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Montag, 7. Juni 2010

Das Pony Loona

Auf meinem Reiterhof gibt es eine schwarzbraune Ponystute von der Rasse `Deutsches Reitpony´. Ihr Name ist Loona und sie ist soooo süß! Immer wenn ich an ihre Box gehe und leise ihren Namen rufe, spitzt sie die Ohren und schaut neugierig über die Boxentür. Ich gebe ihr dann einen Kuss auf die Nüstern, und sie bleibt dabei ganz friedlich und ruhig stehen. Ihre Mähne ist so schön. Ihr Schopf hängt ihr bis über die Augen und verdeckt den schönen weißen Stern auf ihrer dunklen Stirn. Aber ich frage mich, wie sie mit dem langen Schopf überhaupt noch was sehen kann!

Wenn ich sie putze, ist sie meistens ganz friedlich, nur das Hufeauskratzen kann sie nicht leiden. Aber wenn es regnet, muss ich sie im Stall putzen und sie an den Gitterstäben der Boxen von den anderen Pferden anbinden. Da sie sich mit vielen Pferden immer streiten und beißen will, ist das Putzen manchmal ganz schön anstrengend. Viele Pferde versuchen auch, den Knoten vom Führstrick mit den Zähnen aufzudröseln, sodass man ihn immer wieder neu machen muss!
Beim Satteln steht Loona meistens still, aber manchmal dreht sie sich auch dauernd herum, sodass der Sattel oft runter rutscht. Das macht die Stute aber fast nur, wenn sie sich gerade wegen einem anderen Pferd ärgert, zum Beispiel wenn der Haflinger Adonis (von dem ich schon mal erzählt habe) ihr zu nahe kommt. Die zwei können sich überhaupt nicht leiden. Adonis greift Loona immer an, und die Ponystute hat Angst vor ihm. Doch beim Zäumen ist sie immer friedlich und nimmt die Trense meistens wie von selbst, die Süße.

Beim Reiten ist sie toll, meistens hat sie " Hummeln im Hintern" und buckelt wie verrückt.
Neulich durften wir zum ersten Mal nach so vielen Regentagen auf den Reitplatz gehen und ich bekam Loona. Diese ist immer sehr schreckhaft beim ersten Mal auf dem Platz, weil es auf dem Hof viele Hühner und Hähne gibt, die auf den Platz rennen und die Pferde aufscheuchen. Perlhühner sind da besonders schlimm.
Springreiten liebt sie! Sie verweigert nie, sondern springt immer schön über das Hindernis. Manchmal flippt sie dabei aus vor Freude und hüpft dann wie wild herum.
Nach einer Reitstunde bekommt sie immer ein paar Äpfel oder Karotten von mir. Die nimmt sie immer so zärtlich, einfach goldig! Dieses Pferdchen muss man einfach lieb haben!!!!


Cosima Prem (10), Autorin des Kinderkrimis
Vier Freundinnen auf Schatzsuche


Auf diesem Reiterhof lebt Loona:
Kloster Seligenporten

Montag, 4. Januar 2010

Pferde sind das Schönste auf der Welt!

Kein Wunder, wenn sie so süß schauen, muss man diese Tiere einfach lieb haben! Ich habe viele Hobbys, aber mein liebstes ist Reiten. Der Hof, auf dem ich reite, ist so schön! Es gibt viele wunderhübsche Schulpferde dort. Meine drei Lieblingspferde stelle ich hier mal vor:

1.:KIRA: Es ist ein süßes, kleines, weißes Pony, auf dem ich sooo gerne reite. Immer wenn ich zu ihrer Box gehe, dreht sie sich um, spitzt die Ohren und wiehert mir zu. Wenn ich dann in die Box gehe, sie streichle und ihr vielleicht einen Apfel, eine Banane oder eine Karotte gebe, reibt sie danach oft ihren Hals an meinem Bauch. Da sie schon ihr Winterfell verliert, habe ich dann meistens die ganzen Haare am Pulli, und es sieht so aus, als ob sie schelmisch grinsen würde. Das sieht so goldig aus! Aber wenn ich wieder aus der Box rausgehe, lässt sie den Kopf hängen, und ihr Blick wird so traurig. Dann kann ich einfach nicht anders, als noch einmal zu ihr zu gehen und sie zu streicheln. Wenn ich Kira striegle und ihre Hufe auskratze, ist sie ganz friedlich. Beim Satteln und Zäumen auch. Aber wenn man erst auf ihr reitet, dann geht die Post ab…

2.:ADONIS: Ein goldiger palominofarbener Haflingerwallach. Oft reite ich um siebzehn Uhr, um die Fütterungszeit, und manchmal schaffe ich es dann nicht, ihn aus der Box zu holen. Das läuft so ab: Ich gehe in die Box, Adonis frisst gemütlich und ich greife erst einmal in sein Halfter und versuche, ihn zurückzuführen. Er frisst so emsig, dass er mich wahrscheinlich nicht einmal wahrnimmt. Dann stemme ich mich mit voller Kraft und vollem Gewicht gegen seine Brust. Nichts passiert, er bewegt nach wie vor nur seine Kaumuskeln. Manchmal muss uns jemand helfen beim Herausführen. (Oft schaffe ich es auch allein, aber nur, wenn der Futtertrog nicht ganz so voll ist). Beim Putzen ist er sehr friedlich, beim Satteln und Zäumen auch. Beim Reiten hängt sein Temperament eher von seiner Laune ab, finde ich. Man muss vorsichtig sein: Manchmal ist er wild drauf, manchmal lammfromm. Der Süße ist aber sehr zuverlässig, er buckelt fast nie (ich habe es jedenfalls noch nicht gesehen), er geht auch nicht so oft durch. Es hängt eben alles von seiner Laune ab…

3.: PAULA: Eine wunderschöne, riesige, schwarze Kaltblutstute, (Rasse weiß ich nicht). Beim Putzen und Satteln steht immer eine Reitlehrerin dabei, manchmal kann Paula ziemlich ausflippen, kommt aber nicht so oft vor. Die Hinterhufe kratzt man ihr noch nicht aus, denn sie ist noch zu jung, sie muss noch daran gewöhnt werden. Im Moment hat sie ein dichtes Winterfell, vor allem am Bauch und am Hintern. Man denkt sofort an sein Bett, wenn man darüberstreichelt. Vor allem im Trab geht sie so weich wie auf Watte. Da denkt man tatsächlich, man reitet auf einer Wolke!

Es gibt im Stall aber auch noch viele andere wunderschöne Pferde, zum Beispiel den Araber De Luxe. Er hat ein so schönes, seidiges Fell. Am Hals und am Rücken ist es dunkelbraun, unten am Bauch schimmert es wie Gras am Morgen, wenn die Sonne aufgeht. Wunderschön! Es gibt auch ein ganz kleines geschecktes Pony, es heißt Flower, (ich glaube, es ist ein Shetlandpony), und es ist sooooo goldig! Immer wenn ich in den Stall komme, streckt sie ihr Maul über das Boxentor und versucht, den Ärmel von meinem Pulli aufzufressen.
Kein Wunder, dass ich bei so vielen tollen Pferden und Ponys ein Buch über Pferde schreiben werde! Es soll eine Fortsetzung von meinem ersten Buch »Vier Freundinnen auf Schatzsuche« werden, nur dass die vier diesmal Abenteuer auf dem Pferderücken erleben…

Anbei noch der Amazon-Link zu meinem Buch:
Vier Freundinnen auf Schatzsuche

Und der Link zur Seite von meinem Reiterhof (den kann ich nur empfehlen):
Kloster Seligenporten
(Anmerkung: Cosima Prem (10) veröffentlichte im Alter von 8 Jahren ihr erstes Buch).
Foto: ©Horst Prem, Cosima auf Adonis



Donnerstag, 26. November 2009

Lipizzaner - Inbegriff des Edlen und Schönen
Porträt einer aussergewöhnlichen Pferderasse

Die Lipizzaner sind der Inbegriff edler und eleganter Pferde, wer über sie ein Buch lesen möchte, hat eine reiche Auswahl.
Die Bezeichnung "Lipizzaner" wird erstmals 1786 erwähnt, somit handelt es sich bei diesen Zuchtpferden um die älteste Kulturpferderasse der Welt. Ihre Geschichte ist eng mit dem Haus Habsburg verbunden, der Name leitet sich vom Gestüt Lipica bei Sežana ab, der ursprünglichen Zuchtstätte dieser Pferde in der ehemaligen österreichisch-ungarischen Monarchie. Obwohl zu jener Zeit dem Habsburger-Reich zugehörig, liegt das Gestüt Lipica jedoch heute in Slowenien, dessenungeachtet blieben die strengen Zuchtkriterien bis heute erhalten.
Äussere Merkmale
Grundsätzlich kann man bei Lipizzaner-Pferden fast alle Fellfarben finden. Dass jedoch in der Praxis etwa 95% aller Lipizzaner Schimmel sind, hat seine Ursache darin, dass die weiße Fellfarbe in der Lipizzaner-Zucht durch entsprechende Selektion gezielt forciert wurde, da man sich von weißen Pferden einen "exklusiveren" Präsentations-Effekt bei den Dressur-Vorführungen versprach.
Der Typ des Lipizzaners hat sich seit 300 Jahren nicht wesentlich verändert. Er wirkt elegant, kompakt und sehr athletisch, das Stockmaß liegt meist zwischen 155 und 165 cm. Seine Hinterhand ist muskulös, wodurch das Pferd für schnelle Drehbewegungen auf engstem Raum gut geeignet ist. Mähne und Schweif sind feinhaarig, der Rücken kräftig. Trotz des athletischen Körperbaus wirken die Bewegungen des Lipizzaners ausgesprochen graziös, der Gang ist federnd und der Galopp kräftig. Seine Knieaktion ist eher hoch, was zu ausdrucksvollen Piaffen (eine trabende Bewegung des Pferdes auf engstem Raum) und imposanten Passagen führt.
Eigenschaften und Charakter
Lipizzaner sind muntere und lebendige Pferde mit freundlichem und ausgeglichenen Charakter, sie zeichnen sich aber auch durch Härte und Ausdauer aus. Lipizzaner lernen schnell und arbeiten unermüdlich. Trotz des gutmütigen Wesens haben sie eine auffällig charismatische Ausstrahlung und eine gehörige Portion Mut, diese Eigenschaften wurden über Jahrhunderte hinweg durch eine extrem selektive Zucht gezielt herangebildet. Denn die Ausbildung an der Spanischen Hofreitschule beinhaltete zugleich eine Leistungsbeurteilung. Nur jene Tiere, welche sich durch ihre Leistungsbereitschaft und Intelligenz bewährten, wurden zur Zucht herangezogen.
Verwendung:
Das klassische Einsatzgebiet des Lipizzaners ist die Dressur. Durch ihren athletischen Körperbau ist diese Pferderasse für Schulsprünge und Lektionen der Hohen Schule besonders geeignet. Obwohl aufgrund Ihrer Größe im heutigen Dressur-Turnierreiten benachteiligt, sind einzelne Lipizzaner allerdings auch immer wieder erfolgreich auf Turnieren vorgestellt worden.
Zuchtgeschichte
Generell werden die Lipizzaner mit der Spanischen Hofreitschule in Wien assoziiert, in welcher die Tiere in klassischer Reitkunst ausgebildet werden. Die Grundlagen und Regeln dieser Schule sind bereits im 16. Jahrhundert entstanden. Die Zucht diente früher ausschliesslich dem Bedarf des kaiserlichen Hofes: als Reit- und Paradepferde, aber auch als Kutsch- und Kurierpferde.
Im Jahre 1580 wurde mit Pferden der iberischen Halbinsel das Gestüt Lipica und die Rasse der „Spanischen Karster" (eine frühere Bezeichnung für die Lipizzaner) begründet, der Lipizzaner vereinigt spanisches, neapolitanisches und arabisches Blut in sich.
Jeder echte Lipizzaner muß seine Abstammung auf einen der sechs Hengststämme zurückführen können, welche von den Hengsten Conversano, Favory, Maestoso, Neapolitano, Pluto und Siglavy begründet wurden. Diese sechs "Stammväter" wurden im 18. und 19. Jahrhundert nach Lipizza verbracht, seit damals wird unter Berücksichtigung der von diesen Hengsten abstammenden Linien gezüchtet. Der raue, gebirgige Karst, in dem Lipica liegt, hat bei den Lipizzanern Langlebigkeit, Gesundheit, starke Knochen, harte Hufe, Zähigkeit und Widerstandsfähigkeit bewirkt.
Während der verschiedenen Evakuierungen, die die Lipizzanerzucht im Rahmen der beiden Weltkriege erfahren hat, blieben regelmäßig Tiere zurück, welche privaten Züchtern als Basis für ihre Zucht dienten. Größere private Zuchtverbände - wie bei anderen Rassen längst üblich - haben sich jedoch erst in jüngerer Vergangheit entwickelt. Alle Zuchtverbände und staatliche Gestüte sind im internationalen Lipizzanerverband (Lipizzan International Federation) zusammengeschlossen. Klassische Lipizzaner-Zuchten und Gestüte findet man vor allem in Piber (Österreich), Lipica (Slowenien), Topolčianky (Slowakei), und in Monterotondo (Italien).

Weitere Infos gibt es hier: Lipizzaner-Zuchtverband Deutschland e.V.





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