Sonntag, 15. März 2026

8. Leseprobe: Der Anwalt, sein Kinderschänder und die Kirche

Irgendwann fliegt alles auf, das wünsche ich mir auch hier

»… Vieles aufzuarbeiten muss sein. Besonders deshalb, weil ich wohl sagen muss, das sagen übrigens viele aus meinem Umfeld, das mich ganz viele Dinge traumatisiert haben. Über alles zu sprechen tut mir gut. Wobei sich meine Sprache, nach wie vor für mich, nicht so positiv gestaltet. Darum nutze ich das Schreiben. Und damit auch das Mitteilen. Weil ich mir auch einbilde, dass alles irgendwann, wirklich auch hier und das auch für mich wichtig, einfach auffliegt. Dann kann auch selbstverständlich plötzlich geschockt gesagt werden: »Wie konnte das passieren!« Das ist auch so üblich.

Dann könnte auch, wie bereits durchaus schon die Presse usw. mitteilt, dass der Täter seine Opfer mit einem Fahrdienst bringen lassen ließ. Ebenso, wie es hier gemacht wird. (Text ergänzen hier 2. Leseprobe)

Auch natürlich, dass ja auch die Opfer damit unter Druck gesetzt worden sind, auch, dass sie vermutlich nicht in den Himmel kommen, wenn sie diese »Geheimnisse« anderen mitteilen. (Text ergänzen)

Von einem »Netzwerk« wird berichtet.

Darum sollte ich schon diese Hintergründe, die es für mich gab und noch gibt, einfach hier aufarbeiten. Denn es gab natürlich entsprechenden Reaktionen, die einen Anwalt dazu motivierten, entsprechend schützend vor seine Mandanten stellte. Was im Grunde genommen auch für Pädophilen Sinn gibt. Es hatte ja ein »Ereignis« gegeben. Was mich auch irgendwie im Grunde genommen zum sogenannten »Handeln« forderte. (Text ergänzen)

Diesen Nachbar Emil aus dem Haus, in dem ich auch wohnte, hatte ich quasi frisch erwischt. Er hat wohl auch nicht mir gerechnet. Es passierte draußen und ich stand plötzlich neben ihm. Es schien in dem Moment, dass er mich nicht wahrnahm. Er war beschäftigt mit dem Knaben, der Junge der neuen Nachbarn von nebenan. Der sah mich an und grinste.

Emil hielt den Jungen mit einem Arm fest an sich. Die andere Hand streichelte den Kopf des Knaben. So konnte ich auch Emils Hüfte sehen, die sich rhythmisch am Körper des Kindes bewegte. Doch, er sprach in dem Moment zu dem Kind und ich konnte es hören. Er sprach, dass beide »Geheimnisse« haben und der Junge niemanden davon erzählen darf. Und der Knabe grinste mich immer noch dabei an.

Irgendwie bemerkte mich Emil, ließ den Jungen los, drehte sich förmlich weg von dem Knaben und gab eine Art lachen von sich ab. Der Junge drehte sich ebenfalls ab und huschte flott Richtung Nachbarhaus. Genauso schnell verschwand Emil fast schon rennend zu dem Wohnhaus. 

Und ich stand wie festgefroren an der Stelle, wusste auch nicht mehr, warum ich es vorhin so eilig hatte. Ein Gefühl machte sich in mir breit, als wollte sich mein Magen umdrehen. Es fühlte sich an, als wenn ich erbrechen muss. Dass ich diese Situation nicht für mich behalten konnte, war mir klar. (Text ergänzen)

Emil war und ist nicht schlau, ganz im Gegensatz. So habe ich schon festgestellt, dass er nicht richtig lesen und schreiben kann. Aber er war und ist gerissen, das hat er bereits deutlich gezeigt. So gab es für mich Sinn, mit den Eltern des Jungen einfach ein kurzes Gespräch zu führen. Das nahm ich mir vor. Wobei sich tatsächlich etwas später andere darum kümmerten, was ich auch besser fand.

Es war auch der längste Tag des Jahres und ich saß auf der Terrasse und wollte diesen einfach nur genießen. Der Knabe nebenan war mit seinen Eltern im Garten und alle waren auch sehr laut. Es wurde spät, ich war kurz in der Küche und kam wieder zurück. Es war ruhig geworden. Seine Eltern dürften ihn wohl endlich in sein Bett gebracht haben, dachte ich. So setzte ich mich wieder in meinen Gartensessel und sah entspannt in Richtung des Innenhofes. Dort konnte ich den oberen Teil des Bereiches von Emil betrachten. Er stand dort. Rhythmisch, diesmal ohne Begleitung, bearbeitete er sehr intensiv scheinbar das Teil, das sich üblicherweise vorne in seiner Hose befindet. 

Emil sah widerlich aus. Er war wieder, wie eigentlich immer, betrunken. Er schwitzte, stöhnte und üblicherweise wird ein solches Verhalten als sich selbst befriedigen, onanieren, masturbieren bezeichnet. Dabei war er schon als alter Mann zu bezeichnen. Maximal 30 Sekunden benötigte er wohl zum Schluss seines Tuns. Ich schrie, auch noch, als Emil es geschafft und die Flucht ergriffen hat. Wobei es für ein solches Tun in der Öffentlichkeit ohne Absprache glatt als Exhibitionismus bezeichnet wird. Da war ich mir schon sicher. 

Was mich zudem schockte, war der Bereich an dem Zaun, der sich im Innenhof befand. Ein Bereich war von Abdrücken seiner Schuhe ausgefüllt. Natürlich hätte es sein können, dass Emil sich für die junge Frau Nachbarin interessierte. Allerdings war ich mir aber sicher, dass er dort den Knaben betrachten und in ihm dabei viele Gefühle erwecken würde. 

So tat ich das, was eigentlich in solchen Sachen gemacht werden soll. Ich rief die Polizei, machte eine Anzeige und habe dabei wirklich gedacht, alles richtig gemacht zu haben. Dabei hätte ich, eigentlich besser umgehend, mich nach einer neuen Bleibe in einem anderen Ort umsehen sollen. Natürlich dachte ich wirklich, dass ich in diesem Moment, eine richtige Entscheidung getroffen zu haben. Es wurde das getan, was auch zu tun war und jetzt auch noch ist, wenn solche Dinge geschehen, meine ich. (Text ergänzen)

Kurz danach rief mich eine Nachbarin an, bat mich, in den Garten zu gehen. Ihre Enkel waren bei ihr zu Besuch. Die planschten nackend in einem kleinen Wasserpool, der in ihrem Garten stand. Es war halt ein heißer Tag und die Kinder haben Spaß im Wasser. Sie selbst befand sich in ihrem Haus in dem ersten Stock und dort auf dem Balkon. Von dort aus konnte sie blicken, sowohl in ihren Garten, als auch in den Garten von Emil und Wanda. Die Beiden standen in der Tat nahe am Ende ihres kleinen Gartens, wobei Emil nur mit einer Unterhose bekleidet war. Wieder schien ihm sein Geschlechtsorgan sehr wichtig gewesen zu sein. Eine Hand war ihm dabei behilflich. Irgendwie wirkte Wanda, als würde sie ihren Ehemann dabei filmen. Sie hielt entsprechend eine Art Kamera, es konnte aber auch ihr Handy gewesen sein.

Dieses Telefonat entwickelte sich natürlich auf andere Art und Weise. Irgendwie entwickelte es sich zu einem Geschrei von Garten zu Balkon. Wanda lief zurück zur Terrasse, sie war schnell nicht mehr zu sehen. Emil zog sich auch zurück, dabei auch wieder wie bei einer Flucht. Es war halt seine Art, wenn er erwischt wurde.  (Text ergänzen)

Das Telefonat wurde dann wieder im Wohnzimmer weitergeführt. Ich erzählte von der Anzeige und bat natürlich, dass auch dieses Ereignis der Polizei mitgeteilt werden sollte. Daran hatte die Großmutter kein Interesse, aber etwas passieren sollte schon. Es war wohl so, dass ich Schreiben erstellen sollte, die auch auf schwerwiegende Vertragsverletzungen hinweisen. Das würde eher wirken, als eine Mitteilung an die Polizei. (Text ergänzen)

Zudem sollte auf die Störung des Hausfriedens und Pflichtverletzungen hingewiesen werden. Natürlich musste auch eine entsprechende Abmahnung folgen. Was ich natürlich brav erfüllte. 

So schrieb ich, druckte die Schreiben zweimal aus, holte die entsprechende Unterschrift der Großmutter, wurde gelobt für mein Tun, ließ ein Schreiben zurück, warf das andere Schreiben in einen Umschlag und warf das in den Briefkasten von Wanda und Emil. Was ich natürlich zweimal machte, aber auch gleichzeitig darauf hinwies, dass für das dritte Schreiben ein Anwalt tätig werden sollte. Was auch passierte. Jedoch nicht einer der Großmutter. Wanda und Emil hatten einen Anwalt, der auch sehr engagiert ihre Interessen vertrat. Wie sich später auch herausstellte, die Enkelin der Beiden, die in der Kanzlei beschäftigt ist, in der der Anwalt beschäftigt war. Von ihr bekam ich auch eine drohende Mail, von dem Anwalt, nicht nur ich, drohende Schreiben.

Darauf wurde die Angelegenheit für die Großmutter als erledigt betrachtet. Sie teilte auch mir mit, dass sie sich aus der ganzen Angelegenheit heraus begeben würde. Allerdings führte diese Einstellung in der folgenden Zeit bei mir zu fatalen Konsequenzen ... (Text ergänzen


Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

+++ Aus aktuellem Anlass +++
Schon von zwei Seiten kam nun der Hinweis, dass es beim Absenden von Kommentaren aus dem Browser Firefox zu Problemen kommen kann: Der Kommentar wird dem Nutzer dann zwar als versandt gemeldet, landet aber im Nirgendwo. Wir empfehlen Ihnen deshalb nach Möglichkeit die Nutzung von Google Chrome oder des Microsoft Internet Explorers. Bei diesen Browsern sind solche Schwierigkeiten unserem Kenntnisstand nach bisher nicht aufgetreten.

Zur Formatierung Ihrer Kommentare stehen Ihnen einige HTML-Befehle zur Verfügung. Eine Vorlage zum Abkopieren >>gibt es hier.

Labels

Walter-Jörg Langbein (656) Sylvia B. (104) Osterinsel (79) Tuna von Blumenstein (50) Peru (34) Karl May (27) Nan Madol (27) g.c.roth (27) Maria Magdalena (22) Der Tote im Zwillbrocker Venn (21) Jesus (21) Karl der Große (19) Make Make (19) Externsteine (18) Für Sie gelesen (18) Bibel (17) Der hässliche Zwilling (17) Rezension (17) der tiger am gelben fluss (17) Autoren und ihre Region (16) Apokalypse (15) Vimanas (15) Atlantis der Südsee (13) Blauregenmord (12) Nasca (12) Palenque (12) Weseke (12) meniere desaster (12) Krimi (11) Pyramiden (11) Malta (10) Serie Teil meniere (10) Ägypten (10) Forentroll (9) Mexico (9) National Geographic (9) Straße der Toten (9) Lügde (8) Briefe an Lieschen (7) Monstermauern (7) Sphinx (7) Tempel der Inschriften (7) Winnetou (7) Lyrik (6) Marlies Bugmann (6) Mord (6) altes Ägypten (6) 2012 - Endzeit und Neuanfang (5) Atahualpa (5) Hexenhausgeflüster (5) Mexico City (5) Mord in Genf (5) Märchen (5) Satire (5) Thriller (5) Atacama Wüste (4) Cheopspyramide (4) Dan Brown (4) Ephraim Kishon (4) Hexenhausgeflüster- Sylvia B. (4) Leonardo da Vinci (4) Machu Picchu (4) Sacsayhuaman (4) Teutoburger Wald (4) große Pyramide (4) Meniere (3) Mondpyramide (3) Mord im ostfriesischen Hammrich (3) Mysterien (3) Sakrileg (3) Shakespeare (3) Bevor die Sintflut kam (2) Das Sakrileg und die heiligen Frauen (2) Friedhofsgeschichten (2) Goethe (2) Lexikon der biblischen Irrtümer (2) Markus Lanz (2) Münsterland-Krimi (2) Vincent van Gogh (2) Alphabet (1) Bestatten mein Name ist Tod (1) Hexen (1) Lyrichs Briefe an Lieschen (1) Lyrichs Briefe an Lieschen Hexenhausgeflüster (1) Mord Ostfriesland (1) Mord und Totschlag (1) Münsterland (1) einmaleins lernen (1) meniére desaster (1)