… Tropfen, die weiter das Fass überlaufen lassen … oder soll es eine Frage der Ehre sein? …
… Durch Zufall konnte ich am folgenden Freitag durch das Schlafzimmerfenster Wanda auf dem Parkplatz betrachten. Sie war bestimmt mehr als 10 Minuten damit beschäftigt, die Stelle des Kotflügels am PKW zu reinigen. Sie hatte Eimer, Lappen und sogar eine Sprühflasche zur Hand, schrubbte und kratzte, um dann mit ihrem Handy Fotos von der Beschädigung zu machen. Wobei Wanda natürlich eventuellen Spuren am Wagen beseitigt hatte.
Am Sonntag danach befand sich in dem Postfach meines PCs eine Alert. Die Polizei stellte Fragen und bat Bürger um Unterstützung. Es wäre am Donnerstag zu der Zeit und dem Ort an dem PKW mit Kennzeichen eine Beschädigung durchgeführt worden. Ein Schaden von 1.600 Euro sei entstanden ... (Text ergänzen)
… Es fiel auf, dass ein Beamter sehr ausführlich das Fahrzeug von Elisabeth betrachtete und auch fotografierte. Es war in der Tat kein cm an dem Fahrzeug zu finden, der für irgendeine angebliche Beschädigung gefunden werden konnte. Es war nicht nur mir klar, dass Betrug eine große Rolle im Leben des Ehepaares spielte. Dass für solche Aktionen auch die Polizei von ihnen benutzt wird, dürfte klargeworden sein. Natürlich wurde auch Michael erwähnt, denn es hätte den beiden sicher nebenher gefallen, wenn der seinen Urlaub von der Polizei abgebrochen worden wäre. Was natürlich nicht geschah ... (Text ergänzen)
Elisabeth erstellte eine Rechnung, denn sie musste natürlich über eine bestimmte Zeit ihre Arbeit unterbrechen, damit der Wagen geprüft werden konnte. Wobei natürlich auch moralisch ein Hinweis kam, denn so etwas sollte sich besser nicht wiederholen, denn dann kommt eine Anzeige heraus. Elisabeth warf die Rechnung in den Briefkasten von Emil und Wanda. Zwei Tage später war das Geld auf ihrem Konto. Das konnte scheinbar funktionieren.
Michael kam aus dem Urlaub und tatsächlich wurde sein PKW von Polizeibeamten kurz überprüft. Laut im Treppenhaus kam sein Hinweis, dass er sicher seinen Chef gebeten hätte, in der Sache auch eine Rechnung zu schreiben, aber die Polizei wäre zu seinem Feierabend erschienen. Es wurde natürlich später nicht mitgeteilt, wie diese Angelegenheit für das Ehepaar ausgegangen war.
Irgendwie hatte ich für einen kurzen Moment das Gefühl, dass bei dem Ehepaar endlich Vernunft einsetzen müsste. Das kam aber nicht. Stattdessen wurde wieder auf die Art und Weise versucht, anderen das Geld aus den Taschen zu ziehen. Ausgerechnet auch noch bei anderen Nachbarn. Dabei wurde aber nicht die Polizei hereingezogen. Wieder wurde versucht, einen Kratzer am Auto anderer Menschen zu unterstellen. Wobei das lautstark ausgelegt worden wurde. Es passierte direkt vor dem Haus, so dass auch ich das mitbekam ... (Text ergänzen)… Später kam meine schwere Zeit, die erfolgte, die ich überleben musste. Es waren die ersten Wochen, die ich mit dem Schädel-Hirn-Trauma zwischen Leben und Tod in Kliniken verbrachte. Meine Gedanken konnte ich dann wieder sichten und es wurde dann auch klar, dass versucht worden ist, mich zu töten, was nicht gelungen war, aber dafür konnte ich nicht sprechen, nicht schreiben und ich saß, zumindest erst, in einem Rollstuhl. Das war eine Situation für mich, die ich allerdings nicht akzeptieren wollte ... (Text erweitern)
… Die Wohnung wollte ich auf jeden Fall weiter nutzen, auch weiter dort wohnen, obwohl es eigentlich keine Sicherheit mehr für mich gab. In diesem Ort, der mir vorher viele gute und schöne Dinge bot, aber auch das Schlimmste vorwies, eben Wanda und Emil als direkte Nachbarn.
Vor meiner Rückkehr erfuhr ich, dass beide eine Art Urlaub zur Ostsee antraten. So blieben mir noch ein paar Tage Zeit, auch, um Elisabeth inständig um Hilfe zu bitten. Sie hatte mich ja gefunden, mir eben das Leben gerettet. Entnervt gab sie der Bitte nach, aber sie ging davon aus, dass ich meine Situation völlig falsch einschätzten würde.
Es war an einem Sonntag, als das Ehepaar zurückkam. Elisabeth klingelte bei ihnen. Gut gelaunt öffnete Wanda die Wohnungstür. Nach dem Tagesgruß teilte Elisabeth mit, dass ich wieder in meiner Wohnung sei, dann wollte sie darauf hinweisen, dass auf keinen Fall die beiden Kontakte zu mir aufnehmen sollten. Wobei sich Elisabeth später sicher war, dass sie den Satz nicht zu Ende bringen konnte.
Wanda schrie, schrie in meine Richtung, versuchte, sich auf mich zu stürzen, wurde von Elisabeth davon abgehalten und Wanda schrie weiter. Mittlerweile war Emil aus der Wohnung gekommen, stand neben seiner schreienden Frau und, blass im Gesicht, blickte er hasserfüllt zu mir. Ich flüchtete in die Wohnung, Elisabeth folgte mir umgehend. Die Tür wurde sofort geschlossen und abgeschlossen. Wanda schrie noch immer, sie trat gegen die Wohnungstür, sie schlug mit den Fäusten dagegen. Elisabeth rief, dass sie die Polizei rufen will. Das schien Wanda nicht zu stören ... (Text erweitern)
… Elisabeth dürfte mit solchen Reaktionen nicht gerechnet haben … So stand sie auf und ging zur Wohnungstür. Sie würde am nächsten Tag die Polizei aufsuchen um dort die ganze Angelegenheit zu melden. Durch dieses Verhalten von Wanda und Emil war auch Elisabeth klar, dass ich auf mich achten muss, auch, dass den beiden weiteren Mietern des Hauses dieses Geschehen mitgeteilt werden muss. Als Elisabeth das Treppenhaus betrat, sah sie Wanda mit Emil, wie beide nahe ihrer Wohnungstür standen. Offensichtlich auf Elisabeth warteten und sie umgehend auf böse Art und Weise angingen. Sie drohten gerichtliche Konsequenzen gegen Elisabeth ... (Text erweitern)… Einige Tage später erhielt Elisabeth ein Schreiben des Anwaltes von Wanda und Emil. Zu dem Zeitpunkt war sie über die Enkelin der Beiden als Mitarbeiterin in der Kanzlei noch nicht informiert worden. In dem Schreiben wurde ihr ein Hausverbot erteilt, auch bezogen gerade auf die Wohnung, die ich bewohnte, als hätte er Hausrecht gehabt. So beschrieb Elisabeth ein Blatt Papier, drückte darin ihr Protest zum Ausdruck und brachte das persönlich in die Kanzlei ... (Text erweitern)
… Natürlich hatte es Elisabeth versucht, zusammen mit mir, etwas bei der Polizei in der Sache zu unternehmen. Aus deren Sicht gab es keine Beweise und wenn doch, so reichte das nicht, scheinbar. Zudem war für alles nicht die Polizei zuständig. So war und ist das mit der Zuständigkeit.
Dem Anwalt von Wanda und Emil meinte es scheinbar »Eine Frage der Ehre« zu sein. Anders ließe sich sein weiteres Tun nicht erklären lassen, auch das ausgerechnet das Schreiben von Elisabeth als Beweissicherung seiner Prozessführung gegen mich dienen sollte ... (Text ausführlich erweitern)
Der 7. Kriminalroman, der in »Ich-Form« entsteht, der als Münsterland-Kriminalroman auf wahren Begebenheiten basiert.
2. Leseprobe: Das missbrauchte Kind
3. Leseprobe: Der Pädophile, das Elefantengedächtnis und das missbrauchte Kind
4. Leseprobe: Der Kinderschänder, seine Frau und deren Anwalt
5. Leseprobe: Al Capone, der Kinderschänder und deren Anwälte
6. Leseprobe: Die Macht der Kinderschänder
»Der Mörder und der Kinderschänder«
»Der hässliche Zwilling« 2011
»Mord in Genf« 2012
»Blauregenmord« 2013







