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Montag, 28. April 2014

Fido Buchwichtel und das Netz der Gutmenschen

Hallo Leute,

hier bin ich wieder:
Fido Buchwichtel.
Na, habt Ihr mich vermisst?

Heute bringe ich Euch eine Geschichte mit, die sich vor ein paar Tagen in meinem Wichteldorf ereignet hat.

»Heute ist Papas Geburtstag, da kommt Opa zu Besuuuuch!«, freute sich das Wichtelmädchen Polli und hüpfte in der kleinen Stube herum, die sich Familie Wichtel unter einer Baumwurzel eingerichtet hatte. »Ich habe ihn soo lange nicht gesehen, mindestens ein Jahr! Oder waren es sogar drei Wochen?« Die Wichtelmama lachte. »Drei Monate waren das ungefähr, meine Kleine. Und: ja, klar! Ich freue mich auch auf Opa!«

Plötzlich hörten sie ein schwaches Klopfen an der Tür. Polli stürzte hin und riss sie auf. Der Wichtel, der sich von außen erschöpft dagegen gelehnt hatte, verlor das Gleichgewicht und kullerte mit einem erschreckten Aufschrei in die Wohnstube der Familie.

Polli und ihre Eltern blickten verdutzt auf den kleinen, ziemlich dicken Wichtel, der mit wirrem Haar vor ihnen auf dem Boden herumkugelte. Polli erkannte ihn als Erste:

»Oooopaaa!«, rief sie begeistert und umarmte den willkommenen Gast stürmisch. Opa lachte.
»Kind! Lass mich doch erst mal aufstehen, ich komm ja kaum noch hoch!«

Mama und Papa Wichtel sahen sich betreten an. Sie wollten nicht zugeben, dass sie Opa kaum noch erkannt hätten, und beeilten sich, ihm aufzuhelfen.

»Ich weiß schon, was ihr denkt!«, ächzte Opa und ließ sich auf einen Stuhl fallen. »Ich bin ziemlich fett geworden in der letzten Zeit und die feinen Klamotten stehen mir auch nicht wirklich!«

»Samt und Seide, jetzt seh ich das erst!«, staunte Mama Wichtel. »Hast Du etwa im Lotto gewonnen, Opa Wichtel?«

»Ach iwo!«, Opa winkte unwirsch ab. »Was ganz Blödes ist mir passiert! Ich bin in die Hände von Menschen geraten!«

»Von Menschen?«, fragte Polli neugierig. Opa spuckte aus:

»Ja. Stellt Euch mal vor, welche Schmach das ist ... mich hat der »Verein zur Rettung der Wichtel« in die Hände bekommen!«

»Verein zur Rettung der Wichtel? – Der Wichtelpapa lachte. »Was ist das denn für ein Blödsinn? So etwas können sich auch nur Menschen ausdenken, oder? Als ob wir gerettet werden müssten! Wir sind ein stolzes Volk, das für sich selber sorgen kann! Hast Du denen das nicht gesagt, Opa?«

»Klar hab ich das!«, antwortete Opa unwirsch. »Aber die haben mir ja nicht zugehört! Sie waren ja alle sehr nett zu mir, aber sie haben mich behandelt wie einen Idioten!«

»Was haben die Menschen denn mit Dir gemacht, Opa?«, fragte Polli neugierig.

»Also ernährt haben sie Dich zumindest gut!«, der Wichtelpapa schnalzte mit der Zunge und tätschelte grinsend Opas dicken Bauch. »Als wir uns das letzte Mal gesehen haben, warst Du ja kaum die Hälfte!«

»Ach, hör doch auf! Vollgestopft haben sie mich! Und keine Ruhe haben sie gegeben, bis ich meinen Teller leer gegessen hatte. Immer wieder. Dabei wollte ich an dem Tag einfach nur ein paar Beeren pflücken gehen ... da sieht mich so ein dummes Weib, packt mich und steckt mich in ihren Korb! Sie hat mich dann ihren Freundinnen vorgeführt, die alle meinten, ich sei viel zu dünn. Also haben sie angefangen, überall Geld für mich zu sammeln. Und weil mich alle so niedlich fanden, kam da ganz schön was zusammen. Also haben sie mir meinen guten, alten Leinenmantel weggenommen und mich in diese tuntigen Klamotten gesteckt!«, redete Opa sich in Rage.

»Die fanden Dich also niedlich?«, der Wichtelpapa konnte sich vor Lachen kaum noch halten. »Deshalb riechst Du wohl auch so blumig?«

»Die haben mich gebadet!«, knurrte Opa mit hochrotem Kopf. »Die blöden Weiber haben mir einfach die Klamotten ausgezogen und mich durch so eine ekelhafte Brühe gezogen! Nun stinke ich wie ein Iltis nach irgendetwas, was die »Parfüm« nennen ...«

»Warum bist Du nicht einfach abgehauen?«, erkundigte sich Polli und rümpfte die Nase.

»Weil der Verein zur Rettung der Wichtel nichts dem Zufall überlässt! Die haben mich doch tatsächlich in einen Käfig gesteckt!«, antwortete Opa tonlos.

Nun hörte auch bei Papa Wichtel der Spaß auf: »Die haben Dich eingesperrt? Dich, ein freies Mitglied vom Volk der Wichtel?«, fragte er entgeistert.

»So sieht es aus, mein Sohn!«, bestätigte Opa schicksalsergeben. »Abhauen konnte ich erst, als so eine dumme Schnepfe mal versehentlich die Tür offen gelassen hat.«

»Wir müssen uns vor den Menschen hüten, vor den guten genauso sehr wie vor den bösen«, meinte Mama Wichtel und reichte Opa eine Tasse von ihrem frisch gebrühten Eichelkaffee. »Ins Netz der Gutmenschen zu geraten ist eine ernste Sache, wie man an Opa sieht!«

Von nun an bekommt Ihr Menschen die freundlichen Wichtel nur noch selten zu sehen. Wie Schatten huschen wir durch das Gebüsch davon, wenn wir von Weitem einen Menschen kommen sehen. Denn es könnte ja ein Gutmensch sein ...

Und damit Ihr es wisst: dieses Buch haben wir auch alle gelesen:
Hanns B. Ürgerschreck
Format: Kindle Edition
Preis: 2,68 €

Nicht vergessen:
»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook

Montag, 10. Februar 2014

Fido Buchwichtel: Wichtel über Bord

Hallo liebe Menschen!

In der vergangenen Woche habe ich ein richtiges Abenteuer erlebt. Davon muss ich Euch unbedingt berichten!

Folgendes ist geschehen:
Wie Ihr ja wisst, ist meine Verwandtschaft über den ganzen Globus verteilt. Regelmäßig besuchen wir uns. So führte mich meine Reise zu den Spananischen Inseln. Sozusagen war Inselhopping angesagt. Ein lieber Schwippschwager von mir lebt mit seiner Sippe auf einer dieser Inseln. Er pflegt gute Kontakte zu den einheimischen Menschen. Und so kam es, dass ich zu einer Bootsfahrt eingeladen wurde. Die verlief zuerst sehr angenehm.

Aber dann musste ich natürlich ein Foto von mir schießen. Dieses Geschlunse mit dem Selbstauslöser bringt mich noch eines Tages um, ich sage es Euch! Hier ist das Bild von mir, da bin ich noch ganz gut getroffen. Dummerweise wollte ich mich danach ablichten, wie ich es mir gemütlich an der Reling machte. Dabei habe ich nicht berücksichtigt, dass zwar die Vorschriften auf Fahrgastschiffen für Menschen eingehalten worden sind. Aber die gelten nicht für Wichtel. Was soll ich Euch sagen: alles ging plötzlich ganz schnell!

Ich konnte noch nicht einmal »Blaubeerkuchen« stöhnen, da trieb ich arme dicke Nudel schon auf offener See und die ist unendlich, berücksichtigt bitte meine Körpergröße! Während die Wellen über meinen armen Kopf schlagen wollten, konnte ich aber eine menschliche Stimme vernehmen: »Sodom und Gomera!«, ich vermute, das ist ein einheimischer Notruf, »WICHTEL ÜÜÜBER BOOORD!«, und »ALLE MAAASCHIIIINEN STOOOOOHHOOOOPPPPP!«

Meine Güte. Ich dachte wirklich, jetzt hat mein letztes Stündchen geschlagen. Wild schlug ich mit meinen kleinen Ärmchen um mich. Ihr müsst wissen, ich kann nicht schwimmen. Meine Gedanken waren bei meiner über alles geliebten Wichtelfrau. Und bei meinen armen Wichtelkindern. Sollten die zu Halbwaisen werden, nur weil ihr Papa für einen kleinen Augenblick unaufmerksam gewesen war? 

Ich sag Euch was. In einer solchen Situation wird der Moment zur Ewigkeit. Ehrlich gesagt, war ich sehr mit mir selbst beschäftigt. So merkte ich erst gar nicht, wie ich das Wasser verließ. In einem Netz. Genauer gesagt, hatte der Mensch, der das Boot führte, mich mit einem Kescher herausgefischt. Ich war sicher in dem Netz eines guten Menschen, will ich mich jetzt poetisch ausdrücken. Dieser Mensch führte das Netz ganz nahe an sein Gesicht, betrachtete mich aufmerksam und sagte dann: »Na, da ist mir ja ein seltenes Fischlein ins Netz gegangen!« Dann lachte er und brachte uns an sichere Ufer.

Das ganze Wichteldorf war am Strand versammelt. Ich habe mich dann schnell hinter einen Sonnenschirm verzogen. Schließlich musste ich meine nassen Sachen irgendwie trocknen. Mein Schwippschwager hat dann heimlich Fotos von mir gemacht. Er kam mit der Technik nicht klar, das war aber auch gut so, wer will schon Fotos von einem nackigen Wichtel sehen. 

Die Geschichte hätte auch böse für mich enden können. Wenn ich mich nämlich in anderen Netzen verfangen hätte, wie es 
Hanns B.Überschreck in
sehr gut beschreibt.

Jetzt muss ich mich ersteinmal im Kreis meiner Lieben von diesem Abenteuer erholen.

Winke winke Euer

Fido Buchwichtel

Nicht vergessen:
»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook

Montag, 16. September 2013

Fido Buchwichtel und das Netz der Gutmenschen

Hallo liebe Leute!

Montag ist mein Tag und auch Euer, liebe Menschen!
Denn
Fido Buchwichtel
bringt Euch den
Bestseller der Woche
aus dem Wichtelland.

Wie eine Gesellschaft sich selbst erledigt, könnt Ihr Menschen in dem E-Book des Menschenautors Hanns B. Ürgerschreck lesen. Der Mensch ist krank und schwach, deshalb braucht er Hilfe. Hilfe. Hilfe. Ob Kind oder Erwachsener: Der Mensch kommt nicht aus ohne Vorsorge. Nachsorge. Prophylaxe. Beihilfe. Fürsorge. Zulage. Denn er braucht Hilfe. Hilfe. Hilfe. Deshalb gibt es Unterstützung. Entlastung. Aufstockung. Abschläge und Zuschläge. Vorschüsse und Nachschüsse. Ob Sie wollen oder nicht: Auch Sie sind in den Augen der Gutmenschen grundsätzlich hilfebedürftig. Die Frage ist nur: Wollen Sie sich tatsächlich Ihr Leben lang derartig beleidigen lassen?

Diese Frage ist berechtigt aber es gibt tatsächlich Hilfe für Euch arme Menschen: Hanns B. Ürgerschreck zeigt in seinem humorvoll geschriebenen E-Book gangbare Wege, sich aus dem Netz der Gutmenschen zu befreien und endlich ein autarkes Leben zu führen. 

Uns Wichteln hat aber auch der Trailer zu dem E-Book gut gefallen. Darum stelle ich ihn Euch heute vor. Seht selbst, besser lässt sich ein Gutmensch kaum darstellen – oder?




Der Bestseller der Woche aus dem Wichtelland.

Winke winke Euer

Fido Buchwichtel

Nicht vergessen:
»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
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