Montag, 22. April 2013

Fido Buchwichtel bringt ein ernstes Thema zur Sprache


Hallo liebe Leute!

Wieder ist eine Woche vergangen, es ist Montag und 
Fido Buchwichtel 
bringt Euch Menschen 
den Bestseller der Woche
aus dem Wichtelland auf Euren Bildschirm.

Heute möchte ich mit Euch über eine sehr ernste Angelegenheit sprechen. Das Buch, das ich Euch heute vorstellen werde hat für sehr viel Unruhe im Wichtelland gesorgt. Es hat fast dafür gesorgt, dass unsere sonst so friedliche Welt gespalten wurde: in Wichtel und Wichtelinnen. Was kann unsere heile Welt so aus den Fugen geraten lassen? Worüber wollen wir heute sprechen? Was heißt wollen, wir müssen heute über Schlüpfer sprechen, über Wichtelschlüpfer. Und über einen Troll und über das Buch briefe an lieschen: Ein modernes Märchen für Erwachsene

Folgendes ist geschehen:
Ihr müsst wissen, liebe Menschen, dass Wichtelfrauen sehr ordentlich sind. Sie legen auch viel Wert auf ein adrettes Erscheinungsbild und scheuen weder Arbeit noch Mühe, plagen sich den lieben langen Tag. Das machen sie mit Freude, denn viele Arbeiten verrichten sie gemeinsam. Auch das Waschen ihrer Wäsche. Dafür haben sie ein Waschhaus, das am Rande des Wichteldorfes liegt. Dort treffen sich die Wichtelfrauen immer Montags. Mit dem Morgenlied auf den Lippen zieht jede Wichtelfrau gut gelaunt in der Frühe, den Korb mit Schmutzwäsche vor sich hertragend, Richtung Waschzuber. Der muss natürlich erst mit Wasser gefüllt und dann angeheizt werden. Wenn alle Wichtelfrauen versammelt sind, und ihre Körbe im Waschhaus abgestellt haben, teilt sich die Gruppe. Die einen gehen zum Tümpel, um Wasser zu holen, die andere sucht im Wald nach Reisig für das Feuer. Dabei schwatzen und lachen sie, Wichtel sind ein fröhliches Völkchen.

Am vergangenen Montag erlebten die Wichtelinnen eine böse Überraschung, als sie vom Tümpel und aus dem Wald zurückkamen. Alle Körbe waren umgestürzt, die Wäsche lag im ganzen Waschhaus verstreut, ein heilloses Durcheinander zeigte sich den Wichtelinnen. Vorsichtig traten sie näher, rümpften die Näschen und sprachen fast gleichzeitig aus: »Es stinkt nach Troll!«

Fluchtartig stürmten sie aus dem Waschhaus an die frische Luft, um im Chor »TROLLLAALAAAAAARM!« zu schreien. In Windeseile ließen die Wichtelmänner ihre Arbeit liegen, um zum Waschhaus zu eilen. Mit einem Tuch vor dem Mund, Trolle stinken furchtbar, betraten die Wichtel das Waschhaus und konnten ihren Frauen nur zustimmen: Hier hatte ein Troll gewütet. Aber was suchte der ausgerechnet im Waschhaus? Wollte er nur einen bösen Streich spielen, oder steckte mehr hinter dieser Aktion?

Zwei Wichtel wurden ausgesucht, die Mutigsten aus dem Dorf. Die wurden beauftragt, der Fährte des Trolles zu folgen. Die beiden Wichtel machten sich umgehend auf den Weg. Sie brauchten dabei nur ihrer Nase zu folgen, denn Trolle hinterlassen eine Duftspur, die sich selbst nach Stunden nicht verflüchtigt hat. Trolle hausen zumeist am Rand des Waldes, in der Nähe von Menschensiedlungen. Nachts wagen sie sich dann in die Nähe der Häuser und klauen dort, was nicht nied und nagelfest ist.

In einer Mulde entdeckten die Wichtel endlich den Unhold. Er hatte es sich in einem morschen Baumstupf eingerichtet. Vor seiner Behausung sah es furchtbar aus. Leere Bierdosen und Flaschen, Trolle lieben abgestandenen Alkohol, Zigarettenkippen, Trolle rauchen wie die Schlote, und jede Menge Dinge, die abends vor dem Zubettgehen von  den Menschen auf ihren Terrassentischen vergessen worden sind. Vor Trollen ist nichts sicher.

Vorsichtig schlichen die Wichtel näher an den Ort des Grauens. Der Troll sah so aus, wie er roch und schien sich offensichtlich sehr zu freuen. Vor ihm ausgebreitet lag tatsächlich Wichtelwäsche. Die beiden tauschten einen Blick aus, ihre Augen wurden immer größer. Sie spitzten ihre Öhrchen, um zu verstehen, was der dumme Troll vor sich herbrabbelte:
»Trolli wird reich! Schönes Buch hat Trolli geklaut. Trolli geht auf den Markt. Trolli wird reich! Trolli hat Wichtelschlüppi geklaut! Trolli wird rei-heeeeeich!«

Die Wichtel sahen sich wieder an, sie wollten ihren Ohren nicht trauen. Plötzlich erhob sich der Troll und die Wichtel gingen in Deckung. Gut geschützt durch Waldgras beobachteten sie, wie der Troll ein Wäschestück nach dem anderen vor sich hochhob, es betrachtete, um es dann auf ein ausgebreitetes Tuch zu legen. Dann faltete er das Tuch zusammen, verknotete es, um es dann an das Ende eines Stockes zu binden. Den setzte er auf seiner Schulter ab. Er sah aus wie ein Wanderer. Zärtlich strich er mit seinen schmutzigen Fingern über ein Menschenbuch, das er an die Wand des Baumstumpfes gelehnt hatte: »Schönes Buch hat Trolli geklaut! Trolli wird reich!«, waren seine Worte, bevor er sich auf den Weg machte.

Die Wichtel warteten, bis er außer Sichtweite marschiert war. Sie richteten sich auf und beschlossen, mit einem Tuch vor der Nase, denn der Gestank war unerträglich, sich die Behausung des Trolles aus der Nähe zu betrachten. Endlich war es ihnen auch möglich, wieder ein Gespräch zu beginnen, den Trolle haben sehr gute Ohren und können selbst das Flüstern eines Wichtels auf zwei Meter Entfernung verstehen.

»Die Schlüppis unserer Frauen können wir abschreiben!«
Der Angesprochene nickte verstehend.
»Lass uns schauen, was das für ein geheimnisvolles Buch ist, von dem sich der Troll Reichtum verspricht!«
Wieder nickte der andere, meinte dann aber: »Hör mal, dass der Troll die Schlüppis zu Geld machen will, verschweigen wir besser unseren Frauen! Nicht, dass die uns noch auf dumme Gedanken kommen … !«

Diesmal nickte der andere Wichtel sehr verstehend. Sie schlichen sich so nah an, bis sie den Text auf dem Umschlag des Buches deutlich sehen konnten und lasen beide den Untertitel vor: Ein modernes Märchen für Erwachsene 

Was soll ich Euch sagen, liebe Menschen. Dummerweise haben sich unsere Wichtelfrauen dieses Buch doch besorgt. Es ist der Bestseller der Woche im Wichtelland und unsere Frauen werden nicht müde, Schlüpfer zu nähen, zu tragen, zu verschicken und dabei briefe an lieschen Kaufen! Lesen! Weiterempfehlen! zu rufen. 

Und jetzt werdet Ihr mich sicher für einen Wichtelspießer halten. Darum sag ich schnell

winke winke Euer 

Fido Buchwichtel

Nicht vergessen:
»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook

Sonntag, 21. April 2013

170 »Die Ashoka-Säule und der weise Regent«

Die neuen Bücher von Walter-Jörg Langbein sind da!

Teil 170 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein


Ruinen erinnern an eine stolze
Festung. - Foto: W-J.Langbein
»Meiden Sie unbedingt das ›Fünfte Delhi‹!« raunt mit der katholische Geistliche zu. »Ich habe Jahre in New Delhi gelebt ... als Missionar gewirkt.« Der geistliche Herr hatte von meiner geplanten Indienreise erfahren, mich angerufen ... und »hilfreiche Ratschläge« angeboten. Ich hatte dankend angenommen und besuchte den alten Herrn. Ich erinnere mich an unser Gespräch, als wäre es erst gestern gewesen ... In seinem mit Heiligenbildern und christlichen Statuen geschmückten Studierzimmer redet er mit monotoner Stimme auf mich ein. »Firozabad ist die Hochburg des Heidentums und der abergläubischen Bräuche! Viele Frauen tragen ein Amulett zwischen den Brüsten ... eine teuflische Figur, halb Mensch, halb Gott!« erfahre ich.

»Hüten sie sich vor derlei Aberglauben! Bleiben sie ihm fern!« Ich unterbreche: »Sie meinen die Hindu-Gottheit Ganesha?« Der Geistliche nickt wütend und verächtlich. »Ein besonders böser Ort des Aberglaubens ist Firozabad, das ›fünfte Delhi‹!« Und ganz besonders gefährlich seien die Donnerstage! Warum?

»Da strömen die Menschen herbei, um zu beten ... um zu den heidnischen Göttern zu sprechen, um Kerzen für sie anzuzünden. Aberglaube ... Aberglaube!« Ob sonst noch etwas zu beachten sei, will ich vom Priester wissen. »Wie Sie mir berichtet haben, werden Sie in Indien viel mit Auto und Bus unterwegs sein. Nehmen Sie diese Christopherus-Medaille mit auf Ihre Reise. Sie soll Sie vor Unfällen schützen! Außerdem werde ich für die Dauer Ihrer Reise jeden Sonntag eine Kerze in unserer schönen Kirche anzünden ...«

Zweifel keimen in mir auf. Was unterscheidet heidnisches von christlichem Brauchtum? Ist eine Christophorus-Medaille gottgefällig, ein Ganesha-Figürchen aber nicht? Bringt eine Kerze, in einer christlichen Kirche entzündet, Schutz durch Gott und seine Heiligen ... ein für indische Götter entzündetes Wachslicht Unglück?

Uraltes Mauerwerk
Foto: W-J.Langbein
Des einen »Aberglauben«, so scheint es, ist des anderen »wahre Religion« ... und umgekehrt. Wirklich? In Indien sah ich so manchen privaten Hausaltar, auf dem Ganesha und Christopherus friedlich nebeneinander standen.

Einst war das »fünfte Delhi« so etwas wie eine riesige Festungsanlage ... Feroz Shah Kotla, von genialen Architekten entworfen. Auftraggeber war Sultan Feroz Shah Tughlag (1309-1388). Wahre Monstermauern ragten einst in den Himmel. Wehrhafte Türme dienten wachsamen Spähern als Ausguck. Nahte etwa ein feindliches Heer? Je früher eine geplante Attacke erkannt wurde, desto schneller konnten Soldaten zur Verteidigung aktiviert werden. Heute lassen eher karge Ruinen die einstige Größe der so mächtigen Metropole erahnen. In diesen verfallenen, nur zu einem kleinen Teil rekonstruierten Mauern sollen nach dem Volksglauben Dschinn hausen. Dschinn – der Koran widmet ihnen eine ganze Sure, nämlich die 72. – trachten danach, als unsichtbare Geistwesen Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen, ihnen zu schaden.

Besonders gefürchtet ist der Ghul, ein leichenfressendes Monstrum. Schüsseln mit Milch sollen die unsichtbaren Geister beschwichtigen und milde stimmen. Mich und meine Reisegefährten haben nicht die unsichtbaren Gespenster ins »Fünfte Delhi« gelockt, auch nicht die Ruinen der Wehranlagen ... sondern ein sehr viel älteres Denkmal, nämlich eine Ashoka-Säule aus Sandstein. Ashoka, auch Ashoka der Große genannt, lebte von 304 v.Chr. bis 232 v.Chr. Als Enkel des Dynastiegründers Chandragupta Maurya regierte er von 268 v.Chr. bis zu seinem Tode.

Rest eines Ecktums
Foto: W-J.Langbein
Ashoka zeichnete sich zunächst durch rücksichtslose Härte aus. Mit Grausamkeit zog er mit seinem Heer in den Krieg. Einzige Lebensziele, so schien es, waren die Verteidigung des bestehenden Reiches ... und die Eroberung weiterer Gebiete. 261 eroberte er Kalinga (heute Orissa) im östlichen Indien. Würde der Herrscher ein echtes Weltreich schaffen? Er war auf dem besten Wege. Doch erkannte der mächtige Regent, dass seine Siege das Ergebnis unbeschreiblichen Blutvergießens waren. Ihm wurde bewusst, dass Feind wie Freund, dass eigene wie fremde Truppen und Zivilbevölkerung unsäglich litten. Ashoka der Große war vollkommen gewandelt. Warum? Was war geschehen? War er zum Buddhismus bekehrt worden? Offenbar!

Ashoka verbot nicht nur blutige Tieropfer, er setzte sich vehement für eine vegetarische Lebensweise ein. Der erstaunlich erfolgreiche Feldherr von gestern verbot jede Form der Kriegsführung. Überhaupt, so forderte er immer wieder eindringlich seine Untertanen auf, müsse im Kleinen wie im Großen auf jegliche Gewalt verzichtet werden.So schaffte Ashoka vor rund 2300 Jahren die Folter ab ... eine Methode, die sehr viel später im christlichen Abendland von Inquisitoren und Hexenjägern eingesetzt wurde, um vermeintliche Ketzer auszulöschen und angebliche Hexer und Hexen vor der ewigen Verdammnis zu bewahren.

Ashoka wurde zum Friedensfürsten, der auf diplomatischem Wege Freundschaftsverträge mit den Nachbarn – etwa den Griechen in Baktrien – anstrebte. Im eigenen Reich sollte Gerechtigkeit herrschen. Ein christlicher Missionar berichtete mir vor Ort in den Ruinen des »fünften Delhi«: »Im großen Reich Ashokas herrschte Willkür. Überall gab es mächtige Beamte, die nach Gutdünken Steuern erhoben, um sich selbst zu bereichern. Vetternwirtschaft führte zu unglaublichen Ungerechtigkeiten. Die einen mehrten ihren Grundbesitz in rasendem Tempo, die anderen vegetierten als Landarbeiter wie Sklaven. Ashoka bekämpfte diese ungerechte Willkür. Er sorgte für eine gerechte Landverteilung. Er setzte lokale Despoten ab.«

Traurige Ruinenreste
Foto: W-J.Langbein
Ashoka setzte sich für das Wohlergehen seines Volkes ein. Gigantische Wehranlagen hielt er für Geldverschwendung. Er ließ lieber überall Krankenhäuser errichten, für Mensch und Tier. Gesetze sollten das neue Leben im Reich regeln  ... zum Wohl der Menschen. Die Gesetze, die Erlasse des Herrschers, sollten überall und für jedermann einzusehen sein. Und so beauftrage Ashoka Schriftkundige, die überall im Reich seine Erlasse öffentlich sichtbar anzubringen hatten: an Felswänden ebenso, wie an weithin sichtbaren Säulen ... so wie die Ashoka-Säule von Feroz Shah Kotla, New Delhi. Da das Reich groß war, es umfasste die nördliche Hälfte des indischen Subkontinents, aber auch zum großen Teil das Gebiet des heutigen Afghanistan und Pakistan, wurden die Edikte Ashokas in zahlreichen Sprachen veröffentlicht, zum Teil auch mehrsprachig. So sind Edikte in Brahmi, aber auch in Griechisch und Aramäisch erhalten!

Ashoka war kein religiöser Eiferer. Er vertrat einen friedlichen Buddhismus, erklärte den Buddhismus zur Grundlage seiner Herrschaft. Ashoka war ein Philosoph, der Moral und Ethik nicht nur im hohen Elfenbeinturm diskutieren, sondern in die Realität seines Volkes umsetzen wollte! Anders als die Vertreter fast aller anderen Religionen war für Ashoka Toleranz gegenüber Andersgläubigen selbstverständlich: »Respekt für Vater und Mutter sind gut. Gut ist Großzügigkeit gegenüber Freunden, Verbündeten, Verwandten ... Es ist gut, keine Lebewesen zu töten. Maßhalten beim Ausgeben, Maßhalten beim Besitzen, auch das ist gut!« (1)

Eine der Ashoka-Säulen - Fotos: W-J. Langbein
Ende des zwölften Jahrhunderts gab es einen Machtwechsel: Der letzte Hindu-König wurde entmachtet und abgesetzt, der Islam bestimmte von nun an das Leben der Menschen. Sultan Qutb-ud-din befahl den Bau eines »Siegesturms«, der auch als Minarett diente. Errichtet wurde der beeindruckende Turm ... auf den Ruinen eines Hindu-Tempels. 73 Meter ragt das Denkmal für den Sieg des Islam über den Hinduismus in den Himmel. An seiner Basis habe ich einen Durchmesser von rund fünfzehn Metern gemessen. Ganz oben soll der Durchmesser nur noch zweieinhalb Meter betragen.

Kurz vor der Abreise aus Indien stimmte mich der christliche Missionar, den ich vor Ort in der Ruinenstadt getroffen hatte, mehr als nachdenklich. Der Botschafter des Christentums, der unbedingt anonym bleiben möchte, meinte: »Der weise Regent Ashoka hatte den massiven Grundstein für ein friedliches Leben gelegt. Was er in seinen Gesetzen veranlasste, ermöglichte den Menschen ein erstaunlich freies Leben. Es ging gerechter zu, als im christlichen Abendland des Mittelalters und der Neuzeit. Es gab keine Ausbeutung durch Herrscher, die ihre Autorität auf Gott selbst zurückführten. Und ob nach dem Wechsel zum Islam die Toleranz des Ashoka das Leben der Menschen weiterhin bestimmte ... das ist zu bezweifeln!« (2)

Denkmal für die
Unterwerfung des
Hinduismus
Foto: W-J.Langbein
Ashoka ... wer kennt in unseren Breiten noch den Namen dieses weisen Regenten? Sein Denken kam ohne rigorose Glaubensvorschriften aus. Niemand musste an bestimmte Götter glauben. Niemand stellte obskure religiöse Vorschriften und Gesetze auf. Ashoka erließ Edikte ... für ein gewaltfreies Leben. Mir scheint: Ashokas Denken ist heute aktueller denn je ... und notwendiger denn je!

Fußnoten
1: Reisenotizen Walter-Jörg Langbein, bislang unveröffentlicht
2: Reisenotizen Walter-Jörg Langbein, bislang unveröffentlicht

»Spuk in Monstermauern«
Teil 171 der Serie 

»Monstermauern, Mumien und Mysterien« 
von Walter-Jörg Langbein
erscheint am 28.04.2013


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