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Sonntag, 23. Dezember 2018

466 »Professor Robert Langdon und der Pfau«


Teil 466 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein


Fotos 1 und 2: Zwei Drachen am Grabmal des Fürstbischofs Dietrich von Fürstenberg

Dan Brown hat ihn erfunden: Professor Robert Langdon. Der fiktive Professor unterrichtet das fiktive Fach »Religiöse Ikonologie und Symbologie«. Schade, dass es Professor Langdon, den  akademischen Indiana Jones, in der Realität nicht gibt. Denn er könnte so manches Geheimnis in Sachen Symbolik lösen. Uralte Symbole begegnen uns in unseren Kirchen. Was bedeuten sie wirklich? Sind sie heidnischen Ursprungs? Es gibt so viele spannende Fragen, die auf Antworten warten! Was, zum Beispiel, würde Professor Langdon zum Symbol des Schwans sagen?

Wir verlassen die Abdinghofkirche durch den Haupteingang, gehen einige Schritte bis zur Straße. Auf der anderen Straßenseite führt eine Treppe hinab zu Wiesen und sprudelnden Quellen. Wir aber folgen der Straße nach rechts. Wir gehen an der Abdinghofkirche entlang, sehen schon in geringer Entfernung den Dom. Wir nähern uns rasch dem Dom, passieren (auf der linken Seite) die Alexiuskapelle.

Foto 3: Die Abdinghofkirche (rechts) und Dom zu Paderborn (Mitte).

Das kleine Gotteshaus,  dem Heiligen Alexius (*?;†417/430) geweiht, entstand in den Jahren 1670 bis 1673 und wurde 1728 erweitert. So verlor die Kapelle ihre markante achteckige Form. Bereits um das Jahr 1000 gab es einen Vorgängerbau. Noch im Frühjahr 2018 wurden in der Alexiuskapelle russisch-orthodoxe Gottesdienste abgehalten.

Rasch haben wir den Dom erreicht. Wir betreten den Dom, halten uns rechts und stehen schließlich vor dem mächtigen Grabmal von Fürstbischof Dietrich Theodor von Fürstenberg (1). Bischof Dietrich von Fürstenberg (*1546 - 1618) hat das beeindruckende Monument (Höhe: 17,87 Meter) selbst bei Meister Heinrich Gröninger in Auftrag gegeben.

Foto 4: Linker Drachen

Unten links und rechts fallen uns bei guter Beleuchtung zwei Drachen auf. Häufig liegt das Grabmonument des zu Lebzeiten wegen seiner teilweise fast schon demokratischen Ansichten angefeindeten Kirchenmanns im Halbdunkel, so dass besonders der Drachen rechts außen versteckt im Halbschatten liegt. Der Fürstbischof selbst wird unten in der Mitte kniend dargestellt. Was aber mögen die Drachen bedeuten? Was wir nicht so recht verstehen, wird schnell zum »Symbol« erklärt. 

Foto 5: Rechter Drachen

So kann jedem vorchristlichen, also heidnischen Bild eine christliche Bedeutung zugeordnet werden. Auch und gerade in diesem Zusammenhang muss immer wieder auf das bedeutsame Werk von Jacob Grimm hingewiesen werden. Jacob Grimm veröffentlichte anno 1835 sein Werk »Deutsche Mythologie«, das anno 2007 erneut und komplett publiziert wurde (2). Mir liegt ein Faksimile-Nachdruck der 4. Auflage vor, die ursprünglich in den Jahren 1875 bis 1878 erschienen ist (3).

Als ich in den 1970er Jahren evangelische Theologie studierte, wurde uns im Fachbereich Kirchengeschichte der Sieg des Christentums über das Heidentum gelehrt. Doch das Heidentum verschwand nicht spurlos von heute auf morgen, um dem Christentum Platz zu machen. Die »Heiden« gaben nicht einfach ihren alten Glauben auf. Jacob Grimm schreibt (4):

Foto 6: Pfauenbrunnen und Dreihasenfenster

»Obschon das untergehende heidenthum von den berichterstattern geflissentlich in schatten gesetzt wird, bricht doch zuweilen rührende klage über den verlust der alten götter, oder ehrenwerther widerstand aus gegen die äußerlich aufgedrungene neuerung.«  Mit anderen Worten: Missionierte wehrten sich, leisteten Widerstand gegen die von außen aufgezwungene Neuerung. Neuchristen, die den fremden Glauben angenommen hatten, beklagten sich über den Verlust der alten Götter. Heute leben wir in Deutschland in einem nach wie vor sehr stark vom Christentum geprägten Land.

Unsere Wurzeln sind nun einmal christlich, auch wenn viele diese unbestreitbare Tatsache leugnen. Nicht weniger verwechseln auch die Aufgabe der eigenen Wurzeln mit »Toleranz«. Das Heidentum war der alte, das Christentum der neue Glaube. Und der neue Glaube, so konstatiert Jacob Grimm (5), kam in einer fremden, Sprache, so wie der Islam in einer fremden Sprache zu uns kommt. Allerdings zeigten sich christlichen Missionare (Jacob Grimm nennt sie »bekehrer«) oft sehr viel toleranter. Diese »Toleranz« war freilich wohl das Ergebnis von Einsicht und von Kompromissbereitschaft.

Foto 7: Der Pfauenbrunnen unter dem Dreihasenfenster.

Die »Heiden« waren offensichtlich nicht dazu bereit, den alten Glauben aufzugeben und durch den neuen, sprich den christlichen zu ersetzen (6). Also ließ man den »Heiden« die alten »heiligen Stätten«, wies ihnen aber eine nicht minder heilige Bedeutung zu. So können wir davon ausgehen, dass uralte heilige Symbole auch heilige Symbole blieben, aber sanft christlich interpretiert wurden. Heidnisches Brauchtum wurde nicht verdammt, es wurde nur umbenannt. Allerdings rückten dann Jesus, Marie und Heilige an die Stellen der alten heidnischen Götter.
 
Jacob Grimm kritisierte aber auch die »bekehrer«, die eben auch höchst intolerant und zerstörerisch auftraten (7): »Anderntheils zerstörte und unterdrückte die frömmigkeit christlicher priester eine menge heidnischer denkmale, gedichte und meinungen, deren vernichtung historisch schwer zu verschmerzen ist.« Es wurde uraltes heidnisches Kulturgut ausgelöscht. »Heidnische Denkmale« wurden zerstört, was für Jacob Grimm »historisch schwer zu verschmerzen ist«. 


Foto 8: Der Pfau am kleinen Eingang zur Bischofskrypta

Historisch schwer zu verschmerzen ist es auch, wenn radikale Islamisten uralte fremde heilige Stätten verwüsten und Kulturgüter zerstören, so wie im Norden Malis geschehen. »Spiegel online« titelte »Islamisten zerstören Weltkulturerbe« (8). Ähnlich barbarisch gingen Islamisten in Syrien vor (9). Meldungen aus Bagdad lösten weltweit Empörung aus, als Islamisten (10) zunächst die Bibliothek und das Museum in der irakischen Stadt Mossul verwüsteten. Mit Bulldozern attackierten »Kämpfer der Terrormiliz ›Islamischer Staat‹ antike Stätten. Für die IS-Dschihadisten waren Jahrtausende alte Statuen aus der Provinz Ninive Götzenfiguren, geschaffen von den Assyrern und anderen Völkern, die der Vielgötterei dienten. So schlug man mit mächtigen Hämmern auf kostbare antike Stücke ein und setzte auch einen Presslufthammer ein. In einem kurzen Film erklärte ein IS-Anhänger nicht ohne Stolz, auch der Prophet Mohammed habe alle Götzenfiguren zerstört. Diese »Tradition« setzte man sehr viel wirkungsvoller zu Beginn des 21. Jahrhunderts nach Christus fort.

Es ist den »bekehrern« also nicht gelungen, das Heidentum auszulöschen. So erkannte Jacob Grimm (11) Spuren des Heidentums bei den Friesen noch im 9., bei den Sachsen noch im 10. und bei den Schweden noch bis ins 12. Jahrhundert. Es könnten also im und am Bremer Dom durchaus noch Spuren des Heidentums zu entdecken sein. Es ist also durchaus möglich, dass vermeintlich christliche Symbole in Wirklichkeit nur christianisiere heidnische Symbole sind. Ein solches ursprünglich rein heidnisches Symbol ist der Pfau, der vom Christentum vereinnahmt wurde. Wir finden den Pfau im unterirdischen Vorraum zur Bischofsgruft in einem farbig gehaltenen Mosaik. An sehr dominanter Stelle direkt über den Eingang zur Bischofsgruft entfaltet er sein stolzes Gefieder. Und auf dem Domhof in unmittelbarer Nähe des berühmten »Dreihasenfensters« krönt wiederum ein Pfau einen munter sprudelnden Brunnen.

Laut einer frommen Legende holte im 9. Jahrhundert eine geistliche Delegation die Gebeine des »Heiligen Liborius« von Chartres über Paris auf Umwegen nach Paderborn. Ein Pfau wies ihnen den Weg, flog ihnen voraus und landete schließlich in Paderborn. Am Ziel angekommen starb der Pfau. Der Pfau freilich kam von noch weiter her in unsere Gefilde. Kam er, so wie die »arabischen Zahlen«, ursprünglich aus Indien? Dort betrachtete man ihn als Reittier von Shivas Sohn Murugan (auch Skanda genannt). Murugan galt als Bruder des elefantenköpfigen Ganesha. Gott Indra war für segensreichen Regen zuständig. Manchmal wird Indra als Pfau dargestellt. Wegen seines »prunkvollen Rades«, so berichtet Symbolexperte Dr. Hans Biedermann in »Knaurs Lexikon der Symbole« (12), galt er in Indien auch als Sonnensymbol.

Von Indien dürfte der »heilige Pfau« nach China gelangt sein. Dort hatte er große symbolische Bedeutung, dort wurde (13) eng mit der Ming-Dynastie verbunden. Man kann sagen: Er gilt als Sinnbild für das Königtum schlechthin. »Seine Federn werden mit dem Himmelsrad verglichen und (er) stellt die Sonne, den Mond, das Himmelsgewölbe und die Sterne dar. Er ist damit auch eng mit dem Lebensbaum verbunden, ein wichtiges Symbol in Persien und Babylon und Pfauenthrone waren hier der bevorzugte Sitz der Könige.«

Foto 9: Ein leibhaftiger Pfau schlägt sein Rad
 
Der Pfau galt also in großen alten Kulturen als mächtiges, ja kosmisches Symbol. Wie kam er in christliche Gefilde? Wo wurde er zum ersten Mal als frühchristliches Symbol eingesetzt? Geschah dies erstmals in der Provinz Mauretanien, Nordafrika? Dort entstanden stark stilisierte Darstellungen von Pfauen. Gab es eine allgemein gültige Erklärung für das christliche Symbol »Pfau«? Häufig wird Augustinus angeführt und auf sein Werk »De civitate Dei« hingewiesen. Man glaubte offenbar, dass das Fleisch des Pfaus unverweslich sei. Interpretierte man also den Pfau als Symbol für Unsterblichkeit?

Eine völlig andere Interpretation hörte ich während meines Studiums der evangelischen Theologie, in einem Seminar über christliche Symbolik in der Kunst. Botticelli fertigte ein Bildnis an, das die Heiligen Drei Könige und allerlei sonstiges fremdes Volk an der Krippe mit dem Jesuskind zeigt. Deutlich zu sehen ist im Bild ein stolzer Pfau. Uns Theologiestudenten wurde damals in Erlangen erklärt, der Pfau symbolisiere die Anziehungskraft des christlichen Glaubens auf fremde Völker, oder die fremden Völker selbst, die Jesus huldig(t)en.

Professor Langdon, bitte melden!

Foto 10: Die Alexiuskapelle.

Fußnoten
(1) Siehe hierzu auch Alois Schröer, Alois: »Die Kirche in Westfalen im Zeichen der Erneuerung«, Münster 1987, S. 108–135.
(2) Grimm, Jacob: »Deutsche Mythologie«, Wiesbaden 2007
(3) Grimm, Jacob: »Deutsche Mythologie«, Akademische Druck- und Verlagsanstalt Graz 1968, dreibändige Faksimile-Ausgabe der 4. Auflage, Berlin 1875-78
(4) ebenda,  Band 1, Seite 4, Zeilen 5-9 von unten (Rechtschreibung unverändert übernommen)
(5) ebenda, Band 1, Seite 4 Mitte: »Der neue glaube erschien im geleit einer fremden sprache.«
(6) ebenda, Band 1, Seite 5 oben: »Es war auch weise oder kluge maßregel, viele heidnische plätze und tempel beizubehalten, indem man sie, wo es angieng, nur in christliche verwandelte, und ihnen andere, gleichheilige bedeutung überwies. Die heidnischen götter selbst wurden zwar als unmächtige im gegensatz zu dem wahren gott dargestellt, doch nicht überall als machtlose an sich selbst, sondern in feindliche, böse gewalten, in teufel, zauberer und riesen, verkehrt, die unterliegen müssen, denen aber noch eine gewisse schädliche thätigkeit und einwirkung beigelegt werden konnte. Einzelne heidnische überlieferungen und abergläubische gebräuche dauerten fort, indem sie bloß namen änderten, und auf Christus, Maria und die heiligen anwendeten, was vorher von den götzen erzählt und geglaubt wurde.«
(7) ebenda, Band 1, Seite 5, Zeilen 13-16 von oben
(11) Grimm, Jacob: »Deutsche Mythologie«, Akademische Druck- und Verlagsanstalt Graz 1968, dreibändige Faksimile-Ausgabe der 4. Auflage, Berlin 1875-78, Band 1, Seite 3, Zeilen 9-12 von unten
(12) Biedermann, Hans: »Knaurs Lexikon der Symbole«, München 1989, Seite 333, Stichwort »Pfau«

Foto 11: Der Pfau am kleinen Eingang zur Bischofskrypta
Zu den Fotos:
Fotos 1 und 2: Zwei Drachen am Grabmal des Fürstbischofs Dietrich von Fürstenberg. Fotos Walter-Jörg Langbein
Foto 3: Die Abdinghofkirche (rechts) und Dom zu Paderborn (Mitte). Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 4: Drachen am Grabmal des Fürstbischofs Dietrich von Fürstenberg links.
Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 5: Drachen am Grabmal des Fürstbischofs Dietrich von Fürstenberg rechts.
Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 6: Pfauenbrunnen und Dreihasenfenster, Dom zu Paderborn. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 7: Der Pfauenbrunnen unter dem Dreihasenfenster. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 8: Der Pfau am kleinen Eingang zur Bischofskrypta, Dom zu Paderborn. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 9: Ein leibhaftiger Pfau schlägt sein Rad (Paradiesmühle Rischenau-Lügde). Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 10: Die Alexiuskapelle. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 11: Der Pfau am kleinen Eingang zur Bischofskrypta, Dom zu Paderborn. Foto Walter-Jörg Langbein

467 »Der mysteriöse Jodutenstein, Gott Mars und die Mutter der Kälte«,
Teil 467 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 30.12.2018
 



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Sonntag, 4. September 2016

346 »Herr des Unterwasserfahrzeugs«

Teil 346 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                        
von Walter-Jörg Langbein                       


Foto 1: Lageplan der 5 Rathas

Fünf  »Tempelchen« unweit des Riesenreliefs von  Mahabalipuram bilden ein ganz besonderes Ensemble. Vier der fünf »Rathas« sind dicht an dicht in einer Linie aneinandergereiht. Alle vier wurden aus einem einzigen Felsrücken heraus gemeißelt.

»Draupadi Ratha«, der schlichteste von allen, ist der Göttin Durga geweiht (Nr.2 im Lageplan. Siehe Foto 1!). »Arjuna Ratha« schließt sich an (Nr.3). Die Architekten hatten die Pyramide im Sinn, als sie den sakralen Bau entwarfen. Wahrscheinlich pilgerten Verehrerinnen und Verehrer von Vishnu und Shiva zu diesem Tempel. Der »Bhima Ratha« (Nr. 4) wurde nach Plänen buddhistischer Baumeister aus dem Fels gemeißelt. Er ist wohl Shiva geweiht. Das langgezogene »Tempelchen« besticht durch seine unglaublich präzise ausgearbeiteten Details. 36 Miniaturtempelchen zieren ihn.

Besonders der »Dharmaraja Ratha« (Nr. 5 im Lageplan. Siehe Foto 1!) wirkt auf den ersten Blick unvollendet. Sein Dach erkennen wir als  eine Pyramide, die an allen vier Seiten steinerne Miniaturtempelchen in drei Reihen trägt: 18 in der untersten, 14 in der mittleren und zehn in der höchsten. Etwas abseits steht der »Nakula Sahadeva Ratha«, vielleicht der Jüngste der Fünf. Experten meinen erkennen zu können, dass er die stilistischen Merkmale seiner vier »Kollegen« in sich vereint. (Nr. 1 im Lageplan. Siehe Foto 1!)

Foto 2: Die Pandavabrüder mit gemeinsamen Frau Draupadi

Benannt hat man die fünf Rathas nach den legendären fünf Pandava-Brüdern und ihrer gemeinsamen Frau. Die fünf, aus dem gigantischen Mahabharata-Epos bekannten Brüder sind: die Zwillinge Nakula und Shadeva, Yudishthira (1), Bhima und Arjuna. Alle fünf  Brüder hatten mehrere Frauen, Arjuna zum Beispiel deren fünf. Zudem teilten sich  die Fünf aber eine Frau, nämlich Draupadi.

Richtige Brüder waren die Fünf eigentlich nicht.  Auf dem Papier (im übertragenen Sinn gemeint!) hatten alle fünf Brüder einen Vater, nämlich König Pandu, und zwei Mütter. Pandus erste Frau Kunti gebar Yudishthira, Arjuna und Bhima, Pandus Frau Madri war die Mutter von Nakula und Shadeva. König Pandu freilich war Opfer eines perfiden Fluchs, der ihn zeugungsunfähig machte. Hilfsbereit sprangen diverse Götter ein und machten den König zum »Ziehvater«. So zeugte beispielsweise Gott Yama Yudishthira alias Dharmaraja. Gott Yama war nicht nur sehr potent, sondern auch mächtig. Er regierte die Unterwelt. Nach uralter Mythologie zeigt er den Menschen den Weg zu den Göttern.

Foto 3: Draupadis Ratha

Bhima hingegen hatte als leiblichen Vater Gott Vayu, der Gott des Windes, der Luft und des Lebenshauches. Seit über zwanzig Jahren studiere ich den »Rig Veda«, die wahrscheinlich älteste Sammlung vedischer Texte. In 1028 Hymnen werden alte Göttinnen und Götter angerufen. Wann dieses wichtige sakrale Werk entstand, darüber streiten sich bis heute Gelehrte wie Theologen. Sehr vorsichtige Schätzungen gehen von einer Entstehung im ersten vorchristlichen Jahrtausend aus. In Mahabalipuram lernte ich einen Bibliothekar Kennen. Der alte Herr sprach mich an, als ich eine Blüte einer kleinen Steinbüste von Shiva zu Füßen legte. Er bedankte sich in gebrochenem Englisch für meinen Respekt seinem Glauben gegenüber.

Foto 4: Draupadis Ratha
Dringend riet mir der altehrwürdige Greis zur Lektüre des Rig Veda. »Nach wie vor gibt es europäische Wissenschaftler, die unseren Veden nur ein geringes Alter zusprechen. Sie wollen es einfach nicht wahrhaben, dass unsere heiligen Texte sehr viel älter sind als die ihren!« Wie alt denn der Rig Veda seiner Meinung nach sei, wollte ich wissen. Mein Gesprächspartner lächelte milde. »Jahrmillionen!«  Sein Schmunzeln bei dieser Aussage war schwer zu deuten. Tatsächlich datiert man in der Wissenschaft den Reg Veda immer weiter zurück.

Foto 5: Arjunas Ratha

So gilt die Datierung auf »Mitte des ersten vorchristlichen Jahrtausends« mehr oder minder als überholt. Inzwischen gehen die meisten Forscher davon aus, dass das Gros der Rig-Veda-Texte in der zweiten Hälfte des zweiten Jahrtausends v. Chr. entstand, ja das einzelne Texte sogar noch einige Jahrhunderte älter seien (2). Phantastisch muten Datierungen an, die das Pleistozän (2,5 Millionen v.Chr. bis etwa 10.000 v.Chr.) als Entstehungszeit der Rig Veda angeben. Sachlich beurteilt: Die Entstehungszeit des Rig Veda liegt im Dunkeln. Was mich bei der Lektüre unterschiedlicher Rig-Veda-Ausgaben in deutscher und englischer Sprache immer wieder verwundert, das sind die zum Teil doch erheblichen Abweichungen.

Foto 6: Der Rig Veda, 1923
Im zweiten von zehn Liedkreisen, Mandalas genannt, wird Gott Vayu gepriesen, der stellvertretend für König Pandu den himmlischen Bhima zeugte. Wir haben als einen irdischen, zeugungsunfähigen Mann und einen Himmlischen, der für den König die Ausführung der ehelichen Pflichten übernimmt. Ist es ein Sakrileg bei dieser Konstellation an eine der bekanntesten Geschichten des Neuen Testaments zu erinnern?

Jesu Vater war der greise Joseph (König Pandu in der indischen Mythenwelt). Empfangen wurde Jesus allerdings nach christlichen Glaubensvorstellungen nicht von Joseph, sondern vom »Heiligen Geist« (Gott Vayu im altindischen Epos Mahabharata). Leibliche Mutter Jesu war Maria (Kunti, des Königs Frau im Alten Indien).

Seit Jahrzehnten sammele ich Ausgaben der Rig Veda. Ans Herz gewachsen ist mir die Übersetzung von Karl F. Geldner. Teil I liegt mir in der anno 1923 erschienenen Version vor (3). Obwohl mein Exemplar schon vor fast einem Jahrhundert erschienen ist, war ich der erste Leser. Bevor ich mich aber an die Lektüre machen konnte, musste ich nachholen, was anno 1923 versäumt worden war. Der Buchblock war nämlich noch unbeschnitten. Blatt  für Blatt musste ich erst per Hand aufschneiden, ein mühsames Unterfangen bei 442 Seiten.

Zurück zu Bhima und seinen göttlichen Vater Vayu. Im 2. Liedkreis wird gleich zu Beginn von Hymnus 41 Gott Vayu angerufen (4): »Vayu! Du hast tausendfache Wagen, mit denen komm … !« (5)  Hermann Grassmann rückte bereits 1877 die beeindruckende Vielzahl von »Wagen« in seiner Übersetzung ganz nach vorn (6): »Mit tausend Wagen, die du hast, o Yaju, komme her zu uns.«

Foto 7: Der Rig Veda, 2008
Mich erinnern die Hymnen des Rig Veda am ehesten an sakrale Texte, wie sie vor Jahrtausenden auf sumerischen Keilschrifttafeln verewigt worden sind. Das älteste namentlich gezeichnete Dokument der Weltgeschichte berichtet in Sumerisch etwa um 2.300 vor unserer Zeitrechnung von ganz ähnlichen Ereignissen wie der Rig Veda. Da ist in beiden Fällen von himmlischen Wesen die Rede. In den sumerischen Hymnen  20 bis 42 zum Beispiel hören wie von einem mysteriösen »Oben-Gerät«, das am Himmel dahin brauste. Im Rig Veda wird Gott Vayu aufgefordert mit seinen »tausendfachen Wagen« zu uns Irdischen zu kommen.  Wie sind derlei Beschreibungen zu verstehen? Was ist gemeint wenn in sumerischen Texten »Entscheider aus Flugapparaten« in das Leben der Menschen eingreifen, wie geheimnisvolle Tempelhymnen vor rund 4300 festgehalten haben?

 Was dürfen, ja was müssen wir uns vorstellen, wenn in »Tempelhymne 20« ein rundes, sich drehendes Fluggerät, ausgestattet mit einem »Blitzewerfer«, zum Einsatz kommt? Der Chef, der das »UFO« kommandiert, wird auch als »Herr des Unterwasserfahrzeuges« bezeichnet.

Dr. Hermann Burgard machte mich in seinem Grußwort zur Veranstaltung »Phantastische Phänomene« auf zahlreiche fantastisch anmutende Beschreibungen in sumerischen Tempelhymnen aufmerksam. Ein Beispiel (7): »Aus der Wassertiefe der Bucht von Lagasch steigt in TH 20 (Tempelhymne 20)  ein leuchtendes metallenes Unterwasser-Fahrzeug hoch. Dessen Erfinder war En.ki, der Vater von Nin.gir.su. Dieser Vater hatte übrigens schon einige Zeit vorher auch einen Unter-Wasser-Hort für dieses – wörtlich –  ›kunstvoll Zusammengefügte‹ gebaut.  Damit ist endlich geklärt, was es mit seinem akkadischen Namen E.a auf sich hat. Der besagt nämlich ›Der mit dem Wasserhaus‹.«

Foto 8: Der Rig Veda, 2012
Dr. Burgard, der das Sumerische der alten Keilschrifttafeln beherrscht, übersetzte Jahrtausende alte Texte neu (8). Er kam zur Überzeugung, dass sie eindeutige Hinweise auf Besuche aus dem All enthalten – vor mehr als vier Jahrtausenden. Könnte der altindische Rig Veda nicht ebenso Außerirdische und ihre Raumschiffe meinen, wenn von Göttern und ihren Vehikeln die Rede ist?

Fußnoten
(1) Yudishthira ist auch als Dharmaraja (andere Schreibweise Dharma Raja) bekannt.
(2) Mylius, Klaus: »Geschichte der altindischen Literatur«, Bern, 1988, S. 33
(3) Geldner, Karl F.: »Der Rig Veda«, übersetzt und erläutert von Kerl F. Geldner, Erster Teil, Erster bis vierter Liederkreis, Göttingen 1923
(4) ebenda, Seite 296. Gewöhnlich werden Textstellen des Rig Veda wie folgt benannt: 2,41,1 (232). Das Bedeutet: 2. Liedkreis, 41. Hymnus des 2. Liedkreises, Vers 1, in der Gesamtzählung Hymnus 232.
(5) Michel, Peter (Hrsg.) »Der Rig-Veda/ Das Heilige Wissen Indiens in der Übersetzung von Karl-Friedrich Geldner«, nach der Ausgabe Göttingen und Leipzig 1923, Wiesbaden 2008, Band 1, Seite 328
(6) Grassmann, Hermann (Übersetzer): »Rig Veda/ In der Übersetzung von H. Grassmann«, eBook, Altmünster , 21. Juli 2012, Printausgabe 1877
(7) Grußadresse von Dr. Hermann Burgard für das Seminar »Phantastische Phänomene«, Bremen 2. und 3.3.2013. Ich zitiere aus Dr. Burgards Manuskript.
(8) Burgard, Dr. Hermann: »Encheduanna/ Geheime Offenbarungen«, Groß-Gerau
     2012
Burgard, Dr. Hermann: » Encheduanna: Verschlüsselt - Verschollen - Verkannt.
     Tempelhymnen Nr. 20 - 42 mit neuen Geheimen Offenbarungen«, Groß-Gerau
     2014

Zu den Fotos:
Foto 1: Lageplan der 5 Rathas/ wiki commons/ Daarznieks
Foto 2: Die Pandavabrüder mit gemeins Frau Draupadi/ wiki commons Redti
Foto 3: Draupadis Ratha/ Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 4: Draupadis Ratha/ Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 5: Arjunas Ratha/
Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 6: Der Rig Veda, 1923/ Foto Walter-Jörg Langbein/ Archiv Langbein
Foto 7: Der Rig Veda, 2008
Foto 8: Der Rig Veda, 2012

347 »Der Gott mit dem Löwenkopf«,
Teil 347 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                        
von Walter-Jörg Langbein,                      
erscheint am 11.09.2016


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Sonntag, 7. August 2016

342 »Die Göttin und die sieben Tempel«

Teil 342 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                         
von Walter-Jörg Langbein


Foto 1: Ganga
»Die Göttin Ganga stürzte einst in Form von Wasser vom Himmel zur Erde. Gott Shiva selbst rettete sie, er milderte ihren Aufprall. Heute ist der Fluss Ganges die lebende Wasserform der himmlischen Göttin!«, erzählt mir eine junge kundige Inderin. In ihrer wohlklingenden Stimme schwingt jahrtausendealte Mythologie mit. Und immer wieder höre ich von Göttin Ganga. Liebevoll nennt sie »mein« Guide »Mutter Ganga«. »Mutter Ganga hatte einen göttlichen Vater: Himavat. Himavat kann man mit ›große Kälte‹ übersetzen. Himavat ist die Personifikation der Himalayaberge. Die Mutter von Ganga ist Mena, Tochter des Weltenberges Meru. Das Himalayagebirge ist Sitz des Lebens, Meru bietet den Göttern Heimat. Sonne, Mond und Sterne kreisen um ihn.«

Seltsam, auch die hellhäutige Sarasvati, Göttin der Dichtkunst, der Musik, der Wissenschaft des Lernens, soll eine (?) Mutter der Ganga sein. Sie wird als eine Fluss-Göttin und Königin des Himmels verehrt, als Göttin der Liebe, als Mutter der Gewässer. Sarasvati kam als Kulturbringerin zu den Menschen. Zahlreich sind ihre klangvollen Beinamen: »Mahavidya« (»die große Weisheit«), »Jagaddhatri« (»Herrin der Welt«) und »Brahmani« (»Frau des Brahma«). Bei dieser Fülle von Beinamen und Eigenschaften tritt leicht Verwirrung auf. Andere Göttinnen haben zumindest zum Teil gleiche oder ähnliche Fähigkeiten. Besonders opulent aber ist Sarasvati ausgestattet. Sarasvati gilt als besonders mächtig. So soll sie – wie der biblische Jahwe – das Universum erschaffen haben.

Foto 2: Göttin Sarasvati
Mir scheint, Sarasvati hat eine erstaunliche Karriere vorzuweisen: Von einer Art Ur-Wassergöttin kam sie als heiliger Fluss aus dem Himmel herab. Sie wurde zu einer Göttin des Lebens und der Fruchtbarkeit. Oder war sie immer alles? Sind die zahllosen Göttinnen Personifikationen der Kräfte der Schöpfung und des Lebens?

Nach einem glühend heißen Tag zu so manchem Tempel des südlichen Indien sind wir am Meer angelangt. Von Chennai (Madras) sind wir nach Mahabalipuram gereist, in den Bundesstaat Tamil Nadu, Distrikt Kanchipuram. Es ist stockdunkel, die Sterne grüßen vom nachtschwarzen Himmel. Wir genießen die spätabendliche Kühle, den salzigen Wind, der vom Golf von Bengalen herüber weht. Das Meeresrauschen, die Sterne und die Silhouetten kleiner Tempelchen – sie wurden aus dem massiven Stein herausgeschlagen – formieren sich zu einer nicht wirklich in Worte zu fassenden geheimnisvollen Kulisse eines Indien, das vor Jahrtausenden unzählige Göttinnen und Götter angelockt hat. In den Sagen leben sie noch, im Glauben vieler Hindus ebenso.

Die Zeit scheint seit den Tagen der Himmlischen stehengeblieben zu sein. Unvorstellbar umfangreiche Epen berichten über sie und ihre Taten, über ihre Kontakte mit den Menschen, über Kriege zwischen den Göttern. Die sich untereinander in gewaltigen Gemetzeln im All und auf der Erde bekämpften.

Der Hinduismus hat etwa eine Milliarde Anhänger weltweit. Aber wer nun ein Hindu ist, das ist nicht so leicht zu definieren. Hindus sind jedenfalls tolerant und anderen Religionen gegenüber mehr als aufgeschlossen. Als Hindu kann man sehr wohl Jesus auf seinen kleinen Hausaltar stellen, direkt neben Jesu Mutter Maria und einen lachenden Buddha. Über 90 Prozent der Hindus leben in Indien. Bunt zusammengewürfelte Gesellschaften von Göttinnen und Göttern habe ich auf so manchem Hausaltar gesehen. Niemand schreibt vor, wer zu verehren ist oder angebetet werden darf. Jeder toleriert die Religiosität des anderen, niemand kommt auf die Idee, zu missionieren. Und vor allem unterscheidet man nicht zwischen »Ketzern« und »Rechtgläubigen«.

Foto 3: Der Tempelkomplex am Strand

Geschickt ist ein kleiner Tempelkomplex in Strandnähe bunt angestrahlt. Das kleine sakrale Bauwerk könnte ebenso aus einem Märchenfilm wie aus einem Sciencefiction-Opus stammen. Die Architektur des rätselhaften Gebäudes wirkt fremd und doch irgendwie vertraut. Einheimische haben sich nach einem harten Arbeitstag unter glühender Sonne eingefunden, um am Tempel zu beten. Respektvoll weichen wir zurück, um die Gläubigen nicht in ihrer Andacht zu stören.

»Die Göttin Ganga stürzte einst in Form von Wasser vom Himmel zur Erde.«, wiederholt unsere attraktive junge Führerin. »Morgen zeige ich euch das herrliche Steinrelief, auf dem verewigt wurde, wie Ganga im Wasserstrom vom Himmel kam!«

Foto 4: Linker Teil des Riesenreliefs

Im Verlauf der Reise, die uns zu vielen Tempeln führte, versuche ich so viel wie möglich über Indiens Göttinnen und Götter zu lernen. Doch je mehr ich erfahre, desto unüberschaubarer, ja verwirrender wird mein Wissen. Je mehr ich lerne, desto weniger verstehe ich. Da sind die Geheimnisse gigantischer Monstermauern, aus riesigen, kunstvoll zugehauenen Steinkolossen zwar auch unerklärbar, aber doch greifbarer. Geheimnisvoll ist und bleibt das wahrscheinlich größte Flachrelief »Herabkunft der Ganga«. Zwölf Meter ist es hoch, 33 Meter misst seine Breite. »Nach unserem Glauben hat König Bhagiratha den Ganges aus dem himmlischen Meer zur Erde kommen lassen, um die Seelen seiner verstorbenen Vorfahren von ihren Sünden zu befreien. Im 7. Jahrhundert soll dieses Kunstwerk entstanden sein, das eine verwirrende Vielzahl von Menschen, Tieren und Gottheiten zu bieten hat. Da verblüfft die präzise naturgetreue Darstellung auf der einen Seite, da verwundern seltsame Bilder auf der anderen Seite.

Foto 5: Mittlerer Teil
Klar zu erkennen ist die Göttin Ganga, die im Himmelsfluss – oder als Himmelsfluss? – von oben zur Erde kommt. Da tanzen menschliche Gestalten, oder schweben sie? Da marschiert ein majestätischer Riesenelefant und unter seinem Bau können wir kleine Elefantenkinder ausmachen. Aber was ist das für ein Wesen an der Basis des Reliefs? (Siehe Fotos 7 und 8, weiter unten!)

Es hat menschenähnliche Gestalt. Oder ist es doch ein Tier? Dem Kopf nach zu urteilen könnte es sich um eine Katze handeln, die aufrecht auf zwei Beinen dasteht und die vorderen Pfoten gen Himmel gestreckt hat. Nimmt die Katze (?) eine Yoga-Position ein? Sie wird von kleinen Kreaturen umtanzt (?). Sollte es sich um Mäuse handeln? Vermutlich! Was hat es zu bedeuten, wenn Mäuse um eine Katze in Yoga-Haltung herumspringen? Und das auf einem gewaltigen Relief in Stein von eindeutig religiös-mythologischer Bedeutung?

Foto 6: Rechter Teil des Reliefs
Ich gebe es zu: Katze und Mäuse habe ich vor Ort nicht bemerkt. Ich habe die amüsante Gruppe erst nach meiner Rückkehr aus Indien entdeckt, zuhause, beim Betrachten der Fotos.  Der herabstürzende »Wasserfall« des Ganga-Flusses hat mich abgelenkt. Eine einleuchtende Erklärung für das Ensemble der tierischen Art konnte ich in der Literatur bislang nicht finden. Bemerkenswert ist, dass sich die kleine Gesellschaft an zentraler Stelle befindet, nämlich just dort, wo der himmlische Ganga-Fluss die Erde berührt!

Auch unsere Führerin wusste keine Antwort. »Ein Rätsel!«, flüsterte sie leise. Aber das eigentliche Geheimnis von Mahabalipuram liegt da draußen. Mit ausgestreckter Hand deutete sie in Richtung Meer. »Göttin Ganga kam hier in Mahabalipuram zur Erde. Und dort, dort standen einst sieben majestätische Tempel!« Und wieder streckte sie ihren Arm aus, in Richtung Meeresstrand.

Zu den Fotos
Fotos 1-6: Walter-Jörg Langbein
Fito 7: Ingeborg Diekmann
Foto 8: Walter-Jörg Langbein

Literaturempfehlungen Indien Teil 1

Berendt, Joachim-Ernst: Nada Brahma/ Die Welt ist Klang, Reinbek 1985

Foto 7: Katze und Mäuse
Bhagavdgita, die
     Sanskrittext mit Einleitung und Kommentar von S. Radharkrishnan/ Mit dem
     indischen Text verglichen und ins Deutsche übersetzt von Siegfried
     Lienhard, Wiesbaden 1970
Bhagavdgita, die
     Mit einem spirituellen Kommentar von Bede Griffiths/ Aus dem Sanskrit
     übersetzt, eingeleitet und erläutert von Michael von Brück, München 1993
Bhagavdgita
     As it is/ Abridged Edition/ with translations and elaborate purports by his
     Divine Grace A.C. Bhaktivedanta Sywami Prabhupada/ Founder-Acarya of
     the International Society for Krishna Consciousness, New York


Foto 8: Im Kreis - Katze, umtanzt von Mäusen

Bhagavdgita und Aschtavakragita, Indiens heilige Gesänge, Köln 1978
Blavatsky, Helena Petrowna: Rätselhafte Volksstämme/ Magische und okkulte 
     Fähigkeiten bei den Kurumbas und Todas, Wiesbaden o.J
Childress, David Hatcher: Vimana Aircraft of Ancient India and Atlantis,
     Stelle 1991
Childress, David Hatcher: Lost Cities of China, Central Asia and India, Stelle
     1991
Däniken, Erich von: Das unheilige Buch/ Von falschen Gräbern und
     himmlischen Gestalten, Rottenburg 2014
Euringer, Florian: Indische Astrologie/ Die 27 Frauen des Mondes, Genf 1989
Franz, Heinrich Gerhard: Das alte Indien/ Geschichte und Kultur des
     indischen Subkontinents, München 1990, GROSSFORMAT
Fritz, John: City of Victory/ Vijayanagara, New York 1991, 
     GROSSFORMAT
Gentes, Lutz: Die Wirklichkeit der Götter/ Raumfahrt im alten Indien,
     München 1996

Literaturempfehlungen Indien Teil 2

Gottschalk, Herbert: Sonnengötter und Vampire/ Mythen und Legenden aus  
     Ägypten und dem Alten Orient, Indien, China und Tibet, Japan und Korea, 
     aus Afrika und aus Lateinamerika, Berlin 1978
Higgins, Godfrey: The Celtic Druids or An Attempt to shew, that the Druids
     were the priests of oriental colonies who emerged from India And were the
     introducers of the first or Cadmean system of letters and the builders of
     Stonehenge, of Carnac, and of other cyclopean works, in Asia and Europe,
     London 1829
Kearsley, Graeme R.: Pacal’s Portal to Paradise at Palenque/ The Iconography
     of India at Palenque and Copan, London 2002
Kircher, Bertram: (TerraX) Von Atlantis zum Dach der Welt/ Rätsel alter
     Weltkulturen, Bergisch Gladbach 1988
     (Das Mysterium des Shiva/ Heilige Männer in Indien, S. 116-165)
Mallebrein, Cornelia: Darshan/ Blickkontakte mit indischen Göttern. Die    
     ländliche und tribale Tradition, Berlin 1998
Norman, Bruce: Footsteps/ Nine Archaeological Journeys of Romance and
     Discovery, o. Ortsangabe, Nachdruck 1988
     (Siehe Kapitel 3/ The wonders of Ellora S. 75 -100)
Obermeier, Siegfried: Starb Jesus in Kaschmir?/ Das Geheimnis seines Lebens
     und Wirkens in Indien, Düsseldorf/ Wien 1983
Rao, S.R. (Shikaripur Ranganatha): The Lost City of  Dvaraka,
     New Delhi, 1. Auflage 1999
Rao, S.R. (Shikaripur Ranganatha): Marine Archaeology in India, New Delhi  
     2001
Rao, Dr. P.V.L. Narasimha: Kanchipuram/ Land of legends, saints and 
     temples, New Delhi 2008
Richter-Ushanas, Egbert: The Indus Script and the Rg-veda, Delhi 1997
Risi, Armin: Gott und die Götter/ Das vedische Weltbild revolutioniert die
     moderne Wissenschaft, Esoterik und Theologie, Zürich und Berlin 1995
Thompson, Richard L.: Vedic Cosmography and Astronomy, Los Angeles
     1990


343 »Tempel auf dem Meeresgrund«,
Teil 343 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                         
von Walter-Jörg Langbein,                       
erscheint am 14.08.2016


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Sonntag, 27. März 2016

323 »Die Stadt auf dem Meeresgrund«

Teil 323 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                         
von Walter-Jörg Langbein


Foto 1: Der Tempel von Konarak - Raumschiff in Stein

Vorab: Gern illustriere ich meine Texte mit Fotos, die ich auf meinen Reisen aufgenommen habe. In Sachen Weltraumkriege im »Alten Indien« vor Jahrtausenden kann ich leider keine Fotos der außerirdischen Raumschiffe bieten. Science-Fiction-Fotos und Visionen künftiger Technologie müssen die Lücke schließen. Auch von der zerstörten Stadt Dvaraka liegen keine Fotos vor. Die Ruinen versanken wohl vor Jahrtausenden auf dem Meeresgrund. Aktuellere Ruinenbilder mögen die Fantasie anregen.

In Indien erlebt man extreme Kontraste. Unvorstellbar reiche Menschen logieren in Palästen, unvorstellbar arme Menschen »hausen« auf der Straße. Und die Ärmsten der Armen sehen oft glücklicher aus als so mancher wohlhabende »Otto Normalverbraucher« in unseren Breiten des Wohlstands, der doch sorgenfrei leben kann. Ist es eine tiefe Religiosität, die – zum Beispiel – armen Hindus das Leben erträglicher macht? Ist es die eigenartige Atmosphäre der zahlreichen Tempelchen und Tempel, die die Menschen besänftigt? Mich erinnerte die Atmosphäre in manchem indischen Tempel an die gewaltige Basilika der Maria von Guadalupe. Selbst wenn viele Tausende Gläubige in der Basilika versammelt sind, obwohl dann ständig viele Menschen gehen und kommen, findet man Ruhe und stille Einkehr. Und so beschaulich, wie die Atmosphäre in indischen Tempeln auch ist, viele von ihnen waren ursprünglich nichts als Nachbildungen von Vimanas, von Raumschiffen, die vor Jahrtausenden zum Alltag Indiens gehört haben müssen.

Foto 2: Cover des Magazins »Amazing Stories«,1927

Wann aber kam es zur großen Himmelsschlacht von Kuruksetra? Wann wurde der Kampf ausgefochten? Prof. Kanjilal (1): »Von den Beschreibungen her scheint  die Existenz fliegender Maschinen 1500 v.Chr. eine Realität gewesen zu sein, als die große Schlacht von Kuruksetra ausgetragen wurde.« Viele indische Gelehrte haben keinen Zweifel, dass es diesen Science-Fiction Krieg vor Jahrtausenden wirklich gegeben hat, sie diskutieren nur über das Wann. Prof. Kanjilal (2): »Gemäss einer Schule indischer Astronomen wurde der Krieg von  Kuruksetra 3102 vor Chr. geführt. Einige Puranas (3) verlegen das Datum etwa auf 1414 vor Chr. Eine weitere Gruppe von Astronomen und Chronologisten (=Zeitrechnungsforscher) verlegen das Datum des indischen Krieges auf 2449 vor Chr. Europäische Gelehrte datieren den Krieg auf etwa 1000 vor Chr. Die orthodoxen indischen Gelehrten legen die Zeit der vier Veden, der Brahamanas (4) und Upanisaden (5) zwischen 6000 und 2000 vor Christus, einige sogar in noch weiter zurück liegende Zeit. Sogar der am meisten verbindliche und scharfsinnigste westliche Gelehrte H. Jaccobi geht so weit, das Datum für das Zeitalter der Veden auf 4000 vor Chr. zu fixieren.«


Foto 3: »Krieg der Welten«, aus dem Jahr 1906

Was freilich wichtiger ist als eine absolut sichere Datierung aufs Jahr genau ist die Frage: Ist es möglich, dass in uralten »Heiligen Schriften« der Inder Ereignisse beschrieben werden, die heute nur mit riesigem Millionen-Budget und modernster Computertechnologie als Film verwirklicht werden könnten? Ist es möglich, dass vor Jahrtausenden in alten indischen Epen Weltraumschlachten mit aus heutiger Sicht utopischer Technologie ausgetragen wurden? Ist es möglich, dass derlei »Starwars« sehr viel detailreicher geschildert werden als in heutigen Werken der Science-Fiction-Literatur?

Foto 4: C. Poosamuthu Leiter der Palmblattbibliothek und ein Mitarbeiter

Im November 1995 besuchte ich mit einer kleinen Reisegruppe die berühmt-berüchtigte »Palmblattbibliothek« von C. Poosamuthu in Vaithisvarankoil (Chidambaram). Ich war, offen gesagt, mehr als enttäuscht. In meinen Augen galt das Interesse von Poosamuthu in erster Linie den Devisen von uns Touristen aus fernen Landen. Andere Teilnehmer wiederum waren allerdings sehr erstaunt über die korrekten Angaben über ihr Leben, was alles angeblich schon vor Jahrtausenden auf Palmblättern verewigt worden sein soll. So enttäuschend für mich meine Recherchen in Sachen »Palmblattbibliothek« verliefen, so erwies sich mein Besuch für mich dennoch als lohnend.

Mitarbeiter Poosamuthus lasen auf Tamil vor, was angeblich auf den Palmblättern stand. Ein weiterer Mitarbeiter des Instituts wiederum übersetzte, was vorgelesen wurde ins Englische. Da nicht alle Mitreisenden des Englischen kundig waren, fungierte ich als Dolmetscher ins Deutsche. So kam ich in Pausen mit meinem »Dolmetscherkollegen« ins Gespräch. Er schämte sich, weil er für Poosa Muthu arbeiten musste. »Ich benötige aber das Geld, um an der Universität studieren zu können!« Seine Spezialität waren uralte Handschriften aus dem Mahabharata. »Ich bin von Haus aus ein wenig pedantisch!«, erklärte mir der Student. »Beim Übersetzen habe ich immer wieder Probleme.«

Foto 5: Laser-Angriff aus dem All...

Problem welcher Art, wollte ich wissen. Nach und nach äußerte sich der junge Mann zur angesprochenen Problematik. Wenn man es zumindest für möglich hielte, dass vor Jahrtausenden Außerirdische in riesigen Raumschiffen zur Erde kamen, dann sehe man die uralten Texte in ganz anderem Licht. Dann würde man plötzlich die mit scheinbar magischen Mitteln ausgestatteten »Götter« als Astronauten erkennen, ihre riesigen Himmelswagen als Weltraumschiffe und ihre magischen Hilfsmittel als moderne Technologie, zum Beispiel als Waffen. Konkret wies mich mein Gesprächspartner auf die Schlacht zwischen Salva und den Vertretern der Yadu-Dynastie. Salva verfügte über Saubha, ein »Raumschiff«. Auf Bitten Salvas hin wurde Saubha mächtig aufgerüstet. Saubha, groß wie eine Stadt, konnte rasend schnell gewaltige Höhen erreichen. Attackiert wurde eine Stadt – so überliefern es die Jahrtausende alten Texte – namens Dvaraka. Mit herkömmlichen Mitteln hätten die Verteidiger von Dvaraka keine Chance gehabt. Doch Dvaraka hatte einen himmlischen Verbündeten, Gott Krishna mit seinem Himmelswagen, der gleißend hell wie die Sonne leuchtete.

Foto 6: »Krieg im All...«, eine Zukunftsvision

Salva schoss eine Rakete auf Dvaraka ab, Krishna antwortete mit einer – wie wir heute sagen würden – Anti-Raketen-Rakete. Salvas Raketengeschoss explodierte in der Luft, bevor es Schaden anrichten konnte. Dann attackierte Krishna Salvas Weltraumstadt. Salva reagierte verzweifelt. Er setzte allerlei »Magie« ein, um sein Raumschiff für Angreifer unsichtbar zu machen. Vergeblich. Krishna feuerte eine wahre Flut von Raketen ab, denen Salva nichts mehr entgegensetzen konnte. Salvas Raumschiff explodierte, die Wrackteile versanken im Meer.

Das »Srimad-Bhahvatam« beschreibt ausführlich die unterschiedlichen Waffen, die von Salva und Krishna eingesetzt worden sind. Es kommt nun darauf an, was der Übersetzer der Texte in eine moderne Sprache für möglich hält und was nicht. Ist es für ihn – weil nicht sein kann, was nicht sein darf – ausgeschlossen, dass vor Jahrtausenden Raketen zum Einsatz kamen, so übersetzt er »Pfeile«.


Foto 7: Ruine von Tughlaqabad Fort, New Delhi.

Dr. Shikaripura Ranganatha Rao (*1. Juli 1922 in Anandapuram, Distrikt Shimoga, †3. Januar 2013 in Bangalore, Karnataka) war ein indischer Archäologe. Er führte umfangreiche Ausgrabungen durch und machte sensationelle Entdeckungen. So gelang es ihm, die Hafenanlagen der untergegangenen Stadt Lothal zu lokalisieren. Dr. Shikaripura Ranganatha Rao machte aber ein weit wichtigere Entdeckung: Er fand Reste der zerstörten Stadt Dvaraka am Golf von Kutsch, zwischen Bombay und Karachi – auf dem Meeresgrund! Da lagen massive Steinblöcke, die eindeutig künstlich bearbeitet worden waren, tief unter dem Meeresspiegel. Da wurden Reste von Mauern ausfindig gemacht, die im rechten Winkel zueinander stehen. Da wurden die Umrisse von Gebäuden ebenso sichtbar wie von Straßen – auf dem Meeresgrund. Dr. Shikaripura Ranganatha Rao folgte den Beschreibungen vom fantastischen Krieg um Dvaraka – und  stieß auf die Überbleibsel einer – wie der führende Unterwasserarchäologe mir am Telefon versicherte – Hinweise auf »eindeutige Überbleibsel einer einst hohen Zivilisation«.

Dr. Shikaripura Ranganatha Rao schickte mir sein großformatiges Werk »The Lost City of Dvaraka« (6), das bis heute nach wie vor sträflich vernachlässigt wird. Werden doch auch heute noch speziell von europäischen Forschern altindische Epen wie das Mahabharata als reine Fantasiegebilde abgetan, so kam Dr. Rao zu einem ganz anderen Ergebnis (7). Er bewies, dass es sich beim Mahabharata-Epos um ein Geschichtswerk handelt, das als Quelle verlässlich ist. Er lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass – und darin stimmt er mit den meisten indischen Gelehrten überein – der fantastische Krieg um Dvaraka auch wirklich stattgefunden hat. Nur wann die einst blühende Stadt zerstört wurde, ist umstritten. Der Gelehrte weist auf eine Inschrift hin, die den Krieg auf das Jahr 3101 vor Chr. datiert
.
Foto 8: Gibt es solche Ruinen auf dem Meeresgrund?

»Die Wichtigkeit von Dvaraka für die Rekonstruktion der Geschichte Indiens kann gar nicht genug betont werden.«, schlussfolgert Dr. Shikaripura Ranganatha Rao (8). Und an anderer Stelle (9): »Die legendäre Stadt Dvaraka ist das bedeutsamste kulturelle Erbe unter Wasser, das erforscht und für die Nachwelt erhalten werden musste.«

Fußnoten


(1) Kanjilal, Prof. Dr. Dileep Kumar: »Vimana in Ancient India. Aeroplanes or Flying Machines in Ancient India«, Übersetzung aus dem Englischen von Julia Zimmermann, Bonn 1991, Archiv Langbein, Artikel-Nr. 1317b, Seite 116

Foto 9: Cover »The Lost City of Dvaraka«
(2) ebenda (Rechtschreibung in Zitaten habe ich nicht dem neuen Regelwerk angepasst, sondern unverändert übernommen!)
(3) »Puranas«, zu Deutsch »Alte Geschichte«, gelten als äußerst wichtige Quellen des Hinduismus. Einst soll es hunderttausende solcher Texte gegeben haben.
(4) Brahamanas sind sehr frühe Ritual- und Opfertexte des Hinduismus. Sie gehören zum »Veda-Komplex«.
(5) Upanisaden: Sammlung philosophisch-religiöser Schriften des Hinduismus.
(6) Rao, S.R. (Shikaripura Ranganatha): The Lost City of  Dvaraka,New Delhi, 1. Auflage 1999
(7) ebenda, Seiten 7-13
(8) ebenda, Seite 13 (»The importance of Dvaraka for the reconstruction of the history of India cannot be overemphasized.«)



Zu den Fotos
 

Foto 10: Cover »Marine Archaeology in India«
Foto 1 zeigt den »Sonnentempel von Konarak«. Er soll ein göttliches Himmels-Vehikel darstellen. Foto Walter-Jörg Langbein November 1996
Foto 2 zeigt ein Cover des Magazins »Amazing Stories« aus dem Jahr 1927. Es thematisiert »Krieg der Welten« als SF-Fantasie  (Foto wiki commons Frank R. Paul)

Foto 3 zeigt eine weitere SF-Fantasie zum Thema »Krieg der Welten«, aus dem Jahr 1906. (Foto gemeinfrei wiki commons)
Foto 4 zeigt Poosa Muthu von der Palmblattbibliothek und einen Mitarbeiter. Foto Walter-Jörg Langbein November 1995
Foto 5 zeigt einen Laser-Angriff aus dem All... Zukunftsprojekt. Foto United States Space Command wiki commons public domain
Foto 6: zeigt »Krieg im All...«, eine Zukunftsvision. Foto National War College, Military Image Collection wiki commons public domain
Fotos 7 und 8 zeigen die Ruinen der Festung von Fort Tughlaqabad Fort, New Delhi. Fotos Walter-Jörg Langbein November 1995

Foto 9: Cover »The Lost City of Dvaraka«
Foto 10: Cover »Marine Archaeology in India«

Siehe auch…
Rao, S.R. (Shikaripur Ranganatha) Rao: »Marine Archaeology in India«
     New Delhi 2001 

324 »John Frum und ein Gott im Dekolleté«,
Teil 324 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                         
von Walter-Jörg Langbein,                       
erscheint am 03.04.2016 

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