Montag, 24. März 2014

Fido Buchwichtel, das Wichtelkind Polli und ein armes Menschenkind

Hallo liebe Leute!
Habe ich schon mal erwähnt,
dass ich offenbar Schwierigkeiten
mit dem Selbstauslöser habe?

In einem Wald, im Schutz alter Bäume, liegt das Dorf der Wichtel. Dort lebe ich, Fido Buchwichtel und auch Polli, ein Wichtelmädchen, mit ihrer Familie. Heute möchte ich Euch von Polli erzählen. Sie ist von Natur aus ein neugieriges Wichtelkind. Und sie ist mutig. Darum wagt sie auch mehr als andere. Sie ist die einzige, die sich nahe an eine Menschensiedlung traut. Ihre Eltern dürfen das natürlich nicht wissen. So schleicht sie sich regelmäßig von zu Hause fort und läuft an den Rand des Waldes. Dort ist ein Feldweg, der zwischen dem Wald und einer Wiese liegt, und zu den Häusern der Menschen führt.

Das an sich ist nichts ungewöhnliches und hätte auch nicht Pollis Interesse geweckt. Wenn da nicht dieses Menschenkind wäre … Polli wusste mittlerweile, dass der Name des Kindes Lars ist und, dass er in eine Menschenschule geht. Seinen Namen hatte sie herausbekommen, weil seine Mutter ihn laut ruft. Überhaupt war diese Menschenmutter eine sehr laute Person. Die Art, wie sie mit Lars umgeht, gefällt Polli überhaupt nicht. »Lars komm rein!«, »Lars, wird’s bald?« Ständig schreit sie ihn an, dass es bis in den Wald schallt. Solche Umgangsformen sind in der Wichtelwelt verpönt. Wichtelmütter kommandieren ihre Kinder nicht herum. Polli hätte sich auch längst von den Menschen und auch von Lars abgewandt. Aber Lars kann zaubern und Polli wollte unbedingt hinter diesen Zauber kommen.

Darum wartet sie auch, versteckt hinter einem Baumstumpf, bis Lars von der Schule nach Hause kommt. Aus ihrem Versteck heraus beobachtet sie ihn, wie er zaubert. Bisher ist sie nicht hinter sein Geheimnis gekommen, aber sie hat dafür viel erfahren über das Leben der Menschenkinder. So lernen die schon früh, schwere Lasten zu tragen. Darum gehen sie auch langsam und mit gebeugtem Kopf einher, einen schweren Tornister auf dem Rücken schleppend. Wichtelkinder müssen das nicht. Die haben ihre Bücher in der Wichtelschule liegen. Die Menschenschule muss auch sehr streng sein, denn Polli hatte Lars noch nie mit einem fröhlichen Gesicht nach Hause gehen sehen.

Polli hatte den Baumstumpf erreicht und sah bereits Lars. Irgendetwas war aber anders als sonst. Das Wichtelkind hielt die Luft an, denn Lars kam direkt auf den Baumstumpf zu, zog den Tornister von seinem Rücken und warf ihn in Pollis Richtung, die sich nur mit einem Sprung zur Seite retten konnte. Dabei fiel sie auf den Rücken.

»Aua, kannst du nicht aufpassen, du dummer Mensch!« Im selben Moment erschrak sie, denn Wichtelkinder dürfen sich Menschen nicht zu erkennen geben. Und das aus gutem Grund, denn unvermittelt hatte Polli das Gesicht von Lars über sich, der sie mit großen Augen ansah. In diesem Moment bekam sie dann doch etwas Angst.

»Was bist Du denn?«
Polli überlegte einen Moment, nahm dann ihren Mut zusammen, ändern konnte sie jetzt eh nichts mehr an der Situation. Ein Menschenkind hatte sie entdeckt, es gab Sinn keine Ängstlichkeit zu zeigen.
»Ich bin ein Wichtelmädchen und mein Name ist Polli! Und du bist der Lars!«

»Woher weißt du das?« Lars schien ehrlich überrascht zu sein.
»Das sage ich dir, wenn du mich aufstehen lässt. Vielleicht setzt du dich auf den Baumstumpf, dann können wir uns unterhalten.«

Lars gehorchte und so stand Polli auf und stellte sich vor den sitzenden Lars.
»Jetzt ist mein Kleidchen schmutzig geworden!« Polli zupfte Äste und Blattwerk von ihren Ärmelchen.
»Bekommst du jetzt Ärger deswegen?«
Lars wirkte betroffen.
»Nein, ich darf mich schmutzig machen. Aber ich möchte es nicht. Ist auch nicht schlimm ...«
Ein Schrillen zerriss die Stille. Da war er wieder. Der Schachtelzauber, den Lars beherrschte und hinter dessen Geheimnis Polli unbedingt kommen wollte. Gebannt betrachtete sie das Menschenkind. Lars griff in seine Hosentasche, verdrehte dabei seine Augen, als wäre es ihm lästig. Er holte eine kleine Schachtel heraus, drückte dabei mit dem Finger auf die Fläche, führte die Hand mit der Schachtel an sein Ohr und raunzte ein ›Ja!‹

Polli starrte fasziniert auf Lars und hörte tatsächlich aus der Schachtel die Stimme der Mutter.
»Das Essen ist fertig!«
»Ja, ich bin gleich da!«
»Hast du Mathe zurück?«
»Ja«
»Und?«
»Ne fünf.« Seine Stimme wurde immer leiser, dicke Tränen liefen Lars über die Wange. In diesem Moment vergaß Polli ihr Interesse an dem Schachtelzauber.
»Komm du nach Hause, Männeken. Heute wirst du nur das kleine Einmaleins üben! Und eine Woche Fernsehverbot, verstanden?«
»Ja.«
Die Schachtel verschwand in der Tasche. Es kam auch keine Musik aus der Schachtel wie sonst. Polli verstand die Menschen nicht. Sie konnte Stimmen und Musik aus kleinen Schachteln zaubern, aber das Einmaleins mussten sie üben. Polli befand, dass Lars viel zu alt war, um das zu lernen.

»Ich muss nach Hause.«
Lars bückte sich nach seiner Schultasche.
»Du kannst das Einmaleins nicht? Das musst du mir erklären! Aber putze dir erst die Nase, du hast Schnodder hängen!«
Jetzt musste Lars leise lachen. Er schnäuzte sich die Nase, wischte sich die Tränen weg und steckte das Taschentuch wieder ein.

»Na ja, ich hätte vor der Klassenarbeit üben müssen.« Seine Antwort kam kleinlaut.

»Wir Wichtelkinder lernen das kleine Einmaleins bevor wir in die Wichtelschule gehen. Unsere Mütter lesen uns aus einem Buch vor. Da sind Reime und Sprüche aufgeschrieben. So lernen wir das ganz einfach und haben keine Probleme damit. Hat das deine Mutter nicht bei dir gemacht? Dir vorgelesen?«
Lars schüttelte traurig den Kopf. Er sah das Wichtelmädchen an.
»Eine Tante hatte mir mal ein Buch geschenkt, das ist lange her, da war ich noch im Kindergarten. Da waren auch Einmaleinsgedichte drin. Sie hatte meiner Mutter gesagt, dass die mir daraus vorlesen soll. Dann würde ich das Einmaleins mühelos lernen. Aber meine Mutter hat das nie gemacht. Das Buch muss ich aber noch irgendwo haben.«

Polli dachte einen Augenblick nach.
»Weißt du was, Lars? Such doch das Buch hervor. Jetzt kannst du selbst darin lesen.«
»Sehe ich dich morgen wieder?«
Polli überlegte einen Moment. Dann nickte sie, ihr fiel die Schachtel wieder ein und der Zauber aus der Schachtel, hinter dessen Geheimnis sie ja kommen wollte.

Als Lars das häusliche Donnerwetter seiner Mutter und auch das Mittagessen hinter sich gebracht hatte, ging er in sein Zimmer. In der hintersten Ecke einer seiner Spielzeugkisten fand er das Buch wieder, das ihm die Tante vor langer Zeit geschenkt hatte. Er setzte sich auf sein Bett und las sich selber vor:
»Einmaleins Walpurgisnacht!: Rechnen ist (k)eine Hexerei«


Eine schöne Woche wünscht

Fido Buchwichtel

Nicht vergessen:
»Der Mörder und der Kinderschänder«
Ein Münsterland-Kriminalroman, der auf wahren Begebenheiten basiert.
Bei diesem Werk handelt es sich um einen Kriminalroman. Etwaige Ähnlichkeiten oder Namensgleichheit mit real existierenden Menschen wären rein zufällig. Alle beschriebenen Handlungen sind an die Realität angelehnt.

Unter dem Pseudonym - Tuna von Blumenstein - hat die Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht:

»Der Mörder und der Kinderschänder« 2025
 
ISBN: 9783769325911
Im Buchhandel erhältlich
 
Bei Thalia
und
Krimis der Tuna vB auch als eBook


Sonntag, 23. März 2014

218 »Drei Hasen«

Der Hohe Dom zu Paderborn
birgt ein Geheimnis.
Foto Walter-Jörg Langbein
Teil 218 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                         
von Walter-Jörg Langbein


Sorgfältig reinige ich die fünfzehn mal zehn Zentimeter kleine Glasplatte vom Staub. Da und dort schimmert etwas wie ein Bildnis durch. Die freien Flecken lassen sich vergrößern. Das geht, so scheint es, recht einfach. Doch dann bleibt immer noch eine Schmutzschicht, die verbirgt, was auf der Glasplatte zu sehen ist. Ein »Screen Cleaner« löst Verkrustungen. Nach und nach kommt so etwas wie ein Bild zum Vorschein.

Endlich ist die Glasplatte vollständig von Schmutz befreit. Das Bild erweist sich als Fotonegativ. Etwas Kreisrundes steht im Mittelpunkt. Drei »Stäbe« ragen in den Kreis hinein. Daran befinden sich… ja was? Komplett einscannen kann ich das Glasnegativ nicht, also digitalisiere ich es streifenweise und füge die Streifen schließlich zu einem Ganzen zusammen.

Jetzt erkenne ich das Schwarzweißbild. Da ist so etwas wie ein rundes Fenster. Drei steinerne (?)Hasen – an Metallstäben befestigt – laufen im Kreis (ein Fenster) wie in einem Laufrad um die Wette. Irgendwo habe ich diese Darstellung – oder eine ähnliche –  schon gesehen.

Es war in England, in der Grafschaft Devon. Ich besuchte als Schüler das Kleinstädtchen Tavistock am Tavy, im westlichen Devon gelegen.  Bei einem Gottesdienstbesuch schaute ich gelangweilt an die Decke des Gotteshauses. Da erspähte ich den Schlussstein mit eigenartiger Verzierung. Drei goldene Hasen mit blaugrünen Augen liefen im Kreis. Die niedlichen Häschen hatten natürlich alle jeweils zwei Ohren, insgesamt aber nicht sechs, sondern nur drei Ohren. Die drei Ohren bildeten ein Dreieck… Drei Hasen.. drei sichtbare Augen… drei Ohren.

»Das ist das Symbol für die christliche Dreifaltigkeit!«, erklärte mir der örtliche Geistliche nach dem Gottesdienst. »Aber wieso Hasen?«, wollte ich damals wissen. Der Geistliche zuckte nur mit den Schultern. Etwas ganz Ähnliches ist offensichtlich auf der Glasplatte zu sehen: drei Hasen laufen im Kreis, sie haben alle je zwei Ohren… insgesamt aber nur der Ohren drei. Ein Reim fällt mir beim Betrachten des von mir zusammengestellten »Puzzles« ein:

Leicht übersieht man die drei Hasen... Foto Walter-Jörg Langbein

»Der Hasen und der Löffel drei, und doch hat jeder Hase zwei!«, der alte Merkspruch erinnert an ein Kuriosum des Doms zu Paderborn! Also machte ich mich auf nach Paderborn. Von Bad Pyrmont sind es mit der S-Bahn nur 45 Minuten. Vom Bahnhof in Paderborn zum Dom marschiere ich in knapp dreißig Minuten. Aber wie komme ich zu den drei Hasen vom Paderborner Dom? Ein freundlicher Geistlicher führt mich geduldig. »Das Dreihasenfenster befindet sich an der Nordseite, allerdings nicht im Dom selbst, sondern im Innenhof des Domkreuzgangs!«, erfahre ich.

Geschaffen wurde das rätselhafte Motiv vermutlich im beginnenden 16. Jahrhundert, also vor etwa einem halben Jahrtausend. Ein unbekannter Künstler hat sie aus rotem Wesersandstein gemeißelt. Im Lauf der Jahrhunderte änderte sich das mysteriöse Kunstwerk. Zeitweise waren die drei Hasen mit metallenen Stangen am steinernen Kreis befestigt. Zeitweise hatten die Nager einen anderen Hintergrund. Die drei Hasen selbst haben sich aber im Verlauf der letzten fünfhundert Jahre nicht verändert.

Drei Hasen springen im Kreis... Foto Walter-Jörg Langbein

»Das Dreihasenfenster ist symbolisch zu verstehen!«, erklärt mir der Gottesmann vor Ort. »Es versinnbildlicht die Heilige Dreifaltigkeit!« Aber wieso Hasen? Der Geistliche zuckt mit den Schultern. »Manche bringen den Hasen als Symbol mit der Unsterblichkeit in Verbindung!« Andere wiederum verstehen den Hasen als Erinnerung an vorchristliche, heidnische Zeiten! Christlich ist das Symbol des Hasen allerdings ganz und gar nicht, auch wenn uns der Hase an den Osterhasen erinnert.

Das zentrale Fest der christlichen Konfessionen ist Ostern. Es ist auch zugleich das älteste christliche Fest und wurde bereits in der ersten Hälfte des zweiten nachchristlichen Jahrhunderts gefeiert. In der jungen Gemeinde gedachte man allerdings zunächst mehr des Kreuzestodes Jesu und nicht, wie heute, seiner Auferstehung. Um den genauen Zeitpunkt von Ostern stritt man sich Jahrzehnte lang. Fast hätte der Disput zu einer Kirchenspaltung geführt. Erst im Jahr 325 n.Chr. einigte man sich auf dem Konzil von Nizäa auf den heute noch gültigen Termin.

Heute ist Ostern das wichtigste Fest im christlichen Kirchenjahr. Sein Ursprung ist allerdings alles andere als christlich. Er reicht weit in vorchristliche Zeiten zurück. Ostern hatte zwei heidnische Vorläufer: ein germanisches Frühlingsfest und die Feierlichkeiten zu Ehren der Göttin Ostara. Auf sie geht auch der Name Ostern zurück. Über die nordische Gottheit Ostara gelingt aber wiederum der Brückenschlag, so erstaunlich das klingen mag, zur Bibel: Die Frühlingsgöttin entspricht der biblischen Astarte.

Astarte (1) allerdings war offiziell alles andere als beliebt bei den Anhängern des biblischen Jahweglaubens. Kein Wunder! Astarte dürfte als mächtige Konkurrenz gesehen worden sein! Die Herrin von Byblos wurde schon Jahrtausende vor dem Eingott Israels angebetet. Sumerische Rollsiegel aus Lagasch zeigen sie schon um 2300 v.Chr. als »Himmelskönigin«. Sie führte das Regiment über Sterne und Tote. Salomo, so berichtete es das erste Buch der Könige, betete Astarte an. Dadurch zog sich der berühmte König Israels den Zorn Gottes zu.

Der Hase ...  ein heidnisches Symbol. Fotos Walter-Jörg Langbein

Verwirrend sind die Familienverhältnisse der Göttin. Angeblich war sie eine Tochter von Ascherah und El. El wird im Alten Testament häufig mit Jahwe gleichgesetzt. Dank der syrischen Angewohnheit, wichtigen Göttinnen stets zwei Namen zu verleihen, waren Verwechselungen geradezu vorprogrammiert. Sorgsamen Götterrecherchen zufolge sind Astarte und Anath ein und dieselbe Himmelsgöttin.

Astartes Name bedeutete ursprünglich, sinngemäß übersetzt, »die, die gebärt«. Sie wurde als Symbol der Fruchtbarkeit verehrt. Lebt im »christlichen« Osterhasen ein heidnisches Symbol für Fruchtbarkeit weiter? Kann man die drei im Kreis laufenden Hasen als Symbol für Unsterblichkeit sehen, für den ewigen Kreislauf des Lebens?

Die drei Hasen auf der Glasplatte ...
mühsam rekonstruiert. Foto Archiv Walter-Jörg Langbein

Christliche Interpreten werden das bestreiten. Sie werden nur eine Interpretation gelten lassen: »Drei Hasen gleich Heilige Dreifaltigkeit«. Tatsächlich sind die drei Hasen im christlichen Europa weit verbreitet. Das konnte inzwischen nachgewiesen werden. In England gibt es eine Studiengruppe, die sich ausschließlich den drei Hasen verschrieben hat. Das »Three Hares Project« (2) hat Erstaunliches herausgefunden. Die drei Hasen mit den drei Ohren, die sie sich teilen, wurden in Dutzenden von englischen Kirchen verewigt, besonders häufig, wie es scheint, in Devon, aber auch in Suffolk. In der Kathedrale von Chester wurde um 1400 n.Chr. das »Drei-Hasen-Motiv« in einer Fließe verewigt. Es taucht offenbar in ganz Europa auf, in Deutschland, Frankreich und in der Schweiz.

Das mysteriöse Fenster...
Oben: Die drei mysteriösen Hasen.
Foto Walter-Jörg Langbein


Allerdings gibt es das mysteriöse »Drei-Hasen-Motiv« auch außerhalb christlicher Glaubenswelten! Die ältesten bekannten Beispiele wurden in den Höhlentempeln von Magao bei Dunhuang, China gefunden. Sie entstanden zwischen 581 und 907 n.Chr. Due buddhistischen Künstler hatten mit Sicherheit keine christliche Symbolik im Sinn! Das gilt ohne Zweifel auch für eine Kupfermünze, anno 1281 oder 1282 in Urmiya, Iran, geprägt! Noch ein Beispiel: Ein Reliquienschrein aus dem »südlichen Russland« soll im späten 13. Oder frühen 14. Jahrhundert angefertigt worden sein. Offenbar entstand das kostbare Behältnis nicht in christlichem, sondern islamisch-muslimischem Umfeld!

Kurzum: Das »Drei-Hasen-Motiv« vom Hohen Dom zu Paderborn taucht häufiger auf als man annehmen möchte, und das nicht nur in christlichem Umfeld. Unterschiedlichste Kulturkreise kennen es, verehren es. Aber wie interpretieren sie es? Es gibt keine einzige zeitgenössische Interpretation. War die Bedeutung der drei Hasen mit den drei Ohren geheim?

Schon die Mayas von Palenque glaubten an eine »Dreifaltigkeit«. Demnach waren die Vorfahren der ersten Herrscher von Palenque drei Gottheiten, die eine Triade bildeten. Dreigegliedert war auch das Weltbild der Mayas, bestehend aus Himmel, Erde und Unterwelt. Reichlich prosaisch heißen die drei Götter der Palenque-Trinität »GI«, »GII« und »GIII«.



Fußnoten
1) Siehe: Langbein, Walter-Jörg: »Lexikon der biblischen Irrtümer«, München 2003
2) Siehe hierzu auch: »The Three Hares Project«, http://www.chrischapmanphotography.co.uk/hares/index.html


Der Innenhof ... Fenster über Fenster ... ein Drei-Hasen-Motiv.
Foto: Walter-Jörg Langbein

»Die Krypta und das Grab«,
Teil 219 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                         
von Walter-Jörg Langbein,                                                                                              
erscheint am 30.03.2014


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