Sonntag, 14. September 2025

Der Mörder, der Kinderschänder und die Ratten, die nachts kommen

»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.

Leseprobe: 
»Damals, in der Zeit als sie zur Schule ging, gehörte der Schriftsteller Wolfgang Borchert mit seinen Texten zu den Lehrplänen. Wobei damals viel Wert auf Prosa gesetzt wurde. Er beschrieb eine Stadt, die zerstört war. Dort war ein Junge, wohl neun Jahre alt, der auf seinen kleinen Bruder aufpassen musste. Der bereits für den älteren Bruder dort nicht mehr erreichbar war. Weil das Kind tot unter dem Schutt lag. Aber der Junge musste über ihn wachen. 

Es hat ihm jemand gesagt, dass die Ratten nachts kamen und seinen kleinen Bruder auffressen würden. So fehlte dem Jungen der Schlaf, weil er das verhindern wollte. Obwohl er ihn nicht erreichen konnte. Ihn nicht ausgraben, damit er dann seinen kleinen Bruder in den Arm nehmen, um ihn dann auch zu trösten versuchen wollte und irgendwie damit auch sich selbst. 

Dann kam ein anderer Mensch und sagte dem Jungen, nachts schlafen die Ratten doch. Eine Lüge, die dazu führte, dass der Junge schlafen konnte. Ein Text, der Sylvia ihr Leben lang begleiten würde. Entstanden 1947, damals als Trümmerliteratur erklärt. 

Wobei es ihr völlig egal war, dass der Text damals zur Prosa erklärt wurde. Sie trug sich mit der Frage, dem Kind mit einer Lüge Hoffnung zu geben. Wohlwissend, dass die, mit dem größten Vorteil, Ratten waren, diese Ratten es heute noch und auch in der Zukunft weiter Vorteil haben werden. 

Natürlich sieht Sylvia Nachrichten. Sieht Städte, von Bomben in Trümmer gelegt. Sieht Erwachsene, junge Menschen und auch Kinder, die verzweifelt in den Trümmern Menschen und Kinder suchen. Wobei es ihr eigentlich völlig egal ist, wo sich dieser Ort befindet. Und es sind Opfer, die unter dem Schutt liegen und Opfer, die in dem Schutt wühlen auch verhindern wollen, dass die Ratten die Verschütteten auffressen werden. Wobei es auch egal sein dürfte, welcher Religion, welcher politischen Richtung oder auch Nationalität Menschen angehören. Es gibt nur Opfer und Täter. Wobei es dort wo Sylvia lebt keinen Krieg gibt. Und doch gibt es Opfer und Täter. Sie hat schon genug Probleme gehabt, sie bekam damals gesagt – hilf dir selbst, dann hilft dir Gott. So einfach machen es sich manche ...«


Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind zwar an die Realität angelehnt, auch hier wären alle Ähnlichkeiten rein zufällig.


Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook

Montag, 25. August 2025

Tretroller und die Europameisterschaft 2025 können durchaus zu einem Krimi werden …

… denn Krimis sollten immer spannend sein. Das trifft auch bei Meisterschaften zu. Wobei auch für jeden das Prinzip gilt: »Dabei sein ist alles« (Das ist selbstverständlich nicht nur olympisches Motto!).













Nun habe ich schon 5 Kriminalromane als »Tuna von Blumenstein« geschrieben. Am vergangenen Wochenende (22.08.2025-24.08.2025) nahm ich ohne Pseudonym, und damit als Sylvia Bader-Giese, an den Footbike-Europameisterschaft 2025 teil, die in Hengelo-Almelo NL, stattfanden. Mit »Footbike« wird hier das Teil »Tretroller« bezeichnet.












Für mich war Sport schon fast immer sehr wichtig: Nicht nur zuschauen, sondern auch aktiv sein. Wobei man ab 50 Jahren Veteran ist. Für mich ist das natürlich irgendwie bitter. Es wird sogar noch schlimmer: 10 Jahre später gilt man als Ultra Veteran. 

Wobei ich 2023 in Deutschland an den offenen deutschen Tretroller Meisterschaften teilgenommen habe. Wie auf dem Bild zu sehen ist, hatte ich den 1. Platz bei den Damen Ü60 erreicht. Das liest sich einfach besser für mich und dürfte die einzige Kritik an der Europameisterschaft 2025 in den Niederlanden sein.

Wer genau hinschaut, sieht den weißen Tretroller, den mir André Thiemann, zu diesem Zeitpunkt Präsidenten des Deutschen Tretroller-Verbandes, zur Verfügung stellte. Das Sportgerät war sehr schnell. 
Selbstverständlich konnte mir André etwas später andere Geräte vorstellen. Warum muss ich jetzt etwas dazu schreiben? Der andere Tretroller den ich ausprobieren konnte, war schnell, mit dem Tretroller hätte ich später auch wesentlich besser abschneiden können. Entschieden hatte mich aber für den soliden, den ich später auch in NL eingesetzt habe.

Jetzt muss ich mich outen. Durchlitten hatte ich in vielen Jahren Morbus Meniére. Der brachte mir irgendwann erhebliche körperliche Schäden ein. Dazu gehörte der völlige Verlust des Gleichgewichtes. Darum musste ich halt in vielen Dingen einfach umdenken. 
 

Am Freitag, 22.08.2025, fand die Sprint statt, beginnend, wie auch in der Leichtathletik, mit Vorläufen. Jenny Wiegand ist bei Start und Ziel zu sehen.

Es folgt ein Finale. Ganz links Ivana Kislingerová, Tschechien. Neben ihr Wikki Meulen, Niederlande. Daneben Heike Funke, ganz rechts bin ich zu sehen, beide Deutschland. Das Video zeigt deutlich, dass ich keinen guten Start hatte. Pech gehabt. So kann auch gezählt werden von innen nach außen 1-4. Und vielleicht sollte ich schreiben, dass ich auf einem Ohr völlig taub bin. So ist es dann auch passiert, dass ich den Start einfach nicht hören konnte.














Am Samstag fand ein weiterer Wettbewerb statt und auch Staffeln. Zu sehen ist der Wechsel Stefan Schawo und Jennifer Krüger.

Am Sonntag folgte der Marathon.  















Auf Platz 2 ist Alie Harink-Kin, Niederlande, zu sehen. Bei diesem Wettbewerb nahm auch Christine Declerck aus Belgien teil. Geboren 1951, also immerhin 74 Jahre alt. Sie brachte es tatsächlich fertig, mich auf Platz 5 zu bringen.



Bedanken möchte ich mich auch bei André Thiemann, unproblematisch hat er mir sowohl Videos, als auch Bilder für diesen Beitrag überlassen.




Natürlich möchte ich gerne auf Jörg Langusch, Berlin, hinweisen. Er ist der älteste Teilnehmer, 1943 geboren, und 82 Jahre alt.








Auch auf Jenny Wiegand möchte ich mich für Videos und Bilder bedanken. So erzählte sie mir, dass sie zur WM im November in Tschechien mit Marvel qualifiziert hat. Ihre Saison startet im Oktober. 







Foto von Stefanie Radke




Mir hat der Tretroller richtig gutgetan. Darum wurde natürlich auch in meinem Kriminalroman darüber berichtet. Wenn es jemanden interessiert, hier noch etwas Leseprobe:

»… Diese Jahreszeit, und damit der Oktober, gefiel ihr auch in dem Jahr ausgesprochen gut. Die Sonne schien, es war nicht kalt, nur der Wind war manchmal zu stark. Bei Gegenwind wirkte es schon fordernd, Rückenwind dagegen brachte Spaß in die Bewegung. Ihr Kopf brauchte wieder Freiheit. Sie brauchte ihre Gedanken, gerade die, die sich eigentlich in dem Keller ihrer Seele befanden. So ließ sie es zu, dass die sich hoch begaben, dass sie dieses Unterbewusstsein auch erwachen ließ. Eigentlich sollte sie alles verarbeiten, um irgendwie auch zum Frieden zu kommen ...

… Der Wirtschaftsweg endete und gab den nächsten Weg frei. Rechts und links rollte sie an eingezäunten Wiesen vorbei, wo sich Pferde befanden, die Sylvia freundlich betrachteten, wenn sie vorbeikam, so bildete sie sich das ein. Am Ende des Weges befand sich eine Straße, die sie überqueren musste. Der folgende Weg war ansteigend, sie musste sich bemühen, ihn auch zu schaffen. Dafür brauchte sie Kraft, die sie aber auch mittlerweile besaß …

… Den ersten höheren Bereich hatte Sylvia erreicht. So machte sie eine kurze Pause und trank ein paar Schlucke aus der Flasche Wasser, die sie bei ihrer Tour mitnahm. Links von ihr leben die Rehe, auf der anderen Seite kann sie die Pferde weiden sehen. Sie dürfen auch die Nacht im Freien verbringen. Kein Stall der sie einengt. Sie genießen ihr Leben in Freiheit die von einem Weidezaun zum anderen reicht …

… Das letzte Stück musste Sylvia ihren Tretroller schieben. Dann hatte sie endlich den höchsten Bereich des Berges erreicht. Wie still es für Sylvia dort ist, wie friedlich, wie manchmal es auch in früheren Zeiten manchmal so war. Dann konnte ihr Blick nicht weit genug gerichtet sein. Ein freies Feld bis der Horizont endete, da, wo scheinbar ein Wald beginnt. Aber bis dahin wünschte sie sich einen weiten Blick. Wobei genau dort, weiter unten, entdeckte sie wieder die Hochlandrinder, die sich friedlich bewegten …«


Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind zwar an die Realität angelehnt, auch hier wären alle Ähnlichkeiten rein zufällig.


Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
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