Sonntag, 9. November 2014

251 »Tresore für die Ewigkeit«

Teil 251 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                         
von Walter-Jörg Langbein


Die drei großen Pyramiden- Tresore des Wissens? (X)

Am 25. Oktober 2014 hielt ich im Rahmen des »One-Day-Meetings« der »A.A.S.«-Gesellschaft in Bremen einen Vortrag: »Pyramiden, Monster, Fabelwesen – Von Cheops bis zum Dom in Paderborn«. Hier im Blog lesen Sie eine ausführlichere Fassung meines Vortrags, heute abschließend  Teil 4!

Die uns vermeintlich vertrauten Schriften des Alten Testaments bieten immer noch – wie ich darzulegen versucht habe – Hinweise auf die rätselhafte Vergangenheit der Menschheit. Wo können wir noch Informationen über die »verbotene« Vergangenheit erhalten? In Mali (1) warteten hunderttausende Manuskripte darauf, übersetzt und wissenschaftlich ausgewertet zu werden. Das war 2010. Dann marschierten islamistische Rebellen in Timbuktu ein. »GEOthema« (2): »Knapp zwei Jahre später wurde Timbuktu von islamistischen Rebellen besetzt. Zehn Monate lang wüteten die Dschihadisten, praktizierten ihre Scharia mit dem Abschlagen von Diebeshänden und mit Auspeitschungen von Ehebrechern. Und sie zerstörten Heiligengräber, die seit 1988 zum Weltkulturerbe gehörten.«

Zunächst hatte es den Anschein, als ob die Dschihadisten die gigantische Bibliothek als Teil des islamischen Kulturerbes verschonen würden. Kurz vor ihrer Flucht aus Timbuktu verwüsteten sie aber die Werkstatt des Ahmed-Baba-Instituts, in der kostbarste Handschriften in Schutzbehältern lagerten. Abdoulaye Cissé, einziger leitender Angestellter des Instituts, der nicht vor den islamistischen Rebellen geflohen war (3): »Wir fanden dort viel Asche.«

Stadtplan von Timbuktu, um 1855
Unklar war, wie viele der Schriften vernichtet worden sind, wie viele verschont blieben und wie viele der alten Bücher doch dem Zahn der Zeit – etwa in Gestalt von Insekten – zum Opfer fielen. Die kostbaren Dokumente stammen aus einer Zeit, als Timbuktu ein Zentrum des Wissens war.

»Jetzt,« so konstatiert GEOthema skeptisch und hoffnungsvoll zugleich (4), »muss sich herausstellen, wie viele von ihnen den Krieg überstanden haben.«

»Seit Jahrhunderten schon sind die Manuskripte bedroht – durch Hitze, Staub, Insekten, Räuber.«, vermeldete die »Süddeutsche Zeitung« in einem umfangreichen Artikel, betitelt »Der Schatz von Timbuktu« (5). Der Bericht stimmt hoffnungsvoll: »Als die Islamisten die Stadt (Timbuktu) überfielen, zündeten sie die berühmten Bibliotheken an. Einige Mutige aber versteckten die meisten Schriften.«

Abdel Kader Haidara schätzte die fanatischen Islamisten richtig ein. Rechtzeitig kaufte er – mit ausländischer Hilfe – zweieinhalbtausend Metallkisten. In den Kisten wurden die uralten, kostbaren Schriften der legendären Bibliotheken auf zum Teil abenteuerlichen Wegen in Sicherheit gebracht. Haidara verteilte die metallenen Behältnisse »unter drei Dutzend Familien in Timbuktu, und gemeinsam schafften sie erst die Manuskripte nachts aus den Bibliotheken bin die Verstecke zu Hause, dann füllten sie die Kisten mit den Manuskripten und begannen sie, nach Süden zu schmuggeln, Richtung Bamako, der Hauptstadt von Mali, durch die Checkpoints der Dschihadisten, in Geländewagen, auf Eselsrücken, in Booten auf dem Niger. Nie mehr als zwei Kisten gleichzeitig, inmitten der restlichen Ladung versteckt, auf immer anderen Routen, um keinen Verdacht zu erregen.« (6)

Als die Bibliotheken von Timbuktu brannten, hatte Abdel Kader Haidara mit seinen mutigen Helfern bereits einen Großteil der kostbaren Manuskripte – die »Süddeutsche« berichten von 285.000 an der Zahl – in die Hauptstadt Bamako geschafft. In Sicherheit sind sie aber leider noch immer nicht. Sehr viele der uralten Dokumente sind vom Zerfall bedroht, müssten unbedingt aufwändig restauriert und konserviert werden. Im Geheimen findet ein Wettlauf statt: gegen die Dschihadisten und gegen die Zeit. Nach und nach sollen die Texte digitalisiert werden. »Die Retter und Restauratoren stehen vor einem Dilemma. Einerseits brauchen sie eine unendliche Geduld bei der ihrer Arbeit, damit die Papiere nicht weiter zerfallen, andererseits müssen sie sich auch beeilen, denn jede zeitliche Verzögerung nagt weiter an der Substanz der jahrhundertealten Schriften.« (7) Und die Rettungsarbeiten müssen im Geheimen an geheimen Orten erfolgen… aus Angst vor der Zerstörungswut der Dschihadisten!

Cheops vor »seiner« Pyramide. Fotos W-J.Langbein

Wenn heutige Historiker über das Weltwunder »Große Pyramide« sprechen, dann lassen sie keinen Zweifel aufkommen, dass es der Pharao Cheops war, der dafür verantwortlich zeichnete. Wenn es um eine Chronik der Geschichte Ägyptens geht, greifen diese Gelehrten gern auf die Aufzeichnungen früher Historiker zurück. Ihnen wird gern Glauben geschenkt, so lange ihre Überlieferungen dem Bild entsprechen, das sich Historiker unserer Tage von Ägyptens Vergangenheit machen. Aussagen, die nicht ins Konzept passen, werden schlichtweg »übersehen«.

Ein besonders eklatantes Beispiel sind die Ausführungen von Al-Makrizi, eines renommierten arabischen Geschichtsschreibers und Historikers des 14. Jahrhunderts. In seinem Werk »Hitat« (8) lässt der nämlich vernehmen:

»Die Leute sind sich über die Zeit ihrer Erbauung (der großen Pyramide), über den Namen des Erbauers und über die Ursache ihrer Erbauung nicht einig und haben die verschiedensten Meinungen geäußert, die verkehrt sind.« Dabei, so Al-Makrizi, gehe doch aus dem Werk »Nachrichten von Ägypten und seinen Wundern« eindeutig hervor, dass die Große Pyramide von einem gewissen Saurid in Auftrag gegeben worden sei. 300 Jahre vor der Sintflut sei das geschehen! Doch lassen wir den Historiker selbst zu Wort kommen: »Die Ursache der Erbauung der Pyramiden war, dass dreihundert Jahre vor der Sintflut Saurid folgenden Traum hatte: Die Erde kehrte sich mit ihren Bewohnern um, die Menschen flüchteten in blinder Hast, und die Sterne fielen herab.«

Grab oder Tresor? Foto Walter-Jörg Langbein

Saurid nahm diesen Traum ernst. Er ließ die Große Pyramide erbauen und eine Inschrift an der Spitze anbringen: »Ich, Saurid, der König, habe diese Pyramiden erbaut, und ich habe ihre Erbauung in sechs Jahren vollendet.« Und zwar als Tresore des Wissens. Die Inschrift enthüllte weiter: »Diese Pyramiden haben unter der Erde Tore, an die sich ein gewölbter Gang anschließt. Jeder Gang ist hundertfünfzig Ellen lang. Das Tor der östlichen Pyramide liegt auf der Nordseite, das der westlichen auf der Westseite, und das Tor des gewölbten Gangs der mit der Mauerbekleidung versehenen Pyramide liegt auf der Südseite.«

Im 33. Kapitel von Al-Makrizis »Hitat« lesen wir: »Da ließ er die Pyramiden bauen und in ihnen Schätze, gelehrte Schriften, und alles, worum er sich sorgte, dass es verloren gehen und verschwinden könnte, bergen, um die Dinge zu schützen und wohl zu bewahren.«

Liest man, was da davor bewahrt werden sollte, eventuell bei der Sintflut verloren zu gehen, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Nochmals sei das »Hitat« zitiert: »Daraufhin ließ er (der Erbauer der Großen Pyramide) in der westlichen Pyramide dreißig Schatzkammern aus farbigem Granit anlegen: Die wurden angefüllt mit reichen Schätzen, mit Geräten und Bildsäulen aus kostbaren Edelsteinen, mit Geräten aus vortrefflichem Eisen, wie Waffen, die nicht rosten, mit Glas, das sich zusammenfalten lässt, ohne zu brechen, mit seltsamen Talismanen, mit den verschiedenen Arten der einfachen und der zusammengesetzten Heilmittel und mit tödlichen Giften. In der östlichen Pyramide ließ er die verschiedenen Himmelsgewölbe und die Planeten darstellen sowie an Bildern anfertigen, was seine Vorfahren hatten schaffen lassen. Dazu kamen Weihrauch, den man den Sternen opferte, und Bücher über diese. Auch findet man dort die Fixsterne und das, was sich in ihren Perioden von Zeit zu Zeit begibt. In die farbige Pyramide endlich ließ er die Leichname der Wahrsager in Särgen aus schwarzem Granit bringen, neben jedem Wahrsager lag ein Buch, in dem seine wunderbaren Künste, sein Lebenslauf und seine Werke beschrieben waren.«

Hütet sie Wissen.. älter als die Sintflut? Foto W-J.Langbein

Die meisten Ägyptologen  lächeln nur mitleidig, wenn sie die Behauptung hören, die Cheops-Pyramide stamme gar nicht von Cheops und sei älter als die Sintflut. Aber ist denn längst bewiesen, dass Cheops mit dem Bau der Großen Pyramide absolut nichts zu tun haben kann? Prof. Dr. Willy Wölfli –  er verstarb am 1. März  2014 im 84. Lebensjahr – wurde von Kollegen als »unabhängiger Denker, der oft unkonventionelle Wege beschritt, um seine vielfältigen Ideen zu verwirklichen« (9). Mit mehreren Kollegen von anderen wissenschaftlichen Instituten hat Prof. Wölfli insgesamt sechzehn Materialproben aus der sogenannten »Cheops-Pyramide« datiert. Alle Proben stammen nicht aus der Zeit des Cheops, sondern sind fast ein Jahrtausend älter.

Professor Dr. Robert Schoch, Universität von Boston, rückte der Sphinx mit sogenannten seismischen Bojen zuleibe. Mit Hilfe von Schallwellen wurde der steinerne Leib des Fabelwesens auch dort unter die Lupe genommen, wo er sich unseren Blicken entzieht, nämlich unter dem Sand. Dabei wurden deutliche, nicht zu übersehende Verwitterungen entdeckt, die – so Schoch – eindeutig auf Wasserschäden zurückzuführen sind. Sie können nicht zu Zeiten Cheops, sie müssen mindestens 7 000 vor Christus entstanden sein, wenn nicht noch früher!

Ich darf in Erinnerung rufen: Gemäß des Historikers Taqi al-Din Abu al-Abbas Ahmad ibn 'Ali ibn 'Abd al-Qadir ibn Muhammad al-Makrizi  (1364-1442) gibt es in der Großen Pyramide Geheimkammern mit Schätzen von unvorstellbarem Wert. Lange vor der Sintflut habe Saurid das mysteriöse Wissen seiner Zeit abspeichern und für die Ewigkeit erhalten wollen. Ist Al-Makrizi der einzige Historiker, der eine vorsintflutliche Entstehung der sogenannten »Cheopspyramide« postuliert? Keineswegs! Bislang unbeachtet blieb nicht nur in Kreisen der »A.A.S.« der Historiker Abu Ja Far Al-Idrisi. Sein Werk (10) liegt bislang in keiner Übersetzung in eine europäische Sprache vor. Sehr hilfreich ist die Ausgabe von Ulrich Haarmann (11), die auch den arabischen Text, aber auch eine höchst interessante Einleitung in deutscher Sprache enthält.

Joachim Wtewael, um 1595: »Die Sintflut« (X)

Abu Ja´far al-Idrisi (1173-1251)  war einer der ersten Forscher, die die Geheimnisse der Pyramiden vom Gizeh-Plateau zu ergründen versuchten. Nach intensivem Quellenstudium kam er zum Ergebnis, dass die heute nach Cheops benannte Pyramide sehr viel älter als gemeinhin angenommen sei. Sie soll »vor der Sintflut« gebaut worden sein. Demnach baute König Saurid vor der großen Flut Pyramiden als Tresore für uraltes fantastisches Wissen. Al-Idrisi fasst im vierten Kapitel seines Opus » Kitab Anwar uluw al-ajram fi l-kashf an asrar al-ahram« die Ergebnisse seiner umfangreichen Recherchen in Sachen Pyramiden zusammen. Vier der von ihm konsultierten Quellen, so Ulrich Haarmann, Herausgeber des Opus des al-Idrisi (11), »sprechen sich für eine nachsintflutliche Entstehungszeit aus« (12). Ulrich Haarmann weiter (13):

»Dann wechselt Idrisi zu der sehr viel längeren Liste derer über, die von einer Errichtung der Pyramiden vor der Flut überzeugt sind.«  Vier Quellen, die die Pyramidenentstehung nach der Sintflut ansetzen, stehen vierzehn Quellen gegenüber, die von einem Bau der Pyramiden vor der Sintflut ausgehen. Al-Idrisi fabuliert nicht einfach. Wissenschaftlich exakt benennt er seine Quellen sehr genau. Einige dieser Werke sind – wie etwa die »Geschichte Ägyptens und seiner Wunder, Gräber und Pharaonen« - leider verlorengegangen (14).

Al-Idrisi listet aber nicht nur auf, er zieht schließlich ein Resümee (15): »Die These, die Pyramiden seien erst nach der Sintflut erbaut worden, sei zu verwerfen.«  Wann aber sind sie errichtet worden? Al-Idrisi findet konkrete Angaben in seinen Quellen! Demnach wurden die Tempel und Pyramiden (16) »beim Eintreten des Sternes Altair in das Sternkreiszeichen Krebs gebaut«. Das ergäbe, so Ulrich Haarmann, für den Termin des Pyramidenbaus (17) »einen Zeitpunkt vor 20.000 Jahren«. Unklar ist, wie diese Datierung genau zu verstehen ist: 20.000 Jahre vor al-Idrisi oder vor unserer Zeit?

4. Fazit: Von Timbuktu bis zu den Schatzkammern der Pyramiden
Nach wie vor ist die kostbare Bibliothek von Timbuktu bedroht. Kann sie auf Dauer vor der Zerstörung durch Dschihadisten bewahrt werden? Und was wird aus den Dokumenten des Wissens, die womöglich in den Tresoren des Wissens der Pyramiden entdeckt werden? Wird sich wirkliche Wissenschaft oder religiöser Fundamentalismus durchsetzen?

Leider gibt es »Das Pyramidenbuch des Abu Ga’far Al-Idrisi« noch nicht in Übersetzung in eine europäische Sprache. So sind wir auf Sekundärliteratur angewiesen, vor allem auf  Ulrich Haarmanns ausführliche Einleitung zur arabischen Ausgabe (41). Warum wurden nach al-Idrisis Recherche die großen Pyramiden gebaut? Sie waren als Tresore des Wissens gedacht, die die Sintflut überdauern sollten. Ulrich Haarmann fasst zusammen (19): »Die Pyramiden werden daraufhin unter einem glückbringenden Gestirn mit ungeheurem Aufwand an Material, größter Sorgfalt und technischen Finessen ... errichtet. Das ganze Land Ägypten feierte mit, als sie fertig gestellt waren. Daraufhin wurden in der Chefrenpyramide Schätze und kostbare   Geräte – zum Beispiel rostfreie Waffen und unzerbrechliches Glas – und vieles mehr deponiert; in der Cheopspyramide wurde den Sternen gehuldigt und unter anderem alles Wissenswerte über die Geschichte Ägyptens bis zum Ende der Tage in Hieroglyphen festgehalten; die Mykerinospyramide schließlich wurde zur Gruft der streng hierarchisch in sieben Ränge gegliederten Priesterschaft.«

Al-Idrisis Werk muss endlich in europäische Sprachen übersetzt werden. So manches Rätsel wartet darauf, sorgsam studiert zu werden. So berichtet Idris, dass einst ein Mann in einer Oase Binsen sammelte. Den Mann, so überliefert Al-Idrisi, verschlug es in die Nähe der Cheopspyramide. Ulrich Haarmann fasst zusammen (20): »Eigentümliche Geräusche und lodernde Feuer erschrecken ihn zutiefst, dennoch schläft er ein und findet sich beim Aufwachen plötzlich in der Gegend wieder, weitab von den Pyramiden, in der er seine Binsen gesammelt hatte.«

Wir müssen uns fragen, ob und in wieweit die von al-Idrisi gesammelten Überlieferungen auf Fakten beruhen. Entstanden die großen Pyramiden wirklich vor der Sintflut? Und wenn ja, welche Schätze des Wissens warten auf Entdeckung? Antworten auf diese Fragen werden nur gefunden werden, wenn wirklich und unvoreingenommen vor Ort gesucht wird, zum Beispiel nach Gängen, die König Surid angeblich in und unterhalb der Pyramiden angelegt haben soll. Nicht verschwiegen werden darf in diesem Zusammenhang ein gravierendes Problem: Sollten die in den Pyramiden verborgenen Wissenstresore von den falschen Zeitgenossen entdeckt werden, dann verschwinden die verborgenen Schätze entweder in Geheimarchiven oder sie werden vernichtet. Religiöse Fanatiker sind weniger als Erhalter uralter Schriften bekannt, die womöglich nicht im Einklang mit den Doktrinen der eigenen Religion stehen könnten.

In meinem Buch »Lexikon der biblischen Irrtümer« machte ich auf einen vermeintlichen Übersetzungsfehler aufmerksam (21):

Moses von Michelangelo. Gemeinfrei. (X)
»Grimmig blickt Mose auf den Betrachter herab. So stellt man sich eigentlich den großen Mann des »Alten Testaments« nicht vor. Er wirkt nicht weise, sondern böse, ja teuflisch! Woran mag das liegen? Irgendetwas stimmt mit der Statue nicht. Irgendetwas hat der große Michelangelo (1475–1564) falsch gemacht. Aber was? Millionen von Romtouristen standen schon staunend vor der weltberühmten Statue und stellten sich diese Frage.

Michelangelo wurde Opfer eines simplen, aber folgenschweren Übersetzungsfehlers...und verpasste seinem Mose Hörner, wie wir sie sonst nur von mittelalterlichen Teufelsdarstellungen kennen! Warum?

Im Buch Exodus heißt es (22), dass das Gesicht Mose nach seiner Begegnung mit Gottstrahlte. Das hebräische Verbum heißt KRN und hat die Grundbedeutung strahlen. KRN hat aber noch eine Nebenbedeutung, nämlich Hörner tragen. Mag sein, dass dabei an Lichtstrahlen gedacht wurde, die wie Hörner ausgesehen haben mögen. Kirchenlehrer Hieronymus (*347; † 419 oder 420) engte den Sinn bei seiner Übersetzung des hebräischen Textes ins Lateinische ein: ›Et facies sua cornutuserat.‹ Und dies bedeutet eindeutig nur noch: »Und sein Angesicht war behornt.«  So kam Michelangelos Mose zu seinen Hörnern. Durch einen Übersetzungsfehler.«

Der deutsch-österreichische Alttestamentler und Religionswissenschaftler Anton Jirku (*1885; †1972) hat ein bemerkenswertes theologisches Werk hinterlassen. Mit bestechender Logik setzte er sich mit Moses und seinen vermeintlichen »Strahlen« auseinander (23). Sprachwissenschaftlich exakt weist er nach, dass Moses nicht strahlte, sondern eine Maske mit zwei Hörnern trug.

Wie haben wir das zu interpretieren? Dürfen wir die »Verkleidung« des Moses als eine Art von Cargo-Kult verstehen, als Imitation unverstandener Technologie? Oder wie sonst ist es zu verstehen , »daß die ›Hülle‹ des Mose an ihrem oberen Ende Hörner trug« (24)? Sollte Moses also mehr als nur eine Gesichtsmaske getragen haben, also eine den ganzen Körper umschließende »Hülle« mit »Hörnern«.


Moses von José de Ribera um 1640 (X)


Fußnoten

1) »GEOthema 07«, S. 102-S.115: »Der Schatz von Timbuktu«, S.102-115
2) ebenda, S. 114, linke Spalte, Zeilen 27-34 von unten
3) ebenda, S. 114, mittlere Spalte, 1. Zeile von unten
4) ebenda, S. 107, links oben
5) Zick, Tobias: »Der Schatz von Timbuktu/ Als die Islamisten die Stadt überfielen..«, »Süddeutsche Zeitung«, 12. September 2014, S. 3
6) ebenda
7) ebenda
8) Al-Makrizi-Zitate siehe »Das Pyramidenkapitel in Al Makrizi’s ›Hitat‹, übersetzt von Erich Graefe, Leipzig 1911 oder Eggers, Stefan (Hrsg.): »Das Pyramidenkapitel in Al-Makrizi’s ›Hitat‹«, Hamburg 2003
9) Nachruf der E.T.H. Zürich auf Prof. Wölfli vom 6. März 2014
10) Sezgin, Fuat (Hrsg): »Abu Ja Far Al-Idrisi/ Light on the Voluminous Bodies to Reveal the Secrets of the Pyramids - Kitab Anwar uluw al-ajram fi l-kashf an asrar al-ahram«, Text in Arabisch,  Publications of the Institute for the History of Arabic-Islamic Science, Series C, Facsimile edition, 1988
11) Haarmann, Ulrich (Hrsg): »Das Pyramidenbuch des Abu Ga’far Al-Idrisi«,
Beiruter Texte und Studien, Band 38, Beirut 1991
12) ebenda, S. 80, Zeilen 1 und 2 von oben
13) ebenda, S. 80, Zeilen 6 und 7 von unten

Gehörnter Moses von Benediktbeuern. Foto W-J.Langbein
14) ebenda, S. 80 unten bis S. 86 unten
15) ebenda, S. 85, Zeilen 8-10 von oben
16) ebenda, S. 85, Zeilen 1 und 2 von unten
17) ebenda, S. 86, Zeilen 7-9 von oben
18) Haarmann, Ulrich (Hrsg): »Das Pyramidenbuch des Abu Ga’far Al-Idrisi«, Beiruter Texte und Studien, Band 38, Beirut 1991, »Einleitung«, S. 1- S. 94
19) ebenda, S. 88, Zeilen 6-18 von oben
20) ebenda, S. 90, Z. 17-21 von oben
21) Langbein, Walter-Jörg: »Lexikon der biblischen Irrtümer«, München 2003,siehe Kapitel »Mose – schrieb nicht die fünf 
Bücher Mose«, Zitat S.103 unten und S. 104 oben
22) 2. Buch Mose Kapitel 34, Vers 30
23) Jirku, Anton: »Von Jerusalem nach Ugarit«, Graz 1966 (»Strahlen Mose« S. 133- S. 136, Seitenzählung unten)
24) ebenda, Seite 136, Zeilen 3-4 von unten (Seitenzählung unten!)

 Mit X gekennzeichnete Fotos sind gemeinfrei und befinden sich im Archiv des Verfassers.

»Ein Panoptikum des Schreckens - in der Kirche«,
Teil 252 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                         
von Walter-Jörg Langbein,                       
erscheint am 16.11.2014



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Sonntag, 2. November 2014

250 »Monsterwesen, Vögel und ein Hase«

Teil 250 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                         
von Walter-Jörg Langbein

Am 25. Oktober 2014 hielt ich im Rahmen des »One-Day-Meetings« der »A.A.S.«-Gesellschaft in Bremen einen Vortrag: »Pyramiden, Monster, Fabelwesen – Von Cheops bis zum Dom in Paderborn«. Hier im Blog lesen Sie eine ausführlichere Fassung meines Vortrags, heute Teil 3!

Mein Erstling erschien am 24.12.1979

Vor 35 Jahren erschien mein erstes Buch - »Astronautengötter/ Versuch einer Chronik unserer phantastischen Vergangenheit«. Seit Jahrzehnten bereise ich die Welt, von Ägypten bis zur Osterinsel. Stets bin ich unterwegs zu den großen Geheimnissen unseres Planeten. Ich muss zugeben, dass ich Jahrzehnte lang die eigene Heimat vernachlässigt habe. Ich studierte fasziniert die Kunst in der kleinen Kirche der Osterinsel und übersah nicht minder interessante Gotteshäuser in eigenen Gefilden! Fakt ist: Große Geheimnisse bieten auch unsere »Gotteshäuser«, von der kleinen Kapelle bis hin zum Dom! Keine Stunde Fahrt mit der S-Bahn entfernt, vor meiner sprichwörtlichen Haustür: Der Dom zu Paderborn!

Ich kann jedem Besucher des Doms zu Paderborn nur empfehlen, sich ausreichend Zeit für das Paradies-Portal zu nehmen. Bewunderung verdienen die großen Heiligen-Statuen ganz ohne Zweifel. Übersehen Sie aber bitte nicht die mysteriösen Darstellungen von sphinxartigen Mischwesen zu Füßen der Statuen, und zwar direkt unterhalb der unteren Kante des Schutznetzes…

Anmutige Sphingen. Foto Walter-Jörg Langbein

Mehrfach treten »Sphingen« paarweise auf. Da gibt es beispielsweise zwei anmutig wirkende weibliche Sphingen. Sanft neigen sie ihre Köpfe. Eine greift nach ihrem spitz zulaufenden Flügel.  Ihr menschlicher Oberkörper sitzt, ähnlich wie bei einem Zentauren, auf einem Pferdeleib. Die Kollegin hat einen ganz anderen Tierkörper. Es könnte der eines Skorpions sein. Das Hinterteil jedenfalls ist, wie bei einem Skorpion, aufgerichtet.

Kleine Sphinx von Ludwigsburg. Archiv W-J.Langbein

Sind es wirklich Sphingen? Woher sollten die Steinmetze in Paderborn derlei Fabelwesen gekannt haben? Im Raum Ludwigsburg wurde bei Ausgrabungen eine geflügelte Sphinx gefunden. Das Figürchen ist nur fünf Zentimeter klein und stammt wohl aus Kleinasien. Es wurde vor rund zweieinhalb Jahrtausenden aus Elfenbein geschnitzt. Sollten die Künstler von Paderborn ähnliche Vorlagen gekannt haben? Oder wirkten in Paderborn Skulpteure aus Ägypten, Griechenland oder aus dem kleinasiatischen Bereich? Wie dem auch sei: Sphingen wurden am Paradiestor zu Paderborn angebracht, warum auch immer.

»Sphinx« mit Halsband. Foto Walter-Jörg Langbein

Andere Sphingen von Paderborn haben einen eher weniger intelligenten Gesichtsausdruck. Einer (oder eine) trägt eine Art Halsband, hat dazu Schlappohren wie ein Esel, Menschengesicht und Vogelkörper. Sein Kollege hingegen, mit ähnlichem Leib ausgestattet, hat so etwas wie eine spitze Mütze auf dem Kopf.

Bei einem dritten Pärchen fällt eine Sphinx mit Löwenleib auf. Typisch für den König der Wüste ist die Quaste am Schwanz. Auffälliger ist, dass diese besonders kuriose Mischung ursprünglich zwei Hälse mit zwei Häuptern hatte. Einer der Köpfe wurde mutwillig abgeschlagen.

Sphinx mit Löwenleib und zwei Köpfen. Foto W-J.Langbein

Eine andere »Sphinx« wurde offensichtlich von Anfang an kopflos konzipiert. Dieses aus alten Mythen entsprungene Wesen wurde nicht nachträglich enthauptet. Es liegt auch kein Kriegsschaden vor. Vielmehr sieht es so aus, als zeige die mysteriöse kleine Steinplastik ein Mischwesen, dem man den Kopf abgeschnitten hat. Und in diesem Zustand hat der Steinmetz es abgebildet? Warum? Soll darauf hingewiesen werden, dass diese Monster besiegt, getötet werden können? Unterhalb der kopflosen Sphinx liegt etwas, was man als mit Präzision abgeschnittenen Kopf sehen mag. Die Darstellungen vom Paradiestor soll man wohl wie ein Buch lesen können, wie ein Bilderbuch ohne ein einziges Wort. Im dreizehnten Jahrhundert gab es im Volk sehr wenige Menschen, die lesen konnten. Analphabetismus war der Normalzustand. Für diese Mehrheit der Dombesucher waren die präzise ausgearbeiteten Darstellungen gedacht. Was sollten sie mitteilen? Welche Botschaft sollten sie überbringen.

Kopflose Sphinx. Foto Walter-Jörg Langbein

Nehmen Sie sich viel Zeit, wenn Sie das Paradiesportal des Doms zu Paderborn studieren. Achten Sie besonders auf die mannigfaltigen Sphingen. Da wäre zum Beispiel eine Kreatur auf vier Beinen. Die mächtigen Pranken deuten auf ein löwenartiges Tier hin. Der Kopf stammt offenbar eher von einem Pferd. Bei näherem, genauerem Betrachten fällt auf, dass über dem »Pferdekopf« ein zweiter Kopf sitzt. Er ist kleiner, schmaler… wie der eines Hasen. Beide Häupter teilen sich zwei Ohren…

Ein weiteres Beispiel: Da fressen zwei Sphingen vergnügt große Blätter. Die Füße sind nicht die eines Huftiers, eher einer Großkatze. Die Ohren wiederum sind lang und spitz, wie die eines Pferdes oder Esels. Direkt daneben machen wir eine weitere Sphinx aus, die leider stark beschädigt oder verwittert ist. Es ist wiederum ein Vierbeiner, aber nicht mit Pranken eines Löwen, sondern mit Hufen. Wenn wir genau hinschauen, erkennen wir, dass der Kopf wohl der eines Stieres war. Teile der Hörner sind noch vorhanden.

Blätterfressende Sphingen. Foto W-J.Langbein

Das Paradiestor lockt tagtäglich unzählige Menschen zum Dom. Bestaunt werden die Heiligenfiguren, die kleinen – viel interessanteren – Reliefs von unterschiedlichsten Sphingen aber werden nicht beachtet. Fragen über Fragen ergeben sich! Was haben diese mythischen Mischwesen an einem bedeutenden christlichen Gebäude zu suchen? Über welches Wissen verfügten die Steinmetze? Stammten sie aus dem Orient und kannten sie jahrtausendealte Bildnisse von Sphingen und Greifen?

Winziger Traubenfresser. Foto Walter-Jörg Langbein

Es lohnt sich wirklich, die detailreiche Kunst am Paradiestor zu Paderborn sorgsamst zu studieren. Immer wieder werden sie winzige Details entdecken, zauberhaft und naturgetreu dargestellte Tiere beweisen die große Kunstfertigkeit der Steinmetze! Auf den ersten Blick meint man schöne Ornamentik zu erkennen. Dann macht man üppigen Pflanzenwuchs aus, Weinreben mit winzigen Trauben. Man konzentriert sich und erkennt da und dort liebevoll gestaltete Tiere. Ein kleines Vögelchen pickt an Weintrauben. An anderer Stelle duckt sich ein kleiner Hase ängstlich, verbirgt sich vor dem Betrachter.
Noch ein Vogel... und ein Hund. Foto Walter-Jörg Langbein

Diese winzigen Details beweisen ganz eindeutig: Die Künstler, die das Paradiestor von Paderborn schufen, waren Meister ihres Fachs. Sie beherrschten die Kunst der naturgetreuen Darstellung. Also sind die mysteriösen »Monsterwesen« nicht das Ergebnis von Unfähigkeit. Den Künstler schwebten also reale Wesen vor, die es in der Natur nicht geben dürfte?

Könnten wir doch die Darstellungen in Stein wie ein Buch lesen! Dann wüssten wir, warum neben naturgetreu dargestellten Tieren die mysteriösen Wesen an einem der wichtigsten christlichen Gotteshäuser angebracht wurden! Stellen sie reale Wesen dar? Oder müssen wir sie als Symbole verstehen? Die geflügelte griechische Sphinx kann als Todesbotin verstanden werden. Altägyptische Sphingen wiederum waren höchst positive Symbole, die die Macht königlicher, ja göttlicher Herrscher darstellten!


Ängstlicher Hase. Foto Walter-Jörg Langbein

Erinnern wir uns an die Beschreibung von Mischwesen, die die Götter einst geschaffen haben, die uns der Historiker Eusebius hinterlassen hat (23):

»Menschen mit Schenkeln von Ziegen und Hörnern am Kopfe, noch andere, pferdefüßige, und andere von Pferdegestalt an der Hinterseite und Menschengestalt an der Vorderseite. Erzeugt hätten sie (die Götter) auch Stiere, menschenköpfige, und Hunde, vierleibige, deren Schweife nach Art der Fischschwänze rückseits an den Hinterteilen hervorliefen, auch Pferde mit Hundeköpfen...sowie andere Ungeheuer, pferdeköpfige und menschenleibige und nach Art der Fische beschwänzte, dazu weiter auch allerlei drachenförmige Unwesen und Fische und Reptilien und Schlangen und eine Menge von Wunderwesen, mannigfaltig gearteten und untereinander verschieden geformten.«

Tier-Mensch- oder Tier-Tier-Mischwesen  begegneten mir auf meinen Reisen weltweit: auf der Osterinsel ebenso wie in einem Felsentempel in Mahabalipuram, Indien. Und immer schufen die Künstler, die die Mischwesen dargestellt haben, zusätzliche Bildnisse von Mensch und Tier in geradezu fotorealistischer Manier. Sie konnten also die Realität sehr naturgetreu abbilden, die Darstellungen der Mischwesen sind kein Resultat mangelhafter Fähigkeiten der Künstler. Mischwesen aber können nicht von der Natur hervorgebracht worden sein…. Wurden sie von »göttlichen« Gentechnikern entwickelt?

Griechische Sphingen, um 1650. Archiv W-J.Langbein

Heutige Gentechniker können schon die monströsesten Mischwesen ins Leben rufen. Ich bin davon überzeugt, dass in geheimen Labors schon längst solche Mischwesen produziert werden, wie vor Jahrtausenden. Warum? Weil Experimente schon um ihrer selbst willen ausgeführt werden, oder einfach nur um auszutesten, was möglich ist!

3. Fazit: Mysteriöse Mischwesen

Mischwesen wurden nicht nur von Eusebius beschrieben, sie finden sich nicht nur auf Jahrtausende alten Dokumenten aus Stein, sondern auch an Kirchenportalen. Häufig wurden wahrhaft monströs anmutende Wesen neben geradezu fotorealistisch dargestellten Menschen und Tieren gezeigt. Die mysteriösen Mischwesen sind also nicht Ergebnis mangelhafter Darstellungskunst. Kühn gefragt: Erinnern sie uns an die gentechnisch erzeugten Fabelwesen der Astronautengötter?

Fußnote 
Die Harpyie, um 1650

23) Zitiert nach Däniken, Erich von:
»Die Augen der Sphinx/ Neue Fragen
an das alte Land am Nil«,
München 1989, S. 68 unten
und S. 69 oben
Dort angegebene Quelle:
Karst, Josef: »Eusebius Werke,
5. Band, Die Chronik, Leipzig 1911«

»Tresore für die Ewigkeit«,
Teil 251 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                         
von Walter-Jörg Langbein,                       
erscheint am 09.11.2014



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