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Sonntag, 13. August 2017

395 »Fische im Berg und die Osterinsel-Connection«

Teil  395 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                         
von Walter-Jörg Langbein


Foto 1: Hier soll der Monsterfisch hausen.

»Einst gab es einen See, direkt neben der großen Pyramide. Meine Urgroßeltern haben ihn noch gesehen. Der See verschwand und zurück blieb ein Seemonster, ein riesiger Rochen!« Interessiert lauschte ich der Erzählung eines greisen Mannes im Pyramidenfeld von Túcume. »Was ist aus dem Fische geworden?«, fragte ich. »Es gibt ihn noch! Er lebt im Berg von Túcume!«

Mitten im Areal der Pyramiden von Túcume ragt der Berg »La Raya« in den Himmel, zu Deutsch »der Rochen«. Der Legende Nach zog sich der riesengroße Fisch in den pyramidenförmigen Berg zurück, als das Christentum den »heidnischen Glauben« der Einheimischen verdrängte. Erstmals erzählt wurde mir die Legende von »La Raya« in den frühen 1980ern in Peru. Als gebürtiger Oberfranke staunte ich nicht schlecht, war mir eine ganz ähnliche Legende aus meiner Heimat bekannt.

Foto 2: Der Staffelberg.

So kannte ich schon seit meiner Kindheit die Sage vom Riesenfisch im Staffelberg. Demnach haust im Inneren des Staffelbergs ein riesiger Fisch in einem See. Der Fisch ist so groß, dass er sich kaum bewegen kann. Bedingt durch die Enge im Berg muss sich der Fisch rund machen, seinen Schwanz ins Maul nehmen. Eines Tages, so heißt es, wird er diese Anspannung nicht mehr aushalten und sich entrollen, nach Ewigkeiten ausstrecken. Dadurch wird dann, sagt die Sage, der Staffelberg förmlich zerfetzt und der See ergießt sich über das Frankenland.

Im Nordwesten der »Fränkischen Schweiz«, am »Oberen Maintal«, dominiert der markante Staffelberg auch heute noch die einst freilich sehr viel idyllischere Landschaft. Leider durchschneidet heute eine protzige Superschnellstraße das »Gottesgärtchen«. 539 Meter über Normalnull ragt der stolze Staffelberg in den Himmel. Der weithin sichtbare Tafelberg wurde immer wieder besiedelt, zuletzt im zweiten Jahrhundert von den Kelten, die den Berg zu einer Festung ausbauten und über dem Maintal ihre Stadt »Menosgada« errichteten.

Foto 3: Der Staffelberg.
Sigrid Radunz gibt in ihrem lesenswrten Büchlein »Der Staffelberg« die Sage vom »Fisch im Staffelberg« wie folgt wieder (1): »Wo heute der Staffelberg in die Höhe ragt, war vor Jahrmillionen das große Jurameer. Das Wasser des Meeres ist zwar verschwunden, doch tief im Staffelberg ist ein großer See geblieben. In diesem unterirdischen Gewässer lebt ein riesengroßer Fisch. Er ist so groß, dass er seinen Schwanz im Maul halten muss, um im Berginnern Platz zu haben. Sollte den Fisch eines Tages die Kraft verlassen, so dass er den Schwanz loslassen müsste, würde dieser mit mächtiger Kraft den Berg zerschlagen. Das Wasser im Staffelberg aber würde das ganze Frankenland überfluten und in ein unheimliches Meer verwandeln, wie es einstmals war.«

Wie kommt es, dass Sagen  in Peru wie im Frankenland von einem riesigen Fisch berichten, der in einem Berg haust? In beiden Fällen lebte der Fisch zunächst in einem See oder einem Meer, zog sich dann aber in einen Berg zurück. In Peru wird die Christianisierung als Grund dafür angeführt, dass sich der Fisch in den Berg zurückzieht. Steht der Monsterfisch in Peru für das »Heidentum«, das vom Christentum verdrängt wird? Besser gesagt: Symbolisiert der Riesenfisch den Glauben der Einheimischen, der sich in den »Untergrund« zurückzieht, der also weiter besteht, wenn auch nicht mehr öffentlich zelebriert wird? Kurioser Zufall: In der Frühgeschichte des Christentums war das Symbol für den neuen Glauben der Fisch. Einer recht alten Überlieferung zufolge wurde der Fisch als geheimes Erkennungszeichen von Christen benutzt. Das griechische Wort für Fisch, ἰχθύς, ichtýs, ist Buchstabe für Buchstabe das christliche Glaubensbekenntnis. Jeder einzelne Buchstabe steht für einen Begriff von fundamentaler Bedeutung für Christen: Ἰησοῦς Χριστός Θεοῦ Υἱός Σωτήρ, Jesus Christus, Sohn Gottes, Erlöser.

Zurück nach an die Pazifikküste von Peru, zurück nach Túcume! Die europäischen Eroberer von Túcume versuchten mit Brachialgewalt die Einheimischen vom christlichen Glauben zu überzeugen. Milde boten sie den Pyramidenbauern von Túcume die »Chance«, den eigenen Göttern abzuschwören und sich taufen zu lassen. Es scheint so, dass die Missionare für die Einheimischen alles andere als überzeugend waren. Theorie und Praxis lagen bei den plündernden Europäern weit, weit auseinander! Predigten sie doch einen Gott der Liebe, das aber als Gefolgsleute ihrer spanischen Landesleute, die in oft unvorstellbar grausamer Weise folterten und mordeten. Viele der Einheimischen verweigerten die Taufe und wurden auf den Pyramiden verbrannt. Nennt man deshalb noch heute eine der Pyramiden von Túcume im Dörfchen Túcume »El Purgatorio«, zu Deutsch »Das Fegefeuer«?  Der Name könnte von den Spaniern erfunden worden sein.

Auch wenn bei meinen Besuchen keine Feuer auf den Pyramiden von Túcume loderten, die Sonnenglut reichte mir vollkommen. So wanderte ich zwischen Pyramiden, Pyramidenresten, Überbleibseln von einstigen Monstermauern umher. Da und dort waren noch die Grundrisse von Gebäuden zu erahnen. Da und dort sind künstliche Strukturen wohl schon vor langer Zeit vom Wind verweht worden. Dünen aus Sand und trockenem Erdreich haben sie weitestgehend verschlungen. Das Areal ist riesig, finanzielle Mittel für archäologische Ausgrabungen sind knapp bemessen. Es ist eher unwahrscheinlich, dass in absehbarer Zeit das riesige Gelände archäologisch erkundet werden wird. Nicht einmal die Pyramiden selbst, von wenigen  Ausnahmen abgesehen, wurden bislang untersucht. Die Wissenschaftler haben bei einigen der Riesenbauwerke partiell gegraben.


Foto 4: Gestalt mit Donald-Trump-Frisur.

Grabräuber waren da schon sehr viel aktiver. Die haben es ja auch einfacher als Archäologen, gehen brachial ans Werk. Archäologen sieben penibel das Erdreich oder den Sand durch, registrieren und fotografieren kleinste »Fundstücke«, Grabräuber schwingen schwere Eisenpickel und wuchtige Hacken. Was ihnen nicht wertvoll erscheint, etwa einfache Stoffe, lassen sie achtlos liegen. Scherben und Keramikstücke werfen sie an Ort und Stelle weg. Geld bringen nur ganze Tongefäße, möglichst bemalt. Archäologen hingegen freuen sich über jeden Scherben und immer wieder gelingt es ihnen, mit großer Geduld aus unzähligen Bruchstücken Tonwaren aus Vorinkazeiten zu rekonstruieren.

Seit Generationen wird spekuliert, was wohl in den Pyramiden, aber auch im Erdreich drum herum noch gefunden werden mag. Rätsel geben Reliefs auf die auf Mauerwerk gefunden wurden. Da gibt es zum Beispiel Personen, die eigenartige Gebilde auf dem Kopf tragen. Sind das Hüte? Es könnten aber auch kunstvolle Frisuren sein, die mich an die üppige Haarpracht des US-Präsidenten Donald Trump erinnern (Foto 4).

Foto 5: Entchen auf dem Kopf...

Andere Personen wieder wirken noch kurioser. Auch bei ihnen sitzt etwas auf dem Kopf. Aber was? Nach einer Frisur sieht es nicht aus. Ich saß vor einigen von diesen Kreationen, vor einigen dieser Kreaturen. Manche sind schon stark verwittert, ihre Konturen verschwimmen langsam. Einige der Gestalten erinnern mich an Lebkuchenmännchen, die auf dem Backblech zerflossen sind. Einige könnten einem Albtraum von Lovecraft entsprungen sein, andere wiederum wirken geradezu lächerlich wie Menschen im Faschingskostüm. Bein zwei Gestalten scheinen kleine Entchen auf den Köpfen zu sitzen.

Werden wir diese Bilder je verstehen? Sind es überhaupt naturgetreue Abbildungen von realen Dingen oder Wesen? Oder konnten die Erbauer der Pyramiden und Erschaffer der Reliefs in den uns heute unverständlichen Darstellungen lesen wie in einem Buch? Es verwundert: Ist es denn möglich, dass die Erbauer der riesigen Pyramiden von Túcume keine Schrift kannten? Es müssen doch Pläne entworfen worden, Berechnungen angestellt worden sein, bevor man Millionen und Abermillionen von  Adobesteinen zu künstlichen »Bergen« auftürmte. Und das soll ohne Schrift möglich gewesen sein? Ich habe da erhebliche Zweifel.

Fotos 6– 8: Vogelmenschen Túcume, Peru.

Unzählige Reliefs habe ich vor Ort gesehen, von denen ich nur einige fotografieren durfte. Je mehr ich mich in die Betrachtung dieser Kunstwerke vertieft habe, desto rätselhafter wurden sie  mir. Ein Motiv taucht wiederholt auf. Da sind Kreaturen zu sehen, die wie Mischwesen aussehen, wie Mixturen aus Mensch und Vogel. Und diese Wesen tragen kleine rundlich-ovale Objekte. Sind das Bällchen? Oder Eier? Mir kommt der »Vogelmann«-Kult der Osterinsel in den Sinn! Da mussten mutige Männer an einer senkrecht abfallenden Klippe zum tosenden Pazifik hinabklettern, dann zu einer kleinen vorgelagerten Insel schwimmen und mit einem Ei einer Schwalbenart zurückschwimmen und die senkrechte Steinwand erneut empor klettern.

Wurden an einigen Mauern im Umfeld der Túcume-Pyramiden »Vogelmänner« gezeigt, die Vogeleier vor sich her tragen? Kamen die Erbauer der Pyramiden von Túcume von der Osterinsel? Kam Naymlap von der Osterinsel? Vogelwesen mit »Eiern« sind jedenfalls auf Reliefs von Túcume zu sehen. Freilich sehen die Steinreliefs der Osterinsel völlig anders aus als die Kunstwerke von Túcume.


Fotos 9 und 10: Vogelmenschen Osterinsel.

Weiterführende Literatur zum Thema Staffelberg, vom Verfasser empfohlen

Botheroyd, Sylvia und Paul: »Deutschland/ Auf den Spuren der Kelten«,
     München 1989
Dippold, Günter (Hrsg): Der Staffelberg, Lichtenfels 1992
Klein, Thomas F.: »Wege zu den Kelten/ 100 Ausflüge in die Vergangenheit«,
     Stuttgart 2004 (Staffelberg S. 62f.)
Menghin, Wilfried: »Kelten, Römer und Germanen/ Archäologie und
     Geschichte in Deutschland«, Augsburg 1980 (GROSSFORMAT)
     (Staffelberg, S.116, 117, 127)
Radunz, Sigrid: »Der Staffelberg«, Lichtenfels 1983


Fußnoten
1) Radunz, Sigrid: »Der Staffelberg«, Lichtenfels 1998
2) Literatur zur Kunst der Osterinsel:
Esen-Baur, Heide-Margaret : »Untersuchungen über den Vogelmann-Kult auf der Osterinsel«, Wiesbaden 1983
Esen-Baur, Heide-Margaret : »1500 Jahre Kultur der Osterinsel – Schätze aus dem Land des Hotu Matua. Ausstellung veranstaltet von der Deutsch-Ibero-Amerikanischen Gesellschaft Frankfurt am Main, 5. April bis 3. September 1989«, Mainz am Rhein 1989


Zu den Fotos
Foto 1: Hier soll der Monsterfisch hausen. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 2: Der Staffelberg. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 3: Der Staffelberg. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 4: Gestalt mit Donald-Trump-Frisur. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 5: Entchen auf dem Kopf... Foto Walter-Jörg Langbein
Fotos 6– 8: Vogelmenschen Túcume, Peru. Fotos Walter-Jörg Langbein Archiv Walter-Jörg Langbein
Fotos 9 und 10: Vogelmenschen Osterinsel. Fotos Walter-Jörg Langbein Archiv Walter-Jörg Langbein


Walter-Jörg Langbein
396 »Heimat, deine Kelten«,
Teil  396 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                         
von Walter-Jörg Langbein,                       
erscheint am 20.8.2017


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Sonntag, 5. Februar 2012

107 »Alten Rätseln auf der Spur«

Teil 107 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein


Make Make glotzt aus
dem gewachsenen Stein
Foto: W-J.Langbein
Die Osterinsel verdankt ihre Existenz gewaltigen Vulkanausbrüchen auf dem Meeresgrund. Gewaltige Lavamassen wurden aus dem Erdinneren empor gespien, formten den massiven Grundstock der Insel. Aus dem Lavagestein erkalteter Vulkane wurden die Kolosse und ihre gewaltigen Hüte gemeißelt. In Lavagestein ritzten Osterinsulaner schon vor Jahrhunderten religiös-mythologische Bilder ... an denen oftmals der Zahn der Zeit so intensiv genagt hat, dass sie kaum noch zu erkennen sind.

Wir begegnen Haien und Delphinen ... aber auch Göttern wie Make Make. Die altehrwürdigen Bildnisse scheinen, das ist mein Eindruck von mehreren Besuchen in der Südsee, immer schneller zu verwittern und ausgelöscht werden. Neben der Witterung tragen auch einheimische Führer dazu bei, die alten Kunstwerke zu beschädigen. Sie kratzen Moose weg, zeichnen mit Kreide nach. So verstärkt der Mensch Schäden, die Witterung findet noch mehr Angriffspunkte ... in den Stein geritzte Bildnisse verschwinden nach und nach ... von Gott Make Make, von Haien und Delfinen, Tintenfischen Wasserschildkröten.

Die Grenzen zwischen Realität und Fabelwelt verschwimmen in der Welt der Osterinsel. War Make Make ein reales, physisches Wesen? Wer oder was waren die geheimnisvollen Vogel-Menschen, Tier und Mensch zugleich? Auch ihre Bildnisse verwittern zusehends, werden bald nur noch in Form von Fotos oder Zeichnungen existieren.

Vogelmenschen
Foto: W-J.Langbein
Vor Ort zeigte man mir im Maßstab 1 zu 1 angefertigte zeichnerische Rekonstruktionen der alten Bilder ... Ein weiches, dünnes Spezialpapier wurde auf die Steingravur gelegt. Mit Spezialkreide wurde Zentimeter für Zentimeter jede Unebenheit auf das Papier übertragen. So wurde die Abbildung sehr viel klarer, deutlicher zu erkennen als das Original.

Wer waren diese Vogelmenschen? Sehr häufig scheinen sie vom Himmel herab auf die Erde zu springen. Oder sind es Taucher, die die Tiefe des Meeres erkunden? Wir kennen noch den Vogelkult. Von Orongo aus kann man die drei kleinen Inselchen sehen, die der Osterinsel vorgelagert sind. Von hier aus kletterten Anhänger des Vogel-Menschen-Kults die senkrecht abfallende Felswand in die Tiefe, schwammen aufs Meer hinaus zu den Inselchen. Es galt, das erste Ei einer dort brütenden Schwalbenart zu bergen ... Jeder Stamm ließ seine besten Sportler antreten. Unklar ist: Wurde der erfolgreiche Schwimmer, der mit einem Ei wieder die Steilwand emporgeklettert war, für ein Jahr zum religiösen Führer? Oder wurde diese Ehre dem Stammeshäuptling zuteil, dessen Athlet den gefährlichen Wettbewerb gewonnen hatte?

Umstritten ist, wann der mysteriöse Vogelmenschkult entstand. 800 n. Chr.? 1800 n. Chr.? Stand Gott Rongo im Zentrum, dessen heiliges Symbol der Regenbogen war? Ging es um kultisch-rituelle Zeremonien zur Erhaltung der Schöpfung? Die Wahrheit werden wir wohl nie erfahren. Wir können nur spekulativ versuchen, den Spuren alter Rätsel zu folgen.

Spuren von Mahiva
Foto: W-J.Langbein
Christlichen Missionaren war eine solche Spurensuche meist ein Gräuel. Voller Abscheu wandten sie sich ab, wenn die Einheimischen von übernatürlichen Wesen wie Geistern oder Göttern sprachen. Einst sollen solch mysteriöse Wesen Spuren hinterlassen haben, die heute weitestgehend verschwunden sind. So zog sich angeblich einst so etwas wie eine Schleifspur, stets dem Küstenverlauf folgend, um das gesamte Eiland. Dieser »Weg« wird der Gottheit Mahiva zugeschrieben. Mahiva, der Name wird gelegentlich als »Die Dunkelheit« übersetzt, soll auch für eine seltsame Spur im Stein verantwortlich sein.

Auf einer großen, ebenerdigen Steinfläche entdeckte ich bei ausgiebigen Wanderungen über die einsamste Insel der Welt unzählige nicht mehr zu erkennende Gravuren. Viele Meter zog sich über die plane Fläche ein Kuriosum: Es sieht aus, als wäre ein Vehikel mit Rädern über feuchten Zement gefahren ... und hat »Reifenspuren« hinterlassen. Natürlich handelt es sich bei der steinernen »Plattform« nicht um Beton. Die beiden parallel verlaufenden Spuren sind auch nur wenige Millimeter tief. Sie verlaufen quer über Risse im Stein. Nach dem sonntäglichen Gottesdienst hatte ich Gelegenheit mit dem Geistlichen zu sprechen. Der Gottesmann freute sich sehr über mein Interesse an der Osterinsel. Auf die mysteriöse Doppelspur angesprochen, reagierte er verärgert: »Das hat mit Mahiva und Aberglauben zu tun!« Abrupt brach er unser Gespräch ab.

»Reifenabdrücke« im Stein
Foto: Walter-Jörg Langbein
Verschwunden ist nicht nur »Ara Mahiva« (»Mahivas Straße«), die einst rund um die Insel führte. Verschwunden sind auch sorgsam gepflasterte Wege. Sie führten, das haben intensive Recherchen vor Ort bei mehreren Besuchen ergeben, nicht vom Steinbruch weg ... und auch nicht zu Plattformen mit Statuen.
Die Wege endeten sehr häufig ... bei aus Steinbrocken aufgetürmten Pyramiden. Im Museum erhielt ich die Erklärung, bei den Pyramiden habe es sich um einfache »Steinhaufen« gehandelt. Früher habe man die Lavaklumpen bei Aufräumungsarbeiten gesammelt und aufgetürmt. Sehr überzeugend ist diese Erklärung nicht. Es ist richtig: die Osterinsel ist von Millionen von kleinen bis großen Lava-Klumpen übersät. Selbst wenn man früher diese Brocken als störend empfunden und zusammengetragen haben sollte ... dann hätte man doch nicht die Wege zu den pyramidenförmigen Steinhaufen gepflastert.

Wahrscheinlicher ist, dass es sich um Mahnmale handelte – zu Ehren von in kriegerischen Auseinandersetzungen gefallenen Kämpfern. So soll es direkt bei den Pyramiden steinerne Podeste gegeben haben, auf denen die Toten aufgebahrt wurden, bevor sie in Ehren bestattet wurden ... etwa in oder unter den »Pyramiden«? Im Museum zeigte man mir einen stark ausgebleichten Druck, der angeblich nach einer »zeitgenössischen Darstellung gefertigt« wurde. Zu erkennen sind eine Pyramide, ein gepflasterter Weg und zwei runde Podeste, über die man eine Bahre mit einem Toten legte. Was ist aus den gepflasterten Wegen, was aus den Pyramiden geworden? Hat man sie als »Steinbrüche« missbraucht?

Gepflasterter Weg zu einer Pyramide an der Küste
Foto: Archiv W-J.Langbein
1957 machte Thor Heyerdahl bei Ausgrabungen unmittelbar am »Rano Raraku«-Steinbruch eine sensationelle Entdeckung: eine einzigartige Statue! Alle übrigen Statuen stehen und haben die Arme seitlich an den Körper angelegt. Die Hände sind seltsam abgewinkelt und deuten auf den Nabel hin. Beine haben die Statuen nicht. Sie enden an der Gürtellinie.

Heyerdahls Ausnahme-Statue aber ist komplett bis zu den Füßen. Und sie steht nicht, sondern sie sitzt. Kurioseste Bezeichnungen wurden erfunden. Manche sehen in der Ausnahmestatue einen »sitzenden Buddha«, andere eine »alte Frau«. Wen oder was die seltsame Figur darstellt ... noch heute haben manche Insulaner Angst vor dem steinernen Wesen. Ein böser Geist beseele die Kreatur.
Warum wurde nur eine einzige »Ganzkörperstatue« in sitzender Position angefertigt? Warum wurde dieses Unikat vollkommen vergraben? Sollte sie den Steinbruch bewachen?

Hockende Statue
Foto: W-J.Langbein
Seit mehr als drei Jahrzehnten bin ich alten Rätseln auf der Spur. Eines habe ich lernen müssen! Skepsis ist immer angebracht, wenn lautstark verkündet wird, dass wieder ein archäologisches Rätsel gelöst worden sei. Thor Heyerdahl zum Beispiel behauptete, alle Geheimnisse um die Osterinselriesen aufgeklärt zu haben. In seinem Weltbestseller »Aku Aku«, 1957 erstmals in Oslo erschienen, schildert er, wie angeblich mit primitiven Mitteln die Steinriesen mit einfachen Steinfäustlingen aus dem Vulkan gemeißelt worden seien. Anschließend habe man sie mit primitiven Seilen über Land gezerrt und mit Holzstangen, Seilen und untergeschobenen Steinen aufgerichtet.

Thor Heyerdahl erweckt in Wort und Bild den Eindruck, es sei ihm mit einigen Insulanern gelungen, experimentell diese seine Theorie zu beweisen. So heißt es zum Beispiel als Bildunterschrift zu einem Foto, auf dem wackere Insulaner mit Steinfäustlingen auf eine Steinwand einschlagen (1): »Eine Statue wird im Steinbruch des Vulkans ausgehauen – zum ersten Mal wieder seit Hunderten von Jahren. Im Vordergrund liegen die Steinbeile und die Flaschenkürbisse, die die gesamte Ausrüstung bei dieser Arbeit darstellten.«

Heyerdahls Experiment misslang
Foto: W-J.Langbein
Die Realität sieht ernüchternd aus: Heyerdahls Experiment misslang, auch wenn er in seinem Buch das Gegenteil suggeriert! Die emsigen Steinmetze mussten nach Tagen mit blutigen Händen aufgeben. Es gelang ihnen eben nicht (anders als von Heyerdahl suggeriert), eine Statue aus dem Steinbruch zu schlagen. Allenfalls die Konturen des Kopfes sind, wenige Zentimeter »tief« gelungen. In diesem Zustand wartet noch heute die von Heyerdahls willigen Gehilfen erst begonnene Statue seit mehr als einem halben Jahrhundert auf Vollendung. Ich habe erhebliche Zweifel, dass das Werk je fortgeführt werden wird.

Wer alten Rätseln auf der Spur die Welt bereist, wird immer wieder feststellen, dass sich so manches Geheimnis einer raschen Aufklärung widersetzt. Steine lassen sich meist nicht wie ein Buch lesen ... Das aber macht für mich den besonderen Reiz der alten Mysterien aus.

Ritzzeichnung eines
großen Fisches
Foto W-J.Langbein
Fußnote
1) Heyerdahl, Thor: »Aku Aku«, Berlin 1972, rechts von Seite 104, Foto unten
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»Die Steine von Moorea«,
Teil 108 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 12.02.2012

Sonntag, 7. November 2010

42 »Das Geheimnis der fliegenden Männer«

Teil 42 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«

von Walter-Jörg Langbein

Auf einem meiner Rundgänge durch die weitläufige Anlage von Chichen Itza zeigte mir ein tüchtiger Guide eine seltsame, verwaschene Gravur... »Das ist eine der legendären Himmellsschlangen, die einst zur Erde herabstiegen... Göttliche Besucher waren das...« Und dann verwies er mich auf eine uralte Zeremonie, die nur einen Steinwurf entfernt von der Kukulkan-Pyramide zur Aufführung komme: der Flug der Voladores....

Ein geheimnisvoller »Herabsteigender«
Zum ersten Mal erlebte ich die »fliegenden Männer«, die geheimnisvollen »Vogelmenschen«, im Sommer 1964... vor dem Pavillon von Mexico auf der Weltausstellung in New York. Ich war damals neun Jahre alt und staunte über eine wagemutige Demonstration von tollkühnen Akrobaten. Seither ist fast ein halbes Jahrhundert verstrichen, aber ich erinnere mich sehr genau an die unglaubliche Darbietung:

Ein Indio kletterte behände auf einen etwa fünfzig Meter hohen Mast. Dort oben war ein hölzernes quadratisches Viereck angebracht. Es ruhte offenbar auf einem Lager und konnte sich wie ein Rad auf der Spitze des Mastes drehen. Der erste Indio erklomm den Mast. Seine vier Kollegen umkreisten ihn am Boden. Dabei vollführten sie stets einen bestimmten Bewegungsablauf, der sich endlose Male zu wiederholen schien.

Die Männer gingen tänzelnd, sich immer wieder in kurzen Pausen verbeugend, um den Mast. Sie blickten, den Kopf weit in den Nacken geworfen, gen Himmel. Suchten sie etwas? Oben auf der Spitze spielte der erste Indio auf einer kleinen Flöte. Er stampfte mit den Füßen, bewegte sich im Kreis. Mit spielerischer Leichtigkeit erklommen nun die vier Indios die Höhe. Oben angekommen, schlangen sie jeweils ein Seil um ihr rechtes Fußgelenk und hielten kurz inne.

Aufstieg der Voladores
Foto: Walter-Jörg Langbein


Ihr Kollege auf der kleinen Plattform tanzte immer schneller ... die Vier stürzten sich in die Tiefe ... kopfüber. Nun bekann der Tanz der fliegenden Männer. Die Vier streckten ihre Arme weit aus, wie beschwörend, umreisten dabei den Mast ... sich auf weiter werdenden Kreisen gleichmäßig zur Erde bewegend. Ein Aufatmen ging durch die Menge, als die Männer den Flug vollendet hatten. Allein schon, wie die kopfüber hängenden stolzen Nachkommen der Mayas nach der letzten Runde wieder auf die Beine kamen, erforderte akrobatische Fähigkeiten!
Ich erinnere mich noch gut an die prächtige Kleidung der Voladores: rote Hose, weißes Hemd, rote Schärpe um die Schultern, dazu ein edler Federschmuck auf dem Kopf. So sehr mich die Leistung der Voladores auch beeindruckte, so beschlich mich auch ein seltsames Gefühl der Betroffenheit. Da standen wir Nachfahren jener wüsten Eroberer, die die hochstehenden Kulturen Zentral- und Südamerikas ausgelöscht hatten. Und die Nachfahren der Mayas führten zu unserer Erbauung Tänze auf.

Würde Winnetou, der von mir so verehrte Häuptling der Apachen, aus der Fantasiewelt Karl Mays, so für Touristen tanzen? War das mutige Treiben mit der Würde eines uralten Kulturvolkes zu vereinbaren? Im Verlauf der letzten drei Jahrzehnte habe ich die Voladores immer wieder gesehen: in Mexico City zum Beispiel, auch in Tulum, direkt an der Karibikküste Mexikos gelegen. In Details unterschieden sich die Darbietungen. Manchmal spielten die »fliegenden Männer« bei ihrem sausenden Weg nach unten auch noch Flöte. Aber egal wie hoch der Mast auch war, immer benötigten die vier Männer je dreizehn Umrundungen des Masts, bis sie am Boden ankamen. Dreizehn Umdrehungen pro Mann, das ergibt – bei vier Voladores – exakt 52 Umdrehungen.

Gleich stürzen sich die vier Voladores in die Tiefe.
Foto Ingeborg Diekmann


»Vor rund fünf Jahrhunderten entstand der Kult der Voladores!« habe ich in einer vielzitierten Internetquelle gelesen. Was für ein Unsinn: Die Spanier tauchten Ende des 15. Jahrhunderts in Mexiko auf, also vor rund 500 Jahren. Der »Tanz der fliegenden Männer« aber ist sehr viel älter. Er wurde lange vor der Zeit der spanischen Eroberer zelebriert... als Mittelamerika noch nicht »christlich zivilisiert« von den Europäern ausgeraubt worden war.

Der Kult der Voladores hat mit den alten Göttern zu tun, zum Beispiel mit Quetzalcoatl, dem »Morgenstern«. »Quetzalcoatl« lässt sich mit »Grünfederschlange« übersetzen. Quetzalcoatl war nicht die vom Christentum verteufelte Schlange aus dem Paradies-Mythos. Quetzalcoatl wurde nicht von einem Gott zum Herumkriechen verurteilt wie das Reptil der Bibel. Quetzalcoatl war selbst göttlich... und wird mit einer heiligen, fliegenden Schlange in Verbindung gebracht. Prof. Hans Schindler-Bellamy, Erforscher südamerikanischer Mysterien uralter Kulturen, im Interview: »Quetzalcoatl alias Kukulkan war die fliegende Schlange.«

Bildunterschrift: Der Absprung.
Foto: Walter-Jörg Langbein


Seltsam: die biblische Schlange wurde verteufelt. Sie bot den Menschen Wissen an. In der christlichen Glaubenswelt wird der Teufel mit Luzifer gleichgesetzt... mit Venus. Quetzalcoatl wird ebenfalls mit der Venus identifiziert... und der fliegenden Schlange!

Manchen Abend habe ich in den Ruinen von Chichen Itza verbracht und zu Füßen der Pyramide des Kukulkan über die Götter Süd- und Zentralamerikas nachgedacht. Immer wieder wurde mir bewusst, dass – wie zum Beispiel in der europäischen Mythologie – Götter in unterschiedlichen Regionen unterschiedliche Namen tragen. Es waren aber die gleichen Götter, die nur anders tituliert wurden. Manches Mal habe ich diesem geheimnisvollen Ritus beigewohnt. Zu Beginn umtanzen die Voladores den Pfahl, blicken suchend gen Himmel. Dann steigen sie empor und fliegen wie die mythologischen Schlangen zur Erde herab. Erinnern uns die Voladores an den Besuch von »Göttern« aus himmlischen Gefilden? Warteten die Mayas auf die Rückkehr dieser Götter? Offensichtlich! Die Azteken rechneten mit der Rückkehr der Mächtigen... und das wurde ihnen zum Verhängnis. Hielten sie doch zunächst die marodierenden Spanier für Götter, denen man sich als Mensch nicht widersetzen konnte!


Kopfüber geht es in die Tiefe
Foto: Ingeborg Diekmann

Quetzalcoatl, der Gott mit der »fliegenden Schlange«, wurde bei den Azteken verehrt. Die Mayas kannten ihn auch, sie nannten ihn Kukulkan. In anderen Gefilden, in den Anden, lautete sein Name Viracocha. Viracocha alias Quetzalcoatl alias Kukulkan war ein Kulturbringer, der in grauer Vorzeit den Menschen Wissen schenkte. Den Mayas soll er die Geheimnisse ihres komplexen Kalenders, der mit Jahrmilliarden rechnet, anvertraut haben. Als Viracocha kam er in der mythischen Zeit der Finsternis in die mysteriöse Stadt Tiahuanaco (1).

Harold Osborne hat sich intensiv mit der verwirrenden Götterwelt Mittel- und Südamerikas beschäftigt. Sein Werk über die Mythologie Südamerikas ist leider nur in englischer Sprache erhältlich. Ausführlich wird auf göttliche Himmelsschlangen hingewiesen, die den Menschen Kultur schenkten (2).
Viracocha alias Kukulkan brachte den Menschen »die Geschenke des Lichts und der Zivilisation« (3)... so wie der verteufelte Luzifer, dessen Namen Lichtbringer bedeutet!

Die Ursprünge des Kultes um die »fliegenden Männer«, die »Vogelmenschen« verliert sich in uralten Zeiten. Bis heute wird der uralte Ritus zelebriert... sehr zum Ärger der christlichen Kirche. Nachdem der alte Brauch nicht verboten werden konnte, wurde er christianisiert. Mag sein, dass die ersten »Voladores« in Tajin (etwa 300 Kilometer nordöstlich von Mexico-City gelegen) durch die Luft tanzten. Hier siedelten schon vor 6000 Jahren Menschen, Von der riesigen Kultstadt ist bis heute erst ein Zehntel erforscht.

Der Flug der Vogelmenschen
Foto: Walter-Jörg Langbein
In Tajin wird der »Voladores-Ritus« mit besonderer Inbrunst zelebriert. Die spanischen Eroberer sahen ihn als reinen Wettkampf an, ohne religiöse Bedeutung. Nur deshalb schritten sie nicht gegen den alten Brauch ein. Die Missionare der katholische Kirche hatten tatenlos zugesehen, wie die Kultur Mittelamerikas zerstört, wie gemordet und geplündert wurde. Angesichts der »Voladores« entdeckten sie ihr Sorge um das Wohlergehen der Mayas. Sie wollten es den Voladores verbieten, sich von ihrem hohen Mast in die Tiefe zu stürzen. Das sei doch zu gefährlich. In Wirklichkeit wollten sie die Erinnerung an uraltes heidnisches Wissen tilgen. Der Kult erwies sich aber als stärker und überlebte.. bis in unsere Tage.

Anstatt zu verbieten, wird nun von der katholischen Kirche der Kult in christliche Bahnen gelenkt. Alljährlich zum Fronleichnamsfest schweben die Voladores zu Boden. Gefeiert wird die leibhaftige Gegenwart Jesu in der Oblate und im Wein. Vergessen ist längst der wirkliche Ursprung der »Voladores«... so wie die Bedeutung von »Fronleichnam« auch im christlichen Abendland nur noch einer Minderheit bekannt ist.

Ich frage mich: Werden wir je die Wahrheit über die Schlangengötter, die vom Himmel herabstiegen und in den Kosmos zurückkehrten, erfahren?

Noch ein Herabsteigender von Chichen Itza
Foto Walter-Jörg Langbein




Fußnoten(1) Tiahuanaco, Bolivien, gehört zu den mysteriösesten Orten unseres Planeten. Monstersteine unvorstellbarer Größe wurden dort wie Bauklötzchen verbaut. Ich werde in einer kommenden Folge über meine Besuche in der Ruinenstadt berichten!

(2) Osborne, Harold: South American Mythology; London 1968

(3) Osborne, Harold: South American Mythology; London 1968, Seite 74

Hinweis: Die Fotos von den Voladores entstanden bei zwei verschiedenen Aufführungen!

Dank: Ein herzliches Dankeschön an Ingeborg Diekmann, Bremen, für die Genehmigung, ihre Fotos zu publizieren!



»Tempel im Paradies«,
Teil 43 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 14.11.2010

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