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Sonntag, 4. September 2011

85 »Der Lebensbaum in der Wüste«

Teil 85 der Serie
»Monstermauern, Mythen und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein


Auf der Osterinsel erlebte ich mehrere Male, wie sich ein dramatisch grollender Himmel und eine sattgrüne Erde zu berühren schienen. Die Natur bot so eine geradezu ideale Naturbühne für ein mysteriöses Schauspiel ... für eine Voodoozeremonie. »Houngan-Man« leitete die Zeremonie von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.

Himmel und Erde
Foto: Walter-Jörg Langbein
»Houngan-Man« erklärte mir die Geheimnisse der Osterinsel, die mir das Eiland in ganz anderem Licht erscheinen ließen. Ob seine Version die richtige ist? Ich weiß es nicht. Die Statuen der Osterinsel, so bedeutete er mir, stecken nicht zufällig zu einem großen Teil in der Erde und ragen mit steinernem Haupt in den Himmel empor. »Die Vulkane der Osterinsel verbinden Erde und Himmel. In der Spitze geht der feuerspeiende Berg in den Himmel über.« Die Statuen – aus Vulkangestein – »verbinden ebenfalls Erde und Himmel«.

Dankbar denke ich an aufschlussreiche Gespräche mit dem »Magier« zurück. Immer wieder greife ich auf meine handschriftlichen Notizen, die ich von der Osterinsel mitgebracht habe, zurück. Dann kommt es mir vor, als wäre ich eben erst auf der Osterinsel gewesen ...Wenn dem Menschen die Natur fremd wird, wenn der Mensch meint, die Natur beherrschen zu können ... so der »Houngan-Man«, gehe die Einheit von Erde und Himmel verloren. »Die steinernen Statuen waren der Versuch, Himmel und Erde wieder miteinander zu verbinden ... so wie der Turm zu Babel!«

Ich werfe ein: »Aber hat nicht Gott diesen Turm zerstört?« So stehe es in der Bibel, antwortet der Magier. »Aber die Bibel wurde von Männern des Patriarchats geschrieben! Männliches Machtstreben wollte die Natur unterwerfen und hat den Menschen von der Natur entfremdet. Die Zerstörung des Tempels bedeute Zerstörung der einst heilen, heiligen Natur.

Verbindung von
Erde und Himmel
Foto:
W-J.Langbein
Kurzzeitig gerät der »Houngan-Man« in Rage. »Wer meint, die Natur ausbeuten zu können ... der stört den Kreislauf zwischen Erde und Himmel ... zwischen dem Meer auf Erden und dem Meer des Himmels! Wer dieses Gleichgewicht stört, kann kurzfristig zu Macht und Reichtum kommen ... Langfristig stellt die Natur aber das alte Gleichgewicht wieder her ... auch wenn sie den Menschen wie einen Parasiten auslöschen muss!«

Das alte Wissen von den Kräften von Mutter Erde verbietet eine Ausbeutung der Natur ... so der »Houngan-Man«. »Im Patriarchat wird dieses Wissen den Menschen vorenthalten!« In der Bibel werde dieses Wissen als »göttlich« bezeichnet und den Menschen vorenthalten. Die Schlange stehe für die Göttin des Matriarchats, die den Menschen das Wissen um die Geheimnisse der Natur zugänglich machen will ... was der Gott des Patriarchats verbiete. Im »Alten Testament« heißt es (1): »Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esset, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.«

Mir kamen die Interpretationen biblischer Texte damals – im Oktober 1992 – reichlich skurril vor, wie ich zugeben muss. Das gab ich auch dem »Magier« zu verstehen. Der »Houngan-Man« nickte nur väterlich-milde. »Du wirst noch Jahrzehnte brauchen, um zu verstehen ...« Bei unserer letzten Begegnung gab er mir so etwas wie eine Prophezeiung mit auf den Weg.

»Das Geheimnis der ewigen Natur ist der Lebensbaum. Du wirst ihm dreimal begegnen ... und erst dann wirst du wirklich verstehen ...« Ich muss zugeben: fast 20 Jahre sind seit der letzten Begegnung mit dem »Houngan-Man« verstrichen ... und ich verstehe das große Geheimnis immer noch nicht. Mir ist allerdings der »Lebensbaum« erst zwei Mal begegnet ...

Der Lebensbaum in der Wüste
Foto W-J.Langbein
Jahre nach meiner so besonders interessanten Visite auf der Osterinsel war ich mit einer kleinen Gruppe von Leserinnen und Lesern in einem Motorboot unterwegs. Wir fuhren an der peruanischen Küste entlang, unterwegs zum mysteriösen »Dreizack von Pisco«, der auch als »Kandelaber« bezeichnet wird.

Ich erinnere mich: Von Pisco waren wir mit einem Minibus zum Hafen von Paracas gefahren. Von dort aus setzten wir unsere Reise im röhrenden Motorboot fort. In scheinbar rasender Fahrt über mächtige Wellen, die wie mit Riesenfäusten gegen den Rumpf unseres Bootes pochten, passierten wir »Puerto San Martin«. Wir umrundeten eine kleine Insel. Und plötzlich sahen wir etwas, das uns wie ein magisches Zeichen vorkam: den »Kandelaber« von Pisco. Er sieht so aus, als habe ein Riese dieses große Bildnis in den trockenen Wüstenboden gekratzt.

Unterschiedlichste Erklärungen sind in der Literatur zu finden, unterschiedlichste Interpretationen wurden und werden immer wieder vorgetragen ... so wie auch die absurdesten Größenangaben im Internet kursieren.

Was aber soll das Riesenbild – 180 Meter misst seine Höhe, 70 Meter seine Breite – darstellen? Wenn ich mich daran erinnere, wie wir in unserem Boot auf die riesige Erdzeichnung am sanft ansteigenden Hang zufuhren... drängt sich mir (m)eine Interpretation auf: Der »Kandelaber« scheint Meer und Himmel, Erde und Himmel miteinander zu verbinden. Bei Miloslav Stingl lese ich (2): »Andere erblicken darin (im Kandelaber) keinen Kaktus, sondern jenen sagenhaften ›Baum des Lebens‹«. Ich glaube: mir ist in der Bucht von Pisco der vom »Houngan-Man« prophezeite »Lebensbaum« begegnet ... ein riesiger Lebensbaum ... in der Wüste.

Deckengemälde in der Kilianskirche
Foto: W-J.Langbein
Ostern 2011 besuchte ich wieder einmal die Kilianskirche zu Lügde. Nachdem sie monatelang geschlossen und renoviert worden war, durfte sie nun wieder besucht werden. Die Kilianskirche gehört zu den ältesten Gotteshäusern Deutschlands. Ihre Anfänge reichen weit ins erste nachchristliche Jahrtausend zurück. Schon 784 soll Karl der Große im Vorgängerbau der Kilianskirche Weihnachten gefeiert haben. Ostern 2011 betrat ich nach langer Zeit wieder einmal die Kilianskirche ... und nahm so manches Foto auf ... auch von der Decke des Gotteshauses.

Dabei ärgerte ich mich über eine von der Decke hängende, für mein Empfinden hässliche und sehr störende Lampe. Wie ich auch das Teleobjektiv gen Decke richtete ... immer kamen der Lampenschirm nebst Glühbirne und die Aufhängung der Lampe ins Bild. Hätte man die zweifelsohne wichtige Beleuchtung nicht an anderer Stelle anbringen können?

Wieder zuhause studierte ich den kleinen, sehr empfehlenswerten Kirchenführer »Die Kilianskirche in Lügde« (3). Und da lese ich (4): »Die Kirche wurde im Stile der im Weserraum und auch am Hellweg üblichen Dekorationsmalereien ausgeschmückt. Die Kreuzgewölbe wurden durch ochsenblutrote, leider fast nicht mehr vorhandene, spiegelbildliche Gratbänder gegliedert und mit Lebensbäumen versehen. Im südlichen Mittelschiff ist noch Eva mit Schlange in der ursprünglichen Malerei erhalten.«

Eva mit Lebensbaum
und Schlange
Foto: W-J.Langbein
Die Eva war mir beim Fotografieren ... wegen meines kleinlichen Ärgers ob der Lampe ... nicht aufgefallen. Beim genauen Betrachten meiner Aufnahmen habe ich sie dann entdeckt: die biblische Eva ... am »Lebensbaum« mit Schlange! Mit kundiger Hand hat eine liebe Kollegin die störende Leitung zur Lampe aus dem Bild entfernt. (5)

Da steht sie dann ... »Eva mit Schlange«, gemalt im 12. Jahrhundert ... also zwischen 800 und 900 Jahre alt! Und die Schlange ringelt sich am »Lebensbaum« empor. »Houngan-Man« würde das Bild so deuten: Die Göttin Schlange bietet Eva das Wissen des Lebensbaums an ... das Geheimnis von Leben und Tod. Der Mensch ist nicht Herr der Natur. Die Göttin befiehlt NICHT, der Mensch solle sich die Erde untertan machen. Die Göttin fordert Ehre und Achtung für »Mutter Erde« ... nicht ihre Ausbeutung! Wir müssen im Einklang mit der Natur leben, uns nicht einbilden, die Natur beherrschen zu können!

Beim Betrachten des Fotos komme ich zur Überzeugung: Das ist der zweite Lebensbaum, den mir der »Houngan-Man« auf der Osterinsel prophezeite!

Eva mit Lebensbaum und Schlange
in der Kilianskirche
Foto: Ingeborg Diekmann
Nun frage ich mich: Wann und wo wird mir der dritte Lebensbaum begegnen? Und was werde ich dann verstehen? Ich bin schon sehr gespannt ... Schon jetzt verspreche ich: Sie, liebe Leserinnen und Leser, werden als erste bei »EIN BUCH LESEN« informiert!




Fußnoten
1 1.Buch Mose Kapitel 3, Verse 4 und 5
2 Stingl, Miloslav: »Auf den Spuren der ältesten Reiche Perus«, Leipzig, Jena, Berlin, 2. Auflage 1990, S. 107
3 Stumpe, Dieter (Text): »Die Kilianskirche in Lügde«, herausgegeben von der Kath. Kirchengemeinde St. Marien, Lügde und Hameln 2010
4 ebenda, Seite 10
5 Zusätzlich habe ich beim Foto den Kontrast etwas verstärkt, das Foto selbst wurde nicht verändert.

»Das Geheimnis des Drachen«,
Teil 86 der Serie
»Monstermauern, Mythen und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 11.09.2011


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Sonntag, 30. Mai 2010

20 »Vom Kandelaber zum Riesen der Atacamawüste«

Teil 20 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein

Der Kandelaber von Pisco ist am besten aus einer Distanz von etwa einem halben Kilometer vom Meer aus zu sehen. Vom Boot aus wirkt das Zeichen im Wüstenboden wie eine Fata Morgana... wie eine Botschaft aus grauer Vorzeit. Man staunt über die wuchtige Größe, die doch zugleich so seltsam filigran auf den Besucher wirkt. Vor vielen Jahrhunderten wurde dieses Kunstwerk geschaffen. Es hat die Zeiten überdauert.


Steht man aber direkt am Fuße der eigenartigen Geoglyphe, so erkennt man so gut wie nichts von dem Riesenbild. Man erahnt nur, was aus der Distanz als Gesamtbild gesehen wird. Man vermutet da und dort Linien, aber diese Linien scheinen kein sinnvolles Bild zu ergeben.

Die Mittelachse des Kandelabers besteht aus einer nur etwa fünfzig Zentimeter tiefen und bis zu fünf Meter breiten Furche. Diese Furche wird rechts und links von einem kleinen »Wall« umrandet.


Handelt es sich um eine steinerne Einfassung? Hart wie Stein ist sie jedenfalls... hart wie Stein ist auch der Boden der seichten Furche. Stein scheint es aber nicht zu sein, sondern eher von der Hitze festgebackener Sand. Wirklich geradlinig verläuft diese Umrandung weder bei der Mittelachse, noch bei den beiden schmaleren kleineren äußeren »Säulen«. Was aus der Distanz wie eine exakte Linie aussieht, sie aus der Nähe betrachtet wie der geschwungene Verlauf einer Wellenlinie am Strand.

Vom Fuß des Kandelabers aus blickt man auf Wellen: auf die Wellen des Meeres zu seinen »Füßen«... und auf die Wellen aus Sand, auf wogende, niedrige Sanddünen, in die das seltsame Riesenzeichen eingebettet ist. Das von unbekannten Künstlern vor vielen Jahrhunderten geschaffene Werk wirkt wie ein Fremdkörper: fast wie ein in den Staub des Mondes gegrabenes Bildnis. Es ist eindeutig künstlich.. und doch anmutig schön wie ein Werk der Natur.

Warum, so frage ich mich, wird der Dreizack nicht verweht? Warum deckt ihn der Wind nicht mit Sand zu? Mein Eindruck: Es ist der Wind, der dafür sorgt, dass der Kandelaber immer sichtbar bleibt. Offenbar liegen – zufällig oder bewusst gewählt – genau solche Bedingungen vor, die dafür sorgen, dass der Wind die Mulden (aus denen der Kandelaber besteht) immer wieder frei fegt. Ob das am Neigungswinkel des ansteigenden Bodens – ich schätze es sind zwischen 35 und 40 Grad – liegt?

Hinzu kommt die Sonne, die dafür sorgt, dass das Riesenbild nicht verschwindet. Sie erhitzt den sandig verkrusteten Boden, erzeugt so eine Art Luftkissen. Dieses Luftpolster verhindert, dass Staub- und Sandpartikel die erstaunliche Geoglyphe zudecken. Sie werden vom Wind darüber hinweggeblasen, setzen sich erst gar nicht auf dem Erdbild ab.

Diese Erklärung macht verständlich, warum auch die Pisten und figürlichen Darstellungen auf der Ebene von Nasca so viele Jahrhunderte überstanden haben. Das Wärme-Luftpolster direkt über dem Wüstenboden verhindert, dass Staub und Sandpartikel das Bilderbuch für die himmlischen Götter verschwinden lassen. Sie sinken erst gar nicht bis zum Boden, sondern sie werden über die Scharrzeichnungen hinweggeweht.

Vor menschlichem Vandalismus wird Nasca durch drakonische Strafen bewahrt. Wer die Ebene betritt, der muss mit Geldstrafen von bis zu einer Million Dollar oder fünf Jahren Knast rechnen. Diese Maßnahme zeigt zum Glück Wirkung! Noch vor wenigen Jahrzehnten nutzten Motorsportler die Ebene von Nasca um ihre PS-Monster tüchtig auszufahren, abrupt abzubremsen und so schnell wie möglich wieder zu beschleunigen. Erhebliche Schäden wurden so den Kunstwerken im Wüstensand zugefügt.

Die Bilder von Nasca wie der Kandelaber von Pisco entstanden vor vielen Jahrhunderten in einer unwirtlichen, unwirklich anmutenden Welt. Skurril sieht das seltsame Bild im Negativ aus... plastischer als das Foto im Positiv. Die rätselhaften Riesenbilder von Nasca sind im »raspaje«-Verfahren geschaffen worden: die dunklere oberste Schicht des Wüstenbodens wurde weggeschabt, so dass der hellere Untergrund zum Vorschein kam. So entstanden helle Linien, Pisten, geometrische Figuren sowie Darstellungen von Tieren und menschenähnlichen Wesen.

Zur Erinnerung: Am 22. Juni 1941 brach Dr. Paul Kosok, ein Historiker von der »Long Island University«, New York, zu einem Erkundungsflug auf. Von einem einmotorigen Sportflugzeug aus wollte er zwischen den Ortschaften Ica und Nazca alte Wasserkanäle ausfindig machen. Vergleichbare Geoglyphen – ebenso im »raspaje«-Verfahren kreiert... wurden auch in Chile aus der Luft entdeckt. Waren sie – wie die Bilder von Nasca – für himmlische Wesen gedacht?

Andere Kunstwerke der ungewöhnlich großen Art lassen sich am ehesten mit Mosaiken vergleichen. Bei dieser »Técnica de Adición« wurden möglichst dunkle Steine (meist Lava-Brocken) auf hellem Wüstenboden zu Mustern und Bildern angeordnet. Konnten die Menschen der Region die zahlreichen Bilder einst wie ein Buch lesen? Stammen sie von nomadisierenden Volksgruppen, die auf diese Weise Botschaften hinterließen?

Etwa 83 Kilometer nordöstliche von Iquique gibt es die wahrscheinlich größte Darstellung eines menschenähnlichen Wesens überhaupt. Man findet sie, wenn man von Huara nach Colchane fährt. Vierzehn Kilometer östlich von Huara folgt man einer Schotterpiste durch die Wüste – zum »Cerro Unitá«, einem Hügel mit teilweise steilen Hängen. Touristen verirren sich eher selten in diese abgelegene Region.

Fährt man über die allenfalls notdürftig befestigte »Straße« auf den Hügel zu, so erkennt man eigenartige »Pisten« oder »Streifen«, die am Fuß des kleinen Berges beginnend... gen Himmel streben.

Seltsame Formationen von sorgsam zusammengetragenen Steinen fallen auf. Sind es geometrische Muster ohne tiefere Bedeutung? Oder soll man sie als Schrift entziffern und lesen? Sollten sie so etwas wie ein Buch im Wüstensand darstellen? Dann gibt es heute niemanden mehr, der die Zeichen und Symbole wie ein Buch lesen kann!
Umrundet man den Hügel entdeckt man schließlich... den »Gigante de Atacama«. Oder besser gesagt: Man erahnt den riesenhaften Gesellen, den man in seiner Gesamtheit nur aus der Luft, aus der Vogelperspektive, sehen kann. Er schmiegt sich an einen Hang des Hügels. Sein Kopf liegt zum Teil oben auf der Kuppe, entzieht sich also dem Betrachter zu Füßen des Hügels.

86 Meter misst er von den Fußsohlen bis zu den Haarspitzen. Oder sind es »Strahlen«... oder »Federn«? In der wissenschaftlichen Literatur gibt es keine allgemein akzeptierte Antworten auf so manche Frage. Soll die größte Darstellung einer menschenähnlichen Gestalt eine Gottheit darstellen... oder einen irdischen Herrscher?

Auf mich wirkt das riesenhafte Wesen eigenartig eckig und roboterhaft. Seine rechte Hand erinnert mehr an eine mechanische Greifvorrichtung als an eine menschliche Hand. Mit der linken Hand hält es eine seltsame Stange. Das Ding könnte auch über der Schulter getragen werden. Ein kleines Wesen – vielleicht ein Äffchen? – klettert daran empor.

Eine Zeichnung soll die Details verdeutlichen, die man heute kaum noch zu erkennen vermag. Erhebliche Schäden (vom Zahn der Zeit zugefügt) lassen an manchen Stellen nur noch erahnen, was das große Kunstwerk einst gezeigt haben mag.

Der »Gigant« ist der »König« der Wüstenbilder. Die Atacamawüste hat offenbar über viele Jahrhunderte hinweg die Künstler verschiedener alter Kulturen geradezu magisch angezogen. Auf einer Fläche von 150 000 km² wurden in den vergangenen Jahrzehnten mehr als 5 000 entdeckt. Sie wurden vor allem entlang uralter Karawanenwege durch die Wüste geschaffen: einzelne Darstellungen finden sich ebenso wie Gruppen mit Dutzenden von Bildern. Neben abstrakt geometrischen Formen wurden Menschen und Tiere dargestellt: teils durch das Wegkratzen der dunkleren oberen Schicht des Wüstenbodens, teils durch Anhäufen dunkler Steine.

Mir kommt es so vor, als hätten unzählige Künstler die weiten Flächen der Atacamawüste als riesige »Seiten« eines gewaltigen Buches verstanden. Aber werden wir jemals dazu in der Lage sein, die Wüste wie ein Buch zu lesen? Dabei können wir bequem in kleinen Flugzeugen die Werke unserer Vorfahren aus der Luft bestaunen... und sehr viel deutlicher und besser sehen als die damaligen Künstler!


Am besten man befährt mit dem Auto Nebenstraßen und sucht von Anhöhen aus die in der Distanz liegender Hänge ab. Ein Fernglas oder ein starkes Teleobjektiv sind dabei sehr hilfreich. Dann erkennt man immer wieder Erdbilder von faszinierender Schönheit. Entdeckungen sind vorprogrammiert. Leider fahren – anders als in der Nasca-Region – offenbar auch heute immer noch Vertreter unserer modernen Kultur mit Geländefahrzeugen in der Wüste herum.... und zerstören so uralte Riesenbilder. Es ist deprimierend: Kunstwerke, die viele Jahrhunderte, vielleicht zwei Jahrtausende und mehr überstanden haben, werden von heutigen Zeitgenossen zerstört. Vielleicht verschwinden so uralte Kunstwerke... bevor sie wirklich entdeckt und untersucht werden können.

Die Wüstenbodenbilder sind aber nur aus der Distanz in ihrer vollen Schönheit zu erkennen. Wurden sie gar nicht für menschliche Augen erschaffen? Das mutet seltsam an. Kreiert ein menschlicher Künstler doch in der Regel seine Werke in der Hoffnung, dass möglichst viele Menschen sie bewundern. Bilder, die niemand sehen kann, ergeben keinen Sinn. Und doch existieren sie: die Geoglyphen... Kunstwerke für die Götter?

Staunend stellte ich nach wiederholten Besuchen vor Ort, dass es heute noch sehr viele Kunstwerke dieser Art geben muss. Es dürften einst viel mehr, nämlich Tausende und Abertausende gewesen sein. Bei jedem meiner Besuche vor Ort habe ich immer wieder neue entdeckt. Und immer wieder wurde mir bei der Sichtung der Kunstwerke im Wüstenboden aus der Distanz klar, wie groß sie zum Teil sein müssen. Strommasten, inmitten von Geoglyphen errichtet, muten plötzlich geradezu winzig an.

Zu viele Jahrhunderte galt ein »wissenschaftliches Weltbild«, das keinen Platz bot für Unerklärliches. Es war ein Circulus vitiosus: Was mit herkömmlichen Theorien nicht vereinbar war, wurde von der Wissenschaft nicht behandelt. Und was von der Wissenschaft nicht bearbeitet wurde, wurde als »unwissenschaftlich« deklariert. So gab es ein riesiges Heer von verdammten Fakten, die nicht sein konnten, weil sie nicht sein durften. Sie konnten nicht sein, weil sie in den Gedankengebäuden der Wissenschaft keinen Platz fanden. Und weil sie in den schulwissenschaftlichen Lehrbüchern nicht vorkamen, konnte es sie nach wissenschaftsgläubiger Weltsicht nicht geben. So wie vor Jahrhunderten die Mainstrom-Theologie nicht passende religiöse Texte als apokryph diskreditiert und nicht in die Bibel aufgenommen wurden, so wurden störende Fakten in wissenschaftlichen Standardwerken nicht zugelassen.

Wir benötigend dringend einen Klimawechsel in der Weltsicht von Wissenschaftlern und Laien: Wir müssen endlich auch das scheinbar Unerklärliche berücksichtigen. Nur dann werden wir vielleicht eines Tages Antworten auch auf unbequeme Fragen finden. Wir brauchen einen Klimawechsel im Denken, der auch das scheinbar Unbegreifliche zur Kenntnis nimmt.

Wie kann so ein Klimawechsel in der wissenschaftlichen Denkweise erreicht werden? Wir »Laien« müssen ihn einfordern, so lautstark wie nur möglich!

Anmerkung des Verfassers: Dies ist Folge 20. meiner laufenden Serie. Ich danke meinen Leserinnen und Lesern für die positive Resonanz.

Von Herzen gratuliere ich Lena Meyer-Landrut zum wohlverdienten Sieg beim Grand Prix in Oslo! Herzlichen Glückwunsch!


»Das weiße Pferd von Uffington«,
Teil 21 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 6.6.2010

Sonntag, 23. Mai 2010

19 »Der Dreizack von Pisco«

Teil 19 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein


Von Pisco ging’s mit dem Minibus zum Hafen von Paracas. Von Paracas wurde die Reise im röhrenden Motorboot fortgesetzt. In rasanter Fahrt über schaumbekrönte Wellen passierten wir »Puerto San Martin«. Und plötzlich flimmerte so etwas wie ein riesiges Zeichen im staubigen Wüstensand. Hat da ein Gigant in spielerischer Laune mit einem spitzen Stock etwas in den Sand gekratzt?

Größe und Stil erinnerten sofort an die riesigen Erdzeichen (»geoglyphos«) von Nasca. Das geometrisch anmutende Bild ist »El Candelabro«, der Dreizack. 180 Meter misst seine Höhe, 70 Meter seine Breite. Bei Internetrecherchen fand ich eine Vielzahl von unsinnigen Größenangaben. Unterschiedlichste Behauptungen werden aufgestellt, von denen die meisten nicht stimmen. Der »Kandelaber« ist keineswegs nur 40 Meter hoch... und Angaben von 500 bis 800 m sind maßlos übertrieben!

Wissenschaftler streiten, was das Riesenbild darstellen soll. Ist es vielleicht ein »Dreizack«, ein dreiarmiger Leuchter... wie so manche Koryphäe vermutet? Oder zeigt das mysteriöse Bild einen Kandelaberkaktus? Der war einstens den Menschen der Wüstenregion heilig, galt als eine Art Schlüssel in andere Welten... enthielt er doch halluzinogene Stoffe, die von Eingeweihten bei religiösen Zeremonien eingenommen wurden. Diese Substanzen versetzen den Konsumenten in einen Rauschzustand. Glaubten die Priester jener längst vergangenen Epoche, mit Hilfe der Droge aus der Natur Zugang zu einer göttlichen Welt zu finden? Vermutungen werden geäußert... und leider gern als Tatsachen hingestellt.

Die meiner Meinung nach absurdeste »Erklärung«: Der »Dreizack« weise auf ein Piratenversteck, wo wertvolle Schätze vergraben wurden. Kein noch so dummer Pirat wird mit einem riesigen Erdzeichen auf seine verborgenen Goldvorräte hinweisen! Sinn eines Verstecks ist es ja, von Unwissenden NICHT gefunden zu werden! Ein riesiges Signalzeichen von fast 200 Meter Länge indes hat die Diskretion eines Marktschreiers!

Prof. Hans Schindler-Bellamy, ein Wiener Gelehrter, Archäologe und Südamerika-Experte, im Interview mit dem Verfasser: »Drogen wurden von Naturvölkern gezielt eingesetzt. Es galt nicht, aus egoistischen Gründen einen Drogenrausch zu erleben. Vielmehr galt bei verschiedenen Völkern dieser Weg als Möglichkeit für Schamanen, etwa mit dem Jenseits in Kontakt zu treten, oder ohne Zeitverzögerung in fernste Regionen des Globus zu gelangen. Die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Gegenwart und Zukunft verschwanden, hatten keine Bedeutung mehr. So konnte sich der Schamane nach Belieben in die Vergangenheit oder in die Zukunft versetzen.«

Am 15. August 2007 wurde Peru von einem starken Erdbeben heimgesucht. Das kleine, idyllische Hafenstädtchen Pisco wurde fast vollständig zerstört. Wie viele Menschen der Naturkatastrophe zum Opfer fielen, das konnte nicht geklärt werden. Etwa einhundert Tote waren allein beim Einsturz der Kirche »San Clemente« zu beklagen. Wohlhabende Bürger kamen in ihren ansehnlichen Häusern ums Leben, die Ärmsten der Armen in armseligen Behausungen. Gestorben wurde in Hütten wie in Palästen. Fast wäre Pisco vollständig ausgelöscht worden.

Pisco, im Departement Ica gelegen, hatte als Hauptstadt der Provinz Pisco eine gewisse lokale Bedeutung. Längst im staubigen Boden versunken sind die Spuren der einstigen Hochkultur von Paracas.

Die Paracas-Kultur dürfte vor rund 2500 Jahren – in etwa zu Zeiten des biblischen Propheten Hesekiel – ein erstaunlich hohes Niveau erreicht haben. An der Nordspitze von Cerro Colorado wurden Tote in einer Necropole bestattet. In Gruften mit massiven Mauern warteten die Verstorbenen auf ihre Auferstehung. Der Archäologe Julio C. Tello untersuchte über 400 Mumien von erwachsenen Männern, die im Leben offenbar als ranghohe Vertreter der alten Kultur hoch angesehen waren. Einige von ihnen trugen mehr als einhundert Kleidungsstücke aus farbenfroher Baumwolle.

Schriftliche Aufzeichnungen aus der Zeit der Paracas-Kultur liegen nicht vor. So sind wir, was die religiösen Überzeugungen jener Zeit anbelangt, auf Vermutungen angewiesen. Ob die Toten in Felsgräbern oder in unterirdischen Grabkammern beigesetzt wurden, so nahmen sie alle die gleiche Haltung ein: wie Embryos in Hockstellung. Wertvolle, unglaublich farbenprächtige Tücher, hielten die Verstorbenen in dieser Position. Offenbar glaubten die Menschen damals, das Stadium des Todes sei mit jenem des ungeborenen Kindes im Mutterleib zu vergleichen. So wie das Baby ins Leben eintritt, so sollten auch die Toten in eine jenseitige Welt geboren werden.

Prof. Hans Schindler-Bellamy (Wiener Archäologe und Südamerikaexperte) erklärte dem Verfasser im Interview: »Die Toten warteten nach dieser Vorstellung im Grab wie die Babys im Mutterleib auf die Geburt in eine neue Welt. Man kann davon ausgehen, dass die Erde mit der alles gebärenden großen Mutter gleichgesetzt wurde. Das deutet auf eine zumindest tendenzielle matriarchalische Prägung der Glaubenswelt hin!«

Die Kunst des Webens scheint von ganz besonderer Bedeutung gewesen zu sein. So fanden sich hölzerne Reste von Webstühlen – in der Stadt der Toten. Wollte man ihnen die Möglichkeit schaffen, sich im Jenseits kostbare Stoffe für die Bekleidung zu weben? In sorgsam geflochtenen Körben hatten pflanzliche Nahrungsmittel erstaunlich gut die zweieinhalb Jahrtausende im Wüstenboden überstanden... die Wegzehrung der vornehmen Toten. Pfeile gehörten auch zu den Grabbeigaben.

Bis heute rätselhaft: Vermutlich vom Babyalter an wurden Kinder hochrangiger Familien der Paracas-Kultur auf brutale Weise gepeinigt. Ihre Köpfe wurden mit mechanischen Pressen deformiert. Die armen Kleinen mussten wohl ständig so etwas wie Schraubzwingen am Kopf tragen, was zu einer Deformierung der Schädel führte. Sollten sich die Angehörigen der führenden Kaste durch seltsam in die Länge gezogene Schädel vom niederen Volk unterscheiden? Derartig massive Verformungen wurden – warum auch immer – bei Männern wie bei Frauen vorgenommen.

Aus heutiger Sicht unheimlich sind die sogenannten Schädel-Trepanationen. Warum wurden diese Schädeloperationen durchgeführt? Viereckige oder dreieckige Schädelstücke wurden lebenden Menschen entnommen. Es wurde gesägt und gebohrt... aber warum? Medizinische Eingriffe scheinen als Erklärung auszuscheiden. Wurden derartige Schädel-Löcher doch bei fast jedem zweiten Toten entdeckt. Verwachsungen an den Rändern belegen, dass die Menschen die Prozedur – warum auch immer sie vorgenommen wurde – überlebten.

Waren es die Menschen der Paracas-Kultur, die den Kandelaber von Pisco schufen? Hatte das Riesenbild religiöse Bedeutung? Weit verbreitet ist eine eher profane Interpretation: Der »Dreizack«, so hört und liest man immer wieder, war nichts anderes als ein Orientierungszeichen.... ein Wegweiser für Seefahrer und Fischer. Nach mehreren Besuchen in der Bucht von Pisco leuchtet mir diese bodenständige Erklärung nicht mehr ein.

Warum sollten Fischer oder Seefahrer ein riesengroßes Orientierungszeichen dort im knochentrockenen Wüstenboden verewigt haben, wo man es nur bedingt vom Meer aus sehen kann? Warum sollten sie es am Ufer einer Bucht angebracht haben, in die man erst einfahren muss, um es dann von bestimmten Positionen aus nur verzerrt sehen zu können? Vom Meer aus gesehen... verbirgt sich der Kandelaber hinter einem Inselchen. Er ist also als Markierungspunkt für die Seefahrt ebenso wenig geeignet wie ein Leuchtturm, der von einer vorgelagerten Insel verdeckt wird!

Warum wurde es an einem eher flachen Hang angebracht? Ein für die Seefahrt bestimmtes Signalzeichen müsste doch so weit wie möglich zu sehen sein.... also an einem möglichst steilen Hang? So ein Zeichen hätte man dann doch wohl auf einer der vorgelagerten Inselchen angebracht.... und nicht dahinter versteckt!

Die »Islas Ballestas« gehören zu den mysteriösesten Eilanden unseres Globus. Sie wirken geheimnisvoll und bizarr. Sie könnten problemlos als Kulisse für einen Science-Fiction Film dienen: als Inseln auf einem fernen skurrilen Planeten. Ungewöhnlich geformte Felsen regen die menschliche Fantasie an. In den Formationen meint man Gesichter oder Fratzen erkennen zu können. Zu den attraktiven Wundern in Stein gehörte ein lichtdurchfluteter Steinbogen. Die von der Natur geschaffene Felsbrücke, »La Catedral« genannt, wurde am 15. August 2007 von der Natur wieder zerstört. Sie stürzte beim Erdbeben an jenem Tag ein.

Besonders imposant sind die mächtigen Seelöwen, die oft viele Meter über dem Meeresspiegel auf Felsvorsprüngen lagern. In stoischer Ruhe ertragen sie die Neugier der zweibeinigen Fotografen. Wie mögen die massigen Tiere ihre Ruheplätze aufgesucht haben? Es ist unwahrscheinlich, dass sie die steilen Felsen emporgeklommen sind. Haben sie ihre wuchtigen Leiber von mächtigen Wellen emporheben lassen? Humboldt-Pinguine sieht man gelegentlich waghalsige Sprünge ins eiskalte Meer vorführen.. auf der Jagd nach Fischen. Seltener tauchen Delfine auf... Auch sie sind wegen der Fische hier.

Die Inselwelt – und das ist gut so – darf nicht betreten werden. Sie sind ein einzigartiges Naturreservat und bieten neben den majestätischen Seelöwen auch Pinguinen, Pelikanen, Guanay-Vögeln, Blaufußtölpeln, Kormoranen und anderen Vögeln Zuflucht. Der Kot der Guanays war einst weltweit als wertvoller Dünger beliebt. Reich an Calciumphosphat und Stickstoff war er einst ein Exportschlager und brachte Peru üppige Devisen. Zu Beginn des dritten Jahrtausends nach Christus hat er keine Bedeutung mehr. Längst wurde er von Chemiedüngern abgelöst.

Man kann den Kandelaber am besten in voller Pracht von der Luft aus sehen. Nimmt man das riesige Bild als Wegweiser... wohin führt er dann? Nun, den Seefahrer geleitet er – so er ihn überhaupt sieht – direkt in eine lebensfeindliche Wüste. Folgt ein Flugzeugpilot dem Kandelaber, dann erreicht er nach rund 160 Kilometern... die Ebene von Nasca mit ihren riesigen Scharrzeichnungen, die man am besten von der Luft aus sieht!



»Vom Kandelaber zum Riesen der Atacamawüste«,
Teil 20 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 30. Mai 2010


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