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Donnerstag, 29. April 2010

Johann Pröpster: Der Schlüssel zum Erfolg - Ein Buch lesen!

Die soeben auf dem Buchmarkt erschienene Biografie »Johann Pröpster - Mit Sicherheit immer eine Idee voraus« zeichnet nicht nur eine beispiellose Erfolgsgeschichte nach, sondern sie enthüllt zudem eine erstaunliche Geschichte über das Lesen und seine Folgen, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

Johann Pröpster, im Jahre 1978 noch als Leiter der Abteilung Konstruktion und Entwicklung von Bauteilen für den Blitz- und Überspannungsschutz bei der Firma Dehn und Söhne in Neumarkt in der Oberpfalz tätig, schlenderte in einer freien Stunde durch eine Buchhandlung. Das Buch, welches er an diesem Tage erwarb, sollte sein Leben verändern: »Alles ist erreichbar« von Raymond Hull bewirkte bei Pröpster den Motivationsschub, seinen Schritt in die Selbständigkeit zu wagen.

Bevor Pröpster seine Firma im Jahre 1979 startete, studierte er das Büchlein sehr genau und folgte auch zahlreichen Querverweisen auf andere Werke, wie Paul Gettys »So macht man Milliarden«.

Pröpster erzählt:
»Getty behauptet in seinem Buch, zum Millionär sei jeder Mensch geeignet, wenn er nicht gerade ausnehmend dumm sei. Dabei sei es sekundär, welchen Beruf er ausübe. Also habe ich mir gedacht: Wenn der das sagt, dann mach ich das halt einfach!«

Gesagt, getan: Pröpster kündigte bei Dehn und Söhne und begann mit den Vorbereitungen.
Die Firma Johann Pröpster nahm ihren Betrieb im Jahre 1979 als reine Blitzschutzbaufirma auf. Doch Johann Pröpster hatte viele weiterführende Ideen, die Konstruktion neuartiger Blitzschutzbauteile betreffend.
Bereits 1982 brachte er einen Verkaufsschlager auf den Markt: Die MULTI-Klemme (Abb. rechts), welche bis heute das vielseitigste Blitzschutzbauteil der Welt darstellt: T-, Kreuz-, Parallel- und Stoßanschlüsse von Blitzschutzdrähten lassen sich damit mühelos bewerkstelligen.

Bereits 1983 übersiedelte die Firma Pröpster aus ihrer kleinen Werkstatt in Berg auf ein Fabrikgelände in Neumarkt, welches auch heute noch, nach umfangreichen Ausbauten und Grundstückszukäufen, den Hauptsitz der Firma J. Pröpster GmbH darstellt.
Etwa 100 Mitarbeiter beschäftigt die Firma Pröpster inzwischen, die sich folgerichtig vom Handwerksbetrieb zu einer Fabrik für Blitzschutz- und Erdungsmaterial mit einem Jahresumsatz von bis zu 31 Mio. € gemausert hat.

Das Büchlein von Raymond Hull begleitet Pröpster bis heute. Er hat es stets zur Hand und zieht es immer wieder zu Rate, was man seinem 1978 erworbenen Exemplar auch deutlich ansieht, (Abb. links).

Ein Buch lesen, das kann sich lohnen, lehrt uns die Geschichte des Johann Pröpster. Seine Biografie, erschienen in der Reihe Optimus Quisque mono, verfasst von Karl-Heinz Feuerlein, ist ein Buch, das motiviert und begeistert, gerade in der heutigen Zeit des zaudernden Bedenkenträgertums.

Klappentext
Seine Ideen waren sein Startkapital: Aus dem Nichts heraus gründete Johann Pröpster im Jahre 1979 eine kleine Blitzschutzbaufirma, die er in den Folgejahren zielstrebig zu einer führenden Herstellerfirma für Blitzschutzbauteile weiterentwickelte.

Die Produkte der J. Pröpster GmbH in Neumarkt in der Oberpfalz zeichnen sich nicht nur durch höchste Qualität aus, sondern stellen zudem technische Innovationen dar, die den Blitzschutzbau weltweit revolutioniert haben.

Die Biografie des Firmengründers, der auch heute noch für seine Arbeit brennt wie am ersten Tag, ist ein exemplarischer Beweis für die Kraft des konstruktiven Denkens, die diesen Erfolg erst möglich machte.

»Johann Pröpster - Mit Sicherheit immer eine Idee voraus«
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Montag, 1. Februar 2010

Zurück zu den Wurzeln

Was bedeutet es »Zuhause« zu sein? Damit meine ich nicht das derzeitiges Heim, sondern die Gegend in der man geboren wurde. Wo man die Jahre seiner Kindheit verbracht hat und später mit der eigenen Familie, den eigenen Kindern, gelebt hat.
Nie brauchte ich mir darüber Gedanken zu machen, denn trotz einiger Umzüge, blieb ich immer in vertrauten Gefilden. Doch es ergab sich, dass ich mit meinem Ehemann auf die Insel Fehmarn an der Ostsee gezogen bin. Dort, in den eigenen vier Wänden, die uns lange Zeit als Urlaubsdomizil gedient hatten, wollten wir zwei, drei Jahre verbringen. Schön war es hier auf der Sonneninsel. Die brummelige Art der Insulaner ignorierten wir. Im Sommer erblühte die Insel zu unermüdlichem Leben und beherbergte während der Ferienzeit 40.000 Menschen mehr als sonst. Die Einheimischen zogen sich, soweit sie nicht gewerblich mit den Gästen zutun hatten, zurück.

Die Winter waren lang, dunkel und einsam. Das verhalf mir dazu, mich nach vielen Jahren Pause, erneut dem Schreiben zu widmen. Die Spaziergänge am Stand mit meinem kleinen Hund erhöhten das Denkvermögen. Unangenehme Gedanken blies der Wind aus dem Kopf. Ich veröffentlichte zwei Bücher.
Die Jahre vergingen. In mir stellte sich ein Gefühl der Trauer ein. Ich sah meine Familie, meine erwachsenen Kinder viel zu wenig. Keiner kam schnell vorbei um einen Kaffee zu trinken oder bei Muttern Mittag zu essen. Das gab mir zu denken. Jedes Mal, wenn ich mit meinem Mann zu Besuch in der Heimat war, wäre ich am liebsten geblieben. Es wurde Zeit. Ich hatte Heimweh. Ich musste zurück zu meinen Wurzeln. Meine Seele litt und manche Tage waren trübsinnige Tage. Immer wieder haben wir es hinausgezögert, bis es kein Halten mehr gab. Wie ich bereits in meinem Beitrag »Neujahrsmorgen - Wünsche werden wahr« erwähnte, sind wir am 06. Januar 2010 in unsere Heimat nach Hessen, in den Taunus, zurückgekehrt.
Doch leider habe ich in den ersten Tagen nicht das verspürt, was ich mir erhoffte. Trotz der vertrauten Umgebung fühlte ich mich fremd. Fasst zehn Jahre waren wir auf der Insel. Das ist eine lange Zeit.

Im neuen Heim gab es viel zutun.. Ich war erschöpft und gestresst. Immer wieder stellten sich Zweifel ein, ob dieser Schritt der richtige war. Allmählich nahm die Wohnung Gestalt an, der Garten war tief verschneit, die Kinder kamen zur Begrüßung, halfen ein wenig mit, und meine Seele kam zur Ruhe. Ich weiß nun, dass es eine gute Entscheidung war. Bei einem Spaziergang, entdeckten mein Mann und ich Wege und Plätze, die wir einst mit der Familie bewandert hatten. Mein Gefühl sagte mir: Ich bin Zuhause angekommen.
Erstaunlich, dass mir erst jetzt auffällt, wie schön dieses Städtchen im Taunus ist. Bad Camberg, seit einigen Jahren zum Bad erklärt, hat sich mächtig herausgeputzt. Da gibt es einiges zu erkunden.
Und endlich finde ich auch wieder Zeit, mich dem Lesen und Schreiben zu widmen. Ich hatte es die letzten Wochen vermisst. Alles braucht seine Zeit.

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Seelennahrung

Technik und Wissenschaft haben ganze Arbeit geleistet im letzten Jahrhundert. Haben das Dasein und die Welt ihrer Geheimnisse beraubt, und das in nie gekanntem Ausmaß. Die Welt ist so zu einem Ort geworden, an welchem Emotionen nicht mehr sind als eine genau messbare Ausschüttung einer exakt definierten Menge bestimmter Hormone. An welchem eine Gänsehaut, wodurch auch immer sie verursacht wurde, als eine "aus der Urzeit dem Menschen vererbte, instinktive Reaktion" entlarvt ist, die "ursprünglich dazu diente, das Fell aufzurichten, um so dem potentiellen Feind eine eindrucksvollere Größe entgegensetzen zu können".

Wo ist noch Platz für die Phantasie in dieser brutal demaskierten Welt, an deren Kanten die Seele sich täglich wundreibt, es aber selbst nicht mehr wahrnimmt, weil sie bereits an ihren Platz zu Füßen des Logos verwiesen wurde und längst begonnen hat, ihre neue Rolle als dessen Fußabtreter zu akzeptieren?

Lorenz Filius hat es mit seinem Büchlein "Flurgedanken" geschafft, einen Spalt zu öffnen, durch den querulantischer veranlagte Seelen, die sich noch nicht endgültig ihrem Schicksal ergeben haben, einen Blick in das Land der Poesie tun können. Wo sie auftanken können. Und sich zu Hause fühlen.
In meinen Augen ist er ein Autor, der die Bezeichnung "Dichter" in ihrer wahren Bedeutung wirklich verdient: Er ist einer, der die Welt verdichtet. Der Mikrokosmen auf einer einzigen Buchseite zum Leuchten zu bringen vermag. Und das Seite für Seite.

"Flurgedanken" sollte man nicht einfach in einem Rutsch durchlesen. Genießen Sie Filius' kleine Kunstwerke einzeln, wie eine kostbare Packung edler Pralinen, denn sonst berauben Sie sich ihres Genusses.

Besonders begeistert hat mich die Verbindung aus Wortgewalt und genialer Leichtigkeit, mit der der Autor seinen Lesern die gesamte Palette menschlicher Empfindungsfähigkeit zugänglich macht. Filius versteht es, auch scheinbar belanglose Alltagssituationen unter einer Lupe zu vergrößern, ihnen den Zauber zu verleihen, der ein Leben im engeren Sinn des Wortes erst ausmacht.

Nach der Lektüre werden Sie mit einem wohligen Seufzer sagen können: Ich bin gar nicht alleine! Es gibt Menschen, die die Unstimmigkeit des heutigen Daseins nicht nur fühlen wie ich, sondern sogar in der Lage sind, sie mir, gewandet in ein lyrisches Kleid, als eigenständige Gestalten entgegentreten zu lassen, sodass ich sie mit Abstand betrachten und meine Schlüsse daraus zu ziehen vermag.

Dass bei alldem auch der Humor nicht zu kurz kommt, ist eine Tatsache, dank der Lorenz Filius eigentlich einen Platz im Pantheon der Lyriker verdient hätte. Den dürfte er auch erhalten. Das ist wohl nur eine Frage der Zeit ...

"Flurgedanken" jetzt bestellen

Sonntag, 20. September 2009

Ankündigung: "Ein Buch lesen" startet demnächst

Dieses Literaturblog befindet sich noch im Aufbau. Viele fleißige Hände werkeln im Hintergrund, um Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, eine bunte, gleichsam unterhaltsame als auch informative Seite bieten zu können.
Am 4. Oktober geht es richtig los: Walter-Jörg Langbein, Bestsellerautor und Verfasser des Herbig-Erfolgstitels "2012 - Endzeit und Neuanfang" plaudert über seine Reiseerlebnisse, die der Entstehung des Buches zugrunde liegen und stellt ihnen nach und nach einige Autorenkollegen und deren Werke vor.

Ein Buch lesen - Warum es für Erwachsene wie Kinder gleichwohl wichtig ist

Das Blog "Ein Buch lesen" hat es sich zudem zur Aufgabe gemacht, die Wichtigkeit des Lesens im allgemeinen Bewusstsein zu verankern.
Die aktive Tätigkeit des Lesens unterscheidet sich von der passiven Betrachtung eines Films dadurch, dass Phantasie und Vorstellungsvermögen des Lesers in ganz anderer Weise herausgefordert werden.
Das Gelesene eigenständig in geistige Bilder umzusetzen, stellt ein nicht zu unterschätzendes Training der mentalen Kräfte dar, wie sie das reine Konsumieren bewegter Bilder nicht zu bieten vermag.

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Lassen Sie sich von Walter-Jörg Langbein und seinen AutorenkollegInnEn Sylvia B., g.c.roth, Rita Hajak zum Lesen verführen. Entdecken Sie im Blog "Ein Buch lesen" nicht nur die Werke der beteiligten Autoren, sondern erfahren Sie auch Unterhaltsames, Lustiges, Trauriges und Nachdenkliches aus deren Leben.

Nicht vergessen: Am 4. Oktober startet das Blog "Ein Buch lesen!"
Walter-Jörg Langbein und Kollegen freuen sich auf Ihren Besuch!

Noch ein Hinweis:
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