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Sonntag, 10. April 2016

325 »Buddha und die Laser-Waffe«

Teil 325 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                         
von Walter-Jörg Langbein

Foto 1: Goldener Buddha
Im November 1996 war ich mit Freunden in Indien unterwegs. Interessant war das kleine goldene Figürchen, das unsere örtliche Reiseleiterin meist nah am Herzen trug. Der stoisch dreinblickende, offenbar meditierende Buddha hielt in der einen Hand eine Glocke, in der anderen einen Vajra. So klein das Figürchen auch war, so war der Dorje in der Hand des goldenen Buddha wirklich winzig. Man benötigte schon eine Lupe, wollte man Einzelheiten erkennen.

In einer Privatsammlung durfte ich einen mit einer Höhe von fast 80 Zentimetern sehr viel größeren, meditierenden Buddha fotografieren. Auch er hielt einen Dorje, der allerdings um ein Vielfaches größer war als der ganze Mini-Buddha am goldenen Kettchen im Dekolleté »meiner« Reiseleiterin.

Am 30. Mai 1975 hatte ich ausgiebig Gelegenheit, mit Andrew Tomas auch über den mysteriösen Dorje zu sprechen. Im Rahmen der 2. Weltkonferenz der »Ancient Astronaut Society« in Zürich hielt der Bestsellerautor einen viel beachteten Vortrag
zum Thema »Das Legat der Besucher aus dem All«. Tomas, nach manchen Quellen 1906, nach anderen Quellen 1913 in Petersburg geboren, verstarb 2001. Der Weltreisende wurde berühmt durch seine ersten Bücher »Wir sind nicht die Ersten« und »Das Geheimnis der Atlantiden«. Sein 1977 erschienenes Opus »Shambhala: Oasis of Light« (2) wird heute zu teilweise horrenden Preisen antiquarisch angeboten. Andrew Tomas lebte zwei Jahrzehnte im fernen Osten, recherchierte vor Ort die jahrtausendealten Geheimnisse unseres Planeten. Der Dorje zog ihn schon sehr früh in seinen Bann.

Foto 2: Buddhas Hand
Hans-Werner Sachmann, Kollege und Freund, fasste die spannenden Aussagen von Andrew Tomas in seinem Werk »In Schutt und Asche« so zusammen (1): »Andrew Tomas, ein weitgereister Schriftsteller, berichtet über die im nördlichen Indien, in Sikkim, Bhutan und Nepal angebotenen Dorje-Nachbildungen und die unglaublichen Fähigkeiten der ursprünglichen geheimnisvollen himmlischen Stäbe. Die Originale dieses kleinen Stabes (auch Dortsche oder Watschir), der an beiden Enden eine knollenartige Verdickung trägt, soll angeblich in buddhistischen Klöstern liegen und von dortigen Mönchen getragen werden.

In der Regel sollen diese Stäbe aus einem oder mehreren Metallen oder Metall-Legierungen gefertigt sein. Tomas erzählt, daß er Gespräche mitbekam, in denen man von der ›Wiederaufladung des Dorje‹ erzählte. Näheres habe man ihm jedoch verschwiegen.«

Foto 3: Andrew Tomas
Andrew Tomas versicherte mir im Gespräch, dass ihm wiederholt »alte Überlieferungen aus Tibet« mitgeteilt worden seien, wonach das Original der Dorje »vor langer Zeit aus dem Himmel herab zur Erde fiel«. Sollte damit gemeint sein, dass der erste Dorje nichts anderes war als ein Meteorit? Oder sollte auf diese Weise zum Ausdruck gebracht werden, dass der erste Dorje aus Meteor-Eisen gefertigt wurde?

Wohl kaum, denn der Original-Dorje wird auch als »das goldene Zepter« bezeichnet. Und einem Meteor wohnen wohl kaum die Kräfte inne, die schon in Tibet dem merkwürdigen Objekt nachgesagt werden. Andrew Tomas (3): »Obwohl man geglaubt hat, dass der Dorje eine Art von elektrischem Instrument sei, mit den beiden Kugeln an den Enden, die als Kathode und Anode wirken, so haben die Hohen Lhamas diese Spekulation zurückgewiesen«. Andrew Tomas weiter: »So mag sie von einer unbekannten Energie gespeist worden und mit der Gedankenkraft eines geübten buddhistischen Yogi kontrolliert worden sein.«

Fotos 4 und 5: Buddha mit Waffe

Im Gespräch versicherte mir Andrew Tomas, dass die »Origonal-Dorjes« womöglich nicht nur aus Metall bestanden. An beiden Enden hätten sich, so Tomas, nach seinen Recherchen »zwei große kugelförmige Diamanten« befunden. Dieser »Große Dorje« kann die mächtigen kosmischen Kräfte konzentrieren und manipulieren.« Nach Andrews wäre dann der Original-Dorje eine mächtige Waffe gewesen, die gewaltige kosmische Energien bündeln und lenken konnte.

Foto 6: Eine Laser-Waffe?

»Eine Laser-Waffe?«, warf ich fragend ein. »Das ist durchaus möglich!«, antwortete Tomas. »Die Begleiterscheinungen des Dorje waren ein ›summender Ton‹, was auf Energie hinweist, ›brillanter Schein‹ und ›Glühen‹!«

Foto 7: Die wahrscheinlich größte »Vajra«

Der wahrscheinlich größte »Vajra«, genauer gesagt das wohl größte Modell eines »Vajra«, befindet sich in Katmandu, früher Kantipur genannt, im Staat Nepal. Vor dem  Tempel-Stupa Swayambhunath Katmandou lockt er Mensch wie Tier an.

Der Dorje wird im Sanskrit auch als »Vajra« bezeichnet. Die Schulwissenschaft weiß nicht so recht, was von Dorje/ Vajra zu halten ist, verpasst ihm rasch das altbekannte Etikett »Kultobjekt« und gibt sich mit dieser unbefriedigenden Erklärung zufrieden. Nach Rachel Storm (4) lässt sich das Pendant des »Dorje« im Sanskrit übersetzen mit »mächtig/ hart«. In Tibet pries man ihn als »König der Steine« und sagte ihm ans Magische grenzende Eigenschaften wie »Härte«, »Unzerstörbarkeit« und »Strahlkraft« nach. Man vergleicht ihn mit einem Diamanten. Gott Indra soll über einen Vajra verfügt haben, über einen »Donnerkeil«. Nach Andrew Tomas hat der »Blitzstrahl« Indras mit dem Dorje zu tun.

Foto 8: »Blitzstrahl«
Mich lässt die Kombination von Begriffen wie »Blitzstrahl«, »Diamant«, »Strahlkraft« und »Blitzstrahl« an eine Laser-Waffe denken. Ein Laser-Strahl ist nichts anderes als ein Lichtstrahl von hoher Intensität, meist sehr engem Frequenzbereich und scharfer Bündelung. Vereinfacht ausgedrückt: Laserstrahl = Licht, das durch ein Lasermedium (Beispiel: Kristall) zur schneidenden Waffe wird.

Etwas genauer erklärt das »Hamburger Abendblatt« (5): »Laser sind Lichtverstärker. Durch die sogenannte stimulierte Emission von Strahlung bündeln sie das Licht – und damit dessen Energie. Jeder Laser besteht im Wesentlichen aus zwei gegenüberliegenden Spiegeln, von denen einer leicht durchlässig ist. Zwischen den Spiegeln wird ein Material platziert. Das kann ein Gas, eine Flüssigkeit oder ein künstlicher Kristall sein. Die Ionen (elektrisch geladene Atome) des Materials können Energie aufnehmen. Die ganze Anlage bezeichnet man als Resonator.

Um die Lichtverstärkung in Gang zu setzen, wird von außen Licht in das Lasermaterial gepumpt. Jene Lichtteilchen, die in dem Material auf Ionen treffen, werden aufgesaugt. Ihre zusätzlich gewonnene Energie strahlen sie jedoch wieder ab. Ein Teil der Strahlung wird nun zwischen den Spiegeln hin- und her-reflektiert, wobei die Strahlung bei jedem erneuten Kontakt mit den Ionen an Kraft gewinnt und so gebündelt wird, bis sie schließlich stark genug ist, den Resonator durch den halb durchlässigen Spiegel zu verlassen – als Laserstrahl.«

Ich darf wiederholen: Nach Andrews wäre der Original-Dorje eine mächtige Waffe gewesen, die gewaltige kosmische Energien bündeln und lenken konnte. Und weiter: Die Originale dieses kleinen Stabes (auch Dortsche oder Watschir), der an beiden Enden eine knollenartige Verdickung trägt, soll angeblich in buddhistischen Klöstern liegen und von dortigen Mönchen getragen werden.

Liegt zwischen den »knollenartigen Verdickungen« an beiden Enden des Dorje alias »Donnerkeil«, alias »Vajra« das »Lasermaterial«. Stellt also der Dorje das Herzstück einer Laserwaffe dar, in deren Innerem Lichtteilchen hin- und her-reflektiert und (Ionen!) aufgeladen werden, bis der Laserstrahl entsteht?

Fotos 9-12: Ein »Vajra« von seinen vier Seiten

Der Vajra alias Dorje gehört zu altindischen Göttern wie das Zepter zu Königinnen und Königen in unseren Gefilden. Somit ist der Vajra ein Attribut der Götter – geworden. Götter des Krieges und des Zorns nutzen Vargas als eine unzerstörbare Waffe. Götter der Harmonie und des Friedens verzichten nicht auf den Dorje alias Vajra. Sie tragen ihn als »Zepter«, wohl aber auch als Mahnung: »Schaut her, worüber ich verfüge! Als letztes Mittel kann ich den Dorje, den Vajra einsetzen!«

Sollte also, so frage ich spekulativ das Zepter von Monarchen der harmlose Abklatsch einer einstigen höchst gefährlichen Waffe sein?


Fußnoten

Foto 13: Ein Standardwerk...
(1) Sachmann, Hans-Werner: »In Schutt und Asche/ Die Arsenale der Unsterblichen«, Baden-Baden, 1989, S. 78 (Rechtschreibung des Zitats wurde nicht der Rechtschreibreform angepasst!)
(2) Tomas, Andrew: »Shambhala: Oasis of Light«, London 1977
(3) ebenda, Seite 65
(4) Storm, Rachel: »Vajra, Indra« in: »Enzyklopädie der östlichen Mythologie«, Reichelsheim 2000
(5) »Hamburger Abendblatt«, »Ratgeber Wissen« vom 14.05.2012
http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article106555567/Wie-ein-Laserstrahl-entsteht.html
Zu den Fotos:
Foto 1: Goldener Buddha/  Vergoldete Buddha Vajrasattva mit einem Dorje = Vajra in der rechten und einer Glocke in der linken Hand wiki commons Robert Aichinger Foto 2: Buddhas Hand/ Vergoldete Buddha Vajrasattva mit einem Dorje = Vajra in der rechten und einer Glocke in der linken Hand wiki commons Robert Aichinger
Foto 3: Andrew Tomas/ Foto Programmheft »Ancient Astronaut Society«
Fotos 4 und 5: Buddha mit Waffe/Fotos Walter-Jörg Langbein
Foto 6: Eine Laser-Waffe?/ Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 7: Die wahrscheinlich größte »Vajra«/ Der große Vajravor dem Tempel-Stupa Swayambhunath Katmandou. Foto: wiki commons Jean-Pierre Dalbéra
Foto 8: Blitzstrahl/ Foto Walter-Jörg Langbein
Fotos 9-12: Ein »Vajra« von seinen vier Seiten. Fotos: Walter-Jörg Langbein
Foto 13: Ein Standardwerk

326 »Erich von Däniken zum 81.«,
Teil 326 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                         
von Walter-Jörg Langbein,                       
erscheint am 17.04.2016



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Sonntag, 14. Februar 2016

317 »UFOs, Götter, Astronauten«

Teil 317 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                         
von Walter-Jörg Langbein 
                     

Foto 1: Planet Erde. Foto: NASA
Mit heutigen Verkehrsmitteln sind Weltreisen eigentlich kein Problem mehr. Eigentlich! Es gibt aber Flecken auf unserem Planeten »Mutter Erde«, die dem Reisenden nach wie vor einige Strapazen zumuten. Ein solcher Ort ist »Temwen Island« (1), eine »Nebeninsel« von Pohnpei, Teil der »Föderierten Staaten von Mikronesien«.

Die geheimnisvollen Ruinen von Nan Madol führten mich zwei Mal in jene abgelegenen Gefilde. Die riesigen Anlagen wurden auf etwa einhundert künstlichen Inseln gebaut, im »Blockhausstil« aus zum Teil imposanten Basaltsäulen aufgetürmt. Auch die Fundamente der Inseln bestehen weitestgehend aus Basaltsäulen und Füllmaterial.

Zusammen mit meinem leider kürzlich verstorbenen Freund und Kollegen Jürgen Huthmann (2) war ich mit einer kleinen Reisegruppe vor Ort. Wir untersuchten nicht nur die mysteriösen Steinbauten, wir ließen uns auch von Einheimischen bis in unsere Tage mündlich überlieferte Sagen zu den Bauwerken vortragen. So erfuhren wir, dass der erste König von Temwen von himmlischen Besuchern bestimmt worden sei. Einst seien »fliegende Schiffe« erschienen. Die Besatzung habe Kontakt aufgenommen mit der Bevölkerung und den ersten König ernannt.

Foto 2: Nan Madol - Ruinen aus Basalt
Nun frage ich mich: Ist diese Überlieferung fiktiv? Oder basiert sie auf einer wahren Begebenheit? Auch und gerade die Menschen der Südsee wussten doch, dass ein Schiff nur auf Wasser, nicht aber in der Luft »schwimmen« kann. Sahen die Menschen in der Vergangenheit etwas am Himmel fliegen, was sie nicht kannten? Bezeichneten sie dieses Flugvehikel mit einem Wort aus ihrem Alltag? Kam die Bezeichnung »Schiff« diesem Flugobjekt am nächsten? Zu Beginn des dritten Jahrtausends nach Christus sprechen wir ja auch von »fliegenden Untertassen«, die am Himmel gesehen werden. Dabei ist natürlich jedem bewusst, dass es keine Untertassen im eigentlichen Sinn des Wortes sind, die da oft unbegreifliche Flugmanöver ausführen.

Flugvehikel waren auch den Menschen im »Alten Indien« vertraut. Wieder war auch mein Freund und Kollege Jürgen Huthmann dabei, als wir in Indien unzählige Tempel besichtigten. Die steinernen Bauten, so erfuhren wir immer wieder, stellten Flugvehikel dar. Einst seien Götter aus dem All in Flugmaschinen zur Erde gekommen. Zur Erinnerung an die kosmischen Besucher habe man ihre Flugapparate in Stein verewigt. In unzähligen Epen – vor Jahrtausenden entstanden – wurden die fliegenden Vimanas und ihre Aktivitäten beschrieben. Nach Professor Dr. Kumar Kanjilal fanden vor mehr als fünf Jahrtausenden Schlachten im Weltall statt, bei denen riesige Raumschiffe der Fremden zum Einsatz kamen. Professor Dileep Kumar Kanjilal, einer der führenden Sanskritexperten Indiens, lässt keinen Zweifel aufkommen. Es gab »Fliegende Maschinen im Alten Indien«.

Foto 3: Prof. Dr. Dileep Kumar Kanjilal
Das Wissen um prähistorische Raumschiffe soll laut Professor Dr. Kumar Kanjilal »Jahrtausende alt« sein. Er wurde im »Sanskrit College« von Kalkutta ausgebildet. Er studierte in Oxford, wurde Rektor des hoch angesehenen »Victoria College« von Coochbehar in Westbengalen. Der geachtete Wissenschaftler wurde zum Ehrenmitglied der »Asiatischen Gesellschaft« ernannt und erhielt einen Lehrstuhl an der Universität von Kalkutta. Professor Dr. Dileep Kumar Kanjilal  verfasste ein wichtiges Werk über die Flugapparate im alten Indien: »Vimana in Ancient India«. Es basiert auf einer Reihe von seinen Vorlesungen. Julia Zimmermann hat das Werk von Prof. Kanjilal ins Deutsche übertragen. Leider erschienen sowohl das Original von Prof. Kanjilal als auch die Übersetzung von Julia Zimmermann nur als Privatdrucke in bescheidenen Auflagen.

Ich lernte den stets freundlichen, zierlich wirkenden Wissenschaftler von internationalem Rang erstmals anno 1979 kennen. Damals hielt er - wie auch ich - einen Vortrag auf der Weltkonferenz der »Ancient Astronaut Society« in München. Ich sprach damals über meine Arbeiten im Bereich der wortwörtlichen Übersetzung biblischer Texte.

Foto 4: Götterschlachten im Mahabharata
Das Epos »Mahabharata« gehört zu den umfangreichsten Werken der religiösen Weltliteratur und dürfte eines ihrer ältesten sein. Im »Mahabharata« wird die Zerstörung der drei Weltraumstädte im All bestätigt. Gewaltige Energien waren dafür erforderlich: die Hälfte der gesamten Kraft der Götter. Im persönlichen Gespräch erklärte mir Prof. Kanjilal faszinierende Einzelheiten: »Eine der drei fliegenden Städte befand sich in einem stationären Orbit, eine weitere bewegte sich frei am Himmel und die dritte war am Boden stationiert. Die drei Städte konnten aber zu einer Einheit verbunden werden, also aneinander gedockt werden. Shivas Pfeil wurde offenbar von einem militärischen Satelliten aus abgefeuert.« Prof. Kanjilal weiter: »Bei Shivas Waffe handelte es sich nicht um ein Phantasiegebilde, sondern um eine aufflammende Rakete, die von einem fliegenden Satelliten aus abgefeuert wurde. Diese Waffe war offenbar im Weltraum stationiert worden.«

Wenn Prof. Kumar Kanjilal sachlich und ruhig über die fantastische Vergangenheit Indiens berichtet, fühlt man sich in einen Sciencefiction-Film versetzt.  Im »Matsyapurana«-Text wird ein fürchterlicher Kampf geschildert. Im »Matsyapurana«-Epos (3) wird, so Prof. Kumar Kanjilal, folgendes berichtet: »Eine grausame Schlacht entwickelte sich zwischen Shiva und den Dämonen. Maya mit seiner dreistufigen, fliegenden Stadt wich gegen den Ozean hin aus. Shivas Fahrzeug folgte ihm. Taraka wurde von Shiva getötet und Nandi tötete den Dämon Vidyunmali. Aber Maya führte seinen unbarmherzigen Krieg fort. Shiva gab Maya den Rat, sich in den Wassern zu verstecken, welchen Maya befolgte.« Die drei »fliegenden Städte« führten ein Manöver durch, dockten aneinander an.

Foto 5: Götterkriege ... Götterwaffen
Das half ihnen aber nicht. »Augenblicklich warf Shiva einen machtvollen Pfeil, drei Arten von Kraft waren in ihm vereint. Der Pfeil oder die Rakete beleuchtete den Himmel mit ihrer goldenen Färbung... Nach dem Mahabharata fiel die brennende fliegende Stadt mit lautem Getöse in den Westlichen Ozean.«

Eine technische Interpretation ist, das räumte Prof. Kumar Kanjilal im Gespräch ein (4) zwar häufig die nächstliegende. Nicht immer aber sei klar, was genau beschrieben wird. Ein Pfeil, der drei Arten von Kraft in sich vereint, der den Himmel beleuchtet und eine Himmelsstadt zerstört, was ist das? Wir denken an eine Rakete. »Könnte es sich auch um eine Laserwaffe gehandelt haben?«, fragte ich. Professor Kanjilal bejahte.

Foto 6: Götter-Ufo in Stein
Fußnoten
1) Andere Schreibweise »Temuen Island«
2) *6. Oktober 1937  †11.1.2016
3) Kapitel 129, V. 20-21, 30-34 und 140, V. 40-44
4) Das Gespräch fand am 16. Juni 1979 statt

Zu den Fotos:
Foto 1: Planet Erde aus dem All gesehen. Foto NASA, gemeinfrei 

Foto 2: Nan Madol - Ruinen aus Basalt. Foto Walter-Jörg Langbein

Foto 3: Prof. Dr. Dileep Kumar Kanjilal: Programmheft der Weltkonferenz der »A.A.S.«

Foto 4: Götterschlachten im Mahabharata. Etwa 1850, gemeinfrei

Foto 5: Götterkriege ... Götterwaffen. Illustration zum Mahabharata. Wiki Commons/ Ranveig

Foto 6: Götter-Ufo in Stein. Foto Walter-Jörg Langbein

 318 »Laser-Schwerter und die Wächter am Paradies«,
Teil 318 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                         
von Walter-Jörg Langbein,                       
erscheint am 21.02.2016  


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Sonntag, 4. Oktober 2015

298 »Wie aus einem Riesen-Krieger eine Riesen-Göttin wude!«

298 »Wie aus einem Riesen-Krieger eine Riesen-Göttin wude!«
Teil 298 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                         
von Walter-Jörg Langbein


Das seltsame Gesicht...
Angefangen hat es am 27. Juli 1978 in Chicago. Damals hielt ich  im Rahmen der 5. Weltkonferenz der A.A.S. (»Ancient Astronaut Society«) einen Vortrag mit dem Titel »Rock drawings of Val Camonica« (»Felszeichnungen von Val Camonica«).  Ich zeigte Dutzende von Felszeichnungen, die meiner Meinung nach fremdartige Wesen in Raumanzügen darstellen.

Ein Teilnehmer drückte mir ein abgegriffenes Foto in die Hand. Es zeigte ein seltsames Gesicht (Foto links!), oval mit Augenbrauen, Augen, Nase und einem angedeuteten Mund. »Das ist ein riesenhafter Astronaut, vielleicht über einhundert Meter hoch… irgendwo in England! Man hat vor Jahrtausenden diese Riesenzeichnung geschaffen, zur Erinnerung an außerirdische Besucher!«

Vergleichbar sei das gigantische Kunstwerk mit dem »Weißen Pferd« von Uffington. Es ist eine uralte, in England weit verbreitete Technik. Man trägt gezielt Gras und Erdreich bis auf den darunter liegenden Kalkstein ab, so dass ein Bild entstand, so als habe man es mit weißer Farbe aufgetragen. »Weiße Pferde« gab es vermutlich zu Hunderten in England. Über die Bedeutung dieser weißen Pferde wird seit Jahrhunderten diskutiert. Im Volksglauben Englands gilt das weiße Pferd, das auftaucht und wieder verschwindet als »Manifestation der Anderswelt«, des Jenseits.

Seit 1978 habe ich immer wieder nach dieser seltsamen Darstellung eines riesenhaften Astronauten in England geforscht, leider ohne Ergebnis. Dann erfuhr ich von Mythen, die von Kriegern berichteten, die den Himmel erobern wollten. Bei meiner intensiven Recherche in Sachen »Astronautengötter« kam mir eine weitere lokale Überlieferung zu Ohren. Man habe vor langer, langer Zeit bei »Fleam Dyke« alias »Mutlow Hill« bei Fulbourn, Cambridgeshire, England, ein »goldenes Fahrzeug«, vielleicht eine Art Streitwagen vergraben.  Beim Studium von Kartenmaterial entdeckte ganz in der Nähe des mysteriösen »Mutlow Hill« eine kleine Hügelgruppe mit dem seltsamen Namen »Gogmagog«.

Der Riese von Cerne Abbas aus der Nähe...

Gog, so schreibt der Prophet Hesekiel im »Alten Testament« (1), war ein Stammesfürst im Lande Magog. Gog soll sich mit den Mächten der Finsternis gut ausgekannt haben, war vielleicht so etwas wie ein Schwarzmagier. In der nach Johannes benannten »Apokalypse« (2) heißt es, dass der Satan selbst am Ende der Zeit die Völker Gog und Magog verführen und  zum Kampf gegen seine Feinde versammeln wird.

Warum wurden Hügel in England »Gogmagog« genannt? Sollte es in jenen Gefilden so etwas wie einen heidnischen Kult gegeben haben? Vergeblich habe ich bei »Fleam Dyke« –  alias »Mutlow Hill« – nach Hinweisen auf Gog und Magog gesucht. Erst im Raum Plymouth wurde ich fündig. Dort gab es einst Riesenbilder, vergleichbar mit dem Giganten von Cerne Abbas, die diese Bezeichnung verdient haben. Sie stellten Gog und Magog als Riesen dar!

Die Zitadelle von Plymouth

Noch im 17. Jahrhundert sollen sie zu sehen gewesen sein. Sie wurde lange Zeit – so berichtet C.W. Bracken (3) in seinem Standardwerk über die Geschichte von Plymouth – in regelmäßigen Abständen gereinigt und so erhalten.  King Charles II (1630-1685) ließ eine gewaltige Zitadelle als Verteidigungsanlage zur See hin bauen. Dem massiven Bollwerk fielen die beiden Riesen Gog und Magog zum Opfer. Sie wurden zerstört.

Wann und warum die beiden Riesen an der Küste von Plymouth geschaffen worden sind? Wir wissen es nicht. Angeblich hielten beide in ihren hoch gestreckten Armen Keulen wie ihr – zum Glück noch erhaltener – Kollege Riese von Cerne Abbas. Sollten sie schon frühe Seefahrer abschrecken? Waren es gigantische Symbole, vielleicht eines Fruchtbarkeitskults?

Der Riese von Cerne Abbas aus der Ferne.

Bei »Fleam Dyke« alias »Mutlow Hill« (Fulbourn, Cambridgeshire, England) gab es meinen Recherchen nach ebenfalls einen Kalkriesen. Heute lockt ein nobler Golfkurs Sportbegeisterte an, früher war es ein magisch-mystischer Riese.

Der Name »Gogmagog«-Hügel taucht erstmals anno 1574 in einer schriftlichen Urkunde auf. Den »Gogmagog« Riesen mag es schon früher gegeben haben. William Cole, angesehener Antiquar in der Universitätsstadt Cambridge, berichtet, man habe ihm in Kindertagen um 1724 immer wieder den Riesen von Gogmagog gezeigt. Damals muss das überdimensionale Scharrbild eine Art örtliche Touristenattraktion gewesen sein.

Im Jahr 1605 erschien in Frankfurt ein bemerkenswertes Buch aus der Feder von Bischof  Joseph Hall, gefolgt von einer Ausgabe in englischer Sprache… über den »Gogmagog«-Riesen. Der sei von »unglaublicher Größe« gewesen. Anno 1640 ging der Historiker John Layer, Cambridge, auf den Riesen ein. Seiner Überzeugung nach verdanken die »Gogmagog«-Hügel dem Kreise-Giganten ihren Namen.

Bis heute ist unklar, wer wann und warum das Riesenbildnis erschaffen hat und wann es wieder unter Erdreich und Gras verschwand. 1954 nahm sich eine schillernde Persönlichkeit des Rätsels von »Gogmagog« an: Thomas Charles Lethbridge (1901-1971), der auch Archäologe war. Nachdem Lethbridge unterschiedliche Beschreibungen aus unterschiedlichen Zeiten sorgsam studiert hatte, begann er mit Engelsgeduld zu »sondieren«. Mit metallenen Stangen wurde im Erdreich herumgestochert, wurde lockereres Auffüllmaterial entdeckt.

Der Riese ist eine Göttin mit Busen
Zur Erinnerung: Auch der »Gogmagog«-Riese entstand dadurch, dass seine Konturen von Gras und Erdreich befreit wurden, bis der weiße Kalkstein durchkam. Die Linien, mit denen das große Bild »gezeichnet« worden waren, bestanden aus Gräben bis zum hellen Kalkstein. Irgendwann wurden diese Gräben vielleicht bewusst wieder aufgefüllt.

Vielleicht haben auch Wind und Wetter die Gräben zum Verschwinden gebracht. Das Material in den Gräben ist weicher als das umgebende Erdreich. Wenn man nun mit viel Geduld möglichst viele Löcher ins Erdreich piekt, kann man erkennen, wo einst die Gräben verliefen… die Linien der Riesenzeichnung vom Riesen!

Thomas Charles Lethbridge staunte nicht schlecht, als er zunächst auf das ovale Gesicht seines Riesen stieß Foto links!). Mund und Augenbrauen waren klar auszumachen, die Augen wirkten starr, verliehen dem Gesicht etwas Maskenhaftes. Verblüfft war Lethbridge, als bei seinen Metallsondierungen etwas ganz anderes herauskam als er erwartet hatte, nämlich kein männlicher Riese wie der von Cerne Abbas. Sondern offensichtlich ein weibliches Wessen mit klar erkennbarem Busen. Lethbridge stocherte und suchte weiter, das rekonstruierte Bild wurde immer größer.

Lethbridge fertigte eine maßstabsgetreue Zeichnung seines Fundes an und konsultierte Sir Thomas Kendrick vom »British Museum«, London. Kendrick gratulierte zur Entdeckung, meinte Teile der Darstellungen eines Pferdes ausmachen zu können. Cyril Fox, angesehener Kenner keltischer Kunst, studierte die zeichnerische Rekonstruktion und telegrafierte seine Interpretation. Demnach  ist die keltische Gogmagog-Pferde-Göttin Epona mit zwei Pferden dargestellt, ähnlich wie die Epona von Kapersburg (Foto ganz unten!).

Und ich staunte nicht schlecht, als ich das ovale Gesicht in einer zeichnerischen Rekonstruktion sah… Die Göttin mit dem ovalen Gesicht kannte ich doch. Jahrzehnte zuvor, am 27. Juli 1978, hatte man mir in Chicago ein Foto gezeigt…

Nur war der vermeintliche »Außerirdische« eine Göttin, vermutlich Epona. Sie hieß Diana bei Römern, Epona bei den Kelten und war für Pferde und den Mond zuständig, als »Erd-Mutter« und »Mondgöttin«.

Ein Epona-Relief wurde bei Ausgrabungen im Limeskastell Kapersburg gefunden. Es befindet sich im Wetterau-Museum in Friedberg… Da kann durchaus die gleiche Göttin dargestellt worden sein  wie in den Gefilden von »Gogmagog«.

Streitwagen und Krieger...
Lethbridge sondierte und sondierte. Schließlich glaubte er drei Darstellungen unterschiedlicher Art ausfindig gemacht zu haben, auf einer Fläche von etwa einhundert Metern Länge und dreißig Metern Höhe: In der Mitte Erdmutter Epona, rechts daneben eine Art Streitwagen mit einem martialischen Krieger, der ein mächtiges Schwert schwingt.

Links neben Epona wurde ein Wesen von bizarren Formen verewigt. Seine geschwungenen Linien könnten weite Kleidung, einen wehenden Umhang darstellen. Bei diesem Wesen handelt es sich angeblich um einen Sonnengott, um den Partner der Mond- und Muttergöttin. Lethbridge, dessen Entdeckung bis heute von der Wissenschaft nicht anerkannt wird, hält es für möglich, dass die drei Elemente des riesigen Bildes zu unterschiedlichen Epochen entstanden.

Ich frage mich: Wurde der emsige Forscher Lethbridge Opfer seiner eigenen Fantasie?  »Entdeckte« er nur, was er finden wollte? Rekonstruierte er lediglich seine eigenen Vorstellungen? Das trifft nicht zu. Hat er doch einen kriegerischen Riesen, vermutlich mit Keule und großem Penis erwartet… und eine Göttin mit üppigen Brüsten gefunden.


Epona von Kapersburg
Fußnoten

1) Hesekiel Kapitel 38 und 39
2) Kapitel 20, Vers 8
3) C.W. Bracken: »A History of Plymouth and her Neighbours« Plymouth 1931, S. 4

Zu den Fotos

Das seltsame Gesicht.. Göttin, kein Astronaut!: Archiv   
Walter-Jörg Langbein

Der Riese von Cerne Abbas aus der Nähe: wiki commons/  
Pete Harlow 

Die Zitadelle von Plymouth: wiki commons/ GeographBotDerek Harper


Der Riese von Cerne Abbas aus der Ferne: wiki commons/ 
Pete Harlow

Der Riese ist eine Göttin mit Busen: Archiv Walter-Jörg Langbein

Streitwagen und Krieger...: Archiv Walter-Jörg Langbein

Epona von Kapersburg: wiki commons/ Lumpeseggl




299 »Peitschenmann, Gans und Monster«,
Teil 299 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                         


von Walter-Jörg Langbein,                       
erscheint am 11.10.2015


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