Sonntag, 30. September 2012

141 »Der Gott mit dem Rüssel«

Schildkröten, Schlangen und Ruinen 2
Teil 141 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein


In den Ruinen von Palenque soll es
Darstellungen von Elefanten
geben - Foto W-J.Langbein
Zu den bedeutendsten Künstlern unter den frühen Erforschen von Zentralamerika gehört Johann Friedrich Graf von Waldeck (1766-1875), der sich auch gern Jean Frédéric Maximilien de Waldeck nannte. Die genauere Herkunft des Mannes, der auch als Herzog oder Baron auftrat, ist bis heute unklar. Er selbst gab gelegentlich Deutschland, Österreich und Großbritannien als Heimat an. In Paris, der Stadt der Liebe und der Kunst, lebte der Adelige als Maler. Es zog ihn in die Ferne. Er wollte Zentralamerika erkunden und erforschen. Mit bedeutungslosen »amtlichen Dokumenten« machte er sich anno 1825 nach Mexiko auf. Sein erstes Ziel: Palenque. Er ließ auf eigene Kosten Grabungen durchführen und entdeckte – seiner Meinung nach – Sensationelles: Darstellungen von Elefanten ... in Palenque ... eine Unmöglichkeit.

Graf von Waldeck infizierte mit seiner Begeisterung John Lloyd Stephens (1805-1852) und Frederick Catherwood (1799-1854). Wie der reiselustige Graf von Waldeck waren auch Stephens und Catherwood Amateure. Das bedeutete, dass zunächst nur sehr wenige Mitglieder der schulwissenschaftlichen Archäologenzunft die enthusiastischen Männer zur Kenntnis nahm. 1838 reisten Stephens und Catherwood nach Mexiko und erkundeten unter anderem auch die Ruinen von Palenque. Dann wandten sie sich nach Copan ... und trauten ihren Augen nicht: Ganz eindeutig, so meinten sie, hatten da Mayas oder ihre Vorgänger Elefanten dargestellt.

Gewiss, die Vorstellung, Mayas hätten Elefanten gesehen und dargestellt, ist verrückt. Sie ist aus wissenschaftlicher Sicht vollkommen unakzeptabel. Selbst wenn man kühn die ersten Mayas weit früher als bislang angenommen ansetzt, sie können in Zentralamerika nie und nimmer Elefanten erlebt haben. Und doch soll es in mehreren Ruinenstädten der Mayas diese unmöglichen Darstellungen von Elefanten geben: zum Beispiel in Copan, Honduras.

Bei einem meiner ersten Besuche dort suchte ich gezielt nach Reliefs, die irgendwie »elefantös« wirkten. Ich wurde aber nicht fündig. »Hier soll es Darstellungen von Elefanten geben ... « fragte ich einen Arbeiter (via Führer, der übersetzte). Der Mann war gerade dabei, Zement für Restaurierungsarbeiten anzurühren. »Das ist verbotene Archäologie ...« antwortete er. »Niemals wird man ein Buch lesen können, das über diesen Fund berichtet!« Von was für einem Fund er denn spreche, wollte ich wissen. Der Mann druckste herum. Ein saftiges Trinkgeld lehnte er fast empört ab.

Reste eines »Maya-Elefanten«
Foto: W-J.Langbein
»Es ist eine steinerne Statue ...« rückte er schließlich heraus. »Sie war stark beschädigt! Bestand aus mehreren Trümmern, die mühsam zusammengesetzt werden müssen.« Bislang seien noch nicht alle Teile des Tieres gefunden worden. »Es war ein sehr schweres Tier mit vier stämmigen Beinen, einem massigen Körper, einem dicken Kopf und einem gewaltigen Rüssel!« Natürlich wollte ich das mysteriöse Fabelwesen aus Stein sehr gern sehen. »Das darf ich nicht zeigen ...« sträubte sich der Arbeiter. »Was meinen Sie, was mir mein Chef sagt ... wenn er erfährt, dass ich Sie diesen kleinen Weg entlang geführt habe ... bis wir nach etwa zweihundert Metern an das eingezäunte steinerne Tier gekommen sind?«

Es folgte eine geradezu humoristische Szene ... Ich nicke verständnisvoll. »Natürlich dürfen Sie mir nicht raten ... diesem Weg zu folgen ...« Dabei deute ich auf einen schmalen Trampelpfad. »Genau!« Und so folge ich dem Weg, den mir der Arbeiter nicht gezeigt hat ... und gelange schließlich an eine massige Skulptur. Die Einzäunung besteht aus vier Pfählen, die mit Draht verbunden sind ... Den unscheinbaren Koloss wird wohl kaum jemand stehlen, denke ich. Und mittendrin entdecke sich ein kurioses Tier, das – mit einiger Fantasie – als »Elefant« identifiziert werden kann. Besonders eindrucksvoll ist der gewaltige Rüssel am steinernen Quadratschädel.

Vier Elefanten - Fotos: W-J.Langbein
(links außen, Mitte und rechts
unten), Jean-Pierre Dalbéra
(rechts oben)
»Die Beine fehlen noch ... « erklärt der Arbeiter, der gefolgt war. »Deshalb haben wir den Leib auf Steine gestellt ...« Ich nicke erneut ... »Die Ohren kann ich nicht so recht erkennen ...« Lächelnd versucht mein Informant, meine zweifelnde Anmerkung zu entkräften. »Es ist ein indischer Kleinohrelefant...«

Elefanten ... von den alten Mayas in Stein gemeißelt ... das passt so gar nicht in das Geschichtsbild Zentralamerikas. Ich fotografiere ... und der Arbeiter entfernt sich eiligen Schrittes. Ob ich ihn beleidigt habe? Der Übersetzer verneint. Einige Stunden später drückt mir mein »Informant« triumphierend eine Zeichnung in die Hand. Angeblich zeigt sie – vor rund einhundert Jahren von einem Archäologen angefertigt – einen Elefanten auf einem Relief von Copan. In der Tat: Da scheint ein Maya ein Rüsseltier zu führen ... einen Elefanten. »Die Zeichnung erschien in einer führenden wissenschaftlichen Zeitschrift ...«, erfahre ich ... aber weder dem Namen des Wissenschaftlers, noch der Quelle.

Gott Chaak von Uxmal
Foto: W-J.Langbein
Zögerlich gebe ich die Zeichnung dennoch wieder ... zwischen steinernen Elefanten aus Indien (Relief von Mahabalipuram) und einer Statue des indischen Gottes Ganesha mit Elefantenkopf ... Bislang habe ich vergeblich nach der Quelle gesucht, die angeblich die Elefantenzeichnung enthielt ...

Prof. Hans Schindler-Bellamy, Wiener Archäologe und Südamerikaspezialist, bot mir eine interessante Antwort auf die »Elefanten-Frage«. In Zentralamerika spielte Gott Chaak eine ganz bedeutende Rolle!

Gott Chaak wird in vielen Maya-Tempeln dargestellt ... und das darf nicht verwundern! Chaak – gesprochen »cha-ak« - war der Gott des Regens. Er spendete das kostbare Nass, ohne das es kein Leben geben konnte. Die Mayas verehrten ihn als Gott der Landwirtschaft, der er den Regen schenkte. So ließ er Pflanzen sprießen. Und er war – als Gott der Fruchtbarkeit – für den Fortbestand des Lebens zuständig! Chaak hat ein besonders Merkmal: einen Rüssel, der sehr stark an einen Elefanten erinnert!

Nirgendwo sonst in Zentralamerika begegneten mir steinerne Chaaks, die so deutlich an einen Elefanten erinnerten wie in Uxmal. Wer einen Elefanten gesehen hat, muss förmlich in Chaak ... einen Elefanten erkennen: mit hoch erhobenem Rüssel und mit seitwärts aufgestellten Ohren. Sind das ganz zufällig übereinstimmende Merkmale? Ich weiß: Selbst vor zwei Jahrtausenden hat es im Reich der Mayas definitiv keine Elefanten gegeben! Sehen wir was wir sehen wollen?

Der Gott mit dem Rüssel
Foto: W-J.Langbein
Die Spanier staunten nicht schlecht über die herrlichen Bauwerke von Uxmal. Und sie verliehen ihnen Namen. Ein Prachtbau mit vielen kleinen Räumen wurde so zum »Nonnenkloster« ernannt. Die Spanier meinten ein »Viereck der Nonnen« zu erkennen. Welchem Zweck er auch gedient haben mag: ein »Nonnenkloster« war er mit Sicherheit nicht.

Ein anderer Bau kam den Spaniern ganz besonders majestätisch vor. Schon hatten sie einen Namen für ihn parat: »Palast des Gouverneurs«, auch wenn nie ein solcher darin gewohnt hat. Die Mayas hatten natürlich keine »Gouverneure«. Weitere Bauten erweckten bei den Spaniern wieder andere Assoziationen. Und schon gab es in Uxmal die »Taubenhausgruppe«. Mag sein, dass die Spanier damals noch hätten in Erfahrung bringen können, welchem Zweck die so formschönen Gebäude wirklich einst dienten ... Das aber interessierte die Spanier nicht. Wozu sollte man auch »Wilde« befragen?

Der »Gouverneurspalast«
Foto: W-J.Langbein
So muss ich die angeblichen »Elefanten« kritisch betrachten. Sehen sie nur zufällig wie Rüsseltiere aus ... und sind doch nur von den Mayas verehrte Chaak-Götter? Und ist es nur ein Zufall, dass auch der indische Ganesha einen Elefantenkopf hat? Im Hinduismus war Brahma, der vierköpfige und vierarmige Gott, der große Schöpfer. (Hinweis: Es gab bei den Mayas vier verschiedene Chaaks ... Zufall?)

Shiva wurde als Gott der Zerstörung und der Erneuerung angesehen, der vermutlich meistverehrte Gott. Er galt keineswegs als negative Kraft, ganz im Gegenteil. Leben war ohne ihn nicht möglich. Sein Sohn war Ganesha ... der mit dem Elefantenkopf!



»Kuriose Tempel, kuriose Schlangen«,
Schildkröten, Schlangen und Ruinen 3
Teil 142 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 07.10.2012


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Sonntag, 23. September 2012

140 »Schildkröten, Schlangen und Ruinen«

1: Die Pyramide des Zauberers
Teil 140 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein


US-Präsident George W. Bush
besichtigt Uxmal
Foto: Paul Morse - Weißes Haus
Vom Hotel »Misión Park Inn Uxmal« ist es nur ein Katzensprung zu den Ruinen von Uxmal. Hier haben, so erfahre ich, neben anderen Größen Königin Elizabeth und Prinz Philipp von England und Rainer von Monaco nebst Gattin logiert. In der »Queen Elizabeth Master Suite« darf auch der Normalsterbliche sein müdes Haupt betten ... muss aber in der Urlaubszeit mit etwa 1100 Dollar pro Nacht rechnen. Ob US-Präsident George W. Bush ebenfalls hier nächtigte, konnte ich nicht eruieren. Besichtigt hat das Staatsoberhaupt der USA Uxmal gemeinsam mit seinem mexikanischen Amtskollegen Felipe Calderon am 13. März 2007.

Sehr viel günstiger ist das »normale« Einzelzimmer ... selbst mit Whirlpool im Bad.
Der kleine Spaziergang vom Hotel zu den »Ruinas« tut nach einer nervigen Busfahrt gut. Schon vom Hotel aus sieht man die »magische« Pyramide. Am Abend scheint sie von innen heraus zu glimmen ...

Die Atmosphäre ist exotisch-idyllisch ... »Urwald« pur, aber parkanlagenhaft, bequem zu durchschlendern. Man schreitet heute sozusagen durch ein fremdartiges Paradies, während sich die ersten Besucher vor Jahrhunderten durch eine lebensbedrohliche Hölle quälen mussten. Die frühen Entdecker und Erforscher waren oftmals begeisterte Laien, die unter Einsatz ihres Lebens die Maya-Welten erkunden wollten. Sie waren unsäglichen hygienischen Bedingungen ausgesetzt, wurden von Krankheitserregern attackiert und hatten Angst vor den Nachkommen der einst so stolzen Mayas. Für sie gab es keine bequemen Wege zu den Ruinen. Sie mussten sich Meter für Meter durch den gefährlichen, oft lebensbedrohlichen Urwald kämpfen.

Aufgang zum Götterschlund
Foto W-J.Langbein
Unterstützung von amtlicher Seite wurde ihnen allenfalls ideelle zuteil. Finanzieren mussten die ersten Entdecker ihre Exkursionen am Ende der Welt selbst. Anerkennung konnten sie nicht erwarten ... 1996 wurde Uxmal von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Und das mit Recht. Ich persönlich ziehe die mysteriöse Welt von Uxmal selbst dem grandiosen Komplex von Chichen Itza vor. Uxmal, im südwestlichen Teil von Yucatán gelegen, bietet noch viele ungelöste Rätsel und Geheimnisse.

Betritt man die archäologische Anlage von Uxmal, so fällt sofort ein eigenartiges Gebäude auf: die »Pyramide des Zauberers« genannt, auch »Pyramide des Wahrsagers« oder »Pyramide des Magiers« und »Pyramide des Zwerges« tituliert. Ihr Grundriss ist nicht quadratisch, wie man das weltweit von Ägypten bis Peru von einer »anständigen« Pyramide erwartet, sondern elipsenförmig.
Sie ragt – die Angaben dazu variieren um einige Meter – fast vierzig Meter in den Himmel. Der Mythologie nach entstand sie in einer einzigen Nacht. Ein unheimlicher Zwerg soll sie, zusammen mit seiner Großmutter, einer Hexe, mit magischen Mitteln errichtet haben. Und man sieht ihr immer noch an, dass Jahrhunderte lang an ihr herumgebaut wurde.

Die »Pyramide des Zauberers«
Foto: W-J.Langbein
In einer einzigen Nacht wurde die seltsame Pyramide ganz sicher nicht gebaut. Man kann sie am ehesten mit einer steinernen Zwiebel vergleichen. Im Verlauf vieler Jahrhunderte wurde Schicht auf Schicht aufgetürmt, wurde ein Tempel über den anderen gestülpt.

Mit anderen Worten: die Pyramide wurde mehrfach gebaut, in der Wissenschaft geht man von fünf Mal aus. »Uxmal« deutet auf wiederholtes Aufbauen hin. Lässt sich doch der Name mit »die drei Mal errichtet wurde« übersetzen! Zum sechsten Mal wird der Uxmal-Komplex seit Jahrzehnten gebaut ... von Archäologen, die in mühsamer Kleinarbeit aus Ruinen und Schutthaufen ansehnliche Gebäude entstehen lassen.

Ruinen von Uxmal
Foto: W-J.Langbein
Bei meinem ersten Besuch in Uxmal hatten findige Arbeiter der Pyramide so etwas wie einen »Baulift« aufgesetzt. So mussten sie die Materialien für die Restaurierung nicht mühsam über die extrem steile Treppe in die Höhe schleppen. Wie von Zauberhand bewegt wanderten so Eimer ruckelnd und zuckelnd bis zur Pyramidenspitze. Ein junger Archäologiestudent erklärte mir: »Von manchem Gebäude finden sich nur noch einige Steine. Baupläne liegen uns keine vor. Wenn wir nur ein Buch lesen könnten, das uns die Architekten von Uxmal hinterlassen haben. Aber so ein Buch wurde bislang nicht gefunden!«

Nach einigem Nachfragen gibt der junge Mann zu: Fantasievoll ist so manche »Rekonstruktion«. So soll die Außenwand der Pyramide des Zauberers nicht so glatt gewesen sein, wie sie heute ist. Angeblich bestand sie einst aus roh zugeschlagenen Steinbrocken. Das heutige, für unsere Augen ansehnlichere Äußere ... ist das Werk der modernen Archäologie.

Auferstanden
aus Ruinen ...
Foto: W-J.Langbein
Noch ist erst ein kleiner Teil von Uxmal neu entstanden. So manche Ruine wartet darauf, wieder zu einem ansehnlichen Gebäude gemacht zu werden. Die Rekonstruktionen erfolgen etappenweise, je nach finanzieller Lage ... Lokalpolitische Empfindsamkeiten, so ergaben meine Recherchen vor Ort, erschweren die wissenschaftliche Arbeit an den Ruinen. Auf keinen Fall darf der Eindruck entstehen, dass man ausländische Unterstützung besonders finanzieller Art annehmen muss.
»Mein« Student raunte mir zu: »Je gründlicher wir uns mit diesem Bauwerk beschäftigen, desto früher müssen wir die Urpyramide datieren.«

Zunächst hatte die »Pyramide des Zauberers« als »junges Gebäude« gegolten ... errichtet im 10. Jahrhundert! Nun muss man davon ausgehen, dass der innerste Pyramidenkern bereits ein halbes Jahrtausend früher entstand. Fünf aufeinander folgende Bauetappen hat es gegeben. Viermal wurde über die Urpyramide eine weitere übergestülpt. Fünf Bauherrn waren tätig. Für sie alle muss der Standort der Pyramide von besonderer Heiligkeit gewesen sein.

Eingang zu »Tempel IV«
Foto: HJPD
Die fünf Pyramiden sind ineinander verschachtelt ... und doch wurde jedes Mal die Ausrichtung des sakralen Bauwerks verändert, als habe es immer wieder Änderungen im religiös-mythologischen Weltbild gegeben. Da die einzelnen Pyramiden jeweils die älteren in sich aufnahmen, fällt den Archäologen ihre Arbeit schwer. »Eigentlich müsste man die Pyramide Schicht für Schicht abtragen, um exakt erkennen zu können, wie sie zu Zeiten der einzelnen Bauphasen ausgesehen hat.«

Tempel IV betritt man durch das gewaltige Maul eines Gottes. Es ist Gott Chac, dessen furchteinflößende Maske die Fassade des Tempels ziert. Durch diesen göttlichen Schlund betrat einst der Gläubige das Allerheiligste, nachdem er andächtig die steile Treppe erklommen hatte.

Für mich gibt es keinen Zweifel: die »Pyramide des Zauberers« war einst ein sakraler Ort für religiöse Riten. Ich vermute: Hier wurden Einweihungen in einen göttlichen Kult zelebriert. Der Adept musste erst spirituell »sterben«, von Gott Chac verschlungen werden.

Teil des Komplexes von Uxmal
Foto: W-J.Langbein
Erst dann konnte – durfte – er in das Innere der Pyramide vordringen ... ins Totenreich. Erst danach – nach Durchleben geheimer Zeremonien – war es ihm möglich, in ein neues Leben zurückkehren. Nach drei Jahrzehnten des Erforschens uralter Kultbauten auf unserem Planeten sehe ich die großen Heiligtümer als »Tempel« uralter Glaubensvorstellungen von Leben, Sterben und Wiedergeburt an!

Fakt ist: Typisch Maya ist die Pyramide des Zauberers nicht. Sie unterscheidet sich durch ihre Gestalt von allen anderen echten Mayabauwerken der sakralen Art. Gab es in Uxmal auch einen Kult, der nicht der bekannten Maya-Ära zugeordnet werden kann?



»Der Gott mit dem Rüssel«,
Schildkröten, Schlangen und Ruinen 2
Teil 141 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 30.09.2012


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