Es ist längst beschlossene Sache: Die Glühbirne hat ausgedient. Was bedeutet das für uns? Seit über 150 Jahren hat ihr Licht gestrahlt und uns viele dunkle Zeiten erhellt. Über den eigentlichen Erfinder der Glühbirne ist man sich im Unklaren. Viele behaupten es sei der Forscher Thomas Alvar Edison gewesen. Doch nachweislich sollen schon andere die gleiche Idee gehabt haben. Andererseits herrscht die Meinung, ein Uhrmacher aus Deutschland, Heinrich Göbel, der einst in die USA auswanderte, soll der „ursprüngliche“ Erfinder gewesen sein. Beweisen konnte man es nie. Göbel führte sogar 1893 gegen Edison einen Prozess, den er gewann. Doch viel Freude hatte er nicht an seiner Erfindung, da er im selben Jahr verstarb. Wie dem auch sei: Es war eine gute Erfindung, die uns allen großen Nutzen bringt.
Inzwischen hat sich das Blatt längst gewendet. Man weiß, dass die Glühlampen Kohlendioxid ausstoßen. Durch das Verbot der EU-Kommision weiterhin die Glühlampen zubetreiben, kann das klimaschädliche Kohlendioxid erheblich reduziert werden. Wir sollten froh darüber sein, dass die Umwelt dadurch entlastet wird.
Es gibt inzwischen gleichwertige Alternativen: Energiesparlampen. Sie haben schon längst den Markt erobert. Das anfangs ungemütliche Licht dieser Sparlampen ist Vergangenheit. Es gibt bereits verschiedene Lichttöne, die unserem bisherigen Licht entsprechen. Auch die Auswahl der Formen ist vielfältig. Keiner braucht zu befürchten im Dunklen sitzen zu müssen. Auch weiterhin können wir in der gemütlichen Sofaecke ein Buch lesen, erhellt von einer Energiesparlampe. Die Umwelt wird es uns danken.
Nach und nach wird der Verkauf normaler Glühbirnen eingestellt und ab September 2012 ist jeglicher Verkauf verboten. Somit bleibt genügend Zeit, sich mit dem neuen Licht anzufreunden.
