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Mittwoch, 16. März 2011

»Dich gibt`s also wirklich!«

Drei Mitglieder von »Ein Buch lesen!« lernen sich persönlich kennen
-Bericht von Ursula Prem-
.
Walter-Jörg Langbein und
Ursula Prem beim persönlichen
Kennenlernen in Regensburg
Foto: ©Cosima Prem

Wenn sich Menschen, die seit eineinhalb Jahren zusammenarbeiten, endlich persönlich kennenlernen, dann ist das eine lustige Situation. So geschehen am vergangenen Samstag in Regensburg, wo Walter-Jörg Langbein und Ursula Prem, beide Gründungsmitglieder der Autorengemeinschaft »Ein Buch lesen!« zum ersten Mal zusammentrafen. Mit von der Partie: Gastautorin Cosima Prem.

Es ist eine Folge des Internets, dass man Menschen zu seinen Freunden zählt, die man noch nie im Leben gesehen hat. Dies muss sich nicht auf gesichtslose Freundeslisten in sozialen Netzwerken beschränken, sondern kann zu einer intensiven Zusammenarbeit führen, wie es bei den Mitgliedern dieses Blogs der Fall ist. Niemand von uns kannte bisher eines der anderen Mitglieder persönlich, obwohl es »Ein Buch lesen!« schon seit September 2009 gibt. Obwohl die Arbeit auf diesem Wege wunderbar funktioniert, bleibt stets eine latente Neugier, die manchmal in der scherzhaften Frage gipfelt: »Gibt es Euch alle eigentlich wirklich?«

Klar dass wir die Gelegenheit ergriffen, ins nahegelegene Regensburg zu fahren, als Walter-Jörg Langbein verkündete, er werde dort auf dem Bewusstseins-Kongress Vorträge halten: Am 12. März 2011 wohnten wir dort seinen spannenden Ausführungen zum Thema »Götter, Mythen, Astronauten?« bei und erfuhren allerhand Wissenswertes über die Entstehung von Religionen. Wieder einmal, wie schon in seinen zahlreichen Blogbeiträgen, begeisterte uns Walter-Jörg Langbeins fundiertes Wissen, das sich nie im Nebulösen verliert, sondern trotz der Schwierigkeit der Thematik stets exakt auf den Punkt kommt.

Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen, auch die kulinarischen Seiten Regensburgs ausgiebig zu genießen. Nach diversen geschäftlichen Erledigungen und einem längeren Spaziergang, der uns wieder einmal klarmachte, dass wir dem Thema »Trolls« auch offline nicht entgehen können, beschlossen wir den Tag bei wagenradgroßen Pizzas in der Trattoria Marina direkt an der Steinernen Brücke.

Das Thema »Kampf mit dem Troll«
scheint uns auch offline zu
verfolgen ... :-) - Detailansicht des
Regensburger Doms
Foto: ©Walter-Jörg Langbein
Ein rundum gelungener Tag, wie ich finde. Und so hoffe ich, dass wir mit der Zeit noch mehr Gelegenheiten finden werden, uns allesamt auch persönlich kennenzulernen ...

Unsere Bücher bei amazon bestellen:

Montag, 17. Januar 2011

Meine Katze Sylvia - Ein Beitrag von Cosima Prem

Meine kleine Mieze Sylvia ist so liebenswert! Sie hat die Farben rotbraun, weiß und schwarz und rechts an der Nase noch einen kleinen, goldigen schwarzen Schönheitsfleck. Deswegen nennen wir sie immer "Gewürzkatze" oder "Würzig": Ihre Fellfarben sind wie Paprika, Salz und Pfeffer. Wenn sie im Halbschlaf auf unserer Couch oder auf meinem Bett liegt und man sie sanft krault, fängt sie an, derartig laut zu schnurren, dass man es noch durch eine dicke Tür durch leicht hört. Aber manchmal, wenn sie hellwach ist, kratzt und beißt sie für ihr Leben gern, wenn man ihr Fell auch nur ganz leicht berührt.

Jetzt ist sie ungefähr acht Monate alt. Bevor sie zu ihren ersten Besitzern gekommen ist, war sie eine Wildkatze, deswegen ist Sylvia auch manchmal noch so "kratzig" drauf. Aber das wird sich noch geben. Es gibt aber auch Sternstunden, wo sie für jede Wuschelei und alles andere zu haben ist. Ich habe meine kleine Mieze so lieb! Oft legt sie sich auf die angestellte Heizung und streckt sich fast einen Meter lang. Sie erbettelt sich ab und zu auch ein Löffelchen Joghurt oder Grießpudding. Meistens klappt das auch, weil man ihr einfach nicht widerstehen kann.Wenn sie dann hat, was sie will, schleckt sie alles innerhalb von ein paar Sekunden weg. Gerade, als ich hier schreibe, wollte die "Würzig" mir meinen Lachs vom Brötchen fressen. "Mieze, nein! Lass mir wenigstens das Brötchen!"

Aber sie kann auch ziemlich furchterregend aussehen (siehe Bild links). Dann macht sie ihren Schwanz buschig wie einen Eichhörnchen- schwanz und schaut einen drohend an, als würde sie einen gleich angreifen wollen. Auf den Fotos kommen die Augen auch noch leuchtend. Das wirkt dann ziemlich gruselig! Aber eins bleibt immer gleich: Dass ich meine Mieze echt lieb habe!!

Vier Freundinnen auf Schatzsuche


Samstag, 23. Oktober 2010

Samstagsrezension: Vier Freundinnen auf Schatzsuche- Cosima Prem




Neuerdings betreibe ich auch einen Blog mit Rezensionen von Kinderbüchern, den man von der Hauptseite meiner Rezensionsplattform http://www.rezensionen.co/ aus ansteuern kann. Für diesen Blog halte ich derzeit Aussschau nach wirklich gelungenen Kinderbüchern, die ich dann mit großer Freude rezensiere, um Erwachsenen, aber auch Kindern bei der Suche nach guten Kinderbüchern behilflich sein zu können. Die Kinderbücher, die ich lese und rezensiere, schenke ich Jakob, dem kleinen Goldschatz in unserer Familie.

Da er noch nicht lesen kann, wird er Cosimas Buch von seiner Mutter vorgelesen bekommen und ihr gewiss wieder Löcher in den Bauch fragen: "Mama, wann darf ich Cosima kennenlernen und ihr ein Küsschen geben?"


Cosima, die Tochter der von mir geschätzten Autorin Ursula Prem hat im Alter von 8 Jahren ihren ersten Roman verfasst. Als ich das Foto des hübschen Mädchens auf der Rückseite ihres Buches sah, ihre nachdenklichen Augen und ihre betont hohe Stirn, wusste ich, hier wartet kein Fake auf mich. Dieses Kind war in der Lage in diesem Alter ein Buch zu schreiben.


Ihr Roman beginnt mit einer Mobbinggeschichte, wie sie an Schulen heutzutage immer häufiger geschieht. Das gemobbte Kind schließt Freundschaft mit einem anderen gemobbten Mädchen und schafft es, sich auf diese Weise aus der Isolierung zu lösen. Von da an nimmt das Feuerwerk der Abenteuer, das vier Freundinnen - zwei weitere Mädchen vervollständigen das Kleeblatt - entzünden, seinen Lauf.


Ute, Alina, Anna und Doris heißen die Mädchen, die auf Schatzsuche gehen. Kindesentführung und Verbrecherjagd in Phantasielandschaften, gibt es zu bestehen aber auch das Bergen eines alten Familieschatzes, den die Mädchen sich am Ende teilen.


Mir gefällt, dass Cosima im Team denkt. Das Wichtigste sind dieser kleinen Autorin Freundschaften, wichtig auch ist ihr, dass Eltern ihre Kinder knuddeln. Sie zeigt in ihrem Text, was Kinder wirklich brauchen.

Sie zeigt, welche Phantasien Kinder beflügeln und dass man Kinder nicht mit überflüssigen Erklärungen überfrachten soll. Kindern ist vieles sofort klar, weil sie intuitiv weitaus mehr erfassen als Erwachsene.


Genau dies macht Cosimas Buch zu einem wirklichen Abenteuer für Kinder. Hochintelligent verfasst und gerade deswegen konzentriert auf das Eigentliche, schreibt diese Achtjährige sich in die Herzen nicht nur ihrer Altersgenossen, sondern auch kleinerer Kinder ein, die möglicherweise noch nicht alles verstehen, aber fasziniert sind von den vielen Dingen, die sich ereignen.


Cosima bietet nicht nur einen spannenden Inhalt, sondern sie ist auch stilistisch brillant. Ich wünsche mir, dass ihr Buch bei vielen Kindern an Weihnachten auf dem Gabentisch liegt. Die Kinder werden erfreut sein, da bin ich mir sicher.




Vier Freundinnen auf Schatzsuche ist überall im Buchhandel erhältlich.


Sonntag, 13. Juni 2010

250. Blogbeitrag: Das Pferdchen und die fette Kuh

Es war einmal 'ne fette Kuh,
Die ließ den Pferden keine Ruh.
Sie hatt' 'nen Arsch wie Satteltaschen,
Warum nur muss sie so viel naschen?

Einmal stieg sie auf ein Ross,
Um ihm zu zeigen, wer ist Boss.
Doch das Pferdchen bäumt' sich auf,
Mit der fetten Kuh darauf.

Diese schrie und fiel hinunter,
Doch das Pferdchen blieb ganz munter.
Mit dem Gesicht liegt sie im Dreck,
Und plötzlich ist die Brille weg.

»Du blödes Vieh, du fieser Gaul,
Komm her: Dann kriegst du eins aufs Maul!«
Doch das Pferdchen trabte weiter
Sein Gesichtsausdruck war heiter.

Die fette Kuh lief zu ihm hin,
Gehorsam kam ihm nicht in 'n Sinn.
Es galoppierte nun herum
Und rannte fast die Fette um.

Plötzlich knackste es sehr laut,
Das fette Weib erschrocken schaut:
In Scherben liegt die teure Brille,
Sie kostete fast eine Mille!

Cosima Prem (10)
Mein Kinderkrimi »Vier Freundinnen auf Schatzsuche« kann hier bestellt werden:

Montag, 7. Juni 2010

Das Pony Loona

Auf meinem Reiterhof gibt es eine schwarzbraune Ponystute von der Rasse `Deutsches Reitpony´. Ihr Name ist Loona und sie ist soooo süß! Immer wenn ich an ihre Box gehe und leise ihren Namen rufe, spitzt sie die Ohren und schaut neugierig über die Boxentür. Ich gebe ihr dann einen Kuss auf die Nüstern, und sie bleibt dabei ganz friedlich und ruhig stehen. Ihre Mähne ist so schön. Ihr Schopf hängt ihr bis über die Augen und verdeckt den schönen weißen Stern auf ihrer dunklen Stirn. Aber ich frage mich, wie sie mit dem langen Schopf überhaupt noch was sehen kann!

Wenn ich sie putze, ist sie meistens ganz friedlich, nur das Hufeauskratzen kann sie nicht leiden. Aber wenn es regnet, muss ich sie im Stall putzen und sie an den Gitterstäben der Boxen von den anderen Pferden anbinden. Da sie sich mit vielen Pferden immer streiten und beißen will, ist das Putzen manchmal ganz schön anstrengend. Viele Pferde versuchen auch, den Knoten vom Führstrick mit den Zähnen aufzudröseln, sodass man ihn immer wieder neu machen muss!
Beim Satteln steht Loona meistens still, aber manchmal dreht sie sich auch dauernd herum, sodass der Sattel oft runter rutscht. Das macht die Stute aber fast nur, wenn sie sich gerade wegen einem anderen Pferd ärgert, zum Beispiel wenn der Haflinger Adonis (von dem ich schon mal erzählt habe) ihr zu nahe kommt. Die zwei können sich überhaupt nicht leiden. Adonis greift Loona immer an, und die Ponystute hat Angst vor ihm. Doch beim Zäumen ist sie immer friedlich und nimmt die Trense meistens wie von selbst, die Süße.

Beim Reiten ist sie toll, meistens hat sie " Hummeln im Hintern" und buckelt wie verrückt.
Neulich durften wir zum ersten Mal nach so vielen Regentagen auf den Reitplatz gehen und ich bekam Loona. Diese ist immer sehr schreckhaft beim ersten Mal auf dem Platz, weil es auf dem Hof viele Hühner und Hähne gibt, die auf den Platz rennen und die Pferde aufscheuchen. Perlhühner sind da besonders schlimm.
Springreiten liebt sie! Sie verweigert nie, sondern springt immer schön über das Hindernis. Manchmal flippt sie dabei aus vor Freude und hüpft dann wie wild herum.
Nach einer Reitstunde bekommt sie immer ein paar Äpfel oder Karotten von mir. Die nimmt sie immer so zärtlich, einfach goldig! Dieses Pferdchen muss man einfach lieb haben!!!!


Cosima Prem (10), Autorin des Kinderkrimis
Vier Freundinnen auf Schatzsuche


Auf diesem Reiterhof lebt Loona:
Kloster Seligenporten

Sonntag, 7. Februar 2010

Fenia- ein wunderschönes Pony

Ich kann ja nicht gerade sagen, dass ich ein Lieblingspferd im Reitstall habe, da alle Pferde so toll sind. Aber das elegante, dunkelbraune Pony Fenia mit der breiten weißen Blesse am Kopf, der schönen schwarzen Mähne und den weißen Abzeichen an drei Beinen ist schon etwas Besonderes. In der letzten Reitstunde durfte ich sie mal wieder reiten. Die Pferde haben jetzt neue, große Boxen, in denen sie zu zweit stehen. Fenia stand mit dem kleinen weißen Pony Kira, von dem ich schon in meinem ersten Beitrag erzählt hatte, in einer Box. Fenia und Kira mögen sich, und als ich Fenia aus der Box holte, wollte Kira mit ihrer Pferdefreundin gehen!
Wir mussten das kleine Kraftpaket ziemlich in die Box zurückschieben. Dann, beim Putzen, stand Fenia ganz brav da. Sie wurde früher bei ihrem Vorbesitzer misshandelt und hatte gehungert, und jetzt hat sich das arme Pony angewöhnt, beim Satteln zu beißen. Sie hat immer noch Angst, dass irgendjemand ihr wehtun könnte. Dafür lässt sie sich einwandfrei zäumen.

Als ich Fenia in die Halle führte, musste sie an einer galoppierenden, wilden Stute, die gerade ablongiert wurde, vorbei. Ich dachte: „O weh! Jetzt galoppiert Fenia wahrscheinlich auch gleich mit!“ Das passierte aber zum Glück nicht. Fenia blieb ruhig, als wäre gar nichts los.
Beim Aufsteigen legte Fenia die Ohren an und warf den Kopf zurück. Sie kann es nicht leiden, wenn sich jemand an ihre Seite hängt. Dann ging die Reitstunde los. Der Haflinger Adonis, über den ich schon in meinem ersten Beitrag erzählt habe, ging auch mit. Er war ziemlich wild drauf an dem Tag, seine Reiterin in der Reitstunde davor hatte er jedenfalls schon mal abgebuckelt (zum Glück ist ihr nichts passiert). In meiner Reitstunde buckelte er nicht, aber er ging durch.

Ich ließ Fenia am langen Zügel laufen, aber sie ließ sich nicht beeindrucken von Adonis. Sie lief ganz normal weiter. Die meisten anderen Stuten mit der Größe von Fenia haben Angt vor ihm. Fenia ist nicht mehr so schreckhaft wie früher. Als ich mit „Fenchen“, so nenne ich sie liebevoll, galoppieren sollte, ging sie zuerst durch, da sie sehr empfindlich ist, vor allem am Bauch, und ich zu fest mit den Fersen an ihren Bauch klopfte. Ich bin Fenia eine lange Zeit nicht geritten und war gewohnt, zum Angaloppieren fest hinzuklopfen. Also rannte Fenia im Vollgalopp durch die Halle, aber ich bekam sie dann wieder in den Griff. Nach der Reitstunde sattelte und zäumte ich sie ab, dann brachte ich sie in die Box zurück. Ich blieb noch ein bisschen bei Kira und Fenia in der Box und gab Fenia noch ein paar Apfelstücke. Kira stupste mich immer wieder an, das ist ihre Art, um nach Äpfeln oder Karotten zu betteln. Sie ist so goldig, ich musste ihr einfach auch was geben! Dann umarmte ich die beiden Pferde noch, und wir gingen vom Hof.

Das Buch von Cosima Prem

Foto: Cosima Prem auf Fenia, ©2009, Hans Ludwig

Fenia lebt auf diesem Reiterhof:
Kloster Seligenporten

Dienstag, 5. Januar 2010

We Proudly Present: Die Nachwuchsabteilung von »Ein Buch lesen!«

Liebe Leserinnen und Leser,

Haben Sie es schon bemerkt? Seit gestern weht ein frischer Wind durch unser Blog. Das tut er doch immer!, sagen Sie als unser Stammleser natürlich, und reiben sich verwundert die Augen. Damit haben Sie Recht! Dennoch: Wenn Sie sich die drei vorhergehenden Beiträge ansehen, werden Sie sehen, was ich meine:

Die neue Nachwuchsabteilung von »Ein Buch lesen!« hat ihre Arbeit aufgenommen!

Norma H. Roth (11) und Cosima Prem (10) werden das Blog in Zukunft immer mal wieder durch ihre Beiträge bereichern, und Ihnen als Leser die Möglichkeit geben, zwei kommende Autorinnen schon heute kennenzulernen. Sowohl Norma als auch Cosima sind bereits durch eigene Veröffentlichungen hervorgetreten:

Norma betreibt seit einiger Zeit ein Blog, in welchem sie regelmäßig aus der Welt der Feen berichtet. Bestsellerautor Walter-Jörg Langbein zeigt sich in einem Kommentar zu Normas Blog begeistert und konstatiert: »[...] oft können gerade junge Schriftstellerinnen und Schriftsteller auf Dinge aufmerksam machen, die wir Alten gern übersehen! [...]«

Cosima ist Autorin eines eigenen Buches: »Vier Freundinnen auf Schatzsuche«, welches sie bereits im zarten Alter von 8 Jahren veröffentlicht hat, und über das Walter-Jörg Langbein in seiner Rezension für Amazon sagt: »[...] Wie in einem spannenden Kinothriller reiht sich eine geniale Idee an die andere. Scheinbar aussichtslose Situationen werden dank einer Fülle von Einfällen überstanden. Während James Bond oft nur aus brenzligen Situationen entkommt, weil er über technischen Schnickschnack verfügt.... kommt die Fantasie der jungen Autorin ohne derlei Hilfsmittel aus! [...]«

Dass beide unsere Jungautorinnen gerne reiten, war in ihren letzten beiden Beiträgen nicht zu übersehen. Dass sie auch, unabhängig voneinander, an einem Pferdebuch arbeiten, das lässt uns auf ihre künftige Entwicklung gespannt sein.

Norma und Cosima: Herzlich willkommen in unserer Autorengemeinschaft! Möge sie Euch zu einem schriftstellerischen Heimathafen werden, auf dass Eure Ideen weiterhin so reichlich sprudeln, wie sie es bereits tun!




Montag, 4. Januar 2010

Pferde sind das Schönste auf der Welt!

Kein Wunder, wenn sie so süß schauen, muss man diese Tiere einfach lieb haben! Ich habe viele Hobbys, aber mein liebstes ist Reiten. Der Hof, auf dem ich reite, ist so schön! Es gibt viele wunderhübsche Schulpferde dort. Meine drei Lieblingspferde stelle ich hier mal vor:

1.:KIRA: Es ist ein süßes, kleines, weißes Pony, auf dem ich sooo gerne reite. Immer wenn ich zu ihrer Box gehe, dreht sie sich um, spitzt die Ohren und wiehert mir zu. Wenn ich dann in die Box gehe, sie streichle und ihr vielleicht einen Apfel, eine Banane oder eine Karotte gebe, reibt sie danach oft ihren Hals an meinem Bauch. Da sie schon ihr Winterfell verliert, habe ich dann meistens die ganzen Haare am Pulli, und es sieht so aus, als ob sie schelmisch grinsen würde. Das sieht so goldig aus! Aber wenn ich wieder aus der Box rausgehe, lässt sie den Kopf hängen, und ihr Blick wird so traurig. Dann kann ich einfach nicht anders, als noch einmal zu ihr zu gehen und sie zu streicheln. Wenn ich Kira striegle und ihre Hufe auskratze, ist sie ganz friedlich. Beim Satteln und Zäumen auch. Aber wenn man erst auf ihr reitet, dann geht die Post ab…

2.:ADONIS: Ein goldiger palominofarbener Haflingerwallach. Oft reite ich um siebzehn Uhr, um die Fütterungszeit, und manchmal schaffe ich es dann nicht, ihn aus der Box zu holen. Das läuft so ab: Ich gehe in die Box, Adonis frisst gemütlich und ich greife erst einmal in sein Halfter und versuche, ihn zurückzuführen. Er frisst so emsig, dass er mich wahrscheinlich nicht einmal wahrnimmt. Dann stemme ich mich mit voller Kraft und vollem Gewicht gegen seine Brust. Nichts passiert, er bewegt nach wie vor nur seine Kaumuskeln. Manchmal muss uns jemand helfen beim Herausführen. (Oft schaffe ich es auch allein, aber nur, wenn der Futtertrog nicht ganz so voll ist). Beim Putzen ist er sehr friedlich, beim Satteln und Zäumen auch. Beim Reiten hängt sein Temperament eher von seiner Laune ab, finde ich. Man muss vorsichtig sein: Manchmal ist er wild drauf, manchmal lammfromm. Der Süße ist aber sehr zuverlässig, er buckelt fast nie (ich habe es jedenfalls noch nicht gesehen), er geht auch nicht so oft durch. Es hängt eben alles von seiner Laune ab…

3.: PAULA: Eine wunderschöne, riesige, schwarze Kaltblutstute, (Rasse weiß ich nicht). Beim Putzen und Satteln steht immer eine Reitlehrerin dabei, manchmal kann Paula ziemlich ausflippen, kommt aber nicht so oft vor. Die Hinterhufe kratzt man ihr noch nicht aus, denn sie ist noch zu jung, sie muss noch daran gewöhnt werden. Im Moment hat sie ein dichtes Winterfell, vor allem am Bauch und am Hintern. Man denkt sofort an sein Bett, wenn man darüberstreichelt. Vor allem im Trab geht sie so weich wie auf Watte. Da denkt man tatsächlich, man reitet auf einer Wolke!

Es gibt im Stall aber auch noch viele andere wunderschöne Pferde, zum Beispiel den Araber De Luxe. Er hat ein so schönes, seidiges Fell. Am Hals und am Rücken ist es dunkelbraun, unten am Bauch schimmert es wie Gras am Morgen, wenn die Sonne aufgeht. Wunderschön! Es gibt auch ein ganz kleines geschecktes Pony, es heißt Flower, (ich glaube, es ist ein Shetlandpony), und es ist sooooo goldig! Immer wenn ich in den Stall komme, streckt sie ihr Maul über das Boxentor und versucht, den Ärmel von meinem Pulli aufzufressen.
Kein Wunder, dass ich bei so vielen tollen Pferden und Ponys ein Buch über Pferde schreiben werde! Es soll eine Fortsetzung von meinem ersten Buch »Vier Freundinnen auf Schatzsuche« werden, nur dass die vier diesmal Abenteuer auf dem Pferderücken erleben…

Anbei noch der Amazon-Link zu meinem Buch:
Vier Freundinnen auf Schatzsuche

Und der Link zur Seite von meinem Reiterhof (den kann ich nur empfehlen):
Kloster Seligenporten
(Anmerkung: Cosima Prem (10) veröffentlichte im Alter von 8 Jahren ihr erstes Buch).
Foto: ©Horst Prem, Cosima auf Adonis



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