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Sonntag, 18. Oktober 2015

300 »Alles vorbei, tom Roden….«

300 »Alles vorbei, tom Roden….«
Teil 300 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                         
von Walter-Jörg Langbein


Kloster Corvey...
Sommerzeit… Die Post streikt, Berge von Briefen und Paketen stapeln sich in Verteilzentren! Von Tag zu Tag, so scheint mir, schwinden die Sympathien für die Gewerkschaft ver.di. Aber Busse fahren zum Glück. Nach nicht ganz einer Stunde Fahrzeit, einmal Umsteigen inklusive, bin ich am Bahnhof von Höxter an der Weser angekommen. Nach einigen regnerisch-kühlen Tagen ist es jetzt sommerlich heiß. Natürlich liegt das jetzt an der globalen Erderwärmung. Ein Passant mit einer Jacke, die an die Kluft der Briefzusteller erinnert, eilt Richtung Innenstadt. Wütend beschimpft ihn ein älterer Herr als »Streikbrecher«. Eine Frau fordert den verblüfft Dreinblickenden auf, »endlich wieder Briefe auszutragen«. Schließlich begreift er, bleibt stehen und ruft: »Ich bin doch gar kein Postler!«

Ich frage einen Busfahrer, wie ich wohl vom Bahnhof zur Klosterruine »tom Roden« komme. Der Mann ist sehr hilfsbereit. Er zeigt mir einen Bus, der mich direkt zum »Kloster Corvey« bringt. Freundlich belehrt er mich: »Das frühere Kloster Corvey ist aber heute Schloss Corvey! Kloster Corvey gibt es, streng genommen, gar nicht mehr. Eine Ruine ist das aber nicht. So eine Klosterruine gibt es gar nicht!« Kollegen des Busfahrers schütteln nur die Köpfe, verweisen mich an den Taxistand. Man rät mir zum Taxi. »Vom Kloster Corvey kommen Sie nicht weiter, jedenfalls nicht mit dem Bus! Und zu Fuß… bei der Hitze…«

Am Taxistand hat noch nie jemand von einer »Klosterruine ›tom Roden‹« gehört. Dabei trennen laut meinen Unterlagen nur wenige hundert Meter das »Schloss Corvey« von der ominösen  »Klosterruine tom Roden«. Eine freundliche Taxifahrerin ist offensichtlich auch an meinem Ziel interessiert. Also fahren wir erst einmal zum »Schloss Corvey«… und entdecken nach einigem Suchen tatsächlich ein nicht übermäßig großes Hinweisschild »Klosterruine«.

»Maria Magdalena«- Kirche im Zentrum

Ich suche per iPad in der Welt des Internet nach »Klosterruine tom Roden« und finde eine Adresse: »Zur Lüre - 37671 Höxter«. »Zur Lüre« ist meiner tüchtigen Taxifahrerin wohlbekannt. Nur von einer »Klosterruine« daselbst weiß sie nichts. Wir erreichen »Zur Lüre« schon nach wenigen Minuten, landen in einem weniger idyllischen als prosaisch-praktischen Industriegebiet. In einer Werkstatt erkundigen wir uns… man weist uns den Weg. Wir sind schon fast am Ziel. Das letzte Stück Wegs ist eine schmale staubige Straße, deutlich besser als so mancher Feldweg in den Hochanden Perus oder Südindiens.

Endlich bin ich am Ziel… Mauerwerk… Brunnen… ein Altar… eine Hecke. »Meine« Taxifahrerin verspricht, mich um 14 Uhr wieder abzuholen. Das »Areal« der Klosterruine ist überschaubar. In einiger Distanz ist ein schmuckes Kirchlein zu erkennen… Ich vermute, es handelt sich um die Pfarrkirche »St. Johannes Baptist« von Lüchtringen. Ich aber konzentriere mich auf die »Klosterruine tom Roden«.

Das Altarkreuz von »tom Roden«

Der Name »tom Roden« lässt darauf schließen, dass Land gerodet werden musste, um das Kloster zu bauen. Wann aber wurde »tom Roden« gegründet? Wir wissen es nicht genau. Die bislang älteste Urkunde, die einen Hinweis auf das Kloster enthält, stammt aus dem Jahr 1184.  »tom Roden« fungiert in dem Dokument natürlich unter dem lateinischen Namen »ad Novale«. Ausdrücklich wird auf die Kirche »ecclesia S. Mariae Magdalenae« hingewiesen, deren Grundriss heute noch sehr gut zu erkennen ist. 1244 wird »Dethmar von tom Roden« als Propst des Klosters erwähnt. Damals mag »tom Roden« bereits Teil eines Pilgerwegs gewesen sein.  Am 22. Juli 1284 jedenfalls feierten die Kanoniker von Nienkerken das Fest der Maria Magdalena in »tom Roden«.

Ziel für Pilger am Tag der Maria Magdalena...

Die Kirche »Nienkerken«, hochdeutsch »Neukirchen«, war 863 in der Nähe von Höxter vom Kloster Corvey aus gebaut worden. Ob damals schon »tom Roden« existierte? Unbestreitbar ist, dass das Kloster Corvey lange vor dem »tom Roden« entstand. Der Propst von »tom Roden« gehörte immer auch dem Konvent von Corvey an, wurde aus den Reihen der Mönche von Corvey gewählt und war dem Abt von Corvey gegenüber zum Gehorsam verpflichtet.

Im Frühjahr 1975 wurden in der Corveyer Abteikirche archäologische Ausgrabungen durchgeführt. Nun waren beim Pflügen im Bereich »zur Lüre« Mauerreste zutage getreten. Davon hörten die Wissenschaftler, die in der Abteikirche in Höxter intensiv nach ältesten Spuren suchten. Sie schickten einige Grabungshelfer, ausgestattet mit Hacken, los, die dann tatsächlich eine sensationelle Entdeckung machten… Nur wenige Zentimeter unter der Erdoberfläche schlummerten zum Teil recht gut erhaltene Fundamente des verschwundenen Klosters von »tom Roden«…. mitten unter einem Getreidefeld.

Im Sommer 1976 wurde gezielt und intensiv gegraben. Unter Steinschutt stieß man auf Fundamente eines langgestreckten Gebäudes mit »mehrfacher Raumunterteilung«. 1977 kam es zu einer zweiten, noch intensiveren Grabungskampagne. Das zu untersuchende Areal war recht groß, so dass ein Bagger zum Einsatz kam. Nach und nach wurde klar, dass man den gut erhaltenen Grundriss einer vollständigen Klosteranlage entdeckt hatte, keine tausend Meter von Kloster Corvey entfernt.

Grundriss von »tom Roden«.

Mich interessiert besonders die Kirche, die der Maria Magdalena (im Grundriss durch gelbe Pfeile markiert!) geweiht war. 1977 hat man den Grundriss des Gotteshauses  mit großer Sorgfalt herausgearbeitet. Das Gebäude muss recht eindrucksvoll gewesen sein: eine dreischiffige Basilika von 34 Meter Länge und 12,60 Meter Breite.

Bevor ich mit dem intensiven Fotografieren beginne, schreite ich das Areal ab. Ich stehe vor dem steinernen Halbrund der Apsis im Osten. Ich blicke gen Westen. Eine Schranke trennte einst das Gotteshaus in den Gemeinderaum und den Mönchschor. Vor der Schranke zum Gemeinderaum stand einst ein Altar, dessen Fundament zum Teil noch freigelegt werden konnte.

Im Gemeinderaum gab es – anders als in heutigen Gotteshäusern – keine Sitzbänke für die Gottesdienstbesucher. Steinerne Bankette (nicht zu verwechseln mit festlichen Essen!) entlang der Außenwände, so entnehme ich den Ausgrabungsberichten, dienten als Sitzgelegenheiten.

Die Fundamente von »tom Roden« überstanden die Zerstörungswut...

1327 kam es zu heftigen Kämpfen zwischen Höxter und Corvey. Auszubaden hatte den Konflikt vor allem Kloster »tom Roden«, es wurde zerstört… und wieder aufgebaut. Belegt ist urkundlich, dass anno 1422 der Kirche »Maria Magdalena« von »tom Roden« einen neuen Altar erhielt, zu Ehren der »Maria Solitaria«, der »Maria in der Einsamkeit«. 1456 wiederum wurde »tom Roden« geplündert.

Der letzte Propst von »tom Roden« – Johann von der Lippe – verließ das Kloster 1501. Er zog nach Höxter. Damit war das nahe Ende des Klosters absehbar. Wir wissen, wann es endgültig aufgegeben wurde, nämlich anno 1538. In jenem Jahr verwaiste der sakrale Komplex. Die letzten Mönche packten ihre Habseligkeiten. Natürlich nahmen sie alles von Wert mit. Sie bauten auch den Fußboden aus und schleppten das Material weg, vermutlich nach Höxter.

Damals stürzte wohl auch die Decke der Kirche ein, warum auch immer. Mag sein, dass sie durch Blitzschlag in Brand geriet, mag sein, dass »kriegerische Einwirkung« zur Katastrophe führte. Ohne Dach war die Ruine den Einflüssen von Wind und Wetter ausgesetzt. Die Mauern brachen zusammen, die Trümmer dienten als Steinbruch. So dürfte das einstige stolze Gotteshaus nach und nach bis auf die Grundmauern abgetragen worden sein. Das gilt auch für die zur Kirche der Maria Magdalena gehörenden Klostergebäude.

1618 bis 1648 tobte der »Dreißigjährige Krieg«. Höxter und Corvey benötigten erhebliche Mengen an Baumaterial, um Häuser, das Kloster Corvey wieder neu aufzubauen. Da diente die Ruine von »tom Roden« als »Steinbruch«. Trotzdem soll es gegen Ende des 17. Jahrhunderts »tom Roden« noch als Ruine gegeben haben. Auch die verbleibenden Mauern wurden nach und nach abgetragen. Wo einst das Kloster stand, wurden Felder angelegt. »Tom Roden« verschwand aus dem Bewusstsein der Menschen. Der Standort des einst altehrwürdigen Klosters geriet in Vergessenheit.

Hinweis auf Walfahrt zu Maria Magdalena

Zwei Gräber im Gemeinderaum der Kirche wurden bei den Ausgrabungen gefunden. Wurden hier einst die heute nicht mehr bekannten Stifter des Klosters »tom Roden« beigesetzt? Ließen die beiden Unbekannten einst »tom Roden« bauen? Und haben  sie den Komplex dem Kloster von Corvey zum Geschenk gemacht? Vielleicht geschah dies nicht ganz uneigennützig?  Wurde, als Gegenleistung für die großzügige Gabe,  regelmäßig an den Gräbern der beiden Stifter gebetet? Wollten sie auf diese Weise erreichen, dass man ihrer gedachte und durch Fürbitten  etwas für ihr ewiges Seelenheil tat? Es mag sogar vertraglich genau vereinbart worden sein, wann und wie oft der Stifter wie gedacht werden musste.

Im zwölften Jahrhundert war die finanzielle Seite von Kloster Corvey nicht gerade eine rosige. Grabungsbefunde deuten aber darauf hin, dass »tom Roden« just in jener Zeit gebaut wurde. Ein Säulenkapitell aus dem zwölften Jahrhundert wurde im Klosterbereich ausgegraben… aus der Entstehungszeit der Anlage? Oder lag die Gründungszeit noch weiter zurück? Seine Glanzzeit erlebte das Kloster vermutlich im dreizehnten und vierzehnten Jahrhundert.  Im fünfzehnten Jahrhundert war das Kloster wohl noch bewohnt, das lassen Keramikfunde  vermuten, die am Boden von zwei Brunnen geborgen wurden. Zerbrochenes Geschirr wurde ja oft in alten Brunnenschächten entsorgt. Heute werden beide Brunnen von »zivilisierten« Besuchern gern und ausgiebig als große Abfalleimer missbraucht. Unrat wird hineingeworfen, was auch nicht durch Anbringung von eisernen Gittern verhindert werden kann. Diese Missachtung eines altehrwürdigen sakralen Areals wirft ein beschämendes Licht auf heutige Besucher.


Fundamente wurden zur Verdeutlichung aufgemauert...

Zu Beginn des dritten nachchristlichen Jahrtausends wird gern postuliert, dass der Islam zu Deutschland gehört. Vor allem aber gehört das Christentum zu Deutschland. Unsere Wurzeln sind, auch wenn das manche befremden mag, christlich. Wir sollten wirklich einmal darüber nachdenken, wie wir mit unserem eigenen historischen Erbe umgehen…. Ich glaube, da ist ein Umdenken dringend erforderlich! Respekt vor fremden Kulturen sollte eine Selbstverständlichkeit sein und wird auch von Politikern lautstark eingefordert. Respekt vor der eigenen Kultur wird allerdings von manchen Zeitgenossen herablassend belächelt, die so gern das hässliche Wortgebilde »multikulti« im Munde führen.

Zu den Fotos: Alle Fotos Walter-Jörg Langbein


301 »Apostelin der Apostel«,
Teil 301 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                         
von Walter-Jörg Langbein,                       
erscheint am 25.10.2015

 
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Sonntag, 24. Mai 2015

279 »Die Marienwunder von Lügde«

Teil 279 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                         
von Walter-Jörg Langbein


Die Marienkirche von Lügde.

Wie alle Jahre rollten auch am Ostersonntag 2015, am Abend des 5. April, sechs brennende »Osterräder« von einer Anhöhe ins Tal. Sie kamen gut voran, was nach altem Volksglauben auf reiche Ernte für die Landwirtschaft hinweist. Heimatforscher Manfred Willeke berichtet (1):


»Wie alt dieser Brauch ist, und woher er ursprünglich stammt, ist weithin unbekannt. Die alten Lügder berichten lediglich davon, daß zwei Jungen einmal einige ausgediente Wagenräder mit Stroh hätten laufen lassen, was den Leuten sehr gut gefallen hätte und schließlich zur Tradition geworden wäre.«

Ein brennendes Rad rollt ins Tal, Ostersonntag in Lügde

Mir erscheint diese Erklärung wenig plausibel zu sein. Ich halte es für nicht glaubwürdig, dass »zwei Jungen« aus einer spielerischen Laune heraus zentnerschwere Wagenräder auf einen Berg geschafft haben und ins Tal haben rollen lassen. Es ist alles andere als wahrscheinlich, dass sich aus einem kindlichen Spiel ein bis in unsere Tage zelebrierter Brauch entwickelt hat. Eine ebenfalls von Manfred Willeke publizierte Lügder Sage datiert den Ursprung der Feuerräder in vorchristliche Zeiten zurück (2):

»Vor vielen hundert Jahren wurden die Osterräder zu Lügde verboten, da sie der Kirche in dieser Zeit nicht mehr genehm waren und auch nicht in die Zeit gepasst hätten… Die Lügder aber hingen sehr an diesem Brauchtum und suchten den Kontakt zur Kirche. Nach langen zähen Verhandlungen einigte man sich schließlich darauf, die Räder weiterhin unter christlicher Vorstellung zu Ehren des auferstandenen Herrn Jesus Christus laufen zu lassen. Zu diesem Zweck wurden die Räder mit den vielen Speichen abgeschafft und nur noch zwei Speichen in die Räder gesetzt, welche wie ein Kreuz aussahen. So war die Kirche und auch das Volk zu seinem Recht gekommen und der Lauf der Osterräder gesichert.« Wurde also ein uralter heidnischer Brauch (»Feuerräder«) christianisiert (»Osterräder«), so dass die Kirche die Fortführung der österlichen Zeremonie dulden konnte?

Feuerräderlauf zu Lügde... Ostersonntag
Dass die »gute alte Zeit« so wirklich gut nicht immer war, beweist auch die Geschichte meiner neuen »Heimatstadt« Lügde (3). In den Jahren 1447, 1548 und 1797 kam es zu katastrophalen Stadtbränden, bei denen fast nur die Befestigungsanlagen und die Kilianskirche erhalten blieben. Große Überschwemmungen suchten Lügde 1539, 1775 und zuletzt 1946 heim. Zu Kriegsschäden kam es besonders im 17. Jahrhundert (4). 1632 standen die Schweden vor der Stadtmauer Lügdes. Die feindliche Übernahme stand unmittelbar bevor. Den Lügdern grauste es vor einem möglichen blutigen Ende. Hatten sie die »Magdeburger Hochzeit« vor Augen? 1631 war Magdeburg von 26.800 kaiserlichen Soldaten belagert wurden. Am 10. Mai 1631 wurde Magdeburg förmlich überrannt. Es kam zu Plünderungen, Morden und Vergewaltigungen. Kinder wie Greise, Frauen wie Männer, Zivilisten wie Soldaten wurden in einem fürchterlichen Gemetzel förmlich abgeschlachtet. Rund 20.000 Tote waren zu beklagen, ein Großteil der gesamten Bevölkerung. Überlebt haben reiche Magdeburger, die sich freikaufen konnten. Überlebt haben zweitausend, vielleicht sogar viertausend Menschen, die im Dom Zuflucht gesucht hatten. Sie wurden vom Heerführer Johann Graf von Tilly verschont. Würde den Lügdern wenige Monate nach dem grausamen Gemetzel von Magdeburg ein ähnlich schlimmes Schicksal widerfahren?

1632 drohte die Stadt Lügde von einem übermächtigen Truppenkontingent der Schweden eingenommen zu werden. In einer alten Lügder Sage wird das Marienwunder beschrieben (5):

Marienkirche zu Lügde
» Als im Jahre 1632 die Schweden die Stadt Lügde angriffen, geschah ein großes Wunder. Machtlos standen die Bewohner Lügdes der angreifenden Übermacht der Schweden gegenüber. Als sie keinen Ausweg mehr wußten, fingen sie in dieser allerhöchsten Not an zu beten und riefen die Hilfe der Stadtschutzpatronin, der Muttergottes, an.

Der Beschuß der Schweden wurde aber immer heftiger und schon flogen die ersten Kanonenkugeln über die Stadtmauer. Immer wilder tobte der Kampf um Lügde. Da erschien an der Stelle, wo heute die Muttergottes in den Stadtmauer steht, eine ›weiße Frau‹ auf der Mauer und blickte den Schweden mutig ins Auge. Sie verschwand trotz des starken Beschusses nicht von der Mauer und schaute furchtlos zu den Schweden. …

Da wichen die Schweden entsetzt zurück und ergriffen die Flucht vor dieser ›weißen Frau‹. Erleichtert sanken die Lügder auf die Knie und stimmten ein Loblied zu Ehren der Muttergottes an, die ihnen doch einen rettenden Engel geschickt – oder ihnen selbst geholfen hatte ????« (Ende des Zitats)

Reste der Stadtmauer von Lügde

Nach meinem intensiven Quellenstudium bin ich zur Überzeugung gelangt, dass bereits rund ein halbes Jahrtausend vor der Belagerung durch die Schweden eine Muttergottes-Figur in einer Nische der Stadtmauer von Lügde verehrt wurde. Nach der wundersamen Rettung durch die »Weiße Frau« nahm die Marienverehrung in Lügde noch zu. Mit großem Eifer dankte man Maria. Wie? Angeblich war es fromme Sitte, zu Ehren der »Heiligen Jungfrau« Kerzen anzuzünden. Die Lügder, als Lipper ansonsten nicht gerade für Verschwendungssucht bekannt, sollen allen Geiz vergessen und voller religiöser Inbrunst zahllose Kerzen in unmittelbarer Nähe der Statue abgebrannt haben. Über die Jahrhunderte sei die »Muttergottes« schwarz geworden. Kleine Kinder sollen sich gar vor der verehrten Statue gefürchtet haben. Also wurde beschlossen, die alte, schwarze Statuette gegen eine neue, ansehnlichere auszutauschen. Das soll Ende des 19. Oder zu Beginn des 20. Jahrhunderts geschehen sein.

Die neue Statuette von Jesu Mutter sollte an die Stelle der alten treten. Die alte sollte verschwinden. Ausgediente Heiligenfiguren wurden auf besondere Weise »entsorgt«. So wurde die schwarze Madonna von Lügde einem »Heiligenfeuer« anvertraut….(7) »Doch die Muttergottes verbrannte nicht, sondern strahlte ein viel helleres Licht als das des Feuers aus. Da nahmen sie die Kinder wieder an sich und brachten sie zum Vater. Dieser war zornig und schimpfte die Kinder aus, daß sie das alte Ding nun doch wieder mitgebracht hätten. In seinem Zorn packte er sich die Figur und lief damit zur nahen ›Kleinen Emmer‹, in die er sie hineinwarf. Wenn er nun aber gedacht hatte die Lösung des Problems gefunden zu haben, so hatte er sich geirrt, denn die Muttergottes bewegte sich nicht von der Stelle, ja ging auch nicht unter. Da ergriff ihn ein Gefühl tiefer Ehrfurcht und er fischte die Muttergottesstatue wieder aus der ›Kleinen Emmer‹. Zuhause angekommen reinigte er sie gründlich und räumte ihr einen besonderen Ehrenplatz in der sogenannten Wohnstube ein. Nach vielen Jahren hörte Pfarrer Vogel (1922-40) davon und er bekam die Muttergottesstatue für die Kirche, wo sie noch heute steht.«

Wundersame Statue, Marienkirche, Lügde

Drei Marienwunder werden seit alten Zeiten in Lügde überliefert: Maria verteidigt die Stadt Lügde im Dreißigjährigen Krieg gegen eine überwältigende Überlegenheit der schwedischen Belagerer, die Lügder Muttergottesstatue übersteht auf wundersame Weise die Flammen eines Heiligenfeuers und auf nicht minder wundersame Weise versinkt sie nicht in den Fluten der »Kleinen Emmer«.

Wir finden die wundersame Statue der Muttergottes heute am rechten Pfeiler gegenüber der Kanzel in der Lügder Marienkirche. Es fällt auf, dass sie ein großes Zepter in der rechten Hand hält, von Aussehen und Größe mit dem von Karl dem Großen. Das »Jesuskind« scheint – bei genauerem Hinsehen – gar nicht von der Mutter gehalten zu werden. Es ist, als ob der Miniaturerwachsene mit ernster Miene vor der linken Seite seiner Mutter schwebt. Der Erwachsene in Kindergröße hat auch keine babytypische Haltung. Seine Beine sind angewinkelt, so als ob er auf einem Thron sitzt. In seiner Hand hält er die Weltkugel, als Zeichen dafür, dass Jesus Christus nach christlichem Glauben Herr der Welt ist. Seine rechte Hand ist zum Segensgruß erhoben.

Das »Jesuskind« von Lügde
Übrigens: So wie in Lügde sorgte im gleichen Jahre – anno 1632 – ein Marienbild in Mengen nach altem Volksglauben, dass schwedische Truppen trotz militärischer Überlegenheit auf den siegreichen Angriff verzichteten und abzogen. Derlei sagenhafte Überlieferungen sind, speziell bei älteren Menschen, auch heute noch fest im Volksglauben verankert. Ich sprach im Laufe der letzten fünfunddreißig Jahre wiederholt mit alten Einwohnern Lügdes, die fest an die Wunder »ihrer« Maria glauben. Für diese Katholiken ist der Glaube an Maria Gewissheit und gibt ihnen Sicherheit und. Sie fühlen sich beschützt, so wie wahrscheinlich schon vor Jahrzehntausenden Menschen, deren Muttergöttinen nur einen anderen Namen trugen. Maria, die Muttergottes, übernimmt mehr und mehr die Rolle der schon vor Jahrtausenden im Zentrum des Glaubens stehende Muttergöttin.

Der vermeintlich aufgeklärte Mensch mag zu Beginn des 21. Jahrhunderts altehrwürdige Überlieferungen wie jene von den Marienwundern von Lügde als »Aberglauben« belächeln und ablehnen. In einer aufgeklärten Zeit sollte aber in religiösen Fragen Toleranz herrschen. Jeder sollte den Glauben seines Nachbarn tolerieren und achten. Und niemand sollte versuchen, seinem Nachbarn den eigenen Glauben aufzudrängen, schon gar nicht mit Gewalt. Wer meint, mit Gewalt seinen Glauben durchsetzen oder auch nur »schützen« zu müssen, der beweist nicht die Richtigkeit seines Glaubens. Vielmehr verdeutlicht so ein Mensch nur, wie schwach in Wirklichkeit sein eigener Glaube ist.

Fußnoten

Blick in die Marienkirche
(1) Willeke, Manfred: »Lügder Sagen-Sammlung/ Sagen und sagenhafte Geschichten aus der Stadt Lügde«, Lügde 1988, S. 103, Orthographie blieb unverändert
(2) ebenda, S. 102, das Zitat wurde wortwörtlich übernommen, blieb – Orthographie – unverändert!
(3) Geboren wurde ich 1954 im oberfränkischen Michelau. Anno 1979 zog es mich nach Lügde ins Exil, der Liebe wegen … zu meiner Frau!
(4) Und zwar in den Jahren 1621 folgende, 1632 folgende und 1638 folgende!
(5) Willeke, Manfred: »Lügder Sagen-Sammlung/ Sagen und sagenhafte Geschichten aus der Stadt Lügde«, Lügde 1988, S. 26, Orthographie blieb unverändert
(6) Horstmann, Heinrich von: »Lügde, Stadt der Osterfeuerräder - Entstehung, Werden und Sein einer alten westfälischen Stadt«,  Bad Pyrmont 1970, S. 17 und 18
(7) Willeke, Manfred: »Lügder Sagen-Sammlung/ Sagen und sagenhafte Geschichten aus der Stadt Lügde«, Lügde 1988, S. 28, Orthographie blieb unverändert

Literaturempfehlungen

(8) Linsbauer, Helga Marie: »Marienlegenden/ Zeugnisse der Marienverehrung aus vielen Jahrhunderten«/ Titel innen: »Marienlegenden/ Erzählungen von den Wundertaten der Gottesmutter aus 13 Jahrhunderten«, Augsburg 1989


Jubiläumsschrift zum 100. Geburtstag von St. Marien
(9) Hierzenberger, Gottfried und Nedomansky, Otto: »Erscheinungen und
Botschaften der Gottesmutter Maria/ Vollständige Dokumentation durch zwei Jahrtausende«, Augsburg 1993

(10) Kurte, Andreas (Hrsg.): » St. Marien Lügde 1895 – 1995«, Lügde 1995

Zu den Fotos:

Jubiläumsschrift zum 100. Geburtstag von St. Marien (links): Archiv Walter-Jörg Langbein.

Alle übrigen Fotos: Walter-Jörg Langbein



280 »Die Lichterscheinungen von Lügde und anderswo«
Teil 280 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                         
von Walter-Jörg Langbein,                       
erscheint am 31.05.2015







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Sonntag, 14. Dezember 2014

256 »Odysseus und das Monster… in der Kirche«

»Ein Panoptikum des Schreckens – in der Kirche – Teil 5«
Teil 256 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                         
von Walter-Jörg Langbein



Das Westwerk von Corvey.
Foto Langbein

Seit Jahrzehnten suchen Wissenschaftler nach einem geheimnisvollen Kloster. Seit Jahrzehnten wird darüber gestritten, wo »Hethis« einst lag. Unklar ist auch, warum es am 25. September 822 n.Chr. plötzlich verlassen und aufgegeben wurde. War simple materielle Not die Ursache für den Umzug? Am 26. September jedenfalls kamen die Mönche schon am Ziel ihrer Reise an. Von wo waren sie aufgebrochen? War es Neuhaus im Solling, wie immer wieder vermutet wird? Wohl kaum. Neuhaus ist nur zehn Kilometer vom neuen Standort des Klosters entfernt. Für diese kurze Wegstrecke benötigten die Mönche sicher nicht einen ganzen Tag. Hethis, das verschwundene Kloster, lag irgendwo im Paderborner Bistum. Ein heißer Kandidat ist die unmittelbare Umgebung der Externsteine.  Alte Flurnamen im direkten Umfeld der Externsteine deuten auf das einstige Kloster von Hethis (»Heide«) hin.

Ein Flurname unweit der Externsteine –  »Wiehagen« – lässt sich auf »Wihenhagen« zurückführen, zu Deutsch »Heiliger Hain« oder »Heiliger Wald«. Anno 1564 berichtete der Lemgoer Chronist Pfarrer Hamelmann, dass Karl der Große »aus jenem Elsternstein einen gottgeweihten und mit Apostelfiguren geschmückten Altar gemacht habe« (1). Sollte es sich um den Versuch einer Klostergründung handeln, in dessen Zentrum die Externsteine lagen?

Wie dem auch sei, die Klosterbrüder von Corvey dürften zunächst eher primitive Unterkünfte um eine schlichte Kapelle errichtet haben. Die erste Klosterkirche in Stein wurde erst gut zwanzig Jahre später, nämlich 844 n.Chr., geweiht. Während dem geheimnisvollen Kloster Hethis nur eine kurze Lebenszeit beschieden war, wuchs und gedieh Kloster Corvey von Jahr zu Jahr, strömten immer größere Pilgerscharen nach Corvey. Schon 873 entstand das beeindruckende Westwerk als komplexer Abschluss der Klosterkirche. Im Westwerk finden sich mysteriöse Malereien, die so ganz und gar nicht christlich anmuten.

Blick in die Klosterkirche. Foto W-J.Langbein

Elmar Arnhold und Sándor Kotyrba stellen bewundernd fest (2): »Die Klosterkirche und das Westwerk waren weit und breit die ersten monumentalen Steinbauten. Die Qualität dieser Architektur ist auch in Details beeindruckend. In Corvey zeigt sich ein Beispiel für die Epoche frühmittelalterlicher Baukunst, die heute auch als ›Karolingische Renaissance‹ bezeichnet wird. Die karolingischen Herrscher, die mit Karl dem Großen zur Kaiserwürde aufgestiegen waren, wollten nun bewusst an das Erbe der römischen Cäsaren anknüpfen. Dies lässt sich auch in Corvey erkennen. So scheint bereits in der Gesamtanlage des Klosters mit der Kirche in ihrem Zentrum, das Schema eines römischen Kastells durch.«

Im 17. Jahrhundert wütete in Europa der »Dreißigjährige Krieg« (1618 bis 1648). Im Reich ging es vordergründig um Religion, in Wirklichkeit aber um Macht. Kaiser und »Katholische Liga« und die »Protestantische Union« bekämpften sich in blutigen Gemetzeln. Die Mächtigen schoben Truppenkontingente hin und her. Das Volk aber zahlte den Preis. Nach Prof. Joshua Goldstein vom Max-Planck-Institut gab es über zwei Millionen Tote. Andere Schätzungen gehen sogar von drei bis vier Millionen Toten aus. Pestepidemien und Hungersnöte folgten auf die brutalen Kämpfe. 

Blick in die Marienkapelle. Foto W-J.Langbein

Im 17. Jahrhundert starben Millionen als Folge eines unbarmherzigen Krieges. Beide Parteien behaupteten von sich die einzig wahren Christen zu sein. Man brachte sich gegenseitig um, plünderte und mordete und verwüstete die Gotteshäuser der jeweils anderen Christen. »Nach dem Dreißigjährigen Krieg lag die Abtei Corvey darnieder. Belagerungen und Plünderungen hatten die Bausubstanz stark in Mitleidenschaft gezogen... Nach der Vermessung der alten Kirche und Konzepten zu ihrer Wiederherstellung wurde letztlich ihr Abbruch beschlossen. Das Westwerk blieb als symbolträchtiges Bauwerk bestehen.«, lesen wir im Architekturführer von Arnhold und Kotyrba (3).

In den Jahren 1667 bis 1671 entstand eine geräumige, einschiffige Saalkirche. Während die Bevölkerung immer noch unter den Nachwirkungen des »Dreißigjährigen Krieges« litt, während die Menschen von Krankheit und Hunger gepeinigt wurden, leitete Christoph Bernhard von Galen – Fürstbischof von Münster – den Wiederaufbau des Gotteshauses ein. Es wurde nicht gespart, Gold schien in unbegrenzten Mengen zur Verfügung zu stehen. 

Das notleidende Volk freilich begehrte nicht auf. Wie Wissenschaftler unlängst feststellten wächst der Glaube an strenge Götter direkt proportional mit härteren Umwelt- und Lebensbedingungen.(4) Offenbar setzt der Mensch, je größer Not und Armut sind, verstärkt auf seinen Glauben an seinen Gott. Je mehr Menschen an der Weser hungerten und darbten, desto mehr begrüßten sie offenbar den protzigen, goldüberladenen Neubau der Abteikirche von Corvey. Schlicht und bescheiden mutet im Vergleich dazu die kleine Marienkapelle an, die um 1790 entstand.

Lohnendes Ziel für Freunde des Geheimnisvollen... Foto W-J.Langbein

Heute sind Schloss Corvey und die Abteikirche mit Westwerk auch für Freunde des Geheimnisvollen und Mysteriösen ein lohnendes Ziel. Will man wirklich alle zur Besichtigung freigegebenen Räume studieren, reicht eine Eintagestour gar nicht aus. Allein die riesige Bibliothek – sie umfasst 74 000 Bände – benötigt fünfzehn große Räume. 1860 trat Hoffmann von Fallersleben, Verfasser des »Lieds der Deutschen«, seine Stellung als Bibliothekar in Corvey an.

Mich hat es im Verlauf der letzten Jahrzehnte immer wieder nach Corvey verschlagen. Neugierig und voller Spannung  verfolgte ich die Rekonstruktion einiger Malereien, die so gar nicht in ein Gotteshaus christlicher Prägung zu passen scheinen. Immer wieder zog es mich ins Westwerk, dessen schlichte Einfachheit mich mehr anspricht als der Prunk der Abteikirche. Vor Jahrhunderten aber sahen die Ärmsten der Armen nicht voller Neid, wie verschwenderisch mit Gold und Geld beim Neuaufbau der Abteikirche umgegangen wurde. Für sie war der Prunk des Gotteshauses Beweis für die Macht ihres Gottes. Wie sich doch die Zeiten ändern! Bischof Tebartz-van Elst ist wohl einige Jahrhunderte zu spät geboren. Im 17. Jahrhundert hätte man den Gottesmann nicht als Verschwender, sondern als besonderen Lobpreiser Gottes angesehen.

»Loge« für erlauchte Gäste. Foto W-J.Langbein

Wiederholt habe ich das Westwerk des ehemaligen Klosters zu Corvey besucht. Viele Stunden habe ich vor den mühevoll rekonstruierten Malereien gestanden, von denen nur noch spärliche Reste zu erkennen sind, die freilich Einblick in eine fantastische Welt gewähren!

Bevor sie stundenlang von Bücherschrank zu Bücherschrank im einstigen Schloss marschieren, nehmen Sie sich lieber mehr Zeit für das Obergeschoss des Westwerks der Abteikirche. Das Obergeschoss des Westwerks mit seinen zwei »Etagen«, Rundbögen, Fenstern und Säulen erinnert an eine einzigartige Bühne, auf der einst sakrale Zeremonien gefeiert wurden. Was für den Ungläubigen heute ein Theaterstück in Kostümen war, sahen die auserwählten Gottesdienstbesucher im 17. Jahrhundert als heiligen Gottesdienst.  Leider erkennen, ja erahnen wir heute nur noch die groben Züge der Kulisse, die Feinheiten bleiben uns verborgen.

In einer besonderen »Loge« saßen Könige und Kaiser, hoch über den »Normalsterblichen«. Die hohen Herrschaften konnten so Gottesdiensten von oben herab beiwohnen. Bei langweiligen Predigten mögen die Monarchen die herrlichen Wandmalereien studiert haben, die sie in fremde Welten entführten. Verschwunden ist weitestgehend der ursprüngliche Wandputz, auf dem einst vielfältige Gemälde prangten. Ob  bereits beim Umbau der Doppelturmfront anno 1150 Malereien im sogenannten »Johanneschor« ausgelöscht wurden?

Über den Pfeilern standen einst Stuckreliefs. Foto W-J.Langbein

Im »Architekturführer Corvey« lesen wir (5): »Jüngere Untersuchungen ergaben, dass die Malereien über den Pfeilern der unteren Bogenstellungen ursprünglich durch Stuckreliefs von Figuren ergänzt wurden. Ihre Vorzeichnungen entdeckte man erst 1992, die Deutung der Figuren ist unklar.«

Ob es Heilige aus dem Himmel des Katholizismus waren, die da plastisch auf den Säulen standen? Die Wandmalereien jedenfalls waren, den so gut wie möglich restaurierten Resten ist das zu entnehmen, mythologisch-heidnisch. Sie hätten vor Jahrtausenden im »Antiken Griechenland« Begeisterung ausgelöst… Odysseus und ein mythologisches Monster! Und das in einer christlichen Kirche eines Klosters am Ufer der Weser zu Corvey!

Hier stand einst ein Stuckrelief. Foto W-J.Langbein
Fußnoten
1) Matthes, Walther: »Corvey und die Externsteine«, Stuttgart 1982,S. 235
2) Arnhold und Kotyrba: »Corvey/ Ehemalige Reichsabtei und Residenz«, 3. Auflage, Braunschweig 2014, S. 18 unten und S. 20 oben
3) ebenda, S. 25 oben
4) »Proceedings of the National Academy of Sciences«, siehe dazu Wiess, Marlene: »Du sollst kooperieren/ Je härter die Umweltbedingungen, desto eher glauben die Menschen an strenge Götter«, »Süddeutsche Zeitung«, 11. November 2014, S. 16
5) Arnhold und Kotyrba: »Corvey/ Ehemalige Reichsabtei und Residenz«, 3. Auflage, Braunschweig 2014, S. 20

257»Delphine, Skylla und Odysseus«
Teil 257 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                         
von Walter-Jörg Langbein,                       
erscheint am 21.12.2014

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