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Samstag, 18. Dezember 2010

Samstagsrezension Helga König: Lexikon der Biblischen Irrtümer

Der Autor dieses spannend zu lesenden Buches Walter-Jörg Langbein hat evangelische Theologie studiert. Zu den Themen Religion und Bibel hat er neben diesem, eine Reihe anderer erhellender Bücher verfasst, so etwa "Das Sakrileg und die heiligen Frauen" und "Die Geheimnisse der sieben Weltreligionen".

Das Cover des vorliegenden Taschenbuches beeindruckt mich, denn es erinnert an den durch die katholische Kirche ausgelösten "Madonnen-Huren-Komplex", der in allen Jahrhunderten bis zum heutigen Tag für viel Unheil sorgte, weil man die Frau immer in zwei Wesen zu teilen suchte: in  Eva und Lilith.

Im Vorwort lässt Langbein den Leser wissen, dass unserer heutigen Bibelausgaben keine Originaltexte sind. Stattdessen handelt es sich um Übersetzungen von Übersetzungen. Aufgrund wiederholtem Übertragen von Texten von einer in die andere Sprache, haben sich umfangreiche Irrtümer eingeschlichen, so der Autor. Schon kleine Übersetzungssünden können zu gravierenden Mißverständnissen führen. Der Bibelkenner fragt: "Liegen versehentliche Irrtümer oder bewusste Verfälschungen vor?", (vgl.: S. 9 ).

Nicht alle biblischen Texte sind übrigens Originale. Mitunter gehen diese auf uralte Vorlagen zurück. Es handelt sich dann um vorbiblische Überlieferungen. Dies gilt beispielsweise für den Mythos der Erschaffung Adams oder auch für die Sintflut, (vgl.: S.11).

Walter Jörg Langbein hebt hervor, dass er nicht die Bibel angreifen will, wenn er auf biblische Irrtümer hinweist, sondern seine Informationen vielmehr als Vorraussetzung für eine Annäherung an die wirklichen Aussagen vom "Alten" und "Neuen Testament" begreift, (vgl.: S. 12).

Biblische Irrtümer gibt es im "Alten" und im "Neuen Testament". Der Autor listet 100 solcher Irrtümer auf, unter ihnen die Brudermordgeschichte von Kain und Abel, auch die Fehlinterpretation im Hinblick auf das vermeintlich generelle Verbot der Empfängnisverhütung in der Bibel. Nur an einer einzigen Stelle in der Bibel nämlich wird die Schwangerschaftsverhütung angesprochen und zwar als Onan den "Coitus interruptus" vollzieht. Er wird mit dem Tode bestraft. Wer sich also auf diese Stelle in der Bibel bezieht, müsste konsequenterweise die Todesstrafe für Empfängnisverhütung fordern, (vgl.: S.54).

Interessant liest sich, was der Autor von Lilith zu berichten weiß. Nicht Eva, sondern Lilith war Adams erste Frau. Wie er, war auch sie aus Staub und Erde geschaffen worden und entstammt demnach nicht aus einer Rippe Adams. Lilith soll auf völlige Gleichberechtigung bestanden haben und leitete ihre Rechte von ihrem identischen Ursprung ab. Adam wollte jedoch keine gleichberechtigte Partnerin, sondern eine Untergebene. Als Lilith sich selbst durch drei Engel nicht bewegen ließ, reumütig zurückzukehren, drohte Gott der selbstbewussten Lilith, dass täglich 100 ihrer Kinder sterben würden, sofern sie sich Adam nicht unterordnen würde.

Wie man in der Folge erfährt, wurde Lilith, die vormals als Übergöttin verehrt wurde und möglicherweise die personifizierte Erinnerung an eine der ältesten Göttinnen überhaupt ist, mit der Zeit zu einer verabscheuungswürdigen Hexe degradiert. Lilith, die erste Frau Adams "endete als Karikatur frauenfeindlicher sadistischer Männerphantasien auf dem Scheiterhaufen des ausgehenden Mittelalters und der blutigen Neuzeit." (Zitat: Langbein, S. 93)

Was sind Engel? Hatten sie Flügel? Hat der Engel der Weihnachtsgeschichte etwas mit dem Engel im "Alten Testament" gemein? Ist der Geburtstag von Jesus wirklich bekannt? Der Autor zeigt, wie gesagt, dass sich im Laufe der Jahrtausende eine Reihe von Fehlern in ursprüngliche Texte eingeschlichen haben und unsere Bibel mannigfaltige Widersprüche und Fehler aufweist. Verlieren, so fragt der Autor, die Aussagen der Bibel hierdurch an Wert und Glaubwürdigkeit? Langbein meint, dass man bei allen Irrtümern und Fehlern nach der zentralen Aussage der Bibel forschen müsse und konstatiert: "Die Bibel verkündet die Lehre der Nächstenliebe. Und diese frohe Kunde findet sich im "Neuen Testament" ebenso wie im "Alten Testament". "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst" ist für Jesus das "höchste Gebot". Wir finden es zum Beispiel im Evangelium des Matthäus. Fast wortwörtlich steht im "Alten Testament": "Du sollst nicht Rache nehmen an den Söhnen deines Volkes, noch Groll gegen sie empfinden. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." (Zitat: Langbein, S.335)

Ein Buch, dessen höchste Priorität die Nächstenliebe ist, verliert wegen einiger kleiner Irrtümer und Fehler für alle, die das Wesentliche bereit sind zu erkennen, nichts an Wert. Das macht Walter-Jörg Langbein durch sein Buch deutlich und zeigt allen Kleinkrämern die rote Karte. "Errare humanum est". Das sollten wir nie vergessen.

Sonntag, 3. Januar 2010

Ein-Buch-lesen präsentiert: Martina André



Historische Fakten und sprühende Fantasie... der Stoff, aus dem Martina André Bestseller webt....

Martina André, geboren anno 1961 in Bonn, lebt mit ihrer Familie in Koblenz. Von Beruf, so heißt es, sei sie »Bundesbeamtin«. Sie gehört zu einer seltenen Spezies von Schriftstellern, die wirklich zu fesseln vermögen. Ihre Romane basieren auf sorgfältigster Recherche. Die Fakten werden kombiniert mit einer gehörigen Portion Fantasie... und so entstehen dickleibige Wälzer wie »Die Gegenpäpstin«, »Das Rätsel der Templer« und – ihr neuestes Werk - »Die Teufelshure«.

Martina André vermischt Fakten mit Fiktion... und bietet umfangreiche Schmöker, die man von der ersten bis zur letzten Seite verschlingt. Sie recherchiert besser als so mancher Bestsellerautor amerikanischen Ursprungs. Sie schreibt dabei spannender und bleibt glaubwürdiger... und verzichtet auf abstruse Gedankenkonstruktionen. Ihre Werke faszinieren, weil man beim Lesen immer wieder denkt... So könnte es gewesen sein!

So ist es alles andere als verwunderlich, dass Martina Andrés Werke Bestseller werden. Die Autorin beweist: Man kann Mystery-Romane mit einer gehörigen Portion Action und Fantasie schreiben... und doch spannende Literatur mit Tiefgang bieten. Martina Andrés beherrscht ihr Handwerk grandios. Sie lässt manche Kollegen von »Weltformat« als eher weniger talentierte Schreiberlinge mit begrenztem Talent erscheinen.

In »Die Gegenpäpstin« - ideale Vorlage für einen wirklich grandiosen Blockbusterfilm von Format – geht es um die Archäologin Sarah Rosenthal. In Israel entdeckt sie ein geheimnisvolles Grab... und mysteriöse Pergamente. Wer mag einst in der Gruft bestattet worden sein? Offenbar war es Maria Magdalena. Die Archäologin gerät ins Räderwerk einer suspekten Sekte. Sarah Rosenthal ist offenbar dazu »ausersehen«, den »Heiligen Vater« zu entmachten. Mehr sei über das packende Opus nicht verraten.

Nicht ohne Stolz darf ich darauf verweisen, dass mein Name im Nachwort des Romans auftaucht. Martina André schreibt da (Seite 435):
»Die Geschichte der Mirjam... ist ... eine erfundene Geschichte und orientiert sich lediglich an historischen und biblischen Erkenntnissen, die uns bis heute aus zahlreichen Quellen vorliegen. Besonders zu nennen sind in diesem Zusammenhang die Bücher von Walter-Jörg Langbein    , dessen Enthüllungen interessante Einsichten in das Leben der biblischen Frauen gewähren (›Das Sakrileg und die Heiligen Frauen‹, ›Lexikon der biblischen Irrtümer sowie ›Maria Magdalena: Die Wahrheit über die Geliebte Jesu, alle im Aufbauverlag erschienen).«
Ich bedanke mich für diese Ehre!

»Ein Buch lesen«... im Falle von Martina Andrés opulenten Romanen heißt das: Eintauchen in eine spannende, faszinierende, abenteuerliche Welt, allerbestes Kopfkino, großartige Unterhaltung!

Martina André gewährte mir ein exklusives Interview, das Einblicke in Leben und Werk einer großartigen Autorin der Gegenwart erlaubt. Ich durfte – diese Anmerkung sei mir erlaubt – Martina André als höchst charmante Zeitgenossin kennenlernen.

Interview mit Martina André

Walter-Jörg Langbein    : Wie kamen Sie zum Lesen? Gab es in Ihrer Kindheit und Jugend besonders wichtige Bücher, die Sie beeinflusst haben?

Martina André: Früh. Mit Acht las ich, was das Buchregal meiner Eltern so hergab. „Götter Gräber und Gelehrte“ von Ceram, Paul Frischauers „Weltgeschichte in Romanen“, Reader‘s Digest. Dazu Enid Blyton, „Hanni und Nanni“, „Fünf Freunde“ etc. – genau betrachtet, ist das gewiss eine schräge Mischung, die sich aber dennoch in meinem Lesegewohnheiten bis heute fortsetzt.

Walter-Jörg Langbein    : Wie kamen Sie zum Schreiben? Wie wurden Sie Autorin?
Martina André: Durch Zufall. Ich habe von heute auf morgen angefangen meine Templerstory „Das Rätsel der Templer“ zu schreiben – und habe während einer Recherche wegen alter Münzen eine schon bekannte Autorin kennengelernt, die mir ihren Agenten empfohlen hat. Ich habe danach noch ein Jahr geschrieben und es gab mehrere Stimmen, die mir zu einer Veröffentlichung rieten. Obwohl ich das Buch nur für mich selbst geschrieben hatte, habe ich es bei besagtem Agenten eingereicht. Er befand das Manuskript für gut und hat mich an einen bekannten Publikumsverlag vermittelt. Dort wurde ich sogleich mit einem Auftragswerk betraut, dass dann ein Buch- und Hörbuchbestseller wurde. Bis heute habe ich vier Bücher in diesem Verlag veröffentlicht. Sicher ist das kein typischer Werdegang.

Walter-Jörg Langbein    : Sie schreiben Romane mit geschichtlichem Hintergrund. Wie wichtig ist für Sie Recherche? Wie wichtig ist für Sie Phantasie?

Martina André: Gute Recherche ist mir sehr wichtig. Ich habe den Ehrgeiz, so gut wie eben möglich zu recherchieren, weil es zum einen meinen geschichtlichen Interessen entgegen kommt und mir zum anderen dabei hilft, möglichst authentische Bilder zu schaffen. Phantasie entwickle ich dann eher für das Verhalten meiner Figuren, die ich gerne so gestalte, dass der Leser relativ rasch den Eindruck bekommt, sie schon lange zu kennen.

Walter-Jörg Langbein    : Ihr Roman »Die Gegenpäpstin« wurde zum besonders erfolgreichen Bestseller. Glauben Sie, dass Maria Magdalena wirklich eine »Gegenpäpstin« war?

Martina André: Ehrlich gesagt – ich weiß es nicht. Ich bin erklärte Agnostikerin, habe aber anlässlich meines Buches viel über MM gelesen. In meiner Recherche kam auch zutage, dass es außer der Bibel – und die wurde lange nach der möglichen Kreuzigung Jesu verfasst – keine zuverlässigen Quellen gibt, die wahrhaftig über die damalige Zeit berichten. Also sagt mir mein Verstand, ein Jesus, der wirklich existiert hat und charakterlich so vollkommen war, wie er beschrieben wird, kann unmöglich Frauen diskriminiert haben. Und da es heißt, er war ein Rabbiner und es eine Regel gibt, die besagt, Rabbiner müssen verheiratet sein, halte ich es für ziemlich wahrscheinlich, dass er verheiratet war.

In verschiedenen Schriften wird von Maria Magdalena als seine Gefährtin gesprochen – und das sie sehr intelligent und belesen gewesen sein soll. Wenn dies alles so war, halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass man sie als Apostelin bezeichnen könnte. Wenn man dies in theologischer Hinsicht beweisen könnte, wäre sie im heutigen Sinne eine Gegenpäpstin, weil sie mit Apostel Petrus gleichgestellt werden müsste (der ja als Vorreiter aller Päpste gilt) und ihre Geschichte den Anspruch der Frauen auf den Papstthron in der katholischen Kirche untermauern würde. Dies wäre ein wichtiges Signal zur Gleichberechtigung der Frau nicht nur in der katholischen Kirche sondern weltweit.

Aber, wenn ich meine agnostische Glaubenseinstellung zur Grundlage nehme, spielt es keine Rolle, ob Maria Magdalena Gegenpäpstin war oder nicht. Nichts rechtfertigt die Diskriminierung von Frauen. Nichts.

Walter-Jörg Langbein    : Worin bestand Ihrer Meinung nach das Geheimnis der »Templer«? Haben sie wirklich etwas im »Heiligen Land« entdeckt?

Martina André: Ich halte meine Zeitreise-Theorie in das „Das Rätsel der Templer“ für recht interessant – auch wenn sie sich unglaublich anhört. Ich habe intensiv dazu recherchiert und war so überrascht, wie sich die wundersamen Geschichten des Zisterziensers Caesarius von Heisterbach, der mitunter als Vorreiter für Nostradamus genannt wird und die erste Zeitreiselegende der Zisterzienser (…für Gott sind tausend Jahre wie ein Tag…) mit dem Schicksal der Templer verknüpfen ließen. So sehr, dass ich nicht selten mit einem absoluten Gänsehautgefühl zurück blieb.

Als ich las, dass sich der gelehrte Franziskaner Roger Bacon um 1280 mit dem geheimnisvollen Idol-Kopf ›Caput 58‹ der Templer beschäftigt haben soll und behauptete er könne sprechen und bediene sich dabei der Zahlen 1 und 0, wurde ich hellhörig – erst recht, als es hieß, Bacon habe dem damaligen Papst in einem geheimen Schreiben eine Abhandlung über zukünftige Ereignisse zukommen lassen. Er sprach von riesigen Schiffen, die durch die Meere pflügen und von nur einer Hand gelenkt werden können, von Flugmaschinen oder von Wagen die hundertmal schneller sind als ein Pferd. Es gibt so viele offene Fragen, warum es zur Vernichtung des Templerordens kommen konnte, da bleibt unendlich viel Raum für Spekulationen. Dass es dabei ein paar ungelöste – aber doch existente - Geheimnisse gibt, halte ich durchaus für möglich.
Walter-Jörg Langbein    : »Die Teufelshure« lässt die Grenze zwischen Realität und Phantasie verschwinden. Gibt es diese Grenze überhaupt? Kann die Wirklichkeit skurriler sein als es die trockene Wissenschaft eigentlich zulässt?

Martina André: Seit ich mich mit dem Thema ›Zufall‹ beschäftige und sehe, dass es offenbar keine Zufälle gibt – halte ich nichts mehr für unmöglich. Erst recht, seit ich wissenschaftliche Vorträge über Quantenphysik besucht habe.

Walter-Jörg Langbein    : Haben Sie selbst schon Unheimliches... Mysteriöses erlebt?

Martina André: Ja – obwohl ich nie danach gesucht habe und auch keine Esoterikerin bin. Aber das würde ein eigenes Buch füllen.

Walter-Jörg Langbein    : Herzlichen Dank für das Interview!

Homepage von Martina André

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