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Sonntag, 5. Juli 2020

546. »Herr der Himmel und der Welten«

Teil 546 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein


Foto 1: Nebukadnezar, mächtiger Herrscher
zu biblischen Zeiten.
Foto (gespiegelt, teilweise kontrastverstärkt)

Im biblischen Büchlein Esra kommt der »Elah der Himmel« mehrfach vor (1): »Sie aber gaben uns dies zur Antwort: Wir sind Knechte des Gottes des Himmels und der Erde und bauen das Haus wieder auf, das einst vor vielen Jahren hier gebaut war und das ein großer König Israels gebaut und vollendet hat. Da aber unsere Väter den Gott des Himmels erzürnten, gab er sie in die Hand Nebukadnezars, des Königs von Babel, des Chaldäers; der zerstörte dies Haus und führte das Volk weg nach Babel.«

Es geht mir jetzt nicht um eine historische Aufarbeitung dieser beiden Verse, sondern um den Beinamen, der Gott zugeordnet wird: »Knechte des Gottes des Himmels…« und »den Gott des Himmels erzürnten«. Zweimal wird Gott als »Gott des Himmels« tituliert. Welcher Begriff wird für »Gott« verwendet? Die deutsche Übersetzung verrät schon, dass der Text im Original nicht den monotheistischen Gottesnamen Jahwe verwendet. Der wird bei Luther mit HERR übersetzt. Dazu eine kurze Erklärung: Zeitweise durfte im »Heiligen Land« der Gottesname Jahwe nicht ausgesprochen werden. Wenn im biblischen Text Jahwe stand, so wurde »Adonai« vorgelesen, zu Deutsch »Herr«. In deutschen Bibelübersetzungen wird dann gern HERR in Großbuchstaben gesetzt, was die Heiligkeit des Gottesnamens ausdrücken soll.

Foto 2: Nebukadnezar musste auch dem Herrn der Himmel
und der Welten gehorchen. Foto (gespiegelt)

Im aramäischen Original der Hebraica steht da eindeutig »Elah (Gott, Einzahl von Elohim, Götter) der Himmel (Mehrzahl!)«.  Bleiben wir beim Büchlein »Esra«. Lesen wir die Verse in deutscher Übersetzung (2): »Und was sie bedürfen an Stieren, Widdern und Lämmern zum Brandopfer für den Gott des Himmels, an Weizen, Salz, Wein und Öl nach dem Wort der Priester in Jerusalem, das soll man ihnen täglich geben, und es soll nicht lässig geschehen, damit sie opfern zum lieblichen Geruch dem Gott des Himmels und bitten für das Leben des Königs und seiner Kinder.«

Untersuchen wir den Text im Original der »Biblia Hebraica«. Da soll dem »Elah der Himmel« geopfert werden. Der »Elah der Himmel« darf sich dann am lieblichen Geruch der Opfer ergötzen. Wieder kommt »Elah« zum Einsatz, die Einzahlform von »Elohim« (Götter). Und wieder steht im Original »Elah der Himmel« (Mehrzahl!)

Und noch einmal »Esra«! Im Büchlein »Esra« (3) lässt, »der König der Könige«, »Esra, den Priester und Schriftgelehrten im Gesetz des Gottes des Himmels«, grüßen. Original: Der König der Könige lässt »Esra, den Priester und Schriftgelehrten im Gesetz des Eloah/ Gottes der Himmel (Mehrzahl)« grüßen.

Der mächtige Herrscher befielt (4) »allen Schatzmeistern jenseits des Euphrat«: »Alles, was Esra, der Priester und Schriftgelehrte im Gesetz des Gottes des Himmels, von euch fordert, das ist sorgfältig zu befolgen!« Dem Esra ist also Gehorsam zu leisten. Und wieder lesen wir im Original »Eloah/ Gott der Himmel«.

Der Befehl wird wiederholt (5): »Alles, was der Befehl des Gottes des Himmels erfordert, das soll für das Haus des Gottes des Himmels sorgfältig getan werden, damit kein Zorn komme über das Reich des Königs und seiner Söhne.«  Im Original steht »Alles, was der Befehl des Eloah der Himmel erfordert, das soll für das Haus des Eloah des Himmels sorgfältig getan werden…«. Artaxerxes anerkennt also den »Gott der Himmel«, dessen Macht als so groß angesehen wird, dass auch seinem »Priester und Schriftgelehrten« gehorcht werden muss. Der König der Perser fürchtet den Zorn des jüdischen Gottes der Himmel.

In der »Biblia Hebraica« werden zwar verschiedene Begriffe für »Gott« verwendet, aber immer wird er als Gott der Himmel bezeichnet. Wie aber muss man »Gott der Himmel« verstehen? Nach Rücksprache mit jüdischen Schriftgelehrten weiß ich, dass damit »Gott der Welten« gemeint ist. Es gibt fremde Erden, fremde Welten und alle haben einen eigenen Himmel.

Zur Erinnerung: Ich suchte im siebenbändigen Werk »Legends of the Jews« von Ginzberg nach Informationen über Welten/ Erden im Weltall und wurde rasch fündig. Sieben »Erden« wurden aufgelistet: »erez«, »adamah«, »arka«, »harabah«, »yabbashah«, »tebel« und »heled«. Ginzberg vermerkt (6): »Unsere eigene Erde wird ›heled‹ genannt.«

Die von Louis Ginzberg zusammengetragen Legenden basieren alle auf einer sehr umfangreichen Textsammlung, für die man eigentlich mehrere Leben benötigt, wollte man sie gründlich studieren. Sie stammen alle aus dem »Gemara« des Talmud und wurden bereits beginnend im 2. Jahrhundert nach Christus erfasst. Im 8. Jahrhundert, das gilt als erwiesen, war die komplexe Sammlung komplett und wurde abgeschlossen. Die zum Teil mysteriösen Texte schließen Lücken des »Alten Testaments« oder sollen scheinbare oder echte Widersprüche im »Alten Testament« auflösen. Von manchen Texten sind die Verfasser bekannt, das heißt namhafte Rabbiner werden als Urheber genannt. Ob diese Männer aber tatsächlich die Autoren waren, das muss dahingestellt bleiben.

Foto 3: Moses soll sein Volk in die Freiheit führen.

Geschichten, die wir aus dem »Alten Testament« kennen, werden auch im Koran erzählt. Auch nicht so eifrigen Bibellesern ist bekannt, dass es im »Alten Testament« ausführlich um die Gefangenschaft des »Volkes Israel« in Ägypten geht. Moses soll im Auftrag Gottes das Volk der Israeliten aus der Gefangenschaft holen und ins »Heilige Land« führen. Das 2. Buch Mose wird auch als »Exodus«, zu Deutsch »Auszug« genannt. Die ersten 15 Kapitel dieses Buchs beschreiben die Flucht der Israeliten aus der Sklaverei.

Vom »Alten Testament« zum Koran…. Auch im Koran spielt Moses eine wichtige Rolle. Auch im Koran geht es um die Geschichte der ägyptischen Sklaverei unter dem Joch des Pharao. In der Sure »Die Dichter« lesen wir (7): »Pharao sagte: ›Und was ist der Herr der Welten?‹ Er (Moses) sagte: ›Es ist der Herr der Himmel und der Erde und dessen, was zwischen den beiden ist, wenn ihr nur Gewissheit wolltet.‹«

Foto 4: Moses spielt in der Bibel wie im Koran
eine zentrale Rolle
(Foto im Kloster Benediktbeuern aufgenommen).

Früher bezeichnete man die Texte der Bibel als »kanonisch« und nannte Texte, die nicht in die Bibel aufgenommen wurden als »apokryph«, was mit unbedeutend gleichgesetzt wurde. Heute wird diesen Texten eine größere Bedeutung zugesprochen. Man stellt sie als einen zweiten Kanon (»deuterokanonisch«) neben die Texte der Bibel (»kanonisch«). Damit wurden diese Texte wieder deutlich aufgewertet. Die Bücher »Judit« und »Tobit« werden zu diesem »2. Kanon« gerechnet.

Als wie mächtig der alte Himmelsgott angesehen wurde, das belegen die Bücher Judit und Tobit, die auch vor Luther Gnade gefunden haben. Luther stellte sie in seiner Bibelübersetzung zwischen Altes und Neues Testament. Da wird Gott als »Gott des Himmels« (8) angebetet. Die Gläubigen bauen auf Gott, sehen ihn als Hoffnungsspender (9): »Sei getrost, Tochter, der Herr des Himmels verwandle dein Leid in Freude.«  Immer wieder begegnet uns Gott als »Herr des Himmels«. Wir bleiben im Buch »Tobit« (10): »Der Herr des Himmels sei mit dir und deiner Frau Sara auf dem Wege! … Und Tobias zog von Raguël los, gesund und fröhlich, und er pries den Herrn des Himmels und der Erde, den König über alles, dass er seinen Weg hatte gelingen lassen.« Es ist der »Herr des Himmels und der Erde«, der »König über alles«, der die Geschicke der Menschen lenkt.

Foto 5: Der Turm zu Babel
auf dem Cover der polnischen Ausgabe
meines Buches »Die großen Rätsel...«
Nach der Geschichte vom »Turmbau zu Babel«, wie sie Moses überliefert (11), ist Gott hoch oben im Himmel zuhause. Will er einen Menschen aufsuchen, muss er vom Himmel hoch zur Erde herabsteigen. Diverse Texte des »Alten Testaments« in Hebräisch wie in Aramäisch bezeichnen ihn als den »Gott der Himmel«. Aber auch in deuterokanonischen (apokryphen) Büchern des »Alten Testaments« kommt kein Zweifel auf: Gott ist ein Himmlischer. Er ist im Himmel zuhause.

Zur Erinnerung: Dr. Amira El-Zein, »Georgetown Universität« Katar, Doha, ließ in einem Kommentar im Deutschlandfunk keine Zweifel daran aufkommen, dass der Koran nicht nur die Erde als bewohnten Planeten kennt, sondern deren sieben (12): »Ferner gibt es sieben Himmel und sieben Erden. Sie unterscheiden sich untereinander und von unserer Erde. Alle haben ihre eigene Natur und ihre eigenen Bewohner.«

Als »Herr der Himmel und der Welten« wird Allah im Koran (13) bezeichnet. Und das nicht nur einmal! So heißt es gleich zu Beginn des Koran in Sure 1, »Die Eröffnung« genannt, (14): »Alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten.« Ein weiteres Beispiel von vielen (15): »Ich fürchte Allah, den Herrn der Welten.« Und noch ein Beispiel (16): »Alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten.« Der Koran fordert (17): »Sprich: ›Allahs Führung ist die eigentliche Führung und uns ist befohlen worden, daß wir uns dem Herrn der Welten ergeben sollen.‹« Der Koran lässt nicht zweifeln (18):

 »Segensreich ist Allah, der Herr der Welten.«  Letztlich ist der Koran für den Gläubigen auch ein Hymnus an Allah, den »Herrn der Himmel und der Welten«, was immer wieder explizit zum Ausdruck kommt (19): »Alles Lob gebührt dem Allah, dem Herrn der Himmel, … dem Herrn der Welten

Was ich als spannend dabei empfinde? Die Autoren von Schriften, die in den Kanon des »Alten Testaments« aufgenommen wurden, haben sich die Himmel als räumlich real vorgestellt. Die Autoren von Schriften, die einst als »apokryph« abgetan wurden, heute aber als »2. Kanon« geschätzt werden, hatten das gleiche Weltbild. Und auch im Koran finde ich dieses Weltbild, von unserer Welt hier und von himmlischen Gefilden ganz weit oben. Gott ist nach den alten Glaubensbildern von dort oben zu uns herab gekommen und wieder empor gestiegen. Zu den spannendsten Themen gehören Reisen in beide Richtungen, nämlich vom Himmel zur Erde und retour! Und Hesekiel scheint zwischendrin gereist zu sein. Es gilt, unzählige alte Schriften nach entsprechenden Berichten zu durchforsten. Und es gilt, Fragen zu stellen.

Foto 6: Gottesmutter Maria
mit Josef und dem Jesuskind. Ikone.
 In der 3. Sure lesen wir (20):

»Und damals sprachen die Engel: ›O Maria, siehe, Allah hat dich auserwählt und gereinigt und erwählt von den Frauen der Welten.« Gemeint ist natürlich Jesu Mutter Maria. Was hat das zu bedeuten, dass Maria erwählt wurde von den Frauen der Welten? Aus den Frauen der Welten! Nimmt man den Vers wörtlich, dann bedeutet dies, dass es noch andere Planeten gab, auf denen auch Frauen lebten.

Maria wurde, so der Text »erwählt von den Frauen der Welten«, also auserwählt aus den Reihen der Frauen der Welten. Wir sind nicht allein im Universum. Das scheint der Verfasser der zitierten Verszeile gewusst zu haben.

Ich gleiche ab mit einer gängigen Übersetzung des Korans ins Englische (21). Auch hier wurde Maria über alle Frauen der Welten (Mehrzahl!) gestellt. Auch hier ist von Welten in der Mehrzahl die Rede.

Fußnoten
(1) Esra Kapitel 5, Verse 11 und 12. Zitat nach »Luther Bibel 2017«
(2) Esra Kapitel 6, Verse 9 und 10. Zitat nach »Luther Bibel 2017«
(3) Esra Kapitel 7, Vers 12
(4) Ebenda, Vers 21
(5) Ebenda, Vers 23
(6) Ginzberg, Louis: »The Legends of the Jews«, Band 1 »From the Creation to Jacob«, Seite 113, 13. Zeile von unten - Seite 115, 12. Zeile von unten. Übersetzung Walter-Jörg Langbein.
(7) »Sure 26. Die Dichter«, Verse 23 und 24 (Sure 26, 23 und 24)
Zitiert habe ich die eBook-Version der Koran-Übersetzung von Simon Abram
(8) Siehe »Judit« Kapitel 5, Vers 8 in der »Luther Bibel 2017«
(9) Siehe »Tobit« Kapitel 7, Vers 17 in der »Luther Bibel 2017«. Siehe »Luther Bibel 1984«, »Tobit« Kapitel 7, Vers 20: »Der Herr des Himmels gebe dir nun Freude, nachdem du so viel Leid erlitten hast.«
(10) »Tobit« Kapitel 10, Verse 11 und 13 in der »Luther Bibel 2017«
(11) 1. Buch Mose Kapitel 11, Verse 1-9
(12) https://www.deutschlandfunk.de/sure-51-vers-56-geister-namens-dschinn.2395.de.html?dram:article_id=415855 Stand 07.05.2020
(13) Sure 45, 36 (Übersetzung/ Version Simon Abram, eBook-Ausgabe)
(14) Sure 1, 2 (Übersetzung/ Version Simon Abram, eBook-Ausgabe)
(15) Sure 5, 28 (Übersetzung/ Version Simon Abram, eBook-Ausgabe)
(16) Sure 6, 45 (Übersetzung/ Version Simon Abram, eBook-Ausgabe)
(17) Sure 6, 71 (Übersetzung/ Version Simon Abram, eBook-Ausgabe)
(18) Sure 7, 54 (Übersetzung/ Version Simon Abram, eBook-Ausgabe)
(19) Sure 45, 36 (Übersetzung/ Version Simon Abram, eBook-Ausgabe)
(20) Sure 3, 42 (Übersetzung/ Version Simon Abram, eBook-Ausgabe)
(21) »The Qur'an (Quran): With Surah Introductions and Appendices - Saheeh International Translation (Englisch)«, Birmingham, 8. Auflage Dezember 2017
Sure 3, 42: »O Mary, indeed Allah has chosen you and purified you and chosen you above the women of the worlds.«

Zu den Fotos
Foto 1: Nebukadnezar, mächtiger Herrscher zu biblischen Zeiten. Foto (gespiegelt, teilweise kontrastverstärkt): Archiv Walter-Jörg Langbein.
Foto 2: Nebukadnezar musste auch dem Herrn der Himmel und der Welten gehorchen. Foto (gespiegelt): Archiv Walter-Jörg Langbein.
Foto 3: Moses soll sein Volk in die Freiheit führen. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 4: Moses spielt in der Bibel wie im Koran eine zentrale Rolle (Foto im Kloster Benediktbeuern aufgenommen). Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 5: Der Turm zu Babel auf dem Cover der polnischen Ausgabe meines Buches »Die großen Rätsel...« Foto: Archiv Walter-Jörg Langbein.
Foto 6: Maria mit Josef und dem Jesuskind. Ikone. Foto Archiv Walter-Jörg Langbein

547. »Von anderen Welten – in und über der Welt«,
Teil 547 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 12. Juli 2020



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Sonntag, 15. September 2019

504. »Die Bibel - das Buch der Bücher?«

Teil 504 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein



Foto 1: Piscator-Bibel 1684

Manch christlicher Theologe missversteht gern den Namen der Bibel. Er spricht salbungsvoll von der Bibel als dem »Buch der Bücher«. Das interpretiert er im Sinne einer qualitativen Bewertung, etwa als »das beste/ wichtigste Buch aller Bücher«. Für solche Theologen ist »Buch der Bücher« ein Superlativ: Es gibt viele Bücher, aber nur das eine, einzige »Buch der Bücher«. Dabei ist der Sachverhalt ein einfacher. »Bibel« leitet sich vom altgriechischen βιβλία, von »biblia«, ab. »Biblia« bedeutet schlicht »Bücher« (Mehrzahl!). Damit soll verdeutlicht werden, dass die Bibel nicht ein Buch, sondern eine Sammlung (unabhängig voneinander entstandener) Bücher ist: vom »Ersten Buch Mose« des »Alten Testaments« bis hin zur »Apokalypse« (1), dem letzten Buch des »Neuen Testaments«.

Kein anderes Buch der Weltgeschichte ist so weit verbreitet wie die Bibel, das »Buch der Bücher«. Die Bibel liegt, ganz oder in Auszügen, in rund 2.000 Sprachen und Dialekten und mindestens drei Milliarden Exemplaren vor. Allein in Japan, dessen Bevölkerung nur zu einem Prozent christlichen Glaubens ist, wurden innerhalb weniger Jahre rund 150 Millionen Bibeln gedruckt. Die Bibel steht heute inzwischen  rund 98 Prozent der Erdbevölkerung zur Verfügung, vor wenigen Jahrhunderten noch durften selbst die meisten Christen das  »Buch der Bücher« nicht selbst lesen.

Foto 2: William Tyndale um 1536
Im 16. Jahrhundert gab es in England nur eine lateinische Übersetzung, die der Priesterschaft vorbehalten war. William Tyndale (*etwa 1494; †1536) wagte es, Teile des Alten Testaments und das gesamte Neue Testament ins Englische zu übersetzen. Damit verstieß er gegen das Gesetz. Der angesehene Gelehrte, er unterrichtete an der Universität von Cambridge, musste seine akademische Laufbahn aufgeben, war lange Jahre auf der Flucht. Schließlich wurde er verhaftet, der Ketzerei angeklagt, zum Tode verurteilt und erdrosselt. Sein Leichnam wurde öffentlich verbrannt.

Die erste deutschsprachige Bibel stammt, allen anders lautenden Gerüchten zum Trotz, nicht von Luther. Wer sie erstmals ins Deutsche übertrug, das ist nicht überliefert. Die vermutlich erste Bibel in deutscher Sprache erschien bereits anno 1466 in Straßburg. Unbekannt sind auch die Namen der Übersetzer von weiteren vierzehn deutschsprachigen Bibelausgaben, die allesamt vor Luther erstellt und gedruckt wurden.

Heute ist die Bibel allgemein zugänglich. Kein anderes Buch wird so viel gedruckt und doch nur so wenig gelesen. In wohl jedem europäischen Haushalt ist mindestens ein Exemplar der Bibel vorhanden. Darin gelesen wird höchst selten. Favorisiert wird das Neue Testament. Zur Weihnachtszeit füllen sich die ansonsten meist leeren Kirchenbänke, erinnern wir uns der Evangelien, blättern vielleicht in der »Weihnachtsgeschichte«. Ansonsten aber bleibt die Bibel meist unbeachtet. Von hundert Bibelbesitzern, so ergab unlängst eine Umfrage in Deutschland,  sind nur fünfzehn auch tatsächlich Bibelleser.

Foto 3: Piscator-Bibel 1684
Die Texte des Alten Testaments wurden in hebräischer und aramäischer Sprache, die des Neuen Testaments in griechischer Sprache verfasst. Sie entstanden in einem Zeitraum von rund eineinhalb Jahrtausenden. Die ältesten Texte entstanden etwa um das Jahr 1200 v. Chr. bis etwa 150 n. Chr. Eine »Urfassung« liegt nicht vor. Heute sind rund 1.700 hebräische Teilmanuskripte der Bibel bekannt. Sie werden als kostbare Schätze in den wissenschaftlichen Bibliotheken unseres Planeten gehütet.

Warum wollte der Klerus bis ins 16. Jahrhundert hinein verhindern, dass der »Mann von der Straße« sich selbst ein Bild von den biblischen Schriften machte? Bangte er um seine Machtposition? Sollte es ausschließlich den Priestern vorbehalten sein, den Menschen zu verkünden, was als »Wort Gottes« zu gelten hatte ?

Vor Jahrtausenden entstanden im »Heiligen Land« unzählige Schrifttexte, die im Verlauf eines langwierigen Prozesses von unzähligen Menschen zu immer größeren Texteinheiten zusammengefügt wurden. Wenn man nun vom »Originaltext« des Alten Testaments spricht, so ist dies in gewisser Hinsicht irreführend. Es gab unzählige einzelne Texte, aus denen der Kanon des Alten Testaments erstellt wurde. 1477 erschien ein Teil des Alten Testaments in hebräischer Sprache in Bologna. 1488 wurde in Soncino, in der Nähe von Mailand, eine erste komplette hebräische Ausgabe des Alten Testaments im Druck vorgelegt.

Foto 4: Piscator-Bibel 1684
1516 und 1517 lag es eine Reihe von »Rabbinerbibeln« vor. Sie enthielten den Text des Alten Testaments in Hebräisch. Dazu gab es sehr ausführliche theologische Kommentare. Diese »Rabbinerbibeln« lassen sich aber nicht  auf eine Urbibel zurückführen. Sie sind vielmehr von theologischen Herausgebern erarbeitete Sammlungen von verschiedenen Handschriften. Wir müssen uns also im Klaren sein: Wenn es je so etwas wie eine »Urbibel« gegeben hat, so kommen wir an den Text heute nicht mehr heran. Müssen wir also frustriert aufgeben, die wir doch eigentlich erfahren wollten, was »wirklich« in der Bibel steht? Sind wir auf deutsche Übersetzungen mit ihren Unzulänglichkeiten angewiesen?

Keineswegs. Wir können uns den wissenschaftlich anerkannten hebräischen Text des Alten Testaments vornehmen, so wie er an allen Universitäten gelesen und studiert wird. Es handelt sich dabei um die »Biblia Hebraica«, die ständig überarbeitet und redigiert wird. Beispielsweise werden Texte von Qum Ran berücksichtigt.

Foto 5: Johannes Piscator
Meine Lieblingsübersetzung der Bibel stammt von Johannes Piscator (*1546; † 1625). Piscator war ein elsässischer reformierter Theologe und Bibelübersetzer. Mit geradezu pedantischer Akribie übertrug er in den Jahren von 1602 bis 1604 die Texte des Alten und des Neuen Testaments aus den Originalsprachen Hebräisch und Griechisch ins Deutsche seiner Zeit. Was seine Übersetzungen so wertvoll macht? Piscator hielt sich sehr viel strikter als Martin Luther an die Vorlagen.

Eine Neuauflage der »Piscator Bibel« zu einem erschwinglichen Preis ist überfällig. Für 2016 war eine eBook-Version der kompletten »Piscator Bibel« angekündigt. Im Mai 2019 war ist diese Version des wichtigen Werkes aber noch nicht erschienen. Der gespannte Bibelleser wurde vertröstet. Es hieß auf der Homepage des Sepher-Verlags, Herborn, sie werde »demnächst« erscheinen.

Leider wird das Projekt »Piscator-Bibel als eBook« so schnell nicht verwirklich werden. Auf der Homepage des Verlags ist nun zu lesen (2): »Weitere Projekte, wie eine ebook-Version oder ein Arbeitsheft sind angedacht.«

Wir kommen dem »Kern« der Bibel näher, wenn wir die »Biblia Hebraica« in biblischem Althebräisch lesen. Im Studium der evangelischen Theologie zu Erlangen habe ich vor vielen Jahren wichtige Passagen aus dieser längst ausgestorbenen Sprache übersetzt. Es freut mich, dass ich Ihnen, lieber Leserin und lieber Leser, daraus einige wichtige Texte vorlegen kann. Ich war beim Übersetzen stets darum bemüht, den Text so ins Deutsche zu übertragen, dass so viel vom Original wie nur möglich erhalten bleibt.

Foto 6: Autor Walter-Jörg Langbein
mit »Endter-Bibel« (1716).
Foto Barbara Kern
Fundamentalistische Theologen haben sehr konkrete Vorstellungen, wie der »wahre Glaube« aussieht. Deshalb sind davon überzeugt, genau zu wissen, was in »ihrem« Glaubensbuch stehen kann und muss und was nicht. Weil für sie ihr ganz konkreter Glaube der einzig mögliche ist, kann für sie im »Heiligen Buch« nichts stehen, was diesem Glauben widerspricht. Denn ihr »Heiliges Buch« ist göttliche Wahrheit pur. Wenn sie nun »ihr Heiliges Buch« in eine moderne Sprache übersetzen, dann hinterfragen sie ihre vorgefasste Meinung natürlich nicht. Das wäre Ketzerei. Sie sind davon überzeugt, die Glaubenswahrheit zu kennen, die darf man nicht hinterfragen. Wer wollte auch die Wahrheit, die allein den Segen bringt, anzweifeln? Fundamentalistische Übersetzer übertragen den altehrwürdigen Text ihres »Heiligen Buchs« unbewusst (?) immer so, dass ihre Glaubenslehren bestätigt werden. Ihre Übersetzung sehen sie dann als Beweis für die Richtigkeit ihres Glaubens an.

Mit meiner Übersetzung von Passagen des »Alten Testaments« verfolge ich keinerlei missionarische Absicht. Ich versuche auch nicht, von einem bestimmten Glauben, einer bestimmten Konfession, einer bestimmten Lehrmeinung oder Weltsicht zu überzeugen.

Ich möchte lediglich versuchen, Originaltexte in  möglichst wortwörtlicher Übersetzung näherzubringen und zum Nachdenken anzuregen.

Fußnoten
(1) »Apokalypse« lässt sich mit »Offenbarung« übersetzen. Jede »Offenbarung« ist eine »Apokalypse«. Eine »Apokalypse« ist also keineswegs grundsätzlich eine Weltuntergangskatastrophe, auch wenn der Begriff heute meist so missverstanden wird.
(2) https://sepher.de/ (Stand 4.9.2019)

Zu den Fotos
Fotos 1, 3 und 4: Piscator-Bibel (1684). Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 2: William Tyndale um 1536. Foto Archiv Walter-Jörg Langbein
Foto 5: Johannes Piscator. Foto Archiv Walter-Jörg Langbein
Foto 6: Autor Walter-Jörg Langbein mit »Endter-Bibel« (1716). Foto Barbara Kern

505. »Am Anfang«,
Teil 505 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 22. September 2019



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Sonntag, 31. Dezember 2017

415 »Wie schaurig ist dieses Stätte!«

Teil  415 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                         
von Walter-Jörg Langbein

    
Foto 1: Nach wie vor rätselhaft.... die Riesen der Osterinsel!

Man kann zu großen Geheimnissen unseres Planeten reisen und ferne Länder aufsuchen. Man kann dann staunend vor den Osterinselriesen stehen oder im Flugzeug über dem riesigen Bilderbuch der Wüste von Nazca kreisen. Man kann aber auch zuhause bleiben und intensives Quellenstudium betreiben, zum Beispiel in Sachen »Jakobs Himmelsleiter«. Vorrang hat da zunächst der biblische Text, den es freilich in unterschiedlichen Übersetzungen gibt. Und die stimmen keineswegs immer überein, es gibt immer wieder Abweichungen und unbeantwortete Fragen.

Gern konsultiere ich bei kniffeligen Bibeltexten auch »Die Heilige Schrift ins Deutsche übertragen« von Naftali Herz Tur-Sinau, die in verschiedenen Auflagen vorliegt. Das wichtige Werk wurde 2013 vom SCM-Verlag in Witten herausgegeben. Eine aktuellere Ausgabe stammt aus dem Jahr 2017 (1). Was diese Ausgabe der Bibel so wertvoll macht: Der Übersetzer ist ein Kenner des Talmud und er folgt dem traditionellen jüdischen Denken. Kurz, seine Übersetzung ist näher am Original als so manche christliche. Im Anhang der Printausgabe werden abweichende Übersetzungen präzise begründet.

Fotos 2 und 3: Bibelillustration, Stich, Ende 17. Jahrhundert

Und da lesen wir: »Und er erschauerte und sprach: Wie schaurig ist dieses Stätte! – Nein, das ist ein Haus Gottes, und dies ist die Pforte des Himmels.« Auch hier wird die Stätte der Himmelsleiter als »schaurig« bezeichnet, wie in der »Vulgata«, wo der Ausdruck »terribilis« verwendet wird, so wie ja auch Piscator »schrecklich« übersetzt.

Emil Friedrich Kautzsch (*1841, †1910), war als Theologe und Kenner der hebräischen Sprache hoch angesehen. 1898 erschienen von Professor Kautzsch das Standardwerk »Die Apokryphen des Alten Testaments (2)“, gefolgt von »Die Pseudepigraphen des Alten Testaments (3)« im Jahr 1900. 1900 kamen »Die Apokryphen und Pseudepigraphen des Alten Testaments« in einem Band heraus . Weniger bekannt ist, dass Emil Friedrich Kautzsch auch eine Übersetzung des Alten Testaments in zwei Bänden publizierte (4). Die Erstauflage wurde vom angesehenem »Verlag von Mohr« anno 1898 und 1900 veröffentlicht, 1909 und 1910 (5) gab es bereits eine »dritte völlig neugearbeitete, mit Einleitungen zu den einzelnen Büchern versehene Auflage«.

Kautzsch übersetzt Genesis 28, Vers 17 so: »Da fürchtete er sich und sprach: Wie schauerlich ist diese Stätte! Ja, das ist der Wohnsitz Gottes und die Pforte des Himmels.«

Fotos 4 und 5: Jakobs Himmelsleiter, Kupferstich von Martin Tyroff

Während meines Studiums der evangelischen Theologie übersetzte ich zahlreiche Texte der hebräischen Originaltexte ins Deutsche. Ich war dabei stets bestrebt, dem Original so weit wie möglich zu entsprechen. Meine Absicht war es, einen Eindruck zu vermitteln, wie der Text – etwa nach dem Satzbau – im hebräischen Original geschrieben wurde. Ähnlich wie der geniale Piscator, mit dem ich mich natürlich ansonsten nicht vergleichen darf und will, sollte mein deutscher Text so nah wie möglich am hebräischen Original bleiben.

Besonders gern habe ich die Geschichte von Jakobs Traumvision von der Himmelsleiter übersetzt (6):

Foto 6
»12) Und da träumte ihm und siehe! Da war eine Leiter aufgerichtet auf der Erde und die Spitze, sie ging bis an den Himmel und siehe, da waren Boten Gottes, steigend hinauf und steigend herab auf ihr.
13) Und Jahwe stand über ihm und er sprach: Ich bin der Alles-Überdauernde, der Gott Abrahams, deines Vaters, der Gott Jizchaks. Das Land,  auf welchem du ruhst, ich werde es dir geben und deiner Nachkommenschaft.
14) Deine Nachkommenschaft, sie wird sein wie der Staub der Erde! Und du wirst dich ausbreiten gen Westen, Osten, Norden und Süden. Und mit dir werden sich segnen alle Geschlechter des Erdkreises und mit deiner Nachkommenschaft!
15) Und siehe: Ich bin mit dir! Ich werde dich behüten, wo immer du auch hingehst, und ich werde dich zurückkehren lassen in dein Land. Ich werde dich nicht verlassen bevor ich getan haben werde, was ich zu dir gesprochen habe!
16)  Und Jakob erwachte aus seinem Schlaf und er sprach wie folgt: Wahrhaftig, Jahwe weilt an dieser Stätte. Und ich, ich wusste es nicht!
17) Und ihm wurde Angst und er sprach wie folgt: Wie schrecklich ist diese Stätte. Sie ist nichts anderes  als ein Haus Gottes und dies hier ist der Eingang zum Himmel.
18) Und Jakob erhob sich beim Morgengrauen und er nahm den Stein, auf dem sein Kopf geruht hatte, und er  stellte ihn auf als  Erinnerungsstein und er schüttete Öl auf seine Spitze.
19) Und er nannte den Namen eben dieses Ortes Beth-El (Beth = Haus, El = Gott). Und diese Stätte war vordem Lus.«

Ich wiederhole meine wortgetreue Übersetzung von Vers 17: »Und ihm wurde Angst und er sprach wie folgt: Wie schrecklich ist diese Stätte. Sie ist nichts anderes  als ein Haus Gottes und dies hier ist der Eingang zum Himmel.«

Emil Kautzsch übersetzt Genesis 28, Vers 17 so: »Da fürchtete er sich und sprach: Wie schauerlich ist diese Stätte! Ja, das ist der Wohnsitz Gottes und die Pforte des Himmels.«

Fotos 7 und 8
Nach meiner Übersetzung war der Ort, wo die »Engel« zwischen Himmel und Erde pendelten eine »schreckliche Stätte“, Kautzsch nennt sie »schauerlich«, die »Vulgata« benutzt den Terminus »terribilis« (schrecklich, furchtbar). Zur Kontrolle konsultiere ich Eduard Königs »Hebräisches und aramäisches Wörterbuch zum Alten Testament« in der dritten Auflage, Leipzig 1922. Das Nachschlagewerk gibt als Übersetzung an »furchtbar«.

Was beschreibt Genesis Kapitel 28, Vers 17? Jakob bekam Angst. Warum? Er befindet sich an einem Ort, der »Haus Gottes« genannt wird. Wichtig: Just in diesem Vers ist nicht von einem Haus Jahwes die Rede, sondern von einem Haus von Elohim. Und dieses Elohim-Haus ist der »Eingang«, ja das »Tor« zum Himmel, wortwörtlich eigentlich der Himmel.

Was aber haben wir uns unter einem »Tor«, unter einem »Eingang« zu den Himmeln zu verstehen? Jakob schildert, wie »Boten Gottes« von der Erde in das »Haus Gottes« gelangen oder von dort zur Erde herab steigen. Was geschieht da? Vielleicht kommt Piscator in seiner Bibelübersetzung der Realität am nächsten, wenn er schreibt: »schrecklich) Nemlich von wegen der herrlichen majestaet Gottes, welche den menschen wegen ihrer bloedigkeit erschroecklich ist.«  Die Herrlichkeit Gottes erscheint den Menschen als schrecklich… »wegen ihrer Bloedigkeit«? Geschah damals etwas, was Jakob nicht begreifen konnte und was selbst heutige Theologen nicht verstehen wollen? Steckt etwas ganz anderes hinter der Vorstellung einer »Leiter« zwischen Himmel und Erde?

Die Vorstellung vom »Tor zum Himmel« gibt Anlass zu heute noch kühnen Gedanken. Geht es um einen Energie, die zwischen unserer Realität und einer anderen fließt? Machte dieser Energiefluss für Jakob den Ort seiner »Vision« zu einem schrecklichen? Oder sollte es gar wirklich ein Tor in den Himmel gegeben haben?


Foto 9: »Kautzsch-Bibel«, Band 1
Wie dem auch sei: Die »Biblia Hebraica« spricht von »furchtbar«, was nicht so recht zu einem gütigen Gott passt. Um das Bild vom »lieben Gott« aufrecht erhalten zu können, wird in Übersetzungen aus dem »furchtbar« eine Stätte der Ehrfurcht. Warum aber wird der Ort der Begegnung als »schrecklich« bezeichnet?

Erlebte Jakob etwas, was für ihn einfach nur grauenhaft war? Was verstehen wir unter »Haus Gottes«, was unter »Pforte des Himmels«?

Fußnoten
1) Naftali Herz Tur-Sinau: »Die Heilige Schrift«,Verlag SCM R. Brockhaus, Witten,  3. Auflage19. April 2017 (ISBN-10: 341725180X , ISBN-13: 978-3417251807). Im gleichen Verlag ist erschienen »Das jüdische Neue Testament« von David D. Stern, 2. Auflage 3. April 2017 (ISBN-10: 3417254124,ISBN-13: 978-3417254129) David H. Stern hat auch einen Kommentar zum jüdischen Neuen Testament verfasst. David H. Stern: »Kommentar zum Jüdischen Neuen Testament«, SCM R. Brockhaus, Witten, 2. Auflage, Witten, 7. September 2017 (ISBN-10: 3417254116 13: 978-3417254112). Diese Werke sind alle sehr empfehlenswert!

2) Kautsch, Emil: »Die Apokryphen des Alten Testaments«, Tübingen 1898
3) Kautsch, Emil: »Die Pseudepigraphen des Alten Testaments«, Tübingen 1900
4) Kautzsch, E(mil): »Die Heilige Schrift des Alten Testaments«, Band 1, »Von Mose bis Ezechiel«, Tübingen 1909
5) Kautzsch, E(mil): »Die Heilige Schrift des Alten Testaments«, Band 2, »Hosea bis Chronik«, Tübingen 1910
6) 1. Buch Mose Kapitel 28, Verse 12-19


Foto 10: Plakat Seminar 2018
Zu den Fotos
Foto 1: Nach wie vor rätselhaft.... die Riesen der Osterinsel! 
Fotos 2 und 3: Bibelillustration, Stich, Ende 17. Jahrhundert.
Fotos 4 und 5: Jakobs Himmelsleiter, Kupferstich von Martin Tyroff. 
Foto 6: Jakobsleiter an der Westfront der Abtei von Bath, England, wiki commons Haukurth.
Fotos 7 und 8: Die »Kautzsch-Bibel« in 2 Bänden 
Foto 9: Die »Kautzsch-Bibel«, Band 1.
Foto 10: Plakat »Phantastische Phänomene« 2018

416 »Mit dem ›Fahrstuhl‹ oder durchs ›Sternentor‹ ins All?«
Teil  416 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                         
von Walter-Jörg Langbein,                       
erscheint am 07.01.2018


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