Sonntag, 27. September 2026

25. Leseprobe: Der Anwalt, der Kinderschänder und die Kosten …

… oder sich einfach einen solchen Stress mit Nachbarn nicht länger antun …

»… Das ist natürlich leicht gesagt. Einfach was Neues suchen und dann wieder umziehen. Die Zeiten haben sich schon diesbezüglich geändert. Aus einer Wohnung geekelt zu werden, könnte schon eine/n Anwalt/in motivieren, selbst eins von beiden konnte ich mir mit meiner Rente nicht leisten. Wie man so sagt ist das einfach dumm gelaufen. Übrigens nicht nur für mich. Da wurden und noch werden die Bewohner im ersten Stock sozusagen ab genervt.

Es war ja mein damaliger Nachbar Mio, der an einem Wochenende Besuch von seinem Sohn bekam und mit dem zusammen die Treppe hochging. Unten auf dem Flurboden vor der ersten Stufe stand plötzlich der Kinderschänder. Mit seinem Mund bewegten sich seine sichtbare Zunge und seine Lippe, sein Blick war lustvoll auf den Jungen gerichtet. Dabei befand sich eine seiner Hände an seinem Geschlechtsteil, das sich aber noch in der geschlossenen Hose befand. Mio hat ihn doch kurz erwischt und ihm einen Tritt in den Hintern gegeben. Er bat seinen Sohn, dass er seiner Mutter davon nichts erzählen sollte, sie würde das sicher falsch verstehen.

Für seine Reaktion und dafür, weil er ihm eine große Liebe verdarb, denn der Kinderschänder hat sich vorher in den Knaben verliebt, wurde Mio, dann auch von der Schänderin, wieder tyrannisiert und terrorisiert, wie es die Art der Despoten ist, um dann anderen das Leben zur Hölle zu machen. Insofern kam es ja irgendwann danach zu einem richtigen Tracht Prügel, die Mio zu einem Vorbestraften machte, bei mir waren es zwei Mal jeweils ein Hauch Pfefferspray, das mich vor dem Angriff des Kinderschänders schützten, aber mich auch zur Vorbestrafte machte. 

In dieser, nicht nur meiner, schweren Zeit musste Mio mir wieder etwas erzählen, was ihn schon sehr traurig machte. Er hat einen guten Kumpel von früher getroffen. Der wollte seinen Spaziergang am Sonntag im Standard-Rollstuhl führen. Was Mio schockte. Dem Kumpel ging es wirklich schlecht und er wurde während der Woche morgens abgeholt, im Taxi in die Nachbarstadt, dort zu einer Strahlentherapie, im Anschluss wieder mit dem Taxi zurückgebracht. Das täglich von Montag bis Freitag. Ganz furchtbar war, dass der Kinderschänder das Taxi fuhr. Es lag wohl daran, dass jemand der so krank ist, auch bei Gerüchen stark reagieren kann. Das war so bei ihm. Für ihn stank der Fahrer und auch der ganze Wagen nach Alkohol. Das kann ich dir auch erklären, denn der Körper baut Alkohol in der Leber ab, es entstehen Abbauprodukte, die über die Atemluft und die Haut ausgeschieden werden. Das wird halt auch als »Fahne« beschrieben.

Selber wollte und konnte der kranke Mensch in der Sache nichts unternehmen, dazu habe er keine Kraft, sagte er. Mio konnte sich keine zweite Tracht Prügel an dem Kinderschänder leisten. Dann wäre er wirklich in den Knast gewandert. Dass er selber Stress bei dem Taxiunternehmer machen könnte, kam für ihn auch nicht in Frage, denn dann dürfte gesagt werden, dass er doch vorbestraft bleibt, so wäre ihm auch nicht zu glauben. Das würde auch die Schänderin übernehmen.

Bei mir war es schon im Vorfeld der Anwalt der Beiden engagiert. Sie hat mir vorher wieder ein Zettel beschrieben. Darauf teilte sie mir mit, Zitat: »… Warum? Heute froh, morgen Tod! …«. Das war aus meiner Sicht schon sehr deutlich, was ich dem Anwalt auch mitteilte. Von ihm bekam ich entsprechend eine Antwort. So schrieb er mir, dass »… keinesfalls eine persönliche Bedrohung bezweckt werden … Unsere Mandanten sind beide als Taxifahrer erwerbstätig und befördern aus diesem Grunde nahezu täglich kranke Menschen im Rahmen der Krankenhausfahrten. Diese teilweise auch todkranken Menschen sind über jeden Tag glücklich, den sie zumindest ohne unerträgliche Schmerzen überleben und lassen sich nicht auf derartige verstörende Auseinandersetzungen unter Nachbarn ein, wie sie durch Sie hervorgerufen werden. Dies war mit dem vorstehenden Zitat gemeint ... Selbstverständlich sind Sie (da meinte er wieder mich) keinesfalls berechtigt, Kontakt zu den Arbeitgebern unserer Mandantschaft aufzunehmen … gegenüber in Misskredit zu bringen. Soweit einmal eine Kiste Bier mit dem Taxi transportiert wurde, geschah dies erst nach Dienstschluss und nicht während der Arbeitszeit. Eine Alkoholfahrt hat zu keinem Zeitpunkt stattgefunden und wird auch niemals stattfinden … Insofern besteht für Sie (er meinte wieder mich) auch keinerlei Veranlassung, die Polizei in Kenntnis zu setzen, sollte unsere Mandantschaft unter Alkoholeinfluss eine Taxifahrt durchführen. Dies wird keinesfalls jemals geschehen … usw.« Zitatende

Nachdem Mio das gelesen hat, fühlte er sich bei seiner Entscheidung, eben nichts zu machen, sicherer. Er meinte auch, dem Kumpel zu empfehlen, sich ein kleines Handtuch mit Parfüm zu nässen und das Teil einfach bei den Fahrten vor die Nase zu halten.

Diese Formulierung von »verstörende Auseinandersetzungen unter Nachbarn« des Anwalts hat Mio übrigens in Folge erlebt. Der zweite Mieter in der ersten Etage bewegte sich auf seinem Balkon, der über dem Innenhof angelegt ist. Sehen konnte er von oben Polizeibeamte, die sich bei den Rädern von Mio befanden, das heißt, ein Rad gehörte Mio, das andere seiner Freundin. Die Beamten kontrollierten die Rahmennummer und stellten fest, dass beide Räder nicht gestohlen worden sind. Wobei sich der Kinderschänder mit seiner Schänderin mit den Beamten unterhielten, auch, dass beide vermutet haben, dass der vorbestrafte Mio jetzt auch der allgemeinen Diebstahlrate angehören würde. Die Polizei freut sich doch, wenn schnelles Handeln der Bürger Straftaten verhindern oder zur Aufklärung beitragen können.

Es ist für jeden der Mietwohnenden oben sehr schwierig, eine andere Wohnung zu finden.

Gesehen haben bereits beide, wie sich der Kinderschänder in einem Supermarkt mit für ihn lebenswichtigen Dinge zulegt. Das Bier muss für ihn nach wie vor zur Verfügung stehen. Aber was auch ganz wichtig geworden ist, sind die kleinen Fläschchen mit Kräuterlikör mit 35 % Alkohol. Das scheint seine Blutgefäße zu erweitern und kurbelt dazu seinen Stoffwechsel an. Nach wie vor scheidet sein Körper einen Teil des Alkohols und damit seiner Abbauprodukte direkt über die Poren und den Schweiß aus, was zu einem strengeren, muffigen Geruch führt. Wenn er fährt, braucht er ein Fläschchen in seiner Nähe, auch dann wenn das Zittern bei ihm einsetzt und damit Entzugssymptome. Dann kann ein Kräuterlikör auch während der Fahrt guttun. Was er ja eigentlich nicht dürfte, aber sein Anwalt ihm aber schon erlaubt hatte, denn seine Rückfahrten gehören für ihn zum Dienstschluss. So einfach kann es sein.

Das mit strengen Geruch, hat sich übrigens deutlich erhöht. Das liegt auch daran, dass die untere Etage Probleme mit den Gasleitungen hat. Das habe ich dir doch erzählt, dass der Kinderschänder vermutlich mit einem Bolzenschneider im Keller die Rohre bearbeitet. Persönlich bin ich mehr als froh, dass ich dort nicht mehr leben muss. Das erzähle ich dir beim nächsten Mal. 

Aber was die Kosten angeht, so habe ich dir, denke ich zumindest, Informationen mitgeteilt. Die Rechnungen des Gerichtes sollte ich doch bezahlen. Natürlich wäre ich nicht ins Gefängnis gegangen, wenn ich, wie ich ja mitteilte, nicht bezahlt hätte. Denn von mir wurde das gefordert, auch mit meinem 214/106 arteriellen Bluthochdruck, verursacht durch Stress. Vermutlich hätte mich ein/e Gerichtsvollzieher/in aufgesucht. Oder mein Konto wäre gesperrt worden, oder irgendetwas ähnliches wäre passiert. Das hätte meinem Blutdruck absolut nicht gutgetan. Natürlich habe ich mein Umfeld um Hilfe gebeten und es haben sich Menschen gefunden. Es waren um die 1.000 Euro, die für mich gezahlt worden sind. Nicht von mir! ...«

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Der 6. Kriminalroman, der in »Ich-Form« entsteht, der als Münsterland-Kriminalroman auf wahren Begebenheiten basiert.

2. Leseprobe: Das missbrauchte Kind

3. Leseprobe: Der Pädophile, das Elefantengedächtnis und das missbrauchte Kind

4. Leseprobe: Der Kinderschänder, seine Frau und deren Anwalt

5. Leseprobe: Al Capone, der Kinderschänder und deren Anwälte

6. Leseprobe: Die Macht der Kinderschänder

 7. Leseprobe:  Ein Auto, ein Unfallbetrug, der Kinderschänder und sein Anwalt

8. Leseprobe: Der Anwalt, sein Kinderschänder und die Kirche

9. Leseprobe: Der Anwalt, der Kinderschänder und der Mörder

10. Leseprobe: Die Art der Gewalt des Kinderschänders


12. Leseprobe: Die Anwälte von Mörder und Kinderschänder …

13. Leseprobe: Der Kinderschänder und sein Anwalt …

14. Leseprobe: Die Geliebte des Mörders und der Anwalt

15. Leseprobe: Die Ratten und der Kinderschänder

16. Leseprobe: Der Anwalt und sein Kinderschänder …

17. Leseprobe: Der Anwalt und das missbrauchte Kind

18. Leseprobe: Der Anwalt und der Strafprozess ...

19. Leseprobe: Der Anwalt und das Gericht …

20. Leseprobe: Der Anwalt, die Psychometrie und das Gerichtsverfahren …


»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook



Sonntag, 20. September 2026

24. Leseprobe: Der Anwalt, der Kinderschänder und die Flucht …

…  eine ganze alte Schutzreaktion bei akuter Gefahr oder Bedrohung …

»… Jetzt frage ich mich, ob ich dir genau erklärt habe, warum ich bei meinen beiden Gerichtsterminen nicht anwesend war. Es gab einen Grund, warum ich eigentlich beim Landgericht nicht als Zeugin anwesend sein konnte. Dort lag ja bereits eine schriftliche Aussage, die sollte von mir eben auch persönlich erklärt werden. Was ja nicht ging, denn ich befand mich in irgendeiner Klinik und konnte nicht entscheiden, ob ich überlebe oder eben abkratze. Was sich eben einige wünschten. Dem Richter am Landgericht reichte meine schriftliche Erklärung, eben was ich nicht einfach hin gekritzelt, sondern eine eidesstattliche Versicherung geschrieben und unterschrieben habe. Es war die Tochter des Mörders aus seiner ersten Ehe, die Geld von ihrem Vater forderte. Dank meiner Erklärung durfte die Geliebte des Mörders an die junge Frau zahlen und das nicht wenig. Dass die Zahlungspflichtige stinksauer auf mich war, dürfte doch irgendwie klar sein. Oder etwa nicht?

Komisch war natürlich schon, dass ich überlebte. Dass sich der Kinderschänder und seine Schänderin darüber aufregten. Dass sogar die Frau, die mir vorher das Leben gerettet, die auch bereit war, mir einfach nur zu helfen, um dann dafür von den Beiden tätlich angegriffen wurde. Nur, weil ich überlebte. Was ich wohl vergessen habe war, dass bei der Anzeige mir mitgeteilt wurde, dass der X RING informiert worden sei, eben, dass mir die Organisation helfen würde. Später hat der Beamte auch nicht verstanden, dass sich diese Institution zurückgezogen hat.

Irgendwie habe ich kurz darauf, so erinnere ich mich auch genau, mit der zufriedenen jungen Tochter des Mörders telefoniert. Der habe ich das auch erzählt und die damit richtig zum Lachen gebracht. Sie habe schon einiges »versucht«, um der Geliebten ihres Vaters das Leben schwer zu machen. So hat die scheinbar betroffene Geliebte um Hilfe gebeten, scheinbar mit den sogenannten »guten Beziehungen«. So dürfte die Geliebte des Mörders es auch geschafft haben, dass sich X RING von mir zurückgezogen hat. Und diese Tochter des Mörders fand auch das lustig. Nun, das fand ich nicht zum Lachen. Auf weitere Kontakte mit ihr konnte und wollte ich unbedingt verzichten. In solchen Situationen ist es auch wichtig, einfach los zu lassen.

Dass dieser Anwalt des Kinderschänders ausgerechnet meiner Lebensretterin Hausverbot erteilt hat, also ihr verboten wurde, mich aufzusuchen, mir zu helfen, mich zu schützen. Die ihm übrigens ihre Meinung dazu schriftlich direkt in die Kanzlei brachte und ausgerechnet das Schreiben fügte dieser Anwalt in das Schreiben an das Gericht, das mich Vorbestraft machen sollte und dann auch machte, und hat tatsächlich schriftlich dazu meine Lebensretterin als Zeugin benannt. Meinst du jetzt, vielleicht sogar lachend, dass es eben Anwälte gibt, die sowas für ihre Mandanten versuchen? Lachst Du auch, wenn der Mandant ein Kinderschänder ist?

Vielleicht verstehst du mich nicht, warum ich ständig auch auf meine »Flucht« hinweise. Es bedeutet tatsächlich vor der Gefahr wegzulaufen. Nimm dir einen kleinen Löffel aus Metall und klopfe damit ganz leicht auf einen Heizkörper. Metall auf Metall ergibt Geräusche. Was du jetzt nicht unbedingt selber probieren solltest wäre, mit einer Metallzange den Keller aufzusuchen. In der Regel befindet sich dort jede Menge Rohre. Nicht nur welche aus Plastik, nein, noch entscheidende aus Metall. Da können durchaus metallen Soundeffekt produziert werden. Vermutlich hat der Kinderschänder mit einem Bolzenschneider im Keller die Rohre bearbeitet. Das Haus ist alt, die Wände nicht sehr dick, es schallte durch das Haus. Das machte er gerne dann, wenn die weiteren Mieter im Obergeschoss nicht zuhause waren. Vorher hörte ich ihn durch das Treppenhaus brüllen, dass er mich kriegen wird, verbunden noch mit schlimmen Beleidigungen.

Das ist eine extrem körperliche Stresssituation, das führt zu der Ausschüttung von Adrenalin. Angriff oder Flucht oder Erstarrung. Zwei Angriffe von mir erfreuten den Anwalt. Die Erstarrung war mein größter Fehler, das habe ich beinahe mit meinem Leben bezahlt. Die Flucht gab Sinn. Meine Situation war die, dass ich mit der Sprache noch hinterherhinken musste. So habe ich es an einem Tag geschafft, nach den Metallgeräuschen, seinem Geschrei und den Beleidigungen, das Haus zu verlassen und mich schon fast mit meinem Tretroller vom Haus weg zu bewegen. Er hat es auch wieder versucht, mich zwischen Innenhof bis Straße noch zu erwischen. Manchmal war ich richtig stolz auf mich, schneller als er zu sein, ihm wieder entwischt zu sein.

Es ist einfach eine sportliche Bewegung, die ich mit dem Tretroller ausführte. Aber irgendwie komisch fühlte ich mich schon, als ich in der Nachbarstadt ankam und dann in den Park fuhr. Eine Veranstaltung fand dort statt und gleich am Anfang stand ein Krankenwagen. Die Helfer/innen waren einfach nur da, für den Fall, dass jemand sie brauchte. So dachte ich, dass es Sinn geben könnte, das sie sich mal meinen Blutdruck betrachten. Beim ersten Versuch sah das irgendwie nicht gut aus. Also sollte ich mich einfach nur beruhigen. Nach einiger Zeit, ich saß auch sehr entspannt in dem Krankenwagen, fiel das Ergebnis wieder nicht gut aus. Fast direkt neben dem Platz befindet sich das Krankenhaus. So kam umgehend nach dem dritten Versuch tatsächlich von dort ein Rettungswagen. So wurde ich als Notaufnahme gewertet, ein paar Stunden habe ich mich dort aufhalten müssen.

Irgendwann konnte ich gehen. Etwas besser schien es mir zu gehen. Auf dem Zettel, den ich mitbekam, stand und das möchte ich als Zitat schreiben: »… Wenn ZAD = RR gesetzt wird, geht man vereinfacht davon aus, dass der am Arm gemessene Blutdruck exakt dem zentralen Druck am Herzen entspricht …« Daneben standen die Zahlen: 214/106. Eigentlich war ich fit wie ein Turnschuh aber es stand eine medizinische Abkürzung, die einfach bedeutete: »… Arterieller Bluthochdruck, am ehesten (a.E.) verursacht oder verstärkt durch Stress Punkt«

Stell dir vor im Gerichtssaal, mit diesem Anwalt, dem Kinderschänder, seiner Schänderin und dann mit meiner schlechten Sprache, diese ganze Situation, dann wäre ich wohl mit diesen 214 nicht hingekommen. Dabei dachte ich immer, dass schon 180 zu viel sind. Jetzt weißt du auch, warum dieser Gerichtstermin ohne mich stattgefunden hat. Übrigens hat meine Lebensretterin noch einen Zettel zum Gericht gebracht. Mein Hausarzt hat darauf seine Meinung zu der Sache aufgeführt. Was sonst niemanden interessierte. Der Kinderschänder hat sich richtig gefreut und brüllte das auch durch das Treppenhaus, er sei der Gewinner.

Irgendwann danach hat sich wieder etwas ereignet und wirklich gute Bekannten meinten, ich solle das der entsprechend zuständigen Behörde vortragen. Natürlich war ich geschockt, dass eine »Zuständige« mir lachend erklärte, dass sie sich einen solchen Stress mit Nachbarn nicht antun würde, sie hätte schon drei Mal eine neue Wohnung gesucht und auch gefunden. Worauf ich ihr erklärte, dass davon auszugehen ist, dass sich ihre Besoldung weit über die Summe meiner Rente befinden würde. So ist das hier, da gibt es »sone und solche«.

Vorgestern habe ich den Kinderschänder mit seiner Frau gesehen, vermutlich mit Glück, weil sie mich scheinbar nicht entdeckt haben. Er saß am Steuer des alten Wohnmobiles und schaute nach vorne. Er schien sich zu freuen, er wirkte so zufrieden. Neben ihm auf der Beifahrerseite konnte ich seine Frau, die Schänderin, sehen. Er muss wieder zugeschlagen haben. Sie wieder auf ihrer Brust getroffen haben, was seine Art ist, auch dort zu prügeln. Seine Hand hat er dann ganz schnell zu einer Faust geballt, damit er seine Entschlossenheit und auch seine Kraft darzustellen meint. Natürlich auch die Wut, die benötigte er schon, um sein Symbol so klar zu zeigen. Dieser trübe Blick, diese Art, wie ich das Kind gesehen habe, dieser Junge, der auch genauso neben dem Kinderschänder im Taxi saß, so einem Symptom einer Depression für mich zeigte. So, wie sie blickt. Vorgestern neben ihm saß. Mir wurde wieder übel, aber vermutlich war es der Gestank von dem Diesel. Das ist der Zweitwagen, es gibt noch eine Art kleiner Transporter, den die Beiden fahren. Das alte Teil brauchte vor Zeiten schon 10 Liter auf 100 km. Rechne selbst, was die verbrauchen, was die zahlen müssen, für ein verlängertes Wochenende hin und zurück und dann auch mit beiden Wagen. Übrigens, die Sache mit dem Bolzenschneider und den Metallrohren im Keller, da hat sich wohl etwas mit den Gaszählern im Keller ereignet ...«

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Der 6. Kriminalroman, der in »Ich-Form« entsteht, der als Münsterland-Kriminalroman auf wahren Begebenheiten basiert.

2. Leseprobe: Das missbrauchte Kind

3. Leseprobe: Der Pädophile, das Elefantengedächtnis und das missbrauchte Kind

4. Leseprobe: Der Kinderschänder, seine Frau und deren Anwalt

5. Leseprobe: Al Capone, der Kinderschänder und deren Anwälte

6. Leseprobe: Die Macht der Kinderschänder

 7. Leseprobe:  Ein Auto, ein Unfallbetrug, der Kinderschänder und sein Anwalt

8. Leseprobe: Der Anwalt, sein Kinderschänder und die Kirche

9. Leseprobe: Der Anwalt, der Kinderschänder und der Mörder

10. Leseprobe: Die Art der Gewalt des Kinderschänders


12. Leseprobe: Die Anwälte von Mörder und Kinderschänder …

13. Leseprobe: Der Kinderschänder und sein Anwalt …

14. Leseprobe: Die Geliebte des Mörders und der Anwalt

15. Leseprobe: Die Ratten und der Kinderschänder

16. Leseprobe: Der Anwalt und sein Kinderschänder …

17. Leseprobe: Der Anwalt und das missbrauchte Kind

18. Leseprobe: Der Anwalt und der Strafprozess ...

19. Leseprobe: Der Anwalt und das Gericht …

20. Leseprobe: Der Anwalt, die Psychometrie und das Gerichtsverfahren …


»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
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