Sonntag, 1. November 2026

30. Leseprobe: Der Anwalt, der Kinderschänder und die kluge Moral …

… oder auch meinen, nur die Hälfte der Taten glauben zu müssen …

»… Oberflächlich betrachtet dürfte es Sinn geben, nicht alles zu glauben, was man so hört. Zumal sich »Glaubende« schnell auch dann gerne moralisch aufführen. Wer das meint, sollte auch schon ehrlich, hilfsbereit sein, vor allem sollte dann nicht gelogen werden. Sonst wird von den »Moralbezogenen« schnell gerade das Gegenteil getan, um sich dann voran zu bringen. Ein Betrachter ist darum gut beraten, um nicht so wie ich auch, irgendwie in einen Mühlstein der Justiz zu geraten, in einen zermürbenden Apparat um dort irgendwie auch zerrieben zu werden. Was ein Kinderschänder mit seiner Schänderin und dem Anwalt so fast gelingen konnte, der letzteres sich doch sehr intensiv mit der Justitia und damit mit dem Sinnbild für die Gerechtigkeit darstellte, vielleicht sogar noch kann. Glauben ist nicht wissen, so denke ich eigentlich und trotzdem ist es mir passiert, eben mit dem erfahrenen Wissen auch dann handeln zu müssen. Quasi dumm gelaufen, für mich.

Nun ist mir der Anwalt nie persönlich begegnet. Aber aus meiner Sicht der Dinge ist er nicht schlau wie ein Fuchs, er ist ein Fuchs. So ist es für mich einfach zu beschreiben, so verschmilzt sich das miteinander. Das brauchen Pädophile auch. Jetzt will ich dir das erklären, so wie ich es sehe. Wenn ein Kinderschänder vor einem Gericht steht, wo diese Täter auch hingehören, steht ihnen ein Anwalt/in, quasi als Verteidiger/in, sogar als Pflichtverteidiger/in, zu. »Wat mutt, dat mutt«. In meinem Fall, was vielleicht fast schon üblich ist, hat der Anwalt engagiert etwas gegen mich unternommen, weit vor einem drohenden Prozess für seine Mandanten. Wobei er eigentlich ganz am Anfang noch nicht gegen mich tätig wurde.

Erzählt habe ich dir das ja schon. Damals habe ich den Kinderschänder erwischt. Sozusagen wurde ich »Wissende«. Vor dem Haus, auf dem Parkplatz und doch durch Fahrzeuge versteckt, habe ich seinerzeit den Kinderschänder erwischt. Er war mit einem Jungen beschäftigt. Er hielt das Kind mit einem Arm fest an sich. Die andere Hand streichelte über den Kopf des Knaben. Seine Hüfte konnte ich ebenfalls sehen, die sich rhythmisch am Körper des Kindes bewegte. Er sprach auch zu ihm, ich konnte es hören, er sagte, dass beide jetzt »Geheimnisse« haben und er niemanden davon erzählen darf. Als der Kinderschänder mich dann doch sah, lies er den Jungen los, drehte sich förmlich weg von dem Kind und gab eine Art lachen von sich. Der Junge drehte sich ebenfalls und huschte flott Richtung Nachbarhaus, da, wo er damals wohnte. Genauso schnell verschwand der Kinderschänder, und das war fast schon rennend, zu dem Wohnhaus.

Kurz darauf konnte ich ihn im Innenhof erleben. Dort stand er. Rhythmisch, diesmal ohne Nähe eines Kindes, bearbeitete er sehr intensiv scheinbar das Teil, das sich üblicherweise vorne in seiner Hose befindet.  Er sah widerlich aus und war wieder, wie eigentlich immer, betrunken. Er schwitzte, stöhnte und üblicherweise wird ein solches Verhalten als sich selbst befriedigen, onanieren, masturbieren bezeichnet. Dabei war er schon als alter Mann zu bezeichnen. Maximal 30 Sekunden benötigte er wohl zum Schluss seines Tuns. Doch ich schrie, auch noch, als er es geschafft und die Flucht ergriffen hat. Wobei es für ein solches Tun in der Öffentlichkeit ohne Absprache glatt als Exhibitionismus bezeichnet wird. Da war ich mir sicher und auch das nach wie vor.

Was mich zudem schockte, war der Bereich an dem Zaun, der sich im Innenhof befindet. Ein Bereich war von Abdrücken seiner Schuhe ausgefüllt. Da war ich mir sicher, dass er von dort aus den Knaben betrachten wollte und in ihm dabei viele Gefühle erweckt wurden. 

Natürlich meinte ich, dass ich in diesem Moment eine richtige Entscheidung getroffen zu haben. Es wurde das getan, was auch zu tun war und jetzt auch noch ist, wenn solche Dinge geschehen. So dachte ich. Selbstverständlich nahmen die Experten Kontakt zu den Eltern des Knaben auf. Behutsam dürfte auch er in der Angelegenheit befragt worden sein. Der hat sicher auch von den »Geheimnissen« berichtet. Wobei mit Sicherheit diesmal der Pädophile dazu bei dem Knaben noch keine weiteren Möglichkeiten gehabt hat. Bei ihm nicht, aber dafür bereits bei anderen Kindern. So, wie zu diesem Zeitpunkt ich noch kein Opfer war, aber dafür für den Kinderschänder, seine Schänderin und später sogar für einen Mörder und einem Anwalt in anderer Art und Weise zum Opfer werden sollte und was dann, irgendwann auch, geschah.

Jetzt komme ich von Glauben und zum Wissen. Was ich also gesehen habe, war mein Wissen. Das habe ich der Polizei übermittelt. Das habe ich als meine Pflicht gesehen. Die werden ihn dazu befragt haben. Was hat er dazu gesagt. Er hat dem Kind den Schuh zugebunden oder dem Jungen ist der Teddy runter gefallen, er hat ihn aufgehoben oder noch viel besser: Er war doch überhaupt nicht zuhause, sondern einkaufen oder musste gerade dann Taxi fahren oder sowas ähnliches. Nun ist ja nicht viel passiert. Im Innenhof war er wohl, aber er hat seine Hände in den Taschen seiner Hose gehabt. Das hat er so der Polizei erklärt. Weitere Zeugen gab es nicht, so ein Kind erfindet zumeist auch sehr viel. Meine Anzeige »verlief im Sande«. Jedenfalls für die Polizei.

Mit den Nachbarn, also zu den Eltern des Jungen, habe ich keinen Kontakt gehabt. Sie auch nicht zu mir. Sie haben es nicht einmal zu einem »Guten Tag und guten Weg« geschafft. Ob es jetzt passiert ist, war ihnen egal. Aber nicht ihr Sohn. Das ist mir wohl aufgefallen, als haben sie einen unsichtbaren Strich gezogen, den ihr Sohn nicht mehr übertreten durfte. Seine Oma wohnte im ersten Stock, sie konnte ihn beobachten, wenn er auf der Straße spielte. Was sie auch tat. Wenn diese Eltern mir nur 1% von meiner Aussage geglaubt haben, so reichte es ihnen aus, einen ganz besonderen Schutz für ihr Kind auszusprechen. Der Kinderschänder kam nicht mehr an den Jungen heran. Das machte ihn sehr wütend.

Auf der Straße wohnten weitere Eltern. Mit denen konnte ich sprechen. Die haben sich bei mir bedankt, fanden eine Anzeige von mir richtig und wichtig. Sie achteten auch auf ihre Kinder und erklärten denen auch, dass es keine »Geheimnisse« einer solchen Art geben würde. Dabei bräuchten sie mit sogar ganz weit von 50% Glauben sogar noch weiter als 1% Glauben entfernt zu sein. Wenn es um Kinder geht, sollte also klug reagiert werden, selbst wenn nur die Hälfte, sogar noch weniger geglaubt wird, wenn so etwas gehört wird. Es ist eigentlich sogar egal, ob es stimmt. Wer erkennen will, welche Hälfte richtig sei, muss über Wissen verfügen. So einfach wäre es, und auch nicht nur aus meiner Sicht.

Es hätte mir vorher klar sein müssen, dass ich deshalb regelrecht dem Terror und dem Stalking durch den Kinderschänder ausgesetzt werde. Pflanzen und Blumen wurden gegiftet oder beschädigt, ebenso auch Gegenstände. So gab es Sinn, zumindest im Innenhof Kameras zu installieren. Wobei sogar diese Beweise von Taten später niemanden interessierte.

Ein weiteres Ereignis habe ich vorher etwas anders beschrieben. Zu dem Zeitpunkt habe ich darauf geachtet, um die Wohnung verlassen zu können. Dann, wenn ich sah, dass er weggefahren ist. Es war so, dass ich den Kinderschänder sah, als er zum Wochenende das Taxi in Ordnung brachte. So konnte ich sehen, dass er Kindersitze aus dem Taxi nahm und dann zum Haus trug. Dabei roch er an den Sitzen, er ließ sich Zeit, sie in das Haus zu tragen. Der Ausdruck seines Gesichtes war anders als sonst. Er wirkte verträumt, glücklich, der Duft, der auf den Sitzen nicht schwebte, sondern verbunden war mit den Sitzen. Für kurze Momente erfüllten die Sitze ihn mit Liebe zu diesem Duft der Kinder, die sie nutzen, die er selbst von A nach B brachte und dann ihren Duft zurückließen, ihn ihm überließen.

Von meinem Wissen informierte ich meine Nachbarn von oben, die Schwierigkeiten hatten, mir das zu glauben. Bis zu dem Moment. Als einer von Beiden das auch sah. Der stand kurz darauf vor meiner Tür, war richtig aufgeregt, schilderte mir genau das Ereignis und meinte, dass er mir meine Schilderung glauben kann, denn nun hätte er ihn auch gesehen und würde nun auch zu den »Wissenden« gehören.

Der Kinderschänder fiel in der vergangenen Zeit sehr auf. Die tägliche Menge Alkohol sorgte dafür. Sein Verhalten wurde aggressiv, wenn er die Menge reduzieren musste. Dann, wenn er Taxi fahren wollte. Das brachte ihm richtige Probleme ein und das machte ihn ständig wütend. Wobei hätte ich es merken müssen, dass dieser Anwalt der Eheleute sehr intensiv für diese Fahrbescheinigungen tätig war. So meinte er in einem vorherigen Brief an mich, dass die Wortwahl von mir primitiv, vulgär und insgesamt unkultiviert sei. Irgendwie passte das auch zu der Mail, die die Geliebte des Mörders kurz vorher an den Kriminalbeamten schrieb.  Auch unterstellte er mir, dass aufgrund meiner ständigen Anrufe bei der Polizei die Beamten ausgelastet und nur noch eingeschränkt in der Lage wären, ihre Arbeiten nachzugehen. Insofern wäre es nicht ausgeschlossen, dass Polizeibeamte eines Tages in Erwägung ziehen könnten, mich einer amtsärztlichen Untersuchung zuzuführen. Vermutlich dürfte das auch gelten, falls ich den Kinderschänder oder seine Schänderin bei »Geheimnissen« mit Kindern erwischen würde. Es galt also wegzuschauen, wenn man nicht deshalb in einer Psychiatrie landen möchte. So kann es gehen, mit dem Glauben und dem Wissen. Man übernimmt die volle Verantwortung für das Ergebnis …«

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Der 6. Kriminalroman, der in »Ich-Form« entsteht, der als Münsterland-Kriminalroman auf wahren Begebenheiten basiert.

2. Leseprobe: Das missbrauchte Kind

3. Leseprobe: Der Pädophile, das Elefantengedächtnis und das missbrauchte Kind

4. Leseprobe: Der Kinderschänder, seine Frau und deren Anwalt

5. Leseprobe: Al Capone, der Kinderschänder und deren Anwälte

6. Leseprobe: Die Macht der Kinderschänder

 7. Leseprobe:  Ein Auto, ein Unfallbetrug, der Kinderschänder und sein Anwalt

8. Leseprobe: Der Anwalt, sein Kinderschänder und die Kirche

9. Leseprobe: Der Anwalt, der Kinderschänder und der Mörder

10. Leseprobe: Die Art der Gewalt des Kinderschänders


12. Leseprobe: Die Anwälte von Mörder und Kinderschänder …

13. Leseprobe: Der Kinderschänder und sein Anwalt …

14. Leseprobe: Die Geliebte des Mörders und der Anwalt

15. Leseprobe: Die Ratten und der Kinderschänder

16. Leseprobe: Der Anwalt und sein Kinderschänder …

17. Leseprobe: Der Anwalt und das missbrauchte Kind

18. Leseprobe: Der Anwalt und der Strafprozess ...

19. Leseprobe: Der Anwalt und das Gericht …

20. Leseprobe: Der Anwalt, die Psychometrie und das Gerichtsverfahren …


»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook



Sonntag, 25. Oktober 2026

29. Leseprobe: Der Anwalt, der Kinderschänder und seine Frau ...

... oder eigentlich die Trennung von Tisch und Bett aber auch vom warmen Wasser …

»… Mein Trauma. Das Wort, was eigentlich sprachlich gesehen aus dem Altgriechischen kommt und auch durchaus eine tiefgehende seelische oder auch körperliche Erschütterung bei mir erklärt. Eine Hirnblutung wirft man schließlich nicht weg wie ein Paar alte Schuhe. Oder wie Coco Chanel meinte: »Eine Frau mit guten Schuhen ist niemals hässlich«. Darum bin ich doch voll auf Sportschuhe umgestiegen. Den Duft Coco von Chanel liebe ich heute noch. Siehst Du? So einfach kann es sein! Es sollte nicht nur von der Beschaffenheit deiner Gedanken abhängen. Manchmal ist es ganz anders, als es gesehen werden kann.

Auch dieses Schreiben hilft mir zu verarbeiten, eben auch Beschreiben dieser sich wiederholenden und auch langanhaltenden furchtbaren Erfahrungen, die ich mit diesen Nachbarn erleiden musste. Auch darin habe ich mehr Vorteile im Verarbeiten als die Kinder, die zeitnah von dem Kinderschänder und seiner Schänderin auch missbraucht worden sind und das sogar nach wie vor noch werden. Was will ich damit sagen. Mir geht es besser, den betroffenen Kindern nicht. Im Prinzip ist es so einfach zu erklären. Es wäre aus meiner Sicht auch schön, wenn endlich Verantwortliche sich auch verantwortlich sehen und sinnvoll reagieren. Irgendwie kann das doch nicht so schwer sein. Oder sehe ich das auch falsch?

Diese Sache von Tisch und Bett. Wenn ich mich selbst betrachte muss ich dir sagen, dass ich irgendwie zu einer richtigen Spießerin geworden bin, zumindest manchmal. Es war noch ganz am Anfang, als diese »Eheleute« in die Wohnung neben meiner eingezogen sind. Beschrieben habe ich dir ja schon, dass sie mir irgendwann den Schimmel zeigte, der sich bereits unter einem Sessel im Wohnzimmer ausbreitete. Was ich wohl dir noch nicht erzählt habe, war eine relativ kurze Mitteilung, die sich bei mir doch festsetzte. Vor allem war es etwas sehr Persönliches, was sie mir mitteilte. Um es mit meinen Worten zu schreiben, so teilte sie mir mit, dass sie mit ihm nicht mehr das Bett teilen würde und sie auch in getrennten Zimmern schlafen. Mit ihren Sätzen war es einfach so nebenher erzählt, dass sie im Wohnzimmer nachts schlafe, denn er würde abends im Schlafzimmer in einem Fernseher Filme sehen, die sie nicht sehen wollte. Ihr stand der Sinn eher zu Heimatfilmen, darum blieb sie im Wohnzimmer, darum schläft sie auch dort.

Es gibt ja Zeiten, in denen es abends früher dunkel wird. Der Kinderschänder ließ das Rollo in dem Schlafzimmer nicht herunter. Es war auch die Gardine und den Vorhang der Vormieterin übernommen worden. Das Zimmer war verdunkelt, trotzdem konnte ich bei meiner Rückkehr im Dunkeln erkennen, dass flimmernde Silhouetten vom Bildschirm zu sehen waren. Seinen Oberkörper wird er sanft erhöht haben, so dürfte ihm auch das Saufen möglich sein und das klappt sicher besser als im Sitzen. Ganz früher gab es solche Videoläden, da konnte man sich alle möglichen Filme gegen Gebühr ausleihen. Da stand auch fast in jedem Haushalt ein Videorecorder. Heute gibt es durchaus weiterhin eine große Auswahl an analogen Filmen. Der Kinderschänder braucht kein Internet. Muss ich wissen, wie er das macht? Im Grunde genommen wäre das sowieso nicht meine Aufgabe. Das sollten Experten machen. 

Wie schon beschrieben, es war am Anfang der Zeit mit diesen Menschen. Zu der Zeit stand noch kein hoher Zaun im Garten. Wenn ich nach meiner Rückkehr auch noch kurz den Garten aufsuchte, aus irgendwelchen Gründen auch immer, konnte ich sehen, dass im Wohnzimmer des Paares noch ein Fernseher lief. 

Als dann seine pädophile Neigung zu kleinen Jungs aufflog, konnte ich Ereignisse sehen, bei denen er seine Frau intensiv verprügelte. Irgendwie dachte ich, dass für sie das »Stockholm-Syndrom« zutreffen würde. Dass sie irgendwie auch von ihm nicht loskam. Es kam ja dann irgendwann zu diesem abartigen Verhalten von ihr. Ihre kranke Art, sich einem kleinen Jungen zu nähern. Das habe ich dir schon beschrieben. Wobei ich auch an mir arbeite, an diesem Trauma von mir unbedingt. Vielleicht wird das geschehen, wenn endlich diese Beiden, und zusammen mit ihrem Anwalt, vor einem Richter landen. Dann können sie das nicht mehr Kindern antun. 

Aber zurück zu dem, was ich schon beschrieben habe. Mit diesen Filmen, die von der Kamera im Innenhof erstellt worden sind, habe ich zum Teil schon berichtet. Es war jetzt so, dass ich mir selber vorgenommen habe, mir alle Filme der Kamera von dem Tag anzusehen. Es war ja bei mir der Brechreiz, als ich die Filme sah. Irgendwie habe ich dieses Mal alle Filme, bis zum Schluss an diesem Tag, ansehen können. Das möchte ich dir auch jetzt berichten. Es ist zu sehen, dass der kleine Junge den Innenhof verlassen wollte, dabei seine kleine Schubkarre mit den Händen vor sich schob. Er ging am Parkplatz, nahe am Zaun, als will er damit zu dem Nachbarhaus laufen. Die Schänderin folgt ihm. Sie ist nur von hinten zu sehen, aber dabei deutlich ihr Ellbogen, damit ihr Arm, dass auch wie bereits von vorne zu sehen ist, drückt sie ihre Hände zu ihrem Intimbereich, wo sich irgendwo ihre Vulva befindet, um dann dort auch rhythmisch ihre Hände in Tätigkeit bringt. Sie hat den Innenhof verlassen, hält einen Moment, um den Blick zum Eingang des Hauses zu richten. Vielleicht vermutet sie dort eine andere Person. Es folgt dann noch ein weiterer Film, in dem zu sehen ist, dass sie dem Kind folgen kann, auch in der Art und Weise, wie sie den Arm vorher bewegte. 

Es ist mir wieder schlecht geworden, aber brechen brauchte ich wenigstens nicht mehr. Jetzt bin ich mir nicht sicher, ob ich dir auch geschrieben habe, dass neben der Kamera auch ein ganz simples Schild hing, auf dem stand deutlich: »Achtung Videoüberwachung«. Dass sich die Ratten nicht darum scherten, war klar. Die Bilder von denen habe ich dir ja schon gezeigt. Verbieten wollte mir das übrigens auch der Anwalt, vernichten sollte ich alle Filme. Aber dieses Schild weist darauf hin, dass Eigentum damit geschützt wird. Außerdem ist das kein öffentlicher Bereich. Es ist mir also auch verboten worden, Filme aufzuheben die zeigen, wie sich eine Schänderin einem Kind auf eine Art und Weise nähert. Wie es eben Sinn der Kinderschänder ist. 

Es ist gut, dass ich das auch dir schreiben kann. Nun, das mit dem Gas und den Verlust des Gaszählers. Das Bild kann ich dir gerne zeigen. Einer der Mieter von oben hat es mir geschickt. Es geht da nicht nur um das Heizen. Das Gas sorgt auch für warmes Wasser. Das heißt, es gibt für den Kinderschänder und seine Schänderin keine Wärme aus den Heizkörpern, aber auch kein warmes Wasser aus den Wasserhähnen, weder im Bad, noch in der Küche und ganz besonders nicht mehr unter der Dusche. Das mit dem Waschen kann ja irgendwie klappen, mittels eines Waschlappens und warmen Wasser vom Durchlauferhitzer. Das Waschen der Haare stelle ich mir schwierig vor, vielleicht bin ich aber auch nur zu anspruchsvoll. 

Als ich dort noch wohnen musste, litt ich auch unter dem Gestank. Das Lüften der Räume geschieht von mir, auch nach wie vor, durch das weite Öffnen von den Fenstern. Das macht die Schänderin und ihr Mann, also der Kinderschänder, indem die Wohnungstür, aber kein einziges Fenster auch nicht die Haustür, weit geöffnet wird. Der Gestank aus der Wohnung zieht in das Treppenhaus, zieht zumeist in die obere Etage. Der Geruch aus deren Wohnung dürfte nicht besser geworden sein. Taxis fahren die Beiden nach wie vor. Übrigens hat irgendwann ein Experte schon etwas dazu passend gesagt: >Denn Schmutz führt zu noch mehr Schmutz< …«
















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Der 6. Kriminalroman, der in »Ich-Form« entsteht, der als Münsterland-Kriminalroman auf wahren Begebenheiten basiert.

2. Leseprobe: Das missbrauchte Kind

3. Leseprobe: Der Pädophile, das Elefantengedächtnis und das missbrauchte Kind

4. Leseprobe: Der Kinderschänder, seine Frau und deren Anwalt

5. Leseprobe: Al Capone, der Kinderschänder und deren Anwälte

6. Leseprobe: Die Macht der Kinderschänder

 7. Leseprobe:  Ein Auto, ein Unfallbetrug, der Kinderschänder und sein Anwalt

8. Leseprobe: Der Anwalt, sein Kinderschänder und die Kirche

9. Leseprobe: Der Anwalt, der Kinderschänder und der Mörder

10. Leseprobe: Die Art der Gewalt des Kinderschänders


12. Leseprobe: Die Anwälte von Mörder und Kinderschänder …

13. Leseprobe: Der Kinderschänder und sein Anwalt …

14. Leseprobe: Die Geliebte des Mörders und der Anwalt

15. Leseprobe: Die Ratten und der Kinderschänder

16. Leseprobe: Der Anwalt und sein Kinderschänder …

17. Leseprobe: Der Anwalt und das missbrauchte Kind

18. Leseprobe: Der Anwalt und der Strafprozess ...

19. Leseprobe: Der Anwalt und das Gericht …

20. Leseprobe: Der Anwalt, die Psychometrie und das Gerichtsverfahren …


»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
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