Sonntag, 12. Februar 2012

108 »Die Steine von Moorea«

Teil 108 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein

Pyramiden als künstliche
Vulkane - Foto: W-J.Langbein
Nach wie vor rätselhaft ist die Entstehung von Pyramiden-Kulten. Ob es eine Beziehung zwischen Vulkanismus und Pyramidenbau gibt? Die Sonnen- und die Mondpyramide der mexikanischen »Straße der Toten« könnten ursprünglich Tempel eines längst vergessenen Kults gewesen sein ... zur Beschwichtigung der Götter, die die glutheiße Lava aus dem Erdinneren in die Atmosphäre spuckten. Menschenopfer auf diesen Pyramiden mögen dann Geschenke für die Götter gewesen sein: »Seht, Ihr mächtigen Götter! Hier bieten wir Euch Blut und Leben vieler Menschen ... Nun müsst Ihr die Höllenglut nicht ausbrechen lassen, um Euch Opfer zu holen!«

Tahiti gehört zu den »Inseln über dem Wind« im südlichen Pazifik ... ein Doppeleiland, bestehend aus »Tahiti Nui« und »Tahiti Iti« (»Großes Tahiti« und »Kleines Tahiti«). Wer freilich an Tahitis Ufern natürliche weiße Sandstrände sucht, wird sie kaum finden. Große Hotels haben, um unseren Postkartenansichten von der Südsee gerecht zu werden ... künstliche private Sandstrände angelegt. Von Natur aus sind die Meeresufer von Tahiti schwarz. Der Sand ist basaltisch ... und weist auf Vulkanismus hin. Und das ist kein Wunder, entstand Tahiti doch aus zwei gewaltigen Vulkanen. Und diese Vulkane weisen auf brodelnde Gefahr in der »Unterwelt« hin: auf eine besonders heiße Zone. Solche »Hot Spots« gibt es auch unter Hawaii, dem Yellowstone-Park ... und unter der Eifel.

Die Mahaiatea-Pyramide von Tahiti 
Foto: Archiv W-J.Langbein
Bevor mit dem Bau der großen Pyramide von Mahaiatea auf Tahiti begonnen wurde, so lautet die Überlieferung, legten 1200 Krieger ihre Waffen nieder ... um sich dann freiwillig lebendig begraben zu lassen. Als Geister wollten sie die heilige Stätte bewachen!

Wir müssen vorsichtig sein, wenn es um die Bewertung der angeblich so bösen »Wilden« geht. Es sind stets die Sieger, die die Geschichtsbücher schreiben. Die Verlierer werden selten objektiv geschildert. Und die Geschichtsschreibung war meist »christlich« orientiert.

Gern wurden »Heiden« von »christlicher« Seite als menschenfressende Bestien beschrieben, die massenweise ihren Göttern Menschen opferten. Auf diese Weise konnte dann die »Mildtätigkeit« der Missionare besonders unterstrichen werden. Setzten sie doch ihr Leben aufs Spiel, um die »Wilden« zu bekehren. Unbestreitbar ist es allerdings, dass es auf Tahiti Menschenopfer gab. So liegt ein Zeugenbericht von James Morrison – Bootsmann auf der legendären Bounty – vor.

James Cook wurde auf seiner zweiten Südseereise (1772-1775) Zeuge von Menschenopfern. Ein zeitgenössischer Stich zeigt grausige Details eines Menschenopfers, dem Cook als »Ehrengast« beiwohnte ... nicht als Opfer!

Ein Menschenopfer vor
Ehrengast Cook
Foto: Archiv W-J.Langbein
Pomare II., bald darauf zum Christentum bekehrt, mochte bei seiner Krönung am 13.2.1797 auf »heidnisches Brauchtum« wie Menschenopfer nicht verzichten. Pomare II. wirkte aber auch als Baumeister und ließ mehrstufige Pyramiden errichten. Sein größtes Bauwerk hatte eine Seitenlänge von mehr als 200 Metern. Wie alle Pyramiden von Tahiti wurde es zerstört. Karl-Wilhelm Berger schreibt in seinem »Reisehandbuch Südsee« (1): »Britische protestantische Missionare der Londoner Missionsgesellschaft landeten 1797 in Tahiti und siedelten in Matavai an. Von diesem Zeitpunkt an griffen die Europäer in die traditionellen sozialpolitischen Ordnungen Tahitis und der Nachbarinseln ein.«

Berger weiter (2): »Hierdurch wurden tiefgreifende Entwicklungen ausgelöst, die sich auch im 19. Jahrhundert in anderen polynesischen Archipelen wiederholten. Die Inseltraditionen wurden missachtet, und das alleinseligmachende Christentum und europäische Moralvorstellungen wurden hemmungslos verbreitet.«

Pomare II. war ein beim Volk beliebter Herrscher ... bis die christlichen Missionare kamen. Offenbar verargte man dem König seine Nähe zu den Fremden. So wurde er, zusammen mit den Missionaren, anno 1808 auf die Nachbarinsel Moorea vertrieben ... wo in den manchmal unheimlich düster wirkenden Bergen noch »Heidentum pur« praktiziert wurde.

König Pomare II - Foto:
Archiv W-J.Langbein
1812, so ist überliefert, wandte sich Pomare II endgültig dem Christentum zu – und wurde getauft. Vom neuen Glauben beseelt, von den Missionaren angestachelt ... unternahm der Herrscher selbst einen Missionierungsversuch von Tahiti. 1815 kehrte er, zusammen mit den Missionaren und einem auf Moorea rekrutierten Herr nach Tahiti zurück und besiegte die »Heiden«.
Man darf sich Pomare II. aber nicht als zum Christentum verführten Heiden vorstellen! Der Regent erkannte den neuen Glauben als idealen Mittel zum Zweck. Er bezwang die rivalisierenden Stammeshäuptlinge militärisch, unterwarf sie auf dem Schlachtfeld... und sie mussten den christlichen Glauben annehmen. Der Sieger bestimmte den Glauben der Verlierer ...

Vergeblich suchte ich auf Tahiti nach Spuren der vielleicht interessantesten Gestalt der Geschichte des Eilands! Als Pomare III. - er war als Einjähriger König geworden – unerwartet und plötzlich mit sieben Jahren starb ... folgte ihm seine 14-jährige Schwester Aimata als Pomare IV. nach. Ihre Krönung erfolgte gegen den erbitterten Widerstand der Missionare. Tahiti war viele Jahrhunderte so etwas wie ein Paradies auf Erden. Diesem Zustand setzten die Europäer ein Ende. Berger schreibt in seinem empfehlenswerten Werk »Südsee« (3):

»Pomare IV. war eine Königin, die eine schwere Regierungszeit zu überstehen hatte, wollte sie nicht zwischen den Machtgelüsten der Missionare des Protestantismus und des Katholizismus und den dahinterstehenden Kolonialmächten Großbritannien und Frankreich zerrieben werden. Trotzdem überstand sie eine 50-jährige Regentschaft!« Die Königin starb 1877.

Trotz (oder wegen?) intensivster christlicher Missionierungsversuche wehrten sich viele Bewohner von Tahiti gegen die Verchristianisierung. Die »Mamaia-Sekte« wollte die alte Kultur erhalten. 1836 wurden katholische Missionare als unerwünschte Störenfriede ausgewiesen. Frankreich sah dies als bösartige Schmähung an und schickte Militär auf einer Fregatte. Pomare IV. suchte vergeblich Schutz bei den protestantischen Engländern. Die katholischen Franzosen hatten die besseren »Argumente«. Sie drohten damit, Tahiti von ihrer Fregatte aus zu beschießen. Und so wurde Tahiti schließlich französisches Protektorat!

Berge von Moorea
Foto: W-J.Langbein
Mit der Europäisierung, mit der Christianisierung ging die Zerstörung der ursprünglichen Kultur Haitis Hand in Hand. 1891 rächte sich Frankreich posthum an der widerspenstigen Königin Pomare IV. Ihre Gebeine wurden aus ihrer Gruft entfernt. Bestattet wurde in der turmartigen Gruft der mutigen Herrscherin ihr Nachfolger, ihr Sohn Pomare V. Der hatte sein Königreich für eine monatliche Pension verkauft ... und starb schon mit 52 Jahren als Alkoholiker. Auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin wurde an die Spitze seines Grabmals statt eines Kreuzes eine große Schnapsflasche gestellt ...

»Wenn Sie Reste unserer alten Kultur sehen wollen ... die werden Sie auf Tahiti vergeblich suchen!« bekam ich immer wieder zu hören. »Aber auf Moorea gibt es sie noch! Suchen Sie die Steine von Moorea ... « Wie aber würde ich nach Moorea gelangen?

Von Tahiti bis zum Nachbarinselchen Moorea sind es – die Angaben variieren etwas – rund 17 Kilometer. Man kann Moorea im Flugzeug in zehn Minuten erreichen. Im Schnellboot dauert es 35 Minuten ... und per Fähre eine Stunde.

Fußnoten
1 Berger, Karl-Wilhelm: »Südsee«, Dormagen, 3. Auflage 2000, S. 215
2 ebenda

»Marae Titiroa«,
Teil 109 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 19.02.2012

Freitag, 10. Februar 2012

Das Testament

Kurzkrimi von Walter-Jörg Langbein

Der Brief vom Notar kommt für Hermann Leppius nicht unerwartet. „Opa August ist tot.“ sagt er, sein Mienenspiel beherrschend. „Er hat ein Testament gemacht. Wir beide sind Alleinerben!“ Hermann Leppius, ein zur Schäbigkeit neigender Inhaber einer kleinen Lottoannahmestelle, fügt noch abfällig hinzu: „Unsereiner rackert sich ab und der Opa sammelt Vermögen !“

Sein Bruder Rudolf ist „Verkaufsleiter“ höchst zweifelhafter Kaffeefahrten, bei denen er mit Geschick Rentnerinnen für teures Geld billigen Ramsch verkauft. Er glaubt, widersprechen zu müssen: „Opa August war eben sein Leben lang sparsam und ...“ Sein „geizig“ geht im Räuspern des Notars unter. „Wenn Sie bitte eintreten möchten, meine Herren!“ Gespannt nehmen die beiden Erben gegenüber vom dickleibigen Notar Platz.

„Also, vorweg gesagt, ich kann Ihnen das Testament Ihres verstorbenen Herrn Großvaters noch nicht eröffnen. Da ist nämlich erst noch, so hat es ihr werter Großvater notariell festgelegt, eine wichtige Bedingung zu erfüllen!“ Mit monotoner Stimme liest er vor: „Bevor mein im Zustand vollständiger geistiger Klarheit verfasster, von meinem Notar als den gesetzlichen Vorschriften entsprechender bestätigter testamentarischer letzter Wille verlesen werden darf, muss eine Bedingung erfüllt werden: Meine beiden Alleinerben müssen erst klar Schiff machen und mein gesamtes Mobiliar, meinen gesamten Besitz verkaufen.“

Der Notar nimmt die Brille ab. „Ihr Erbe können Sie erst nach Erfüllung dieser Bedingung antreten. Und ich darf Ihnen sagen, dass es um einiges Bargeld geht.“

„Dann wollen wir das schnell über die Bühne bringen!“ Hermann Leppius springt auf. Er ist nervös und leicht reizbar. „Augenblick noch!“ hält ihn der Notar zurück. „Ich benötige von Ihnen eine genaue Liste des Inventars der Wohnung Ihres verstorbenen Herrn Großvaters. Bringen Sie eine präzise Aufstellung all dessen, was Sie für wie viel Geld verkauft haben. Legen Sie mir diese vom Käufer oder von den Käufern unterschriebene Liste hier vor, dann kommt es zur Testamentseröffnung. Dann geht es ...“ Hermann Leppius vollendet den Satz „ans Bare.“ Der Notar lächelt gequält.

Draußen vor der Tür des Notariats halten die beiden Enkel eine kurze Besprechung ab. „Wohin mit dem ganzen Krempel aus Opas Wohnung? Wer gibt dafür schon Geld?“

Rudolf hat einen Einfall. „Du erinnerst dich doch an Rentner Krause, der diesen Prozess gegen mich verloren hat, weil ich seinen dusseligen Lottoschein verlegt hatte und der alte Knacker um einen Gewinn von damals 33.000 Mark gekommen war? Na, das Gericht hat ja damals den Krause abgewiesen. Der Vertrag mit der Lottogesellschaft gilt erst dann, wenn der Lottoschein bei der Zentrale vorliegt. Ich hab' da eine glänzende Idee!“

Keine halbe Stunde später halten Hermann und Rudolf Leppius vor der kleinen Wohnung von Karl Krause. Die bescheidene Besitz von Opa August passt leicht in den Pferdetransporter von Rudolf. Viel ist es ja nicht: ein Schrank mit den Anzügen, muffigen Hemden, Unterwäsche, mit Bergen von schier unendlich langen Strümpfen aus Naturwolle. Da ist noch das Nachttischchen, ein Stuhl, eine bescheidene Ansammlung von Tellern, Tassen, Besteck, das vom sparsamen Opa seinerzeit vom Sperrmüll geholte Bett, der fleckige Regenmantel à la Columbo, eine alte schäbige Bibel, ein Karton mit Briefen und sonstigem Beschriebenen, ein kleines Radio, Rasierapparat, Zahnbürste und Waschzeug.

Rund fünf Dutzend Bände Karl May, offenbar noch aus Vorkriegszeiten, zerlesen und äußerlich nicht mehr ansprechend müffeln in einer großen Kiste mit der Aufschrift „China Tee“ vor sich hin. Mit spitzen Fingern zieht Rudolf Leppius einige der Karl-May-Bände heraus ... „Winnetou I“... „Winnetou II“, „Winnetou III“... „Old Surehand“... „Durchs wilde Kurdistan“... „Von Bagdad nach Stambul“... „Der Schatz im Silbersee“. Achtlos lässt er die Bücher wieder in die Kiste fallen. „Der alte Knauser schwärmte noch als Greis von Old Shatterhand und Winnetou ...“ lacht er hämisch. „Und in diese Nscho Tschi war er seit seiner Pubertät verliebt ... Mit Marie Versini hat er ja angeblich korrespondiert ...“



Dieser bescheidene Besitz soll nun dem Rentner Karl Krause verkauft werden. Rudolfs Idee wird in die Tat umgesetzt. Die beiden Leppius-Brüder geben sich bewusst jovial. Rudolf Leppius redet auf den alten Mann ein.

„Und um Ihnen. lieber, werter Herr Krause, den Schaden mit der Lottosache, die mir wirklich schrecklich leid tut, wieder gut zu machen, möchte ich Ihnen eine Freude bereiten. Sie bekommen die gesamte Hinterlassenschaft aus der Wohnung von unserem Opa- nicht geschenkt, aber so gut wie ...“ Enkel Rudolf kommt ins Stottern. Die Erbschaft erwähnt er lieber nicht.

Hermann hilft ihm aus der Verlegenheit. „Wir wollen ja nicht schlecht über unseren toten Opa reden, aber er hat nun einmal darauf geachtet, dass er sein Geld zusammenhielt. Und daher sind wir testamentarisch dazu verpflichtet, alles zu verkaufen. Eine Formsache. Sie bekommen alles ... für ... na, sagen wir einen Euro. Ein symbolischer Preis!“

Rudolf nickt. „Rein symbolisch. Sie kannten ja unseren Opa August gut, waren Sie nicht mit ihm am gleichen Frontabschnitt im Krieg? Und da meinen wir, verkaufen wir lieber Ihnen alles symbolisch für einen Euro als dass wir uns an einen Antiquitätenhändler wenden, der uns natürlich mehr bieten würde ...“

Karl Krause ist gerührt. Er stimmt dankbar zu. Hastig tragen die beiden Erben das karge Mobiliar in Krauses Wohnung. Wenig später legen die beiden zufriedenen Männer dem Notar den unterschriebenen Kaufvertrag vor. Mit einer fahrigen Geste lädt er die beiden Erben ein, sich zu setzen. „Da ist ja alles genauestens aufgelistet, wie ich sehe, die einzige Bedingung für die Testamentseröffnung ist erfüllt.“ Knisternd löst der Notar das Siegel, entfaltet das Blatt.

„Bei der Vorbedingung handelt es sich um einen Test. Vorweg: Wie auch immer der Test ausgefallen sein mag, erhalten Rudolf und Hermann jeweils ein Sparbuch über Euro 500.- Wie ich meine werten Enkel kenne, haben Sie meinen gesamten Besitz veräußert. Zu meiner Habe gehörten auch meine geliebten Karl-May-Bücher. Sollten meine werten Herren Enkel wider Erwarten die Karl-May-Bücher nicht verkauft haben, aus sentimentalen Gründen, weil sie wissen, wie ich an diesen Büchern mit ganzem Herzen hing, ist ihnen und vor allem Rudolf verziehen. Wie oft hat er sich über meine Vorliebe für den großen Volksdichter deutscher Zunge Karl May lustig gemacht! Hämisch haben sie gelacht, wenn ich stolz den Namen von Kara Ben Nemsis Gefährten vollständig aufsagen konnte ... Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah.“

Der Notar hält kurz inne, dann liest er weiter vor:

„Rudolf ist es auch gewesen, der mich nachts immer mit Anrufen weckte. Er hat seine Stimme verstellt, aber ich habe ihn erkannt. Er wusste, dass mein schwaches Herz darunter leiden würde. Er hoffte wohl auf meinen frühzeitigen Tod! Die Daten und die Zeiten dieser Anrufe sind genau auf einem Blatt in meinem Karl-May-Buch 'Der Schatz im Silbersee' notiert.“

Der Notar nimmt das Testament wieder auf und liest weiter: „Sollten die beiden Enkel wider Erwarten die Bände nicht veräußert haben, sollen sie mein in langen Jahren mühsam erspartes Vermögen in Höhe von 125.000 Euro erben und auch weiterhin Freude an den Karl-May-Büchern haben. Ich schätze aber meine Enkel anders ein. Dann fallen besagte 125.000 Euro an den Käufer meiner Karl-May-Bücher. Es soll der in den Genuss des Geldes kommen, der die Lektüre von Karl May mehr zu schätzen weiß als meine ehrenwerten Enkel, denen ich für das Leerräumen meiner Wohnung danke. Meine Aufzeichnungen über den Telefonterror meines Enkels Rudolf befinden sich als Lesezeichen im Band ‘Der Schatz im Silbersee’. Bitte an die Polizei weiterleiten.“

Der Notar sieht von dem Blatt auf und blickt die beiden verdutzt dreinschauenden Erben durchdringend an. Hermann Leppius weicht dem Blick aus und starrt auf seine Schuhspitzen. Der Notar nickt: „Die Karl-May-Bücher befinden sich jetzt im Besitz des Herrn Krause,  wie ich dieser Quittung entnehme. Karl Krause wird also das Vermögen des Verstorbenen erben! Und was den Telefonterror, was Ihr schäbiges Trachten nach dem Leben des Verstorbenen angeht, darum werden sich Polizei und Staatsanwaltschaft kümmern!“


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