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Sonntag, 4. August 2013

185 »Kannibalismus«

Teil 185 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein


Die Kolosse der Osterinsel - Foto W-J.Langbein

Auf der Osterinsel kam es vor rund einem halben Jahrtausend zu einer Katastrophe. Auslöser war die Waldzerstörung. Schon um 800, vielleicht 900 nach Christus begannen die Bewohner von Rapa Nui, ihr kleines Eiland abzuholzen. Wann fiel die letzte Palme? Wir wissen es nicht genau. Auf der Halbinsel Poike dürfte vor rund 600 Jahren schon keine Palme mehr gestanden haben.

Vor 500 Jahren, so scheint es, wurden auf Rapa Nui noch sehr viele Palmennüsse geerntet. Bald danach aber scheint es überhaupt keine Palmen mehr gegeben zu haben. 1640, das haben archäologische Studien eindeutig ergeben, gab es kein Brennholz mehr. Selbst in den Häusern der Oberschicht dienten Gestrüpp und Gräser als Brennmaterial.

Unklar ist, warum der Holzbedarf so groß war. Immer wieder bekam ich von Nachfahren der Statuenbauer zu hören, dass Holz in großen Mengen für den Transport der berühmten Osterinselkolosse gebraucht wurde. Demnach gab es, beginnend beim Steinbruch, dem Rano Raraku-Krater, ein »Schienensystem«. Zwei parallel verlaufende Kerben wurden in den Boden gegraben. In diese Kerben wurden Palmenstämme gelegt, so dass zwei hölzerne »Schienen« entstanden.

Darauf wiederum zog man – vielleicht auf hölzernen Schlitten ruhend – die Steinkolosse zu den steinernen Plattformen, zu ihren Fundamenten. »Die Wissenden fertigten eine Art Öl an, das sie auf die Holzschienen schmierten. Dadurch wurde es leichter, die Statuen auf ihren Holzschlitten zu bewegen!«, teilte mir 1992 ein altehrwürdiger Einheimischer mit.

Über Jahrhunderttausende hinweg war die Osterinsel offenbar mehr oder minder von Palmenwäldern überzogen. Gelang es dem Menschen, aus dem grünen Südseeeiland einen lebensfeindlichen Flecken in der blauen Unendlichkeit zu machen?

Vielleicht wurden die Kolosse
auf Holzschienen befördert.
Foto: W-J.Langbein
Wurden die Statuen zum Fluch von Rapa Nui? Anscheinend gab es so etwas wie einen nach und nach eskalierenden Wettstreit zwischen den zwölf »Stämmen« (1). Es galt, die größte Statue aus dem Vulkangestein zu schlagen, zu transportieren und aufzurichten. Der größte Osterinselkoloss liegt, unvollendet, im Steinbruch. Er wurde nicht mehr vollendet. Aus unbekannten Gründen wurde die Arbeit im Steinbruch scheinbar von heute auf morgen abrupt abgebrochen. Der unfertige Riese misst über zwanzig Meter in der Länge. Ob er je hätte transportiert und aufgerichtet werden können?

Führte der immer schärfer werdende Riesenkult zum Ende der Osterinselkultur? Unmengen von Holz wurden bei der Beförderung der Riesen verbraucht. Das Abholzen aber hatte für die Menschen schreckliche Konsequenzen: Es kam zur Bodenerosion. Immer mehr fruchtbarer Ackerboden verschwand. Die Landwirtschaft konnte immer weniger Nahrungsmittel erzeugen.

Ein Teufelskreis entstand: Je stärker die Osterinsel für den Statuenbau gerodet wurde, desto weniger Nahrungsmittel standen zur Verfügung. Je weniger Holz zur Verfügung stand, desto weniger Boote konnten gebaut werden. Je weniger Boote zur Verfügung standen, desto weniger Fischerei konnte betrieben werden. Dabei gab es für die Osterinsulaner zu keiner Zeit üppigen Fischfang. Raul Teave, in dessen kleiner Familienpension ich einmal wohnte, erklärte mir:

»Andere Südsee-Inseln verfügen über vorgelagerte Korallenriffe und Lagunen ... ideal für den Fischfang. Rapa Nui hat beides nicht, das erschwert die Fischerei sehr. Deshalb kam es mehr auf die Landwirtschaft an. Süßkartoffeln, Bananen und Yamswurzeln waren Hauptnahrungsmittel!«

Eine Wasserschildkröte in Ufernähe - Foto: W-J.Langbein
Raul Teave, der mir köstliche vegetarische Gerichte zauberte, glaubt nicht daran, dass es seine Vorfahren waren, die die ökologische Katastrophe auf der Osterinsel verursachten. »Sicher, das Abholzen des Waldes war unverantwortlich. Es gab aber auch klimatische Veränderungen, auf die der Mensch keinen Einfluss hatte. Und dass die Fische und Schalentiere irgendwann verschwanden, daran tragen meine Vorfahren auch keine Schuld!«

Das Abholzen der Palmen habe die Wälder reduziert, Klimaveränderungen hätten aber auch zum Verschwinden der Palmen beigetragen. Veränderungen im Bereich der Meeresströmungen mögen dafür gesorgt haben, dass es keine Fische mehr gab ... und auch keine Wasserschildkröten, die ebenfalls gefangen und verzehrt wurden.

Heute gehört die Osterinsel zu Chile. Landwirtschaft und Fischfang gibt es nur in bescheidenem Ausmaß. An abgelegenen Küstenstreifen rotten Fischerboote vor sich hin. Fast alles, was der Mensch zum Leben braucht, wird – meist aus Chile – importiert. Auch heute ist Trinkwasser auf dem Eiland eine Kostbarkeit. Im Vergleich zu anderen Südseeinseln im polynesischen Raum ist Rapa Nui geradezu regenarm. Der poröse Vulkanboden lässt zudem den Regensegen schnell versickern.

Flüsse oder auch nur Bäche gibt es auf Rapa Nui nicht. Manchmal bildet sich am Teravaka-Vulkan (mit etwa 500 Metern die höchste »Erhebung« der Osterinsel) ein kleines Rinnsal, das häufig versiegt. Drei Vulkane dominieren das Bild von Rapa Nui. Sie sammeln wie riesige Trichter Süßwasser. Am Boden ihrer Krater entstehen kleine Teiche, die meist mehr grünen Tümpeln gleichen.

Eines von vielen verrottenden Fischerbooten
Foto: W-J.Langbein
Stolz erklärte mir Raul Teave: »Vor vielen Jahrhunderten lebten meine Vorfahren mit der Natur. Sie kamen mit dem Wasser aus, hatten genug Trinkwasser. Es gab Spezialisten, die Experten auf dem Gebiet der Bewässerung und der Landwirtschaft waren. Sie konnten noch den eigentlich sehr fruchtbaren Boden von Rapa Nui nutzen und alle Menschen ernähren!« Es wurden Steingärten angelegt mit steinernen Schutzmauern, die den Wind so gut wie möglich abhielten. So trocknete der Boden nicht so schnell aus. Einige Milliarden Brocken Vulkangestein sollen einst in den Steingärten verbaut worden sein. Es müssen ganze Heere von Gärtnern und Steinexperten aktiv gewesen sein. Wann wurde die Kunst des Steingartens vergessen? Wie konnte das uralte Wissen in Vergessenheit geraten?

Mit Prof. Hans Schindler-Bellamy (1901-1982), Wien, habe ich so manches interessante Gespräch geführt. Der Archäologe: »Ähnliche Steingärten gab es in wüstenartigen Regionen Perus, aber auch in China und in Israels Negev-Wüste. Wo die Menschen in wüstenartigen Gegenden nur wenig Wasser vorfanden, dort versuchten sie, das wenige kostbare Nass so intelligent wie nur möglich zu nutzen.«

Prof. Barry Rolett, University of Hawai’i, kennt die Südsee wie kaum ein zweiter Wissenschaftler aus erster Hand. Der Archäologe wunderte sich darüber, wie verzweifelt offenbar Osterinsulaner mit gewaltigem Aufwand einzelne Taro-Pflanzen vor dem Wind schützten und wässerten.

Prof. Hans Schindler-Bellamy: »Man kann darüber streiten, ob die Umweltkatastrophe der Osterinsel allein von Menschenhand ausgelöst wurde, oder ob es Klimaveränderungen gab, auf die der Mensch keinen Einfluss hatte. Wie dem auch sei: Die Osterinsel wurde zu einem lebensfeindlichen steinernen Fleckchen im Pazifik. Die Menschen wurden von Hungerkatastrophen heimgesucht. Bedingt durch Nahrungsmangel kam es zu Krankheiten. Und als die Nahrung immer knapper wurde, kam es auf der einst so friedlichen Insel in den unendlichen Weiten des Pazifiks zum Kannibalismus. Die Menschen waren Gefangene ihrer Insel. Holz gab es keines mehr, so dass sie keine Boote oder Flöße bauen konnten, um ihrem Elend zu entgehen!«

Unklar ist, ob es im Verlauf der Geschichte von Rapa Nui eine oder mehrere Hungerepidemien gegeben hat. Kam es im Verlauf der Jahrhunderte einmal oder mehrmals zu kannibalischen Exzessen? Und war die Menschenfresserei nur Folge von Hungersnot ... oder Teil eines längst vergessenen religiösen Kults? Prof. Jared Diamond schreibt von katastrophalen Folgen, die durch das Abholzen der Palmen verursacht wurden: Bodenerosion durch Wind und Wetter. Wo der Boden nicht mehr gehalten wurde, konnte er bei Regenfall weggeschwemmt werden.(2)

Einheimische versicherten mir, dass es »vor Jahrhunderten« gelegentlich zu Schlammlawinen kam, die seit Ewigkeiten liegende Statuen verschwinden ließen, aber auch Häuser zerstörten.

Vor den Plattformen wurden Menschen gefangen gehalten.
Foto: W-J.Langbein

Prof. Jared Diamond über eine dramatische Folge der Abholzung (3): »Im weiteren Verlauf kam es zu einer Hungersnot, einem Zusammenbruch der Bevölkerung bis hin zum Kannibalismus.« Meiner Meinung nach mag es Kannibalismus zu Zeiten von Hungersnöten gegeben haben. Mag sein, dass man Menschenfleisch aß, um nicht zu verhungern. Ich bin aber felsenfest davon überzeugt, dass Kannibalismus auch Teil von religiösen Riten war. Unter dem Fundament von steinernen Plattformen wurden Menschenopfer begraben. Auf diese Weise sollte die Standfestigkeit der Kolosse auf den Plattformen gesichert werden.

Vor den wichtigsten Plattformen, aber auch unweit des Steinbruchs (Rano Raraku-Krater) gab es Häuser, in denen Gefangene auf ihren Opfertod warteten. Sie wurden erschlagen, ihr Fleisch wurde gegessen. Warum? Die Steinmetze, die die Riesenfiguren aus dem Vulkangestein meißelten, wollten die Kraft der verzehrten Menschen in sich aufnehmen. Sie glaubten, dann besonders stattliche Kolosse dem Vulkan abtrotzen zu können.

Mir wurden in einer kleinen Höhle mehrere Menschenschädel gezeigt. In die Stirn waren geheimnisvolle Zeichen geritzt worden. Die gleichen Zeichen entdeckte ich an Heiligenfiguren in der kleinen christlichen Kirche der Osterinsel ...



Fußnoten
1 Es gab etwa elf oder zwölf »Stämme«, die jeweils ein Territorium bewohnten. Jedes Stammesgebiet hatte Zugang zum Meer.
2 Diamond, Jared: »Kollaps«, erweiterte Neuausgabe, Frankfurt am Main, Oktober 2011, S. 140
3 ebenda

»Das Geheimnis der Totenschädel«,
Teil 186 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 11.08.2013


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Sonntag, 28. Juli 2013

184 »Blutspuren«

Teil 184 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein


Wenn die Kolosse reden könnten ... Foto: W-J.Langbein
Manchmal sind nackte Zahlen erschreckend. Wenige Zeilen genügen, um erkennen zu lassen, dass auf der Osterinsel im Pazifischen Ozean ein Genozid stattfand, den man bis heute vergeblich in den Geschichtsbüchern suchen wird. Wenn man die Augen der Osterinselstatuen wie ein Buch lesen könnte ... es wäre der reinste Horror.

1862 lebten von einstmals 40.000 Menschen nur noch 3.000 auf der Osterinsel. Peruanische Sklavenjäger entführten 1.500 Männer und Frauen, die in den Guano-Minen Perus schuften mussten. Die Meisten dieser Geknechteten starben elendiglich. Internationale Proteste führten dazu, dass zwölf von 1500 Osterinsulanern in ihre Heimat zurückkehren durften. Sie brachten die Pocken auf das einsamste Eiland der Welt. Eine Pockenepidemie brach aus, der fast die gesamte Bevölkerung zum Opfer fiel. 1872 lebten nur noch 111 Menschen auf der Osterinsel.

1888 brachte Chile die Osterinsel in ihren Besitz. Die wenigen Überlebenden waren von nun an Gefangene. Sie wurden gezwungen, auf engstem Raum zu hausen und mussten für einen Hungerlohn arbeiten. Die Osterinsel wurde in eine Schaffarm verwandelt. Die einstigen Herren der Insel waren Knechte, die mit Naturalien »bezahlt« wurden. Schafe, später auch Ziegen und Pferde, fraßen die Insel leer. Bäume und Palmen gab es so gut wie keine mehr. Bodenerosion setzte ein. Die letzten Bäume (Hauhau und Toromiro) verschwanden. Aus einem einstig üppig blühenden Südseeeiland war endgültig eine karge Öde geworden ... dank der »zivilisierten Welt«.

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1914 kam es zu einem verzweifelten Aufstand der Nachkommen der Statuenbauer. Chile setzte Militär ein und ging brutal vor. Niemand interessierte sich für das Gemetzel im Pazifik. 1966 wurden die Osterinsulaner mit der chilenischen Staatsbürgerschaft »beglückt« Heute, rund ein halbes Jahrhundert später, leben etwa 4.000 Menschen auf »Rapa Nui«. Die Nachkommen der Urbevölkerung und Einwanderer aus Chile leben nicht unbedingt in vertrauensvoller Harmonie miteinander. Noch heute sehnen echte Rapa-Nui (1) Freiheit von Chile herbei. Das Eiland ist aber vollkommen abhängig vom »Mutterland«.

Wenn er nur sprechen könnte ...
Foto: Anne Choulet
Nach einem sonntäglichen Gottesdienst vertraute mir ein ergrauter »Messdiener« an: »Rapa Nui hat nur Schlechtes erfahren von den Vertretern der ›zivilisierten Welt‹. Meine Vorfahren wurden versklavt, verschleppt, sie starben in Gefangenschaft. Epidemien wurden auf meine Heimat gebracht, die den größten Teil der Bevölkerung dahingerafft haben.«

Nach und nach erfolgt eine Rückbesinnung auf die eigene Geschichte: vor dem Erscheinen von Südamerikanern und Europäern. Nach und nach gewinnen alte Bräuche, alte Überlieferungen an Bedeutung. Man wehrt sich gegen eine Überfremdung. Mit Erfolg wurden bislang Touristenprojekte abgeblockt, die aus der Osterinsel eine Art Südsee-Disneyland mit bunter Plastikfolklore gemacht hätten. Touristenkasernen für Pauschalreisende sind ebenso wenig erwünscht wie Luxushochburgen.

Vertreter unserer »zivilisierten Welt« sind verantwortlich für »Ausbeutung und Unterdrückung«, wie Prof. Jared Diamond, Jahrgang 1937, Experte in Sachen Evolutionsbiologie, konstatiert (2). Wenn wundert es da, dass die Geheimnisse der Osterinsel – wenn überhaupt – nur sehr zögerlich Wissenschaftlern anvertraut wurden? Niemand kann erwarten, dass Wissende Besuchern aus der christlichen Welt die Osterinselschrift erklärten. Und wer erwartet, dass Sammlern nur echte »sprechende Hölzer« mit »echten Hieroglyphen« verkauft wurden, glaubt wohl auch an den Osterhasen und den Weihnachtsmann.

Koloss mit Hut - Foto: W-J.Langbein
Ende des 19. Jahrhunderts tauchten immer wieder »Hieroglyphentexte« etwa auf europäischen Holzrudern auf. Sie können also erst zur Zeit von europäischen Besuchern auf »Rapa Nui« entstanden sein. Schelmisch erklärte mir ein Rapa Nui: »Das beweist nicht, dass unsere Schrift erst nach Kontakten mit Europäern entstand. Das deutet vielmehr auf die Dummheit von Europäern hin, die sich angeblich echte ›sprechende Hölzer‹ verkaufen ließen, obwohl es sich doch offensichtlich um frisch angefertigte Fälschungen handelte!« Nach mehreren Besuchen auf der Osterinsel bin ich davon überzeugt, dass die echten schriftlichen Aufzeichnungen vor langer Zeit in Holz geritzt wurden. Sie schlummern noch heute in Verstecken, die nur wenigen Eingeweihten bekannt sind. Und – auch davon bin ich überzeugt – sie werden auch so schnell nicht auftauchen.

Was in den Hieroglyphentexten der Rapa Nui stehen mag? Wir sind auf Spekulationen angewiesen. Enthalten sie die Geschichte der Besiedlung der Osterinsel? Folgt man der mündlichen Überlieferung, dann erzählen die »sprechenden Hölzer« auch – wie ein Prequel im Kinofilm – was in der Urheimat geschah, die in einer Apokalypse im Meer versank.

Bei allem Respekt vor den todesmutigen Seefahrten Thor Heyerdahls ... seine These, die Osterinsel sei von Peru aus besiedelt worden, ist nicht haltbar. Thor Heyerdahl weist auf Ähnlichkeiten in den Bauweisen der Inka und der Osterinsulaner hin. In der Tat gibt es da scheinbar Ähnlichkeiten – zwischen megalithischen Mauerwerken aus dem Inkareich und besonders einer sauber gearbeiteten Mauer auf der Osterinsel. Allerdings trügt der Schein!

Was er wohl alles gesehen hat?
Foto: W-J.Langbein
Prof. Jared Diamond bringt es auf den Punkt (3): »Manche dieser Mauern, insbesondere jene von Ahu Vinapu, enthalten sehr schön gestaltete Steine, die an die Architektur der Inka erinnern und Thor Heyerdahl dazu veranlassten, eine Verbindung zu Südamerika herzustellen. Im Gegensatz zu den Mauern der Inkas bestehen die Seitenwände der Ahu auf der Osterinsel aber nicht aus großen Felsblöcken, sondern sie sind nur mit Steinen verkleidet.«

Der mündlichen Überlieferung nach kamen die ersten Siedler aus einem Atlantis der Südsee, westlich von der Osterinsel gelegen, nicht östlich (wie Peru!). Der Legende nach gefiel es einigen Erstbesiedlern nicht auf der Osterinsel. Sie wollten in ihre alte Heimat zurückkehren – und fuhren, von der Osterinsel aus, nach Westen.

Anno 1774 stattete James Cook der Osterinsel einen kurzen Besuch ab. In seiner Begleitung befand sich ein Mann aus Tahiti, der sich gut mit den Osterinsulanern verständigen konnte. Warum? »Osterinsulanisch« erwies sich als ein ostploynesischer Dialekt! Die Urheimat der Rapa Nui lag demnach in Polynesien, nicht in Peru.

»Wir haben polynesisches Blut in den Adern, kein peruanisches!«, das bekam ich bei allen meinen Besuchen auf der Osterinsel immer wieder zu hören. »Unsere Wurzeln sind polynesisch, nicht peruanisch!«

Besonders ältere Rapa Nui beklagten verbittert, dass so mancher »Forscher« Behauptungen über ihre Heimat aufstellte, ohne Einheimische zu befragen. Ein betagter »Messdiener« sagte mir sonntags nach dem Gottesdienst: »Bei manchem ›Wissenschaftler‹ hat man den Eindruck, dass die Herrschaften meinen, sie müssten uns beibringen, wie unsere Vorfahren nach Rapa Nui kamen und die Statuen errichteten!«

Richtig ist, dass die Rapa Nui vollkommen davon überzeugt sind, dass ihre Vorfahren aus dem polynesischen Raum kamen. Das stimmt wohl auch. So sah ich im »Bernice Pauahi Bishop Museum«, Hawaii Angelhaken, Sägen aus Koralle, Beile aus Stein und andere Werkzeuge von den Marquesas Inseln und im Vergleich dazu Pendants von der Osterinsel. Sie schienen von den gleichen Herstellern zu stammen.

Irreführend sind Hinweise auf genetische Ähnlichkeiten zwischen Osterinsulanern und Peruanern. Natürlich sind im Verlauf der letzten Jahrhunderte Peruaner, vor allem Chilenen auf die Osterinsel gezogen und haben genetische Spuren hinterlassen. Es kann aber keinen Zweifel daran geben, dass die Ur-Osterinsulaner aus Polynesien und nicht aus Südamerika stammen. Klipp und klar stellt Jared Diamond fest (4):

Trümmer erinnern an die stolze Vergangenheit des Eilands ...
»Bei der Analyse der DNA aus zwölf Skeletten, die unter einer Steinplattform auf der Osterinsel begraben waren, fand man in allen zwölf Fällen eine Deletion (5) von neun Basenpaaren und drei Basensubstitutionen, die bei den meisten Polynesiern vorkommen. Zwei dieser drei Substitutionen gibt es bei den amerikanischen Ureinwohnern nicht, und deshalb sprechen die genetischen Befunde gegen Heyerdahls Behauptung, die Urbevölkerung habe zum Genbestand der Osterinsel beigetragen.«

Blutspuren führen zurück in die Heimat der Ur-Rapanui: in den Westen des Eilands, in den westlichen Pazifik, zu den polynesischen Inseln und nicht nach Südamerika. »Wir haben polynesisches Blut in den Adern!« sagten mir sinngemäß viele Osterinsulaner. »Und wir haben unsere wichtigsten Nutzpflanzen mit aus der Heimat nach Rapa Nui gebracht ... Bananenen, Süßkartoffeln, Taro, Zuckerrohr!«

Die sprechenden Hölzer sind verstummt. Foto: Archiv W-J.Langbein
Fußnoten
1 »Rapa Nui« ist der eigentliche Name der Osterinsel, die Bewohner nennen sich »Rapa Nui«
2 Diamond, Jared: »Kollaps«, erweiterte Neuausgabe, Frankfurt am Main, Oktober 2011, S. 145
3 Diamond, Jared: »Kollaps«, erweiterte Neuausgabe, Frankfurt am Main, Oktober 2011, S. 123
4 Diamond, Jared: »Kollaps«, erweiterte Neuausgabe, Frankfurt am Main, Oktober 2011, S. 113
5 Deletion (Wikipedia): »Eine Deletion (engl. delete „›öschen‹), auch Gendeletion, ist in der Genetik eine Variante der Genmutation bzw. Chromosomenmutation (und damit eine Chromosomenaberration), bei der eine Nukleotidsequenz bzw. ein Teil bis hin zum gesamten Chromosom fehlt. Eine Deletion ist daher immer ein Verlust von genetischem Material. Jegliche Anzahl von Nukleinbasen können deletiert sein, von einer einzelnen Base (Punktmutation) bis hin zum Chromosom.«

»Kannibalismus«,
Teil 185 der Serie »Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 04.08.2013


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Sonntag, 21. Juli 2013

183 »Wege zur Osterinsel«

Teil 183 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein


Ein Beispiel der Osterinselschrift - Foto: Archiv W-J.Langbein

In Puri wurde ich auf die Forschungsarbeit Wilhelm von Hevesys aufmerksam gemacht. Angeblich gab es Hinweise fantastischer Art: Demnach stammte die Osterinselschrift aus dem »Alten Indien«. Ich recherchierte vor Ort, aber auch zuhause in Archiven und Bibliotheken.

1932 hielt der Sprachwissenschaftler Wilhelm von Hevesy einen viel beachteten Vortrag an der »Académie Française« über die Parallelen zwischen Osterinselschrift und indischer Schrift. In meinem Buch »Bevor die Sintflut kam« fasste ich zusammen (1): »Kernsatz: 100 Schriftzeichen beider Systeme ›stimmen überein‹. Der Wissenschaftler vertiefte sich in die Materie, verglich weitere Schriftzeichen. Ergebnis: Beide Systeme haben je 400 Schriftzeichen. 175 davon wurden sowohl auf der Osterinsel als auch in Indien benutzt. Da kann schwerlich der Zufall verantwortlich gemacht werden.«

Damit nicht genug (2): »Noch erstaunlichere Parallelen wurden entdeckt. Vor etwa 6000 Jahren entstand im Zweistromland das ›Gilgamesch-Epos‹. Die Sprache, in der es verfasst wurde, weist Besonderheiten auf, die sie stark von allen übrigen Sprachen unterscheidet. So fehlen die sogenannten Hilfswörter, genau wie bei den Texten auf den Schrifttafeln der Osterinsel. So wurden nicht einzelne Silben durch Zeichen, sondern Wörter mit Hilfe einer einzigen Hieroglyphe dargestellt, genau wie bei den Schrifttafeln der Osterinsel.«

Wenn der Koloss nur sprechen
könnte ...
Foto: W-J.Langbein
Sollte es einen Kulturexport von Indien zur Osterinsel gegeben haben? Vor Jahrtausenden? Eine solche Verbindung passt nicht in die Dogmenwelt der Schulwissenschaft und darf es deshalb nicht geben. Dogmen sollten aber nur Platz in der Welt der Religionen haben. In der Welt der Wissenschaft darf es keine unumstößlichen Dogmen geben. Vielmehr gilt jede Aussage nur so lange, so lange sie nicht widerlegt werden kann.

Wenn ich etwas gelernt habe in rund vier Jahrzehnten des Erforschens der Geheimnisse unseres Planeten, dann dies: In der Schulwissenschaft gilt auch für die Entwicklung irdischer Kultur und Zivilisation der Darwinismus. Das bedeutet: Wir Heutigen haben den Zenit erreicht. Je weiter man in der Geschichte zurückgeht, um so primitiver war die Menschheit. Deshalb muss eine Kultur aus Vor-Inkazeiten primitiver sein als die der Inkas. Deshalb dürfen die gigantischen unterirdischen Städte in der Türkei nicht älter als christliche Bauten sein. Immer wieder müssen falsche Datierungen korrigiert werden: Es gibt eben sehr wohl Bauten aus Vor-Inkazeiten, deren megalithische Bauweise atemberaubend ist. Und die unterirdischen Welten in der Türkei entstanden eben doch Jahrtausende vor Christi Geburt.

Typisches Merkmal alter, also laut Dogma primitiver Kulturen, ist ihre angebliche Unkenntnis von Schrift. Natürlich dürfen die Erbauer von Stonehenge in England als »primitive Steinzeitmenschen« keine Schrift gekannt haben. Inzwischen wissen wir, dass Stonehenge so etwas wie ein Sonnenobservatorium war, ein riesiger Steincomputer zu Berechnung von Sonnen- und Mondfinsternissen. Jahrtausende lang wurde an Stonehenge gebaut. Es muss einen Plan gegeben haben. Es muss eine Schrift gegeben haben, um die erforderlichen komplizierten Berechnungen durchzuführen – bevor mit dem Kolossalbau begonnen werden konnte.

Schweigsamer Riese - Foto: W-J.Langbein
Kolossalstatuen gibt es auch auf der Osterinsel ... und eine Schrift kannten die Erbauer der Riesenstatuen auch. Das gefiel so manchem Wissenschaftler nicht, die einem »primitiven« Südseevolk keine Schrift zutrauten. Rasch kam die These auf, Rongorongo sei gar keine »Erfindung« der Osterinsulaner. Diese vermeintlich »Primitiven« hätten in ihrer gesamten Geschichte die Kunst des Schreibens und Lesens nicht beherrscht. Aber zu ihrem Glück tauchten ja dann Europäer auf der einsamen Insel auf. Prof. Jared Diamond, Jahrgang 1937, Experte in Sachen Evolutionsbiologie, fasst zusammen (3):

»Die meisten Experten für die Osterinsel ... sind mittlerweile zu dem Schluss gelangt, dass die Inselbewohner die Anregung zur Erfindung des Rongorongo während der Landung der Spanier im Jahr 1770 erhielten, als sie erstmals mit einer Schrift in Berührung kamen.«

Mit anderen Worten: Die »tumben« Osterinsulaner waren des Schreibens und Lesens unkundig. Schlimmer noch: Im Lauf ihrer Geschichte sind sie nie auch nur auf die Idee gekommen, eine Schrift zu entwickeln. Sie konnten zwar meisterlich riesige Statuen aus dem Vulkangestein meißeln, die Kolosse über viele Kilometer transportieren und dann aufrichten. Sie hatten auch keine Schwierigkeiten, wenn es darum ging, den Kolossen steinerne »Hüte« auf die Häupter zu setzen, aber eine Schrift kannten sie nicht.

Dann aber erschienen Europäer, die Insulaner kamen in Kontakt mit Schrift. Und schon entwickelten sie eine eigene Schrift, die mit jener der Europäer nicht das Geringste zu tun hatte. Rund ein Jahrhundert später – 1864 – tauchten englische Forscher auf dem einsamsten Eiland der Welt auf. Und schon fand sich auf der gesamten Insel kein einziger Mensch mehr, der die seltsamen Hieroglyphen entziffern konnte!

Wartende Riesen - Foto: W-J.Langbein
Ich halte es für ausgeschlossen, dass innerhalb eines Jahrhunderts eine eigenständige Schrift entwickelt und wieder vollkommen vergessen wurde! Glaubwürdiger ist die Überlieferung, dass schon die ersten Besiedler der Osterinsel die Schrift mit auf das Eiland brachten. Die Schrift spielt eine ganz bedeutende Rolle für die Osterinsulaner. Es gab, wie mir Osterinselexperte Dr. Fritz Felbermayer versicherte, Schulen, deren Hauptaufgabe im Erhalt der alten Überlieferungen bestand.

Bei meinen Besuchen auf der Osterinsel bekam ich immer wieder, besonders von Älteren zu hören, dass die heiligen Berichte – etwa über religiöse Praktiken – seit ewigen Zeiten in Schrift und Wort überliefert wurden.

Dr. Pater Sebastian Englert (1888-1969) wird auch heute noch auf der Osterinsel verehrt. Der deutsche Altphilologe genoss das Vertrauen der einheimischen Bevölkerung. Ihm, den zu Lebzeiten viele fast wie einen Heiligen verehrten, vertrauten auch Wissende. Der Gelehrte wusste von einer »Schreibschule« zu berichten (4):

»Ein alter Mann, der in seiner Jugend am Unterricht teilnahm, erzählte einigen heute (in den 1930er Jahren) noch lebenden Personen davon: Die Disziplin war sehr streng. Die Schüler mussten zuerst die Texte lernen. Sie durften weder sprechen noch spielen, sondern mussten aufpassen, auf den Knien hockend, die Hände vor der Brust zusammengelegt … Nachdem die Schüler gelernt hatten, die Texte zu rezitieren, begannen sie die Zeichen zu kopieren, um sich an das Schreiben zu gewöhnen. Diese Kopierübungen wurden nicht auf Holz gemacht, sondern mit einem Stilus (Stift) aus einem Vogelknochen auf Bananenblättern. Erst wenn sie ein gewisses Maß an Vollkommenheit erreicht hatten, schreiben die Schüler auf hölzernen Tafeln, vorzugsweise aus Toromiro (ein Baum auf der Osterinsel). Zu diesem Einritzen benutzten sie sehr feine Obsidiansplitter oder scharfe Haifischzähne.«

Im Lauf der letzten dreißig Jahre besuchte ich wiederholt die Osterinsel. Zu meiner Freude gab es eine positive Entwicklung. Es ist eindeutig zu beobachten, dass von Jahr zu Jahr das Interesse der jüngeren Generation an der eigenen Geschichte wächst. Galt vor wenigen Jahrzehnten die Osterinselsprache, »Rapa Nui« genannt, als langweiliges Relikt aus längst vergessenen Zeiten, so wird sie heute verstärkt gelehrt und gelernt. Das Interesse am alten Brauchtum, an den uralten Tänzen, ist heute vor Ort größer denn je. Rapanui, vor einigen Jahrzehnten vom Aussterben bedroht, wurde wieder zum Pflichtfach an der Schule.

Gefallener Riese - Foto: W-J.Langbein
Alte Osterinsulaner zeigen sich glücklich. Sie hatten befürchtet, dass das alte Erbe vergessen wird. Die Sprache »Rapa Nui« ist ein polynesischer Dialekt der austronesischen Sprachenfamilie, die ein gewaltiges Ausbreitungsgebiet hat. Es reicht von Madagaskar im Indischen Ozean über Australien und Südost-Asien bis Hawai’i und die Osterinsel im Ost-Pazifik. Verbindet »Rapanui« die Osterinsel mit Indien?

Wilhelm von Hevesy jedenfalls war davon überzeugt, dass es eine Verbindung zwischen dem »Alten Indien« und der Osterinsel gab. Er wurde heftig attackiert und als Fälscher beschuldigt. Schlimmer noch: Die verunglimpfende Behauptung wurde bis heute nicht zurückgenommen. Nach wie vor heißt es in Diskussionen, von Hevesy habe die Schriftzeichen manipuliert, er habe die Schriftzeichen aus dem Indus-Raum und der Osterinsel einander angepasst, um seine Theorie zu unterstützen.

Alfred Metraux (1902-1962), einer der renommiertesten Ethnologen, machte sich 1938 über von Hevesys vermeintliche »Fälschungen« lustig. Der berühmte Wissenschaftler bezeichnete sie als völlig unhaltbar. Nur durch massive Manipulationen seien »Beweise« geschaffen worden. Seither gilt von Hevesy in der wissenschaftlichen Welt bestenfalls als verrückter Spinner. Fakt ist aber, dass von Hevesy eben nicht gefälscht hat. Fakt ist weiter, dass Alfred Metraux längst widerlegt wurde.

So bestätigten hochkarätige Fachleute wie Dr. G. R. Hunter und Richard von Heine-Geldern (5), dass von Hevesy sauber und seriös gearbeitet hat. Und dass es unbestreitbare Parallelen von erstaunlichem Ausmaß zwischen der alten Indus-Schrift und jener der Osterinsel gibt.

Ein Pferd und eine Statue aus Stein
Foto: W-J.Langbein
Da tickt eine Zeitbombe. Sobald sie – mit einer Verzögerung von mindestens siebzig Jahren – explodieren sollte, wird sich das Bild von der Vorgeschichte unseres Planeten grundlegend verändern. Eine Verbindung zwischen dem Indus-Tal und der Osterinsel vor fünf oder mehr Jahrtausenden setzt weltweite Seefahrt in grauer Vorzeit voraus! Derlei globale Verbindungen weisen auf hochstehende Zivilisationen hin, die nach heute noch gültiger Schulwissenschaft nicht existiert haben dürfen!

Es ist aber endlich an der Zeit, dass das Motto »Weil nicht sein kann, was nicht sein darf!« endlich an Bedeutung verliert. Und Scheinargumente müssen als solche entlarvt werden, auch wenn sie aus noch so seriösem Munde stammen!

Fußnoten

1 Langbein, Walter-Jörg: »Das Sphinx-Syndrom«, München 1995, S. 33
2 ebenda
3 Diamond, Jarred: »Kollaps«, erweiterte Neuausgabe, Frankfurt am Main, Oktober 2011, S. 145
4 Heyerdahl, Thor: »Die Kunst der Osterinsel«, München, Gütersloh, Wien, 1975, Seite 233
5 Joseph, Frank: »The Lost Civilization of Lemuria«, Rochester 2006, S. 70-73
6 Heine-Geldern, Richard von: »Easter Island Script Controversy«, »Anthropos«,
Vol. 35, London 1938

Ringoronge auf sprechenden Hölzern - Foto: Archiv W-J.Langbein

»Blutspuren«, 
Teil 184 der Serie »Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 28.07.2013


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