… Irgendwann fliegt alles auf, das wünsche ich mir auch hier…
»… Vieles aufzuarbeiten muss sein. Besonders deshalb,
weil ich wohl sagen muss, das sagen übrigens viele aus meinem Umfeld, das mich ganz
viele Dinge traumatisiert haben. Darüber zu sprechen, tut mir gut. Wobei sich
meine Sprache, nach wie vor für mich, nicht so positiv gestaltet. Darum nutze
ich das Schreiben. Und damit auch das Mitteilen. Weil ich mir einbilde,
dass alles irgendwann, wirklich hier und das auch für mich wichtig,
einfach auffliegt. Dann kann selbstverständlich plötzlich geschockt gesagt
werden: »Wie konnte das passieren!« Das ist wohl so üblich.
Dann könnte auch, wie bereits durchaus schon die Presse
usw. mitteilt, dass der Täter seine Opfer mit einem Fahrdienst bringen lassen
ließ. Ebenso, wie es hier gemacht wird. (
Text ergänzen hier 2. Leseprobe)
Auch natürlich, dass ja auch die Opfer damit unter Druck
gesetzt worden sind, auch, dass sie vermutlich nicht in den Himmel kommen, wenn
sie diese »Geheimnisse« anderen mitteilen. (Text ergänzen)
Von einem »Netzwerk« wird berichtet.
Darum sollte ich schon diese Hintergründe, die es für
mich gab und noch gibt, einfach hier aufarbeiten. Denn es gab natürlich
entsprechenden Reaktionen, die einen Anwalt dazu motivierten, entsprechend
schützend vor seine Mandanten stellte. Was im Grunde genommen auch für
Pädophilen Sinn gibt. Es hatte ja ein »Ereignis« gegeben. (Text ergänzen)
Diesen Nachbar Emil aus dem Haus, in dem ich auch wohnte,
hatte ich quasi frisch erwischt. Er hat wohl nicht mit mir gerechnet. Es
passierte draußen und ich stand plötzlich neben ihm. Es schien in dem Moment,
dass er mich nicht wahrnahm. Er war beschäftigt mit dem Knaben, der Junge der
neuen Nachbarn von nebenan. Der sah mich an und grinste.
Emil hielt den Jungen mit einem Arm fest an sich. Die
andere Hand streichelte den Kopf des Knaben. So konnte ich auch Emils Hüfte
sehen, die sich rhythmisch am Körper des Kindes bewegte. Doch, er sprach in dem
Moment zu dem Kind und ich konnte es hören. Er sprach, dass beide »Geheimnisse«
haben und der Junge niemanden davon erzählen darf. Und der Knabe grinste mich noch dabei an.
Irgendwie bemerkte mich Emil, ließ den Jungen los, drehte
sich förmlich weg von dem Knaben und gab eine Art lachen von sich ab. Der Junge
drehte sich ebenfalls ab und huschte flott Richtung Nachbarhaus. Genauso schnell
verschwand Emil fast schon rennend zu dem Wohnhaus.
Und ich stand wie festgefroren an der Stelle, wusste nicht mehr, warum ich es vorhin so eilig hatte. Ein Gefühl machte sich in mir
breit, als wollte sich mein Magen umdrehen. Es fühlte sich an, als wenn ich
erbrechen muss. Dass ich diese Situation nicht für mich behalten konnte, war
mir klar. (Text ergänzen)
Emil war und ist nicht schlau, ganz im Gegensatz. So habe
ich schon festgestellt, dass er nicht richtig lesen und schreiben kann. Aber er
war und ist gerissen, das hat er bereits deutlich gezeigt. So gab es für mich
Sinn, mit den Eltern des Jungen einfach ein kurzes Gespräch zu führen. Das nahm
ich mir vor. Wobei sich tatsächlich etwas später andere darum kümmerten, was
ich auch besser fand.
Es war auch der längste Tag des Jahres und ich saß auf
der Terrasse und wollte diesen einfach nur genießen. Der Knabe nebenan war mit
seinen Eltern im Garten und alle waren auch sehr laut. Es wurde spät, ich war
kurz in der Küche und kam wieder zurück. Es war ruhig geworden. Seine Eltern
dürften ihn wohl endlich in sein Bett gebracht haben, dachte ich. So setzte ich
mich wieder in meinen Gartensessel und sah entspannt in Richtung des
Innenhofes. Dort konnte ich den oberen Teil des Bereiches von Emil betrachten. Er
stand dort. Rhythmisch, diesmal ohne Begleitung, bearbeitete er sehr intensiv
scheinbar das Teil, das sich üblicherweise vorne in seiner Hose befindet.
Emil sah widerlich aus. Er war wieder, wie eigentlich
immer, betrunken. Er schwitzte, stöhnte und üblicherweise wird ein solches
Verhalten als sich selbst befriedigen, onanieren, masturbieren bezeichnet.
Dabei war er schon als alter Mann zu bezeichnen. Maximal 30 Sekunden benötigte
er wohl zum Schluss seines Tuns. Ich schrie, auch noch, als Emil es geschafft
und die Flucht ergriffen hat. Wobei es für ein solches Tun in der
Öffentlichkeit ohne Absprache glatt als Exhibitionismus bezeichnet wird. Da war
ich mir schon sicher.
Was mich zudem schockte, war der Bereich an dem Zaun, der
sich im Innenhof befand. Ein Bereich war von Abdrücken seiner Schuhe
ausgefüllt. Natürlich hätte es sein können, dass Emil sich für die junge Frau
Nachbarin interessierte. Allerdings war ich mir sicher, dass er dort den
Knaben betrachten und in sich dabei viele Gefühle erwecken würde.
So tat ich das, was eigentlich in solchen Sachen gemacht
werden soll. Ich rief die Polizei, machte eine Anzeige und habe dabei wirklich
gedacht, alles richtig gemacht zu haben. Dabei hätte ich, eigentlich besser
umgehend, mich nach einer neuen Bleibe in einem anderen Ort umsehen sollen.
Natürlich dachte ich wirklich, dass ich in diesem Moment, eine richtige
Entscheidung getroffen zu haben. Es wurde das getan, was zu tun war und
jetzt auch noch ist, wenn solche Dinge geschehen, meine ich. (Text ergänzen)
Kurz danach rief mich eine Nachbarin an, bat mich, in den
Garten zu gehen. Ihre Enkel waren bei ihr zu Besuch. Die planschten nackend in einem
kleinen Wasserpool, der in ihrem Garten stand. Es war halt ein heißer Tag und
die Kinder haben Spaß im Wasser. Sie selbst befand sich in ihrem Haus in dem
ersten Stock und dort auf dem Balkon. Von dort aus konnte sie blicken, sowohl
in ihren Garten, als auch in den Garten von Emil und Wanda. Die Beiden standen
in der Tat nahe am Ende ihres kleinen Gartens, wobei Emil nur mit einer
Unterhose bekleidet war. Wieder schien ihm sein Geschlechtsorgan sehr wichtig
gewesen zu sein. Eine Hand war ihm dabei behilflich. Irgendwie wirkte Wanda,
als würde sie ihren Ehemann dabei filmen. Sie hielt entsprechend eine Art
Kamera, es konnte auch ihr Handy gewesen sein.
Dieses Telefonat entwickelte sich natürlich auf andere
Art und Weise. Irgendwie entwickelte es sich zu einem Geschrei von Garten zu
Balkon. Wanda lief zurück zur Terrasse, sie war schnell nicht mehr zu sehen.
Emil zog sich auch zurück, dabei wieder wie bei einer Flucht. Es war halt
seine Art, wenn er erwischt wurde. (Text
ergänzen)
Das Telefonat wurde dann wieder im Wohnzimmer weitergeführt.
Ich erzählte von der Anzeige und bat natürlich, dass auch dieses Ereignis der
Polizei mitgeteilt werden sollte. Daran hatte die Großmutter kein Interesse,
aber etwas passieren sollte schon. Es war wohl so, dass ich Schreiben erstellen
sollte, die auch auf schwerwiegende Vertragsverletzungen hinweisen. Das würde
eher wirken, als eine Mitteilung an die Polizei. (Text ergänzen)
Zudem sollte auf die Störung des Hausfriedens und
Pflichtverletzungen hingewiesen werden. Natürlich musste eine entsprechende
Abmahnung folgen. Was ich natürlich brav erfüllte.
So schrieb ich, druckte die Schreiben zweimal aus, holte
die entsprechende Unterschrift der Großmutter, wurde gelobt für mein Tun, ließ
ein Schreiben zurück, warf das andere Schreiben in einen Umschlag und warf das
in den Briefkasten von Wanda und Emil. Was ich natürlich zweimal machte, auch gleichzeitig darauf hinwies, dass für das dritte Schreiben ein Anwalt
tätig werden sollte. Was auch passierte. Jedoch nicht einer der Großmutter.
Wanda und Emil hatten einen Anwalt, der sehr engagiert ihre Interessen
vertrat. Wie sich später herausstellte, die Enkelin der Beiden, die in der
Kanzlei beschäftigt ist, in der der Anwalt beschäftigt war. Von ihr bekam ich eine drohende Mail, von dem Anwalt, nicht nur ich, drohende Schreiben.
Darauf wurde die Angelegenheit für die Großmutter als
erledigt betrachtet. Sie teilte mir mit, dass sie sich aus der ganzen
Angelegenheit heraus begeben würde. Allerdings führte diese Einstellung in der
folgenden Zeit bei mir zu fatalen Konsequenzen ... (Text ergänzen)«
»Der Mörder und der Kinderschänder«
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.
»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
Bei Thalia und