Als meine geschätzte Autorenkollegin SylviaB ihr Buch „ForenTroll“ im Internet vorgestellt hatte, erreichten mich zahlreiche Anfragen.
Ob es denn auch in Merkwürdistan Trolle gebe?
Grund genug, dieses Mal den Amtsschimmel im Stall zu lassen und uns dem Thema „Trolle“ zu widmen.
Die Frage, ob diese nicht wirklich liebenswerte Spezies auch in Merkwürdistan beheimatet ist, ist gar nicht so einfach zu beantworten
Denn in Merkwürdistan ist trollartiges Verhalten so verbreitet, dass dort wohl eher ein Buch über „Nicht-Trolle“ ein Bestseller wäre, ja man könnte meinen, diese ganze Trollerei sei in Merkwürdistan erfunden worden.
Somit sind in Merkwürdistan eigentlich die „Nicht-Trolle“ die Trolle, so merkwürdig das auch klingen mag.
Allerdings findet man – getreu der merkwürdistanischen Tradition, die Dinge nicht offen beim Namen zu nennen – allerlei ungewöhnliche Bezeichnungen für derlei Tun.
Quengeln, Raunzen und Räsonieren nennt man das dort und dies gehört in diesem Land zum guten Ton, wer nicht mitraunzt, gehört nicht dazu.
Aber auch die verschärfte Variante, das manchmal sogar als kriminell einzustufende „trolling“, welches im Gegensatz zum „trollartigen Verhalten“ die bewusste, vorsätzliche Diffamierung und das „Fertigmachen“ eines Konkurrenten zum Ziel hat, ist in Merkwürdistan dermassen üblich und gesellschaftsfähig, dass es höchstens dann auffällt, wenn es einmal nicht angewendet wird.
Es ist dort ein beliebtes Gesellschaftsspiel, sich durch eine liebenswürdige, charmante Art das Vertrauen des Gesprächspartners zu erschleichen, um später die solcherart erhaltenen Informationen gegen ihn zu verwenden.
Die merkwürdistanischen Behörden und deren Beamte sind wahre Meister in der Anwendung derartiger Strategien.
Wenn ein merkwürdistanischer Beamter ausnahmsweise mal freundlich ist, dann ist äusserste Vorsicht geboten, da steckt garantiert etwas dahinter und schnell kann man sich als Bürger mit einer finanziellen Nachforderung oder einer anderen Unannehmlichkeit seitens der Behörde konfrontiert sehen.
Wie echte Trolle eben.
Es ist schon ein interessantes Land, dieses Merkwürdistan.
Teil IV der Serie finden Sie hier:
Dies ist der virtuelle Schreibtisch von Walter-Jörg Langbein, Sylvia B., g.c.roth und verschiedenen Gastautoren.
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Mittwoch, 16. Dezember 2009
Freitag, 11. Dezember 2009
Trolle überall
Es fällt mit nicht leicht zu gestehen, dass ich mich betroffen fühle. Aber ich muss es endlich rauslassen. Den Ärger, die Wut, die Traurigkeit, über die Menschen, die uns das Leben schwer machen. Sie nörgeln an uns herum, kritisieren, beleidigen, lassen kein gutes Haar an uns. Warum ist das so? Die Frage ist berechtigt. Warum können wir nicht unseres Weges gehen, ohne dass uns Andere auf die Füße treten? Genau! Weil es den Menschen Spaß macht, Meinungen zu dementieren oder Ahnungslose, Hilfesuchende niederzumachen. Sie sind hinterhältig und zeigen nicht gleich ihr wahres Gesicht.
Lassen Sie sich nicht täuschen, auch wenn sie Ihnen zulächeln. Sie werden es nicht glauben, aber diese Scheinheiligen sind zu Trollen mutiert! Neid und Missgunst sind ihre Hauptgründe. Ja, Sie haben richtig gelesen. Diese garstigen Geschöpfe fühlen sich nur wohl, wenn sie Unheil anrichten können. Inzwischen weit verbreitet sind sie überall zu finden. Selbst im Internet surfen sie mit Gekreische durch die Foren und halten Ausschau nach neuen Opfern.
Soll man da tatenlos zusehen? Einige Menschen haben den Mut gefunden und sich zu Trollminatoren ausbilden lassen. Aber sie agieren im Verborgenen, wollen nicht erkannt werden. Sie haben die schwere Aufgabe übernommen, diesen Giftzwergen den Garaus zu machen.
Es ist schon erstaunlich, was es alles gibt. Ihnen ist kein Trollminator bekannt? Das macht nichts. Es ist gut zu wissen, dass es sie gibt. Allerdings einer hat sich zu erkennen gegeben. Das ist „Lyrich“! Eine ganz Gescheite. Sie hat sich vonYoga Bookwalker ausbilden lassen und den Grad der „Unanscheißbarkeit“ erreicht. Somit gehört sie zu den Größten ihres Faches.
Wenn Sie mehr über „Lyrich“ und das Trollen erfahren möchten, lesen Sie das Buch von Sylvia B. „ForenTroll: Ein modernes Märchen für Erwachsene
"
T(d)rolliges Vergnügen bei „Ein Buch lesen“ wünscht Ihnen Rita Hajak
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