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Mittwoch, 23. Februar 2011

Anka Kampka / Kerstin Orben: Was haben Nelson Mandela und Resilienz gemeinsam? Zukunftsplanung

„Das Land und seine Leute hatten Hoffnung, dass die Zukunft viel besser als die schwierige und schmerzhafte Vergangenheit sein würde... Viele vertrauten und respektierten Mandela und hofften, dass er diese Schlacht auch noch gewinnen würde. „Aus der Erfahrung eines außerordentlichen menschlichen Unglücks muss eine neue Gesellschaft entstehen, auf welche alle Menschen stolz sein können.“

Anka Kampka
Resiliente Menschen zeichnen sich durch umsichtige Planung aus. So auch Nelson Mandela. Seine Vision von einem freien Südafrika behielt er stets im Blick . Er stellte sich immer wieder vor, wie es sein wird, wenn Schwarze und Weiße gleichberechtigt sind, wie sich freie Wahlen auswirken, welche Vorbildrolle Südafrika für den Kontinent wahrnehmen wird. So gestaltete er all seine Herausforderungen im Leben danach den Lebenstraum von sich und seinem Volk zu erfüllen.

Zukunftsplanung - „Wofür soll das gut sein?“ wird sich der Ein oder Andere fragen. Jeder von uns hat schon die Erfahrung gemacht, dass trotz bester Planung alles ganz anders kam. Auch Nelson Mandela hat für sich nicht die Jahre der Entbehrung auf Robben Island geplant. Als mental starke Menschen reagieren wir auf unvorgesehene Ereignisse mit einem sogenannten Plan “B“. Das heißt, wir weichen auch mal Hindernissen aus; behalten jedoch unser Ziel dennoch im Auge.

Sich eine genaue Vorstellung davon zu machen, wie man arbeiten und leben möchte, ist eine wichtige Voraussetzung für innere Stärke. Nur wenn wir wissen, was wir erreichen wollen, können wir mögliche Schwierigkeiten abschätzen. Das versetzt uns zusätzlich in die Lage, frühzeitig zu erkennen, wenn sich die Dinge ungünstig entwickeln. Somit können wir vorbeugende Maßnahmen ergreifen oder rechtzeitig Alternativen für uns zu planen. Das macht Rückschläge kalkulierbar. Und manchmal erwächst daraus die Notwendigkeit, sich von alten Wegen zu verabschieden.


Denn Leben bedeutet, dass wir immer wieder Steine in den Weg gelegt bekommen.

Kerstin Orben
Wir können Sie als „Prüfsteine“ des Lebens anerkennen. Wir haben es stets in der Hand, ob wir einen großen Schritt über sie machen, sie beiseite räumen oder einfach nur um die Hindernisse herumlaufen. So sehen wir, ob wir an diesen wachsen.


Bleiben Sie neugierig darauf, die Gründe für ihre Rückschläge herauszufinden. Das gibt ihnen zusätzlich die Chance, mögliche Blockaden und Ängste zu entlarven.


Ihre Zukunft beginnt jetzt.

Infos:
mailto: post@conceptplus.de

home: http://www.conceptplus.de/



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Mittwoch, 16. Februar 2011

Anka Kampka / Kerstin Orben: Was haben Nelson Mandela und Resilienz gemeinsam? Netzwerkorientierung

Menschen wie Nelson Mandela bewundern wir für Ihre Einzigartigkeit. Häufig nehmen wir sie als Einzelkämpfer war und halten sie für eine Art Superman, die eigenständig und allein alles erreichen, was sie anstreben.

Bei genauer Betrachtung jedoch stellen wir fest, dass Erfolgsmenschen bei der Verfolgung ihrer Visionen sich immer wieder auf Mitstreiter und Vertraute stützen. So auch Nelson Mandela. Sie sprachen ihm Mut zu und standen ihm in schwierigen Zeiten bei. Dadurch wurde er gestärkt, die Jahre im Gefängnis als auch als Staatoberhaupt zu überstehen. Er war weniger Angreifbar.

Ohne die Unterstützung unserer engen Freunde und die Geborgenheit der Familie kann es sehr schnell kalt und einsam werden. Dabei kommt es nicht darauf an, einen möglichst großen Freundeskreis um uns zu scharen. Der Austausch mit Menschen, die uns nahe stehen, sich mit vertrauten Menschen zu beraten, stützt unsere innere Stärke.

Selbstverständlich sind Freunde dazu da, mit ihnen gemeinsam das Leben zu genießen. Allerdings sollten wir uns auch trauen, sie in kritischen Zeiten um Hilfe zu bitten und uns bei ihnen Trost und Beistand holen.




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Mittwoch, 9. Februar 2011

Anka Kampka / Kerstin Orben: Was haben Nelson Mandela und Resilienz gemeinsam? Verantwortung übernehmen

Verantwortung übernehmen. Klingt das nicht einfach? Machen wir das nicht ohnehin jeden Tag? Verantwortung für unser eigenes Denken und Handeln zu übernehmen bedeutet auch, los zu lassen, Denkfallen zu vermeiden.

Nelson Mandela hat uns gezeigt, wie wichtig das ist: Verantwortung für seine Gedanken und Gefühle zu übernehmen führte ihn zur Freiheit. Er hat sich bewusst dafür entschieden, negative Gedanken zu kontrollieren. Das brachte ihm eine gewisse Distanz zu seiner aktuellen Situation und Hoffnung für die Zukunft. Er hat sich so gegen Hass entschieden und bewahrte sich seine optimistische Grundhaltung.

Darüber setzte er sich während seiner Präsidentschaft nicht nur dafür ein, die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern, sondern auch für eine nationale Versöhnung. So sollten die einzelnen Gruppierungen ihre Fehler der Vergangenheit eingestehen, damit es Verständnis und Vergebung geben konnte.

Selbstverständlich können wir in Situationen geraten, die wir in keiner Weise selbst beeinflussen, steuern oder vermeiden können. Manchen Verlust, persönlich oder beruflich, noch irgendwelche Umweltkatastrophen suchen wir uns aus. Doch wir können entscheiden, wie sehr wir uns und unser Leben davon bestimmen lassen. Finden wir uns zu leicht mit schwierigen Situationen ab, besteht die Gefahr, dass wir diese wie auch weiterführende Entwicklungen nicht mehr hinterfragen.

Ist das der Fall, haben wir häufig Erklärungen zur Hand, wer oder warum Andere schuld sind an unserer Situation. Dabei besteht die Gefahr, dass wir mögliche eigene Anteile nicht wahr haben wollen. Gleichzeitig verlieren wir den Blick für Chancen der Veränderung. Nicht selten führt es dazu, dass wir uns in Hoffnungslosigkeit und Frustration ergeben. Dadurch verlieren wir unser Selbstvertrauen, machen wir uns abhängig von der Meinung und dem Tun Anderer. Im Schlimmsten Fall führt dies zur totalen Selbstaufgabe.

Eine hilfreiche Lösung ist es, die Situation mit Abstand zu betrachten. Das allein ist eine immense Herausforderung. Hierfür sind wir gefordert unsere Gedanken zu kontrollieren und bewusst auf unsere Zukunft auszurichten. Dabei können uns verschiedene Fragen unterstützen. Beispiele: Was könnte im schlimmsten Fall passieren? Was könnte im besten Fall passieren? Was kann ich dann tun?

Schwierige Situationen begleiten uns immer mal wieder und lassen sich selten vermeiden. Allerdings haben wir die Chance zu entscheiden, wie wir damit umgehen wollen.



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Mittwoch, 2. Februar 2011

Anka Kampka / Kerstin Orben: Was haben Nelson Mandela und Resilienz gemeinsam? Die Fähigkeit, die Opferrolle zu verlassen

Auszug aus der Antrittsrede Nelson Mandelas

..Unsere Tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind....Unsere tiefste Angst ist, über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein. Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, das uns erschreckt. Wir fragen uns, wer bin ich, mich brillant, großartig, talentiert, phantastisch zu nennen? ...... Du bist ein Kind Gottes. Dich selbst klein zu halten, dient nicht der Welt. Es ist nichts Erleuchtendes daran, sich so klein zu machen, dass andere um Dich herum sich nicht sicher fühlen......Wenn wir unser eigenes Licht erscheinen lassen, geben wir anderen unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.

Anka Kampka
Der größte und entscheidendste Schritt, den Nelson Mandela ging, war, dass er nicht die schwarze Bevölkerung „groß“ gemacht hat, sondern den Weißen ihre Angst genommen hat. Mit diesen Gedanken war und ist er noch heute sogar vielen Staatsmännern in seiner klugen Einsicht weit voraus.

Auch er mag sich das ein- oder andere Mal als Opfer wahrgenommen haben. Jedoch hat er sich nie dieser Rolle „ergeben“. Sein Kampfgeist und seine Beharrlichkeit haben ihn und seine Landsleute dabei unterstützt, das Apartheidregime zu beenden.

Nun, es ist tatsächlich so, dass wir uns oft selbst „ausbremsen“ und der Opferrolle viel Positives abgewinnen. Das wollen wir nicht hören, aber wir nehmen diese Rolle häufig nur zu gern an. Unsichtbare Fesseln scheinen uns auf magische Art und Weise in dieser Rolle fest zu halten.

Dazu gehören Sätze wie: „Das ist halt so“, „auf mich hört so wie so Keiner“, „meine Meinung zählt nicht“, „Ich bin nicht gut genug“. Dabei machen wir widrige Umstände für unsere Aussagen verantwortlich: Im Job fühlen wir uns Machtspielchen oder Mobbing ausgeliefert. In der Familie stellen wir unsere eigenen Bedürfnisse „hinten an“ und haben unsere eigene Zukunftsperspektiven aus dem Blick verloren. Schnell macht sich Ohnmacht breit, wir ertrinken in Selbstmitleid, hadern mit unserem Schicksal und machen uns selbst klein.

Kerstin Orben
Andererseits nehmen wir gern die verlockenden Angebote unseres inneren Schweinehundes an, der für alles eine Ausrede hat. Ist das nicht herrlich bequem? „Ich kann ja gar nicht anders!“, „Was kann ich daran schon ändern?“. Sich dem Schicksal zu ergeben heißt, weder Entscheidungen noch wirkliche Verantwortung übernehmen zu müssen, zumindest nicht für unser eigenes Leben. Somit sind wir Opfer unserer selbst, verstecken uns hinter unseren eigenen Ausreden. Gleichzeitig schämen wir uns für unsere „dunkle Seite“ der Gefühle wie Frust, Wut, Feigheit und vielem mehr.

Doch wie sollen die Menschen um uns herum unser Licht in uns erkennen, wenn wir es selbst nicht in uns sehen wollen? Oft brauchen wir nur ein wenig Zuversicht und die Bereitschaft, zu unserer eigenen Kraft zu finden, damit wir uns selbst als „Brillant, Großartig, Talentiert und Phantastisch“ begreifen können.



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Mittwoch, 26. Januar 2011

Anka Kampka / Kerstin Orben: Was haben Nelson Mandela und Resilienz gemeinsam? Lösungsorientiertes Vorgehen

Bild: ©Tuna von Blumenstein
Während des Aufenthaltes auf Robben Island entwickelten die ANC Mitglieder ein ausgefeiltes Bildungssystem für die Mitgefangenen, durch welches sie ihre politischen Grundsätze und die Geschichte des ANC (African National Congress) weitergaben. Diese sogenannte „Mandela- Universität“ wurde zu einer einzigartigen Stätte des Lernens und der Erziehung, die sogar das weiße Bewachungspersonal mit einbezog.

Dieses Beispiel zeigt, wie die einzelnen Persönlichkeitsmerkmale ineinander greifen und macht den Erfolg von Resilienz verständlich. Es benötigt einen steten Optimismus, um sich harten Herausforderungen zu stellen. Das Akzeptieren einer unabdingbaren Situation gibt die notwendige Gelassenheit und Distanz zu den Ereignissen. Erst wenn diese Vorraussetzungen geschaffen sind, können neue Lösungen entstehen.

Wenn wir uns gedanklich immer wieder mit dem Problem befassen und die schwierige Situation analysieren in der wir uns befinden, suchen wir nach Gründen. Das führt häufig dazu, dass wir uns „im Kreis“ drehen statt nach Wegen zu suchen. Denken wir jedoch nach vorne und versuchen wir uns Lösungen zu Gegebenheiten („es wird schon wieder“) oder Positives zu den Menschen vorzustellen, so bestätigt sich dies viel häufiger in unserer realen Umgebung. Man nennt dies „selbsterfüllende Prophezeiung“.

„Oftmals schauen wir so lange auf die geschlossene Mauer, sodass wir den Durchlass in der Mauer (=Lösung) nicht sehen. Wenn sich die Mauer des Glückes schließt, öffnet sich eine Neue.“ Nelson Mandela hat keine Zeit darauf verschwendet, auf die geschlossene Mauer zu blicken. Er wusste, dass sich SEINE Mauer des Glückes öffnet; resiliente Menschen befassen sich immer wieder mit möglichen Lösungen und stellend sich diese genau vor. Dadurch schaffen sie sich neue Perspektiven und halten durch, ohne die Probleme zu ignorieren. Lösungsorientiertes Denken kann man trainieren.

In eigener Sache: Wenn wir ihr Interesse für das Thema Resilienz geweckt haben, laden wir Sie herzlich ein zu unserem kommenden Info-Abend am 31. 01.2011.
Weitere Infos finden Sie unter: http://www.die-krisenmanagerin.de/



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Dienstag, 18. Januar 2011

Anka Kampka / Kerstin Orben: Was haben Nelson Mandela und Resilienz gemeinsam? Akzeptanz

In einem der vielen Gerichtsverfahren gegen Nelson Mandela fiel 1964 gegen ihn und fast die ganze Spitze des ANC (African National Congress) das Urteil der lebenslangen Haft. Eigentlich wurde erwartet, dass sie zur Todesstrafe verurteilt würden. Der Richter de Wet entschied aber, diese nicht zu verhängen. Die Gruppe des ANC wurde in das Gefängnis auf Robben Island gebracht.

Zunächst blieb Nelson Mandela und den Anhängern des ANC nichts anderes übrig, als das Urteil hinzunehmen. Es ist das Einzige, was sie zu diesem Zeitpunkt tun konnten.

Sicher ist Ihnen schon einmal folgendes Gelassenheitsgebet* begegnet:

Bild: ©Tuna von Blumenstein


„Lieber Gott, gib mir die Kraft, die Dinge zu verändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit, die Dinge, die ich nicht ändern kann, zu belassen und die Weisheit, das Eine vom Anderen zu unterscheiden.“


Treffender lässt sich unser zweites Persönlichkeitsmerkmal kaum beschreiben. Hand aufs Herz: Wie oft haben Sie schon versucht, feststehende Fakten oder Menschen zu verändern, obwohl ihnen bewusst war, dass dies nicht zum Erfolg führt?

Gegebenheiten und auch Menschen in unserem Leben so zu akzeptieren, wie Sie sind, stellen uns immer wieder auf eine harte Probe. Es lohnt sich jedoch, genau hinzuschauen. Es gilt zu überprüfen, was wir selbst beeinflussen können und was nicht. Unser eigenes Verhalten, Denken und Fühlen können wir selbst bestimmen, nicht aber das, was Andere denken, fühlen oder tun. Daher sollten wir unsere Energie dafür einsetzen, Unabänderliches zu akzeptieren und auch schmerzliche Tatsachen anzunehmen. Allerdings gilt es auch, mit sich selbst versöhnlich umzugehen.

So können neue Aspekte in unser Leben eintreten, die wir als bereichernd erleben. Mit einem hohen Maß an Akzeptanz kommen wir ins Gleichgewicht, um neue Wege zu gehen und aktuellen Herausforderungen zu begegnen.

*Das Gelassenheitsgebet wird Reinhold Niebuhr, amerikanischer Theologe, Philosoph und Politikwissenschaftler (1892-1971) zugeordnet. Weitere Info hier

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Dienstag, 11. Januar 2011

Anka Kampka / Kerstin Orben: Was haben Nelson Mandela und Resilienz gemeinsam? Optimismus

Mandela personifiziert den Kampf. Trotz der fast drei Jahrzehnte in Gefangenschaft bekämpfte er mit außerordentlicher Kraft und Widerstandsfähigkeit das Apartheidregime.

Durch seine positive Einstellung zum Leben und seine Begeisterungsfähigkeit wurde er zum berühmtesten und beliebsteten Helden Südafrikas.

Optimismus eröffnet uns neue Denkwege, die es uns gestatten, das seelische Tief zu verlassen und Ordnung in unser Gedankenchaos zu bringen. Dabei sind Optimismus und Hoffnung eng miteinander verknüpft. Im Volksmund heißt es oft: “Die Hoffnung stirbt zum Schluss.“ Und tatsächlich meistern die Menschen unter uns am ehesten ihre Krise, die ihren Optimismus nicht aufgeben. Auch optimistische Menschen kennen trübe Tage, allerdings kennen sie Methoden, die ihnen helfen, aus dem Stimmungstief heraus zu kommen. Optimistische Menschen finden wir anziehend. Sie sind Mutmacher, Impulsgeber in unserer Gesellschaft. Wer möchte schon Menschen folgen, die einem erklären „Es bringt doch sowieso Nichts!“

Zusätzlich ist es erwiesen, dass Optimisten gesünder, erfolgreicher, und leistungsfähiger sind:
Sie spüren weniger Stress, geben seltener auf und ärgern sich weniger. Zudem sind sie fröhlicher, gelassener, großzügiger, liebevoller und glücklicher.
Zu guter Letzt leiden sie weniger unter altersbedingten körperlichen Beschwerden und leben länger.
Unter diesen Vorausetzungen lohnt es sich doch, ein Optimist zu werden!

Zum Schluss noch eine kleine Anekdote:

Optimisten und Pessimisten haben eines gemeinsam: Früher oder später haben beide Recht. Die Zwischenzeit macht den Unterscheid aus: Wenn alles gut läuft, freuen sich die Optimisten, und die Pessimisten sind nicht unglücklich. Wenn die Dinge schlecht laufen, sind die Optimisten unzufrieden, die Pessimisten aber- statt sich zu freuen - dass sich ihre Befürchtungen bestätigen, sind noch unzufriedener. Fazit: Optimisten sind nicht immer froh, aber Pessimisten sind nie froh.


Kerstin E. Orben ist Trainerin und Business-Coach, dvct-zertifiziert
Anka Kampka, Buchautorin, Konflikt- und Mobbingberaterin

Dienstag, 4. Januar 2011

Anka Kampka / Kerstin Orben: Was haben Nelson Mandela und Resilienz gemeinsam?

Anka Kampka, Konflikt-
und Mobbingberaterin
Insgesamt fast 28 Jahre verbrachte der weltweit bekannteste politische Häftling in Gefangenschaft. Ein US-amerikanischer Professor durfte ihn im Gefängnis besuchen und wurde danach gefragt, ob er dort einen gebrochenen Mann traf: “Sicherlich nicht. Ich sah einen vitalen Menschen. Ich sah jedenfalls für mich ein Staatsoberhaupt. Der Eindruck, den er auf mich machte, als ich ihn sah und von seinen Visionen sprechen hörte, war der eines Mahatma Gandhi oder eines Jomo Kenyatta. Es war ein Mann mit Weitblick – nicht nur für die schwarze, sondern auch für die weiße Gemeinschaft. Ein echter Führer, der mit Würde und Kraft sprach und der voller Hoffnung war. Er ist auf gar keinen Fall ein gebrochener Mann.“ 
Das Wort „resiliere“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „zurückspringen, abprallen“, aber auch „Elastizität/Unverwüstlichkeit“. Manche Menschen scheinen an Krisen zu zerbrechen, während andere gerade durch die Krise gestärkter denn je daraus hervorgehen. Und Viele fragen sich: „Woher nehmen diese Menschen nur die Kraft?“

Kerstin E. Orben
Trainerin und Business-
Coach, dvct-zertifiziert
Nelson Mandela ist eine herausragende Persönlichkeit und veranschaulicht das Thema Resilienz in all seinen Facetten: Statt sich während der Gefangenschaft aufzugeben, kämpfte er für die Ideale des ANC (African National Congress) weiter. Dabei ließ er sich nicht von den äußeren Bedingungen abhalten, sondern kämpfte mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln. In unserem Alltag lassen wir uns häufig von unseren eigenen Zielen und Idealen abhalten, in dem wir andere Umstände oder Personen dafür verantwortlich machen.

Heute verstehen wir unter Resilienz die mentale Widerstandsfähigkeit eines Menschen: Als „resilient“ werden Menschen bezeichnet, die mit Belastungen und unter erschwerten Bedingungen in angemessener Weise umgehen und so ihre psychische Gesundheit erhalten und sogar gestärkt daraus hervorgehen.

Die Definition basiert auf einer über 40 Jahre lang angelegten „Kauai-Studie“: In den 90 Jahren veröffentlichten die amerikanischen Psychologinnen Emmy Werner und Ruth Smith eine Langzeitstudie auf Kauai / Hawaii. Sie beobachteten während dieser Zeit Kinder mit schwierigem familiären Hintergrund und kritischen Umfeld. Sie stellten dabei fest, dass sich 1/3 der Kinder trotz widriger Umstände psychisch stabil und erfolgreich entwickelten. Die Psychologinnen arbeiteten hernach bestimmte Persönlichkeitsmerkmale heraus, die untermauert durch zahlreiche weiterführende Studien, die Resilienz manifestieren.
Resiliente Menschen werden im Volksmund „Steh-auf-Männchen, Glückskinder und Lebenskünstler“ genannt. Zu den Menschen sagen wir anerkennend: „Unkraut vergeht nicht.“ Resilienz zeigt auf, wie man seine eigenen Fähigkeiten und individuellen Ressourcen bewusst wahrnehmen, stärken und diese im Alltag umsetzen kann.

In den nächsten Folgen stellen wir Ihnen die 7 Persönlichkeitsmerkmale vor, die es Ihnen erlauben, ihre eigenen Resilienzpotenziale zu entdecken und Einfluss auf ihre Zukunft zu nehmen.


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