Donnerstag, 4. Juli 2019

Was war vor den Pharaonen?


Die Medien melden Sensationelles aus Ägypten: »4000 Jahre alte Pyramide erstmals für Touristen geöffnet«.

Zu den Fakten: Bereits im 19. Jahrhundert haben Archäologen die Pyramide von Lahun entdeckt. Von Grabräubern abgesehen, erkundete kein ungebetener Gast das Innere der aus Lehmziegeln gebauten Pyramide. »4000 Jahre lang durfte kein Besucher das Innere des Grabmahls besuchen.« vermelden die Medien. Nun als Touristenattraktion war keine der ägyptischen Pyramiden gedacht.

Besonders attraktiv ist das äußere Erscheinungsbild der Lahun-Pyramide freilich nicht. Aus der Distanz betrachtet sieht sie wie ein natürlicher Felsen aus, der sich erst aus der Nähe als künstliches Bauwerk erweist.

Die Medien melden Sensationelles aus Ägypten. Wirkliche Neuigkeiten werden freilich keine geboten. Sensationell indes ist nach wie vor das packende Sachbuch »Was war vor den Pharaonen?«, verfasst von Doris Wolf. Der Untertitel des brisanten Werkes verrät, worum es im unbedingt lesenswerten Buch geht: »Die Entdeckung der Urmütter Ägyptens«.

»Was war vor den Pharaonen?« fragt die Autorin. Die Antwort: die Göttin(nen)! Es ist geradezu beschämend für die Ägyptologie, dass der vielleicht wichtigste Teil der ägyptischen »Vorgeschichte« bis heute verschwiegen und geleugnet wird!

Doris Wolf bietet eine Fülle von Fakten, die zum Umdenken zwingen. Jede Seite von »Was war vor den Pharaonen?« bietet Spannendes, Fakten, die die klassische Schulwissenschaft Archäologie einfach nicht zur Kenntnis nehmen will. Ist man zu feige auf den Elfenbeintürmen der Archäologie, oder ist man einfach nur zu bequem? »Was war vor den Pharaonen?« ist ein einzigartiges Kompendium des Wissens. Es wird ein weiter, weiter Bogen gespannt: von der beklagenswerten »Verharmlosung der Vergangenheit« bis hin zum machtpolitischen »Mord an der Großen Göttin«.
Die Pyramide von Lahun beflügelt den Tourismus. Was sehr viel wichtiger, faszinierender und spannender ist: Doris Wolf weist anhand bedeutender Fundstücke nach, dass es vor den Pharaonen im Land am Nil eine matriarchalische Kultur gab. Bislang wurden und werden Fundstücke aus der Zeit vor den Pharaonen leider bis heute missachtet und verschwiegen.
Mein Fazit: Doris Wolf hat das vielleicht wichtigste Buch über die vorpharaonische Zeit verfasst. Die alt-ägyptische Geschichte muss neu geschrieben werden!

Der Kampf gegen Weisheit und Macht der matriarchalen Urkultur Ägyptens

»Was war vor den Pharaonen - Die Entdeckung der Urmütter Ägyptens« war und ist ein Meilenstein in der Erforschung Ägyptens. Bis heute scheint die Zeit vor den Pharaonen für die Ägyptologen so etwas wie ein Tabuthema zu sein. »Der Kampf gegen Weisheit und Macht der matriarchalen Urkultur Ägyptens« ist sehr viel mehr als eine Neuauflage von »Was war vor den Pharaonen«. Doris Wolf hat ihren Klassiker nicht nur überarbeitet, sondern auch deutlich erweitert. Sie hat intensiv die frühesten Anfänge der Kultur im Reich der Pharaonen und Pyramiden erforscht. Sie hat wie kaum eine andere Expertin Reiserlebnisse und erstaunliches Wissen über die vorgeschichtlichen Muttergottheiten zu einem wirklich packenden Sachbuch verarbeitet, das die Vorgeschichtsforschung zum Umdenken veranlassen müsste. Der Untertitel »Eine Kriminalgeschichte« ist durchaus berechtigt.

Geschichte wird immer von den Gewinnern geschrieben. Die große Verliererin der Geschichte war mit dem brutalen Siegeszug des Patriarchats die »Große Göttin«. Indes: Wer sucht, der findet. Das gilt natürlich auch für die Erforschung des mutterrechtlichen Göttinnenkults. Wer Spuren der uralten Urkultur finden möchte, der wird auch fündig werden. Unübersehbar sind die Spuren eines wichtigen Teils der menschlichen Geschichte, die bis heute leider in der Forschung konsequent bewusst missinterpretiert, geleugnet und verdrängt werden.

Doris Wolf provoziert, aber nicht der Provokation wegen. Sie muss provozieren, weil das ihre einzige Chance ist, die verkrusteten Strukturen der Erforschung nicht nur des prä-pharaonischen Ägyptens aufzureißen. Studiert man die gängigen (wissenschaftlichen wie populärwissenschaftlichen) Werke über Ägypten, so spielt darin die Frau eine untergeordnete Rolle. Die frühe Geschichte, nicht nur Ägyptens, scheint von Männern und nur von Männern dominiert worden zu sein. Dieser Eindruck kann aber nur vermittelt werden, wenn einseitig geforscht, einseitig interpretiert und voreingenommen publiziert wird. Es geht offenbar der klassischen Archäologie weitestgehend nur darum, vorgefasste Bilder von der Vergangenheit zu bestätigen.

Doris Wolf hat Enormes geleistet. Gerade weil sie nicht der eingeschworenen Zunft der Ägyptologen angehört ist sie keiner »Schule« verpflichtet und kann – und das mit erfreulicher Sorgfalt und Liebe zur sauberen wissenschaftlichen Arbeit – das nach wie vor von patriarchalischem Denken geprägte Bild von der Vorzeit nicht nur Ägyptens zum Teil ad absurdum führen. Erschüttert stellt man lesend fest, wie unseriös doch manchmal etablierte Wissenschaft arbeitet, nur um bislang bewährte Sichtweisen nicht revidieren zu müssen!

»Der Kampf gegen Weisheit und Macht der matriarchalen Urkultur Ägyptens« ist ein Buch von immenser Bedeutung, dem keine Rezension wirklich gerecht werden kann. Es thematisiert die Zerstörung der matriarchalen Urkultur Ägyptens, ja überhaupt des einst real existierenden Matriarchats. Doris Wolf verdeutlicht gern geleugnete Zusammenhänge zwischen Religion (Patriarchat! Monotheismus) und Gewalt. Es geht um die fatale Liaison zwischen männlichem Machtanspruch einerseits und theologischer Legitimation und Verherrlichung der angeblich gottgewollten Dominanz des Mannes über die Frau andererseits.

Doris Wolf hat ein im besten Sinne aufklärerisches Werk von höchster Wichtigkeit verfasst, dem weite Verbreitung  und möglichst großer Einfluss zu wünschen ist. Falsche Ideen sterben in der Regel erst aus, wenn ihre Verfechter von der Bühne des Lebens verschwinden. Es ist zu hoffen, dass Doris Wolf mit ihrem Gesamtwerk ein längst überfälliges, radikales Umdenken begünstigt und einläutet!

Meine Empfehlung? Unbedingt lesen!



Doris Wolf: »Was war vor den Pharaonen/ Die Entdeckung der Urmütter Ägyptens«, Kreuz Verlag, Zürich 1994, Hardcover, 240 Seiten, Eu 17.91 (Link: bei amazon)
Doris Wolf: »Der Kampf gegen Weisheit und Macht der matriarchalen Urkultur Ägyptens«, DEWE Verlag,  Zürich 2009, Broschur, 350 Seiten, Eu 25,00 (Link: bei amazon)

Verfasser: Walter-Jörg Langbein




Besuchen Sie auch unser Nachrichtenblog!

Sonntag, 30. Juni 2019

493. »Kann man Geister fotografieren?«

Teil 493 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein


»Mariä Schutz« ist eine Friedhofskapelle, die auf eine lange, ehrwürdige Vergangenheit zurückblicken kann. Sie wird oft auch »Alte Pfarrkirche« genannt, war sie doch einst die »Laienkirche« von Fischbachau. Begonnen wurde ein erster Vorgängerbau bereits anno 1085 und  anno1087 geweiht. Die in ihrer Schlichtheit beeindruckenden früh-barocken Stuckaturen sind vergleichsweise jung. Sie wurden anno 1630 nach Art der Miesbacher Meister angebracht.Nach einem beeindruckenden Besuch der Kapelle des einstigen Klosters von Birkenstein führen mich kundige und Freunde aus Gerblinghausen zur Kapelle »Mariä Schutz« (1). 

Foto 1: »Mariä Schutz«

Geradezu idyllisch ist der alte Friedhof. Schmiedeeiserne Kreuze, Heiligenfiguren aus Stein und vom Zahn der Zeit arg in Mitleidenschaft gezogene Holztafeln mit uralten bayerischen Namen verleihen dem Gottesacker besonderen Charakter. Hier ruhen die Toten, die »Entschlafenen« wie manche gern umschreiben. Noch heute wagen sich manche Zeitgenossen zu nächtlicher Stunde nicht auf so einen Friedhof. Auch wenn sie es nicht zugeben, vielleicht sogar selbst gar nicht glauben wollen: Sie haben Angst vor »Geistern«. An Geister glaubt der vermeintlich aufgeklärte Mensch mit kühlem Sachverstand natürlich nicht. Nach dem Tod kommt nichts, meinen sie. Andere sind ganz anderer Ansicht. 

Foro 2: Sitting Bull
»Geister gibt es ohne Zweifel, denn sonst könnte man sie nicht fotografieren!« meinen die. Und das schon seit den Kindertagen des Fotografierens. Wirklich? Anno 1872 wurden in England das Medium Mrs. Guppy und der Fotograf Mr. Hudson hofiert. Die Lady rief mental Geister herbei, der Fotograf verewigte sie mit seinem primitiven Apparat. Ein anderes Medium, Mrs. A. E. Deane, war gleichfalls dazu in der Lage, die Geister von Toten herbeizuzitieren, die dann bei Seancen fotografiert wurden. Bei einer Sitzung erschien beispielsweise der Geist eines toten Mädchens. Er wurde gebeten, einen bestimmten Geist herbeizurufen: den des legendären Indianerhäuptling Sitting Bull. Der stolze Jenseitige tauchte wenige Minuten später auf. Ein Vergleich mit dem Titelbild von »My Magazine«, Oktober 1920, ergab eine mehr als erstaunliche Ähnlichkeit.

Foto 3: P. von Hindenburg
Auf Schloss Ostrau begegnete Paul von Hindenburg (*2.10.1847, †2.8.1934), der spätere Reichspräsident, auf der breiten Freitreppe des bei Koethen in Anhalt gelegenen Schlosses einem leibhaftigen Geist. Zunächst hielt von Hindenburg die Erscheinung für eine vornehme Dame aus Fleisch und Blut. Er stellte sich ihr vor. Sie reagierte nicht. Von Hindenburg hielt die Dame für schwerhörig. Als er später sein Erlebnis schilderte, dabei die Dame sehr präzise beschrieb, erfuhr er Erstaunliches: »Das war unser Schlossgeist!« In England ist besonders der »Tower« als Erscheinungsort von Geistern bekannt. Fast ebenso berüchtigt ist Clamis Castle. Der Überlieferung nach soll hier McBeth König Duncan ermordet haben. Auf Claimis Castle, so lautet eine uralte Überlieferung, erscheint immer dann, wenn einem Mitglied des Königshauses ein Unheil droht eine »grüne Frau«. Geisterfotograf William Hoppe soll es gelungen sein, die Dame auf die fotografische Platte zu bannen. Mittels Selbstauslöser lichtete er nicht nur die Spukgestalt, sondern auch noch sich selbst ab.

Ein Betrug scheint ausgeschlossen zu sein. Die Fotoplatte kann nicht manipuliert, sprich vorbelichtet worden sein. Sie wurde nämlich von einem Journalisten ausgewählt. Wenige Tage nach dem so dokumentierten Auftauchen der »grünen Frau« starb König Eduard VIII. Kurz nach der Ermordung von US-Präsident Abraham Lincoln am 15. April 1865 wandte sich die Witwe des legendären Staatsmannes Mary Todd Lincoln (*1818; †1882) an William Mumler, einen bekannten Geisterfotografen jener Zeit. Sie gab einen falschen Namen an. Und doch tauchte auf dem »Geisterfoto« ein Phantom auf, das mit Fantasie als Abraham Lincoln identifiziert werden kann.

Foto 4: Abraham Lincoln
Foto 5: Mary Todd Lincoln
Diese Beispiele sind willkürlich gewählt. Es würde den Rahmen des vorliegenden Buches sprengen, auch nur die wichtigsten Geisterfotos aufzulisten. Die Fülle an Material, wovon gewiss ein erheblicher Teil schlichtweg gefälscht ist, wirft eine Frage auf: Was sind Geister eigentlich? Oder profaner: Woraus bestehen sie? In den 1870er Jahren gelang es dem Medium Wilma Hardy durch reine Gedankenkraft, »Geisterhände« aus dem Nichts auftauchen zu lassen. Der Bostoner Geologe William Denton beobachtete das Phänomen kritisch. Es gelang ihm von den »Geisterhänden« sogar Gipsabdrücke anzufertigen. Ähnliche Materialisationen konnte auch das französische Medium Marthe Bértraud bewerkstelligen. Zu Beginn unseres Jahrhunderts tauchten bei Seancen mit ihr »schleierartige Materialisationen« auf, die die Gestalt von Köpfen, Armen oder ganzen Menschen annahmen.

Die Erscheinungen waren dabei so plastisch, dass es manchen Zeitgenossen schwer fiel, an Übersinnliches zu glauben. Lag da nicht vielleicht doch ein geschickter Trick vor? Schaffte es das Medium, etwas durchaus Materielles mit Hilfe von Taschenspielertricks als etwas »Jenseitiges« auszugeben? Der Münchner Arzt und Erforscher des Übersinnlichen, Freiherr von Schrenck-Notzing (*1862, †1929), war bestens vertraut mit solchen Tricks. Er kannte sie alle. Und er unternahm strenge, ja peinliche Kontrollen, um jede Möglichkeit eines Betrugs auszuschließen. So musste sich Medium Marthe Bértraud vor jeder Seance nackt ausziehen.

Foto 6: Mary Todd Lincoln
Ihr Körper wurde peinlich genau auf eventuell versteckte Hilfsmittel hin untersucht. Nichts Verdächtiges wurde gefunden. Freiherr von Schrenck-Notzing gab ihr sogar Brech- und Abführmittel ein, um  auch jede nur denkbare Trickserei zu vereiteln. Schließlich musste Marthe Bértraud ein enges, knapp sitzendes Trikot anlegen. Ihr Kopf wurde mit einer Haube umhüllt. Und trotzdem entstanden die geheimnisvollen Materialisationen. Es bildeten sich dunstartige Wolken aus dem Nichts. »Geister« formierten sich. Dr. Schrenck-Notzing fand heraus, dass auch männliche Medien Geister erscheinen lassen konnten, zum Beispiel die Gebrüder Willy und Rudi Schneider aus Braunau am Inn. Auch bei beiden Brüdern schlossen kriminalistische Überwachungsmethoden aus, dass betrogen wurde. Die beiden Männer waren dazu in der Lage, Geister herbeizurufen, die vor den Augen der Zeugen als nebulöse, halb durchsichtige Wesen entstanden.

Als im Dezember 1929 an Bord des Schiffes SS. Watertown zwei Mitglieder der Besatzung starben, wurden sie, altem Brauchtum folgend, auf See bestattet. Einen Tag später geschah Unbegreifliches. Von einer bestimmten Stelle an Bord aus betrachtet, sah man die Gesichter der Toten im Meer. Und das Tag für Tag, erstaunlich deutlich. Die seltsame Geistererscheinung trat auch auf den folgenden beiden Reisen der SS. Watertown auf. Die Gesichter der Toten im Wasser verfolgten das Schiff. Mehrere Fotos beweisen die Realität des Unbegreiflichen. Noch ein Beispiel: 1959 hielt der Geistliche R. S. Blance  eine ehemalige Kultstätte der Ureinwohner Australiens auf im Bilde fest. Als das Foto von einem professionellen Labor entwickelt worden war, war deutlich eine geheimnisvolle, halb durchsichtige Gestalt zu sehen.

Foto 7: So soll »Mary King’s Close« ausgesehen haben.

Geister tauchten auf frühen Fotos des 19. Jahrhunderts auf. In unseren Tagen lassen sie sich per Video aufnehmen. Architekt David Roulston aus Glasgow verbrachte beispielsweise im Juni 1995 eine Nacht im alten Gemäuer von »Mary King’s Close« in Edinburgh. Dem 47-Jährigen wurde bald unheimlich zumute. Er spürte unerklärliche Kältewellen. Da er eine Videokamera dabei hatte, filmte er wahllos. Als er dann Tage später die Aufnahmen zuhause ansah, wurde ihm erst wirklich unheimlich. Da tauchte ein unheimliches schemenhaftes Gesicht aus dem Nichts auf. Dieses unheimliche Etwas hat als »monströse Form« nach amtlichen Dokumenten bereits im 17. Jahrhundert dort sein Unwesen getrieben.

Wenn eine Straße idealer Aufenthaltsort für Geister ist, dann ist es »Mary King’s Close«. Hier grassierte anno 1645 eine fürchterliche Pestepidemie. Die Krankheit breitete sich rasend schnell aus in Edinburgh. Viele Menschen wurden dahingerafft. Wie viele Opfer zu beklagen waren, lässt sich nicht mehr feststellen. Die entsetzten Stadtväter Edinburghs sahen sich genötigt, etwas zu unternehmen. Da sie »Mary King’s Close« für den Ausgangspunkt der tödlichen Krankheit hielten, fassten sie einen Beschluss, der umgehend in die Tat umgesetzt werden musste. Die schmale Gasse wurde einfach an beiden Enden zugemauert. 

Der Legende nach wurde die Gasse zum Gefängnis für viele Menschen, die nicht entkommen konnten. Waren sie schon von der Pest befallen? Wieder gab es Todesopfer zu beklagen. Erst im Frühjahr 2003 wurde die Gasse des Todes wieder geöffnet und zur makaberen Attraktion für ganz spezielle Führungen (2).

Foto 8: »Mariä Schutz«. Foto Heidi Stahl
Spukte es in der »Mary King’s Close«-Gasse? Oder gibt es eine weniger gespenstische Erklärung für seltsame Erscheinungen in dem keine zwei Meter breiten Gässchen? Einst endete es an einem See. Die Bevölkerung wuchs und wuchs, immer mehr Menschen hausten in den Elendsvierteln. So wurde der See in »Baugelände« verwandelt, das heißt man versuchte, das Gewässer zuzuschütten. So entstand ein stinkender Sumpf, dessen wabernde Dämpfe angeblich abends wie »Gespenster« aussahen. Und angeblich löste das Einatmen dieser ungesunden Schaden Halluzinationen aus.
Fragen über Fragen ergeben sich! Wenn es Geister gibt, sind das die Seelen von Verstorbenen? Halten sie sich in einem wie auch immer gearteten Zwischenreich auf? Und können sie ihre Welt verlassen und die unsere besuchen? Nach Prof. Markolf H. Niemz sind Raum und Zeit eine Illusionen und »Licht« kann die Schwelle zwischen Diesseits und Jenseits überwinden. »Licht« aber sollte fototechnisch dokumentierbar sein.

Literatur
Foto 9: Sensationell!
Aries, Judas: »Gefährder Einstein/ Wie Sie Gott mit GOTT zu Fall bringen«, Norderstedt 2019 (Foto 9!)
Holbe, Rainer: »Phantastische Phänomene«, München 1993
Keller, Werner: »Was gestern noch als Wunder galt«, Zürich 1973
»One dog night« in »Fortean Times« Nr. 83
Niemz, Prof. Markolf H.: »Lucy mit c: Mit Lichtgeschwindigkeit ins Jenseits«, Norderstedt 2005
Niemz, Prof. Markolf H.: »Lucy im Licht: Dem Jenseits auf der Spur«, München 2007
Niemz, Prof. Markolf H.: »Lucys Vermächtnis: Der Schlüssel zur Ewigkeit«, München 2009
Niemz, Prof. Markolf H.: »Bin ich, wenn ich nicht mehr bin? Ein Physiker entschlüsselt die Ewigkeit«,  Freiburg 2011
Niemz, Prof. Markolf H.: »Ichwahn: Ein Physiker erklärt, warum Abgrenzung gegen unsere Natur ist. Der Schlüssel für ein neues Miteinander, München 2017

Fußnoten
1) Friedhofskirche »Mariä Schutz«, Martinsweg 3, D-3730 Fischbachau, Telefon  08028.90670
2) https://www.realmarykingsclose.com/plan-your-visit/opening-times-prices/ (Stand 23. Mai 2019)

Foto 10: Kirchhof »Mariä Schutz«.
Zu den Fotos
Foto 1: »Mariä Schutz«, Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 2:  Häuptling Sitting Bull um 1883. Foto wikimedia commons/ Daniel Guggisberg historical photographs collection
Foto 3: Paul vom Hindenburg, um 1914. Foto gemeinfrei/ Archiv Walter-Jörg Langbein
Foto 4: Abraham Lincoln/ Foto Archiv Walter-Jörg Langbein
Foto 5: Mary Todd Lincoln/ Foto Archiv Walter-Jörg Langbein
Foto 6: Mary Todd Lincoln/ Foto Archiv Walter-Jörg Langbein
Foto 7: So soll »Mary King’s Close« ausgesehen haben. public domain
Foto 8: »Mariä Schutz«. Foto Heidi Stahl
Foto 9:
Foto 10: Kirchhof »Mariä Schutz«. Foto Heidi Stahl

494. »Berichte vom Leben nach dem Tod«
Teil 494 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 07. Juli 2019



Besuchen Sie auch unser Nachrichtenblog!

Labels

Walter-Jörg Langbein (656) Sylvia B. (105) Osterinsel (79) Tuna von Blumenstein (42) Peru (34) Karl May (27) Nan Madol (27) g.c.roth (27) Maria Magdalena (22) Jesus (21) Karl der Große (19) Make Make (19) Externsteine (18) Für Sie gelesen (18) Bibel (17) Rezension (17) der tiger am gelben fluss (17) Autoren und ihre Region (16) Apokalypse (15) Der Tote im Zwillbrocker Venn (15) Vimanas (15) Atlantis der Südsee (13) Weseke (13) Blauregenmord (12) Nasca (12) Palenque (12) meniere desaster (12) Der hässliche Zwilling (11) Krimi (11) Pyramiden (11) Malta (10) Serie Teil meniere (10) Ägypten (10) Forentroll (9) Mexico (9) National Geographic (9) Straße der Toten (9) Lügde (8) Briefe an Lieschen (7) Monstermauern (7) Sphinx (7) Tempel der Inschriften (7) Winnetou (7) Lyrik (6) Marlies Bugmann (6) Mord (6) Märchen (6) altes Ägypten (6) 2012 - Endzeit und Neuanfang (5) Atahualpa (5) Hexenhausgeflüster (5) Mexico City (5) Mord in Genf (5) Satire (5) Thriller (5) Atacama Wüste (4) Cheopspyramide (4) Dan Brown (4) Ephraim Kishon (4) Hexenhausgeflüster- Sylvia B. (4) Leonardo da Vinci (4) Machu Picchu (4) Sacsayhuaman (4) Teutoburger Wald (4) große Pyramide (4) Meniere (3) Mondpyramide (3) Mord im ostfriesischen Hammrich (3) Mysterien (3) Sakrileg (3) Shakespeare (3) Bevor die Sintflut kam (2) Das Sakrileg und die heiligen Frauen (2) Friedhofsgeschichten (2) Goethe (2) Lexikon der biblischen Irrtümer (2) Markus Lanz (2) Münsterland-Krimi (2) Vincent van Gogh (2) Alphabet (1) Bestatten mein Name ist Tod (1) Hexen (1) Lyrichs Briefe an Lieschen (1) Lyrichs Briefe an Lieschen Hexenhausgeflüster (1) Mord Ostfriesland (1) Mord und Totschlag (1) Münsterland (1) einmaleins lernen (1) meniére desaster (1)