Dienstag, 18. Januar 2011

Anka Kampka / Kerstin Orben: Was haben Nelson Mandela und Resilienz gemeinsam? Akzeptanz

In einem der vielen Gerichtsverfahren gegen Nelson Mandela fiel 1964 gegen ihn und fast die ganze Spitze des ANC (African National Congress) das Urteil der lebenslangen Haft. Eigentlich wurde erwartet, dass sie zur Todesstrafe verurteilt würden. Der Richter de Wet entschied aber, diese nicht zu verhängen. Die Gruppe des ANC wurde in das Gefängnis auf Robben Island gebracht.

Zunächst blieb Nelson Mandela und den Anhängern des ANC nichts anderes übrig, als das Urteil hinzunehmen. Es ist das Einzige, was sie zu diesem Zeitpunkt tun konnten.

Sicher ist Ihnen schon einmal folgendes Gelassenheitsgebet* begegnet:

Bild: ©Tuna von Blumenstein


„Lieber Gott, gib mir die Kraft, die Dinge zu verändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit, die Dinge, die ich nicht ändern kann, zu belassen und die Weisheit, das Eine vom Anderen zu unterscheiden.“


Treffender lässt sich unser zweites Persönlichkeitsmerkmal kaum beschreiben. Hand aufs Herz: Wie oft haben Sie schon versucht, feststehende Fakten oder Menschen zu verändern, obwohl ihnen bewusst war, dass dies nicht zum Erfolg führt?

Gegebenheiten und auch Menschen in unserem Leben so zu akzeptieren, wie Sie sind, stellen uns immer wieder auf eine harte Probe. Es lohnt sich jedoch, genau hinzuschauen. Es gilt zu überprüfen, was wir selbst beeinflussen können und was nicht. Unser eigenes Verhalten, Denken und Fühlen können wir selbst bestimmen, nicht aber das, was Andere denken, fühlen oder tun. Daher sollten wir unsere Energie dafür einsetzen, Unabänderliches zu akzeptieren und auch schmerzliche Tatsachen anzunehmen. Allerdings gilt es auch, mit sich selbst versöhnlich umzugehen.

So können neue Aspekte in unser Leben eintreten, die wir als bereichernd erleben. Mit einem hohen Maß an Akzeptanz kommen wir ins Gleichgewicht, um neue Wege zu gehen und aktuellen Herausforderungen zu begegnen.

*Das Gelassenheitsgebet wird Reinhold Niebuhr, amerikanischer Theologe, Philosoph und Politikwissenschaftler (1892-1971) zugeordnet. Weitere Info hier

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Montag, 17. Januar 2011

Meine Katze Sylvia - Ein Beitrag von Cosima Prem

Meine kleine Mieze Sylvia ist so liebenswert! Sie hat die Farben rotbraun, weiß und schwarz und rechts an der Nase noch einen kleinen, goldigen schwarzen Schönheitsfleck. Deswegen nennen wir sie immer "Gewürzkatze" oder "Würzig": Ihre Fellfarben sind wie Paprika, Salz und Pfeffer. Wenn sie im Halbschlaf auf unserer Couch oder auf meinem Bett liegt und man sie sanft krault, fängt sie an, derartig laut zu schnurren, dass man es noch durch eine dicke Tür durch leicht hört. Aber manchmal, wenn sie hellwach ist, kratzt und beißt sie für ihr Leben gern, wenn man ihr Fell auch nur ganz leicht berührt.

Jetzt ist sie ungefähr acht Monate alt. Bevor sie zu ihren ersten Besitzern gekommen ist, war sie eine Wildkatze, deswegen ist Sylvia auch manchmal noch so "kratzig" drauf. Aber das wird sich noch geben. Es gibt aber auch Sternstunden, wo sie für jede Wuschelei und alles andere zu haben ist. Ich habe meine kleine Mieze so lieb! Oft legt sie sich auf die angestellte Heizung und streckt sich fast einen Meter lang. Sie erbettelt sich ab und zu auch ein Löffelchen Joghurt oder Grießpudding. Meistens klappt das auch, weil man ihr einfach nicht widerstehen kann.Wenn sie dann hat, was sie will, schleckt sie alles innerhalb von ein paar Sekunden weg. Gerade, als ich hier schreibe, wollte die "Würzig" mir meinen Lachs vom Brötchen fressen. "Mieze, nein! Lass mir wenigstens das Brötchen!"

Aber sie kann auch ziemlich furchterregend aussehen (siehe Bild links). Dann macht sie ihren Schwanz buschig wie einen Eichhörnchen- schwanz und schaut einen drohend an, als würde sie einen gleich angreifen wollen. Auf den Fotos kommen die Augen auch noch leuchtend. Das wirkt dann ziemlich gruselig! Aber eins bleibt immer gleich: Dass ich meine Mieze echt lieb habe!!

Vier Freundinnen auf Schatzsuche


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