Über dreißig Jahre begann Erna L. ihren Tag mit dem gleichen Ritual, das daraus bestand, sich aus dem Bett zu schleppen, in die Küche zu schlurfen und die Kaffeemaschine anzuschmeißen. Dann kam der erste spannende Augenblick des jungen Morgens. In Morgenrock und Puschen schlurfte sie erwartungsvoll schon etwas zügiger zum Zeitungskasten, während die bange Frage: „Hoffentlich ist die Zeitung da“, ihren Kreislauf mobilisierte. Über dreißig Jahre wartete die Zeitung tatsächlich fast immer pünktlich im Kasten auf sie. Ein winziges aber wichtiges Glücksmoment für einen gelungenen Tagesanfang. Es folgte eine halbe Stunde, in der sie es sich noch einmal in ihrem Bett gemütlich machte, drei Becher Kaffee schlürfte und ihre Zeitung las. Niemals wäre sie auf den Gedanken gekommen, dass es möglich sein könnte, einen Tag auf völlig andere Weise zu beginnen.
Irgendwann zog das Internet in Ernas Haushalt ein.
Sie war begeistert! Was es da alles zu lesen und zu erfahren gab! Und das rund um die Uhr und brühend heiß, noch bevor einer ihrer Nachbarn etwas von all den neuen Nachrichten auch nur ahnte. Eine Weile genoss Erna tagsüber bis in die Nacht hinein, diese Quelle brandneuer Informationen, bis ihr eines Tages bewusst wurde: Irgendetwas stimmte mit ihrem Aufstehritual nicht mehr. Rein äußerlich hatte sich nichts verändert. Noch immer pflanzte Erna sich neugierig und voller Vorfreude in ihre Kissen, bewaffnet mit Kaffee und Zeitung. Doch aus der gemütlichen halben Stunde waren nur noch wenige Minuten geworden. Was war passiert? Zeitung dünner geworden? Weniger Nachrichten drin? Nein, nichts davon. Nicht die Zeitung hatte sich verändert, sondern Ernas Art, die Zeitung zu lesen.
Dies ist der virtuelle Schreibtisch von Walter-Jörg Langbein, Sylvia B., g.c.roth und verschiedenen Gastautoren.
Posts mit dem Label gcroth werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label gcroth werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Samstag, 5. Mai 2012
Dienstag, 30. November 2010
Die letzten Worte von Susanne
Text u Bilder: gcroth / Sprecherin: Sylvia B.
Ich bin nicht gegangen.
Denn ich hatte dir mein Wort gegeben.
Ich habe dich nicht betrogen,
dich nicht belogen und dir nichts verschwiegen.
Ich habe zu dir gehalten.
Auch, nachdem du meine Freunde vertrieben hattest,
... du hast ja keine.
Auch noch, als du meine Kinder mit deiner Lieblosigkeit brechen wolltest,
so, wie du deine Kinder gebrochen hast.
Auch noch, als du mein Bett gemieden hast,
weil dich die kleinen Hände nach Rumänien zogen.
Auch noch, als ich vor Einsamkeit an deiner Seite erfroren bin.
Weißt du noch, als ich dich damals im Scherz fragte, ob du weißt, was du tust?
Nein! Du wusstest nicht was du tust und du weißt es bis heute nicht.
Und du wirst es niemals wissen.
In deiner Wiege lag ein Fluch, der dich bis heute begleitet.
Dich und Deine Söhne, Deine Brüder und Neffen.
Und alle Menschen, die dein Leben streiften und streifen sind mit verflucht.
Du wurdest in diese Welt geworfen,
um anderen Menschen Seelenhölle zu bereiten.
An deiner Seite können nur Tote überleben.
Du schmückst dich mit großen Namen in geschriebenen Worten.
In der Hoffnung, dass ein wenig Glanz auf dich abfärbt.
Aber nichts davon, hat mit dir zu tun.
Denn du selbst bist eisiges Schweigen. Totenstarre.
Hast die Mütter deiner Kinder ausgeraubt und ausgelaugt.
Deine Kinder betrogen um ihre Zukunft, für deine vergnügliche Gegenwart.
Lügen, betrügen, demütigen und den Menschen ein Grab bereiten,
das ist deine Bestimmung. Ignoranz und Rattigkeit sind deine hervorragenden Eigenschaften.
Und wieder hast du eine Blüte gepflückt, um sie zu brechen.
Wie klein du bist.
So klein, dass ich erst jetzt erkenne, weshalb dich all die Jahre panische Angst vor Ratten verfolgt hat.
Sie werden dich finden. Sind schon ganz nah.
Du hast ihnen die lebendigen Köpfe mit bloßen Händen abgerissen, sie werden dich holen ... in jeder Nacht ... wenn du schläfst... werden sie kommen... an dir nagen mit ihren giftigen, gelben Zähnen ... und dich bei lebendigem Leibe fressen. Nacht für Nacht ein wenig mehr, es gibt kein entrinnen.
Dieser Fluch wird dich begleiten, bis ans Ende deiner Zeit. Und er gibt dir die Schmerzen, Verletzungen und Demütigungen, die du Zeit deines Lebens, ohne Reue an die Menschen, die es gut mit dir gemeint haben, ausgeteilt hast, zurück. Von nun an, jede Sekunde, jede Stunde deines restlichen Daseins.
Totenstarrer Totengräber — Dein Name wird nie mehr genannt.
Mehr von Susanne, den Bestattern und Totengräbern lesen Sie in:
"Bestatten, mein Name ist Tod!" Friedhofsgeschichten aus dem Leben gerissen.
Labels:
Bestatter,
Friedhofsgeschichten,
gcroth,
Satzstudio Roth
Samstag, 14. November 2009
„Bestatten, mein Name ist Tod!“, Teil II
(Auszug)
- unveröffentlicht - © gcroth, 13.11.2009
...
Hermann beschloss, die alte Kiste von David, die seit seinem Verschwinden, unberührt in der Ecke des Friedhofbüros stand, mit seinem Spaten aufzubrechen. Zu seinem Erstaunen stellte er fest, dass sie nicht verschlossen war. Modergeruch stieg ihm in die Nase, als er den verstaubten Holzdeckel öffnete. Kein Wunder, unsortiert lagen Knochen, Schlüssel, Zettel, schmutzigen Socken, Fotos, Zigarettenkippen, Tabakreste und leere Rotweinflaschen darin. Ein Dutzend polierte Rattenschädel fischte er angewidert aus dem Durcheinander heraus und legte sie in einer Reihe an die Schreibtischkante.
Hermann hatte sich das Gruseln schnell abgewöhnt, nachdem er Davids Totengräberjob übernommen hatte. Doch beim Anblick vier kleiner Kinderschädel, die unter all dem Gerümpel zum Vorschein kamen, packte ihn das nackte Grausen. Plötzlich hatte er das Gefühl, David würde hinter ihm stehen und ihn jeden Augenblick hinterrücks angreifen. Erschrocken sprang er auf und drehte sich um. Doch da war nichts. Sein Herzschlag raste und der Schweiß brach ihm aus. Hermann wagte kaum zu atmen, während er mit aufgerissenen Augen in die Stille horchte.
„O.K., O.K., David“, Hermann griff nach den Rattenköpfen und warf sie hektisch zurück in die Kiste, „es geht mich ja eigentlich auch nichts an.“ Während er vorsichtig die Kinderschädel zurücklegte, fiel ihm ein Bündel Briefe auf, das unter diversen zerdrückten Farbtuben hervor guckte. Er zögerte, sah sich noch einmal um, ob auch wirklich niemand im Raum war, dann griff er das Bündel, das mit einem schmutzigen Zwirn zusammengehalten war, klappte den Deckel der Kiste zu und schob sie zurück in die Ecke.
„Abschiedsbrief für David“ stand auf dem obersten Cuvert. Hermann setzte sich auf die Pritsche, streifte das Band vom Briefpacken ab und drehte den Brief um. „Susanne, 8. Oktober 1997“ stand dort.
Von einem Abschiedsbrief, den Susanne hinterlassen haben soll, hatte Sieberts ihm nie etwas erzählt. Er öffnete den Brief. Als er das Papier herauszog, fiel ein Ring heraus und rollte über den Boden, quer durch dem Raum und blieb vor der Kiste in der Ecke liegen.
8. Oktober 1997
Hallo David,
wenn du diesen Brief liest, werde ich schon weit fort sein von dir. Weiter noch, als du jemals reisen kannst, in deinem Leben. Ich könnte dir endlose Seiten schreiben und dir erklären, weshalb ich nicht mehr bleiben kann. Aber das alles ist hundertfach gesagt und tausendfach in dir verhallt. Und wenn du, wie schon so oft, sagen wirst, dass du verlassen wurdest, dann soll dieser Brief mein Zeuge sein, dass niemand dich jemals verlassen hat. Denn du bist wie ein Raum ohne Fenster und ohne Türen. Unerreichbar lebst du in einer fremden einsamen Welt, die kein Mensch betreten kann. Du allein könntest diesen Raum verlassen, um Teil des Lebens anderer zu werden, um Freude und Leid teilen zu können, um Freunde und Geborgenheit geben und nehmen zu können. Doch das wird niemals geschehen.
Nein, wenn ich gehe, wirst du genauso einsam sein, wie du es immer warst. Vielleicht wirst du verstehen, dass ich heimlich gehen muss, denn ich möchte nicht das gleiche Schicksal erleiden, wie „die Frau“, die angeblich von einem „Wildtier“ gerissen wurde. Und sei dir gewiss, ich kenne den wahren Grund für ihren Tod. Und eines Tages wird die ganze Wahrheit ans Licht kommen. Das bin ich mir und all denen schuldig, die auf deinem Weg erfroren und verloren gegangen sind.
Totengräber
weinen nicht
Erstickendes Schweigen
der Sprachlosigkeit
eliminiert erbarmungslos
Lebenslust.
Anspruchsloser Ausdruck
der Abwesenheit
vermittelt gnadenlose
Gleichgültigkeit.
Versteckter Schmerz
der Einsamkeit
flieht heimlich
der Welt.
Ausgebremste Wut
der Hilflosigkeit
schleudert abgehackte
Worte.
Verweigernder Rückzug
der Vemeintlichkeit
straft bewegungslos
was Hände reicht.
Alle Mühe war vergebens.
Annehmende Akzeptanz
der Unmöglichkeit
heilt blutende Wunden
der Hoffnungslosigkeit.
Erschöpftes Loslassen
der Ziellosigkeit
erfrischt hoffnungsvoll
zukünftige Zeit.
Einsamkeit
erstarrt.
Leben
bewegt.
Gruß Susanne, die sonnenhungrig nach Leben durstet.
Herrmann war aufgesprungen und lief erregt im Raum hin und her. Seine Gedanken überschlugen sich, immer mehr geriet er in Aufregung, während er die Zeilen wieder und wieder überflog. Das waren doch nicht die letzten Worte einer Selbstmörderin! Abrupt griff er nach seiner Taschenlampe, eilte hinaus in die Dunkelheit, hastete den Kiesweg entlang und blieb atemlos vor Susannes Grab stehen. Er leuchtete den Grabstein ab. Da stand es: Gest. 10. Oktober 1997. Das war zwei Tage, nachdem der Brief geschrieben wurde. Susanne wollte David also verlassen! Sollte der Unfall am Kastanienbaum gar kein Unfall gewesen sein? Wieder und wieder wanderte sein Blick hin und her und verglich das Datum auf dem Stein mit dem Datum des Briefes. Fragen huschten durch seine verwirrten Gedanken. Wo war David geblieben? Warum war er nach Susannes Beerdigung wie vom Erdboden verschluckt? Hatte nichts mitgenommen, außer seinem Motorrad? Er sah sich um. War da ein Geräusch? Er leuchtete mit der Taschenlampe die Umgebung ab und lauschte angestrengt in die Nacht. Eine eigenartige Stimmung lag über dem Friedhof und wieder hatte Hermann das Gefühl, dass etwas Bedrohliches ganz in seiner Nähe war.
© gcroth, 13.11.2009
Fortsetzung im II. Band „Bestatten, mein Name ist Tod!“ Erscheinungstermin: Sommer 2010.
Hier geht es zum Band I, "Bestatten, mein Name ist Tod!"
- unveröffentlicht - © gcroth, 13.11.2009
...
Hermann beschloss, die alte Kiste von David, die seit seinem Verschwinden, unberührt in der Ecke des Friedhofbüros stand, mit seinem Spaten aufzubrechen. Zu seinem Erstaunen stellte er fest, dass sie nicht verschlossen war. Modergeruch stieg ihm in die Nase, als er den verstaubten Holzdeckel öffnete. Kein Wunder, unsortiert lagen Knochen, Schlüssel, Zettel, schmutzigen Socken, Fotos, Zigarettenkippen, Tabakreste und leere Rotweinflaschen darin. Ein Dutzend polierte Rattenschädel fischte er angewidert aus dem Durcheinander heraus und legte sie in einer Reihe an die Schreibtischkante.
Hermann hatte sich das Gruseln schnell abgewöhnt, nachdem er Davids Totengräberjob übernommen hatte. Doch beim Anblick vier kleiner Kinderschädel, die unter all dem Gerümpel zum Vorschein kamen, packte ihn das nackte Grausen. Plötzlich hatte er das Gefühl, David würde hinter ihm stehen und ihn jeden Augenblick hinterrücks angreifen. Erschrocken sprang er auf und drehte sich um. Doch da war nichts. Sein Herzschlag raste und der Schweiß brach ihm aus. Hermann wagte kaum zu atmen, während er mit aufgerissenen Augen in die Stille horchte.
„O.K., O.K., David“, Hermann griff nach den Rattenköpfen und warf sie hektisch zurück in die Kiste, „es geht mich ja eigentlich auch nichts an.“ Während er vorsichtig die Kinderschädel zurücklegte, fiel ihm ein Bündel Briefe auf, das unter diversen zerdrückten Farbtuben hervor guckte. Er zögerte, sah sich noch einmal um, ob auch wirklich niemand im Raum war, dann griff er das Bündel, das mit einem schmutzigen Zwirn zusammengehalten war, klappte den Deckel der Kiste zu und schob sie zurück in die Ecke.
„Abschiedsbrief für David“ stand auf dem obersten Cuvert. Hermann setzte sich auf die Pritsche, streifte das Band vom Briefpacken ab und drehte den Brief um. „Susanne, 8. Oktober 1997“ stand dort.
Von einem Abschiedsbrief, den Susanne hinterlassen haben soll, hatte Sieberts ihm nie etwas erzählt. Er öffnete den Brief. Als er das Papier herauszog, fiel ein Ring heraus und rollte über den Boden, quer durch dem Raum und blieb vor der Kiste in der Ecke liegen.
8. Oktober 1997
Hallo David,
wenn du diesen Brief liest, werde ich schon weit fort sein von dir. Weiter noch, als du jemals reisen kannst, in deinem Leben. Ich könnte dir endlose Seiten schreiben und dir erklären, weshalb ich nicht mehr bleiben kann. Aber das alles ist hundertfach gesagt und tausendfach in dir verhallt. Und wenn du, wie schon so oft, sagen wirst, dass du verlassen wurdest, dann soll dieser Brief mein Zeuge sein, dass niemand dich jemals verlassen hat. Denn du bist wie ein Raum ohne Fenster und ohne Türen. Unerreichbar lebst du in einer fremden einsamen Welt, die kein Mensch betreten kann. Du allein könntest diesen Raum verlassen, um Teil des Lebens anderer zu werden, um Freude und Leid teilen zu können, um Freunde und Geborgenheit geben und nehmen zu können. Doch das wird niemals geschehen.
Nein, wenn ich gehe, wirst du genauso einsam sein, wie du es immer warst. Vielleicht wirst du verstehen, dass ich heimlich gehen muss, denn ich möchte nicht das gleiche Schicksal erleiden, wie „die Frau“, die angeblich von einem „Wildtier“ gerissen wurde. Und sei dir gewiss, ich kenne den wahren Grund für ihren Tod. Und eines Tages wird die ganze Wahrheit ans Licht kommen. Das bin ich mir und all denen schuldig, die auf deinem Weg erfroren und verloren gegangen sind.
Totengräber
weinen nicht
Erstickendes Schweigen
der Sprachlosigkeit
eliminiert erbarmungslos
Lebenslust.
Anspruchsloser Ausdruck
der Abwesenheit
vermittelt gnadenlose
Gleichgültigkeit.
Versteckter Schmerz
der Einsamkeit
flieht heimlich
der Welt.
Ausgebremste Wut
der Hilflosigkeit
schleudert abgehackte
Worte.
Verweigernder Rückzug
der Vemeintlichkeit
straft bewegungslos
was Hände reicht.
Alle Mühe war vergebens.
Annehmende Akzeptanz
der Unmöglichkeit
heilt blutende Wunden
der Hoffnungslosigkeit.
Erschöpftes Loslassen
der Ziellosigkeit
erfrischt hoffnungsvoll
zukünftige Zeit.
Einsamkeit
erstarrt.
Leben
bewegt.
Gruß Susanne, die sonnenhungrig nach Leben durstet.
Herrmann war aufgesprungen und lief erregt im Raum hin und her. Seine Gedanken überschlugen sich, immer mehr geriet er in Aufregung, während er die Zeilen wieder und wieder überflog. Das waren doch nicht die letzten Worte einer Selbstmörderin! Abrupt griff er nach seiner Taschenlampe, eilte hinaus in die Dunkelheit, hastete den Kiesweg entlang und blieb atemlos vor Susannes Grab stehen. Er leuchtete den Grabstein ab. Da stand es: Gest. 10. Oktober 1997. Das war zwei Tage, nachdem der Brief geschrieben wurde. Susanne wollte David also verlassen! Sollte der Unfall am Kastanienbaum gar kein Unfall gewesen sein? Wieder und wieder wanderte sein Blick hin und her und verglich das Datum auf dem Stein mit dem Datum des Briefes. Fragen huschten durch seine verwirrten Gedanken. Wo war David geblieben? Warum war er nach Susannes Beerdigung wie vom Erdboden verschluckt? Hatte nichts mitgenommen, außer seinem Motorrad? Er sah sich um. War da ein Geräusch? Er leuchtete mit der Taschenlampe die Umgebung ab und lauschte angestrengt in die Nacht. Eine eigenartige Stimmung lag über dem Friedhof und wieder hatte Hermann das Gefühl, dass etwas Bedrohliches ganz in seiner Nähe war.
© gcroth, 13.11.2009
Fortsetzung im II. Band „Bestatten, mein Name ist Tod!“ Erscheinungstermin: Sommer 2010.
Hier geht es zum Band I, "Bestatten, mein Name ist Tod!"
Freitag, 30. Oktober 2009
Ausbruch - eine Versuchung
Bärbel tupfte mit dem Küchenpapier sorgfältig die gewaschenen Pilze trocken, bevor sie sie in Viertel schnitt. Die frischen Schnittstellen verströmten ihren betörend erdigen Duft, der sich schnell in der Küche ausbreitete. Sie legte das Messer fort, lächelte versonnen, ging zum Fenster, öffnete es und ließ die kühle Herbstluft herein. Dann stellte sie den Topf mit Wasser auf den Herd und legte sanft die Pilze hinein. Im letzten Oktober hatte sie die Pilze vergeblich gesucht. Sie waren noch schwieriger zu finden als Trüffel und wuchsen nur unter ganz bestimmten Wetterbedingungen. Dieses Jahr hatte sie mehr Glück.
Während das Wasser zu sieden begann, setzte Bärbel sich auf den Stuhl, der seinen Platz am Fenster hatte. Von hier aus konnte sie die Menschen auf der Straße beobachten, ihren immer gleichen Träumen nachhängen und schon von Weitem sehen, wenn er nach Hause kam. Sie kochte gern für Bruno. Vielleicht, weil es das Einzige war, was er an ihr zu schätzen schien. Als sie damals in die gemeinsame Wohnung zogen, war es des Kindes wegen, das sie von ihm erwartete. Eine stürmische Verliebtheit, die schnell verging, nachdem sich der Alltag eingestellt hatte. Sobald das Kind aus dem Gröbsten heraus war, wollte Bärbel wieder arbeiten gehen und sich von Bruno trennen.
Während das Wasser zu sieden begann, setzte Bärbel sich auf den Stuhl, der seinen Platz am Fenster hatte. Von hier aus konnte sie die Menschen auf der Straße beobachten, ihren immer gleichen Träumen nachhängen und schon von Weitem sehen, wenn er nach Hause kam. Sie kochte gern für Bruno. Vielleicht, weil es das Einzige war, was er an ihr zu schätzen schien. Als sie damals in die gemeinsame Wohnung zogen, war es des Kindes wegen, das sie von ihm erwartete. Eine stürmische Verliebtheit, die schnell verging, nachdem sich der Alltag eingestellt hatte. Sobald das Kind aus dem Gröbsten heraus war, wollte Bärbel wieder arbeiten gehen und sich von Bruno trennen.Doch irgendwie schien es, als käme das Kind nie aus dem Gröbsten heraus. Immer wieder fand Bärbel, dass der richtige Zeitpunkt noch nicht gekommen war.
„Mich wirst du nie mehr los“, hatte Bruno die ersten Jahre oft zu ihr gesagt, während er sie in den Arm nahm. Bärbel empfand seine Worte als stetige Wiederholung einer Drohung, die sie mehr und mehr einengte, je länger ihre Beziehung dauerte.
Bruno war für sie der ewig kleine Junge, der sich auf den Schaumkronen der Lebenswellen hin- und herwerfen ließ. Er hatte keine Pläne, keine Ziele, keine Ansprüche. Er nahm alles, wie es kam. Sie selbst eingenommen.
Bruno war für sie der ewig kleine Junge, der sich auf den Schaumkronen der Lebenswellen hin- und herwerfen ließ. Er hatte keine Pläne, keine Ziele, keine Ansprüche. Er nahm alles, wie es kam. Sie selbst eingenommen.
Wann immer sie versuchte, Bruno in ihre Träume und Lebenspläne hereinzuholen, wich er ihrem Blick aus und tat, als hörte er ihre Worte nicht. Nie kam ein Ja oder ein Nein. Die Jahre vergingen ohne Höhen und Tiefen, als hätten sie endlos Zeit.
Wie in Trance stand Bärbel auf, ging zum Herd, stellte die Temperatur niedriger und legte den Deckel auf den Topf. Dann hackte sie eine Zwiebel klein, zerdrückte die Knoblauchzehen und gab noch eine Handvoll seiner Lieblingskräuter hinzu. Eine kräftige Mischung, die das herbe Aroma der Pilzsoße ausgleichen sollte. Den Reis vom Vortage erwärmte sie in der Mikrowelle.
Während Bärbel das Kalbsfilet in schmale Streifen schnitt, versuchte sie sich seinen Gesichtsausdruck vorzustellen, wenn sie ihm eröffnen würde, dass sie endlich eine Entscheidung getroffen habe. Sie briet das Fleisch kurz an, löschte es mit der Pilzbrühe ab und legte den Deckel auf die Pfanne. Dann setzte sie sich wieder auf ihren Stuhl ans Fenster.
Ein Glucksen, gefolgt von einem kurzen hysterischen Lacher, entfuhr ihr, während sie sich vorstellte, wie es sein könnte, wenn sie Bruno während des Essens eröffnete:
„Du wirst mich heute verlassen“.
Er würde sicherlich, ohne vom Teller aufzublicken, antworten:
„Du weißt doch, dass du mich nie mehr los wirst! Warum sollte ich dich verlassen?“
„Es ist nicht mehr deine Entscheidung.“
„Ich verstehe dich nicht.“
„Ich weiß.“
„Darf ich wenigstens erfahren, weshalb?“, würde er sie vielleicht noch fragen, während bleierne Müdigkeit ihn überfiele.
„Ich habe es dir fünfzehn Jahre lang erklärt. Jetzt bleibt keine Zeit mehr, das Gift wirkt schon.“
Überschwänglich fischte Bärbel mit der Kelle die Pilze aus dem Kochwasser und warf sie in die Glut des Ofens. Dann dickte sie den Sud im Topf an und fügte Ingwer, Salz und Chili hinzu. Je schärfer die Soße, desto besser schmeckte sie ihm. Sie hasste ihn dafür. Jede noch so fein abgeschmeckte Mahlzeit verdarb er mit seinen scharfen Gewürzen. Heute sollte seine Leidenschaft ihr ein Helfer sein.
Der Reis war fertig. Leise summend deckte sie sorgfältig den Tisch. Als Bruno die Haustür aufschloss, stellte sie gerade die Sauciere vor seinen Teller und setzte sich auf den gegenüberliegenden Platz.
Bruno beugte sich grußlos zu ihr herab, küsste sie kaum spürbar auf die Stirn und setzte sich an den Tisch. Er lud sich den Teller bis zum Rand mit Reis und Fleisch voll. Bärbel hielt den Atem an, als er sich reichlich Soße darüber goss. Noch konnte sie zurück. Noch konnte sie es verhindern. Sie brauchte ihm nur den Teller fortzunehmen und nichts würde geschehen. Aber wie hätte sie das begründen können?
„Bärbel?“ Seine Stimme riss sie - von weit her - wie aus tiefem Schlaf heraus.
„Geht es dir nicht gut?“, fragte Bruno, als er ihr bleiches Gesicht sah. Sie zuckte zusammen und sah ihn einige Sekunden verwundert an, dann schüttelte sie schnell den Kopf.
„Nein, nein, es ist alles in Ordnung“, stotterte sie verwirrt. „Es ist nur – ich, ich habe keine Pfifferlinge im Wald gefunden. Deshalb habe ich Champignons für die Soße genommen, es tut mir leid, ich weiß, dass du sie nicht so gern isst.“
„Das macht nichts, es schmeckt hervorragend! Vielleicht hast du nächstes Mal mehr Glück.“
Bärbel starrte Bruno hilflos an. „Ja – ja“, stammelte sie und senkte den Blick verwirrt auf ihren Teller. Ein schmerzhaftes Gefühl der Enttäuschung durchflutete ihren Körper und mischte sich gleichwohl mit Erleichterung. Wieder war es nur in ihrer Fantasie geschehen. „Das nächste Mal habe ich vielleicht mehr Glück“, wiederholte sie kaum hörbar seine Worte.
Nach dem Essen ging Bruno pfeifend hinunter in seine Werkstatt. Bärbel schaltete das Radio ein. Heiße Tränen fielen ins Abwaschwasser. Schweigend nahm sie die leeren Champignongläser und brachte sie hinaus in den Glascontainer auf dem Hof.
Draußen schien ihr die Herbstsonne warm ins Gesicht. Sie schloss die Augen und atmete tief ein und aus. „Nächstes Mal bestimmt“, flüsterte sie - und langsam kam das Lächeln zurück.
Wie in Trance stand Bärbel auf, ging zum Herd, stellte die Temperatur niedriger und legte den Deckel auf den Topf. Dann hackte sie eine Zwiebel klein, zerdrückte die Knoblauchzehen und gab noch eine Handvoll seiner Lieblingskräuter hinzu. Eine kräftige Mischung, die das herbe Aroma der Pilzsoße ausgleichen sollte. Den Reis vom Vortage erwärmte sie in der Mikrowelle.
Während Bärbel das Kalbsfilet in schmale Streifen schnitt, versuchte sie sich seinen Gesichtsausdruck vorzustellen, wenn sie ihm eröffnen würde, dass sie endlich eine Entscheidung getroffen habe. Sie briet das Fleisch kurz an, löschte es mit der Pilzbrühe ab und legte den Deckel auf die Pfanne. Dann setzte sie sich wieder auf ihren Stuhl ans Fenster.
Ein Glucksen, gefolgt von einem kurzen hysterischen Lacher, entfuhr ihr, während sie sich vorstellte, wie es sein könnte, wenn sie Bruno während des Essens eröffnete:
„Du wirst mich heute verlassen“.
Er würde sicherlich, ohne vom Teller aufzublicken, antworten:
„Du weißt doch, dass du mich nie mehr los wirst! Warum sollte ich dich verlassen?“
„Es ist nicht mehr deine Entscheidung.“
„Ich verstehe dich nicht.“
„Ich weiß.“
„Darf ich wenigstens erfahren, weshalb?“, würde er sie vielleicht noch fragen, während bleierne Müdigkeit ihn überfiele.
„Ich habe es dir fünfzehn Jahre lang erklärt. Jetzt bleibt keine Zeit mehr, das Gift wirkt schon.“
Überschwänglich fischte Bärbel mit der Kelle die Pilze aus dem Kochwasser und warf sie in die Glut des Ofens. Dann dickte sie den Sud im Topf an und fügte Ingwer, Salz und Chili hinzu. Je schärfer die Soße, desto besser schmeckte sie ihm. Sie hasste ihn dafür. Jede noch so fein abgeschmeckte Mahlzeit verdarb er mit seinen scharfen Gewürzen. Heute sollte seine Leidenschaft ihr ein Helfer sein.
Der Reis war fertig. Leise summend deckte sie sorgfältig den Tisch. Als Bruno die Haustür aufschloss, stellte sie gerade die Sauciere vor seinen Teller und setzte sich auf den gegenüberliegenden Platz.
Bruno beugte sich grußlos zu ihr herab, küsste sie kaum spürbar auf die Stirn und setzte sich an den Tisch. Er lud sich den Teller bis zum Rand mit Reis und Fleisch voll. Bärbel hielt den Atem an, als er sich reichlich Soße darüber goss. Noch konnte sie zurück. Noch konnte sie es verhindern. Sie brauchte ihm nur den Teller fortzunehmen und nichts würde geschehen. Aber wie hätte sie das begründen können?
„Bärbel?“ Seine Stimme riss sie - von weit her - wie aus tiefem Schlaf heraus.
„Geht es dir nicht gut?“, fragte Bruno, als er ihr bleiches Gesicht sah. Sie zuckte zusammen und sah ihn einige Sekunden verwundert an, dann schüttelte sie schnell den Kopf.
„Nein, nein, es ist alles in Ordnung“, stotterte sie verwirrt. „Es ist nur – ich, ich habe keine Pfifferlinge im Wald gefunden. Deshalb habe ich Champignons für die Soße genommen, es tut mir leid, ich weiß, dass du sie nicht so gern isst.“
„Das macht nichts, es schmeckt hervorragend! Vielleicht hast du nächstes Mal mehr Glück.“
Bärbel starrte Bruno hilflos an. „Ja – ja“, stammelte sie und senkte den Blick verwirrt auf ihren Teller. Ein schmerzhaftes Gefühl der Enttäuschung durchflutete ihren Körper und mischte sich gleichwohl mit Erleichterung. Wieder war es nur in ihrer Fantasie geschehen. „Das nächste Mal habe ich vielleicht mehr Glück“, wiederholte sie kaum hörbar seine Worte.
Nach dem Essen ging Bruno pfeifend hinunter in seine Werkstatt. Bärbel schaltete das Radio ein. Heiße Tränen fielen ins Abwaschwasser. Schweigend nahm sie die leeren Champignongläser und brachte sie hinaus in den Glascontainer auf dem Hof.
Draußen schien ihr die Herbstsonne warm ins Gesicht. Sie schloss die Augen und atmete tief ein und aus. „Nächstes Mal bestimmt“, flüsterte sie - und langsam kam das Lächeln zurück.
(c) gcroth
Mehr "Glück" hatten andere bei der Umsetzung ihrer Mordpläne ...
Montag, 21. September 2009
Liebe Leser von "Ein-Buch-lesen",
damit Sie überhaupt wissen, wer unter dem Kürzel g.c.r. schreibt, werde ich in diesem ersten Beitrag ein wenig von mir erzählen. Unser Blog steht unter dem Motto "Ein Buch lesen". Das hat zwei Gründe. Der erste Grund ist natürlich, dass wir Autoren sind und selbst Bücher schreiben. Der zweite Grund hängt unmittelbar damit zusammen. Wir möchten, dass das Lesen von Büchern wieder attraktiver wird. Es wird deshalb in unseren Themen nicht nur um unsere Bücher gehen, sondern um Bücher im Allgemeinen und im Besonderen. Was nicht bedeutet, dass es ausschließlich um Bücher gehen wird. Doch zunächst zu mir.
Ich hatte das Glück, bei einem echten Schwarzkünstler aufzuwachsen, einem gestandenen Jünger Gutenbergs. Die Druckerei meiner Eltern war einer meiner Lieblingsspielplätze als Kind. Viele Stunden habe ich dort mit den herrlichen Papierstreifen in der Papierverarbeitung gebastelt, mit den wunderbar duftenden Heidelberger Druckfarben gemalt und geknetet, oder aus den großen hölzernen Buchstaben, aus denen z.B. Plakate, damals noch per Hand gesetzt wurden, ähnlich Dinge gebaut, wie Kinder es heute mit Lego oder Playmobil tun. So manches Mal saß ich in einem der Papierkörbe, die neben der gusseisernen Schneidemaschine standen, und die so groß waren, dass ein kleines Mädchen von etwa sechs Jahren, gänzlich unter den Papierresten verschwinden konnte. Da dies die beste Chance war, Zeit mit meinem Vater zu verbringen, habe ich ihm auf diese Weise oft bei seiner Arbeit Gesellschaft geleistet. Mit ihm konnte man sich herrliche Geschichten ausdenken.
Im Grunde ist das Schreiben für mich reiner Selbstzweck. Nein, nicht was Sie vielleicht denken und was manch Kritiker immer wieder gern unterstellt. Es geht nicht um Geld und es geht nicht um Ruhm. Das Schreiben bereitet mir schlicht Vergnügen. Und da es Menschen gibt, denen das, was ich schreibe gut gefällt, bereitet dieses Hobby doppeltes Vergnügen.
Meine ersten kleinen Gedichte und Geschichten schrieb ich mit 12 Jahren. Eine davon besitze ich noch heute, weil mein Vater sie 1966 auf seiner Adler Schreibmaschine abgetippt und sein ganzes Leben für mich aufbewahrt hat.
Erst zwanzig Jahre später stellte sich der Gedanke ein, einige Gedichte und Geschichten in ein Büchlein zu bannen. Vermutlich wäre es dazu nie gekommen, wenn ich als gelernte Schriftsetzerin, nicht beruflich immer wieder Zeitschriften und Bücher für andere Menschen hergestellt hätte. Irgendwann war der Wunsch plötzlich da und ich habe ihn mit zwei weiteren Autoren umgesetzt. Es entstand die Anthologie "Kein Herbst ist ein Ende".
Einige Jahre später veröffentlichte ich mein Büchlein „Der Wolken silberne Tropfen …“. Dort zeichnete sich ab, dass die Gewichtung: Gedichte / Kurzgeschichten begann, sich zu verschieben. Erst mein drittes Buch „Fluffige Zeiten“ zeigte, dass sich mein Schwerpunkt eindeutig auf das Schreiben von Kurzgeschichten verlagert hatte. Eine Neuauflage mit zusätzlichen Erzählungen und Gedichten erschien 2008 unter dem Namen „Fluffige und andere Zeiten“. Heitere Kurzgeschichten und Fabeln.
Das Leben ist ständig in Bewegung und in Veränderung, so entstand 2008 ein weiteres Buch: „Bestatten, mein Name ist Tod!“ Friedhofsgeschichten aus dem Leben gerissen.
In eine Rahmengeschichte, deren Protagonisten zwei Bestatter sind, habe ich diverse Kurzgeschichten von extremen oder ungewöhnlichen Todesfällen eingebettet. Da ich bis dahin eher dem heiteren Genre zugetan war, war ich selbst erstaunt, dass ich mit diesem Buch ein ganz neues Feld für mich persönlich betreten hatte. Leser des Buches sind allerdings der Meinung, dass selbst bei diesem wenig fröhlichen Thema, das Schmunzeln, neben dem Entsetzen, seinen Platz gefunden hat.
Ich stelle also fest, dass das Schreiben eine sehr lebendige Angelegenheit ist, die genau wie das Leben und der Mensch selbst, ständig im Wandel und im Werden ist. Vielleicht werde ich eines Tages einen Roman schreiben. Ideen dafür habe ich reichlich. Doch die Zeit, die ein Roman benötigt, um geboren zu werden, fehlt momentan noch. Schließlich müssen Autor/-innen auch von etwas leben und einem Broterwerb nachgehen.Beruflich bin ich der glücklichen Lage, dass meine Hobbys, wie das Gestalten und Schreiben, gleichsam mein Beruf sind. Ein Geschenk des Himmels, das ich sehr wohl zu schätzen weiß! So schreibe ich mit wachsendem Erfolg im Auftrag meiner Kunden, Artikel für verschiedene Internetportale, Blogs, private Biografien und Lebensgeschichten, Firmenchroniken, Hochzeits- und Geburtstagsfestschriften sowie Protokolle aus allen Bereichen nach Audiodateien. Daneben genieße ich es natürlich auch weiterhin, in meinem erlernten Beruf als Mediengestalterin, diverse Druckprodukte wie z. B. Flyer, Broschüren, Geschäftspapiere, Plakate sowie Bücher anderer Autoren etc. herzustellen.
Abschließend zu dieser Vorstellung möchte ich meinen Kollegen und Kolleginnen danken. Die Zusammenarbeit mit ihnen ist äußerst kreativ und produktiv, und der Umgang miteinander ist gezeichnet von Toleranz und Herzlichkeit. Ich freue mich sehr, dass wir uns gefunden haben, und auf diesem Blog gemeinsam ein buntes Leseprogramm, für unsere Leser anbieten können!
In diesem Sinne: viel Spaß mit den unterschiedlichen Texten, die sich nach und nach, in lockerer Reihenfolge, auf diesem Blog präsentieren werden. Um die Zeit bis dahin zu überberücken, können sie gern zwischendurch ein Buch lesen! Und falls sie auf der Suche nach interessanten Büchern für Kinder oder Erwachsene sind, schauen Sie gern wieder bei "Ein-Buch-Lesen" vorbei, wir stellen immer wieder neue und alte Bücher vor. Wenn Sie nichts verpassen wollen, melden Sie sich als Leser an. Dann erhalten Sie eine Benachrichtigung per Email, sobald ein neuer Beitrag online ist.
Labels:
gcroth
Abonnieren
Kommentare (Atom)
Labels
Walter-Jörg Langbein
(656)
Sylvia B.
(105)
Osterinsel
(79)
Tuna von Blumenstein
(46)
Peru
(34)
Karl May
(27)
Nan Madol
(27)
g.c.roth
(27)
Maria Magdalena
(22)
Jesus
(21)
Karl der Große
(19)
Make Make
(19)
Externsteine
(18)
Für Sie gelesen
(18)
Bibel
(17)
Der Tote im Zwillbrocker Venn
(17)
Rezension
(17)
der tiger am gelben fluss
(17)
Autoren und ihre Region
(16)
Apokalypse
(15)
Vimanas
(15)
Atlantis der Südsee
(13)
Der hässliche Zwilling
(13)
Weseke
(13)
Blauregenmord
(12)
Nasca
(12)
Palenque
(12)
meniere desaster
(12)
Krimi
(11)
Pyramiden
(11)
Malta
(10)
Serie Teil meniere
(10)
Ägypten
(10)
Forentroll
(9)
Mexico
(9)
National Geographic
(9)
Straße der Toten
(9)
Lügde
(8)
Briefe an Lieschen
(7)
Monstermauern
(7)
Sphinx
(7)
Tempel der Inschriften
(7)
Winnetou
(7)
Lyrik
(6)
Marlies Bugmann
(6)
Mord
(6)
Märchen
(6)
altes Ägypten
(6)
2012 - Endzeit und Neuanfang
(5)
Atahualpa
(5)
Hexenhausgeflüster
(5)
Mexico City
(5)
Mord in Genf
(5)
Satire
(5)
Thriller
(5)
Atacama Wüste
(4)
Cheopspyramide
(4)
Dan Brown
(4)
Ephraim Kishon
(4)
Hexenhausgeflüster- Sylvia B.
(4)
Leonardo da Vinci
(4)
Machu Picchu
(4)
Sacsayhuaman
(4)
Teutoburger Wald
(4)
große Pyramide
(4)
Meniere
(3)
Mondpyramide
(3)
Mord im ostfriesischen Hammrich
(3)
Mysterien
(3)
Sakrileg
(3)
Shakespeare
(3)
Bevor die Sintflut kam
(2)
Das Sakrileg und die heiligen Frauen
(2)
Friedhofsgeschichten
(2)
Goethe
(2)
Lexikon der biblischen Irrtümer
(2)
Markus Lanz
(2)
Münsterland-Krimi
(2)
Vincent van Gogh
(2)
Alphabet
(1)
Bestatten mein Name ist Tod
(1)
Hexen
(1)
Lyrichs Briefe an Lieschen
(1)
Lyrichs Briefe an Lieschen Hexenhausgeflüster
(1)
Mord Ostfriesland
(1)
Mord und Totschlag
(1)
Münsterland
(1)
einmaleins lernen
(1)
meniére desaster
(1)