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Montag, 26. Oktober 2015

Fido Buchwichtel: »Als Eva noch eine Göttin war«

Hallo liebe Leute!

Hier bin ich wieder:
Fido Buchwichtel
mit dem
Bestseller der Woche
aus dem Wichtelland.

Heute habe ich Euch Menschen ein besonders spannendes Buch mitgebracht, geschrieben von meinem Lieblingsmenschenautor
Walter-Jörg Langbein.

»Als Eva noch eine Göttin war«. Das ist der Titel des Buches und es hat im Wichtelland für viel Aufsehen gesorgt. Jetzt fragt Ihr Menschen Euch warum? Wir Wichtel sind immer wieder erstaunt, wie Ihr Menschen es über die Jahrtausende geschafft habt, Geschichte zu verfälschen. Ereignisse werden von Siegern geschrieben und das waren und sind bei Euch Menschen durch die Bank Männer. 

Meine über alles geliebte Wichtelfrau hat es auf den Punkt gebracht, in dem sie sagte: »Die Menschen haben es schon immer verstanden, ihre unsägliche Männerwirtschaft am Köcheln zu halten. Der Respekt, im Besonderen vor den Leistungen der Menschenfrauen, ist den Kerlen schon sehr früh abhanden gekommen. Wie gut, dass es bei uns Wichteln anders läuft!«

Und womit sagt meine Wichtelfrau das? Mit Recht! 

Wir Wichtel geben unsere Erkenntnisse von Generation zu Generation weiter. Bei uns gehen kein Wissen und keine alten Erkenntnisse verloren. Das ist auch gut so! Für uns Wichtel ist auch klar: Noch vor wenigen Jahrhunderten wäre das Buch »Als Eva noch eine Göttin war« von der Kirche verboten worden und Walter-Jörg Langbein hätte als Ketzer auf dem Scheiterhaufen geendet. Wie gut, dass die nicht mehr im Land der Menschen brennen. 

Der Untertitel des Buches verrät uns, worum es geht: Die Wiederentdeckung des Weiblichen in der Bibel! Und: Verborgenes Wissen in biblischen Schriften, verbotenen Büchern und sakralen Kunstwerken.

Eine Passage, gleich auf Seite 15 hat meiner Wichtelfrau besonders gut gefallen, ich zitiere:
»In den Texten der anderen Bibel, die schon von den Anführern der noch sehr jungen „christlichen Kirche“ als vermeintliches Ketzerwerk weitestgehend vernichtet wurden, wird Jahwe immer wieder von einer ihm überlegenden weiblich-göttlichen Kraft für seine Überheblichkeit gezüchtigt. So heißt es gleich zu Beginn … „Der Oberste dieser Herrscher ist blind. Im Gefühl seiner Macht, in seiner Unwissenheit und Überheblichkeit sprach er mit lauter Stimme: „Ich bin Gott, es gibt niemanden außer mir.“ … Und seine Rede fuhr hinauf zur Unvergänglichkeit …« 

Und was soll ich Euch sagen, liebe Menschen, von dort aus kam dann ein Donnerwetter, ein weibliches, selbstverständlich. Das konnte natürlich den Menschenkerlen nicht gefallen!

Wie dem auch sei, das Buch »Als Eva noch eine Göttin war« von Walter-Jörg Langbein darf in keiner Sammlung fehlen! Also rufe ich Euch zu:
»Als Eva noch eine Göttin war« Kaufen! Lesen! Weiterempfehlen!

Macht Euch eine aufgeklärte Zeit und macht nichts, was ich nicht auch tun würde!

Winke, winke Euer 

Fido Buchwichtel


Nicht vergessen:
»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook

Montag, 15. September 2014

Fido Buchwichtel beim Kürbisfest in Weseke

Foto: Selbstauslöser
Hallo liebe Leute!

Da bin ich wieder Euer
Fido Buchwichtel!
Heute habe ich Euch
ganz viele Bilder mitgebracht.

Und nicht nur das. Aber ich berichte von Anfang an.


Am vergangenen Wochenende, 13. und 14. September 2014 fand wieder das große Kürbisfest auf dem Hof Börger in Weseke statt. Da durfte ich natürlich nicht fehlen. 

Foto: Selbstauslöser

Mit einem Zirkus habe ich nicht gerechnet! Manege frei:


Der Zirkusdirektor:


Die Kapelle:


Clowns dürfen nicht fehlen:


Hier eine verunglückte Fahrradnummer:


Jonglage – eine 5-Kürbis-Kaskade:


Der Dompteur ist gerade Kaffeetrinken, Bären und wilde Schweine unter sich:


Die Löwen warten auf ihren Auftritt, dafür ist der Messerwerfer aktiv:


Eine Seiltänzerin konnte sich gerade noch festhalten:


Voltigieren:


Der Schlangenbeschwörer darf auch nicht fehlen:


Die magische Kugel teilte mir mit, dass ich eine Kürbiswaffel essen soll:


Das Rezept habe ich Euch mitgebracht, denn diese Waffeln waren umwerfend lecker:

Kürbiswaffeln (Süß)
- 4Eier – 125g Butter – 3 EL Zucker
- 1 EL Vanillezucker – 1 Prise Salz – 125 g Sahne
-125 ml Mineralwasser mit Kohlensäure – 250 g Mehl
- 250 g Kürbisfleisch (entkernt) – Puderzucker

Zubereitung
Die Eier mit der Butter, dem Zucker und der Prise Salz schaumig schlagen. Sahne und Mineralwasser dazugeben, nochmals schaumig rühren. Das Mehl über die Masse sieben und alles zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Das Kürbisfleisch auf einem Gemüsehobel grob raspeln, die Kürbisraspel in ein Mulltuch geben und überschüssigen Saft ausdrücken. Unter den Teig heben. Je 2 EL Teig in ein gefettetes Waffeleisen geben und ausbacken. Mit Puderzucker bestreut servieren.

Dieses Rezept und ganz viele Vorschläge, wie Kürbis lecker verarbeitet wird, bekommt Ihr, liebe Leser, wenn Ihr Euch auf den Weg zum Hof Börger macht.

Aber auch Zierkürbisse konnte ich entdecken, aus fast 150 Sorten lassen sich wundervolle Dekorationen zaubern.

Foto: Selbstauslöser
Auf jeden Fall war das Kürbisfest eine gelungene Veranstaltung. Die Region Westmünsterland hat viel zu bieten. Wie wäre es mit Krimis aus der Region? Die dürfen auch nicht fehlen, schließlich bin ich ein Buchwichtel! Gleich ums Eck vom Hof Börger findet sich der Garten Picker. Dort und im näheren Umfeld ist die Handlung vom »Blauregenmord« angesiedelt. Einen kostenlosen Eindruck könnt Ihr Euch bei den Impressionen machen. 

Der Krimi »Der Tote im Zwillbrocker Venn« spielt in meinem Heimatort.

Wem der Sinn eher nach Satire steht, wird hier fündig. Schaut selbst, »Ein Buch lesen!« hat für jeden was zu bieten.

Ich wünsche Euch einen kürbisreichen und wonnigen Altweibersommer!

Winke winke Euer

Fido Buchwichtel

Nicht vergessen:
»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook

Montag, 30. Juni 2014

Fido Buchwichtel rät: Lasst bloß die Finger von verbotenen Substanzen …

… denn wen die Drogen nicht blöde machen, den machen sie doof! …

Hallo liebe Leute!

Hier bin ich wieder:
Fido Buchwichtel!

Habt Ihr mich vermisst? Ich Euch auch!

Heute wollte ich Euch eigentlich von meiner ganz großen Reise berichten, die ich mit meinem Freund Walter-Jörg Langbein unternommen habe. Wir haben das ›Atlantis der Südsee‹ besucht. Das war ein Abenteuer! Aber der Bericht muss warten! Obwohl es mir auf den Nägeln brennt, denn stellt Euch vor, liebe Menschen: Beinahe wäre ich bei Nan Mandol von einer Riesenschlange verschluckt worden. Ich sah das Ungeheuer auf mich zuschwimmen und schrie nur noch: »WWAAAALLLTAAAAAA EINE SCHLAAANGGÄÄÄÄÄÄÄ!« 

Das Ungeheuer riss das gierige Maul auf und ich konnte in den feurigen Schlund der Bestie sehen! In diesem Moment der höchsten Gefahr spürte ich plötzlich die starken Hände von Walter-Jörg Langbein, der mich behutsam hochhob und auf seinen starken Schultern absetzte.

Danach habe ich nur noch gezittert wie Espenlaub. Ich fürchte, meine Fotos sind alle verwackelt. Aber sie sind eh noch nicht ausgewertet und sortiert.

Es ist ja noch einmal gutgegangen, sonst könnte ich heute auch nicht über wichtigere Dinge schreiben: Es gibt eine Neuauflage des Buches »Hexenhausgeflüster« als e-Book und damit Ihr diese Neuauflage auch als solche erkennt, trägt das Buch noch im Titel: »Lyrichs Briefe an Lieschen …«. Und das Cover ist neu, daran könnt Ihr es auch erkennen.

Jetzt hatte ich mich schon bei meinem Besuch im »Atlantis der Südsee« gewundert, warum Walter emsig an seinem Notbook schrieb. Ich dachte, er schreibt fleißig an seinem Reisebericht. Aber nein! Stellt Euch vor, liebe Menschen: Walter hat tatsächlich das Vorwort zum Hexenhausgeflüster geschrieben! Er hatte mir davon nichts erzählt, der Fleißige, weil er mich überraschen wollte. Das ist ihm auch geglückt.

Aber jetzt zum »Hexenhausgeflüster«. Um was geht es da? Wie Ihr ja in »Das Handbuch zur schlüpfrigen Geschäftsidee« nachlesen könnt, ist Lyrich, dank dem Geistwesen Charlotte, zu Reichtum und Ansehen gekommen. Und wie das so ist, wenn jemand ausgesorgt hat, irgendwann kommt die Langeweile und bereitet den Boden für Abenteuer. Das ist bei uns Wichteln auch nicht anders, wir begeben uns in solchen Fällen zumeist auf Weltreise und werden um ein Haar von Riesenschlangen gefressen.

Was verzapft nun Lyrich? Sie entdeckt ihr Traumhäuschen, ein Hexenhaus, und legt sich mit merkwürdigen Individuen an, die nicht nur verbotene Substanzen konsumieren, sondern auch noch …

Nein, ich will Euch nicht zuviel verraten, nur soviel: Da gibt es eine einäugige Katze, Äugelchen wird sie genannt, und die verschisselt eine heimlich angelegte Cannabisplantage. Das Problem dabei war, dass Äugelchen keiner Spezialeinheit der Polizei angehörte. Wobei Ihr Menschen Euch darüber durchaus Gedanken machen solltet: Spezial ausgebildete Katzeneinheiten, die auf illegale Cannabisplantagen angesetzt werden, zum Zwecke, diese zu verschisseln. Das wäre doch einmal eine Maßnahme.

Aber so war das nicht, darum konnte Äugelchens mutige Aktion nur Ärger bringen. Aber wisst Ihr was? Lest doch selbst! Erfreut Euch an den schönen Bildern! Und dann werdet Ihr Lyrich zustimmen: 
»Lieschen, lass bloß die Finger von verbotenen Substanzen: Denn wen die Drogen nicht blöde machen, den machen sie doof!«

In diesem Sinne wünsche ich Euch eine drogenfreie Woche!

Winke winke Euer

Fido Buchwichtel

Nicht vergessen:
»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook


Lyrichs Briefe an Lieschen:
im Apple iBookstore

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und weitere, unter anderem Thalia.de, Buch.de, Buecher.de, Spiegel.de, Mediamarkt.de, Weiland.de, Mayersche.de, Pubbles.de.

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Montag, 19. Mai 2014

Fido Buchwichtel und das Kreuz mit den Schlüpfern

Hallo liebe Menschen!
Hier bin ich wieder:
Euer Fido Buchwichtel.

Diesmal habe ich Euch eine schlüpfrige Geschichte mitgebracht. 

Wie Ihr ja wisst, lebe ich mit meiner Familie in einer kleinen aber feinen Dorfgemeinschaft. Wir Wichtel sind anständige Leute und Wichtelfrauen sind sehr ordentlich. Sie legen auch viel Wert auf ein adrettes Erscheinungsbild und scheuen weder Arbeit noch Mühe, plagen sich den lieben langen Tag. Das machen sie mit Freude, denn viele Arbeiten verrichten sie gemeinsam. Auch das Waschen der Wäsche. Dafür haben wir ein Waschhaus, das am Rande des Wichteldorfes liegt. 

Dort treffen sich die Wichtelfrauen immer Montags. Mit dem Morgenlied auf den Lippen zieht jede Wichtelfrau gut gelaunt in der Frühe, den Korb mit Schmutzwäsche vor sich hertragend, Richtung Waschzuber. Der muss natürlich erst mit Wasser gefüllt und dann angeheizt werden. Wenn alle Wichtelfrauen versammelt sind, und ihre Körbe im Waschhaus abgestellt haben, teilt sich die Gruppe. Die einen gehen zum Tümpel, um Wasser zu holen, die andere sucht im Wald nach Reisig für das Feuer. Dabei schwatzen und lachen sie, Wichtel sind ein fröhliches Völkchen.

Folgendes ist nun am letzten Montag geschehen:
Die Wichtelinnen erlebten eine böse Überraschung, als sie vom Tümpel und aus dem Wald zurückkamen. Alle Körbe waren umgestürzt, die Wäsche lag im ganzen Waschhaus verstreut, ein heilloses Durcheinander zeigte sich ihnen. Vorsichtig traten sie näher, rümpften die Näschen und sprachen fast gleichzeitig aus: »Es stinkt nach Troll!«

Fluchtartig stürmten sie aus dem Waschhaus an die frische Luft, um im Chor »TROLLLAALAAAAAARM!« zu schreien. In Windeseile ließen wir Wichtelmänner die Arbeit liegen, um zum Waschhaus zu eilen. Mit einem Tuch vor dem Mund, Trolle stinken furchtbar, betraten wir das Waschhaus und konnten unseren Frauen nur zustimmen: Hier hatte ein Troll gewütet. Aber was suchte der ausgerechnet im Waschhaus? Wollte er nur einen bösen Streich spielen, oder steckte mehr hinter dieser Aktion?

Die Mutigsten aus dem Dorf, ich und mein Schwippschwager, wurden beauftragt, der Fährte des Trolles zu folgen. Wir machten uns umgehend auf den Weg. Dabei brauchten wir nur unserer Nase zu folgen, denn Trolle hinterlassen eine Duftspur, die sich selbst nach Stunden nicht verflüchtigt hat. Trolle hausen zumeist am Rand des Waldes, in der Nähe von Menschensiedlungen. Nachts wagen sie sich dann in die Nähe der Häuser und klauen dort, was nicht nied und nagelfest ist.

In einer Mulde entdeckten wir endlich den Unhold. Er hatte es sich in einem morschen Baumstupf eingerichtet. Vor seiner Behausung sah es furchtbar aus. Leere Bierdosen und Flaschen, Trolle lieben abgestandenen Alkohol, Zigarettenkippen, Trolle rauchen wie die Schlote, und jede Menge Dinge, die abends vor dem Zubettgehen von  den Menschen auf ihren Terrassentischen vergessen worden sind. Vor Trollen ist nichts sicher.

Vorsichtig schlichen ich und Schwager näher an den Ort des Grauens. Der Troll sah so aus, wie er roch und schien sich offensichtlich sehr zu freuen. Vor ihm ausgebreitet lag tatsächlich Wichtelwäsche. Ich tauschte einen Blick mit Schwager und spitzte meine Öhrchen, um zu verstehen, was der dumme Troll vor sich herbrabbelte:
»Trolli wird reich! Schönes Buch hat Trolli geklaut. Trolli geht auf den Markt. Trolli wird reich! Trolli hat Wichtelschlüppi geklaut! Trolli wird rei-heeeeeich!«

Ich wollte meinen Ohren nicht trauen. Plötzlich erhob sich der Troll und wir mussten in Deckung gehen. Gut geschützt durch Waldgras beobachteten wir, wie der Troll ein Wäschestück nach dem anderen vor sich hochhob, es betrachtete, um es dann auf ein ausgebreitetes Tuch zu legen. Dann faltete er das Tuch zusammen, verknotete es, um es dann an das Ende eines Stockes zu binden. Den setzte er auf seiner Schulter ab. Er sah aus wie ein Wanderer. Zärtlich strich er mit seinen schmutzigen Fingern über einen e-Book-Reader, den er an die Wand des Baumstumpfes gelehnt hatte: »Schönes Buch hat Trolli geklaut! Trolli wird reich!«, waren seine Worte, bevor er sich auf den Weg machte.

Wir warteten, bis er außer Sichtweite marschiert war. Dann beschlossen wir, mit einem Tuch vor der Nase, denn der Gestank war unerträglich, uns die Behausung des Trolles aus der Nähe zu betrachten. Endlich war es uns auch möglich, wieder ein Gespräch zu beginnen, den Trolle haben sehr gute Ohren und können selbst das Flüstern eines Wichtels auf zwei Meter Entfernung verstehen.

»Die Schlüppis unserer Frauen können wir abschreiben!«
Schwager nickte verstehend.
»Lass uns schauen, was das für ein geheimnisvolles Buch ist, von dem sich der Troll Reichtum verspricht!«
Wieder nickte Schwager, meinte dann aber: »Hör mal, dass der Troll die Schlüppis zu Geld machen will, verschweigen wir besser unseren Frauen! Nicht, dass die uns noch auf dumme Gedanken kommen … !«

Da musste auch ich sehr verstehend nicken. Wir schlichen uns so nah an, bis wir den Text deutlich sehen konnten und lasen beide laut den Titel vor: 

Eine Anmerkung sei mir noch gestattet, liebe Menschen. Nachdem wir den Reader gründlich gereinigt hatten, habe ich mir das Buch vorgenommen. Ich schwöre: Das bekommt meine über alles geliebte Wichtelfrau nicht zu lesen!

Macht nichts, was ich nicht auch machen würde und winke winke Euer

Fido Buchwichtel

Nicht vergessen:
»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook




Montag, 5. Mai 2014

Fido Buchwichtel zu Gast in Winterswijk und im Garten Picker

Hallo liebe Leute!

Da bin ich wieder: Fido Buchwichtel und heute berichte ich Euch von meinen Abenteuern, die ich am Wochenende erlebt habe.

Es fing am Samstag ganz harmlos an. Sylvia B., Autorin von »Ein Buch lesen!«, packte nicht die Badehose ein, sondern mich, und dann ging es auf große Fahrt. Unser Ziel war das Nachbarland Niederlande. Vorsichtshalber habe ich meine Reisedokumente eingepackt. Das war mir noch von den Trips mit meinem Freund Walter-Jörg Langbein zu meinem Verwandten Abu Simpel und zu den Osterinseln vertraut. Aber die Papiere brauchte ich nicht. Schwupps waren wir über die Grenze und schon sah die Welt viel gemütlicher aus. 

Die Winterswijker sind sehr gastfreundliche Menschen, das konnte ich daran erkennen, dass sie extra für ihre deutschen Besucher ganz viele Parkplätze eingerichtet haben. Trotzdem war es ein elendiges Herumgekurve, bis wir einen Platz gefunden haben. Danach ging es ersteinmal auf den Markt, der gut besucht war.

Fido Buchwichtel (rechts) mit Charles Lissenburg 
Unser eigentliches Ziel aber war die Spoorstraat 6 in Winterswijk. Dort lernte ich endlich Charles Lissenburg kennen und wir schlossen sofort Freundschaft, wie Ihr auf dem Bild sehen könnt. Sylvia hatte mich auf einem Pflanztisch zwischengeparkt und ich plauderte sehr angeregt mit Charles, während sie sich in seinem Laden etwas umsah. So merkte ich gar nicht, wie die Zeit verging. Stunden und vollgepackte Einkaufstaschen später musste ich dann Abschied von Charles nehmen, denn Sylvia hatte ihr Geld ausgegeben und wir mussten nach Hause.


Am nächsten Tag habe dann die Familie Picker in Weseke besucht. Die haben endlich ihren wunderschönen Garten für Besucher geöffnet. Ich konnte mich nicht satt sehen. Damit Ihr liebe Menschen sehen könnt, was Ihr am Wochenende verpasst habt, stelle ich einige Fotos ein, die ich dort gemacht habe.






Regelmäßige Leser meiner Beiträge wissen schon längst, dass der Garten Picker Schauplatz eines Krimis ist.
»Blauregenmord: Ein Münsterland - Krimi«
heißt das Werk. Am 15. Mai 2014, dann, wenn die Wisteria ihre volle Blüte erreicht hat und ihr Duft die Luft erfüllt, wird es eine Lesung geben: 
Anmeldungen sind noch möglich 02862 / 70 00 41, also nicht lange zögern! Ich werde auch dort sein, dann lernt Ihr mich endlich persönlich kennen.

Bis dahin wünsche ich Euch eine mörderisch gute Zeit!

Winke winke Euer

Fido Buchwichtel

Nicht vergessen:
»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
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Krimis der Tuna vB auch als eBook

Montag, 28. April 2014

Fido Buchwichtel und das Netz der Gutmenschen

Hallo Leute,

hier bin ich wieder:
Fido Buchwichtel.
Na, habt Ihr mich vermisst?

Heute bringe ich Euch eine Geschichte mit, die sich vor ein paar Tagen in meinem Wichteldorf ereignet hat.

»Heute ist Papas Geburtstag, da kommt Opa zu Besuuuuch!«, freute sich das Wichtelmädchen Polli und hüpfte in der kleinen Stube herum, die sich Familie Wichtel unter einer Baumwurzel eingerichtet hatte. »Ich habe ihn soo lange nicht gesehen, mindestens ein Jahr! Oder waren es sogar drei Wochen?« Die Wichtelmama lachte. »Drei Monate waren das ungefähr, meine Kleine. Und: ja, klar! Ich freue mich auch auf Opa!«

Plötzlich hörten sie ein schwaches Klopfen an der Tür. Polli stürzte hin und riss sie auf. Der Wichtel, der sich von außen erschöpft dagegen gelehnt hatte, verlor das Gleichgewicht und kullerte mit einem erschreckten Aufschrei in die Wohnstube der Familie.

Polli und ihre Eltern blickten verdutzt auf den kleinen, ziemlich dicken Wichtel, der mit wirrem Haar vor ihnen auf dem Boden herumkugelte. Polli erkannte ihn als Erste:

»Oooopaaa!«, rief sie begeistert und umarmte den willkommenen Gast stürmisch. Opa lachte.
»Kind! Lass mich doch erst mal aufstehen, ich komm ja kaum noch hoch!«

Mama und Papa Wichtel sahen sich betreten an. Sie wollten nicht zugeben, dass sie Opa kaum noch erkannt hätten, und beeilten sich, ihm aufzuhelfen.

»Ich weiß schon, was ihr denkt!«, ächzte Opa und ließ sich auf einen Stuhl fallen. »Ich bin ziemlich fett geworden in der letzten Zeit und die feinen Klamotten stehen mir auch nicht wirklich!«

»Samt und Seide, jetzt seh ich das erst!«, staunte Mama Wichtel. »Hast Du etwa im Lotto gewonnen, Opa Wichtel?«

»Ach iwo!«, Opa winkte unwirsch ab. »Was ganz Blödes ist mir passiert! Ich bin in die Hände von Menschen geraten!«

»Von Menschen?«, fragte Polli neugierig. Opa spuckte aus:

»Ja. Stellt Euch mal vor, welche Schmach das ist ... mich hat der »Verein zur Rettung der Wichtel« in die Hände bekommen!«

»Verein zur Rettung der Wichtel? – Der Wichtelpapa lachte. »Was ist das denn für ein Blödsinn? So etwas können sich auch nur Menschen ausdenken, oder? Als ob wir gerettet werden müssten! Wir sind ein stolzes Volk, das für sich selber sorgen kann! Hast Du denen das nicht gesagt, Opa?«

»Klar hab ich das!«, antwortete Opa unwirsch. »Aber die haben mir ja nicht zugehört! Sie waren ja alle sehr nett zu mir, aber sie haben mich behandelt wie einen Idioten!«

»Was haben die Menschen denn mit Dir gemacht, Opa?«, fragte Polli neugierig.

»Also ernährt haben sie Dich zumindest gut!«, der Wichtelpapa schnalzte mit der Zunge und tätschelte grinsend Opas dicken Bauch. »Als wir uns das letzte Mal gesehen haben, warst Du ja kaum die Hälfte!«

»Ach, hör doch auf! Vollgestopft haben sie mich! Und keine Ruhe haben sie gegeben, bis ich meinen Teller leer gegessen hatte. Immer wieder. Dabei wollte ich an dem Tag einfach nur ein paar Beeren pflücken gehen ... da sieht mich so ein dummes Weib, packt mich und steckt mich in ihren Korb! Sie hat mich dann ihren Freundinnen vorgeführt, die alle meinten, ich sei viel zu dünn. Also haben sie angefangen, überall Geld für mich zu sammeln. Und weil mich alle so niedlich fanden, kam da ganz schön was zusammen. Also haben sie mir meinen guten, alten Leinenmantel weggenommen und mich in diese tuntigen Klamotten gesteckt!«, redete Opa sich in Rage.

»Die fanden Dich also niedlich?«, der Wichtelpapa konnte sich vor Lachen kaum noch halten. »Deshalb riechst Du wohl auch so blumig?«

»Die haben mich gebadet!«, knurrte Opa mit hochrotem Kopf. »Die blöden Weiber haben mir einfach die Klamotten ausgezogen und mich durch so eine ekelhafte Brühe gezogen! Nun stinke ich wie ein Iltis nach irgendetwas, was die »Parfüm« nennen ...«

»Warum bist Du nicht einfach abgehauen?«, erkundigte sich Polli und rümpfte die Nase.

»Weil der Verein zur Rettung der Wichtel nichts dem Zufall überlässt! Die haben mich doch tatsächlich in einen Käfig gesteckt!«, antwortete Opa tonlos.

Nun hörte auch bei Papa Wichtel der Spaß auf: »Die haben Dich eingesperrt? Dich, ein freies Mitglied vom Volk der Wichtel?«, fragte er entgeistert.

»So sieht es aus, mein Sohn!«, bestätigte Opa schicksalsergeben. »Abhauen konnte ich erst, als so eine dumme Schnepfe mal versehentlich die Tür offen gelassen hat.«

»Wir müssen uns vor den Menschen hüten, vor den guten genauso sehr wie vor den bösen«, meinte Mama Wichtel und reichte Opa eine Tasse von ihrem frisch gebrühten Eichelkaffee. »Ins Netz der Gutmenschen zu geraten ist eine ernste Sache, wie man an Opa sieht!«

Von nun an bekommt Ihr Menschen die freundlichen Wichtel nur noch selten zu sehen. Wie Schatten huschen wir durch das Gebüsch davon, wenn wir von Weitem einen Menschen kommen sehen. Denn es könnte ja ein Gutmensch sein ...

Und damit Ihr es wisst: dieses Buch haben wir auch alle gelesen:
Hanns B. Ürgerschreck
Format: Kindle Edition
Preis: 2,68 €

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