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Mittwoch, 30. Dezember 2009

Neues aus Merkwürdistan - Teil V

Liebe Freunde dieser Serie!
Seit ich die Blog-Reihe über Merkwürdistan gestartet habe, sind zahlreiche Anfragen bei mir eingelangt. Das freut mich natürlich sehr, denn es zeigt, dass das Interesse an dieser Serie rege ist. Ich bemühe mich übrigens, alle Zuschriften zu beantworten, bitte um Verständnis, wenn es mal etwas länger mit der Antwort dauert.
Herr Heinz Blaumann aus Berlin wies mich darauf hin, dass ich in meinen Blogs sehr oft die Zeilenschaltung verwende und bat mich ferner, das Land Merkwürdistan einmal grundsätzlich zu beschreiben. Ist es ein südliches Land? Ist es eine Demokratie oder eine Diktatur? Sind die Menschen arm oder reich in Merkwürdistan?
Nun, was die Verwendung der Zeilenschaltung betrifft, so gelobe ich Besserung und dem zweiten Wunsch von Herrn Blaumann komme ich ebenfalls gerne nach. Somit wollen wir heute den Amtsschimmel ein allerletztes Mal im Stall lassen (dort fühlt er sich ohnehin am wohlsten, denn er kann in aller Ruhe die Bürger Merkwürdistans sekkieren und abzocken) und uns damit beschäftigen, das Land Merkwürdistan etwas näher zu beschreiben.
Merkwürdistan ist ein kleines Land, voller landschaftlicher Schönheiten. Es gibt hohe Berge, tiefe Wälder, schattige Wiesen und zahlreiche Seen. Eines gibt es allerdings nicht: eine Meeresküste. Die Bewohner Merkwürdistans leiden auch ziemlich darunter, ein Binnenstaat ohne Zugang zum Meer zu sein und bei dieser Gelegenheit können wir gleich etwas Wichtiges über die merkwürdistanische Seele lernen: wenn ein Merkwürdistaner ein Problem sieht, welches er – scheinbar oder tatsächlich – nicht lösen kann, dann tut er einfach so, als wäre dieses Problem überhaupt nicht vorhanden.
Wie „camoufliert“ man nun die Tatsache, keinen Zugang zum Meer zu besitzen, vor sich und anderen am besten? Nun, man veranstaltet zum Beispiel an einem See in Merkwürdistan ein „Beachvolleyball-Turnier“ und macht kräftig Werbung dafür. Zum einen läßt dies die Kassen der Veranstalter klingeln und zum anderen erweckt es den Eindruck, dass ohnehin alles in Ordnung sei, denn wo ein „Beach“ ist, muss ja auch irgendwo ein Meer sein. Somit passt wieder alles in diesem Land und es können sich alle wieder dem ausgiebigen Besuch von Buschenschanken und Kaffeehäusern – eine Lieblingsbeschäftigung der Merkwürdistaner – widmen.
Merkwürdistan ist eine Demokratie. Offiziell zumindest.
Was das heißen soll? Nun, in Merkwürdistan existiert ein aus Sicht des Staates wahrhaft geniales System, welches, vereinfacht gesagt, wie folgt funktioniert: Geld wird von den Steuerzahlern geschröpft und nach Abzug immenser Verwaltungskosten in Form von Fördergeldern und Subventionen wieder ausbezahlt. Dadurch machen sich die Bürger vom Staat abhängig. Die Devise in Merkwürdistan lautet somit: „Nichts geht ohne den Staat.“
Aber es gibt auch Positives in Merkwürdistan: Es existiert in dem Land zum Beispiel eine Spezies, welche überall sonst auf der Welt nur äusserst selten anzutreffen ist:
Der Kavalier.
Was zeichnet einen richtigen Kavalier aus? Nun, er verfügt in der Regel über gute Manieren, welche es ihm gestatten, in nahezu jeder Lebenslage selbstsicher und weltgewandt zu agieren. Aber das wirklich Besondere an ihm: Der Kavalier verhält sich stets galant, zuvorkommend und ritterlich gegenüber Frauen und lässt ihnen jede Ehrerbietung zuteil werden. Und zwar, und das ist das Entscheidende, ohne dabei jene „Hintergedanken“ zu hegen, die man Männern ja so gerne nachsagt.
Ein echter Kavalier ist für eine Dame somit absolut nicht „gefährlich“, ganz im Gegenteil: In Gegenwart eines Kavaliers kann sich eine Dame absolut sicher und beschützt fühlen!
Sie finden das merkwürdig?
Nun, ich eigentlich nicht.
Ich finde eher jene Männer merkwürdig, die keine Kavaliere sind.

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Neues aus Merkwürdistan - Teil IV

Heute, am Vortag des Weihnachtsfestes, möchte ich wieder aus Merkwürdistan berichten. Ihr wisst ja, das ist jenes Land, in dem merkwürdige Dinge passieren.
Ob auch in Merkwürdistan Weihnachten gefeiert wird?
Natürlich!
Aber kann es in Anbetracht der Zustände in diesem Land auch eine echte Menschlichkeit geben?
Am Abend des 22.Dezember will die Rentnerin Erika K. zum Tagesausklang ein Buch lesen.
Plötzlich verspürt sie starke Zugluft – Gift für ihr Rheuma. Aufgrund der schlecht schliessenden Wohnungstüre macht sie auch sofort die Ursache dafür aus: jemand muss am Gang ein Fenster offen gelassen haben!
Nur mit einem Schlafrock bekleidet, tritt die Rentnerin auf den Gang, um das Fenster zu schliessen.
Rumms!
Das war allerdings nicht das Fenster, sondern die Eingangstür, welche ins Schloss gefallen war.
Erika K ist ausgesperrt, mit Schrecken bemerkt sie, in welcher Lage sie sich befindet: sie hat weder Handy noch Geld bei sich.
Anstatt eine Nachbarin um Hilfe zu bitten, läuft sie in Panik hinunter auf die Straße. Sie weiß: ihre Tochter hat einen Schlüssel zu ihrer Wohnung, nur die Tochter wohnt am anderen Ende der Stadt. Wie soll sie um diese Uhrzeit zu ihr gelangen?
Am Ende der Straße ein Taxistandplatz. Ein Taxifahrer bemerkt die verstörte Frau:
„Was ist denn los, Gnädigste, kann ich Ihnen helfen?“
Die Rentnerin schildert ihre mißliche Lage.
„Steigen´s ein!“, der Taxifahrer öffnet den Verschlag seines Mercedes.
Aber sie habe doch kein Geld dabei, wendet Erika K. ein.
„Einsteigen, das mach ma schon.“ - der Tonfall des Taxlers lässt irgendwie keinen Widerspruch zu.
Ohne auch nur mit der Wimper zu zucken, fährt er die Rentnerin zu ihrer Tochter. Glücklicherweise ist sie zu Hause, der Reserveschlüssel ist auch schnell gefunden.
Sodann fährt er die Rentnerin wieder zurück, hilft der vor Aufregung Zitternden auch noch beim Aufsperren der Wohnungstür.
Daraufhin bietet Erika K. an, die Taxifahrt zu bezahlen, nun hat sie ja ihr Portemonnaie wieder.
Der Taxler winkt ab: „Lassen´s nur, Gnädigste, es ist ja Weihnachten!“.
Es gibt sie also doch noch, die echte Menschlichkeit – auch in Merkwürdistan.
Sollte das nicht Anlass zur Hoffnung geben?

Ich wünsche allen Lesern dieses Blogs und allen Freunden unserer Autorengemeinschaft ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!
Ihr
Robert Brettschneider

Teil V dieser Serie finden Sie hier:

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Neues aus Merkwürdistan - Teil III

Als meine geschätzte Autorenkollegin SylviaB ihr Buch „ForenTroll“ im Internet vorgestellt hatte, erreichten mich zahlreiche Anfragen.
Ob es denn auch in Merkwürdistan Trolle gebe?
Grund genug, dieses Mal den Amtsschimmel im Stall zu lassen und uns dem Thema „Trolle“ zu widmen.
Die Frage, ob diese nicht wirklich liebenswerte Spezies auch in Merkwürdistan beheimatet ist, ist gar nicht so einfach zu beantworten
Denn in Merkwürdistan ist trollartiges Verhalten so verbreitet, dass dort wohl eher ein Buch über „Nicht-Trolle“ ein Bestseller wäre, ja man könnte meinen, diese ganze Trollerei sei in Merkwürdistan erfunden worden.
Somit sind in Merkwürdistan eigentlich die „Nicht-Trolle“ die Trolle, so merkwürdig das auch klingen mag.
Allerdings findet man – getreu der merkwürdistanischen Tradition, die Dinge nicht offen beim Namen zu nennen – allerlei ungewöhnliche Bezeichnungen für derlei Tun.
Quengeln, Raunzen und Räsonieren nennt man das dort und dies gehört in diesem Land zum guten Ton, wer nicht mitraunzt, gehört nicht dazu.
Aber auch die verschärfte Variante, das manchmal sogar als kriminell einzustufende „trolling“, welches im Gegensatz zum „trollartigen Verhalten“ die bewusste, vorsätzliche Diffamierung und das „Fertigmachen“ eines Konkurrenten zum Ziel hat, ist in Merkwürdistan dermassen üblich und gesellschaftsfähig, dass es höchstens dann auffällt, wenn es einmal nicht angewendet wird.
Es ist dort ein beliebtes Gesellschaftsspiel, sich durch eine liebenswürdige, charmante Art das Vertrauen des Gesprächspartners zu erschleichen, um später die solcherart erhaltenen Informationen gegen ihn zu verwenden.
Die merkwürdistanischen Behörden und deren Beamte sind wahre Meister in der Anwendung derartiger Strategien.
Wenn ein merkwürdistanischer Beamter ausnahmsweise mal freundlich ist, dann ist äusserste Vorsicht geboten, da steckt garantiert etwas dahinter und schnell kann man sich als Bürger mit einer finanziellen Nachforderung oder einer anderen Unannehmlichkeit seitens der Behörde konfrontiert sehen.
Wie echte Trolle eben.
Es ist schon ein interessantes Land, dieses Merkwürdistan.

Teil IV der Serie finden Sie hier:

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Neues aus Merkwürdistan – Teil II

Heute möchte ich wieder von Merkwürdistan berichten. Ihr wisst ja, das ist jenes Land, in dem merkwürdige Dinge geschehen.
Darum heisst dieses Land ja auch so.
Manch einer mag nun vermuten, dass es in Merkwürdistan immer ernst und traurig zugeht, ob der Zustände dort.
Doch das stimmt nicht, in Merkwürdistan kann es durchaus auch lustig sein. Denn Gesetze und Ver­ordnungen werden dort nicht so eng gesehen, man legt sie eben aus, wie man es gerade braucht und biegt sich die Dinge entsprechend zurecht, ganz nach dem Motto: „Was nicht passt, wird passend gemacht.“
Davon berichtet meine Geschichte.

David N. war ein begabter Maler und Grafiker, dessen künstlerische Werke in Merkwürdistan auf große Anerkennung stießen.
Aus Gründen, deren Erklärung hier zu weit führen würde, musste er Merkwürdistan verlassen. Er ließ sich in England nieder, nahm die britische Staatsbürgerschaft an, veranstaltete zahlreiche Ausstellungen und genoß als Künstler hohes Ansehen.
Die Jahre gingen ins Land und schließlich war der charismatische Bundeskanzler von Merkwürdistan der Meinung, dass es doch schade wäre, wenn ein derart herausragender Künstler an das Ausland "verloren" gehen würde.
Er nahm Kontakt mit David N. auf und es gelang ihm, ihn zu überreden, wieder die merkwürdistanische Staatsbürgerschaft anzunehmen.
Es gab nur noch ein kleines Problem, welches einer Einbürgerung im Wege stand. David N. hatte in Merkwürdistan keinen Wohnsitz, er war nirgends gemeldet.
Und eine gültige Meldeadresse ist nach merkwürdistanischem Recht zur Verleihung der Staatsbürgerschaft zwingend erforderlich.
Was tat der Bundeskanzler also?
Er meldete David N. einfach bei sich in seiner Villa an, dadurch erhielt der Künstler eine Meldebescheinigung und somit war alles in bester Ordnung.
Seitens der Behörden fand niemand etwas Ungewöhnliches dabei, dass jemand in der Dienstvilla des Bundeskanzlers Quartier nimmt.
Dies wurde in Merkwürdistan später auch als Anekdote bei jeder passenden Gelegenheit öffentlich zum Besten gegeben – ohne, das es jemals irgendwelche Konsequenzen gegeben hätte.

Etwas merkwürdig, nicht wahr?
Tja, wir sind ja auch in Merkwürdistan.

Teil III dieser Serie finden Sie hier:

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Neues aus Merkwürdistan
Heute möchte ich etwas über Merkwürdistan berichten. Merkwürdistan ist ein seltsames Land, es geschehen eigenartige Dinge dort. Wo Merkwürdistan liegt? Irgendwo, das ist nicht wichtig...
Wichtiger ist, dass in Merkwürdistan Dinge passieren, die woanders unmöglich wären. Zum Beispiel existiert dort das Delikt des "dümmlichen Falschparkens."
Das ist unmöglich, meinen Sie? Na, dann lesen Sie mal....

Ricardo S. war ein begabter junger Journalist. Er war beim MRF (Merkwürdistanischer Rundfunk Fernsehen) als Redakteur und Moderator beschäftigt. Jeden Morgen hatte er ein Problem: kein Parkplatz vor dem Funkhaus.
Doch Ricardo S. wusste eine Lösung: er parkte sein Auto einfach in der Kurzparkzone. "So lange ich die Strafzettel bezahle, kann es ja kein Problem geben", dachte sich Ricardo.
Doch das war leider ein Irrtum.
Einige Zeit später flatterte ihm ein Brieflein ins Haus. Die Behörde forderte ihn auf, einen Intelligenztest zu absolvieren, wenn er seinen Führerschein behalten wolle, er habe sich des "wiederholten und dümmlichen Falschparkens" schuldig gemacht.
Ricardo trat also zu dem Intelligenztest an und hätte diesen auch bravourös gemeistert, wenn da nicht die letzte Frage gewesen wäre: Ob er es denn wieder tun würde? Da Ricardo ein offener und ehrlicher Mensch ist, antwortete er gerade heraus: "Ja, natürlich, wo sollte ich mein Auto denn sonst parken?"
Die Folgen dieser Antwort waren gravierend. Ricardo S. wurde der Führerschein aberkannt, er musste die komplette Führerscheinausbildung (alle Gruppen) nochmals absolvieren und auch die Führerscheinprüfung wiederholen.
Was er auch gemacht hat. Jetzt fährt er allerdings mit dem Bus zur Arbeit...

Teil II der Serie finden Sie hier:

Mittwoch, 11. November 2009

Karlheinz Böhm und sein Lebenswerk - was Menschen für Menschen geschaffen haben


Der Anblick ist für uns Europäer ungewohnt, ja beinahe unvorstellbar. Wir befinden uns in einem äthiopischen Dorf am Horn von Afrika. Fensterlose Lehmziegelhäuser mit undichten Dächern über dem gestampften Erdboden, ein Zimmer pro Familie. Eselkarawanen und barfüßige Frauen welche auf dem gebeugten Rücken schwere Brennholzbündel zu Markte tragen, bevölkern die Straße, die man eigentlich eher als eine Staubpiste bezeichnen muß.
Karlheinz Böhm alias Mr.Karl, wie sie ihn hier liebevoll nennen, sitzt auf dem einzigen Holzstuhl, vor ihm hocken ungefähr 200 Bauern im Halbkreis am Boden, die Männer in Shorts und Lendenschurz, die Frauen in langen Kleidern und bunten Tüchern. Neben ihm lehnt Berhanu Negussie, Menschen für Menschen-Mitarbeiter der allerersten Stunde, Übersetzer, Wegbegleiter und treuer Freund Karlheinz Böhms. Die Versammlung läuft gut, die Menschen sind interessiert, es geht um Ernte und Regenzeiten, um Aussaat und auch um Dorfangelegenheiten. Berhanu übersetzt so fließend aus dem Oromo-Dialekt, dass sogar der Humor und Mutterwitz der Halbnomaden rüberkommt.
Wie alles begann
Aber blenden wir 28 Jahre zurück....
16.Mai 1981, abends. Ein adretter, sympathisch wirkender Brillenträger steht neben Showmaster Frank Elstner auf der Bühne der Fernsehshow "Wetten dass...?" und hält die Rede seines Lebens: "Ich wette, dass nicht einmal ein Drittel der Zuschauer, die uns jetzt in Österreich, der Schweiz und der Bundesrepublik Deutschland zusehen, bereit ist, nur eine Mark für die hungernden Menschen in der Sahelzone zu spenden. Und diese Wette möchte ich gern verlieren!"
Der Mann, der hier so mutig auftrat - und wohl noch nicht ahnte, dass er damit sein Lebenswerk aus der Taufe hob - war Karlheinz Böhm, Schauspieler, Darsteller des Kaiser Franz Joseph in der "Sissi-Trilogie" und Identifikationsfigur der deutschen Wirtschaftswunderjahre. Der Sohn der Sopranistin Thea Linhard und des österreichischen Dirigenten Karl Böhm wirkte insgesamt in 45 Filmen mit und schaffte sogar den Sprung nach Hollywood. Doch das Schicksal hatte mehr mit ihm vor, als eine reine Schauspielkarriere. Anlässlich eines Urlaubes in Kenia, wo er von einem Hotelangestellten in dessen Heimatdorf eingeladen wurde, wurde Böhm mit der unvorstellbaren Armut in Afrika konfrontiert und er beschloss, zu helfen.
Aber zurück zu jenem Abend des 16.Mai 1981: Karlheinz Böhm gewann die Wette, es kamen durch diesen Aufruf sagenhafte 1,7 Millionen Mark (rund 865.000 Euro) an Spendengeldern zusammen. Im Oktober 1981 flog Böhm erstmals nach Äthiopien und gründete die Hilfsorganisation "Menschen für Menschen" die sich am 13. November 1981 als "Stiftung Menschen für Menschen e.V." in München konstituierte.
Die Projekte
Das erste durchgeführte Hilfsprojekt widmete sich der Ansiedlung von etwa 1.500 Halbnomaden in Babile/Ost-Äthiopien. Gemeinsam mit diesen Menschen wurden vier neue Dörfer für die nun sesshaften Bauern errichtet. Das erste Dorf erhielt den Namen Nagaya, was auf äthiopisch "Frieden" bedeutet. Zahlreiche weitere Projekte im Erer-Tal, in Babile, Merhabete und anderen von Hungersnot betroffenen Gebieten folgten und waren sehr erfolgreich, es konnte die Lebensqualität der Menschen spürbar verbessert werden. Was aber macht speziell die Projekte von Menschen für Menschen so erfolgeich, sodass diese von Experten bereits als "Schlüssel zum Tor der Völkerverständigung" bezeichnet werden?
Strategien und Schwerpunkte
"Hilfe zur Selbstentwicklung" lautet das Prinzip der Arbeit von Menschen für Menschen. Das langfristige Ziel lautet, dass die Menschen in Äthiopien unabhängig von fremder Hilfe ein besseres Leben führen: Sauberes Wasser, genug zu essen, eine Ausbildung für die Kinder, ausreichende medizinische Versorgung. Wenn es bis dorthin auch noch ein weiter Weg ist: Karlheinz Böhm hat mit seiner Äthiopien-Hilfsorganisation eindrucksvoll bewiesen, dass Entwicklungshilfe entgegen anderslautender Meinung funktionieren kann – wenn man es richtig anpackt. Er hat den Menschen in Äthiopien zugehört, hat versucht, ihre Mentalität und ihre Traditionen zu verstehen. Denn es ist vor allem wichtig, den betroffenen Menschen Hoffnung und Selbstvertrauen zu geben. Kleinkredit-Aktionen an Bauern und initiative Frauengruppen im Dorf sind für die Bewohner ein Motivationsschub ohnegleichen, erhöhen das Selbstwertgefühl jedes einzelnen und tragen auch zu einem gesteigerten Ansehen der Frauen bei.
Die operativen Schwerpunkte der Hilfsorganisation liegen im Prinzip auf 4 Säulen:
1.) Wasserversorgung
Durch den Bau von Brunnen und Quellfassungen nahe der Dörfer schafft Menschen für Menschen hygienische Lebensbedingungen. Denn sauberes Wasser ist nicht nur als Trinkwasser lebensnotwendig, es verringert auch die Entstehung von Krankheiten – man denke nur an die Wunddesinfektion – welche sonst mit teuren und schwierig zu beschaffenden Medikamenten bekämpft werden müssten. Bis jetzt wurden von der Hilfsorganisation 1.333 Wasserstellen, 50 Bewässerungsanlagen und 65 Wasserreservoirs errichtet.
2.) Agro-Ökologie
Die Erhaltung und Regeneration des Bodens gehört zu den wichtigsten Basisarbeiten. Mittels gezielter Diversifikation und Durchmischung des Saatgutes sowie baulichen Maßnahmen wie Terrassierungen wird der Erosion des Bodens entgegengewirkt, wodurch erstaunliche Ertragssteigerungen erzielt werden können - dies jedoch immer im Einklang mit entsprechend ökologischer Nachhaltigkeit und schonender Bodennutzung. Unglaubliche 93 Mio. Baumsetzlinge zur Aufforstung wurden gepflanzt und 35.302 km Terrassierungen und Erdwälle errichtet.
3.) medizinische Versorgung
Die in vielen Gebieten Äthiopiens vollständig fehlende medizinische Grundversorgung hat zur Folge, dass selbst harmlose Krankheiten häufig tödlich enden. Diesem Mißstand wird mit intensiven Fortbildungsprogrammen für Ärzte und Schwestern sowie dem Bau von Hospitälern begegnet. Bereits 86 Krankenstationen wurden von der Hilfsorganisation in Äthiopien errichtet.
4.) Bildung
Dass Bildung der Schlüssel zur Entwicklung ist, wird heute wohl von niemandem mehr bezweifelt. Leider ist es nun nicht damit getan, einfach Schulen zu errichten und Lehrer auszubilden. Aufgrund der Armut, in der diese Familien leben, müssen alle Familienmitglieder – auch die Kinder – ihren täglichen Beitrag zum Lebensunterhalt der Familie leisten. Da bleibt für Schulbesuch kaum Zeit. Somit müssen auch die Strukturen geändert, den Menschen eine lebenswerte Perspektive geboten werden. Genau hier setzt Menschen für Menschen an. Die erfreuliche Bilanz: Bisher konnten 220 Schulen und 7 Trainings- und Berufsbildungszentren (teilweise mit angeschlossenen Wohnheimen) errichtet werden, wo mit modernen Methoden praktisches und theoretisches Wissen vermittelt wird.
Hoffnung für die Zukunft
Wie sagte einst der Gründer der Pfadfinderbewegung, Baden-Powell: Versucht, die Welt ein bißchen besser zurückzulassen, als ihr sie vorgefunden habt!
Karlheinz Böhm ist dies mit seinem Lebenswerk in Äthiopien eindrucksvoll gelungen!

Wenn Sie über Menschen für Menschen ein Buch lesen wollen:
Karlheinz Böhm, was Menschen für Menschen geschaffen haben - 20 Jahre für Äthiopien von Swantje Strieder/Jürgen Strauss Verlag Hugendubel, München

Weitere Infos und Spendemöglichkeit gibt´s hier: www.menschenfuermenschen.org/

Montag, 2. November 2009

Wolfgang Amadeus Mozart und sein kulturelles Erbe


Wolfgang Amadeus Mozart, oder, wie er mit richtigem Namen hieß: Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart, gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der sogenannten „Wiener Klassik“, einer Stilrichtung der europäischen Kunstmusik. Viel wurde über diesen außergewöhnlichen Komponisten geschrieben, wer über Mozart ein Buch lesen will, hat eine reiche Auswahl. Doch wer war dieser Mann wirklich, der im Jahre 1791 im Alter von nur 35 Jahren allzu früh von uns gegangen ist?
Ein musikalisches Genie – aber kein Österreicher
Mozart mag ein Genie gewesen sein, aber eines war er nicht: Österreicher. Wolfgang Amadeus Mozart kam am 27. Januar 1756 in Salzburg als siebentes Kind des bischöflichen Kammermusikus Leopold Mozart und der aus kleinbürgerlichen Verhältnissen stammenden Anna Maria Pertl zur Welt. Salzburg war zu jener Zeit eines jener kleinen Fürstentümer, wie sie damals in Europa üblich waren. Gleichwohl wirtschaftlich eng mit Österreich verflochten, bestand Salzburg als selbständiger Kleinstaat. Die zahlreichen Touristen, welche alljährlich Mozarts Geburtshaus in der Salzburger Getreidegasse besichtigen und dafür sorgen, dass Österreich vom „Wirtschaftsfaktor Mozart“ profitiert, stört dieser Umstand wohl kaum.
Knabenjahre eines Wunderkindes
Mozarts aussergewöhnliche musikalische Begabung zeigte sich schon sehr früh. Bereits im Alter von vier Jahren erhielten er und seine fünf Jahre ältere Schwester Unterricht in Klavier und Violine, mit sechs Jahren erfolgten die ersten öffentlichen Auftritte. Als erste eigenständige Kompositon von Mozart gilt heute ein Allegro, datiert mit Dezember 1761. Jenes, meist als erste Komposition bezeichnete Menuett in G- und C-Dur wurde von Mozart vermutlich erst 1764 verfasst. Die sensationelle Begabung des Wunderkindes sprach sich schnell herum und so wurden erste Konzertreisen nach Passau und Wien arrangiert, um dem Adel das Wunderkind zu präsentieren, natürlich auch getragen von der Hoffnung einen Gönner zu finden, denn die musikalische Ausbildung sowie die Reisen verschlangen sämtliche finanziellen Mittel der Familie Mozart. Seine Konzert-Reisen führten Wolfgang Amadeus Mozart in alle großen deutschen, französischen, holländischen und schweizer Städte, sowie nach London. In London lernte Mozart Johann Christian Bach (Sohn des berühmten Komponisten Johann Sebastian Bach) kennen, welcher ihn in die Welt der italienischen Symphonie und Oper einführte, ein Ereignis, welches für die weitere künstlerische Entwicklung Mozarts prägend sein sollte.
Erfolgreiche Aufführungen in Wien und Reisen nach Italien
Die Familie kehrte daraufhin nach Wien zurück, wo Mozart, obwohl von einer Pockenerkrankung nur unzureichend genesen, das Singspiel „Bastien und Bastienne“, sowie die Oper „La finta semplice“ fertig stellte. Die erfolgreiche Uraufführung dieser Oper am 1.Mai 1769 führte zur Berufung Mozarts zum Dritten Konzertmeister der Salzburger Hofkapelle – seine erste Festanstellung. Durch diesen Erfolg beflügelt, brach Mozart mit seinem Vater zu der ersten von insgesamt drei Italien-Reisen auf, diese Periode seines Wirkens dauerte mit kurzen Unterbrechungen fast dreieinhalb Jahre und führte Mozart in alle bedeutenden Städte Italiens. Papst Clemens XIV ernannte Mozart im Jahre 1770 zum „Ritter vom Goldenen Sporn“, jedoch machte Mozart von diesem Privileg nie Gebrauch. In Bologna wurde er in die "Accademia Filarmonica di Bologna" aufgenommen und begegnete Musikern wie Giovanni Sammartini, Niccolò Piccinni und, Pietro Nardini . Am 26. Dezember 1770 wurde in Mailand seine „Opera seria Mitridate“ uraufgeführt, es folgten der „Serenata teatrale Ascanio“ im Oktober 1771, sowie das ernste Dramma per musica "Lucio Silla“ in der Saison 1772/73. Aufgrund der protektionistischen Einstellung einflussreicher italienischer Kreise gegenüber ausländischen Künstlern gelang es Mozart nicht, eine Anstellung in Italien zu erhalten.
Konzertmeister in Salzburg und triumphale Jahre in Wien
1772 wurde Mozart vom Salzburger Erzbischof zum Konzertmeister der Salzburger Hofkapelle ernannt. Dieses Amt war zwar finanziell einträglich, ließ dem Komponisten jedoch kaum Spielraum für andere künstlerische Aktivitäten, sodass Mozart im September 1777 den Dienst quittierte und sich erneut auf Reisen begab. Diesmal führte in sein Weg nach München, Augsburg, Mannheim und Paris. Da sich daraus keine längerfristigen Engagements ergaben, kehrte Mozart 1779 nach Salzburg zurück, um die vakante Stelle eines Hoforganisten anzutreten. In dieser Zeit komponierte er auch die Krönungsmesse. Da sich jedoch das Verhältnis zum Salzburger Erzbischof nicht ganz friktionsfrei gestaltete und Mozart überdies Angebote zu Konzertauftritten in Wien vorlagen, kündigte er 1781 den Dienst und übersiedelte nach Wien, wo er fortan als freischaffender Komponist und Musiklehrer lebte. Nun begann für Mozart eine intensive Periode künstlerischen Schaffens. 1782 wurde das Singspiel „Die Entführung aus dem Serail“ in Wien uraufgeführt, es folgten am 1. Mai 1786 in Wien die Uraufführung der Opera buffa "Le nozze di Figaro“ , sowie am 29. Oktober 1787 die Uraufführung des Dramma Giocoso "Don Giovanni“ in Prag. Doch damit war der Schaffensdrang von Wolfgang Amadeus Mozart noch lange nicht gestillt. Am 26. Januar 1790 erfolgte die Uraufführung der Oper „Così fan tutte“ in Wien und schließlich sein wohl bekanntestes Werk: „Die Zauberflöte“, eine große Oper, welche eine Mischung aus Märchen und freimaurischen Elementen darstellt. Darüber hinaus komponierte Mozart in dieser Zeit nicht weniger als sechs Streichquartette, die Linzer und die Prager Sinfonie, sowie „Eine kleine Nachtmusik“ (eine Serenade für Streicher in G-Dur) sowie einige Libretti. Nicht alle seine Werke waren sofort ein Erfolg, mit der systemkritisch-komödiantischen Oper „Le nozze di Figaro“ war das Wiener Publikum regelrecht überfordert, sodass es bald vom Spielplan verschwand. Erst in Prag gelang der triumphale Durchbruch.
Heirat und kurzes privates Glück
Am 4. August 1782 heiratete Mozart die aus gutbürgerlichem Haus stammende Constanze Weber, die in den folgenden Jahren sechs Kinder von ihm zur Welt brachte. Interessant ist auch, dass Mozart keineswegs so arm und mittellos war, wie er vor allem im Zeitalter der Romantik meist dargestellt wurde. Im Gegenteil, er verdiente vor allem in seinen letzten Lebensjahren sehr gut, pflegte allerdings auch einen aufwändigen Lebensstil. Mozart war ein außerordentlich vielseitiger Komponist, wohl der einzige in der Musikgeschichte, der in allen Kompositionsgattungen seiner Zeit Meisterwerke schuf.
Gedenken an Mozart
Wolfgang Amadeus Mozart starb am 5. Dezember 1791 in seinem Haus in Wien. Über die Umstände seines Todes ranken sich zahlreiche Spekulationen, die Theorien reichen von einem Giftanschlag über eine Streptokokken-Infektion bis zu jenen Symptomen von Erschöpfung, welche man heute wohl als „Burnout-Syndrom“ bezeichnen würde. Das Gedenken an Wolfgang Amadeus Mozart wird heute weltweit durch Biographien, musikwissenschaftliche Forschung und insbesondere durch die Aufführung seiner Werke in den Opernhäusern und Konzertsälen überall auf der Welt aufrechterhalten.
Somit wird das Erbe dieses einmaligen Künstlers und sein Beitrag zur deutschen Kultur und Geschichte für immer der Nachwelt erhalten bleiben.

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Der Heurige – ein Stück österreichische Tradition!


Der „Heurige“ gehört zu Wien und Österreich wie die Spaghetti zu Italien. Wohl kaum ein anderer Begriff symbolisiert die österreichische „Gemütlichkeit“ derart anschaulich und so mancher Tourist gerät in haltloses Schwärmen bei seinen Erinnerungen an herrlich verklönte Nächte beim Heurigen im letzten Wien-Urlaub.
Ein kurzer historischer Rückblick
Was bedeutet das Wort „Heuriger“ überhaupt und woher stammt es? Nun, die Sache beginnt ursprünglich damit, dass Wien eine der wenigen Großstädte ist, die über eigene Weinanbaugebiete verfügen. Das Thema „Wein“ war somit allgegenwärtig, allerdings waren gute Weine früher für den Großteil der Bevölkerung einfach zu teuer, da griff man dann doch lieber zum Bier. Eine Lösung für dieses Problem war schnell gefunden. Man begann „jungen“ Wein auszuschenken, dessen Trauben der diesjährigen („heuer“ bedeutet in Österreich „dieses Jahr“) Lese entstammten. Dieser „heurige“ Wein war billiger, weil er noch nicht die volle Reife erlangt hatte und somit für die Bürger erschwinglich.
Vergleich mit Frankreich
Ähnliches findet man beispielsweise auch in Frankreich, wo die französischen Winzer für die Weinsorte Beaujolais die Genehmigung bekommen haben, den aktuellen Jungwein als „Beaujolais noveau“ bereits im November des Herstellungsjahres auszuschenken.
Exakte gesetzliche Regelungen fehlen
Somit war ein Heuriger ursprünglich eine Buschenschank, in der Jungwein aus eigenen Rieden ausgeschenkt wurde und entsprach damit im Prinzip einer Straußwirtschaft (der Name leitet sich von dem Föhrenbusch ab, mit dem derartige Schenken üblicherweise gekennzeichnet sind). Das Recht der Winzer, Eigenbauwein im eigenen Haus ohne besondere Lizenz auszuschenken, geht in Österreich auf eine Verordnung des Kaisers Joseph II. (nicht zu verwechseln mit dem bekannten Kaiser Franz Joseph) aus dem Jahr 1784 zurück. Allerdings ist bis heute der Begriff „Heuriger“ weder rechtlich definiert noch geschützt, sodass jeder Gastwirt seine Gaststätte als Heurigen bezeichnen kann und dort auch alle Speisen und Getränke verkaufen darf, welche seine Gastgewerbe-Lizenz erlaubt. Somit wäre rechtlich zwischen „echten“ Heurigen, welche dem Buschenschankgesetz unterliegen und jenen Betrieben, die im Prinzip nichts anderes als ein Restaurant mit Gartenbetrieb sind, zu unterscheiden. Dies spielt jedoch in der Praxis kaum eine Rolle, denn viel wichtiger als irgendwelche rechtliche Unterscheidungen ist für den Heurigenbesucher die Qualität des Angebotes und die echte „Heurigen-Atmosphäre“.
Auf die Atmosphäre kommt es an
Ein Blick ins Lokal genügt und man weiß, woran man ist. Ein echter Heuriger verfügt immer über ein – kaltes – Buffet, es herrscht Selbstbedienung. Die Einrichtung ist meist schlicht und aus getäfeltem Holz, oft handelt es sich bei derartigen Schenken auch um Kellerlokale, was den Gemütlichkeits-Faktor zusätzlich steigert. Musikalische Untermalung ist eher nicht üblich, ausser durch eigene Heurigen-Musiker, wie z.B. die legendären „Schrammeln“. Allerdings werden derartige Darbietungen aufgrund ihrer relativen Aufdringlichkeit, die bis zur Bettelei gehen kann, von einheimischen Heurigen-Besuchern eher weniger geschätzt.
Beliebte Heurigenorte
Wo lassen sich nun in Österreich gemütliche Heurige finden? Nun, in Wien ist DAS Heurigen-Gebiet schlechthin natürlich Grinzing. Die Preise dort sind allerdings an der Grenze zur Abzocke. Nette Heurige lassen sich auch in Stammersdorf, Strebersdorf und in Neustift am Walde finden, ein Geheimtipp ist Oberlaa. In Niederösterreich ist sicher Gumpoldskirchen am bekanntesten, von dort kommen auch etliche österreichische Prädikatsweine. Im Burgenland wird man rund um den Neusiedler See fündig und in der Steiermark ist die steirische Weinstraße eine gute Adresse.
Also, vielleicht sieht man sich ja mal beim Heurigen!
I
Das Buch von Robert Brettschneider gibt es hier: Tu felix Austria

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