu werden

»… Genau das ist mein Gefühl, dass ich nicht verstanden werde. Wobei festgestellt worden ist, und das von Fachleuten, dass ich nach wie vor voll traumatisiert bin! Was durchaus nachvollziehbar sein dürfte. Besonders dann, wenn sich Menschen mit Kriminellen anlegen. Was ich natürlich unbedingt machen musste. So sehe ich das jetzt. Meine Seele ist tief verletzt worden, mein Körper irgendwie auch. Dabei bin ich noch nicht einmal von den Tätern missbraucht worden. So hoffe ich. Was die Seelen der betroffenen Kinder wohl nicht sagen können. Dabei wollte ich doch nur, dass es endlich aufhört, der Missbrauch der Kinder. Was ich bis heute nicht geschafft habe und was eigentlich Verantwortliche nicht interessierte und nach wie vor nicht interessiert, so sehe ich das.

Wo sind meine offensichtlichen Fehler zu sehen? Das versuche ich Dir ganz simpel zu erklären, wenn mir das auch hoffentlich gelingt. Die Sache mit den Anwälten. Ganz einfach beschrieben, habe ich am Anfang mit einem Anwalt zu tun gehabt. Das war der des Mörders. Mit dem fange ich an. Auch der Kontakt zu diesem Anwalt hätte ich ganz einfach schon im Ansatz verhindern können und eigentlich auch müssen. 

Es war dieser Brief, den der Mörder an seine Geliebte geschrieben haben will und das unmittelbar nach seiner Tat. Er hat seine noch Ehefrau mit einem Jagdmesser abgeschlachtet. Danach beschrieb er mit einem Kugelschreiber vier Heftseiten, packte den sogenannten Brief in einen Umschlag, beschriftete den mit meiner Adresse, aber nur, weil er verhindern wollte, dass der Ehemann seiner Geliebten das Schreiben findet. Er fuhr zur Post und warf ihn in einen Briefkasten. Informiert hat mich die Bekannte, die Geliebte des Mörders war. Mails waren auch unterwegs, die Handys, auch das der Geliebten, sind von Polizeibeamten einkassiert worden. 

Mein erster Fehler. Ein ganz einfacher Anruf von mir bei der Polizei hätte gereicht. Gleich mit dem Hinweis, dass ein Brief bei mir ankommen soll und mit einem Mörder habe ich nichts zu schaffen! Zeitnah hätte ich die Geliebte aus meiner Sportgruppe rausschmeißen sollen. So einfach wäre es für mich geworden. Aber nein. Da musste ich warten, bis der Brief kommt, musste die Geliebte anrufen, die auch wollte, dass ich ihr vorlese, was in dem Brief steht. Das dürfte wohl auch mit Gefühlsduselei zu tun gehabt haben. Ihr Ehemann war in der Insolvenz, sie wollte sich von ihm trennen, was ich verstanden habe, quasi stand ihr finanziell der Untergang mit dem bevor. So dachte ich. Den Brief habe ich natürlich kopiert, der landete auf meinem Rechner. Erst dann habe ich die Polizei angerufen, den Brief wollte ich nicht behalten. 

Die Geliebte teilte mir dann irgendwann mit, dass sie mir eigentlich hätte sagen sollen, dass ich nie einen Brief erhalten habe. Das sollte ich der Polizei sagen, für den Fall, dass mich einer danach fragen würde. Sie habe das einfach vergessen. Aber der Brief dürfte ihm lebenslänglich einbringen, was für Mord zwingend vorgeschrieben ist. Sie lächelte dabei. Irgendwie bin ich schon wach geworden, wenn ich das jetzt betrachte. Denn natürlich wäre er wegen mir zu hoher Haft verurteilt worden, nicht etwa deshalb, weil er jemanden umgebracht hat. Genau das Denken von ihm wollte ich verhindern. Darum habe ich ein Schreiben für das Landgericht erstellt. Irgendwie benutzte ich auch die Fürbitte: »… habe bitte um Gnade für ihn gebeten …«. Das klingt schon nach einer Sentimentalität, aber aus meiner Sicht kann es sein, dass ein Mörder nicht unbedingt bei einer Tat bleiben will, da lag ich tatsächlich auch richtig! 

Zu dem Zeitpunkt pflegte ich guten Kontakt zu einem renommierten Sprachprofiler, dessen Arbeitsgebiet die kriminalistische Analyse von Schriftstücken, die er nicht etwa auf Fingerabdrücke untersucht, sondern auf verräterische Sprachspuren. 
Irgendwie hat das der Anwalt des Mörders erfahren und bat mich nachzufragen, ob der »Fachmann« das »… wissenschaftlich begründetes psychiatrisches Gutachten …«, das über seinen Mandanten erstellt worden ist, überliest. 

Was alles so auf meinem Rechner rumfliegt, Briefe von Mördern und Gutachten für Gerichte, dazu Texte von Anwälten. Besser für mich wäre gewesen, wenn ich dieses Papier auch gelesen hätte. Mit dem Anwalt habe ich danach nichts mehr zu tun gehabt.

Der Anwalt der danach kam, hat die Tochter aus erster Ehe des Mörders als Mandantin. Aus meiner Sicht habe ich endlich passenden Argumente erhalten. So habe ich die »noch Geliebte des Mörders« aus der meiner Sportgruppe schmeißen können. Parallel zu diesem Anwalt fühlte sich ein weiterer Anwalt zuständig, der wurde für den Kinderschänder und dessen Frau aktiv. Der schrieb mir böses, der andere Anwalt lachte darüber. Irgendwie habe ich gedacht, dass mir nichts passieren kann, zumindest am Anfang. Darum habe ich diese Erklärung erstellt, der Anwalt der Tochter des Mörders hat beim Landgericht eine Klage eingereicht, mich als Zeugin benannt und diese Erklärung auf den letzten Drücker zum Gericht geschickt. 

Der Termin sollte im Dezember stattfinden. Corona wirkte hart, ein bundesweiter harter Lockdown kam in Kraft. Der Gerichtstermin wurde auf Mitte April gelegt. Als Zeugin durfte ich nicht kneifen. Hatte ich auch nicht vor. Stress habe ich mit dem Kinderschänder, mit seiner Frau, deren Anwalt, der Geliebten, zusammen ihrem Ehemann, gehabt, sie hatten sich übrigens wieder vertragen und finanziell ist es denen, trotz Insolvenz, nicht schlecht gegangen. Der Mörder wohnte ums Eck von mir und natürlich war der auch sauer auf mich. Denn seine Tochter aus erster Ehe hat diesen Anwalt und der forderte viel Geld von ihm und auch von der Geliebten.  

Kannst Du mir folgen? 14 Tage vor dem Termin ist es dann passiert. Es hat bei mir geklingelt, es war klopfen an der Wohnungstür zu hören. Da dachte ich, es würde einer meiner Nachbarn von oben vor der Tür stehen. So öffnete ich meine Wohnungstür. Gegenüber stand die Frau des Kinderschänders, sie hatte eine Art Kamera auf mich gerichtet, sie lachte, von der Seite nahten sich mir Schatten. Dann folgte für mich die Bewusstlosigkeit. 

Irgendwann erwachte ich wieder und merkte, dass ich mit meinem Rücken die Wohnungstür absperrte. Dabei saß ich auf dem Boden. Meine Beine waren gestreckt und drückten gegen die Wand. Ich spürte Schläge und Tritte durch die Tür in meinem Rücken. Eine Hand führte ich über meinen Kopf, sie erreichte das Schloss, dann den Schlüssel, der noch steckte. So schaffte ich es, die Wohnungstür wieder abzuschließen. Mein Kopf war seitlich gehalten. Dann führte auch meine andere Hand von meinem Ohr weg und ich betrachtete auch die Innenhand. Dort waren Blutflecke zu sehen. Es war keine große Menge Blut, die aus meinem Ohr floss.  

Hören konnte ich die Frau des Kinderschänders, sie schrie und sie wird es auch gewesen sein, die gegen die Tür geschlagen und getreten hat. Verstanden konnte ich sie nicht. Hören konnte ich den Kinderschänder, wie er laut lachte und der auch irgendetwas schrie, was ich ebenfalls nicht verstand. Meine Nachbarn von oben waren wohl nicht zu Hause, so dachte ich noch. Der Tinnitus wurde laut und übertönte den Lärm aus dem Flur.  

Irgendwie erinnerte ich mich später noch, dass ich es in das Bad geschafft, dass ich mir dort einen Eimer nahm. Dort hineinbrechen musste, es dann auch in das Bett schaffte, wo ich weiter in den Eimer brach. Später, viel später fand ich auf der Bettdecke Blutflecken. Sie sahen aus wie Tropfen, die ebenfalls leicht, wohl aus dem Ohr, dorthin getropft waren. Die Tropfen hatten ihre Farbe nicht verloren, waren nicht braun oder schwach anzusehen. 

Der Mörder verschwand umgehend wieder, so wie er gekommen war und machte vorher den Eheleuten klar, dass diese Aktion ihr Geheimnis bleiben musste. Wobei er sagte, dass ein Schlaganfall für mich hervorragend zu der Aktion passen würde. Aus seiner Sicht, würde ich verrecken, was er beiden mitteilte, was nicht nur ihm gefiel. Damit hätte er Beiden einen großen Gefallen gemacht, meinten sie zu ihm.  

Eine liebe Bekannte fand mich erst am nächsten Tag, es mussten gut 24 Stunden vergangen sein. Es war auch Zufall, dass ich gefunden wurde. Was geschehen war, konnte ich nicht mehr erklären. So wurde ich in eine Klinik gebracht und dort gab man mir die Möglichkeit zu sterben, oder zu überleben. Wobei es kurze wache Momente für mich gab. Es war mir klar, dass das Ohr getroffen worden war. Es war ein unsagbar lauter Tinnitus, den ich dann auch ertragen musste.  Auch ein Ohr, dass mir als einziger Bereich des Körpers krank erschien, das sogar schmerzte. Diese Hälfte des Gehirnes war mit Blut gefüllt. Nur das eine Ohr und nur diese Seite der Hirnblutung, nicht an der anderen Seite. Nur kurze Momente, in denen ich wach wurde, aber dann mit dem Gefühl, es überleben zu werden. In der Zeit wusste ich ebenfalls, dass ich nur einen Schlag erhalten, der dafür ein gezielter Schlag war.  

Es war eine schwere Zeit, die ich überleben musste. Es waren die ersten Wochen, die ich mit dem Schädel-Hirn-Trauma zwischen Leben und Tod in Kliniken verbrachte. Was die Anwälte damit zu tun haben? Das sollte ich Dir auch berichten …«

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Schade:













Der 6. Kriminalroman, der in »Ich-Form« entsteht, der als Münsterland-Kriminalroman auf wahren Begebenheiten basiert.

2. Leseprobe: Das missbrauchte Kind

3. Leseprobe: Der Pädophile, das Elefantengedächtnis und das missbrauchte Kind

4. Leseprobe: Der Kinderschänder, seine Frau und deren Anwalt

5. Leseprobe: Al Capone, der Kinderschänder und deren Anwälte

6. Leseprobe: Die Macht der Kinderschänder

 7. Leseprobe:  Ein Auto, ein Unfallbetrug, der Kinderschänder und sein Anwalt

8. Leseprobe: Der Anwalt, sein Kinderschänder und die Kirche

9. Leseprobe: Der Anwalt, der Kinderschänder und der Mörder

10. Leseprobe: Die Art der Gewalt des Kinderschänders


»Der Mörder und der Kinderschänder«

Leseprobe: Die Anzeigen und die Folgen …

Leseprobe: Der Schläger und der Kinderschänder


»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
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