
1. Kapitel
Rokokoklänge schwebten durch den Saal, bis hinauf auf die Galerie, die spritzigen Klänge schienen in Form von Lichtspiralen für das menschliche Auge sichtbar zu werden. Gleich fröhlich springenden Lichtpunkten erfüllten sie die duftgeschwängerte Luft. Die in allen Regenbogenfarben schillernden Kristalle des riesigen Lüsters brachen das Licht in tausend strahlende Sterne, die funkelnd an den Wänden tanzten.
Die Stimmung des Maskenballes war bereits auf dem Höhepunkt angekommen. Mitgerissen von Musik und Alkohol taumelte die fröhliche, bunt maskierte Menge losgelöst durch die Nacht. Der Festsaal wurde erfüllt von Lachen und einem undefinierbaren Stimmengewirr. Die Szenerie war berauschend. Venezianische Kostüme, wohin das Auge blickte. Eine farbenfrohe Schar von Gauklern wogte durch die Räume des hochherrschaftlichen Hauses und erging sich in sinnloser Genusssucht.
Eine gewisse Neigung zur Dekadenz konnte man den Anwesenden nicht absprechen. Ohne Hemmungen wurde dem Alkohol zugesprochen, Kaviarhäppchen in nahezu unanständigen Mengen verdrückt und geraucht, was die Lunge aufnehmen konnte.
Die Vielfalt der aufwendigen Kostüme ließ ein Wirrwarr an Eindrücken im Auge des Beobachters entstehen. Es ergab sich manch ungewöhnliche Gruppierung, bestehend aus Personen unterschiedlichster Ausstrahlung, die begründet durch ihr jeweiliges Kostüm an diesem einen Abend einen Lebensstil ausdrücken durften, der ihnen im wahren Leben so fernlag, wie eine fremde Galaxie.
Die kantige Maske des Bauta stand neben dem Dottore mit der Schnabelnase, ebenso gesellte sich die elegante Halbmaske der Comica zum schwarz-weißen Domino. Es tanzten die federgeschmückten Damen mit den Herren, die als langnasige Zanni oder harlekinähnliche Jollone verkleidet waren.
Der Blick über die Balustrade offenbarte Caitlin eine beinahe uneingeschränkte Aussicht auf das feiernde Volk im Saal unter ihr. Ihre hinter einer rot-goldenen Halbmaske funkelnden braunen Augen verfolgten das Geschehen aufmerksam. Sie suchten das Augenscheinliche, das Auffällige, die böse Absicht hinter der Maske des Guten.
In der perfekten Verkleidung als Colombina mischte sie sich ihrem Auftrag getreu an diesem Abend unter die Gäste. Sie hätte eine dezentere Maskerade vorgezogen, doch ihr Auftraggeber ließ ihr das blutrote Kostüm mit dem weiten Rock zukommen und in Ermangelung einer venezianischen Nacht angemessenen Verkleidung ließ sie sich auf das Rokokokostüm ein.
Zu ihrem eigenen Erstaunen war sie in dieser Maskerade tatsächlich kaum noch wiederzuerkennen. Ihre braune Mähne mithilfe eines Lockenstabes zu einer Masse an Korkenzieherlocken in Form gebracht, auf dem Hinterkopf zusammengebunden, wirkte sie wie die leibhaftige Wiedergeburt einer lebensfrohen Dame, die dieser Zeit entsprungen zu sein schien. Die kunstvoll verschnörkelte Maske mit weißen und roten Rauten, umrahmt von goldenen Spitzen und liebevoll detailgetreu verziert mit gemalten Musiknoten gab ihrem Aussehen eine Spur von Verspieltheit. Wer sollte hinter diesem Bildnis reinster Weiblichkeit schon einen bewaffneten Detektiv erwarten?
Und doch befand sich unter dem knöchellangen Rock an ihrer rechten Wade eine kleine jederzeit einsatzbereite Pistole. Sie war nicht zu ihrem Vergnügen hier. Auch wenn sie sich eingestehen musste, dass sie tatsächlich so etwas wie Vergnügen bei diesem Auftrag empfand.
Ganz gegen ihre Erwartung stellte sich die Veranstaltung nicht als überkandidelte Party für reiche Emporkömmlinge dar. Hier versammelte sich der alte Adel mit Familiennamen, die älter waren als das Gebäude, in dem sie sich derzeit befanden. Und das wies immerhin einen Steinquader über dem Türstock auf, der mit der eingemeißelten Inschrift „Anno 1638“ auf sein Entstehungsjahr verwies.
Die wenigen Neureichen waren leicht aus der Menge herauszufiltern. Am besten zu erkennen an den vielen Hinweisen im Verlauf eines Gesprächs auf Besitztum in Form von nahezu unbezahlbaren Kunstgegenständen, Schmuck, Autos, Immobilien. Geradezu eine Einladung an jeden Dieb, sich demnächst einmal in deren Häusern umzusehen.
Angelegentlich ließ sich Caitlin zu Beginn des Abends durch die Menge treiben. Schnappte hier einen Gesprächsfetzen auf und erblickte dort eine lohnende Beute am Hals einer aufwendig herausgeputzten, maskierten Dame. Nach Kurzem gab sie es auf, die Werte, die hier offen zur Schau getragen wurden, hochzurechnen. Kein Wunder, dass der Gastgeber um die Reichtümer seiner Gäste und vor allem um den unbezahlbaren Diamanten seiner Frau fürchtete.
Und genau an diesem Punkt kam sie ins Spiel. Caitlin Napier, Privatdetektivin, in ihrem Berufszweig eine anerkannte Spezialistin für Diebstahls Vor- und Nachsorge sowie die damit verbundene Wiederbeschaffung von Diebesgut.
Mark MacBannister, aktueller Auftraggeber und steinreicher Finanzjongleur kam eines Tages in ihr bescheidenes Büro und verkündete, dass er einen Tipp bekommen hätte. Der Diamantanhänger seiner Frau solle das Ziel eines Raubes werden. Da sich hierfür der venezianische Abend geradezu anbot, bei all dem Trubel, der dann in seinem Haus herrschen würde, kam er zu dem Schluss, dass es das Klügste wäre, eine erfahrene Person als drittes Auge zu engagieren.
Das Erstaunen über die emanzipierte Entscheidung eine Frau für diesen Job zu wählen hielt sich nur sehr kurz. Dann folgte die Erklärung seitens MacBannisters, dass er hoffe, sie könnte sich unauffällig den ganzen Abend, als Freundin der Familie getarnt, an die Fersen seiner Frau heften und ein wachsames Auge auf den Schmuck haben. Für die echte Überwachungsarbeit habe er natürlich ein richtiges Wachunternehmen engagiert, dessen Männer sich an den Ausgängen postieren würden.
In Caitlins Augen eine falsche Entscheidung. Ein geübter Dieb kam niemals auf die Idee, das Gebäude durch eine der Türen zu verlassen. Dass der Diebstahl eines derart auffälligen Stückes nicht lange verborgen blieb, war selbstverständlich. In der allgemeinen Aufregung nach Entdeckung des Verlustes war es für den Dieb wesentlich einfacher durch ein Fenster, oder über das Dach zu entkommen.
Sie beließ den leicht blasiert daherkommenden MacBannister in dem Glauben sie würde den gesamten Abend, gleich einem treuen Schoßhund neben seiner Frau verweilen, und schmiedete währenddessen bereits an einem weitaus besseren Plan.
Und genau diesen setzte sie im Augenblick in die Tat um. Im Vorfeld besorgte sie sich eine Gästeliste und nahm die geladenen Personen genauestens unter die Lupe. Was bei einer Menge von knapp über vierhundert Leuten keine Kleinigkeit war. Aber es kam nicht auf ihren Lebenslauf oder Ähnliches an, sie benötigte einen Blick auf Alter und Gesichter, um später die Möglichkeit zu haben Vergleiche mit den Anwesenden anzustellen. Und sollte da auch nur ein Gesicht auftauchen, das dort nichts zu suchen hatte, war sie fündig geworden und konnte den Dieb festnageln, ehe auch nur Diamantstaub verschwunden war.
Natürlich verfügte sie nicht über ein derart ausgezeichnetes Gedächtnis, sich alle vierhundert Gesichter einprägen zu können. Aber die moderne Technik in Form eines Handys, ausgestattet mit Speicherkarte machte es möglich Fotos jederzeit griffbereit zu haben. Frühzeitig wurden zu alte Personen aus der Liste herausgenommen, die restlichen 280 jüngeren Kandidaten kamen in die engere Auswahl. Von diesen fanden letztendlich nur etwa 75 Personen ihren Weg auf die SD-Karte, da die anderen 205 zur Prominenz der Stadt zählten und es mehr als unwahrscheinlich anmutete, dass einer von ihnen ein professioneller Dieb sein könnte. Immer noch eine fast unkontrollierbare Menge an möglichen Dieben, aber immerhin ein Anfang.
Bereits eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung postierte sich Caitlin unauffällig im Eingangsbereich und wartete auf ihren Einsatz. Mit Eintreffen der ersten Gäste begann der Gedächtnismarathon.
Manche Gesichter erkannte sie ohne Vergleich mit den Handydaten, an anderer Stelle sah sie sich gezwungen auf ihr kleines Hilfsmittel zurückzugreifen. Letztendlich musste sie nach Eintrudeln der letzten geladenen Gäste erkennen, dass sie sich reichlich viel vorgenommen hatte. Zwar war ihr niemand direkt ins Auge gesprungen, aber sie musste nach kurzer Zeit feststellen, dass es ein Ding der Unmöglichkeit darstellte, schnell genug auf jedes Foto zuzugreifen, um einen Vergleich anstellen zu können.
Besonders kompliziert gestaltete sich hierbei die Maskierung. Anhand von Augenpartien, Gesichtsstrukturen und besonderen Kennzeichen, wie Leberflecken und Ähnlichem konnten bestimmte Personen vergleichsweise problemlos herausgefiltert werden. Doch es blieb der überwiegende Rest an Menschen, die an diesem Abend kaum zu unterscheiden waren.
Ein wenig ratlos brachte Caitlin anschließend eine Weile in der unmittelbaren Nähe der Gastgeberin zu, ganz wie es sich der treu sorgende Gatte vorgestellt hatte.
Dieser Zustand war jedoch in ihren Augen untragbar und wenig konstruktiv. Daher kappte sie nach etwa eineinhalb Stunden das selbst auferlegte Schlepptau und bewegte sich unauffällig über die breite Treppe nach oben, zu der Balustrade, die den Saal fasst vollständig umlief. Sie suchte sich eine Stelle, von der aus sie einen guten Rundblick über das Geschehen hatte, und behielt die lilafarben gekleidete Gastgeberin, mit ihrer auffälligen Federmaske im Blick.
Diese schien ihren Schutzengel längst vergessen zu haben und vermisste ihn auch nach einer weiteren Stunde nicht. Wäre die fröhliche Musik im Stile von Rondo Veneziano nicht unablässig ein Begleiter Caitlins gewesen, sie hätte fast so etwas wie Langeweile empfunden. Es war eben doch ein Unterschied, ob man nur stundenlang an einer Balustrade lehnte und das tobende Leben um sich herum ausschließlich beobachtete, oder ob man am Leben aktiv teilnahm.
Das lila Zielobjekt bewegte sich unablässig zwischen Tanzfläche und Gruppen von Gästen hin und her, wogte durch den Raum gleich der Gezeiten des Meeres. Immer in ein unwirkliches Licht getaucht, das der Diamant an ihrem Hals erzeugte. Das elektrische Licht der Kandelaber brach sich in den Prismen des Edelsteines und erzeugte so einen Regenbogeneffekt auf seiner Besitzerin.
Hin und wieder leistete sich Caitlin den Luxus den Blick über die Menge schweifen zu lassen, um nach auffälligen Personen Ausschau zu halten. Dass einzig auffällige blieben jedoch die aufwendigen Kostüme der Gäste. Niemand schien sich in irgendeiner Form verdächtig zu benehmen oder allzu häufig den Kontakt zu der diamantenen Versuchung aufzunehmen.
Der Reigen aus Farben und Düften umschwebte Caitlin lullte ihren wachen Geist jedoch keinen Augenblick des Abends ein. Sie nahm in aller Deutlichkeit wahr, wenn ein Raucher an ihr vorbeiging und eine Duftnote von erkaltetem Rauch hinter sich herzog. Sie sog die verschiedenen sündhaft teuren Damendüfte in ihre empfindliche Nase ein und verdrängte so gut es ging manch ekelerregenden Schweißdunst aus ihrem Gedächtnis. Sie lauschte dem Klirren von aneinander schlagenden Kristallgläsern, vernahm das glockenhelle Lachen mancher Dame und die herben männlichen Lacher.
Plötzlich wurde ihre Aufmerksamkeit auf eine einzelne Person gelenkt, die den Raum von ihr unbemerkt durch eine der Terrassentüren betreten haben musste. Seine Hand ruhte noch auf dem Türgriff, sein Blick glitt suchend über die Menge aus Menschenleibern.
Es war unnötig ihr Handyfotoarchiv zu aktivieren, um einen Vergleich mit dieser Person anzustellen. Dieser Mann war zweifelsohne nicht darin enthalten, sie hätte sich die auffällige Gestalt eindeutig eingeprägt.
Er maß mit Sicherheit an die 1,90 Meter, war breitschultrig und ausgesprochen gut gebaut. Die sportliche Statur fiel vor allem durch die perfekte Körperhaltung auf. Stolz und aufrecht überragte er die meisten der um ihn Herumstehenden.
Sein schwarzes schulterlanges Haar trug er in einem der Zeit seines altertümlichen Kostüms angemessenen im Nacken zusammengefassten Pferdeschwanzes. Von seinem Gesicht war so gut wie nichts zu erkennen. Die geschickt gewählte Maskerade, bestehend aus einer Vollmaske in Gestalt des Volto, in den Farben Gold-grün-schwarz verdeckte sein gesamtes Gesicht. Doch damit nicht genug, er trug einen Dreispitz, den er keck leicht nach hinten geneigt auf seinem Haupt platziert hatte.
So sehr sich Caitlin von ihrem Platz aus auch anstrengte, sie konnte unmöglich einen Eindruck seines Gesichtes gewinnen. Die Augen wurden von jeweils einer grünen und einer schwarzen Raute umspielt, ebenso wie die Kinnpartie der Maske seitenverkehrt jene Rauten aufwies und seinem optischen Versteckspiel damit weiter Vorschub leistete.
Im Gegensatz zu den meisten Kostümen erschien das seine eher unauffällig. Erst auf den zweiten, genaueren Blick hin konnte man erkennen, dass es sich bei der Farbe seiner engen Hosen, die in kniehohen Reiterstiefeln ausliefen, nicht um Schwarz handelte. Sie waren moosgrün, schillerten nur, wenn das Licht sich im richtigen Winkel brach. Die eng anliegende, ebenfalls dunkelgrüne Uniformjacke wurde von goldenen Litzen auf der Brust zusammengehalten. Ein weiter schwarzer Umhang umfloss seine beeindruckende Gestalt als er sich wie es schien nach einer kleinen Ewigkeit in Bewegung setzte und unter das Volk mischte.
Neben ihm wirkten die anderen Gäste trotz ihrer auffälligen Kostüme geradezu blass und nichtssagend. Seine eleganten Bewegungen erweckten den Eindruck, als würde er eher schweben denn gehen. Merkwürdigerweise schien seine imposante Erscheinung keinem der Umstehenden bemerkenswert genug, um auf ihn aufmerksam zu werden. Sie ignorierten seine Gegenwart vollständig.
Wie hypnotisiert verfolgte Caitlin von ihrem Aussichtsposten aus seinen Weg durch die Menge. Es wirkte, als würde er ganz unmotiviert neben dem einen oder anderen Gast stehen bleiben, um ein Weilchen dessen Gespräch zu verfolgen. Nur um sich dann wieder in Bewegung zu setzen und kurz darauf neben einem anderen falschen Venezianer zu verweilen, um das Spiel des Lauschens zu wiederholen.
Konzentriert beobachtete sie jede seiner Bewegungen. Sie erwartete jeden Augenblick einen seiner Arme unter dem Umhang auftauchen zu sehen, um geschickt unbemerkt ein kostbares Schmuckstück von Hals oder Arm seines Besitzers zu entfernen.
Doch nichts dergleichen geschah. Sein Interesse schien ganz und gar den Gesprächen zu gelten.
Wieder verharrte er im Stillstand und beugte den Kopf leicht nach vorne, als wäre diese Unterhaltung von besonderem Interesse für ihn. Dann geschah es in einem Sekundenbruchteil. Seine bisher unsichtbare, schwarz behandschuhte Hand tauchte unter dem Umhang auf.
Bis in die Zehenspitzen gespannt verfolgte Caitlin die Bewegung seiner Hand. Allerdings raubte er nicht etwa die herrlichen Ohrringe der Dame zu seiner Rechten, die wahrlich ein verlockendes Objekt gewesen wären. Nein, seine Hand verweilte für einen kurzen Augenblick in der Luft auf Höhe ihres Hinterkopfes, nur um sich dann zur Faust zu ballen und wieder unter dem Umhang zu verschwinden.
Ähnliche Szenen wiederholten sich noch mehrmals auf seinem Weg durch den Saal. Niemals berührte er eine der Personen, immer schwebte seine Hand etwa zehn Zentimeter über Punkten des Körpers des jeweiligen Gastes, nur um dann ungenutzt wieder unter dem Umhang Schutz zu suchen.
Seine Schritte führten ihn während Caitlins heimlicher Observierung nicht einmal in die Nähe ihres Schutzobjekts. Die Hausherrin hielt sich am anderen Ende des Saales auf und trug weiterhin unangetastet ihren Diamanten.
Trotzdem gab sein Verhalten Caitlin Rätsel auf. Seine fliesenden Bewegungen trugen ihn in Richtung der großen Treppe, dann änderte er unvermutet seinen Weg und verschwand aus ihrem Blickwinkel. Er musste sich nun direkt unterhalb ihres Beobachtungspostens befinden.
Hastig beugte sie sich über die Brüstung und suchte in der wogenden Menge unter sich nach seiner markanten Erscheinung. Von ihrem Platz aus konnte sie nun nur noch seinen Kopf mit dem Dreispitz von oben erkennen. Der Umhang umspielte seinen Körper derart geschickt, dass er aus Caitlins Position vollkommen schwarz geworden zu sein schien. Wenn sie sich nicht auf den Dreispitz konzentrierte verschmolzen seine Konturen unweigerlich mit dem schwarz-weißen Schachbrettmuster des Marmorbodens.
Er wurde umringt von einer Gruppe gackernder, verwöhnter Millionärstöchter, doch keine Einzige schien ihn wahrzunehmen. Sie plapperten weiter, kicherten hinter vorgehaltener Hand und stießen sich scherzhaft in die Rippen. Aber nicht er war der Grund ihrer Heiterkeit. Ein jüngerer Mann, weitaus weniger attraktiv, schien die gesammelte Aufmerksamkeit der Hühner auf sich gelenkt zu haben. Kaum dass er sich ihnen zuwandte, begannen sie ihn in ein Gespräch zu verwickeln. Nicht eine der aufwendig herausgeputzten Damen nahm den Mann mit dem Dreispitz wahr. Wie war das möglich?
Caitlin beugte sich noch ein wenig weiter über die Balustrade hinaus, um besser sehen zu können.
©Sylvia Seyboth
Meine Romane auf amazon:
Vampir in Untermiete: O`Donaghue-Chroniken Teil 1
Rebellion der Vampire: O`Donaghue-Chroniken - Teil 2
Maskerade des Todes
Seele im Glashaus
Meine Internetseite:
http://www.sylviaseyboth.cms4people.de/
Dies ist der virtuelle Schreibtisch von Walter-Jörg Langbein, Sylvia B., g.c.roth und verschiedenen Gastautoren.
Montag, 28. Dezember 2009
Leseprobe zu "Maskerade des Todes"
Manchmal wird man in eine Geschichte regelrecht hineingezogen, da genügen schon wenige Sätze. Mal sehen ob dies mit diesen doch etwas vermehrt vorhandenen Sätzen ebenfalls gelingt.
Wohlgemerkt, dies ist nicht das gesamte 1. Kapitel. Da kommt noch mehr!
Labels:
Krimi,
Mystik,
mystischer Krimi,
Tod,
Todseher
Sonntag, 27. Dezember 2009
Ein Interview mit Hermann Oberth – zum 20. Todestag des »Vaters der Weltraumfahrt«
Hermann Oberth, am 25. Juni 1894 geboren, verstarb am 28. Dezember 1989 in Feucht bei Nürnberg. Zum 20. Todestag des »Vaters der Weltraumfahrt« veröffentliche ich ein Interview, das ich im März 1983 im Hause des großen Gelehrten führen durfte. Als Kind las Hermann Oberth, wie er mir erzählte, »Reise zum Mond« von Jules Verne. Im Roman werden die ersten Astronauten mit einer riesigen Kanone zum Mond geschossen. Hermann Oberth erkannte rasch: »So geht es nicht! Kein Mensch würde den Anpressdruck beim Abschuss überleben!« Die Lösung musste lauten: nur in einer Rakete können Menschen lebend Planet Erde zu anderen Gestirnen verlassen. Mit 14 baute Oberth bereits seine erste Rakete.
Oberth begann zu experimentieren. Im örtlichen Schwimmbad sprang er immer wieder vom höchsten Turm, um die Schwerelosigkeit empfinden zu können. Bald schon experimentierte er mit Raketen... und wurde als »Mondoberth« verlacht. Hermann Oberth aber ließ sich nicht beirren. 1917 entwickelte er eine mit Ethanol und Sauerstoff betriebene Rakete. 1923 publizierte er bereits die Grundlagen der Raketentechnik, die bis heute ihre Gültigkeit behalten haben. 1929 – vor rund 80 Jahren – folgte Oberths zweites Buch: »Wege zur Raumschiffahrt«. Oberth präsentierte eine weitere fantastische Erfindung: das Ionentriebwerk.
Prof. Dr. Harry Ruppe, der einen Lehrstuhl für Raumfahrt in München innehatte, äußerte über Oberth: »Ich stehe voller Erstaunen vor dem Genie: Gibt es einen Raumfahrtgedanken, den er nicht gedacht hat?« Und in der Tat: Was heute noch Utopie ist, was heutige Raumfahrtingenieure für die ferne Zukunft ins Auge fassen, das hat der »Vater der Weltraumfahrt« schon vor mehr als einem halben Jahrhundert konkret vorgedacht! Fakt ist: Was auch noch kühn anmutet, Hermann Oberth hat es längst durchdacht! Künftige Astronauten werden lebensfeindliche Planeten umgestalten und für die menschliche Besiedelung erschließen... so lautet das Fernziel eines auch heute noch kühn anmutenden Projekts namens »Terraforming«.
Hermann Oberth in »Menschen im Weltraum« (S. 191): »Kann man andere Planeten bewohnbar machen? Mit dieser Frage begeben wir uns in gefährliche Nähe der utopischen Weltraumliteratur. Glücklicherweise können wir sie aber mit den Mitteln der Wissenschaft beantworten.« Heiße Planetenwelten könnten durch gigantische »Sonnenschirme« beschattet, kalte Planetenwelten könnten mit gigantischen »Weltraumspiegeln« erwärmt werden. Bei der Veränderung des Klimas auf fremden Planetenwelten sollte aber große Rücksicht auf noch so primitive Lebensformen genommen werden, forderte Prof. Oberth bereits 1954. Oberth (Menschen im Weltraum S. 194): »Da man auf dem Mars ohne Zweifel eine eigene Lebewelt antreffen wird, wäre es natürlich schade, wenn man diese durch irdische Kolonisierungsmaßnahmen vernichten würde, und ich hoffe, dass die sittlich reif gewordene Menschheit künftiger Jahrhunderte diesem Gedanken Verständnis entgegenbringen wird.«
Hermann Oberth arbeitete wie besessen an kühnen Zukunftsprojekten. Die Raumfahrt sollte den Menschen zum Mond und weit darüber hinaus bringen. Oberth hatte keinen Zweifel: Interstellare Raumfahrt würde einmal Realität werden. Das Hauptproblem sah er in der Schwerelosigkeit des Alls. Auf Dauer war, so Oberth, der menschliche Organismus für Schwerelosigkeit nicht geeignet. Also musste in den Raumschiffen der Zukunft künstliche Schwerkraft geschaffen werden.
Bereits 1954 beschrieb Hermann Oberth in seinem Werk »Menschen im Weltraum« gigantische »Wohnräder«. Seine Weltraumschiffe in Scheibenform würden Durchmesser von sechs bis acht Kilometern aufweisen. Oberth: »Das Wohnrad dreht sich in 110 bis 126 Sekunden einmal um die eigene Achse. Dadurch entsteht.. Fliehkraft, die.. unserer irdischen Schwerkraft entspricht.«
Der »Vater der Weltraumfahrt« entwickelte seine »Wohnwalze« bis ins Detail genau. So sah er eine Simulation von Tag und Nacht durch spezielle Lampen vor. Schon erste Generation der Raumfahrer sollte sich fast wie auf der Erde wähnen. Das Leben in der riesigen Raumstation sollte möglichst vertraut wie auf der Erde erscheinen. Oberth sah die Illusion eines »blauen Himmels« vor. So Oberth (»Menschen im Weltraum«, S. 198): »Sonst könnte man dort in acht Kilometer Entfernung – was als acht Kilometer Höhe empfunden würde – die gegenüberliegende Landschaft ›am Himmel hängen‹ sehen.«
Oberth weiter: »Natürlich kann man auch für ein angenehmes Klima und einen Tag- und Nachtrhythmus sorgen. Man kann in der Walze künstliche Höhenzüge mit hübschen kleinen Wäldern schaffen und anderes mehr. Man kann das so weit treiben, dass die dort lebenden Menschen praktisch kaum etwas davon merken, dass ihre Heimat nicht ein Planet, sondern ein technisches Kunstwerk ist.« Hermann Oberth war ein echter wissenschaftlicher Visionär, der kühn in die Zukunft blickte. Die gigantischen Entfernungen im All waren ihm sehr wohl bewusst. Er sah sie aber nicht als unüberbrückbar an. Hermann Oberth in seinem kühnen Werk »Menschen im Weltraum« - 1954! - (S. 201):
»Trotzdem könnte man sich vorstellen, dass Menschen ferne, unbekannte Planeten anderer Sonnen erreichen. Sie würden sich in Wohnwalzen als auf sich selbst gestellte Gemeinschaften auf den ungeheuer weiten Weg machen und nach Tausenden von Jahren ans Ziel kommen. Gewaltige, mehrschichtige Meteordämpfer an der Stirnseite der durch den Raum rasenden Wohnwalze würden für Sicherheit sorgen. Am Ziel würden die Nachfahren der einst von der Erde ausgezogenen Menschen neue Planeten erforschen und für ihre Nachkommen erschließen. Die Erinnerung an die alte Erde, die für sie in den Tiefen des Weltraumes versunken sein würde, wäre nur noch schwach und unwirklich, und die auf Mikrofilme und Tonbänder gebannte Geschichte der irdischen Menschheit klänge diesen Weltraumfahrern nicht anders als ein geheimnisvolles Märchen aus dem Reich der Toten.«
Als Schulknabe war ich von Sciencefiction und Weltraumfahrt fasziniert. Durch einen kleinen Zeitungsartikel erfuhr ich, dass der »Vater der Weltraumfahrt« unweit meines Heimatdorfes Michelau in Feucht bei Nürnberg wohnte. Also setzte ich mich in den Zug, um Hermann Oberth zu besuchen. Als ich schließlich vor Oberths Haus stand, nahm ich allen Mut zusammen... und klingelte. Hermann Oberth öffnete. Er bat mich herein und beantwortete geduldig meine Fragen. Im Verlauf der folgenden Jahrzehnte durfte ich Hermann Oberth wiederholt besuchen. Mich hat stets die stille Bescheidenheit dieses großen Wissenschaftlers beeindruckt. Wahre Größe kann es sich erlauben, leise aufzutreten. Und Hermann Oberth war einer der Geistesriesen unseres Planeten. Wenn Menschen dereinst zu interstellarer Raumfahrt aufbrechen werden, sollten sie des »Vaters der Weltraumfahrt« gedenken.
Interview mit Hermann Oberth
Walter-Jörg Langbein: Herr Professor, wie kamen Sie als Raketenforscher dazu, sich mit Parapsychologie zu beschäftigen?
Hermann Oberth: Das geht auf das Jahr 1917 zurück. Ich wollte ein Buch über den Monismus schreiben. Der Monismus geht ja davon aus, dass sich alles Bestehende auf ein geistiges Prinzip zurückführen lässt. Zunächst studierte ich viele Bücher über diese Lehre, wurde enttäuscht. Je mehr ich über die Sache erfuhr, desto klarer wurde mir, dass man den Monismus nicht beweisen kann... weil er falsch ist.
Walter-Jörg Langbein: Wie stehen Sie zur Erforschung des Übersinnlichen?
Hermann Oberth: Im Bereich der Parapsychologie gibt es ja zwei Richtungen. Zum einen: die sogenannte animistische. Die Animisten gehen davon aus, dass wir über das Jenseits gar nichts wissen. Sie sehen in den parapsychologischen Erscheinungen nur Wirkungen des Lebensmechanismus. Sie nehmen an, dass sozusagen im Kohlenstoff noch Bestandteile sind, die wir nicht kennen. Auch heute hat ja die Wissenschaft keineswegs Einblick in alle Abläufe und Vorgänge im Funktionieren unseres Körpers.
Zum anderen: die Spiritualisten (oder Spiritisten). Ihre Schule setzt voraus, dass der Mensch eine Seele haben muss.
Walter-Jörg Langbein: Welche Richtung bevorzugen Sie persönlich?
Hermann Oberth: Nun, meiner Ansicht nach ist es viele Tausende Male wahrscheinlicher, dass der Mensch beseelt ist.
Walter-Jörg Langbein: Wie stellen Sie sich die Seele des Menschen vor?
Hermann Oberth: Meiner Ansicht nach hat der Mensch mehr als nur eine Seele. Ich glaube vielmehr, dass jede Zelle eine Art Lebewesen ist und eine Seele hat. Vielleicht haben auch die einzelnen Organe eine Seele.. und natürlich der Mensch als Ganzes. Das ist eine Art ›Hauptseele‹.
Walter-Jörg Langbein: Überleben die Seelen den körperlichen Tod?
Hermann Oberth: Ja!
Walter-Jörg Langbein: Wie stellen Sie sich das Weiterleben der Seelen vor?
Hermann Oberth: Die Hauptseele sucht sich solche Seelen untergeordneter Art zusammen, die zu ihr passen. Ob die untergeordneten Seelen etwas von sich wissen, da bin ich überfragt.
Walter-Jörg Langbein : Manche Denker bezweifeln die Existenz der Seele. Ist so etwas wie eine Seele überhaupt nachweisbar?
Hermann Oberth: Was heißt »nachweisbar«? in wissenschaftlich-experimentellem Sinn wohl noch nicht. Aber nehmen wir einmal an, ein Super-Edison hätte eine Kolonie von Robotern erschaffen, Wesen, die so leben können wie wir Menschen, die wie wir lernen können, die wachsen... Wenn diesen Wesen keine das Ich empfindende Zelle eingepflanzt worden wäre, dann könnten sie nicht den Satz aussprechen; Ich fühle, dass ich ein Ich habe. Das wäre unmöglich, denn sie hätten ja keines. Aber es hat nun einmal Menschen gegeben, die das gesagt haben.
Walter-Jörg Langbein : Wird man die Seele jemals erforschen können?
Hermann Oberth: Davon bin ich überzeugt. Ich bin davon überzeugt, dass alles, was in der materiellen Welt Änderungen hervorbringen kann, im Grunde erforschbar ist.
Walter-Jörg Langbein : Herr Professor, haben Sie auch selbst praktische Erfahrungen auf dem Gebiet der Parapsychologie gesammelt?
Hermann Oberth: Aber freilich! So war ich zum Beispiel auf einer spiritistischen Sitzung. Da erlebte ich folgendes: Das Medium hat in der Schrift meines Bruders, der im Krieg gefallen ist, geschrieben... und zwar Dinge, von denen niemand etwas wusste, der nicht dabei war! Ich habe dann diese Schrift des Mediums und Schriftproben aus der Hand meines Bruders, Notizen, die er zu Lebzeiten gemacht hat, einem Graphologen gegeben.
Der sagte, anfangs habe das Medium ganz in der Handschrift meines Bruders geschrieben. Nachher neigte die Schrift ein wenig mehr zu der des Mediums über. Später stand ich mit einem Medium in Verbindung, das behauptet hat, im Auftrag der Bewohner der fliegenden Untertassen zu schreiben. Da wurden manche Sachen sehr glaubwürdig dargestellt, andere weniger.
Walter-Jörg Langbein: Wie erklären Sie sich das?
Hermann Oberth: Bei einem Medium ist das so.. wie wenn wir träumen. Es stimmt eben nicht alles mit der Wirklichkeit überein.
Walter-Jörg Langbein: Ein Medium sieht also Zukünftiges nicht immer klar, sondern wie durch einen Schleier?
Hermann Oberth: In etwa ist das so, ja!
Walter-Jörg Langbein: Womit nimmt ein Medium Kontakt auf?
Hermann Oberth: Mit einer geistigen Kraft. Ob das im konkreten Fall die Bewohner fliegender Untertassen waren, das weiß ich nicht.
Walter-Jörg Langbein: Parapsychologie und UFOs, gibt es da Verbindungen?
Hermann Oberth: Professor Bender hat mir einmal den Brief einer Frau gezeigt. Da hat eine Frau vorhergesagt, am Sonntag Nachmittag den soundsovielsten werden um soundsoviel Uhr drei UFOs über Berlin fliegen. Daraufhin sind zehn Leute nach Berlin gefahren und haben das kontrolliert. Die UFOs sind tatsächlich erschienen.
Professor Bender meinte, dabei könnte es sich um eine Art Hellsehen in die Zukunft gehandelt haben. Ein Kontakt mit den Bewohnern der UFOs muss keineswegs bestanden haben.
Walter-Jörg Langbein: Was meinen Sie?
Hermann Oberth: Was weiß ich! Wir wissen ja nicht einmal, ob es da oben einen Herrgott gibt, der vielleicht ›Jüngstes Gericht‹ mit uns spielen will...
Walter-Jörg Langbein: Wenn wir die Johannesapokalypse aus der Bibel nehmen, da werden wir zum Teil deutlich an eine atomare Katastrophe erinnert.
Hermann Oberth: Ja, zum Teil. Das ist so, wenn ein Seher oder ein Medium etwas sieht und beschreibt, das ihm völlig fremd und unbegreiflich ist, dann setzt ein psychologischer Vorgang ein, Worte und Begriffe aus der bekannten Welt des Alltags werden als Vergleiche herangezogen.
Walter-Jörg Langbein: Kirchliche Kreise sind ja gegen die Parapsychologie. Warum?
Hermann Oberth: Nicht alles, was die Kirchen tun, hat religiöse Gründe. Hinter mancher Aussage stecken durchaus wirtschaftliche Faktoren. Als es den Menschen schlecht ging, wurden sie auf das schöne Jenseits vertröstet. Da hätte es nun passieren können, dass sich die Menschen umbrachten, so wie Menschen, denen es in Europa nicht mehr gefiel, nach Amerika auswanderten. Also wurde ihnen erzählt, dass das Jenseits für Selbstmörder eben nicht schön ist.
Was die Parapsychologie angeht, so hat der Schriftsteller Passian verschiedene biblische Wunder untersucht. Er hat dann aus der Parapsychologie bekannte, ähnliche Fälle angeführt und behauptet, dass in der Parapsychologie die einzige Möglichkeit der Kirchen besteht, nicht mehr zu lügen.
Walter-Jörg Langbein: Sehen die Kirchen, salopp ausgedrückt, ihre Felle davonschwimmen, wenn Parapsychologen Dinge erklären, die bislang nur ins theologische Fach eingeordnet wurden?
Hermann Oberth: Wie auch immer... Ich bin der Ansicht, dass die christlichen Kirchen nur dann überleben werden, wenn sie endlich auf der Höhe der Zeit stehen und nur das bringen, was sie wirklich beweisen können. Nicht, dass sie mit moderner Musik die Leute anzulocken versuchen....
Walter-Jörg Langbein: Werden die Kirchen überleben?
Hermann Oberth: Ich weiß es nicht. Jedenfalls haben sich die Kirchen seit mehr als vierzehn Jahrhunderten oft genug aus sehr weltlichen Gründen dem gottgegebenen Forscherdrang und Wahrheitssuchen des Menschen entgegengestellt und neue Forschungsergebnisse unterdrückt, sobald sie nicht in ihre Lehren passten.
Jedenfalls ist viel zu lange verkündet worden, die Erde sei vor sechs Jahrtausenden in sieben Tagen erschaffen worden. .. und was da noch so alles in der Bibel steht, was nicht stimmt....
Walter-Jörg Langbein: Herr Professor, diese Macht der Kirche zu bestimmen, was Wissenschaftler lehren dürfen und was nicht... ist vorbei. Verhalten sich aber nicht auch Wissenschaftler ebenso autoritär wie die Kirchenvertreter von einst?
Hermann Oberth: Aber ja! Das war so, ist zum Teil auch noch so. Viele Wissenschaftler verhalten sich dem Wissen gegenüber wie eine gestopfte Gans gegenüber dem Futter. Nur um Gottes willen nicht noch mehr. Das war so, schon immer!
Walter-Jörg Langbein: Wird es auch immer so bleiben?
Hermann Oberth: Ich möchte nicht immer sagen.
Abonnieren
Kommentare (Atom)
Labels
Walter-Jörg Langbein
(656)
Sylvia B.
(105)
Osterinsel
(79)
Tuna von Blumenstein
(46)
Peru
(34)
Karl May
(27)
Nan Madol
(27)
g.c.roth
(27)
Maria Magdalena
(22)
Jesus
(21)
Karl der Große
(19)
Make Make
(19)
Externsteine
(18)
Für Sie gelesen
(18)
Bibel
(17)
Der Tote im Zwillbrocker Venn
(17)
Rezension
(17)
der tiger am gelben fluss
(17)
Autoren und ihre Region
(16)
Apokalypse
(15)
Vimanas
(15)
Atlantis der Südsee
(13)
Der hässliche Zwilling
(13)
Weseke
(13)
Blauregenmord
(12)
Nasca
(12)
Palenque
(12)
meniere desaster
(12)
Krimi
(11)
Pyramiden
(11)
Malta
(10)
Serie Teil meniere
(10)
Ägypten
(10)
Forentroll
(9)
Mexico
(9)
National Geographic
(9)
Straße der Toten
(9)
Lügde
(8)
Briefe an Lieschen
(7)
Monstermauern
(7)
Sphinx
(7)
Tempel der Inschriften
(7)
Winnetou
(7)
Lyrik
(6)
Marlies Bugmann
(6)
Mord
(6)
Märchen
(6)
altes Ägypten
(6)
2012 - Endzeit und Neuanfang
(5)
Atahualpa
(5)
Hexenhausgeflüster
(5)
Mexico City
(5)
Mord in Genf
(5)
Satire
(5)
Thriller
(5)
Atacama Wüste
(4)
Cheopspyramide
(4)
Dan Brown
(4)
Ephraim Kishon
(4)
Hexenhausgeflüster- Sylvia B.
(4)
Leonardo da Vinci
(4)
Machu Picchu
(4)
Sacsayhuaman
(4)
Teutoburger Wald
(4)
große Pyramide
(4)
Meniere
(3)
Mondpyramide
(3)
Mord im ostfriesischen Hammrich
(3)
Mysterien
(3)
Sakrileg
(3)
Shakespeare
(3)
Bevor die Sintflut kam
(2)
Das Sakrileg und die heiligen Frauen
(2)
Friedhofsgeschichten
(2)
Goethe
(2)
Lexikon der biblischen Irrtümer
(2)
Markus Lanz
(2)
Münsterland-Krimi
(2)
Vincent van Gogh
(2)
Alphabet
(1)
Bestatten mein Name ist Tod
(1)
Hexen
(1)
Lyrichs Briefe an Lieschen
(1)
Lyrichs Briefe an Lieschen Hexenhausgeflüster
(1)
Mord Ostfriesland
(1)
Mord und Totschlag
(1)
Münsterland
(1)
einmaleins lernen
(1)
meniére desaster
(1)