Sonntag, 5. Juli 2026

15. Leseprobe: Die Ratten und der Kinderschänder

... irgendjemand sollte schon bezahlen müssen

»… Für mich war und ist Eigentum verpflichtet, so soll es auch sein! Besonders dann, wenn dieser Besitz auch von Menschen benutzt wird, die auch dafür an die Eigentümer Geld zahlen müssen. Das ist ja auch nicht ehrenamtlich, Eigentum zu haben. Es schien auch nicht möglich zu sein, zuständige Behörden um Hilfe zu bitten. Zuständig war niemand.

Auch als ich die Behörden bat, etwas gegen die Ratten zu unternehmen. Die haben sich auch vermehrt, brachten gut alle 8 Wochen Nachwuchs zur Welt. Es waren Parasiten, Läuse und Flöhe, die es gewesen sein sollen, die als Überträger des Pestbakteriums im Mittelalter tätig waren. Wobei zu der Pest auch Ratten halfen. Was gegen die zu unternehmen, ist Sache der Besitzer des Grunds und Bodens. Natürlich habe ich auf die Ratten aufmerksam gemacht, das auch noch schriftlich. Mir wurde verboten, die Eigentümer mit solchen Zetteln zu belästigen. Außerdem fand sich natürlich dazu keine Behörde, die zuständig wäre. So einfach ist das.  So bekam ich auch Ekel und Befürchtungen, den kleinen Garten zu betreten. Sie waren bereits am helllichten Tag auf der Suche nach Futter. Was sie natürlich nicht von mir bekamen. 

Meine Katzen waren zu alt, um sich gegen die Angriffe der Ratten zu schützen und sind durch Bisswunden schwer krank geworden. Bereits vor dem Anschlag an meine Person musste ich meine Katzen einschläfern lassen. Über diesen Verlust trauerte ich sehr.

So sollten eigentlich viele Dinge insgesamt eine Verantwortung fordern. Eigentlich dachte ich, irgendetwas verändert zu haben. Verantwortung bestand für mich auch für Kinder. Auch wenn es Kinder sind, die ich nicht kenne, aber die nicht von einem Pädophilen von A nach B befördert werden dürfen, dessen Neigung nicht nur damit beschränkt ist, die Kindersitze zu beschnüffeln

Es ist auch die Art, wie er zum zuschlagen seine Faust benutzt. Mir war schon klar, dass er die Faust auch bei Kindern benutzt, wenn die nichts mehr mit seinen Geheimnissen zu tun haben wollen.

Damals, in der Zeit als ich zur Schule ging, gehörte der Schriftsteller Wolfgang Borchert mit seinen Texten zu den Lehrplänen. Wobei damals viel Wert auf Prosa gesetzt wurde. Er beschrieb eine Stadt, die zerstört war. Dort war ein Junge, wohl neun Jahre alt, der auf seinen kleinen Bruder aufpassen musste. Der bereits für den älteren Bruder dort nicht mehr erreichbar war. Weil das Kind tot unter dem Schutt lag. Aber der Junge musste über ihn wachen. Es hat ihm jemand gesagt, dass die Ratten nachts kamen und seinen kleinen Bruder auffressen würden.

So fehlte dem Jungen der Schlaf, weil er das verhindern wollte. Obwohl er ihn nicht erreichen konnte. Ihn nicht ausgraben, damit er dann seinen kleinen Bruder in den Arm nehmen, um ihn dann auch zu trösten versuchen wollte und irgendwie damit auch sich selbst.

Dann kam ein anderer Mensch und sagte dem Jungen, nachts schlafen die Ratten doch. Eine Lüge, die dazu führte, dass der Junge schlafen konnte. Ein Text, der mich mein Leben lang begleiten würde. Entstanden 1947, damals als Trümmerliteratur erklärt. Wobei es mir völlig egal war, dass der Text damals zur Prosa erklärt wurde. 

So frage ich mich auch, ob dem Kind mit einer Lüge Hoffnung gegeben wurde. Wohlwissend, dass die, mit dem größten Vorteil, Ratten waren, diese Ratten es heute noch und auch in der Zukunft weiter Vorteil haben werden.  Natürlich sehe ich Nachrichten. Sehe Städte, von Bomben oder auch nach einem Erdbeben in Trümmer gelegt worden sind. Sehe Erwachsene, junge Menschen und auch Kinder, sogar Hunde, die verzweifelt in den Trümmern nach Menschen und Kinder und Tiere suchen. Wobei es mir eigentlich völlig egal ist, wo sich dieser Ort befindet. Und es sind Opfer, die unter dem Schutt liegen und Opfer, die in dem Schutt wühlen auch verhindern wollen, dass die Ratten die Verschütteten auffressen werden.

Wobei es auch egal sein dürfte, welcher Religion, welcher politischen Richtung oder auch Nationalität Menschen angehören. Es gibt nur Opfer und Täter. Wobei es dort wo ich lebe keinen Krieg gibt. Und doch gibt es Opfer und Täter. Probleme hat und habe ich, es gab eine Zeit, da bekam ich gesagt – hilf dir selbst, dann hilft dir Gott. So einfach machen es sich manche. 

Natürlich gibt es Sinn, sich vor Tätern zu schützen. Beweisen muss man. Darum versuchte ich, es zweifelsfrei nachzuweisen. Es ist natürlich schwierig, Beweise vorlegen zu können, wenn es niemanden interessiert. Die Kameras im Innenhof funktionierten schon, weil ich einfach ein Schild geschenkt bekam und es aufhängte. Auf dem steht, dass der Bereich mit Videos überwacht wird. Es ging einfach nur um die Räder und Tretroller, die auch endlich geschützt waren. Aber im Grunde genommen ging es um Geld, um Eigentum, das zu schützen galt, aber auch dann auf die Ratten hinweisen zu können.

Nachts nahmen die Kameras Ratten auf, wie die aus dem Schuppen und dann zurück zum Schuppen eilten. Aber auch am Tag. In dem kleinen Garten waren von mir, irgendwann früher, zwei kleine Teiche angelegt worden. Mit Seerosen, eine rot, die zweite leicht rosa. Die musste ich abbauen, das war mir schon klar, denn die Pflanzen und auch Goldfische wollte ich unbedingt mitnehmen. Der neue Teich war schon in dem neuen Garten im gleichen Ort und der neuen Wohnung angelegt. Was eigentlich verhindert werden sollte. Was die Täter aber wohl nicht geschafft haben. Selbst mit dem Anwalt nicht.

So kam Nachbar Mio um zu helfen. Mit einem starken Stock in der Hand bewegte er sich zu einem Teich und schlug mit dem Stock auf den Boden und trampelte dabei mit seinen Füßen um den Teich. Vorher musste ich mich auf die Terrasse zurückziehen. Denn ich wollte flüchten können für den Fall, dass es gefährlich für mich wird. Die Ratten kamen aus ihren Gängen, flüchteten aber in die Richtung anderer Gärten. Mio versuchte noch, eine Ratte mit seinem Stock zu erwischen. Was ihm nicht gelungen war.

Mit mir sind natürlich auch Ratten umgezogen. Der Platz wurde sehr eng für die, zumal die sich alle 8 Wochen vermehrt haben, das habe ich festgestellt, weil dann der Geruch nach Ammoniak viel stärker und auch beißender wurde und wird als sonst. Wobei, wer eine Ratte sieht, soll ganz schnell einen professionellen Schädlingsbekämpfer beauftragen, wird jetzt gesagt. Weil sich Ratten ganz schnell vermehren. Wer sieht, soll Fachmann bestellen und der muss bezahlt werden. Das kann durchaus teuer werden. Da gibt es Sinn wegzuschauen, wenn man seinem Geld nicht böse wird.

Irgendwie scheine ich eine extrem feine Nase zu haben, viele andere riechen nicht, so wie ich, weil ich schon gefragt habe, ob jemand Geruch nach Ammoniak wahrnimmt. Am Teich war ich, die Enten lieben mich, so bilde ich mir ein. Wieder waren sie fleißig. Kleine, frisch geschlüpfte Entenküken, schwammen auf dem Teich. Dieses Jahr habe ich das öfter gesehen. Kleine, relativ frisch geschlüpfte Entenküken und nahe denen die stolze Entenmama. Am Tag danach sind die Küken verschwunden. Es ist der Geruch nach Ammoniak, den ich wahrnehme in der Nähe des Teiches.

 In der Nacht kommen die Ratten und fressen die Entenküken …«


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(Kein Rattengift mehr für Privatpersonen: Übersicht im Kreis Borken)

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Schade:













Der 6. Kriminalroman, der in »Ich-Form« entsteht, der als Münsterland-Kriminalroman auf wahren Begebenheiten basiert.

2. Leseprobe: Das missbrauchte Kind

3. Leseprobe: Der Pädophile, das Elefantengedächtnis und das missbrauchte Kind

4. Leseprobe: Der Kinderschänder, seine Frau und deren Anwalt

5. Leseprobe: Al Capone, der Kinderschänder und deren Anwälte

6. Leseprobe: Die Macht der Kinderschänder

 7. Leseprobe:  Ein Auto, ein Unfallbetrug, der Kinderschänder und sein Anwalt

8. Leseprobe: Der Anwalt, sein Kinderschänder und die Kirche

9. Leseprobe: Der Anwalt, der Kinderschänder und der Mörder

10. Leseprobe: Die Art der Gewalt des Kinderschänders


12. Leseprobe: Die Anwälte von Mörder und Kinderschänder …

13. Leseprobe: Der Kinderschänder und sein Anwalt …

14. Leseprobe: Die Geliebte des Mörders und der Anwalt

»Der Mörder und der Kinderschänder«

Leseprobe: Die Anzeigen und die Folgen …

Leseprobe: Der Schläger und der Kinderschänder


»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook

Sonntag, 28. Juni 2026

14. Leseprobe: Die Geliebte des Mörders und der Anwalt

zumindest von dem Rollator konnte ich mich trennen

»… Es war schwierig, mich mitzuteilen. Zudem schränkte Corona deutlich Kontakte in der Zeit ein. Aber telefonisch war das möglich. So konnte ich, zumindest während der Reha-Zeit, angerufen werden. Mich rief Viola an, die Tochter des Mörders aus dessen erster Ehe, sie hat mit Elisabeth gesprochen. Viola erzählte natürlich umgehend von dem Gerichtstermin, der bereits aus ihrer Sicht schon einen Monat zurücklag. Eben in der Zeit, als ich auf Leben und Tod in einer Klinik lag.  

Es war wohl davon ausgegangen, dass die Geliebte das Vermögen des Mörders verwaltete, während er die Zeit im Gefängnis verbringen musste. Darum konnte Viola sie verklagen, sie besaß einen Vollstreckungstitel, und damit eben auch eine öffentliche Urkunde. Von Elisabeth wusste ihr Anwalt und sie kurz vor dem Termin zu dem Prozess beim Landgericht, dass ich nicht als Zeugin daran teilnehmen konnte. Das wurde dann auch von Violas Anwalt vorgetragen. Merkwürdig war schon, dass selbst dort von einem Schlaganfall bei mir die Rede war. Komisch kam es Viola schon vor, dass die Geliebte so gelassen mit ihrem Anwalt erschienen war und auch auf die Mitteilung so ruhig reagierte. Sofort meinte sie, dass dann auch der Termin platzen müsste. Begleitet war sie außerdem von ihrem Ehemann und von dem Mörder.  

Der Richter sah das anders. Schließlich lag eine schriftliche Erklärung mit Unterschrift von mir vor. Das würde reichen. So sollte sie sich überlegen, an Viola 25.000 Euro zu zahlen. Zudem natürlich die entsprechenden Kosten, die eine solche Veranstaltung bei Gericht kosten würde. Viola erzählte, dass die Geliebte des Mörders bei dieser Überlegung mit ihrem Ehemann und dem Mörder eine Rücksprache nahm. Das hätte sie so erfreut, dass der Mörder, schließlich ihr Vater, vor dem Gerichtssaal herumbrüllte, die Geliebte dazu nichts mehr sagte, aber die Kosten übernehmen musste. 

Viola jubelte.  Aber erhielt nur einen Bruchteil ihrer Forderungen von der Geliebten ihres Vaters. Darum wollte sie natürlich auch weitere Forderungen mit Hilfe des Gerichtsvollziehers eintreiben. Zu tun haben diese Leute mehr als genug. Ebenso die entsprechenden Anwälte. Die Geliebte des Mörders war natürlich vorher schon sauer, dass sie an der Sportgruppe nicht mehr teilnehmen durfte. Dafür gab es das, dank ihres Engagements, nicht mehr. Das 39. und dann folgende 40. Jahr konnten nicht mehr von mir durchgeführt werden.  Wenn diese Geliebte nicht mehr mitmachen durfte, sollten das auch andere Frauen nicht mehr können. So einfach war das für sie.

In der Zeit wusste ich, dass ich nur einen Schlag erhalten, der dafür ein gezielter Schlag war. Eine einfache Ohrfeige mit einer geöffneten Hand, kann bei dem richtigen Treffen auch mehr als einen Gehörverlust bewirken.  Es gibt und gab eine Technik, um Gegner im Nahkampf unschädlich zu machen. So gab es Krieger, die es schafften, mit einer Ohrfeige ein Pferd stürzen zu lassen und damit den Feind gleich mit, was der mit seinem Leben bezahlen musste. Das konnte passieren, wenn man sich mit Kriegern der osmanischen Armee anlegte. Darum auch so diese Form der Ohrfeige, die verboten ist! Eigentlich der perfekte Mord. Denn es wirkte die flache Hand zu einem Überdruck im äußeren Gehörgang, die Luft wird von außen gegen das Trommelfell gepresst. Das platzt und führte zu einer Schädelinnenraumblutung. Nicht viel wies darauf hin, dass es sich überhaupt um einen Mord handelte. Als Zeuge lebt man gefährlich!

Der Mörder war sich vorher sehr sicher und darum teilte er seine Ansicht mit seiner Geliebten. So war er sich völlig sicher, dass ich den Schlag von ihm nicht überleben dürfte, dank seiner Ansicht zu seinen »Endlösungen«. Damit dürfte der Gerichtstermin einfach platzen, bei dem Termin, bei dem es um sein Geld gehen würde. Was er allerdings nicht wusste: er hatte einfach nur das falsche Ohr bei mir erwischt. Die Frau des Kinderschänders wollte eine eigene Meinung dazu haben, schließlich war sie diesbezüglich von dem Mörder überzeugt worden, dessen Geliebte unterstützte sie ebenfalls. Sie war sich absolut sicher, dass ich nicht mehr zurückkommen würde. Dass ich entweder sterbe, oder, wenn überlebe, in einem Heim lande. Die Wohnung wird auf jeden Fall frei werden. Da war sie sich sicher und schockte damit die Nachbarn.

So versuchte ich, Viola eben diese schwere Körperverletzung an mir klar zu machen. Erschreckend war schon für mich, als mir Viola erklärtet, dass ihr Vater mit dem Kinderschänder und dessen Frau, die sie als asoziale Personen bezeichnete, keine Kontakte haben würde. Zudem wäre von mir schon schriftlich etwas Brauchbares erstellt worden, darum wäre für weitere Aktionen von mir nichts mehr nötig. Worauf auch ich wirklich keinen Kontakt mehr zu Viola wollte, was ich irgendwann auch schaffte.  

Den Anschlag habe ich überlebt und damals auch darauf bestanden, die Wohnung weiter zu nutzen, auch weiter dort zu wohnen, obwohl es dort eigentlich keine Sicherheit mehr für mich gab. In diesem Ort, der mir vorher viele gute und schöne Dinge bot, aber dann später für mich auch das Schlimmste vorwies, eben den Kinderschänder und dessen Frau, die direkte Nachbarn wurden. Darum wirst Du auch verstehen, was kurz nach meiner Ankunft dort passiert ist. Damals erfuhr ich vorab, dass beide eine Art Urlaub zur Nordsee angetreten haben. So blieben mir noch ein paar Tage Zeit auch, um Elisabeth inständig um Hilfe zu bitten.  Entnervt gab diese der Bitte nach, aber sie ging davon aus, dass ich meine Situation völlig falsch einschätzten würde. 

Es war an einem Sonntag, als das Ehepaar zurückgekommen war. Elisabeth klingelte bei ihnen. Gut gelaunt öffnete die Frau des Kinderschänders die Wohnungstür. Nach dem Tagesgruß teilte Elisabeth mit, dass ich wieder zurück sei, dann wollte sie darauf hinweisen, dass auf keinen Fall die beiden Kontakte zu mir aufnehmen sollten. Wobei sich Elisabeth später sicher war, dass sie den Satz nicht zu Ende bringen konnte. 

Die Frau schrie, schrie in meine Richtung, versuchte, sich auf mich zu stürzen, wurde von Elisabeth davon abgehalten und sie schrie weiter. Mittlerweile war der Kinderschänder aus der Wohnung gekommen, stand neben seiner schreienden Frau und, blass im Gesicht, blickte er hasserfüllt zu mir. 

Wir flüchteten in die Wohnung. Die Tür wurde sofort geschlossen und von mir abgeschlossen. Die Frau des Kinderschänders schrie noch immer, sie trat gegen die Wohnungstür, sie schlug mit den Fäusten dagegen. Elisabeth rief, dass sie die Polizei rufen will. Das schien sie nicht zu stören. 

Elisabeth war der Meinung, dass die Tür stabil sei und sicher nicht einzutreten sei. So schlug sie das Wohnzimmer vor, um dort auch auf den Sesseln Platz zu nehmen. Beide schwiegen wir. Mir wurde übel. Irgendwann hörte das Geschrei auf. Gezittert habe ich am ganzen Körper, ich fühlte Hilflosigkeit und Ohnmacht, ich musste weinen. Mein Telefon klingelte, Elisabeth nahm den Hörer ab. Wobei sie kaum etwas sagen konnte und zu dem auch kaum verstand, was die Vermieterin mitteilte. Sie schien vermutlich in Kenntnis gesetzt worden zu sein, dass ich sowohl überlebt habe, als auch die Wohnung von mir wieder genutzt wurde. Elisabeth dürfte mit solchen Reaktionen nicht gerechnet haben. Sie beendete das Telefonat.  

Dann stand Elisabeth auf und ging zur Wohnungstür. Sie würde am nächsten Tag die Polizei aufsuchen um dort die ganze Angelegenheit zu melden, was sie auch tat, mit meiner Begleitung. Durch dieses Verhalten von diesen Nachbarn war auch Elisabeth klar, dass ich auf mich achte, auch, dass den beiden weiteren Mietern des Hauses dieses Geschehen mitgeteilt werden muss. 

Als Elisabeth das Treppenhaus betrat, sah sie beide nahe ihrer Wohnungstür stehen, die offensichtlich gewartet haben und umgehend auf böse Art und Weise sie angingen. Sie drohten gerichtliche Konsequenzen gegen Elisabeth. Genau diese Formulierung benutze der Anwalt des Kinderschänders und seiner Frau bei einem Schreiben, das Elisabeth Tage später erhielt. Er erteilte Elisabeth Hausverbot über das Haus, das ich und auch seine Mandanten bewohnten. Wobei er über seine Kanzleiräume jederzeit Hausverbot erteilen kann. Aber nur dann, wenn es seine eigenen sind. Also einfach: Wer Hausverbot will, muss Hausrecht haben! Weil er das nicht hatte, kam natürlich eine zornige Mitteilung von Elisabeth an diesen Anwalt des Kinderschänders. Zudem teilte sie dem Anwalt mit, dass seine Mandanten damit rechnen müssen, dass sie gegen beide vorgehen wird, falls die es wieder wagen sollten, ihr eine Unfallflucht anhängen wollen. Mit dem Schreiben hat der Anwalt Elisabeth später tatsächlich als Zeugin in seiner Klageschrift aufgeführt. Nicht als meine!

Übrigens wurde ich auch am nächsten Tag von der Anruferin aufgesucht. Es war ein völlig gleichgültiges und in keiner Weise Rücksicht nehmendes Verhalten, was ich in diesem Moment auch noch ertragen musste. Die auch ältere Frau sprach davon, dass auf mich ein weiterer Schlag kommen könnte. Dass ich das nicht überleben würde. Dann müsste die Wohnung geräumt werden. Um das finanziert zu haben, müsste ich 1.000 Euro an sie vorab überweisen. Diese Kaltschnäuzigkeit dieser älteren Frau hat mich zutiefst getroffen. Damit habe ich von ihr auch nicht gerechnet. Darauf zu argumentieren, war mir nicht möglich. Überwiesen habe ich das nicht!

Aber dass ich noch lebte, das sollte schon geändert werden. Diese Meinung vertraten der Kinderschänder und seine Frau, so wie auch die Geliebte mit dem Mörder und ihrem Ehemann. Und entsprechend war die Vorgehensweise dieser Beteiligten.

Das ich traumatisiert bin, dürfte Dir klar sein. Dazu kommt auch noch das, was ich mit einem Zitat erkläre: »Bei einer Hirnblutung verstirbt etwa jede fünfte betroffene Person binnen eines Tages. Die Sterblichkeitsrate innerhalb von 30 Tagen liegt bei etwa 40 Prozent. Nach einem Jahr sind etwa 50 Prozent der Patientinnen und Patienten nicht mehr am Leben«. Zitatende

Nach einem Jahr lebte ich noch immer. Darum wurde vermutlich auch der Prozess angestrebt, als dieser Anwalt des Kinderschänders und seiner Frau gegen mich mit einer Klageschrift beim zuständigen Gericht einreichte. Darin erwähnte er die Vermieterin, als Zeugin für seine Mandanten, ausgerechnet die Frau, die mich angerufen hatte, als sie sah, als der Kinderschänder und seine Frau Filme von ihren Enkeln gemacht hat.

Die haben nicht aufgehört, die werden auch nicht aufhören! Es dürfte wirklich den letzten klar sein, dass von dem Kinderschänder und seiner Frau missbrauchte Kinder keine Chancen gegen die haben, nach wie vor nicht …«

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Schade:













Der 6. Kriminalroman, der in »Ich-Form« entsteht, der als Münsterland-Kriminalroman auf wahren Begebenheiten basiert.

2. Leseprobe: Das missbrauchte Kind

3. Leseprobe: Der Pädophile, das Elefantengedächtnis und das missbrauchte Kind

4. Leseprobe: Der Kinderschänder, seine Frau und deren Anwalt

5. Leseprobe: Al Capone, der Kinderschänder und deren Anwälte

6. Leseprobe: Die Macht der Kinderschänder

 7. Leseprobe:  Ein Auto, ein Unfallbetrug, der Kinderschänder und sein Anwalt

8. Leseprobe: Der Anwalt, sein Kinderschänder und die Kirche

9. Leseprobe: Der Anwalt, der Kinderschänder und der Mörder

10. Leseprobe: Die Art der Gewalt des Kinderschänders


12. Leseprobe: Die Anwälte von Mörder und Kinderschänder …

13. Leseprobe: Der Kinderschänder und sein Anwalt …

»Der Mörder und der Kinderschänder«

Leseprobe: Die Anzeigen und die Folgen …

Leseprobe: Der Schläger und der Kinderschänder


»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
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