Sonntag, 8. März 2026

7. Leseprobe: Ein Auto, ein Unfallbetrug, der Kinderschänder und sein Anwalt

… Tropfen, die weiter das Fass überlaufen lassen … oder soll es eine Frage der Ehre sein? …

»… Irgendwann kam ich vom Einkaufen zurück, da fiel mir auf, dass der Wagen vom Kinderschänder sehr nahe zur Straße stand. Das war ungewöhnlich, aber dafür sah ich in diesem Moment eine Beschädigung am PKW, die sich am Kotflügel des Wagens befand. Natürlich kam mir der Gedanke, dass sich das bereits am Vortag ereignet hat, dass wohl eine Mauer oder ähnliches mit dem Wagen gerammt worden wurde. So sah die Beschädigung auf jeden Fall auch aus ... (Text ergänzen)

… Durch Zufall konnte ich am folgenden Freitag durch das Schlafzimmerfenster Wanda auf dem Parkplatz betrachten. Sie war bestimmt mehr als 10 Minuten damit beschäftigt, die Stelle des Kotflügels am PKW zu reinigen. Sie hatte Eimer, Lappen und sogar eine Sprühflasche zur Hand, schrubbte und kratzte, um dann mit ihrem Handy Fotos von der Beschädigung zu machen. Wobei Wanda natürlich eventuellen Spuren am Wagen beseitigt hatte.

Am Sonntag danach befand sich in dem Postfach meines PCs eine Alert. Die Polizei stellte Fragen und bat Bürger um Unterstützung. Es wäre am Donnerstag zu der Zeit und dem Ort an dem PKW mit Kennzeichen eine Beschädigung durchgeführt worden. Ein Schaden von 1.600 Euro sei entstanden ... (Text ergänzen)

… Es fiel auf, dass ein Beamter sehr ausführlich das Fahrzeug von Elisabeth betrachtete und auch fotografierte. Es war in der Tat kein cm an dem Fahrzeug zu finden, der für irgendeine angebliche Beschädigung gefunden werden konnte. Es war nicht nur mir klar, dass Betrug eine große Rolle im Leben des Ehepaares spielte. Dass für solche Aktionen auch die Polizei von ihnen benutzt wird, dürfte klargeworden sein. Natürlich wurde auch Michael erwähnt, denn es hätte den beiden sicher nebenher gefallen, wenn der seinen Urlaub von der Polizei abgebrochen worden wäre. Was natürlich nicht geschah ... (Text ergänzen)

Elisabeth erstellte eine Rechnung, denn sie musste natürlich über eine bestimmte Zeit ihre Arbeit unterbrechen, damit der Wagen geprüft werden konnte. Wobei natürlich auch moralisch ein Hinweis kam, denn so etwas sollte sich besser nicht wiederholen, denn dann kommt eine Anzeige heraus. Elisabeth warf die Rechnung in den Briefkasten von Emil und Wanda. Zwei Tage später war das Geld auf ihrem Konto. Das konnte scheinbar funktionieren.

Michael kam aus dem Urlaub und tatsächlich wurde sein PKW von Polizeibeamten kurz überprüft. Laut im Treppenhaus kam sein Hinweis, dass er sicher seinen Chef gebeten hätte, in der Sache auch eine Rechnung zu schreiben, aber die Polizei wäre zu seinem Feierabend erschienen. Es wurde natürlich später nicht mitgeteilt, wie diese Angelegenheit für das Ehepaar ausgegangen war.

Irgendwie hatte ich für einen kurzen Moment das Gefühl, dass bei dem Ehepaar endlich Vernunft einsetzen müsste. Das kam aber nicht. Stattdessen wurde wieder auf die Art und Weise versucht, anderen das Geld aus den Taschen zu ziehen. Ausgerechnet auch noch bei anderen Nachbarn. Dabei wurde aber nicht die Polizei hereingezogen. Wieder wurde versucht, einen Kratzer am Auto anderer Menschen zu unterstellen. Wobei das lautstark ausgelegt worden wurde. Es passierte direkt vor dem Haus, so dass auch ich das mitbekam ... (Text ergänzen)

… Später kam meine schwere Zeit, die erfolgte, die ich überleben musste. Es waren die ersten Wochen, die ich mit dem Schädel-Hirn-Trauma zwischen Leben und Tod in Kliniken verbrachte. Meine Gedanken konnte ich dann wieder sichten und es wurde dann auch klar, dass versucht worden ist, mich zu töten, was nicht gelungen war, aber dafür konnte ich nicht sprechen, nicht schreiben und ich saß, zumindest erst, in einem Rollstuhl. Das war eine Situation für mich, die ich allerdings nicht akzeptieren wollte ... (Text erweitern)

… Die Wohnung wollte ich auf jeden Fall weiter nutzen, auch weiter dort wohnen, obwohl es eigentlich keine Sicherheit mehr für mich gab. In diesem Ort, der mir vorher viele gute und schöne Dinge bot, aber auch das Schlimmste vorwies, eben Wanda und Emil als direkte Nachbarn. 

Vor meiner Rückkehr erfuhr ich, dass beide eine Art Urlaub zur Ostsee antraten. So blieben mir noch ein paar Tage Zeit, auch, um Elisabeth inständig um Hilfe zu bitten. Sie hatte mich ja gefunden, mir eben das Leben gerettet. Entnervt gab sie der Bitte nach, aber sie ging davon aus, dass ich meine Situation völlig falsch einschätzten würde.

Es war an einem Sonntag, als das Ehepaar zurückkam. Elisabeth klingelte bei ihnen. Gut gelaunt öffnete Wanda die Wohnungstür. Nach dem Tagesgruß teilte Elisabeth mit, dass ich wieder in meiner Wohnung sei, dann wollte sie darauf hinweisen, dass auf keinen Fall die beiden Kontakte zu mir aufnehmen sollten. Wobei sich Elisabeth später sicher war, dass sie den Satz nicht zu Ende bringen konnte.

Wanda schrie, schrie in meine Richtung, versuchte, sich auf mich zu stürzen, wurde von Elisabeth davon abgehalten und Wanda schrie weiter. Mittlerweile war Emil aus der Wohnung gekommen, stand neben seiner schreienden Frau und, blass im Gesicht, blickte er hasserfüllt zu mir. Ich flüchtete in die Wohnung, Elisabeth folgte mir umgehend. Die Tür wurde sofort geschlossen und abgeschlossen. Wanda schrie noch immer, sie trat gegen die Wohnungstür, sie schlug mit den Fäusten dagegen. Elisabeth rief, dass sie die Polizei rufen will. Das schien Wanda nicht zu stören ... (Text erweitern)

… Elisabeth dürfte mit solchen Reaktionen nicht gerechnet haben … So stand sie auf und ging zur Wohnungstür. Sie würde am nächsten Tag die Polizei aufsuchen um dort die ganze Angelegenheit zu melden. Durch dieses Verhalten von Wanda und Emil war auch Elisabeth klar, dass ich auf mich achten muss, auch, dass den beiden weiteren Mietern des Hauses dieses Geschehen mitgeteilt werden muss. Als Elisabeth das Treppenhaus betrat, sah sie Wanda mit Emil, wie beide nahe ihrer Wohnungstür standen. Offensichtlich auf Elisabeth warteten und sie umgehend auf böse Art und Weise angingen. Sie drohten gerichtliche Konsequenzen gegen Elisabeth ... (Text erweitern)

… Einige Tage später erhielt Elisabeth ein Schreiben des Anwaltes von Wanda und Emil. Zu dem Zeitpunkt war sie über die Enkelin der Beiden als Mitarbeiterin in der Kanzlei noch nicht informiert worden. In dem Schreiben wurde ihr ein Hausverbot erteilt, auch bezogen gerade auf die Wohnung, die ich bewohnte, als hätte er Hausrecht gehabt. So beschrieb Elisabeth ein Blatt Papier, drückte darin ihr Protest zum Ausdruck und brachte das persönlich in die Kanzlei ... (Text erweitern)

… Natürlich hatte es Elisabeth versucht, zusammen mit mir, etwas bei der Polizei in der Sache zu unternehmen. Aus deren Sicht gab es keine Beweise und wenn doch, so reichte das nicht, scheinbar. Zudem war für alles nicht die Polizei zuständig. So war und ist das mit der Zuständigkeit.

Dem Anwalt von Wanda und Emil meinte es scheinbar »Eine Frage der Ehre« zu sein. Anders ließe sich sein weiteres Tun nicht erklären lassen, auch das ausgerechnet das Schreiben von Elisabeth als Beweissicherung seiner Prozessführung gegen mich dienen sollte ... (Text ausführlich erweitern)


Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook

Sonntag, 1. März 2026

6. Leseprobe: Die Macht der Kinderschänder

... Auf keinen Fall noch ein Opfer-Syndrom zulassen ...

»… Natürlich dürfte die Frage sein, ob ich manche Dinge einfach übertreibe. Nun meine ich, dass es auf den Standpunkt des Betrachtens ankommt. Schaue ich meinen Tretroller an. Das Teil hat keinen Motor, dafür muss ich mich natürlich anstrengen, wenn ich ihn nutze. Darf und muss mit meinem »besonderen Fortbewegungsmitteln«, sogar Gehwegen und in Fußgängerzonen nutzen. Es gibt dazu sogar das passende § 24 StVO, kennen wir doch als Straßenverkehrs-Ordnung, ist das nicht schön?

Auch unkompliziert den Tretroller mit diesem Gedanken nutzen: »Der Gefahr ins Auge sehen!« Das gibt wirklich Sinn, denn meine Erfahrungen hatte ich bereits sammeln können. Es war nach der Körperverletzung meiner Person, was ich ja überlebte. Danach musste ich mich erst wiederaufbauen, was ich tat, indem ich fast jeden Tag durch die Bauernschaften rollte, auch Wege und Radwege dazu nutzte. Natürlich fuhr ich auch über schmale Straßen. Dort rollte ich auf dem Asphalt, der Seitenstreifen war unbefestigt. Mir entgegen kam ein PKW, der Fahrer fuhr weiter rechts und hielt an. Er schien Platz für einen entgegen kommenden Wagen zu machen, ich hörte auch das Geräusch, es geschah für mich auch sehr schnell, ich spürte seitlich das vordere Teil des Taxis. Entfernt von mir vielleicht eine Handbreite neben meiner linken Seite und dort von der Lenkung. So reagierte ich, zog den Tretroller in den Seitenstreifen und blieb umgehend stehen.

Es donnerten sowohl Wanda, als auch Emil, mit den Taxis an mir vorbei und mit dem Tempo auch an dem Autofahrer. Der kurbelte das Fenster an seiner Fahrerseite herunter und ich erinnere mich, dass ich ihn laut schimpfen hörte. Er fuhr los, blieb in meiner Höhe stehen. Fragte mich, ob bei mir alles in Ordnung sei. Schimpfte über die Unverschämtheit, die sich diese Taxifahrer erlauben würden, dass er schon einen Schrecken bekam, weil er zuerst dachte, dass ich angefahren worden sei. 

Damals brachte ich keinen Ton heraus. So schüttelte ich leicht den Kopf. Der Fahrer fuhr weiter, ich stand unter Schock, das passte auch in mein erlebtes Trauma, das ich daran arbeiten musste, dass in der Regel, bei mir Kampf oder Flucht in solchen Situationen folgen muss.

Für mich war es klar, dass diese Wege für mich nicht mehr in Frage kommen durften. Wenn sie wüssten, wo ich fahre, würden sie auch das noch einmal versuchen. So beschloss ich, meine Touren nur noch auf Radwegen durchzuführen. 

Das war mir natürlich nicht überall möglich. So gab es für mich eine kritische Straße, wenn ich eine Strecke in die nächste Stadt fahren musste. Die Radwege führten seitwärts der Hauptstraße und waren entsprechend gezeichnet, ich nutzte diese Wege und dabei galt für mich, dass ich immer der Gefahr ins Auge sehen müsste, was mir auch den Hauch von Sicherheit gab. Darum rollte ich einfach auf der anderen Seite. Was Radfahrer nicht durften, aber ich ja auch nur einen Tretroller fuhr.

Täter würden eher Opfer suchen und eben keine Gegner, so dachte ich. Die Erfahrungsart dieser Täter dürfte auch sein, auch Gegner, die das versuchen, von denen zu Opfern gemacht werden können, oder, sagen wir mal, das kann versucht werden.

Warum werde ich mit diesen Gedanken ständig konfrontiert, so fühle ich. Das ist letzte Woche auch geschehen. Es war irgendwann um Mittag, als ich im Ort, in dem ich wohne, wieder auf der »anderen Seite« des Bürgersteiges rollte. So überholte mich in einem Moment zu meiner rechten Seite auf der Straße ein Taxi. Emil saß am Steuer des dunkelblauen mehrsitzigen Kinderfahrzeuges, er hatte sein Türfenster geöffnet, sein linke Unterarm lag wie lässig dort aufgelegt. Er kam von einer Fahrt, die wohl offensichtlich auf ihn sehr positiv gewirkt hat.

So konnte ich in dem Moment auch das Funkeln in den Augen bei ihm sehen und seine Stimme, die sehr laut über die Straße zu mir schallte. Er rief mir laut »Fotxx« zu. Das Wort habe ich vor einiger Zeit von seiner Frau sogar schriftlich erhalten. Danach schrie er mir auch zu, dass er mich kriegen wird, er wirkte, dass er überzeugt davon noch ist. Er wirkte auch, was diese Form der Darstellung angeht, tatsächlich voll durchtrainiert. Das galt ja auch für die Schläge, die er auf seine Frau anwandte. Was er mir noch zuschrie habe ich nicht verstanden.

Natürlich bin ich stehen geblieben, habe mich umgesehen, dürfte quasi nach Zeugen für mich gesucht haben. Es war niemand zu sehen. Was erklärt, warum Emil sich diese Art der Mitteilung erlaubt. Natürlich haben mir liebe Bekannte und Freunde auch geraten, eine Anzeige gegen Emil zu starten. Das bringt nichts. Wobei so mein Gedanke dabei ist, dass zu Emil viel geschrieben werden kann. Er trägt seine Leidenschaft, für jeden sichtbar, nach außen. Dieses Trauma bei mir sollte ich wirklich einfach nur weiter herausschreiben ...« 


Der 6. Kriminalroman, der in »Ich-Form« entsteht, der als Münsterland-Kriminalroman auf wahren Begebenheiten basiert.

2. Leseprobe: Das missbrauchte Kind

3. Leseprobe: Der Pädophile, das Elefantengedächtnis und das missbrauchte Kind

4. Leseprobe: Der Kinderschänder, seine Frau und deren Anwalt

5. Leseprobe: Al Capone, der Kinderschänder und deren Anwälte

»Der Mörder und der Kinderschänder«

Leseprobe: Die Anzeigen und die Folgen …

Leseprobe: Der Schläger und der Kinderschänder


»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
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