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Sonntag, 5. Januar 2020

520. »Adam reist zu fremden Planeten«

Teil 520 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein



Louis Ginzberg (*1873; †1953)  wanderte 1899 in die USA aus. Dort wirkte er mit an der »Jewish Encyclopedia« und hatte von 1902 an eine Professur für Talmud und rabbinische Wissenschaft am »Jewish Theological Seminary«, New York, inne. Studiert hat Louis Ginzberg aber in Berlin, Straßburg und Heidelberg. In Heidelberg promovierte er 1898  zum »Dr. phil«. Sein Mammutopus »Legends of the Jews« verfasste der gelehrte Rabbi in deutscher Sprache. Bis heute ist leider nur die englische Übersetzung allgemein zugänglich. Das deutschsprachige Original ist erhalten, wurde aber bis heute nicht in Buchform publiziert. Angeblich wird daran gearbeitet, das deutschsprachige Original  wissenschaftlich korrekt zu veröffentlichen. Bis dahin sind wir nach wie vor auf die englischsprachige Übersetzung angewiesen.

Foto 1: Adam besuchte fremde Planeten.
Foto Adam am Baum des Lebens,
Holzstich Mitte 16. Jahrhundert.
Fotocollage gespiegelt.

Von Planet »erez« (finster und unbewohnt) wurde Adam auf Planet »adamah« geschafft. Die dort hausenden Lebewesen (1) »verlassen ihre eigene Erde, um sich auf die von Menschen bewohnte (Erde) zu begeben«.

Kurios mutet an, dass in den »Legenden der Juden« meines Wissens nur von Adams Planetenreisen berichtet wird. Eva wird  mit keinem Wort erwähnt. Es wird aber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Kain, Abel und Seth auf »adamah« geboren wurden. Nach den biblischen Texten des »Alten Testaments« war Eva, Adams zweite Frau, die Mutter von Kain, Abel und Seth. Demnach muss auch Eva auf kosmischer Reisetour unterwegs gewesen sein!

Der dritte Sohn von Adam und Eva wurde »Seth« genannt, zu Deutsch »Setzling«. Warum? Lesen wir im 1. Buch Mose (2) nach : »... und sie rief seinen Namen ›Schet‹, denn gesetzt haben mir die Götter (Gottwesen/Elohim) fremden Samen für Häbäl (Abel), welchen Kajin (Kain) erschlug.« Wie soll man die Tatsache, dass die Götter der Eva »fremden Samen« einpflanzten, verstehen? Ich zitiere aus meiner wörtlichen Übersetzung aus dem hebräischen Original ins Deutsche: »Und er erkannte, er, Adam, erneut seine Frau und sie gebar einen Sohn und sie rief seinen Namen Schet, denn gesetzt hat mir Elohim Samen anderen für Habäl, denn er erschlug ihn, Kajin.«

Hier wurden offenbar zwei verschiedene Texte miteinander verknüpft. Oder es wurde ein Stück Text weggelassen. Denn plötzlich redet Eva, ohne dass darauf hingewiesen wird!

Foto 2
Nach den »Legenden der Juden« (Fotot 2!) ermordete Kain seinen Bruder Abel auf dem Planeten »adamah«. Zur Strafe wurde er auf den Planeten »erez« verbannt. Erst als Kain Reue zeigte, brachte ihn Gott auf eine andere Welt. So kam er vom kosmischen »Alkatraz« auf Planet »arka«. Über »arka« erfahren wir aus den »Legenden der Juden«, dass das Leben dort etwas angenehmer war als auf der unbewohnten Welt »erez«, die ihrer Sonne offensichtlich näher war, wird doch »erez« als die Welt beschrieben, (3) »die etwas Licht von der Sonne empfängt«. Die Welt »erez« war offensichtlich sehr viel weiter von ihrer Sonne entfernt, deshalb war es dort dunkel. Auf »arka« lebten die »Kainiten«, die das Land bebauten. Weizen, so heißt es, kannten sie nicht. In den »Legenden der Juden« wird überliefert (4): »Einige der Kainiten sind Riesen, einige von ihnen sind Zwerge.«

Ich bin davon überzeugt, dass sich in den »Legenden der Juden« fragmentarische Überbleibsel von inzwischen verschollenen Kenntnissen finden lassen. Einst mag es Überlieferungen über die Zustände auf fernen fremden Planeten gegeben haben. Wurden sie in religiöse Texte eingebaut? Schwingt in den biblisch-christlichen Vorstellungen von einer Höllenwelt Wissen über Planet Venus mit? Hinweise auf die gigantischen Entfernungen zwischen verschiedenen Welten im Kosmos können wir nicht wirklich begreifen. Hinweise auf derlei Distanzen gibt es auch in den »Legenden der Juden«. Kaum erahnen können wir die vielleicht ursprünglich vorhandenen Kenntnisse. Vage Erinnerungen sind fragmentarisch überliefert worden: Zahlen und Namen. Ein Beispiel: Fünfhundert Jahre soll es gedauert haben, um von der Erde aus den ersten »Himmel« zu erreichen.

Bis in den sechsten »Himmel« wurden angeblich Menschen von der Erde mitgenommen. Namentlich bekannt sind folgende Höllenwelten: »sheol«, »abbadon«, »bershahat«, »tit ha jawen«, »sha’are mawet«, »sha‘are zalmawet« und »gehenna«. Dreihundert Jahre soll es gedauert haben, um eine Hölle zu durchqueren. Mit welchen »Verkehrsmitteln« musste man da unterwegs sein? Auf Planet Erde würde es 6.300 Jahre dauern, so wissen es die »Legenden der Juden« zu berichten, um eine vergleichbare Strecke zurückzulegen. Sind solche konkreten Angaben reine Phantasieprodukte von fabulierenden Ahnungslosen oder liegen Erinnerungen an konkrete kosmische Distanzen zu fremden Welten zugrunde?

Von der Erde heißt es, sie bestehe nur zu einem Drittel aus bewohnbarem Gebiet, der Rest sei Wasser und Wüste gewesen (6): »Von dieser weiten Welt ist nur ein Drittel bewohnt, die anderen beiden Drittel verteilen sich zu gleichen Teilen auf Wasser und Brachland.« Tatsächlich besteht Planet Erde nur zu einem Drittel aus Land, den Rest bedecken Meere. Oder war mit »dieser weiten Welt« unsere Heimat »Planet Terra« gar nicht gemeint?

Seit über vier Jahrzehnten durchforste ich die weiten Welten der Mythen und Sagen. Auf dem weiten, weiten Feld der religiösen Legenden gedeihen auch prächtige Blumen, die in einen frömmelnden Kontext so ganz und gar nicht passen wollen. Da tauchen in fantasiereichen Schilderungen von Höllen, Erde und Himmeln ganz konkrete Daten auf. Die »Legenden der Juden« zum Beispiel gehen weit über den Schöpfungsbericht des »Alten Testaments« hinaus. Folgt man der biblischen Schöpfungsgeschichte, so wie wir sie heute im »Alten Testament« finden, dann gab es im Zentrum des göttlichen Wirkens Planet Erde. Gott schuf die Erde, Sonne, Mond und Sterne waren nichts anderes als kleine und große Lampen.

Foto 3: Adam auf einem Fresko (1475)
in der Dreieinigkeitskirche von Hrastovlje
( Slowenien ) von Johann von Kastav

Nach den »Legends of the Jews« indes war das ganz anders. Planet Erde war nur eine kleine Welt in einem Meer von Planeten, die gelegentlich »Erden«, gelegentlich »Welten« genannt werden. Die Schöpfung in der biblischen Genesis ist geozentrisch, die der »Legends of the Jews« lässt einen ganzen Kosmos entstehen. Neben unserer Erde, auf der wir leben kreierte Gott zu seinem eigen Ruhm einhundertneunundsechzigtausend Welten (7)!

Micha Josef bin Gorion (*1865; †1921), ursprünglich Micha Josef Berdyczewski, war ein bedeutender hebräischer Schriftsteller. Mit wachsender Begeisterung sammelte er rabbinische Legenden und Sagen, um die Ursprünge des Judentums zu erforschen. Micha Josef Bin Gorion, im Russischen Reich geboren, zog 1890 nach Deutschland. In Breslau studierte er am Rabbinerseminar und an der Universität. 1892 wechselte er an die Universität von Berlin. Wie Louis Ginzberg legte Bin Gorion ein umfangreiches Sammelwerk »Jüdische Sagen und Mythen« vor. Band 1 »Von der Urzeit« erschien 1913, 1927 wurde der fünfte und letzte Band, »Juda und Israel« vorgelegt.

Die biblische Schöpfungsgeschichte beginnt arg geozentrisch, Sonne, Mond und Sterne sind nur Beiwerk. Drängt sich da nicht die Frage auf, was Gott denn vorher tat? Eine Antwort auf diese Frage finden wir in Band 1 »Von der Urzeit«, Unterkapitel »Die Vorwelten«, (8): »Tausend Welten hatte der Herr zu Anfang geschaffen; dann schuf er wiederum andere Welten, und alle sind sie nichts gegen ihn. Der Herr schuf Welten und zerstörte sie, er pflanzte Bäume und riß sie heraus. … Und er fuhr fort, Welten zu schaffen, heißt es, und Welten zu zerstören, bis er unsere Welt erschuf; da sprach er: An der hier habe ich mein Wohlgefallen, jene gefielen mir übel.«

Foto 4: Adam und Eva
von Meister Bertram  (*1345;†1415)
Wie sich doch die Bilder gleichen! Im »alten Indien« galt Gott Brahma als der mächtige »Erschaffer« der Welt. Ihm folgte Gott Vishnu als »Erhalter der Welt«.  Als Dritter im Bunde trat Shiva in Aktion, als der mächtige »Zerstörer der Welt«. Damit war ein Zyklus abgeschlossen. Ein neuer Zyklus folgte, beginnend mit der erneuten Erschaffung der Welt durch Brahma. Vishnu betätigte sich wieder als »Erhalter« und Shiva zerstörte wieder, was dann Brahma wieder neu aufbauen musste. In der Welt der indischen Mythologie war es eine Göttertriade, die schuf, erhielt und zerstörte, in der Sagen- und Mythenwelt der Juden übernahm der »biblische« Gott alle drei Aufgaben. Im babylonischen Schöpfungsmythos »Enûma Eliš« hatte er einen Vorgänger, und der hieß Marduk (9): »Zu Marduk … sagten sie: ›Wahrlich, o Herr, dein Schicksal ist über das der anderen Götter erhaben. Befiel zu zerstören und neu zu entstehen, so wird es geschehen.‹ … Als die Götter, seine Väter, die Kraft seines Wortes erkannten, da frohlockten und huldigten sie ihm und sagten ›Marduk ist König.‹«

Fußnoten
(1) Ginzberg, Louis: »The Legends of the Jews«, veröffentlicht von der »Jewish Publication Society of America«, Taschenbuchausgabe, Baltimore 1998, Band 1, Seite 113, 3.+4. Zeile von unten: »they leave their own earth and repair to the one inhabited by men,..«. Übersetzung ins Deutsche Walter-Jörg Langbein.
(2) Genesis (1. Buch Mose) Kapitel 4, Vers 25
(3) Ginzberg, Louis: »The Legends of the Jews«, veröffentlicht von der »Jewish Publication Society of America«, Taschenbuchausgabe, Baltimore 1998, Band 1, Seite 114, 7.+8. Zeile von oben: »…which receives some light from the sun.«
Übersetzung ins Deutsche Walter-Jörg Langbein.
(4) Ebenda, Seite 114, 12. Zeile von oben: »Some of the Cainites are giants, some of them are dwarfs.«
(5) Ebenda, Seite 15, 2.-4. Zeile von unten: ».. and it would take six thousand three hundred years to go over a tract of land equal in extension to the seven divisions.«
(6) Ebenda, Seite 11, 7.-9. Zeile von unten: »Of all this vast world the other two thirds being equally divided between water and waste land.«
(7) Ebenda, Seite 11, 14.-17. Zeile von oben: »Wen God made our present heavens and our present earth, … , and the hundred and ninety-six thousand worlds which God vreated unto His own glory.«
(8) Gorion, Micha Josef bin: »Die Sagen der Juden/ Band 1/ Von der Urzeit«, Frankfurt 1913, Seite 35, 1.-9. Zeile von unten
(9) Thurn, Hans Peter: »Kulturbegründer und Weltzerstörer«, Stuttgart 1990, Seite 45. Das Zitat stammt aus Tafel 4, Zeilen 20-22 und Zeile 28. Zur Lektüre empfehle ich Heidel, Alexander: »The Babylonian Genesis: Enuma Elish«, Chicago 1942

Foto 5: Adam am Baum des Lebens,
Holzstich Mitte 16. Jahrhundert. Fotocollage


Zu den Fotos
Foto 1: Adam besuchte fremde Planeten. Foto Adam am Baum des Lebens, Holzstich Mitte 16. Jahrhundert. Fotocollage gespiegelt. Foto Archiv Walter-Jörg Langbein
Foto 2: Band 1 von Ginzbergs »Legends of the Jews«. Foto Archiv Walter-Jörg Langbein
Foto 3: Adam auf einem Fresko (1475) in der Dreieinigkeitskirche von Hrastovlje ( Slowenien ) von Johann von Kastav. Foto Archiv Walter-Jörg Langbein
Foto 4: Adam und Eva  von Meister Bertram  (*1345;†1415). Foto Archiv Walter-Jörg Langbein
Foto 5: Adam am Baum des Lebens, Holzstich Mitte 16. Jahrhundert. Fotocollage/ gespiegelt. Foto Archiv Walter-Jörg Langbein

521. »Tebel, die zweite Erde«,
Teil 521 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,

erscheint am 12. Januar 2020


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Sonntag, 1. Juli 2018

441 »Hölle, Hölle, Hölle!«


Teil 441 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein

Foto 1: Das »Höllental von Hinom« in unserer Zeit.

Auch zu Beginn des dritten Jahrtausends nach Christus gibt es im »christlichen Abendland« die Vorstellung von der »Hölle«. Man denkt an einen nach Schwefel stinkenden Ort, wo gewaltige Feuer lodern und arme Seelen für ihre Sünden büßen müssen. »Das Handbuch der Bibelkunde« (1): »Die Hölle unseres Begriffs hat im biblischen Sprachgebrauch keine genaue Entsprechung«.

Und doch hat es einen realen Ort im Land der Bibel gegeben, der unserer Vorstellung vordergründig zumindest nahe kommt. Um 800 v.Chr. gab es diese »Hölle« im Südwesten Jerusalems. Im Gehenna-Tal wurden dem assyrischen Gott Moloch Opfer dargebracht. Dann und wann sollen sogar Menschen verbrannt worden sein, um ihn gnädig zu stimmen. Den Jahwe-Anhängern war jene Stätte ein Ort des Grauens. Vermutlich störte sie die Tatsache, dass dort gelegentlich Menschen ihr Leben ließen, nicht sonderlich. Dass aber dort einem fremden König gehuldigt wurde, missfiel ihnen sehr. Deshalb ließ König Josias um 625 v.Chr. das Tal entweihen. Weil es den Anhängern eines fremden Glaubens heilig war, ließ er es in eine stinkende Abfalldeponie verwandeln. Berge von Knochen wurden aufgehäuft und verbrannt. Müll wurde angekarrt und ebenfalls angezündet. Schwefel wurde beigefügt, um die Feuersglut Tag und Nacht nie verlöschen zu lassen. Es entstand ein Ort, der unserer Vorstellung von Hölle recht nahe kommt.

Unserer Vorstellung? Im November 2001 führte das »Institut für Demoskopie«, Allensbach, eine Umfrage zu den religiösen Glaubensvorstellungen der Deutschen durch (2).

Foto 2: Die Fresken-Wand in der Kirche Johann Baptist, Neufahrn.

70% der Deutschen über 18 gaben an, dass sie an die Existenz der menschlichen Seele glauben. Was ein Leben nach dem Tod angeht, so äußerten 60% der Befragten, dass ihrer Überzeugung nach mit dem Tod alles aus ist. Fast genauso viele Deutsche, nämlich 61%, glauben an Gott, aber nur 16% an den Teufel. Nur 12% waren von der Realität einer Hölle, aber 34% von der Existenz des Himmels überzeugt. Eine Minderheit von immerhin noch 29% glaubte anno 2001 an die Auferstehung der Toten. Heute dürften deutlich weniger Menschen an konkrete Glaubenslehren über Himmel und Hölle, Tod und Auferstehung glauben.

In den Kirchen unserer Heimat sind Höllenbilder auch heute noch präsent. Unsere altehrwürdigen Kapellen und Kirchen bieten auch heute noch kostbare Werke der sakralen Kunst, die immer weniger Menschen überhaupt noch zur Kenntnis nehmen. Sollten wir uns wirklich immer weniger für unsere Wurzeln interessieren?

Foto 3: Hölle und Kreuzigung in der Kirche Johann Baptist, Neufahrn.

Durch die bundesweit beliebte Fernsehserie »Hubert und Staller« wurde das Städtchen Wolfratshausen im oberbayerischen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Ein Besuch lohnt sich! Wer auf den Spuren von Hubert und Staller wandelt, der kommt zwangsläufig in die Gefilde von Egling.

Anno 1315 taucht in den Urkunden eine Kirche »St. Johannes Baptist« (»Heiliger Johannes der Täufer) auf. Wir finden sie im malerischen Neufahrn bei Egling, unweit von Wolfratshausen. Die Filialkirche von Deining hatte freilich Vorgänger. Schon im Jahre 1107, das ist urkundlich bestätigt, bezog das Kloster Tegernsee Waren aus Neufahrn. Schon damals dürfte es dort eine aus Holz gebaute Kirche zu Ehren des Täufers gegeben haben. Kirchenhistoriker gehen davon aus, dass es noch früher, schon seit der Zeit von Bonifatius (672-752) oder kurz danach in Neufahrn eine Kirche »St. Johannes Baptist« gegeben hat.

Foto 4: Hölle nach Herrad von Landsberg

Der heutige Besucher sollte sich unbedingt auseichend Zeit für die Fresken an der Chorwand nehmen, die womöglich schon um das Jahr 1400 entstanden. Links unten erkennen wir eine Schutzmantelmadonna. Sie bietet Menschen aus allen Ständen Sicherheit. Am Mantel der Madonna prallen Pfeile wirkungslos ab. Die Madonna tritt allen Feinden als mächtige Himmelskönigin entgegen. Sie trägt, ihrem Rang entsprechend, ein blaues Gewand unter einem roten Mantel. Eine Krone auf dem Haupt der Madonna zeichnet sie als Königin aus.

Foto 5: Der Engel mit dem Schwer im Fresko von Neufahrn

Auf der rechten Seite: eine Kreuzigungsszene. Links vom Kreuz stehen Maria und Maria Magdalena, rechts die »Heilige Ursula«, »Barbara« und »Katharina«. Darüber: eine Höllenszene. Die Hölle wird als ein riesiges, monströses Wesen dargestellt, als eine furchteinflößende Kreatur mit weit geöffnetem, mit spitzen Zähnen ausgestattetem Maul. Der Teufel höchstpersönlich ist am Werk. Er versucht mit einer gewaltigen Kette gefangene Seelen in sein Reich zu zerren. Ob sein Gegenpart, ein hochgewachsener Engel mit Flügeln und Schwert, die Menschenseelen aus den Klauen Satans befreien kann?

Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht: Wir leben im »christlichen Abendland«. Die mysteriösen, altehrwürdigen Fresken in alten Kirchen und Kapellen wollen uns von unseren Wurzeln erzählen. Man kann die Vergangenheit werten wie man will, man muss sie aber kennen.

»Hölle, Hölle, Hölle!« prägte lange Zeit das Weltbild des Christentums. Freilich steht das christliche Bild von »Hölle« am Ende einer Entwicklung. Aus einer fremden Kultstätte war ein stinkendes Abfallfeuer geworden. Der Prophet Jesaja versuchte den Juden seiner Zeit Angst zu machen. Wer nicht buchstabengetreu nach den Vorschriften des Judentums lebte, der würde bestraft werden. Würde im »Glutofen« des Gehenna-Tals enden (3):»Und sie werden hinausgehen und schauen die Leichname derer, die von mir abtrünnig waren. Denn ihr Wurm wird nicht sterben, und ihr Feuer wird nicht verlöschen, und sie werden allem Fleisch ein Gräuel sein.«

Foto 6: Höllenqualen nach Herrad von Landsberg

Jesajas Hölle kam wie der Supermarkt von morgen ganz ohne »Personal« aus. Die Hölle ist nach heutiger Vorstellung der Wohnort der Teufel, die die Sünder peinigen und quälen. Unsere Hölle ist die Heimat bösartiger Dämonen. Die biblische Gehenna-Hölle ist ein Ort, an dem Gott strafen wird: Und zwar ausschließlich vom Glauben abgefallene »Gottlose«. Teufel sind da nicht vorgesehen, auch nicht erforderlich. Der Ort als solcher ist schon qualvoll genug!

In der sakralen Kunst freilich wurden die Höllendarstellungen, etwa jene von Herrad von Landsberg (etwa 1180), fantasievoll ausgestaltet. Die Sünder litten nicht mehr nur vor sich hin, sie wurden wahrlich sadistischen Teufeln ausgeliefert, die sich gegenseitig in Sachen Foltermethoden zu übertrumpfen versuchten.

Durch den griechischen Einfluss auf das »Neue Testament« kam es zu einer Helenisierung des Begriffs »Hölle«.  Offensichtlich entwickelte sich das Bild vom Ort der Qualen: von einer grauenhaften Stätte, an der die die Sünder auf ewige Zeiten Entsetzliches zu erdulden hatten, zu einem »Warteraum« für Tote.  Die Hölle wurde zum Vorraum des Gerichts, wo Verstorbene auf die himmlische Justiz warten.

Bei Lukas lesen wir (4): »Als er nun (der Reiche) bei den Toten war, hob er seine Augen in seiner Qual und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß.« Der Reiche schmort in der Hölle. Verschlimmert werden seine Qualen dadurch, dass er sehen muss, wie gut es dem frommen Lazarus in Gottes Schoß geht. So kommt »Neuen Testament« zum heißen Ort der Qualen im  noch eine Art »Himmel« hinzu, den es im »Alten Testament« noch gar nicht gegeben hat. Das »Alte Testament« kennt lediglich die Himmel als das Firmament, das sich über den Menschen wölbt.

Foto 7: Der Engel mit dem Schwert

Die biblischen Bilder, auch jene von Hölle und Himmel, sind das Ergebnis einer Entwicklung über viele Jahrhunderte hinweg, die vielleicht niemals abgeschlossen ist. Die christlichen Glaubensvorstellungen, etwa von Hölle und Himmel, sind nicht als fertige Gedanken übernommen worden. Sie haben sich nach Beendigung der Arbeit an den biblischen Texten nach und nach entwickelt. Das zeigt, dass Glaube sich seit mehr als zwei Jahrtausenden verändert. Diese Erkenntnis gibt zu Hoffnung Anlass: Auch heute und morgen wird sich Glauben ändern. Nur dann kann er langfristig dem suchenden Menschen Hilfe bieten. 

Ein Glaube, der einmal stehen bleibt, ist ein Auslaufmodell und verschwindet irgendwann in der Versenkung der Bedeutungslosigkeit. 

Fußnoten
1) Mertens, Heinrich A.: »Handbuch der Bibelkunde«, Düsseldorf  1966, Seite 336
2) »Institut für Demoskopie«, Allensbach, November 2001
3) Der Prophet Jesaja Kapitel 66, Vers 24
4) Das Evangelium nach Lukas Kapitel 16, Vers 23

Zu den Fotos
Foto 1: Das »Höllental von Hinom« in unserer Zeit. Foto wikimedia commons/ Deror avi
Foto 2: Die Fresken-Wand in der Kirche Johann Baptist, Neufahrn. Foto Heidi Stahl
Foto 3: Hölle und Kreuzigung in der Kirche Johann Baptist, Neufahrn. Foto Heidi Stahl
Foto 4: Hölle nach Herrad von Landsberg (etwa 1180). Foto wikimedia commons
Foto 5: Der Engel mit dem Schwer im Fresko von Neufahrn. Foto Heidi Stahl
Foto 6: Höllenqualen nach Herrad von Landsberg (etwa 1180). Foto wikimedia commons
Foto 7: Der Engel mit dem Schwert, Fresken-Wand in der Kirche Johann Baptist, Neufahrn. Foto Heidi Stahl

442 »Höllenschlund und Höllenfeuer«,
Teil 442 der Serie
„Monstermauern, Mumien und Mysterien“
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 08.07.2018

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Sonntag, 30. November 2014

254 »Ein Menschenfresser und Maria«

»Ein Panoptikum des Schreckens – in der Kirche – Teil 3«

Teil 254 der Serie

»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                        
von Walter-Jörg Langbein



Das Münster zu Hameln. Foto W-J.Langbein

Das Münster zu Hameln kann als Modell eines mythischen Universums gesehen werden. Die Krypta stellt die Unterwelt dar, der Innenraum des Gotteshauses steht für die Welt der Lebenden und die hohen steinernen Säulen tragen das Himmelsgewölbe. Fast identisch war die Vorstellungswelt der Mayas. Die Wurzeln des Ceiba-Baums sind ein Abbild der Unterwelt, die hohen schlanken Stämme versinnbildlichen die Welt von uns Lebenden und die Krone wird mit dem Himmel gleichgesetzt. Diese drei »Etagen« finden wir auch im Münster zu Hameln.

Die Krypta von Hameln. Foto W-J.Langbein

Die Krypta – Unterwelt – wird von so manchem Besucher des Gotteshauses aufgesucht. Die zweite »Etage« wird von zahllosen Besuchern aus aller Herren Länder langsam oder hastig durchschritten. Kaum einer freilich bringt die Krypta mit der Unterwelt oder gar mit der Hölle in Verbindung.

Dabei gibt es auch zu Beginn des dritten Jahrtausends nach Christus im »christlichen Abendland« nach wie vor die Vorstellung von der »Hölle«. Man denkt an einen nach Schwefel stinkenden Ort, wo gewaltige Feuer lodern und arme Seelen für ihre Sünden büßen müssen. »Das Handbuch der Bibelkunde« vermeldet (1):

»Die Hölle unseres Begriffs hat im biblischen Sprachgebrauch keine genaue Entsprechung:« Und doch hat es einen realen Ort im Land der Bibel gegeben, der unserer Vorstellung vordergründig zumindest nahe kommt. Um 800 v.Chr. gab es diese »Hölle« im Südwesten Jerusalems.


Im Gehenna-Tal wurden dem assyrischen Gott Moloch (links) Opfer dargebracht. Dann und wann sollen sogar Menschen verbrannt worden sein, um ihn gnädig zu stimmen. Den Jahweanhängern war jene Stätte ein Ort des Grauens. Vermutlich störte sie die Tatsache, dass dort gelegentlich Menschen ihr Leben ließen, nicht sonderlich. Dass aber dort einem fremden König gehuldigt wurde, missfiel ihnen sehr. Deshalb ließ König Josias um 625 v.Chr. das Tal entweihen. Weil es den Anhängern eines fremden Glaubens heilig war, ließ er es in eine stinkende Abfalldeponie verwandeln. Berge von Knochen wurden aufgehäuft und verbrannt. Müll wurde angekarrt und ebenfalls angezündet. Schwefel wurde beigefügt, um die Feuersglut Tag und Nacht nie verlöschen zu lassen. Es entstand ein Ort, der unserer Vorstellung von Hölle recht nahe kommt.

Aus der fremden Kultstätte war ein stinkendes Abfallfeuer geworden. Der Prophet Jesaja nun dachte an die Zukunft. Dort würden jene Juden, die nicht nach dem Buchstaben des Gesetzes lebten, ihre gerechte Strafe erhalten: im »Glutofen« (2) des Gehenna-Tals. Hier würden dann die vom rechten Glauben abgefallenen Juden auf ewige Zeiten brennen (3):

»Und sie werden hinausgehen und schauen die Leichname derer, die von mir abtrünnig waren. Denn ihr Wurm wird nicht sterben, und ihr Feuer wird nicht verlöschen, und sie werden allem Fleisch ein Gräuel sein.«

Die Hölle ist nach unserer Vorstellung der Wohnort der Teufel, die die Sünder peinigen und quälen. Unsere Hölle ist die Heimat bösartiger Dämonen. Die biblische Gehenna-Hölle ist ein Ort, an dem Gott strafen wird: Und zwar ausschließlich vom Glauben abgefallene »Gottlose«. Teufel sind da nicht vorgesehen.

Der Moloch von Hameln. Foto W-J.Langbein

Durch den griechischen Einfluss auf das »Neue Testament« kam es zu einer Helenisierung des Begriffs »Hölle«.  Offensichtlich entwickelte sich das Bild vom künftigen Ort des Gerichts zu einem »Warteraum« für Tote, in welchem Verstorbene auf die himmlische Justiz warten. Bei Lukas lesen wir (4): »Als er nun (der Reiche) bei den Toten war, hob er seine Augen in seiner Qual und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß.« So kommt zum heißen Ort der Qualen im »Neuen Testament« noch eine Art »Himmel« hinzu.

Jesaja weiß nur von einer stinkenden Hölle (5): »Denn vorlängst ist eine Gräuelstätte zugerichtet; auch für den König ist sie bereitet. Tief, weit hat er sie gemacht, ihr Holzstoß hat Feuer und Holz in Menge; wie ein Schwefelstrom setzt der Hauch des Herrn ihn in Brand.« Der »Schwefelstrom« blieb im Volksglauben bis in unsere Zeiten erhalten: Gilt doch nach wie vor bei vielen Gläubigen die Hölle als nach Schwefel stinkender Ort des Grauens. Und der Teufel selbst, Herr der Unterwelt mit vielen Namen, soll ja einen intensiven Schwefelgestank verbreiten!

Menschenfresser Moloch.
Im »Alten Testament« kommt ein Himmel, so wie wir ihn uns heute vorstellen, nicht vor. Das »Alte Testament« kennt lediglich die Himmel als das Firmament, das sich über den Menschen wölbt.

Der modernisierte Terminus »Gehenna« imitiert lautsprachlich das aramäische »Gehanna« und entspricht dem hebräischen »Ge Hinnom«. »Ge Hinnom«  lässt sich das mit »Sohn von Hinnom« übersetzen. Das »Gehenna-Tal« war demnach das »Tal des Sohns von Hinnom« oder – zutreffender –  »Schlucht des Sohns von Hinnom«. Vom stinkenden Höllenschlund zum Teufelsberg. Östlich von Jerusalem wurden auf einem Berg dem Moloch kleine Kinder geopfert (6):

»So sollst du dem Herrn, deinem Gott, nicht dienen; denn sie haben ihren Göttern alles getan, was dem Herrn ein Gräuel ist und was er hasst; denn sie haben ihren Göttern sogar ihre Söhne und Töchter mit Feuer verbrannt.« Es gibt keinen Zweifel, dass da auf grausame Weise dem Gott Moloch gehuldigt wurde: indem Kinder bei lebendigem Leib verbrannt wurden. Hinter dem Namen Moloch verbirgt sich das hebräische Wort für König. Sollte also ein König der Hölle gemeint sein? Oder war er gar ursprünglich ein Bewohner des Himmels, der zum menschenfressenden Monster mutierte? In der Kunst wurde Moloch immer wieder gern als kinderverschlingendes Ungetüm gezeigt. Nur wenige Besucher des Münsters zu Hameln wissen, dass hoch oben auf einer der Säulen Moloch höchstselbst dargestellt sein könnte.

Moloch frisst ein Kind. Fotos W-J.Langbein

Die Säulenkapitelle erlauben den Blick in eine zum Teil albtraumhafte Welt des Grauens. Spärlich beleuchtet scheinen sich die in Stein gemeißelten Abbildungen zu verändern, zu bewegen. Aus  kunstvoll gearbeiteter Ornamentik formieren sich plötzlich Monsterwesen. Da sind zwei schlangenartige, hoch aufgerichtete Kreaturen. Beide blicken zueinander, das heißt…. auf ein Wesen in ihrer Mitte. Ich halte die rätselhafte Darstellung für ein Bildnis des Menschenfressers Moloch.

Spinnweben erinnern an das Ambiente eines Horrorfilms mit Vincent Price. Pflanzenartig wuchern die zwei hässlichen Geschöpfe, deren Augen und Mäuler immer klarer zu erkennen sind, je genauer man hinschaut. Nach und nach gewöhnt sich das menschliche Auge an die ungünstigen Lichtverhältnisse. Nach und nach tritt »mein« Moloch hervor. Durch das lichtstarke 400-Millimeter-Objektiv meiner Kamera erkenne ich Details. Moloch starrt in Richtung Betrachter. Mit festem Griff hat er ein Kind gepackt, sein Kopf hängt nach unten, die Beine sind anscheinend schon im Maul des gefräßigen Kannibalen verschwunden. Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis das arme Geschöpf vollständig im Rachen des Moloch verschwunden sein wird!

Erkennen Sie die mysteriöse Muttergottes? Foto W-J.Langbein

Wenn Ihnen der Moloch zu düster ist, suchen Sie am besten die Darstellung der Gottesmutter. Sie finden sie am südlichen Mittelschiffpfeiler, Nordostecke, entstanden vor etwa 800 Jahren! Es handelt sich um eine rätselhafte Maria mit Lichtscheibe. Hoch oben an einem der Säulenkapitelle – in Gesellschaft von Moloch, Sauriern und anderen mysteriösen Wesen – blickt die Muttergottes auf den Kreuzaltar…

Maria mit der »Lichtscheibe«. Foto W-J.Langbein

Die biblischen Bilder – auch jene von Hölle und Himmel – sind das Ergebnis einer Entwicklung über viele Jahrhunderte hinweg, die vielleicht niemals abgeschlossen ist. Die christlichen Glaubensvorstellungen – etwa von Hölle und Himmel – sind nicht als fertige Gedanken übernommen worden. Sie haben sich nach Beendigung der Arbeit an den biblischen Texten nach und nach entwickelt. Das zeigt, dass Glaube sich seit mehr als zwei Jahrtausenden verändert. Diese Erkenntnis gibt zu Hoffnung Anlass: Auch heute und morgen wird sich Glauben ändern. Nur dann kann er langfristig dem suchenden Menschen Hilfe bieten.

Menschenfressende Monster sollten in keiner Religion mehr zu finden sein. Es gibt sie auch nicht mehr, diese schrecklichen Wesen. Sie sind überflüssig geworden, weil fundamentalistische Fanatiker mit zunehmender Begeisterung die Rolle des mordenden Molochs übernehmen. Sie tun das mit religiöser Inbrunst, wollen den Weg ins Paradies antreten. Sie erreichen aber, dass schon im Hier und Jetzt die Welt zur Hölle wird. Als Teufel bewähren sich dann fanatische Menschen.

Ein Glaube, der einmal stehen bleibt, ist ein Auslaufmodell und verschwindet irgendwann in der Versenkung der Bedeutungslosigkeit. Aber sind die Vertreter der heutigen großen Religionen überhaupt dazu bereit, Glaubenslehren der aktuellen Zeit anzupassen? In einer Zeit der moralischen wie religiösen Ungewissheit droht eine große Gefahr, nämlich dass Fundamentalisten immer mehr Zulauf gewinnen. Warum? Weil immer mehr Menschen Zweifel nicht ertragen können und begeistert jenen folgen, die möglichst lautstark ganz präzise postulieren, was angeblich Gott von uns Menschen fordert.

Fußnoten

Der Ceibabaum der Mayas. Foto W-J. Langbein
 
1) Mertens, Heinrich A.: »Handbuch der Bibelkunde«, 

Düsseldorf  1966, Seite 336
2) Der Prophet Jesaja Kapitel 31, Vers 9
3) Der Prophet Jesaja Kapitel 66, Vers 24
4) Das Evangelium nach Lukas Kapitel 16, Vers 23
5) Jesaja Kapitel 30, Vers 33
6) 5. Buch Mose Kapitel 12, Vers 31

»Ketzerisches von einem Theologen«,

Teil 255 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                        
von Walter-Jörg Langbein,                      
erscheint am 07.12.2014
 



Fußnoten

1) Mertens, Heinrich A.: »Handbuch der Bibelkunde«, Düsseldorf  1966, Seite 336
2) Der Prophet Jesaja Kapitel 31, Vers 9
3) Der Prophet Jesaja Kapitel 66, Vers 24
4) Das Evangelium nach Lukas Kapitel 16, Vers 23
5) Jesaja Kapitel 30, Vers 33
6) 5. Buch Mose Kapitel 12, Vers 31


Teil 255 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                        
von Walter-Jörg Langbein,                      
erscheint am 07.12.2014

 


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