Sonntag, 28. Juni 2026

14. Leseprobe: Die Geliebte des Mörders und der Anwalt

zumindest von dem Rollator konnte ich mich trennen

»… Es war schwierig, mich mitzuteilen. Zudem schränkte Corona deutlich Kontakte in der Zeit ein. Aber telefonisch war das möglich. So konnte ich, zumindest während der Reha-Zeit, angerufen werden. Mich rief Viola an, die Tochter des Mörders aus dessen erster Ehe, sie hat mit Elisabeth gesprochen. Viola erzählte natürlich umgehend von dem Gerichtstermin, der bereits aus ihrer Sicht schon einen Monat zurücklag. Eben in der Zeit, als ich auf Leben und Tod in einer Klinik lag.  

Es war wohl davon ausgegangen, dass die Geliebte das Vermögen des Mörders verwaltete, während er die Zeit im Gefängnis verbringen musste. Darum konnte Viola sie verklagen, sie besaß einen Vollstreckungstitel, und damit eben auch eine öffentliche Urkunde. Von Elisabeth wusste ihr Anwalt und sie kurz vor dem Termin zu dem Prozess beim Landgericht, dass ich nicht als Zeugin daran teilnehmen konnte. Das wurde dann auch von Violas Anwalt vorgetragen. Merkwürdig war schon, dass selbst dort von einem Schlaganfall bei mir die Rede war. Komisch kam es Viola schon vor, dass die Geliebte so gelassen mit ihrem Anwalt erschienen war und auch auf die Mitteilung so ruhig reagierte. Sofort meinte sie, dass dann auch der Termin platzen müsste. Begleitet war sie außerdem von ihrem Ehemann und von dem Mörder.  

Der Richter sah das anders. Schließlich lag eine schriftliche Erklärung mit Unterschrift von mir vor. Das würde reichen. So sollte sie sich überlegen, an Viola 25.000 Euro zu zahlen. Zudem natürlich die entsprechenden Kosten, die eine solche Veranstaltung bei Gericht kosten würde. Viola erzählte, dass die Geliebte des Mörders bei dieser Überlegung mit ihrem Ehemann und dem Mörder eine Rücksprache nahm. Das hätte sie so erfreut, dass der Mörder, schließlich ihr Vater, vor dem Gerichtssaal herumbrüllte, die Geliebte dazu nichts mehr sagte, aber die Kosten übernehmen musste. 

Viola jubelte.  Aber erhielt nur einen Bruchteil ihrer Forderungen von der Geliebten ihres Vaters. Darum wollte sie natürlich auch weitere Forderungen mit Hilfe des Gerichtsvollziehers eintreiben. Zu tun haben diese Leute mehr als genug. Ebenso die entsprechenden Anwälte. Die Geliebte des Mörders war natürlich vorher schon sauer, dass sie an der Sportgruppe nicht mehr teilnehmen durfte. Dafür gab es das, dank ihres Engagements, nicht mehr. Das 39. und dann folgende 40. Jahr konnten nicht mehr von mir durchgeführt werden.  Wenn diese Geliebte nicht mehr mitmachen durfte, sollten das auch andere Frauen nicht mehr können. So einfach war das für sie.

In der Zeit wusste ich, dass ich nur einen Schlag erhalten, der dafür ein gezielter Schlag war. Eine einfache Ohrfeige mit einer geöffneten Hand, kann bei dem richtigen Treffen auch mehr als einen Gehörverlust bewirken.  Es gibt und gab eine Technik, um Gegner im Nahkampf unschädlich zu machen. So gab es Krieger, die es schafften, mit einer Ohrfeige ein Pferd stürzen zu lassen und damit den Feind gleich mit, was der mit seinem Leben bezahlen musste. Das konnte passieren, wenn man sich mit Kriegern der osmanischen Armee anlegte. Darum auch so diese Form der Ohrfeige, die verboten ist! Eigentlich der perfekte Mord. Denn es wirkte die flache Hand zu einem Überdruck im äußeren Gehörgang, die Luft wird von außen gegen das Trommelfell gepresst. Das platzt und führte zu einer Schädelinnenraumblutung. Nicht viel wies darauf hin, dass es sich überhaupt um einen Mord handelte. Als Zeuge lebt man gefährlich!

Der Mörder war sich vorher sehr sicher und darum teilte er seine Ansicht mit seiner Geliebten. So war er sich völlig sicher, dass ich den Schlag von ihm nicht überleben dürfte, dank seiner Ansicht zu seinen »Endlösungen«. Damit dürfte der Gerichtstermin einfach platzen, bei dem Termin, bei dem es um sein Geld gehen würde. Was er allerdings nicht wusste: er hatte einfach nur das falsche Ohr bei mir erwischt. Die Frau des Kinderschänders wollte eine eigene Meinung dazu haben, schließlich war sie diesbezüglich von dem Mörder überzeugt worden, dessen Geliebte unterstützte sie ebenfalls. Sie war sich absolut sicher, dass ich nicht mehr zurückkommen würde. Dass ich entweder sterbe, oder, wenn überlebe, in einem Heim lande. Die Wohnung wird auf jeden Fall frei werden. Da war sie sich sicher und schockte damit die Nachbarn.

So versuchte ich, Viola eben diese schwere Körperverletzung an mir klar zu machen. Erschreckend war schon für mich, als mir Viola erklärtet, dass ihr Vater mit dem Kinderschänder und dessen Frau, die sie als asoziale Personen bezeichnete, keine Kontakte haben würde. Zudem wäre von mir schon schriftlich etwas Brauchbares erstellt worden, darum wäre für weitere Aktionen von mir nichts mehr nötig. Worauf auch ich wirklich keinen Kontakt mehr zu Viola wollte, was ich irgendwann auch schaffte.  

Den Anschlag habe ich überlebt und damals auch darauf bestanden, die Wohnung weiter zu nutzen, auch weiter dort zu wohnen, obwohl es dort eigentlich keine Sicherheit mehr für mich gab. In diesem Ort, der mir vorher viele gute und schöne Dinge bot, aber dann später für mich auch das Schlimmste vorwies, eben den Kinderschänder und dessen Frau, die direkte Nachbarn wurden. Darum wirst Du auch verstehen, was kurz nach meiner Ankunft dort passiert ist. Damals erfuhr ich vorab, dass beide eine Art Urlaub zur Nordsee angetreten haben. So blieben mir noch ein paar Tage Zeit auch, um Elisabeth inständig um Hilfe zu bitten.  Entnervt gab diese der Bitte nach, aber sie ging davon aus, dass ich meine Situation völlig falsch einschätzten würde. 

Es war an einem Sonntag, als das Ehepaar zurückgekommen war. Elisabeth klingelte bei ihnen. Gut gelaunt öffnete die Frau des Kinderschänders die Wohnungstür. Nach dem Tagesgruß teilte Elisabeth mit, dass ich wieder zurück sei, dann wollte sie darauf hinweisen, dass auf keinen Fall die beiden Kontakte zu mir aufnehmen sollten. Wobei sich Elisabeth später sicher war, dass sie den Satz nicht zu Ende bringen konnte. 

Die Frau schrie, schrie in meine Richtung, versuchte, sich auf mich zu stürzen, wurde von Elisabeth davon abgehalten und sie schrie weiter. Mittlerweile war der Kinderschänder aus der Wohnung gekommen, stand neben seiner schreienden Frau und, blass im Gesicht, blickte er hasserfüllt zu mir. 

Wir flüchteten in die Wohnung. Die Tür wurde sofort geschlossen und von mir abgeschlossen. Die Frau des Kinderschänders schrie noch immer, sie trat gegen die Wohnungstür, sie schlug mit den Fäusten dagegen. Elisabeth rief, dass sie die Polizei rufen will. Das schien sie nicht zu stören. 

Elisabeth war der Meinung, dass die Tür stabil sei und sicher nicht einzutreten sei. So schlug sie das Wohnzimmer vor, um dort auch auf den Sesseln Platz zu nehmen. Beide schwiegen wir. Mir wurde übel. Irgendwann hörte das Geschrei auf. Gezittert habe ich am ganzen Körper, ich fühlte Hilflosigkeit und Ohnmacht, ich musste weinen. Mein Telefon klingelte, Elisabeth nahm den Hörer ab. Wobei sie kaum etwas sagen konnte und zu dem auch kaum verstand, was die Vermieterin mitteilte. Sie schien vermutlich in Kenntnis gesetzt worden zu sein, dass ich sowohl überlebt habe, als auch die Wohnung von mir wieder genutzt wurde. Elisabeth dürfte mit solchen Reaktionen nicht gerechnet haben. Sie beendete das Telefonat.  

Dann stand Elisabeth auf und ging zur Wohnungstür. Sie würde am nächsten Tag die Polizei aufsuchen um dort die ganze Angelegenheit zu melden, was sie auch tat, mit meiner Begleitung. Durch dieses Verhalten von diesen Nachbarn war auch Elisabeth klar, dass ich auf mich achte, auch, dass den beiden weiteren Mietern des Hauses dieses Geschehen mitgeteilt werden muss. 

Als Elisabeth das Treppenhaus betrat, sah sie beide nahe ihrer Wohnungstür stehen, die offensichtlich gewartet haben und umgehend auf böse Art und Weise sie angingen. Sie drohten gerichtliche Konsequenzen gegen Elisabeth. Genau diese Formulierung benutze der Anwalt des Kinderschänders und seiner Frau bei einem Schreiben, das Elisabeth Tage später erhielt. Er erteilte Elisabeth Hausverbot über das Haus, das ich und auch seine Mandanten bewohnten. Wobei er über seine Kanzleiräume jederzeit Hausverbot erteilen kann. Aber nur dann, wenn es seine eigenen sind. Also einfach: Wer Hausverbot will, muss Hausrecht haben! Weil er das nicht hatte, kam natürlich eine zornige Mitteilung von Elisabeth an diesen Anwalt des Kinderschänders. Zudem teilte sie dem Anwalt mit, dass seine Mandanten damit rechnen müssen, dass sie gegen beide vorgehen wird, falls die es wieder wagen sollten, ihr eine Unfallflucht anhängen wollen. Mit dem Schreiben hat der Anwalt Elisabeth später tatsächlich als Zeugin in seiner Klageschrift aufgeführt. Nicht als meine!

Übrigens wurde ich auch am nächsten Tag von der Anruferin aufgesucht. Es war ein völlig gleichgültiges und in keiner Weise Rücksicht nehmendes Verhalten, was ich in diesem Moment auch noch ertragen musste. Die auch ältere Frau sprach davon, dass auf mich ein weiterer Schlag kommen könnte. Dass ich das nicht überleben würde. Dann müsste die Wohnung geräumt werden. Um das finanziert zu haben, müsste ich 1.000 Euro an sie vorab überweisen. Diese Kaltschnäuzigkeit dieser älteren Frau hat mich zutiefst getroffen. Damit habe ich von ihr auch nicht gerechnet. Darauf zu argumentieren, war mir nicht möglich. Überwiesen habe ich das nicht!

Aber dass ich noch lebte, das sollte schon geändert werden. Diese Meinung vertraten der Kinderschänder und seine Frau, so wie auch die Geliebte mit dem Mörder und ihrem Ehemann. Und entsprechend war die Vorgehensweise dieser Beteiligten.

Das ich traumatisiert bin, dürfte Dir klar sein. Dazu kommt auch noch das, was ich mit einem Zitat erkläre: »Bei einer Hirnblutung verstirbt etwa jede fünfte betroffene Person binnen eines Tages. Die Sterblichkeitsrate innerhalb von 30 Tagen liegt bei etwa 40 Prozent. Nach einem Jahr sind etwa 50 Prozent der Patientinnen und Patienten nicht mehr am Leben«. Zitatende

Nach einem Jahr lebte ich noch immer. Darum wurde vermutlich auch der Prozess angestrebt, als dieser Anwalt des Kinderschänders und seiner Frau gegen mich mit einer Klageschrift beim zuständigen Gericht einreichte. Darin erwähnte er die Vermieterin, als Zeugin für seine Mandanten, ausgerechnet die Frau, die mich angerufen hatte, als sie sah, als der Kinderschänder und seine Frau Filme von ihren Enkeln gemacht hat.

Die haben nicht aufgehört, die werden auch nicht aufhören! Es dürfte wirklich den letzten klar sein, dass von dem Kinderschänder und seiner Frau missbrauchte Kinder keine Chancen gegen die haben, nach wie vor nicht …«

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Schade:













Der 6. Kriminalroman, der in »Ich-Form« entsteht, der als Münsterland-Kriminalroman auf wahren Begebenheiten basiert.

2. Leseprobe: Das missbrauchte Kind

3. Leseprobe: Der Pädophile, das Elefantengedächtnis und das missbrauchte Kind

4. Leseprobe: Der Kinderschänder, seine Frau und deren Anwalt

5. Leseprobe: Al Capone, der Kinderschänder und deren Anwälte

6. Leseprobe: Die Macht der Kinderschänder

 7. Leseprobe:  Ein Auto, ein Unfallbetrug, der Kinderschänder und sein Anwalt

8. Leseprobe: Der Anwalt, sein Kinderschänder und die Kirche

9. Leseprobe: Der Anwalt, der Kinderschänder und der Mörder

10. Leseprobe: Die Art der Gewalt des Kinderschänders


12. Leseprobe: Die Anwälte von Mörder und Kinderschänder …

13. Leseprobe: Der Kinderschänder und sein Anwalt …

»Der Mörder und der Kinderschänder«

Leseprobe: Die Anzeigen und die Folgen …

Leseprobe: Der Schläger und der Kinderschänder


»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook

Sonntag, 21. Juni 2026

13. Leseprobe: Der Kinderschänder und sein Anwalt …

die ich auch irgendwie überleben konnte

Leseprobe: »… Es war ein Schlag, diese Ohrfeige, die ich überlebte. Die Gedanken darüber, dass versucht wurde, mich zu töten, was nicht gelungen ist. Erinnern konnte ich mich an kurze Momente, in denen ich klar erkannte, dass ich noch lebe. Das klingt auch merkwürdig, war aber für mich, in diesen Momenten, ganz wichtig. Denn es war auch da, diese Art von Wissen, dass es nicht geschafft worden ist, mich umzubringen. Doch, es war da ein Wort, eines, das ich hörte, eines, was mich begleitete, wenn ich kurz wach wurde: »Verrecke!«. Eine von den vielen Drohungen, die ich eh nicht beweisen konnte. So einfach ist es für Pädophilen, deren Frauen und auch Mördern mit Anhang.

Kurze Momente bekam ich nach der Tat, begann, als ich von Sanitäter in den Rettungswagen gebracht worden bin. Elisabeth, die mich erst am Tag danach gefunden hat, stand zusammen mit Micha dann nahe mir auf dem Weg. Da erinnere ich mich an das Entsetzen der Blicke der Beiden. Mein Gefühl in dem Moment war, Elisabeth wird sich kümmern. Auf die konnte ich mich auch verlassen.

Scheinbar bin ich irgendwann wieder für Momente mit Bewusstsein erwacht. Es klang irgendwie, dabei für mich viel zu laut, nach einer Art Musik, irgendwie nach Klänge und dazu lautes Geschrei, das nicht mir galt. Wenn ich das überdenke, so muss ich tatsächlich auf einer Intensivstation gelegen haben. Das furchtbare Dröhnen kam aus meinem angeschlagenen Ohr. Natürlich auch in Verbindung mit meinem Tinnitus. Es war auch wirklich nur ein kurzer Moment bis wieder für mich die Dunkelheit, und damit absolute Ruhe, eintrat.

Es war ein anderer Raum, in dem ich später kurz wach wurde. Das Bett muss nahe zum Fenster gestanden haben. So konnte ich nach draußen schauen. Es war der blaue Himmel mit nur einige Wolken zu sehen. Die Sonne schien, das Fenster lag vermutlich in der Nordseite des Krankenhauses, in dem ich mich sicher befand. Meinen Blick führte ich zur anderen Seite, es waren weitere Betten, in denen schlafende Menschen lagen. Die Zimmertür war auf, auch gab es viele Fenster, durch die gesehen werden konnte.

Es war ein Mann, vermutlich ein Pfleger, vielleicht auch ein junger Arzt, der in dem Moment für mich zu sehen war. Irgendwie schrie ich nach ihm, ich versuchte mich aufzuheben. Es gelang mir, mitsamt den Kabeln der Medizingeräte, mit denen wohl auch mein Arm vernetzt war, mich zum Ende des Bettes zu bewegen. Dort hielt ich mich fest an der Griffstange, die sich dort befindet. Meine Beine waren gebeugt, mein Anblick schien dem jungen Mann der mich so vorfand, zum Lachen zu bringen. So habe ich versucht, ihm etwas mitzuteilen. Der Satz war für mich klar. So wollte ich ihm sagen, dass ich angegriffen worden bin. Dass mich ein Schlag an einem Ohr getroffen hat. Das Ohr wäre doch ganz dick geschwollen und geblutet hat es auch etwas.

Er lächelte mich weiter an, so, wie ein Mensch ein kleines Kind anlächelt, wenn es brabbelt und damit Menschen zum Lächeln bringt. Für mein Gefühl wurde das Erkennen richtig hart, denn ich merkte, dass ich keine Worte mehr herausbringen konnte. Es war nicht so, dass ich Worte nicht finde, mir ist das richtige Sprechen irgendwie zerschlagen worden. Immerhin lebte ich noch. Aber wieder überkam mich die Resignation. So gab ich auf und verlor mich in der Finsternis.

Irgendwann erwachte ich in einem Raum, in dem ich alleine lag. Der Blick aus dem Fenster ließ mich erkennen, dass so etwas wie Schnee und damit Kälte auf mich wirkte. Dort fühlte ich mich so alleine gelassen. Weiter später, war ich woanders abgelegt worden. Die Menschen, die neben mir lagen, lebten und waren wach. Mir ist dort etwas Peinliches passiert. Vor mir stand ein Glas, scheinbar mit Wasser gefüllt. Das habe ich wohl umgeschubst. Das machte mich wach, es war mir unangenehm, das wollte ich auch sagen, aber wieder mit dieser vermutlichen frühkindlichen Sprache. Diese Lallphase fing an, mich richtig zu Nerven.

Es war eine schwere Verletzung, an der Seite meines Kopfes, dort, in der mir vor vielen Jahren mit Gentamicin der innere Gehörgang platt gelegt worden wurde. Darum bekam ich auch keine Morbus Menière Anfälle mehr. Das schien mir in dem Fall das Leben gerettet zu haben. Diese Hälfte des Gehirnes befand sich durch den Schlag in einer Hirnblutung. Mir drohte eine schwere Schädigung des Hirngewebes. Darum brauchte ich dieses extrem viele Schlafen, das musste sein, damit von mir repariert werden konnte, was Täter verursacht haben. Was wund war, musste heilen. Das braucht Zeit.

Irgendwann wurde ich in einem Krankenwagen zu dem Hospital meines Ortes gebracht. Dort sollte ich wohl in eine Art Warteaufenthalt gestellt werden. Es war auch schwierig, über mein weiteres Leben entscheiden zu müssen, immerhin konnte ich nicht deutlich sprechen, auch nicht richtig schreiben und ich saß in einem Rollstuhl. Gedacht wurde vorher schon von dem Täterkreis, alternativ bei meinem Überleben, dass ich dafür in einem Pflegeheim enden müsste. So wurde erzählt. Diesen Gefallen wollte ich den Tätern aber nicht machen. Jetzt hatte in dieser Zeit außerdem Corona viele im Griff. Es hat sich irgendwie auch angeboten, mich in eine Art Reha abzulegen. Wobei, zu der Zeit war ich aus dem Rollstuhl raus und auch diese Lallphase schien ich ebenfalls überbessern zu wollen. Wobei mir die HNO-Ärztin, sozusagen als Fachfrau, viel später erklärte, dass bei mir einfach nur das falsche Ohr erwischt wurde. Den Schlag auf das andere Ohr hätte ich nicht überlebt.

Warum ich Dir diesen Teil auch so ausführlich erzählen wollte. Nun, es geht um diesen Anwalt. So sehe ich auch darin natürlich ein persönliches Dilemma. Denn zum einen konnte ich diesen Mordversuch nicht nachweisen. Insofern dürfte dieser Versuch sozusagen als ein fast perfekter Mord bezeichnet werden. Zum anderen hat es in Folge bereits weitere eher leichtere, und darum gescheiterte, Mordversuche an meiner Person gegeben. Warum es nicht funktionieren konnte, dürften diese Täter noch nicht herausbekommen haben. Das ist auch gut so. Dann haben wir das weitere missbrauchte Kind, dass ich später mit dem Kinderschänder gesehen habe.

Angeschlagen war ich bereits, gesehen worden dürfte ich auch sein. Was mir von dem Anwalt vorab bereits als Drohung mitgeteilt wurde, dass die von mir informierten Polizeibeamte in Erwägung ziehen könnten, mich einer amtsärztlichen Untersuchung zuzuführen, schien denen nicht reichen zu können. Was nur ein Bruchteil dieser Aktivitäten des Anwaltes war. Umsonst hat er das nicht gemacht. Und das plante er auch weiter gegen mich zu tun.

Darum war es ganz wichtig für mich, um diesen Kinderschänder und seiner Frau einen großen Bogen zu machen. Angegriffen wurde bereits Micha von ihm.

Diese Anzeigen und auch dann dieses Gerichtsverfahren gegen mich muss ich ausführlich erklären. Was ich aber unbedingt jetzt schon schreibe ist das, was dieser Anwalt als Beweis gegen meine schwere Körperverletzung an dem Kinderschänder bei Gericht vorgelegt hat. Dieser Absatz, der von dem Anwalt des Kinderschänders, bestimmt auch von dessen Enkeltochter, formuliert wurde und als Strafbefehl gegen mich auf den Weg gebracht worden ist, muss ich Dir unbedingt mitteilen: 

Die Antragsgegnerin (also ich) musste sich aufgrund eines erlittenen Schlaganfalles vorrübergehend in Krankenhausbehandlung begeben. Aufgrund dieses Umstandes konnte diese die Antragssteller (der Kinderschänder) in diesem Zeitraum nicht erneut persönlich angreifen ...«

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Schade:













Der 6. Kriminalroman, der in »Ich-Form« entsteht, der als Münsterland-Kriminalroman auf wahren Begebenheiten basiert.

2. Leseprobe: Das missbrauchte Kind

3. Leseprobe: Der Pädophile, das Elefantengedächtnis und das missbrauchte Kind

4. Leseprobe: Der Kinderschänder, seine Frau und deren Anwalt

5. Leseprobe: Al Capone, der Kinderschänder und deren Anwälte

6. Leseprobe: Die Macht der Kinderschänder

 7. Leseprobe:  Ein Auto, ein Unfallbetrug, der Kinderschänder und sein Anwalt

8. Leseprobe: Der Anwalt, sein Kinderschänder und die Kirche

9. Leseprobe: Der Anwalt, der Kinderschänder und der Mörder

10. Leseprobe: Die Art der Gewalt des Kinderschänders


»Der Mörder und der Kinderschänder«

Leseprobe: Die Anzeigen und die Folgen …

Leseprobe: Der Schläger und der Kinderschänder


»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook

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