Sonntag, 18. Oktober 2026

28. Leseprobe: Der Anwalt, der Kinderschänder und der Gasverlust ...

… dabei hat es mich so furchtbar hart getroffen, als ich den missbrauchten Jungen sah ...

»… Jetzt kann ich mir deine Überlegung vorstellen, dass es sehr schwierig sein dürfte, etwas dem Kinderschänder und seiner Schänderin nachweisen zu können. Letztendlich braucht man sowieso dafür entsprechend kompetente Beamte. Natürlich gibt es Möglichkeiten. Bei mir war es dieses Nachweisen einer Hirnblutung, das geschieht durch eine schädelbezogene Bildgebung wie eine Computer- oder eine Kernspintomographie. Das lag also in den Händen von Fachleuten, von Ärzten/innen und auch gerade der Notfall in denen von Mediziner/innen. Dann ist nur noch die Zeit gefragt und auch der Wunsch vorhanden, das alles auch überleben zu können.  In einer solchen schweren Situation interessieren Unterschiede nicht besonders. Jedenfalls war mir das egal. Einen Moment lang jedenfalls, denn die Tat muss nachgewiesen werden.

Es geht aber, auch um einfach durchzuführende Schäden, die auch den Nachbarn von dem Täter zugefügt werden. Betrachten wir uns einfach den Micha. Eigentlich auch bekannt als überzeugter Pazifist, für den eine friedliebende Grundhaltung gilt und auch der grundsätzlich körperlichen Gewalt als Mittel zur Konfliktlösung ablehnt. Obwohl er als junger Mensch eine Musterung bei der Bundeswehr positiv überstanden, danach als Funker bei der Kaserne bei Bremerhaven landete und damit beschäftigt wurde, mit einer Kabeltrommel auf dem Rücken festgeschnallt durch den Wald zu laufen, um damit weiteren Soldaten das Telefonieren zu ermöglichen. Die aber dann nicht Mama oder neuen Freundin anrufen konnten, sondern den Feldwebel zum Stand der Dinge informierten. Irgendwie trotzdem ist für ihn die Vernunft wichtig und damit einfach die bloße Friedfertigkeit. Konflikte gelten für ihn ohne Gewalt zu lösen und auch dabei ganz bewusst auf Streit oder Aggression zu verzichten.

Ein überzeugter Pazifist. Schon damals gewesen. Auch noch immer ist. Anzeigen bringen ihm nichts. Was ist passiert, eines übrigens von vielem. Irgendwann konnte er die Türen seines Autos nicht mehr aufschließen. Das war nicht gut, er musste früh zur Arbeit. Sehen konnte er den Kinderschänder, wie der lachend hinter der Gardine stand. An dem Morgen wurde er abgeholt. Am Nachmittag wurde ihm geholfen, das Türschloss seiner Fahrerseite aufzubrechen und dann mit dem Auto eine noch geöffnete Werkstatt anzufahren. Es war Sekundenkleber, der in alle Schlösser des Wagens gespritzt worden sind. Für 138 Euro wurde das Schloss an der Fahrerseite erneuert. Soviel wollte er für die weiteren Schlösser nicht ausgeben. Irgendwie ging und geht es auch so. Nachweisen konnte Micha dem Kinderschänder nichts, das laute falsche Lachen, auch das von seiner Frau, der Schänderin, war im Treppenhaus zu hören.

Vor kurzem bat ich ihn, von seiner Küche aus den Garten zu fotografieren, der seinerzeit zu dem Bereich gehörte, in dem ich gewohnt habe, eben auch unter seiner Wohnung sich meine angemietete Wohnung befand. Mein Blauregen, den ich so liebevoll gepflegt habe, ist in der eigentlich kurzfristigen Zeit völlig verwildert. Die Ratten dürften sich in diesem Chaos wohl fühlen. Der Garten kann auch nicht mehr von dem Innenhof aus verlassen oder betreten werden. Aber dort hat sich der andere Mieter, also durchaus von äußersten Stelle aus, eine Möglichkeit gesucht sein Rad, auch damit einen ganz simplen Fahrradlastenanhänger, abzustellen. Dabei wurde ihm doch auch bereits viel Schaden zugefügt. Und es hört damit nicht auf.

Micha hat mir auch ein Bild von dem Innenhof geschickt. Zu gesehen darauf ist dieser Anhänger, von Müll überladen. Dabei stehen die Mülltonnen ganz am Anfang dieses Innenhofes. Der Eigentümer des Fahrradanhängers hat doch keine Veranlassung dazu, das Teil mit dem Müll zuzupacken, was Meter vorher in entsprechende Tonnen gefüllt werden kann. Er würde ja noch nicht einmal eine kürzere Strecke dafür brauchen. Ganz im Gegenteil. Nicht zu vergessen, dass auch das entsprechende Fahrrad komplett beschädigt worden ist. Aber auch dazu war schon wieder das laute Lachen des Kinderschänders zu hören gewesen. Das ist diese Eigenschaft des Pädophilen, anderen Menschen Schaden zuzufügen, da auch ganz besonders gerne finanzielle Schäden. Natürlich hat der Betroffene entsprechend reagiert und hat dem Kinderschänder Prügel angekündigt. Mit dieser Mitteilung hat der natürlich mit seiner Schänderin lachend gewartet und prompt die Polizei aufgesucht, um diesen schon bekannten Nachbar anzuzeigen. Beiden würden sich mal wieder bedroht fühlen. Was sie Beide fast schon perfekt beherrschen.

Als das mit mir passiert ist, habe ich doch die Schänderin deutlich erkannt, als ich meine Wohnungstür nach dem Anklopfen geöffnet habe. Sie lachte und hielt die Kamera, oder es war ihr Handy, vor sich. Insofern könnte sie dir genau zeigen, was mit mir passiert ist. Denn ich habe ja fast zeitnah mein Bewusstsein verloren, naheliegend ist, dass durch einen gezielteren Schlag ein Luftdruck im Gehörgang zu dem Trommelfellriss bei mir führte. Was ich dir ja schon beschrieben habe. Was ich noch nicht geschrieben habe, war diese Situation, die irgendwann danach geschah und an das, was ich mich erinnern kann. Mein Bewusstsein war manchmal wieder für mich da.

Vielleicht wurden die Patienten in der Zeit, als Corona noch tobte, so untergebracht. Es war so, dass ich irgendwie erwacht bin, mit meinem Blick konnte ich aus dem Fenster den blauen Himmel sehen. So habe ich mir gedacht, dass dieser Raum in den Norden ausgerichtet sei. Denn die Sonne konnte nicht in den Raum scheinen. Mein Kopf wanderte auf die andere Seite. Dort lagen schlafende Menschen. Überall sah ich große Fenster, aber dort sah ich keinen Himmel, sondern in andere Räume. Die Tür war geöffnet und den jungen Mann konnte ich sehen, der in dieser Art Flur herumlief. Den wollte ich unbedingt sprechen. Es ist mir gelungen mich aufzusetzen, das Ende des Bettes auch irgendwie zu erreichen. Dort saß ich, die Beine angewinkelt und mit beiden Händen hielt ich mich an dem Stahlrohr fest, das sich am Fußende des Bettes befand.

Auf einmal stand dort vor dem Bett der junge Mann, der mich erstaunt ansah. Da habe ich versucht, mich ihm mitzuteilen. Er sollte von mir alles erfahren, so führte ich eine Hand zu meinem betroffenen Ohr. Das fühlte sich so furchtbar aufgeschwollen an, es schmerzte, es wirkte wie entzündet. Ganz schlimm war mein Tinnitus, es dröhnte furchtbar laut in meinem Kopf. So laut habe ich das noch nie erlebt. Es sind ja eigentlich nur ein paar Sätze, die ich ihm sagen wollte, was mir nicht gelungen ist. Mein Zugriff auf meine Sprache war irgendwie blockiert, der zuständigen Bereich in meinem Gehirn, also in der zuständigen Gehirnhälfte, ist beschädigt worden. Noch nicht einmal das Wort Ohr konnte ich aussprechen. Der Mann lächelte mich freundlich an. Irgendetwas sagte er zu mir, was ich nicht verstanden habe, weil der Tinnitus so in mir dröhnte. Es fühlte sich für mich an, als sei ich auf eine harte Form der Realität für mich gefallen. So ließ ich den Stahl an meinen Füßen los, legte mich wieder hin und bin auch sofort wieder in die Bewusstlosigkeit gefallen. Zu der Zeit dürfte noch nicht klar gewesen sein, ob ich diese Menge Blut im Gehirn auch überleben werde. Und in dieser Zeit lachten der Kinderschänder und seine Schänderin. So wurde mir das auch später zugetragen. Auch, als diesem Anwalt gelungen ist, dass ich verurteilt werde.

Es ist einfach zu viel Negatives geschehen und nach wie vor auch wird. Als mir das jetzt mit dem Heizungsbrenner und den Verlust des zuständigen Gaszählers des Kinderschänders bekannt wurde, erfüllte mich irgendwie ein Gefühl von Ruhe und etwas Zufriedenheit. 

Obwohl auch er nach wie vor Zugriff zu den betroffenen Kindern hat, weil er immer noch Taxi fährt. Alkohol trinkt, Medikamente dazu einnimmt, was auch sein Anwalt ihm gestattet und mir verboten hat, das der Polizei zu melden. Natürlich ist es gut, dass Betroffene über ihren Missbrauch als Kind berichten können. Aber wäre es nicht noch viel besser, wenn solche Täter vor den Richter/innen landen? Oder soll ich mir sagen, dass es Sinn gibt, diese Täter mit ihrem Anwalt und deren Enkeltochter einfach weiter an den Pranger zu stellen …«

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Der 6. Kriminalroman, der in »Ich-Form« entsteht, der als Münsterland-Kriminalroman auf wahren Begebenheiten basiert.

2. Leseprobe: Das missbrauchte Kind

3. Leseprobe: Der Pädophile, das Elefantengedächtnis und das missbrauchte Kind

4. Leseprobe: Der Kinderschänder, seine Frau und deren Anwalt

5. Leseprobe: Al Capone, der Kinderschänder und deren Anwälte

6. Leseprobe: Die Macht der Kinderschänder

 7. Leseprobe:  Ein Auto, ein Unfallbetrug, der Kinderschänder und sein Anwalt

8. Leseprobe: Der Anwalt, sein Kinderschänder und die Kirche

9. Leseprobe: Der Anwalt, der Kinderschänder und der Mörder

10. Leseprobe: Die Art der Gewalt des Kinderschänders


12. Leseprobe: Die Anwälte von Mörder und Kinderschänder …

13. Leseprobe: Der Kinderschänder und sein Anwalt …

14. Leseprobe: Die Geliebte des Mörders und der Anwalt

15. Leseprobe: Die Ratten und der Kinderschänder

16. Leseprobe: Der Anwalt und sein Kinderschänder …

17. Leseprobe: Der Anwalt und das missbrauchte Kind

18. Leseprobe: Der Anwalt und der Strafprozess ...

19. Leseprobe: Der Anwalt und das Gericht …

20. Leseprobe: Der Anwalt, die Psychometrie und das Gerichtsverfahren …


»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook



Sonntag, 11. Oktober 2026

27. Leseprobe: Der Anwalt, der Kinderschänder, das Gas und die Kosten …

… dabei wurden die Schäden immer größer …

»… Vielleicht hätte ich besser schreiben sollen: Es entstand oder auch entsteht nicht nur mir zu viele Kosten, außer der Reihe. Dabei ist es als »Chronischer Stress« zu bezeichnen, wenn auch weitere Personen, quasi von dem Kinderschänder und seiner Schänderin, finanziell über den Tisch gezogen worden und auch noch weiter werden. Zumindest bei den meisten liegt da ein Versuch. Aber wie so etwas durchaus mit der Statistik festgestellt werden kann, eben zehn Versuche, einer klappt. Das ist auch bei mir passiert, auch ständig weiter versucht worden, darum war mein Körper auf einmal in einem dauerhaften Alarmzustand. Denke an meinen Blutdruck 214/106.

Manchmal denke ich auch, dass mein Trauma, was ich erlitten habe, von mir zu emotional beschrieben wird. Es wäre bestimmt einfacher, diese ganze Geschichte auf den finanziellen Bereich zu schieben. Was ich dir schon geschrieben habe, diese Aktion des Kinderschänders und seiner Frau, den Keller unter Wasser zu setzen.  Dabei den Versuch, die Eigentümer quasi zu zwingen, anschließend den Schaden zu beseitigen. Einen Schaden, den sie weiter fortführten. Vermutlich auch, um als eine der Taten gegen mich anzuwenden. Damit es beide schaffen, mich aus der Bleibe durch gezielten psychischen Druck oder Angriffe zum Auszug zu bewegen. Was eigentlich normalerweise Versuche von Eigentümer ist, manchmal auch von Nachbarn.

Gut, es wurde mir schon gesagt, dass ich mir doch was Neues suchen sollte, wenn mir das alles nicht passt. Außerdem wurde ich hart angesprochen. Darin wurde ich aufgefordert, die Eigentümer nicht mehr mit Hinweise auf den Zustand des Hauses mitzuteilen. Dabei sind Besitzer für die Beseitigung der Ursachen und Schäden am Haus zuständig. Außerdem müssen Mieter den Schaden sofort dem Vermieter melden. Was ich gemacht habe und mir ist nur Schaden entstanden. Wenn mir das nicht gefällt, dann kann ich gehen. Trocknungsgeräte hätten schon etwas verbessert, aber die Kosten an Miete eines solchen Gerätes und dazu die entstandenen Stromkosten sind erst gar nicht in Frage gekommen. Übrigens habe ich doch auch dieses Ereignis in meiner Stellungnahme, gerichtet an das Gericht, mit der Anordnungssache mit langer Nummer und Buchstaben, beschrieben.

Ausgerechnet diese Eigentümer sind als Zeugen für den Kinderschänder und seine Schänderin von deren Anwalt aufgeführt worden. Vermutlich wurde von mir erwartet, dass ich eine entsprechende Formulierung schreibe, ebenso, wie es der Anwalt geschrieben hat. Ob ich das richtig zu Papier brachte, war und bin ich nach wie vor nicht sicher. Leider war auch meine Schriftart noch nicht zu 100% in Form, was ich aber auch erklärt habe. Diese Anordnung gegen mich erstellt, wurde von mir als unglaubliche Unverschämtheit gesehen. Nicht nur von mir, auch von den weiteren Mietern im Haus, auch von Nachbarn, selbst von Bekannten. Was von mir als Antwort vorgetragen wurde ist nur ein Hauch von dem, was ich in der letzten Zeit ertragen musste. Nur, weil ich dem Kinderschänder die Tour versemmelt habe! Einer der Nachbarn aus der Wohnung im ersten Stock wurde mit einer Schnapsflasche im Treppenhaus angegriffen. Er wird ebenfalls regelmäßig beleidigt.

Einen schweren Angriff auf meine Person hat ja vorher stattgefunden, was ich auch dem Gericht mitteilte. Für diesen Moment waren sich diese Täter sicher, dass ich das trotz Hilfe der Ärzte nicht überleben werde und wenn doch, dass ich in einem Heim landen werde, weil ich schwere Gehirnschäden erlitten habe. Die von mir gemietete Wohnung würde bald zum Vermieten freistehen, so wurde von beiden das berichtetet. Sie haben beide über die Art des Wissens über meinen Zustand ihre Freude dabei zum Ausdruck gebracht. Wenn ich nicht gefunden worden wäre. Und eigentlich hätte das trotz finden und Engagement in Krankenhäusern auch passieren können. Das dies nicht geschehen ist, könnte eine Fachärztin erklären. Was auch mir bekannt ist, was ich natürlich überhaupt nicht kundtuen wollte, denn nicht, dass ein zweiter direkter korrigierter Versuch gestartet wird.

Es konnte von denen die mich fanden, nach den 24 Stunden nach der Tat, nicht festgestellt werden, was genau geschehen ist. Es war nach Wochen danach, als ich verlegt worden bin. Ohne richtig zu sprechen, nicht fähig zu schreiben und nur im Rollstuhl eine Bewegung betätigen zu können. Mit meinem Training habe ich sofort begonnen. Danach lag für mich eine Reha Verlegung an, dort konnte ich zumindest Telefonate führen. So konnte ich schon Dinge zu der Körperverletzung mitteilen.

Selbstverständlich musste ich meinen gesetzlichen Eigenanteil von einem festen Betrag pro Tag übrigens auch an die Krankenkasse zahlen. Meine Rente wird nicht vom Soziallamt gezahlt. Anwälte kann und wollte ich nicht von der Rente zahlen. Auch die Gerichtskosten und die Kosten des Anwaltes des Kinderschänders forderten, würde ich bis heute nicht ertragen können. Gezahlt haben das gute Bekannte, irgendwie fühle ich mich dafür in der Pflicht. So bin ich halt. Meine Pflicht habe ich getan als Bürgerin, damit wurden Menschen geschützt oder auch nicht? Was ist mit den Opfern? Haben die nur eine Chance, wenn das noch nicht einmal mir gelingt?

Das mit dem Gas muss ich dir auch endlich erzählen, dazu wird etwas in der Zeit zurückgegangen. Damals waren die Katzen und ein kleiner Hund meine Begleiter. Zudem habe ich ein Auto besessen, das half mir bei dem Umzug von damals. Gestehen muss ich dir, dass ich an dem Auto auch sehr hing. Dabei liebte ich noch früher einen Volvo. Der dann von einem 9000er abgelöst wurde. Eben als letzter Wagen, den ich mir leistete, war der 900er Saab. Es ging mir wirklich um Sicherheit. Der letzte Wagen war nicht der Jüngste und musste zeitnah in eine Werkstatt und danach zum TÜV. Da musste ich mich wirklich von ihm trennen, schließlich bin ich frühzeitig in die Rente gegangen.

Es war damals der Tag, an dem ich der Meinung war, dass ich den Umzug mit dem Saab, und damit auch seinen Verlust, geschafft habe. Es war der angefangene Winter, der Wind wehte draußen, mein Gedanke war, den Abend mit einem gemütlichen Bad zu beenden. So ließ ich warmes Wasser in die Wanne laufen um mich dann entspannt hineinzulegen. Das Wasser, welches nachlief, musste dann heiß sein. Komisch war, dass aus dem Wasser eine Art Nebel herauswuchs. Außerdem kühlte sich das Wasser so schnell ab. Irgendwie hob ich einen Fuß aus dem Wasser. Dort, wo sich das Bad an der Wand befand. Meine Zehen wurden bitterkalt. Mein Blick folgte der Wand. Dort befand sich, gut auf 2m Höhe, ein sauberes und exaktes Loch, geschätzt 150 mm im Durchmesser, was bestimmt früher mit einer professionellen Kernbohrung durch die Wand erstellt worden ist. Innen und außen befanden sich jeweils wetterfestes Lüftungsgitter, auch um Nagetiere fernzuhalten. Es war die Ostseite der Wand und von dort drückte der Ostwind mit seiner Macht direkt in das Badezimmer.

Warum war das so? Direkt neben der Eingangstür war an der Wand ein Heizungsbrenner. Der war für die Heizung und das warme Wasser zuständig. Allerdings benötigt ein solches Teil große Mengen Sauerstoff aus der Raumluft. Bedeutet auch, dass von dem Gerät der Sauerstoff aus dem Raum genommen wird. Darum musste natürlich genug frische Luft in den Raum geholt werden. Was so ein Loch durchaus leisten kann. In diesem Moment war mir klar, warum die Miete für mich durchaus preiswert war. In den folgenden Jahren habe ich dort auf das Baden verzichtet und dafür schnell geduscht. Das wirkt sich auch positiv auf die Abrechnung der Gasrechnung aus.

Diese Brenner befinden sich in den Wohnungen. Der Kinderschänder besaß keine Möglichkeit, außer den eigenen Heizungsbrenner zu beschädigen. Aber die Leitungen befanden sich zugängig im Keller. Verstehst du jetzt, warum ich so in Panik geraten bin, als er angefangen hat, mit einem Bolzenschneider im Keller die Rohre zu bearbeiten? Es schallte durch das Haus. Vorher hörte ich ihn durch das Treppenhaus brüllen, dass er mich kriegen wird, verbunden noch mit schlimmen Beleidigungen. Wobei er durchaus Eckrohrzangen einsetzen konnte, um damit den Gasrohren auf dem Weg zum Zähler zuzusetzen. Das traute ich ihm zu. Darum war ich doch froh, als ich endlich eine Wohnung fand, in die ich flüchten konnte. Dort befindet sich übrigens der eigene Brenner im Keller. Das wäre mit Kinderschänder als Nachbar eine noch größere Katastrophe geworden. Bei meiner Flucht wurde auch im Keller dieser Zähler fotografiert, der Verbrauch unter Zeugen auch aufgeschrieben, danach entsprechend dem Anbieter mitgeteilt.

Es ist bis heute kein Nachmieter für diese alte Wohnung, in der ich vorher wohnte, gefunden worden. Es dürften, vermutlich, Bewerber kein Interesse an einem solchen Heizungsbrenner und den geforderten Lüftungsöffnungen innerhalb eines Badezimmers gezeigt haben. Zudem auch der entstandene Schimmel, der sichtbar war. Daraus resultierte, dass keine Miete mehr für diese Wohnung gezahlt worden ist. In diesem Fall eben nicht für mich »dumm gelaufen«. Eigentlich hätte nach mir Ruhe in das Haus ziehen müssen. Was eben nicht passierte. 

So muss es wohl bei dem Brenner des Kinderschänders zu Problemen gekommen sein. Wenn das Teil nicht mehr repariert werden kann, muss es natürlich erneuert werden. Was auch geschah, was ich auch so eben erzählt bekommen habe. Einer der alten Nachbarn aus dem ersten Stock erzählte mir das. Da sind den Eigentümern wieder Kosten entstanden, denn dazu sind sie verpflichtet. Danach habe ich ja schon berichtet, irgendwie hat es Geschrei im Haus gegeben, weil irgendein Rohr auf irgendeine Art und Weise so undicht reagierte und Gas stinkend, und damit gefährlich, ausströmte.

Einige Zeit später schickte mir der ehemalige Nachbar ein Foto, dass er im Keller von den Zählern aufgenommen hat. Ganz deutlich zu sehen, dass Gaszähler nur für den ersten Stock vorhanden sind. Das Erdgeschoss hat keine Zähler mehr und damit auch der Kinderschänder. Da hat er sich mit den richtigen Fachleuten angelegt und deren Reaktionen durchaus als »sehr gut« beschrieben werden kann. Keine Heizung der Wohnung dürfte im Sommer für den Kinderschänder kein großes Problem darstellen. Mit Ausnahme des warmen Duschens. Im Moment wird es kühler und dann kalt. Ohne Gasbrenner wird es dann schon zu weiteren Überlegungen, auch bei der Schänderin, kommen. Natürlich bekomme ich gesagt, dass ich das Ganze endlich abschließen soll. Wie gesagt, für mich zählt natürlich nur noch das Geld, versuche ich zumindest. Mehr kann ich eh nicht erwarten. Der Kinderschänder wird aber auch noch die beneiden, die einen Heizungsbrenner nutzen, denn eine Gasheizung erzeugt Wärme ...«  

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Der 6. Kriminalroman, der in »Ich-Form« entsteht, der als Münsterland-Kriminalroman auf wahren Begebenheiten basiert.

2. Leseprobe: Das missbrauchte Kind

3. Leseprobe: Der Pädophile, das Elefantengedächtnis und das missbrauchte Kind

4. Leseprobe: Der Kinderschänder, seine Frau und deren Anwalt

5. Leseprobe: Al Capone, der Kinderschänder und deren Anwälte

6. Leseprobe: Die Macht der Kinderschänder

 7. Leseprobe:  Ein Auto, ein Unfallbetrug, der Kinderschänder und sein Anwalt

8. Leseprobe: Der Anwalt, sein Kinderschänder und die Kirche

9. Leseprobe: Der Anwalt, der Kinderschänder und der Mörder

10. Leseprobe: Die Art der Gewalt des Kinderschänders


12. Leseprobe: Die Anwälte von Mörder und Kinderschänder …

13. Leseprobe: Der Kinderschänder und sein Anwalt …

14. Leseprobe: Die Geliebte des Mörders und der Anwalt

15. Leseprobe: Die Ratten und der Kinderschänder

16. Leseprobe: Der Anwalt und sein Kinderschänder …

17. Leseprobe: Der Anwalt und das missbrauchte Kind

18. Leseprobe: Der Anwalt und der Strafprozess ...

19. Leseprobe: Der Anwalt und das Gericht …

20. Leseprobe: Der Anwalt, die Psychometrie und das Gerichtsverfahren …


»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
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