Samstag, 12. Mai 2012

NATIONAL GEOGRAPHIC – Wilde Alpen


Liebe Leserinnen und Leser,


heute möchte ich Ihnen wieder eine außergewöhnliche Publikation vorstellen. Das Buch ist eine Produktion von National Geographic Deutschland.


Bernd Ritschel ist einer der bekanntesten Bergfotografen Europas. Er wird Ihnen aus »ON LOCATION – Die Welt der Naturfotografie« in bester Erinnerung sein. Bernd hat mit beeindruckenden Bildern zu diesem Bildband beigetragen. Als routinierter Bergsteiger weiß er, wo er die besten Motive im Gebirge findet.



Der Alpinjournalist Tom Dauer arbeitet als Autor und Filmemacher am liebsten in den Bergen. Anhand von sechs exemplarischen Bergtouren beschreibt er die Besonderheit der Alpen und was ihre Faszination ausmacht. Wie ich der Kurzbeschreibung auf den letzten Seiten des Buches entnehmen kann, klettert Tom seit drei Jahrzehnten, wobei ihm Erstbegehungen in den Alpen, in Patagonien und im Himalaja gelangen. Er war also auf dem Dach der Welt.









Das Buch beginnt mit Deutschlands Gipfel. Die bayrischen Alpen gehören zu den beliebtesten Landschaften Europas. Begeistert bin ich von dem Bild der Frauenschuh-Orchidee, die Bernd Ritschel in Jachenau, Isarwinkel aufgenommen hat. Sie blühen in den Auenwäldern zu Hunderten.








Die Beschreibung zu diesem Bild: »In den Allgäuer Alpen reichen Wiesen bis in die Gipfelregion. Nur der Große Wilde gibt sich schroff.« Mir gefallen die Texte von Tom Dauer. Sie sind persönlich gehalten, er erzählt von seiner Kindheit in den Bergen. Er war sechs, als er zum ersten Mal auf einem Gipfel stand. Sein Vater hatte ihn früh angehalten, seine Unternehmungen in ein Büchlein einzutragen, ein Tourenbuch zu führen. Aus seinen Texten spricht die Liebe zu den Bergen und sein tiefer Respekt vor der Natur.





Weiter geht es mit Österreichs Gipfel. Zwischen Inntal und Isar, zwischen Achensee und Seefeld breitet sich das Karwendel aus. Das Bild ist als »Schlucht im Bodinggraben … Nationalpark Kalkalpen, Oberösterreich« beschrieben. Kein Landschaftsgärtner könnte ein solches Arrangement kreieren.








In Slowenien liegt das südöstliche Ende des großen Alpenbogens. Dort steht ein massives, karstiges Bollwerk: die Julischen Alpen. Die Slowenen lieben den Triglav, den höchsten der Julier. Slowenien ist der einzige europäische Staat, dessen Nationalflagge ein Gipfel ziert, als Symbol staatlicher Einheit und Unabhängigkeit.

Die italienischen Alpen sind an Vielfalt kaum zu überbieten, so erfahre ich weiter. Im Val Grande holt sich die Natur zurück, was ihr einst alleine gehörte. Über diesen Nationalpark erfahre ich sehr viel, bevor es zu den Schweizer Gipfeln weitergeht.



»Der Steinmann auf einer Gletscherschliffplatte des Rhone-Gletschers weist den Weg«

Frankreichs Gipfel beenden die Wanderung durch die »Wilde Alpen«.


Es werden auf den folgenden Seiten noch Flora und Fauna beschrieben und es finden sich Internet-Adressen. Toureninteressierte können und sollten sich dort wichtige Infos einholen, bevor sie in die Berge gehen.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich empfehle es Ihnen gerne weiter.


Ihre

Sylvia B.


National Geographic danke ich für das Bildmaterial.

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Montag, 7. Mai 2012

NATIONAL GEOGRAPHIC – iPhone-Fotografie

Liebe Leserinnen und Leser,

diesmal bin ich wirklich verblüfft.

Vor mir liegt ein Buch, herausgegeben von
NATIONAL GEOGRAPHIC
mit dem Titel:
iPhone-Fotografie.

In seinem Vorwort schreibt Carsten Peter, NATIONAL GEOGRAPHIC – Fotograf: » … Die beste Kamera ist immer die, die du dabei hast … «.

Da gebe ich ihm Recht. Aber mit einem iPhone und der darin eingebauten Kamera qualitativ gute Bilder zu machen? Das will ich nicht so wirklich glauben. Dann erfahre ich aber, dass die Kamera des iPhones 4S so scharf ist, dass sie zu den besten auf dem Smartphone-Markt zählt. Smartphones sind zu den populärsten Fotoapparaten aufgestiegen. Die Bildbearbeitung ist ein Kinderspiel und lässt viel Raum für eigene Kreativität. Carsten Peter führt weiter aus, dass in dem Buch nicht nur über den Einfluss des iPhones auf den professionellen Journalismus berichtet werden soll. Das Buch soll auch Amateuren und interessierten Laien professionelle Anregungen bieten.

Außer Carsten Peter haben folgende Fotografen Beiträge zu diesem hochinteressanten Buch geliefert:

Damon Winter, New York Times-Fotograf und Pulitzer-Preisträger, der für seine iPhone-Fotografie mit dem Photographer of the Year (POYi) Awart ausgezeichnet wurde.

Michael Christopher Brown, dessen iPhone-Bilder die ersten waren, die im NATIONAL GEOGRAPHIC-Magazin erschienen sind.

Richard Koci Hernandez, der als Professor an der Berkeley Graduate School of Journalism unterrichtet.

Carlein van der Beek, die durch ihre Genialität in der künstlerischen Verwendung des iPhones brilliert.



Foto: ©arlein


©arlein besitzt die Art Humor, die ich liebe: »Ich mag es nicht, wenn man mich auf meine Kamera anruft …«.

Ihre Arbeiten werden weltweit in Galerien und Ausstellungen gezeigt. Die Künstlerin betont: »Es wird viel zu sehr über das Instrument gesprochen, aber das ist es nicht, was eine gute Fotografie ausmacht. Es ist die Geschichte, die sie erzählt.«

©arlein hat an der Art Academy in den Haag studiert, ihre Wurzeln kommen aus der Malerei, die Basis ihres Schaffens in der abstrakten Malerei. Die Vorliebe für gemischte Medien schlägt sich in ihren Werken nieder.


»Es ist wichtig, dass die Menschen da draußen erfahren, was hier passiert
Damon Winter verbrachte im Oktober 2010 sechs Tage mit den Soldaten des 2. Zugs der Delta Company. Es entstanden beeindruckende Aufnahmen, die Texte gehen mir unter die Haut: »Da ist sie, die Angst. Die Angst, dass jeden Moment das Leben vorbei sein kann. Jeden kann es treffen, absolut jeden und völlig beliebig. Eine Mine unterscheidet nicht zwischen Soldat und Fotograf, zwischen Freund und Feind. Es existiert ›Chancengleichheit‹ im Minenfeld … «. Die Minen verschonen auch keine Kinder auf den Minenfeldern dieser Welt. Das kommt mir in den Sinn, wenn ich die Texte lese und wieder frage ich mich, warum wir Menschen nicht friedensfähig sind. Diese Frage werde ich vermutlich in diesem Leben nicht beantwortet bekommen.

Michael Christopher Brown: Girl on Pole

Zu allen Bildern gibt es einen Hinweis über die verwendete App. Außerdem sind auf den letzten Seiten des Buches Tipps und Tricks der Fotografen aufgeführt, sowie ihre Biografien.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter.

Sylvia B.

Vielen Dank an NATIONAL GEOGRAPHIC für das Bildmaterial



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