Es war einmal 'ne fette Kuh,
Die ließ den Pferden keine Ruh.
Sie hatt' 'nen Arsch wie Satteltaschen,
Warum nur muss sie so viel naschen?
Einmal stieg sie auf ein Ross,
Um ihm zu zeigen, wer ist Boss.
Doch das Pferdchen bäumt' sich auf,
Mit der fetten Kuh darauf.
Diese schrie und fiel hinunter,
Doch das Pferdchen blieb ganz munter.
Mit dem Gesicht liegt sie im Dreck,
Und plötzlich ist die Brille weg.
»Du blödes Vieh, du fieser Gaul,
Komm her: Dann kriegst du eins aufs Maul!«
Doch das Pferdchen trabte weiter
Sein Gesichtsausdruck war heiter.
Die fette Kuh lief zu ihm hin,
Gehorsam kam ihm nicht in 'n Sinn.
Es galoppierte nun herum
Und rannte fast die Fette um.
Plötzlich knackste es sehr laut,
Das fette Weib erschrocken schaut:
In Scherben liegt die teure Brille,
Sie kostete fast eine Mille!
Cosima Prem (10)
Mein Kinderkrimi »Vier Freundinnen auf Schatzsuche« kann hier bestellt werden:
Dies ist der virtuelle Schreibtisch von Walter-Jörg Langbein, Sylvia B., g.c.roth und verschiedenen Gastautoren.
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Sonntag, 13. Juni 2010
Sonntag, 7. Februar 2010
Fenia- ein wunderschönes Pony
Ich kann ja nicht gerade sagen, dass ich ein Lieblingspferd im Reitstall habe, da alle Pferde so toll sind. Aber das elegante, dunkelbraune Pony Fenia mit der breiten weißen Blesse am Kopf, der schönen schwarzen Mähne und den weißen Abzeichen an drei Beinen ist schon etwas Besonderes. In der letzten Reitstunde durfte ich sie mal wieder reiten. Die Pferde haben jetzt neue, große Boxen, in denen sie zu zweit stehen. Fenia stand mit dem kleinen weißen Pony Kira, von dem ich schon in meinem ersten Beitrag erzählt hatte, in einer Box. Fenia und Kira mögen sich, und als ich Fenia aus der Box holte, wollte Kira mit ihrer Pferdefreundin gehen!Wir mussten das kleine Kraftpaket ziemlich in die Box zurückschieben. Dann, beim Putzen, stand Fenia ganz brav da. Sie wurde früher bei ihrem Vorbesitzer misshandelt und hatte gehungert, und jetzt hat sich das arme Pony angewöhnt, beim Satteln zu beißen. Sie hat immer noch Angst, dass irgendjemand ihr wehtun könnte. Dafür lässt sie sich einwandfrei zäumen.
Als ich Fenia in die Halle führte, musste sie an einer galoppierenden, wilden Stute, die gerade ablongiert wurde, vorbei. Ich dachte: „O weh! Jetzt galoppiert Fenia wahrscheinlich auch gleich mit!“ Das passierte aber zum Glück nicht. Fenia blieb ruhig, als wäre gar nichts los.
Beim Aufsteigen legte Fenia die Ohren an und warf den Kopf zurück. Sie kann es nicht leiden, wenn sich jemand an ihre Seite hängt. Dann ging die Reitstunde los. Der Haflinger Adonis, über den ich schon in meinem ersten Beitrag erzählt habe, ging auch mit. Er war ziemlich wild drauf an dem Tag, seine Reiterin in der Reitstunde davor hatte er jedenfalls schon mal abgebuckelt (zum Glück ist ihr nichts passiert). In meiner Reitstunde buckelte er nicht, aber er ging durch.
Ich ließ Fenia am langen Zügel laufen, aber sie ließ sich nicht beeindrucken von Adonis. Sie lief ganz normal weiter. Die meisten anderen Stuten mit der Größe von Fenia haben Angt vor ihm. Fenia ist nicht mehr so schreckhaft wie früher. Als ich mit „Fenchen“, so nenne ich sie liebevoll, galoppieren sollte, ging sie zuerst durch, da sie sehr empfindlich ist, vor allem am Bauch, und ich zu fest mit den Fersen an ihren Bauch klopfte. Ich bin Fenia eine lange Zeit nicht geritten und war gewohnt, zum Angaloppieren fest hinzuklopfen. Also rannte Fenia im Vollgalopp durch die Halle, aber ich bekam sie dann wieder in den Griff. Nach der Reitstunde sattelte und zäumte ich sie ab, dann brachte ich sie in die Box zurück. Ich blieb noch ein bisschen bei Kira und Fenia in der Box und gab Fenia noch ein paar Apfelstücke. Kira stupste mich immer wieder an, das ist ihre Art, um nach Äpfeln oder Karotten zu betteln. Sie ist so goldig, ich musste ihr einfach auch was geben! Dann umarmte ich die beiden Pferde noch, und wir gingen vom Hof.
Fenia lebt auf diesem Reiterhof:
Kloster Seligenporten
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Dienstag, 5. Januar 2010
We Proudly Present: Die Nachwuchsabteilung von »Ein Buch lesen!«
Liebe Leserinnen und Leser,
Haben Sie es schon bemerkt? Seit gestern weht ein frischer Wind durch unser Blog. Das tut er doch immer!, sagen Sie als unser Stammleser natürlich, und reiben sich verwundert die Augen. Damit haben Sie Recht! Dennoch: Wenn Sie sich die drei vorhergehenden Beiträge ansehen, werden Sie sehen, was ich meine:
Die neue Nachwuchsabteilung von »Ein Buch lesen!« hat ihre Arbeit aufgenommen!
Norma H. Roth (11) und Cosima Prem (10) werden das Blog in Zukunft immer mal wieder durch ihre Beiträge bereichern, und Ihnen als Leser die Möglichkeit geben, zwei kommende Autorinnen schon heute kennenzulernen. Sowohl Norma als auch Cosima sind bereits durch eigene Veröffentlichungen hervorgetreten:
Norma betreibt seit einiger Zeit ein Blog, in welchem sie regelmäßig aus der Welt der Feen berichtet. Bestsellerautor Walter-Jörg Langbein zeigt sich in einem Kommentar zu Normas Blog begeistert und konstatiert: »[...] oft können gerade junge Schriftstellerinnen und Schriftsteller auf Dinge aufmerksam machen, die wir Alten gern übersehen! [...]«
Cosima ist Autorin eines eigenen Buches: »Vier Freundinnen auf Schatzsuche
«, welches sie bereits im zarten Alter von 8 Jahren veröffentlicht hat, und über das Walter-Jörg Langbein in seiner Rezension für Amazon sagt: »[...] Wie in einem spannenden Kinothriller reiht sich eine geniale Idee an die andere. Scheinbar aussichtslose Situationen werden dank einer Fülle von Einfällen überstanden. Während James Bond oft nur aus brenzligen Situationen entkommt, weil er über technischen Schnickschnack verfügt.... kommt die Fantasie der jungen Autorin ohne derlei Hilfsmittel aus! [...]«
Dass beide unsere Jungautorinnen gerne reiten, war in ihren letzten beiden Beiträgen nicht zu übersehen. Dass sie auch, unabhängig voneinander, an einem Pferdebuch arbeiten, das lässt uns auf ihre künftige Entwicklung gespannt sein.
Norma und Cosima: Herzlich willkommen in unserer Autorengemeinschaft! Möge sie Euch zu einem schriftstellerischen Heimathafen werden, auf dass Eure Ideen weiterhin so reichlich sprudeln, wie sie es bereits tun!
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