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Sonntag, 3. März 2019

476 »Insel des Schweigens«


Teil 476 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein


Foto 1: Himmel über der Osterinsel

»Insel der Schweigens« (1) nannte der französische Ethnologe Francis Mazière (*1924; †1994) seinen Bestseller über die Osterinsel. Das lesenswerte Werk erschien vor rund einem halben Jahrhundert zunächst in Frankreich, rasch auch in deutscher Übersetzung. Ich habe die deutsche Ausgabe sehnsuchtsvoll und mit wachsender Begeisterung gelesen, nachdem ich von der sich weltweit ausbreitenden »Dänikenitis« erfasst worden war. Erich von Dänikens erster Weltbestseller »Erinnerungen an die Zukunft« ließ mich davon träumen, das geheimnisvolle Eiland mit den mysteriösen Steinriesen einmal selbst zu besuchen. Francis Mazières »Insel der Schweigens verstärkte meinen Wunsch noch. Aber die Osterinsel war so weit, viel zu weit entfernt im Pazifik gelegen. Es sollte lange dauern, bis mein Traum endlich wahr wurde.

Als ich Jahrzehnte später bei meinem ersten Besuch erstmals zu mitternächtlicher Stunde am kleinen Hafen der Osterinsel saß und den märchenhaft-fantastischen Sternenhimmel bewunderte, da verstand ich, warum der vielleicht älteste Name des Eilands »Matakiterani«, zu Deutsch »Augen betrachten den Himmel«, lautete. Auf keiner anderen Reise erlebte ich den nächtlichen Sternenhimmel so plastisch wie auf der Osterinsel. Die Osterinsel kam mir vor wie ein winziges Flecken aus Fels inmitten eines schier undendlich weiten Meeres aus Salzwasser. Und der weite Himmel über mir war wie ein zweites Meer aus pechschwarzer Leere mit unendlich vielen einsamen Sternen darin. »Matakiterani« war in der Tat eine »Insel des Schweigens« im unendlichen Pazifik, dessen schäumende Wogen im Mondlicht wie Schnee aussahen.

Foto 2: Ahu Vai Uri ...

Dazu passen die fast eintausend steinernen Kolosse, die alle ihre schmalen Lippen zusammenzupressen scheinen, so als würden sie wortlos demonstrieren: »Von uns erfährst du nichts!« Dabei hat die Osterinsel viele Stimmen, die auch von der geheimnisvollen Vergangenheit des einsamsten Eilands der Welt berichten. Es sind die uralten Sagen und Mythen, denen bis heute viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Sie wurden bis in unsere Tage von Generation zu Generation von Wissenden weitergereicht. So gerieten sie nicht in Vergessenheit. Leider lauschen wir ihnen nicht in ausreichendem Maß.

So erfahren wir, dass die Ureinwohner der Osterinsel aus einem Reich im Westen kamen, das einst in den Fluten des alles andere als friedlichen Pazifik versank. Dr. Fritz Felbermayer (*2.2.1907; †9.4.1979) hat so manche Sage, die ihm von Einheimischen anvertraut wurde, wortwörtlich aufgeschrieben. Horacio Teao (2) erzählte ihm, dass einst der Urheimat der Osterinsulaner Maori Nuinui eine Apokalypse bevorstand.  Wie ein Atlantis der Südsee würde sie ihm Pazifik versinken. Viel Zeit blieb den Menschen nicht (3): »So verschwanden in der Zeit von zwei Vollmonden drei Niederlassungen in den Fluten. Eine schreckliche Katastrophe stand bevor.«

Foto 3: ... droht der Untergang.

Priester Hau Maka wurde vom fliegenden Gott Make Make durch die Lüfte zur Osterinsel entführt. So kam es zum Exodus: Die gesamte Bevölkerung übersiedelte von Maori Nuinui zur Osterinsel. Zurück blieb in der Eile der überstürzten Flucht das wohl heiligste Objekt von Maori Nui Nui. Erst auf der Osterinsel angekommen (4) »erinnerte sich der König, daß er vergessen hatte, den Moai »Tauto« von Maori, seinem Geburtsland, mitzubringen.«  Der mächtige König befahl sechs seiner treuesten Diener, sofort in einem Boot nach Maori Nuinui zurückzukehren und die vergessene Steinstatue zu holen (5): »Kehrt zurück  in unsere alte Heimat und holt den Stein – Moai Tauto. Er ist in der Bucht am Meeresufer vor meinem alten Palast zurückgeblieben. Beim Einschiffen gebt wohl acht, dass ihr ihn nicht zerbrecht.«

Gehorsam machten sich die sechs Männer auf die gefährliche Reise, dank günstiger Windverhältnisse kamen sie schneller voran als erhofft. Entsetzt stellten sie fest (6), »daß die Wellen der Flut schon einen großen Teil des Landes überschwemmten.«

Foto 4: Angeschlagene Häupter ...

Die Katastrophe von damals scheint sich in unseren Tagen zu wiederholen. Mahnend erhebt Camilo Rapu, der Präsident der indigenen Gemeinschaft Ma’u Henua, seine Stimme (7): »Alle archäologischen Stätten, die nahe am Küstenrand liegen, sind in Gefahr. Wenn schlechtes Wetter herrscht, reicht das Meerwasser direkt an die Ahus (die Plattformen, auf denen die Statuen stehen) heran. Das führt zu Auswaschung und Einsturz.« Direkt bedroht ist heute der »Ahu Tahai«-Komplex unweit von Hanga Roa an der Südwestküste. Drei Plattformen mit Statuen gehören zu diesem interessanten kleinen Zeremonialzentrum: Ahu Ko Te Riku, Ahu Tahai und Ahu Vai Uri.

Ahu Vai Uri habe ich manchen Abend besucht. Von Hanga Roa, der einzigen Siedlung auf der Osterinsel, erreicht man ihn zu Fuß bequem in wenigen Minuten. Nach heutigem Kenntnisstand der Archäologie entstanden die fünf Stein-Moais im 12. Jahrhundert. Sie trotzten also mindestens acht Jahrhunderten den Naturgewalten. Irgendwann stürzten sie von ihrem massiven Steinsockel. Umstritten ist, ob ein Erdbeben, ein Tsunami oder womöglich menschliche Zerstörungswut dafür verantwortlich sind.

Foto 5: Sind sie noch zu retten?

Mir imponieren diese fünf Statuen ganz besonders. So angeschlagen wie sie sind stehen sie wieder auf ihrem Ahu, stumm und trotzig dem Meer den Rücken zuwendend. Zwei der steinernen Zeitzeugen aus der mysteriösen Vergangenheit der Osterinsel konnten die beim Sturz abgebrochenen Häupter mit einer Art Zement wieder auf die Schultern gesetzt werden. Von der kleinsten Figur ist nur der schmale Rumpf übrig geblieben, zweien fehlt ein Stück des Kopfes. Bei zwei der Moais sind die leeren Augenhöhlen noch sehr gut zu erkennen. Einst hatten wohl alle Moais Augen, kunstvoll gestaltet aus weißem Korallenkalk und roter Gesteinsschlacke (für die Iris!). Im kleinen Museum in Hanga Roa wird das einzig erhaltene Moai-Auge gezeigt.


Foto 6: »Ahu Ko Te Riku«
Wie die steinernen Riesen einst aussahen? Sie trugen einen tonnenschweren, rötlichen steinernen »Hut« und blickten mit ihren Kalk-Gesteinsschlacke-Augen ins Landesinnere. Auf der Plattform »Ahu Ko Te Riku« steht so ein komplett rekonstruierter Koloss. Auch er war gestürzt. Mit Hilfe eines Krans wuchtete man ihn wieder auf seine rekonstruierte Plattform, setzte man ihm wieder seinen steinernen »Zylinder« aufs Haupt und verpasste ihm neue Augen, die eigens für ihn angefertigt wurden. Auch er wendet dem Meer den Rücken zu. Auch er starrt vom Ufer aus ins Landesinnere. Warum? Vielleicht weil die Osterinsulaner vom Meer her kamen, dem Meer den Rücken zuwandten und sich darauf konzentrierten, das einsame Eiland zu erkunden und zu besiedeln?

Der wieder komplett rekonstruierte Koloss auf der Plattform »Ahu Ko Te Riku« soll einer der ältesten seiner Art sein. Nach aktuellem Kenntnisstand der schulwissenschaftlichen Lehre soll er im 7. Jahrhundert aus dem Vulkangestein im Steinbruch am »Rano Raraku«-Krater gemeißelt worden sein.

Der UN-Kulturorganisation UNESCO ist die Gefährdung der Osterinsel durch den globalen Klimawandel bekannt. Als erstes, so stellte Adam Markham fest, würden wohl die besonders nah an der Küste stehenden Statuen Opfer der steigenden Meeresfluten werden. Dass der Meeresspiegel ansteigt, das scheint allgemein akzeptiert zu werden. Umstritten ist aber, ob dieser Prozess schnell oder langsam erfolgt. In ihrem Artikel »Neues Unglück bedroht die geheimnisvollen Kolossalstatuen« lässt  die »Welt« zwei Wissenschaftler mit konträren Ansichten zu Wort kommen (8).

Nach Adam Markham waren in den vergangenen zwei Jahren »keine dramatischen Veränderungen auf der Osterinsel« zu beobachten. Markham: »Der Anstieg des Meeresspiegels ist ein relativ langsamer Prozess.« Die Wissenschaftler David Pollard und Roberto DeConto hingegen betonen in einer Studie aus dem Jahr 2016, »dass der Meeresspiegel als Folge der Eisschmelze an den Polargebieten bis Ende dieses Jahrhunderts um bis zu 1,50 Meter steigen könnte. Allerdings gilt diese Prognose unter Wissenschaftlern als umstritten, einige halten sie für zu hoch gegriffen.«

Was bei diesen aktuellen Diskussionen allerdings außer Acht gelassen wird ist, dass es nach alten Osterinselüberlieferungen bereits vor vielen Jahrhunderten einen deutlich gravierenderen Anstieg des Meeresspiegels in der Südsee gegeben haben muss, der die Urheimat der Osterinsel in den Fluten des Pazifiks versinken ließ.


Foto 7: Autor Walter-Jörg Langbein im Steinbruch der Riesen.



Fußnoten
(1) Mazière, Francis: »Insel des Schweigens/ Das Schicksal der Osterinsel«, 
Frankfurt 1966
(2) ebenda, »Die ersten Bewohner der Osterinsel«, Seiten 13-15
(3) ebenda, Seite 13, rechte Spalte Zeilen 7-9 von oben
(4) ebenda, Seite 19, linke Spalte, Zeilen 7-9 von oben, Rechtschreibung unverändert übernommen
(5) ebenda, linke Spalte, Zeilen 12-16
(6) ebenda, Seite 19, rechte Spalte, Zeilen 7-9 von oben
(7) https://www.welt.de/geschichte/article178056718/Osterinsel-Neues-Unglueck-bedroht-die-geheimnisvollen-Kolossalstatuen.html (Stand 15.01.2019)
(8) ebenda

Foto 8: Der Koloss auf dem »Ahu Ko Te Riku« bei Nacht.

Zu den Fotos
Foto 1: Himmel über der Osterinsel. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 2: Ahu Vai Uri ... Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 3: ... droht der Untergang. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 4: Angeschlagene Häupter ... Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 5: Sind sie noch zu retten? Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 6: »Ahu Ko Te Riku« mit sehendem Riesen. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 7: Autor Walter-Jörg Langbein im Steinbruch der Riesen. Foto Ingeborg Diekmann
Foto 8: Der Koloss auf dem »Ahu Ko Te Riku« bei Nacht. Foto Walter-Jörg Langbein


477»Die Erde ist ertrunken – Ku emu a«,
Teil 477 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 10. März 2019




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Sonntag, 16. September 2018

452 »Die Osterinsel: Ausgeburt der Hölle«,

Teil 452 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein


Foto 1: 15 Statuen in Reih' und Glied. Foto Ingeborg Diekmann

Denk man an die Osterinsel, so kommen einem die zum Teil kolossalen Statuen in den Sinn. Die Osterinsel hat freilich mehr zu bieten als steinerne Riesenfiguren. Sie ist, pathetisch (oder poetisch?) formuliert, eine »Ausgeburt der Hölle«. Vor zweieinhalb Millionen Jahren riss der Meeresboden auf und spie gigantische Lavamassen in den damals alles andere als friedlichen Pazifik. Ein Vulkankegel wuchs vom Meeresboden durch Wassermassen empor. Sein Kegel überragte den Meeresspiegel. Eineinhalb Millionen Jahre später brodelte es wieder. Nach dem Poike-Vulkan entstand, nur wenige Kilometer entfernt, ein zweiter Kegel, der wiederum den Pazifik durchbrach. Auch Rano Kau erstarrte als Berg, bildete eine weitere lebensfeindliche Insel. Erst vor einer Viertelmillion Jahren kochte das Wasser wieder, als mit ungeheurer Macht Lava aus dem höllischen Kern den Pazifik aufwühlte.  Terevaka, ein dritter Vulkankegel entstand. Aus den drei Vulkanen Poike Kau, Rano Kau und Terevaka Kau entstand die Osterinsel: aus der erstarrten flüssigen Höllenglut.

Foto 2: Die drei Vulkane der Osterinsel

Teile des imposanten Rano Kau brachen an der Südwestseite ab, versanken wieder in den Fluten. So entstand eine dreihundert Meter hohe, senkrecht aus den Wogen des Pazifiks aufsteigende Felswand.
Die drei Felseninseln Motu Nui, Motu Iti und Motu Kao Kao sind Überbleibsel des wieder verschwundenen Vulkanteils. Unweit des Rano Kau Vulkankraters entstand das »Zeremonialdorf« von Orongo. Der Rano Kau selbst muss von immenser Bedeutung für die Osterinsulaner gewesen sein. Wie weit stiegen sie in den Krater hinab? Sicher bis zum See, der im Krater entstanden war. Dort sammelt sich Süßwasser. Da es keine Quelle auf der Osterinsel gibt holte man sich Trinkwasser aus dem Vulkan. 1968 waren 15 mysteriöse Stätten im Kassel des Vulkans bekannt. Emsige Künstler hatten Zeichnungen und Reliefs angefertigt. Dreizehn dieser archäologisch bedeutsamen Fundstellen sind nicht mehr auffindbar. Besonders wichtig muss »Hau Koka«, eine Höhle, gewesen sein. Hier wurden einzigartige Felsgravuren gefunden. Die Häufung von Felskunst lässt, so Dr. Georgia Lee, nur einen Schluss zu: »Hau Koka« war ein Heiligtum.

Foto 3: Blick in den Rano Rau Krater

Im »Zeremonialdorf« mit seinen 52 oder 53 bunkerartigen Steinhäuschen, so wurde mir erzählt, warteten wichtige Persönlichkeiten auf den Schwimmer, der das erste Ei der Ruß-Seeschwalbe zurückbrachte. Umstritten ist, wer am Wettbewerb teilnehmen durfte. Ging von jedem Stamm ein Schwimmer an den Start? Oder durften ausschließlich Schwimmer des stärksten Stammes versuchen, das erste Schwalbenei zu finden und zur Osterinsel zu bringen? Vielleicht wurde der siegreiche Schwimmer selbst für ein Jahr »König«, vielleicht sein Häuptling, für den er am lebensgefährlichen Wettkampf teilnahm. Der Gewinner hauste dann in einem der »Bunker« des Zeremonialdorfes, um geben von einer Art Hofstaat. Es soll aber ein weiteres kleines Dorf im Krater selbst gegeben haben, dazu Terrassen, auf denen Ackerbau betrieben wurde. Kaum etwas zu erfahren war über »unterirdische Kammern«. Große Steinplatten decken sie ab, die Wände bestehen aus sorgsam und mörtellos verfugtem Mauerwerk.

Archäologen, so erzählte mir schmunzelnd ein polynesischer Gastwirt, zeichneten um die Jahrtausendwende mit penibler Genauigkeit Felsgravuren ab, die sie auf einem massiven Felsblock gefunden hatten. Sie waren ganz begeistert von der Vielzahl der Steinzeichnungen, bemerkten aber nicht, dass der ach so gründlich untersuchte Steinklotz die Decke einer unterirdischen Behausung war. Zahlreiche »Kreaturen aus dem Meer« sollen in einem »Buch aus in den Stein geritzten Zeichnungen« verewigt worden sein. Das geschah womöglich auf Anordnung eines Priesters.

Foto 4: Der See im Rano Rau Krater.

Die Abbildungen dienten als Illustrationen (oder Gedächtnisstützen). Erzählt wurden ohne Worte uralte Mythen von Fabelwesen aus den Tiefen des Meeres. Zu sehen ist auch ein Vogelmensch. Leider wurden auch in moderner Zeit Graffitis in den altehrwürdigen Stein gekratzt. Einige Male bekam ich zu hören, dass ein »ivi atua« für die vielfältigen Gravuren verantwortlich gewesen sei.

Was aber war ein »ivi atua«? Nach Dr. Georgia Lee (1) war das eine spezialisierte priesterliche Klasse, die für  Felsgravuren und Felsmalereien  zuständig war. Bei Katherine Routledge (2) fand ich spannende Informationen. Katherine Maria Routledge (*1866;†1935) war eine der großen Pioniere auf dem Gebiet der Erforschung der Osterinsel. Zusammen mit ihrem Mann William Scoresby Routledge (*1859;†1939) plante sie eine Osterinselexpedition vor dem »Ersten Weltkrieg«. Das Eiland war aber, anders als heute, nicht bequem per Flugzeug via Santiago de Chile erreichbar. Die Eheleute ließen nach ihren bis ins Detail ausgearbeiteten Plänen einen 27 Meter langen Schoner bauen, mit dem sie am 25. März 1913 in Falmouth in See stachen. Sie nannten das Schiff »Mana«, was man mit »Magische Kraft« übersetzen könnte. Ein Jahr später, am 29. März 1914, erreichten sie die Osterinsel. Am 18. August 1915 wurde nach wahrlich dramatischen Erlebnissen die Rückreise angetreten. Kostbar sind die Aufzeichnungen alter Osterinsellegenden, die selbst von Kritikern des Routledge Unternehmens gepriesen wurden.

Foto 5: Expeditionsschiff »Mana«.

Katherine Routledge berichtet (3) von Magiern und Propheten. Die »koromaké« verfügten über unheimliche Kenntnisse. Mit geheimen Sprüchen konnten sie töten. Die »ivi-atua« waren Propheten nach biblischem Verständnis. Männer und Frauen konnten dieses wichtige Amt bekleiden. Zehn »ivi-atuas« soll es gegeben haben. Ihre wichtigste Aufgabe: Sie standen in Kontakt mit den »aku aku«. Ursprünglich nannten die Osterinsulaner ihre alten Götter »atua«. Nachdem die Bewohner des Eilands römisch-katholisch geworden waren, galt der Name »atua« als verpönt. Damit waren aber die alten Götter keineswegs aus den Köpfen der Menschen verbannt. Sie nannten sie nur anders, nämlich »aku aku«. Die Bewohner von Rapa Nui glaubten weiter an ihre »atuas«, wurden aber mehr und mehr verunsichert. War nun einer diese »atuas« Gott oder der Teufel? Aus den »alten Göttern« wurden schließlich »übernatürliche Wesen«. Die »aku aku«-Wesen waren keine Menschen, aber nicht unsterblich wie Götter.

Als altem Prä-Astronautiker kommen mir natürlich »meine« Astronautengötter in den Sinn. Sollte es sich bei den »aku aku«-Wesen um prähistorische Besucher aus dem Kosmos handeln? Natürlich kommt mir der fliegende Gott Make Make in den Sinn, der die Ur-Osterinsulaner rettete, als deren Heimat »Maori Nui Nui« im Pazifik versank. Make Make, so überliefert es eine Sage aus uralten Zeiten, stieg vom Himmel herab, ergriff den Priester Hau Maka und verschleppte ihn  durch die Lüfte zu einem fernen, unbekannten Eiland. Make Make erklärte dem verblüfften Priester genau, wie man von seiner alten Heimat, dem vom Untergang bedrohten Atlantis der Südsee, zur neuen Insel gelangen konnte. Make Make warnte eindringlich vor gefährlichen Felsenriffen und wies auf Vulkane hin. Er zeigte dem Geistlichen eine Kuriosität: »weiches Gestein«. Es dürfte sich um noch nicht ganz erstarrte Lava gehandelt haben.

Foto 6: Sieben steinerne Riesen stellen die sieben Kundschafter dar.

Schließlich wurde Hau Maka in die alte Heimat zurück gebracht. Sofort berichtete er seinem König von seinem Traum. Ein Traum musste der Flug mit dem Gott Make Make ja gewesen sein. Der König wählte sieben Seefahrer aus, die sofort zu einer Erkundungsfahrt aufbrachen. Tatsächlich fanden sie die neue Insel nach dreißig Tagen strapaziöser Fahrt übers Meer. Nach weiteren vierzig Tagen waren die sieben Seefahrer wieder zu Hause. Der König befahl den Exodus. Die gesamte Bevölkerung von »Maori Nui Nui« siedelte um: vom Atlantis der Südsee auf die Osterinsel. Die neue Heimat wurde planmäßig erkundet und in Besitz genommen.

Katherine Routledge, so wird überliefert, sprach noch mit dem letzten Osterinsulaner, der die bis heute nicht entzifferte geheimnisvolle Schrift der einsamen Insel zu lesen verstand. Sie besuchte den Mann in einer Leprakolonie. Er weigerte sich strikt, sein Wissen zu offenbaren. Es sei besser, dass das uralte Wissen verloren gehe, als dass es in die Hände der Fremden geriete. Zwei Wochen später starb der Mann. Das Misstrauen der Osterinsulaner gegenüber den Weißen aus der angeblich so »zivilisierten Welt« war verständlich: Die »Entdecker« und »Besucher« brachten den Osterinsulanern nur Unglück, Krankheit und Tod. Der letzte Wissende hätte womöglich auch begreiflich machen können, welche Bedeutung die Gravuren auf dem Inselchen »Motu Nui« hatten, von der das erste Ei der Ruß-Seeschwalbe geholt werden musste, um für ein Jahr »König« zu werden. 

Foto 7: James Cook.
War Make Make so ein »atua« so ein »aku aku«, zwar kein Mensch, aber nicht unsterblich wie ein »richtiger« Gott? Nicht nur in der Präastronautik wird die Frage diskutiert (4), wie wohl Außerirdische vor Jahrtausenden von den Bewohnern von Planet Erde begrüßt würden. Wir wissen, dass Naturvölker technologisch fortgeschrittene Besucher für Götter halten. Solche Kontakte gab es in der Vergangenheit. Kapitän James Cook erreichte am 13. April 1769 mit der »Endeavour« Tahiti. Bei seiner Ankunft wurde er von den Einheimischen für den zurückkehrenden Gott Rongo gehalten, der einst in einem Wolkenschiff die Erde verlassen hatte. Dem Schöpfergott Rongo entsprach die Südsee-Gottheit Karaperamun. Jegliches Leben führte man auf diesen mysteriösen Karaperamun zurück. So wie es für die Einwohner Tahitis selbstverständlich war, dass ihr Hauptgott einst wieder kommen würde, so hegten auch die Bewohner keinen Zweifel. Ihr Gott  Karaperamun würde dereinst wieder erscheinen. So wie die Bewohner Tahitis James Cook für den zurückgekehrten Gott Rongo hielten, so setzten die bereits christlich missionierten Bewohner Tannas, mehr oder minder heimlich, auf einen Neuanfang mit Gott Karaperamun.

Fußnoten
(1) Rock Art of Easter Island: Symbols of Power,
Prayers to the Gods. Los Angeles: Institute of
Archaeology, University of California, Los Angeles 1992, Seite 10
(2) Routledge, Katherine: »The Mystery of  Easter Island«, 1919, Nachdruck
Kempton 1998
(3) Ebenda, S. 289
(4) Langbein, Walter-Jörg: »Das Geheimnis des Cargo-Kults«, Vortrag, gehalten auf dem »One-day-Meeting«, der »A.A.S.« in Fulda, am 30.10.2004

Zu den Fotos
Foto 1: 15 Statuen in Reih' und Glied. Foto Ingeborg Diekmann
Foto 2: Die drei Vulkane der Osterinsel. Foto commons gemeinfrei
Foto 3: Blick in den Rano Rau Krater. Foto Imgeborg Diekmann
Foto 4: Der See im Rano Rau Krater. Foto Ingeborg Diekmann
Foto 5: Expeditionsschiff »Mana«. Foto 1914, gemeinfrei
Foto 6: Sieben steinerne Riesen stellen die sieben Kundschafter dar.
Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 7: James Cook. Foto: wikimedia commons/ public domain

453 »Der vergessene Kult«,
Teil 453 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 23.09.2018



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Sonntag, 22. Januar 2012

105 »Am Nabel der Welt«

»Am Nabel der Welt«
Teil 105 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein


Geheimnisvolle
Osterinsel
Foto: W-J.Langbein
»Te Pito O Te Henua« wurde vom holländischen Admiral Jacob Roggeveen am 5. April 1772 »entdeckt«: ein kleines, von friedlichen Menschen bevölkertes Eiland in den unendlichen Weiten der Südsee ... am Ostersonntag. Und so taufte Roggeveen die einsame Insel »Paasch Eiland«, »Osterinsel«. Wer aber hat den kleinen Flecken im Pazifik wirklich entdeckt?

Uralte Sagen und Mythen geben Auskunft. Im Westen der Osterinsel gab es einst das »Atlantis« der Südsee, Maori Nui Nui genannt. Es drohte in den Fluten zu versinken. König Hotu Matua ließ nach einer neuen Heimat für sein Volk suchen ... lange vergeblich. Schließlich griff der fliegende Gott Make Make ein. Er verschleppte den Priester Hau Maka zu einer fernen Insel.
Make Make brachte den Priester schließlich zurück in seine sterbende Heimat. Hau Maka informierte seinen König über seinen »Traum«, denn seine Flugreise konnte doch nur ein Traum gewesen sein. Fedor Petrovic Krendelov schreibt in seinem Werk »Die Geheimnisse der Osterinsel« (1): »Die Beschreibung der Insel, die er im Traum gesehen hatte, war derart realistisch, dass sich der Gedanke aufdrängt, dass ihm die Osterinsel bekannt gewesen ist.« König Hotu Matua jedenfalls glaubte dem Priester ...

Kinder, die im Wasser stehen
Foto:  W-J.Langbein
Fedor Petrovic Krendelov (2): »In Vorbereitung der Übersiedlung entsandte Hotu Matua sieben Jünglinge mit dem Auftrag, die Insel zu finden, Yams (eine essbare Knolle) anzupflanzen und eine Bucht zu suchen, die für die Landung von Menschen aus großen Schiffen geeignet wäre. Die Kundschafter sahen den Vulkan Rano-Kao, der ihnen zur Orientierung diente, sowie daneben drei Inselchen, von denen Hau Maka als von ›Kindern, die im Wasser stehen‹ gesprochen hatte.«

Darf man derlei Überlieferungen glauben? Vor fast 40 Jahren interviewte ich zu diesem Thema den renommierten Osterinsel-Experten Dr. Fritz Felbermayer. Der Wissenschaftler antwortete mir: »Es ist meine felsenfeste Überzeugung, dass diese Überlieferung eine absolut wahre Begebenheit beschreibt. Von den alten Insulanern wird diese Tatsache so klar und ohne Zögern wiedererzählt, und immer in derselben Weise. Es werden Namen genannt, die einfach nicht erfunden wurden. So konnte ich diese Begebenheiten ohne jeden Zusatz aufschreiben. Im Vorwort meines Buches (3) habe ich auf eine Sache hingewiesen, die Sie lesen müssen: ›Wenn derjenige, der gerade erzählte, sich irrte oder auch nur einige wenige Worte änderte, die an sich ohne Bedeutung waren, so protestierten die anderen Zuhörer so lange, bis der Sprecher die Worte genauso wiedergab, wie sie die Vorfahren berichteten.‹«

Wann aber wurde die Osterinsel von Hotu Matua und seinem Volk besiedelt? Im Lauf der letzten vier Jahrzehnte las ich unterschiedliche Zeitangaben. Genannt wurden stark abweichende Daten: 500 n. Chr., 1000 n. Chr. und 1500 n. Chr. Ein eher unscheinbarer Vulkankegel im Osten des Eilands weist auf eine viel frühere »Entdeckung« hin. Der kleine Vulkan trägt den Namen »Puku-puhipuhi«, zu Deutsch: »der Keuchende« oder »der Schnaufende«. Die letzte vulkanische Tätigkeit auf der Osterinsel gab es um 500 vor Christus. Damals müssen schon Menschen auf der Osterinsel gelebt haben, die den kleinen Vulkan noch aktiv kennengelernt haben!

Te  Pito O Te Henua
Foto: W-J.Langbein
»Entdeckt« aber hat auch Priester Hau Maka nicht die Osterinsel. Sie war nämlich schon besiedelt. Die sieben Kundschafter trafen einen gewissen Jaga Tawake an ... Wer also als Erster die winzige Osterinsel erspähte ... Wir wissen es nicht. Admiral Jacob Roggeveen als »Entdecker« des Eilands zu feiern, beweist nur die Arroganz von uns Europäern. Nach wie vor tun wir so, als beginne die eigentliche Geschichte eines Eilands wie der Osterinsel erst mit dem Erscheinen eines Europäers. Für europäische Arroganz spricht auch die Umbenennung des mysteriösen Eilandes in »Osterinsel«. Der ursprüngliche Name aber lautet – poetisch und wohlklingend wie eine träumerische Melodie – Te Pito O Te Henua ... »Nabel der Welt«.

Wer die Osterinsel besucht, sollte unbedingt beim »Nabel der Welt« Halt machen. Direkt an steiniger Küste gelegen ... findet sich ein mysteriöses Denkmal. Ein Steinmäuerchen schützt einen eiförmigen Stein, um den wiederum vier kleinere, ebenfalls eiförmige Steine angeordnet sind. Wiederholt habe ich vor Ort recherchiert ... und unterschiedliche, voneinander abweichende Erklärungen erhalten: von Einheimischen, aber auch vom Magier Houngan-Man.

Nahaufnahme von
Te Pito O Te Henua
Foto W-J.Langbein
Variante A: Das Mäuerchen symbolisiert das Meer ... oder den Erdkreis. Das Ei in der Mitte zeigt präzise den exakten Punkt »Nabel der Welt« an. Um diesen Mittelpunkt ist das Meer ... ist die gesamte Welt, ja das gesamte Universum angeordnet. Die vier kleineren Steineier zeigen die vier Himmelsrichtungen an.

Variante B: Das Steinmäuerchen dient lediglich als Schutz für das eigentliche Heiligtum, das große Steinei in der Mitte. Die vier kleineren »Eier« haben – wie die Steinmauer – keine tiefere Bedeutung. Sie dienten lediglich andächtigen Besuchern als – eher unbequeme – Hocker.

Ich fand die Bezeichnung »Nabel der Welt« schon immer irritierend. Meiner Meinung nach passt er weniger zur Mentalität von Südseeinsulanern als von Europäern. Wir sehen unsere Welt gern als Zentrum aller Kultur und Zivilisation. So wundert es nicht, dass in Griechenland ein »Nabel der Welt« zu bestaunen ist! Im Allerheiligsten des Apollon-Tempels zu Delphi stand er eins ... der Omphalos. Alter Mythologie zufolge fiel der kurios geformte Stein einst aus dem Himmel zur Erde herab. Der angebliche Phallusstein dürfte aber kein Denkmal für männlich-göttlichen Stolz gewesen sein. Vielmehr diente er wohl in vorpatriarchalischen Zeiten der Erdmutter und Muttergöttin Gaia als Opferstein!

Der mysteriöse Omphalos-
Stein - Foto:
Ingeborg Diekmann
Intensives Literaturstudium hat mich zur Überzeugung gebracht, dass » Te Pito O Te Henua« ursprünglich mit dem ominösen »Nabel der Welt« nichts zu tun hat! Tatsächlich bedeutet »henua« zu Deutsch »Erde« oder »Welt«. Und man kann »pito« auch mit »Nabel« übersetzen! Weit verbreitet im Pazifik ist eine andere Bedeutung: »Ende«. »Te Pito O Te Henua« hieße dann ... »Ende der Welt«. Nach alten Überlieferungen ist die »Osterinsel« ein kleines Überbleibsel eines einst »sehr großen Landes«

Den Osterinselexperten Prof. Dr. Fjodor Petrowitsch (andere Schreibwiese Petrovic) Krendeljow und seinem Kollegen Dr. phil. Aleksandr Michailowitsch Kondratow standen Unterlagen Thor Heyerdahls über die Geschichte der »Osterinsel« zur Verfügung. Heyerdahl lagen demnach Texte vor, die belegen, dass das mysteriöse Eiland tatsächlich der karge Rest eines einst stolzen Kontinents war. Ein göttliches Strafgericht soll dieses Atlantis der Südsee weitestgehend zerstört haben. Ich darf zitieren (4): »Der Jüngling Tea Waka sagte: ›Unsere Erde war früher ein großes Land, ein sehr großes Land.‹ Kuukuu fragte ihn: ›Aber warum wurde das Land klein?’‹ Tea Waka antwortete: ›Uwoke senkte seinen Stab darauf. Er senkte seinen Stab auf die Gegend Ohio.‹«

Am Ende der Welt ...
Foto: W-J.Langbein
In einer weiteren Überlieferung, sie wurde ebenfalls in den Aufzeichnungen Thor Heyerdahls vor dem Vergessen bewahrt, ist zu lesen (5): »Kuukuu sagte zu ihm: ›Früher war diese Erde groß.‹ Der Freund Tea Waka sagte: ›Diese Gegend nennt sich Ko-te-To-monga-o-Tea-Waka.‹ Ariki Hotu Matua fragte: ›Warum versank das Land?‹ ›Uwoke machte das; er versenkte das Land‹ antwortete Tea Waka. ›Von nun an wurde das Land Te-Pito-o-te-Henua genannt.«

Mich überzeugt die mythologische Erklärung für den melodischen Namen: Die »Osterinsulaner« gingen davon aus, dass ihre Heimat einst zu einem riesigen Land im Pazifik gehörte, zum Atlantis der Südsee ... das in den Fluten versank!

»Te Pito O Te Henua« ... das »Ende der Welt« hat für mich eine geradezu prophetische Qualität. Sehen wir die »Osterinsel« als eine mahnende Warnung an uns Menschen des 21. Jahrhunderts! Eingebildet, wie wir sind, sehen wir uns gern als »Nabel der Welt« ... und verdrängen dabei begründete Angst vor einer großen Katastrophe, die alles Leben auf Planet Erde in einer gewaltigen Apokalypse auszulöschen vermag!

Bedenke ich den Umgang mit Nuklearenergie auf Planet Erde, kommen mir Zweifel an der Intelligenz des Menschen der Gegenwart. Manchmal hat es den Anschein, als wollte die Spezies Mensch die finale Apokalypse selbst herbeiführen ... und alles in einem atomaren Inferno versinken lassen!


Lektüre-Empfehlung

In meinem Buch »2012« gehe ich sehr ausführlich auf das ominöse »Atlantis der Südsee« ein. Wer sich gründlicher informieren möchte ... lese dort nach. Die Fülle von Fakten zum Thema würde den Rahmen eines Blogbeitrags sprengen! Buch jetzt bestellen >>

Fußnoten
1 Krendelov, Fedor Petrovic: »Die Geheimnisse der Osterinsel«, 2.Auflage, Leipzig 1990, S. 20
2 ebenda
3 Felbermayer, Fritz: »Sagen und Überlieferungen der Osterinsel«, Nürnberg o. J.
4 Krendelov, Fedor Petrovic: »Die Geheimnisse der Osterinsel«, 2.Auflage, Leipzig 1990, Seite 109
5 ebenda

»Von roten Hüten und runden Köpfen«
Teil 106 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 29.01.2012


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