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Sonntag, 12. Oktober 2014

247 »Maria, die Schlange und die Evangelisten«

Teil 247 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                        
von Walter-Jörg Langbein

Zwei Jungfrauen mit ihren Schlangen.

Die riesige Schlange glotzte mich aus starren, bösen Augen an, sauste ruckartig auf mich zu, um sich dann wieder ebenso ruckartig zurückzuziehen. Dabei stieß sie furchteinflößende Zischlaute aus. Immer wieder griff das monströse Wesen an. Die spitze Zunge der Schlange berührte schmerzhaft meine Stirn. Gleichzeitig ertönte wie aus weiter Ferne ein dröhnendes Gelächter.

Die Schlange freilich war nicht wirklich besonders groß, aber das kam mir nur so vor. Ich war nämlich erst vier Jahre alt und saß mit meiner Mutter nur einige Meter vom berühmten Parthenon entfernt. Die Schlange war aus Holz. Ein dickleibiger, bärtiger Grieche, im Vergleich zu dem Hägar der Schreckliche ein schmales Bürschlein war, hielt das geschnitzte Reptil in einer Pranke und stieß es immer wieder in meine Richtung. Dazu ließ der Koloss sein dröhnendes Lachen erschallen. Zum Glück gelang es meinen Eltern, den aufdringlichen Händler zu vertreiben, der hölzerne Schlangen zum Kauf anbot.

Abgespielt hat sich die für mich fürchterliche Szene – ich war damals gerade vier Jahre alt – unweit des Parthenon. Der vielleicht berühmteste Tempel der Welt wurde einst der Göttin Pallas Athena Parthenos geweiht. Der Beiname der Göttin Parthenos lässt sich mit »die Jungfräuliche« übersetzen. Das wohl wichtigste Attribut der jungfräulichen Himmlischen war die Schlange. Aus der Feder des Pausanias stammt die Beschreibung einer Kolossalstatue der Athena. Zu ihren Füßen schlängelte sich eine nicht minder kolossale Schlange. Andere Darstellungen der Göttin zeigten sie mit einem Schild, auf den sie sich stützt… und an dem sich eine Schlange emporwindet.

Jungfrau und Himmelskönigin mit Attributen...

Uns muss Athena Parthenos vertraut erscheinen: eine Göttin, Jungfrau, in »Begleitung« einer Schlange. Uns kommt die jungfräuliche Himmelskönigin  und Gottesmutter Maria in den Sinn. »Wikipedia« vermeldet im Artikel zum Thema »Unbefleckte Empfängnis« über »Ikonographie und Darstellung (Marias) in der Kunst«: »Ihre Heiligenattribute sind: eine Schlange, die sie zertritt, das biblische Symbol für die Sünde, eine Weltkugel, wodurch Maria als Siegerin über die gesamte weltliche Sünde erscheint – die Schlange windet sich oftmals um die Weltkugel…«

Offensichtlich wurde aus der bescheidenen Mutter Jesu, über die wir im »Neuen Testament« so gut wie nichts erfahren, nach und nach eine Himmelskönigin, die mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen wurde. Noch gilt sie nicht offiziell als Göttin, aber ihre Ehrenbezeichnung »Mutter Gottes« erinnert doch sehr an die mächtigen Mütter der Götter, die selbst Göttinnen waren… aus vorchristlichen Zeiten!

Apfel, Schlange und Mondsichel zu Füßen der christlichen Jungfrau.

Aus der jungfräulichen Göttin Athena wurde die jungfräuliche Maria. Beide hatten das Attribut der Schlange. Und da verwundert es nicht, dass der Parthenon-Tempel im sechsten Jahrhundert in eine christliche Kirche verwandelt wurde, die der jungfräulichen Maria geweiht war. Jungfrau Maria behielt das einst heidnische Attribut Schlange. Doch das einst höchst positive Sinnbild Schlange wurde im Christentum im wahrsten Sinne des Wortes verteufelt. Aus dem einst im höchsten Maße positiven Symbol war das Negative schlechthin. Im vordynastischen Ägypten, zum Beispiel,  genoss die »Schlangenmutter« Wadjet  höchste Verehrung. Und Schlangengöttin Mehem lege sich des Nachts schützend um den Sonnengott Re, der dann unbesorgt schlafen konnte. Verdrängt wird von christlicher Seite heute gern, dass die Schlange zur Zeit der frühchristlichen Gnosis als kluge Überbringerin von Wissen verehrt wurde.

Die Gnostiker spielten gern mit Worten. Das führte allerdings oft zu einer völlig anderen Interpretation biblischer Texte. Gern erinnere ich mich an manches hochinteressante Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Ernst Bammel, bei dem ich während meines Studiums der evangelischen Theologie mehrere Seminare im Fachbereich Judaistik besuchte. So manches Mal unterhielten wir uns über den Schlangen-Mythos des »Alten Testaments«. Professor Dr. Dr. Bammel machte mich darauf aufmerksam, dass Schlange und Eva gleichgesetzt wurden. Der Name Eva wurde als »Mutter alles Lebenden« verstanden, »hawya« ist zugleich auch die »Schlange« und bedeutet als Tätigkeitswort »unterrichten«.  Kirchenlehrer Hippolyt von Rom (etwa 170 bis 235 n. Chr.) übersetzte die »Schlange« mit »das weise Wort Evas«.

Die Himmelskönigin und der Mond...

Im christlichen Glauben, dessen Vertreter in der frühen Geschichte des Christentums vehement Gnostiker als böse Ketzer verfolgten,  ist die Schlange der böse Teufel, der den Menschen um das ewige Leben im Paradies gebracht hat. Weil Eva auf die Schlange hörte, von den verbotenen Früchten aß und ihren Mann Adam zur gleichen Sünde verleitete, wurden Adam, Eva und die Schlange aus dem Paradies gejagt. Die paradiesischen Zustände waren damit Vergangenheit. Mit brutaler Engelsgewalt wurden die ersten Menschen daran gehindert, ins Paradies zurückzukehren. Adam musste von nun an im Schweiße seines Angesichts schuften, Eva unter Schmerzen gebären und die Schlange auf dem Bauch durch die Gegend kriechen.

Johannes oder Ninurta?

Im christlichen Glauben steht auch heute noch die Schlange für Sünde, Vertreibung aus dem Paradies und für Verlust des ewigen Lebens. Diese negative Bedeutung freilich ist sehr jung, gemessen an der Religionsgeschichte unserer Welt. Wenn wir die Mythen und Glaubenswelten seit Jahrtausenden untersuchen, begegnet uns immer wieder die Schlange, ganz im Gegensatz zur christlichen Theologie aber als das Symbol für das ewige Leben!

Die Schlange im Paradies verspricht (4) Erkenntnis und Erlösung durch Erkenntnis, so wie das auch die Gnostiker glaubten. Die Gnostiker, stärkste Konkurrenten des frühen Christentums, schwelgten in der Wiederbelebung uralter Glaubenslehren, in denen mächtige Muttergottheiten eine große Rolle spielten. Sie anerkannten nicht den alleinigen männlichen Gott. Zu einem Gott gehörte für sie stets eine Göttin. Einer recht informativen und erfreulich sachlichen Internetseite (5) entnehme ich prägnante Informationen über den Themenkomplex Gnostiker und Schlange: »Einige gnostische Sekten verehrten die Schlange. Sie betrachteten die Schlange nicht als Verführer, die Adam und Eva zu sündhaftem Verhalten verleitet hat. Vielmehr betrachteten sie die Schlange als einen Befreier, der Adam und Eva Erkenntnis gebracht hatte indem er sie überzeugte, vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen zu essen und dadurch vollkommen Mensch zu werden.«

Marduk oder Lukas?

Von großer Wichtigkeit war für die Gnostiker Maria Magdalena. Anders als im Christentum, das die vermeintliche Prostituierte verleumdete, war unter den Gnostikern eine ganz andere Lehre weit verbreitet. Maria Magdalena verkündete die wirkliche Lehre Jesu. Nach Erscheinen meines Buches »Das Sakrileg und die Heiligen Frauen« (6) nahmen gleich mehrere evangelische und katholische Geistliche Kontakt mit mir auf, die mir versicherten, dass sie in ihren Gottesdiensten die »amtlichen Glaubenslehren« verkündeten, obwohl sie selbst überzeugte Gnostiker seien. Eine noch recht junge evangelische Geistliche trug – so versicherte sie mir wiederholt –  stets ein Amulett am Hals, das statt den gekreuzigten Jesus die Schlange zeigte.

Die Geistliche vertraute mir unter dem Siegel der Verschwiegenheit an, dass für sie das »wahre Christentum« die Verehrung der Göttin in Gestalt einer Schlange sei. Jahwe, der Gott des patriarchalischen Judentums, sei von der Göttin belehrt worden, habe ihre Botschaft aber verfälscht. Zu diesem Glauben könne sie sich aber nicht bekennen, müsse sie doch um ihre Entlassung aus kirchlichem Dienst fürchten. Man kann tatsächlich davon ausgehen, dass so eine Geistliche von der Kirche aus ihren Reihen verstoßen und selbst als Religionslehrerin kaum eine Anstellung finden würde.

Markus oder Nergal?

Ein katholischer Geistlicher hofft, so versicherte er mir, dass er die Rückkehr der Gnosis als »das eigentliche Christentum« noch erleben dürfe. »Der Amtskirche ist die Gnosis ein Dorn im Auge, weil sie eben nicht von oben herab für alle gültige Dogmen predigt, sondern auf die selbständige Erkenntnissuche des einzelnen Menschen setzt!« Der Geistliche zeigte mir Darstellungen von Göttinnen aus dem alten Babylon. So wurde die Göttin Astarte sehr häufig mit einer Mondsichel und einer Schlange dargestellt… so wie Maria, die Gottesmutter in zahllosen sakralen Kunstwerken vieler Jahrhunderte im Christentum katholischer Prägung!

Mindestens genauso häufig wie wir Maria, die Himmelskönigin im ihren uralten Attributen (Mondsichel oder Vollmond und Schlange) in unseren Kirchen begegnen, finden wir dort auch die Attribute der vier christlichen Evangelisten. Stellen wir uns vor, ein Mensch aus dem »Alten Babylon« würde eine christliche Kirche besuchen. Dort entdeckt er die vier Evangelisten mit ihren Symbolen. Ohne zu zögern würde der Mensch aus Babylon Lukas als babylonischen Stadtgott Marduk,  Markus als Unterweltgott Nergal,  Johannes als Windgott Ninurta und Matthäus als Nabu, den Gott der Weisheit identifizieren.

Marduk und Lukas hatten beide das Symboltier Stier. Markus und Nergal wurden beide mit einem Löwen dargestellt. Johannes und Ninurta teilten sich den Adler als »Erkennungszeichen« und Matthäus und Nabu symbolisches Attribut war ein geflügelter Mensch oder Engel.

Matthäus oder Nabu?

Mit anderen Worten: Jahrtausende alte Symbole aus babylonischen Zeiten wurden vom Christentum übernommen, als Zeichen der Evangelisten. Die vier Evangelisten gelten als Träger des Christentums, die vier babylonischen Götter stützten die »vier Weltenden«.  Sollte auch uraltes gnostisches Wissen zu Beginn des 21. Jahrhunderts in unseren christlichen Gefilden im Verborgenen weiterleben? Ich bedauere es sehr, dass es in der »Wissenschaft« Theologie keine Erforschung von Entwicklung und Veränderung uralten Glaubens zum Christentum hin gibt. Nach wie vor, so scheint es mir, mag man nicht zugeben, dass uraltes »heidnisches« Glaubensgut im heutigen Christentum fortbesteht. Wirklich verblüfft hat mich, dass in Kreisen heutiger christlicher Geistlichkeit die offiziell nach wie vor als Ketzerei verdammte Gnosis immer noch Anhänger hat, in welchem Umfang auch immer. Offiziell wagt es kein Priester christlicher Prägung, sich zur Gnosis zu bekennen. Ob sich daran in absehbarer Zeit etwas ändern wird? Ich glaube es nicht!

Zu den Fotos...

»Zwei Jungfrauen mit ihren Schlangen«: Links »Athena Parthenos« wikicommons Marsyas, rechts Maria mit Jesuskind an der Tür der Marien-Kapelle im Dom zu Paderborn, Foto Walter-Jörg Langbein 

»Jungfrau und Himmelskönigin mit Attributen...«: Maria aus der Stadtkirche von Lügde, Foto Walter-Jörg Langbein. Die Stadtkirche wird auch als Marienkirche bezeichnet.

»Apfel, Schlange und Mondsichel zu Füßen der christlichen Jungfrau.«: Maria aus der Stadtkirche von Lügde, Foto Walter-Jörg Langbein.

»Die Himmelskönigin und der Mond...«: Münsterkirche zu Hameln, Foto Walter-Jörg Langbein

»Johannes oder Ninurta?«, »Marduk oder Lukas?«, »Markus oder Nergal?« und »Matthäus oder Nabu?«: Münsterkirche Hameln, Fotos Walter-Jörg Langbein


Die Münsterkirche von Hameln. Foto Walter-Jörg Langbein

Fußnoten

1) Siehe hierzu auch Gruben, Gottfried: »Die Tempel der Griechen«, München, 5. Auflage 2001, S. 171-190!
2) 1. Buch Mose Kapitel 3, Verse 1-24, »Sündenfall«
3) Siehe hierzu auch…
Baudry, Gérard-Henry: »Handbuch der frühchristlichen Ikonographie«, Freiburg
     2010
Biedermann, Hans: »Knaurs Lexikon der Symbole«, München 1989
Biedermann, Hans: »Wellenkreise/ Mysterien umd Tod und Wiedergeburt in den
     Ritzbildern des Megalthikums«, Hallein 1977
Black, Jeremy und Green Anthony: »Gods, Demons and Symbols of Ancient
     Mesopotamia«, Austin 1992
4) 1. Buch Mose Kapitel 3, Vers 4
5) http://www.eaec-de.org/Gnostizismus.html

»Was geschah vor der Schöpfung? Ein »Reisebericht«
Teil 248 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«                        
von Walter-Jörg Langbein,                      
erscheint am 19.10.2014

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Sonntag, 15. Juni 2014

230 »Adam und Eva auf der Osterinsel«

»Das Paradiestor und seine Sphingen, Teil 5«,
Teil 230 der Serie

»Monstermauern, Mumien und Mysterien«

von Walter-Jörg Langbein


Das Kirchlein der Osterinsel. Foto: Walter-Jörg Langbein

Der Kontakt mit der christlich-zivilisierten Welt erwies sich für die Osterinsulaner als ganz und gar nicht segensreich. Durch eingeschleppte Krankheiten kam es auf dem einst paradiesischen Eiland in der Südsee zu Epidemien, der im 19. Jahrhundert fast die gesamte Bevölkerung zum Opfer fiel. Nur ein Bruchteil der ursprünglichen sakralen Mythologie blieb erhalten. Schwer zu entscheiden ist, was echte Osterinsel-Mythologie ist und was erst nach der Christianisierung an Glaubensgut entstand.

Im Zentrum der Osterinseltheologie standen Götter wie Make-Make, der ein Schöpfer von Leben gewesen sein muss. Make-Makes erste Kreation war – so heißt es im Mythos »Make-Make, der Schöpfer der Welt« (1) ein monströses Mischwesen: eine Kombination aus Make-Make und einem Vogelwesen mit Schnabel, Flügeln und Federn. Dieses Monster könnte so ausgesehen haben wie eines der Mischwesen vom Paradiestor am Dom zu Paderborn.

Make-Make in Stein graviert. Foto: Walter-Jörg Langbein

So ganz zufrieden war Make-Make mit dem Ergebnis dieses Experiments nicht. Er probierte weiter. Im dritten Anlauf (2) »befruchtete Make-Make das Loch eines Steines, in dem rote Erde war. Er mischte seinen Samen und die Erde und formte so den ersten Menschen.«

Als ich mit einem der örtlichen Geistlichen in der kleinen Kirche der Osterinsel über diese alte Überlieferung diskutierte, löste ich eine heftige Reaktion aus. Der Gottesmann war sichtlich empört und wetterte drauf los: »So ein sündiger Text zeigt doch, wie verderbt diese gottlosen Texte sind! Gott schafft durch das Wort. Er hat es nicht nötig, rote Erde mit seinem Samen zu verarbeiten und daraus einen Menschen, sozusagen Adam, zu fabrizieren!« Auf die erste Kreation des Gottes, das Mischwesen aus Make-Make und Vogel, wollte er auf gar keinen Fall eingehen. Dabei wimmelt es im Kirchlein auf der Osterinsel förmlich von Darstellungen von Mischwesen, die sehr wohl das erste Werk Make-Makes, ein Mischwesen mit den Zügen eines menschenähnlichen Gottes und eines Vogels, zeigen können.

Mischwesen Mensch-Gott-Vogel in der Kirche.
Foto W-J.Langbein

Mit seinem »Adam« war Make-Make zufrieden (3), »da der Mensch, den er eben geformt hatte, ihm ähnlich war und sprechen und denken konnte«. Die Parallelen zur biblischen Genesis sind offensichtlich: Der namenlose »Adam« der Osterinsel wird aus roter Erde geformt, der biblische Adam ebenso (4): »Da machte Gott der Herr den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.«

Schon bei der Erschaffung des »Adams« der Osterinsel wird die Anlehnung an den Text der Genesis deutlich. Das gilt auch für die Erschaffung der ersten Frau nach der Osterinselmythologie. Lesen wir zunächst im »Alten Testament«:

Bibelillustration aus dem 15. Jahrhundert.
Foto Archiv W-J.Langbein

»Und der Mensch gab einem jeden Vieh und Vogel unter dem Himmel und Tier auf dem Felde seinen Namen; aber für den Menschen ward keine Gehilfin gefunden, die um ihn wäre.

Da ließ Gott der Herr einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und er schlief ein. Und er nahm eine seiner Rippen und schloss die Stelle mit Fleisch.

Und Gott der Herr baute eine Frau aus der Rippe, die er von dem Menschen nahm, und brachte sie zu ihm.

Da sprach der Mensch: Das ist doch Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch; man wird sie Männin nennen, weil sie vom Manne genommen ist.«

Adam und Eva am
Adam-und-Eva-Haus,
Höxter, Foto W-J.Langbein
In der Osterinselmythologie bleibt die erste Frau – wie der erste Mann – namenlos (6): »Nach einiger Zeit bemerkte er (Make-Make), dass … der von ihm geformte Mensch sich langweilte und sich einsam fühlte. Dies deuchte ihm nicht gut. Er schläferte ihn ein, legte sich zu ihm und befruchtete seine linke Rippe, so die Frau erschaffend.«

Auch die Schilderung der Erschaffung der ersten Frau durch Make-Make löste beim sittenstrengen christlichen Priester helle Empörung aus. Gott, so schrie er schließlich, sei kein sexuelles Wesen und schwängere weder Rippen noch rote Erde. Als ich gar nach dem ersten von Make-Make geschaffenen Wesen fragte, rastete der Gottesmann völlig aus: »Gott schuf Adam und Eva als erste Menschen und kein Monster vorher! Das ist eine heidnische Erfindung, um die Menschen in die Irre zu führen!« Woher er das denn so genau wisse? »So steht es in der Bibel! Im Schöpfungsbericht! Halten Sie sich an den Schöpfungsbericht und vergessen Sie diesen heidnischen Unglauben!«

Der Geistliche war inzwischen so von Zorn erfüllt, dass an eine Fortführung unseres Gesprächs vor dem Kirchlein der Osterinsel nicht zu denken war. Ob der Priester wusste, dass laut christlicher Bibel Gott erst eine göttliche Konkurrentin beseitigen musste, bevor er sich ans eigentliche Werk der Schöpfung machen konnte?

Versteckt – und selbst Theologen oft unbekannt – im »Alten Testament« findet sich aber ein anderer Anfang der Geschichte von Gott. Bevor Gott mit der Schöpfung beginnen konnte musste er erst Rahab besiegen (7): »Durch seine Kraft hat er das Meer erregt, und durch seine Einsicht hat er Rahab zerschmettert.« 

Gott hat, noch bevor er mit seiner Schöpfung begann, das Meer aufgewühlt und Rahab getötet. Vor dem Beginn der biblischen Geschichte von Gott, wie sie das Alte Testament erzählt, war also Rahab. Wer oder was aber war Rahab? Diverse Lutherausgaben der Bibel erklären in Fußnoten, Rahab sei »der Drache der Urzeit« gewesen. Und in der Tat: der Prophet Jesaja umschreibt Rahab als Drachen. Jesaja appelliert an Gott (8): »Wach auf, wach auf, zieh’ Macht an, du Arm des Herrn! Wach auf, wie vor alters zu Anbeginn der Welt! Warst du es nicht, der Rahab zerhauen und den Drachen durchbohrt hat?«

Adam und Eva in der kleinen Wehrkirche von Urschalling.
Foto: Walter-Jörg Langbein

Bevor der Gott des Alten Testaments mit der eigentlichen Schöpfung anfangen konnte, musste er erst einmal den »Drachen« Rahab töten. Rahab existierte also schon bereits vor der Schöpfung. Verschweigt uns die Bibel da etwas? Der Schlüssel zum Geheimnis um Rahab findet sich gleich zu Beginn des Alten Testaments, allerdings muss man den Text gründlich im hebräischen Original untersuchen. In der Übersetzung heißt es wenig aussagekräftig (1. Buch Mose Kapitel 1, Vers 2): »Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe.«. Übersetzt man das hebräische Original wörtlich, lautet der zweite Teil des Verses: »Finsternis lag auf dem Antlitz von Tehom.« Tehom aber lässt sich auf uralte babylonische Mythologie zurückführen: auf die babylonische Gottheit Tiamat, die auch als Meeresdrachen bezeichnet wird. Ursprünglich aber war Tiamat die Meeresgöttin.

Die biblische Geschichte vom Kampf Gottes gegen Rahab ist eine Kopie einer älteren Vorlage. Das Original steht in der babylonischen Geschichte von Gott: Schöpfergott Marduk muss erst Tiamat besiegen, damit er den Kosmos erschaffen kann. Jahwe, der biblische Gott, entspricht dem babylonischen Gott Marduk, Rahab ist die hebräische Variante der babylonischen Meeresgöttin Tiamat. In Rahab lebt also die Göttin des Meeres weiter. Das Alte Testament verdrängt weitestgehend die Erinnerung an die Göttin, die vor Jahwe geherrscht haben muss. Im biblischen Text wird aus der Göttin ein böser Drache, der von Jahwe zerhackt wird. Auf diese drastische Weise beschreibt der unbekannte Textautor die Verdrängung des Matriarchats durch das Patriarchat. Dass allerdings noch zu biblischen Zeiten, und das trotz Androhung der Todesstrafe, weiterhin Göttinnen verehrt und angebetet wurden, steht auf einem anderen Blatt!

»Jesus«-Statue in der Osterinsel-Kirche.
Foto: Walter-Jörg Langbein

Auf der Osterinsel erinnern geheimnisvolle Steinzeichnungen noch an das Mensch-Gott-Vogel- Mischwesen, das Make-Make erschaffen haben soll. Wer das kleine christliche Gotteshaus der Osterinsel besucht, kann seltsame Darstellungen finden. An allen Ecken und Enden begegnet uns die »heidnische« Mythologie, die mehr oder minder dezent verchristianisiert wurde. Der mysteriös-legendäre Vogelmensch, dessen ursprüngliche Bedeutung längst in Vergessenheit geraten ist, findet sich als »Heiliger Geist« auf dem Haupt eines grimmig dreinblickenden Jesus. Der unbekannte Künstler ließ Gesichtszüge von Make-Make in die Holzstatuette einfließen. Wer die Jesus-Figur in der Kirche genauer betrachtet, erkennt die starr dreinblickenden Glotzaugen von Make-Make wieder, die so häufig in Brocken von Vulkangestein eingraviert worden sind.

Oft fand ich nur die stilisierten Augen Make-Makes in den porösen Stein geritzt, kaum noch zu erkennen, im Lauf der Jahrhunderte stark verwittert. Auch in den Schriftzeichen der Osterinselschrift entdeckt man monströse Mischwesen. Leider konnte bis heute, allen gegenteiligen Behauptungen zum Trotz, die Schriftzeichen der Osterinsel nicht entziffert werden. Unzählige Schrifttafeln aus Holz wurden im Rahmen der Christianisierung als Teufelszeug verbrannt. Wie viele in Verstecken erhalten geblieben sind, wir wissen es nicht. Wie viele Schrifttafeln in Depots kleiner Museen oder in Privatsammlungen exzentrischer Millionäre ruhen mögen, wir wissen es auch nicht. Wir wissen aber, dass durch die Christianisierung uraltes Glaubensgut der Osterinsulaner gezielt verdrängt wurde. Nur noch einzelne Sätze in der Ursprache der Osterinsel sind erhalten geblieben, die heute nicht mehr übersetzt werden können.

Himmel über der Osterinsel. Foto Walter-Jörg Langbein

So soll Make-Make zu Adam und Eva der Osterinsel gesagt haben: »Vivinavivina hakapiro e ahue.« Was diese in unseren Ohren wohlklingenden Worte einst bedeutet haben? Sie können leider nicht mehr übersetzt werden…. Erhalten sind lediglich seltsame Gravuren und Schnitzwerk aus alten Zeiten, so wie am Paradiestor des Doms zu Paderborn eingravierte Mischwesen aus uralten Mythen zu finden sind, die wahrlich alles andere als »christlichen« Ursprung haben. Wenn aber in christlicher Kunst »heidnisches« Gedankengut weiter lebt, was hat das zu bedeuten? Dass uralte »heidnische« Überlieferungen so stark waren, dass sie nicht einfach verboten werden konnten. Was im Gedächtnis der missionierten Völker fest verankert war, wurde manchmal christianisiert und in den Volksglauben integriert! Das geschah in Paderborn ebenso wie auf der Osterinsel.



Fußnoten

1) Felbermayer, Fritz: »Sagen und Überlieferungen der Osterinsel«, Nürnberg 1971, S. 27
2) ebenda
3) ebenda, S. 28
4) 1. Buch Mose, Kapitel 2, Vers 7
5) 1. Buch Mose, Kapitel 2, Verse 20-24
6) Felbermayer, Fritz: »Sagen und Überlieferungen der Osterinsel«, Nürnberg 1971, S. 27
7) Hiob Kapitel 26, Vers 12
8) Jesaja Kapitel 51, Vers 9

»Bibel, Götter, Monsterwesen«,
Teil 231 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 22.06.2014

Sonntag, 21. November 2010

44 »Luzifer der Südsee«

Teil 44 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein

Es war ein ruhiger Herbstabend in den direkt am Karibikstrand gelegenen Ruinen von Tulum. Die Busse der Touristen waren abgefahren, die mysteriöse Anlage von Tulum war fast menschenleer... Ich kam mit einem amerikanischen Geistlichen ins Gespräch. Seine Vorfahren, bettelarme Weber aus Sachsen, hatten verzweifelt die Heimat verlassen und waren nach Michigan ausgewandert. Dort lebte er in einer kleinen dörflichen Gemeinde am Michigansee... als Geistlicher.

Gab es an Mexikos Karibikküste einst ein ›Babylon‹
wie in der Bibel? Foto: Walter-Jörg Langbein
»Es sind die Trümmer Babylons!« fauchte der ältliche Geistliche und machte mit beiden Armen weit ausladende Bewegungen. »Hier versuchten die Menschen ihren sündhaften Turm zu bauen...« Mit zitternden Fingern holte er eine zerfledderte Bibel aus seinem verschwitzten Jackett und zitierte Kapitel 11 des Buches Genesis:

»Es hatte aber alle Welt einerlei Zunge und Sprache. Da sie nun zogen gen Morgen, fanden sie ein ebenes Land im Lande Sinear, und wohnten daselbst. Und sie sprachen untereinander: Wohlauf, laß uns Ziegel streichen und brennen! und nahmen Ziegel zu Stein und Erdharz zu Kalk und sprachen: ›Wohlauf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, des Spitze bis an den Himmel reiche, dass wir uns einen Namen machen, denn wir werden sonst zerstreut in alle Länder!‹«

Meine heftigen Zweifel ließ der sich in Rage redende Gottesmann nicht gelten. Der Turm zu Babel, so warf ich ein, stand doch in biblischen Landen... und nicht im mexikanischen Tulum. Wütend ergriff mich der Gottesmann und führte mich zu den Resten des babylonischen Turms zu Tulum.

Der ›babylonische Turm‹ von Tulum?
Foto: Walter-Jörg Langbein
»Diese Treppenstufen stiegen einst die Menschen empor... zu sündigem Treiben hoch oben im satanischen Tempel!« schrie der Geistliche. Wieder zitierte er wutschnaubend aus dem Kapitel 11 des Ersten Buch Mose: »Da fuhr der Herr hernieder, dass er sähe die Stadt und den Turm, die die Menschenkinder bauten.« Gott zerstörte den Turm und verwirrte die Menschen, heißt es in der Bibel. Sie verstanden einander nicht mehr, redeten nicht mehr in einer gemeinsamen, sondern in vielen Sprachen.

Die von der Bibel angebotene sprachliche Erklärung ist allerdings vollkommen falsch: Babel hat mit dem hebräischen »balal«, zu Deutsch »verwirren« nichts zu tun. Der Name Babel verweist auf eine recht unbiblische Geschichte. »Babel« leitet sich eindeutig vom Babylonisch-Sumerischen »bab-ili« her. »Bab-ili« heißt zu Deutsch »Tor der Götter«. Das reale Vorbild für den biblischen Bericht vom Turmbau zu Babel ist der babylonische Zikurrat. Zikkurats waren mehrstufige Türme. Ähnlich wie die ältesten Pyramiden dienten sie vermutlich als Ersatz für heilige Berge. Wer die höchsten Gipfel der Berge erklomm, der fühlte sich den kosmischen Göttern näher.

Rund zwei Jahrtausende vor Christus entstand das reale Vorbild für den biblischen Turm, der »Etemenanki«. Er ragte in Babylon direkt beim Tempel des Gottes Marduk hoch in den Himmel. Ganz oben gab es einen Tempel. In diesem Gotteshaus wurde die »Heilige Hochzeit« zelebriert.

Die Priesterin erklomm den Turm gen Himmel, die »Gottheit« kam vom Himmel herab und wartete im Heiligtum auf seine Partnerin. Gemeinsam zelebrierten sie dann die »Heilige Hochzeit« im Tempel.

Allerdings war es nicht der leibhaftige Gott selbst, der ins Brautgemach kam, sondern ein Stellvertreter. Babylonische Städte waren Stadtstaaten, die von einem Priesterkönig geleitet wurden. Der Priesterkönig und die Oberpriesterin vollzogen die »heilige Hochzeit«. Zwei Menschen aus Fleisch und Blut schlüpften in die Rolle von Göttern. Aus Sicht der Jahwepriester war das Blasphemie: Menschen, die sich für die Zeit des Rituals als Götter fühlten. Wenn das keine Gotteslästerung war! Es durfte nur einen Gott, nämlich Jahwe, geben! Und kein Mensch durfte sich wie ein Gott aufführen!

Der Turm zu Babel in seinem Umfeld. Rekonstruktion.
Foto: Archiv Langbein
Die »Heilige Hochzeit« gehörte schon vor vielen Jahrtausenden zum Jahreswechsel wie heutige Sylvesterfeiern mit Sekt und Feuerwerk. Der heilige Sex – Hurerei in den Augen der frommern Jahwe-Anhänger – sollte für ein weiteres Jahr Fruchtbarkeit gewähren: für Land und Leute. Mensch und Tier sollten sich weiter fortpflanzen können und ausreichend Nachwuchs haben. Mutter Erde sollte wieder genügend Nahrung für Mensch und Tier hervorbringen. Das ewige Rad des Lebens sollte sich wieder ein Jahr lang weiter drehen.

Dieser heilige Ritus wurde nicht in Babylon »erfunden«. Er wurde wohl schon Jahrtausende früher importiert und zelebriert: auf heiligen Bergen, deren hohe Gipfel dem Himmel näher waren als der Erde. Die Stufenpyramiden im babylonisch-assyrischen Bereich dürften Nachbildungen der heiligen Berge gewesen sein, errichtet von den Nachkommen der einstigen Ahnen, die aus einem bergreichen Land nach Babylon kamen.

Im heiligen Gemach des Tempels auf dem »Turm zu Babel« feierten der Priesterkönig und die Oberpriesterin das Ritual der »Heiligen Hochzeit«: der Priesterkönig in Vertretung von Gott Marduk, die Oberpriesterin für die Göttin Ischtar. Sollte es weltweit so etwas wie einen Urkult gegeben haben... von einem herabsteigenden Gott?

Gab es weltweit herabsteigende
Götter .. wie in Tulum?
Foto: Walter-Jörg Langbein
Wütend stapfte der empörte Geistliche davon. So abstrus seine Behauptungen auch zu sein schienen.. kann es nicht sein, dass sich in Tulum etwas Ähnliches abspielte? Wurde in sakralen Räumen von Tulum so etwas wie die »heilige Hochzeit« zelebriert.. zwischen dem mächtigen »herabsteigenden Gott« und der Göttin des Lebens Ix-Chel? Wurden im »Ur-Tulum«... lange bevor die Mayas kamen... ein uralter Ritus zelebriert, der das Fortbestehen des Lebens auf Planet Erde gewähren sollte?

Wie sich die Bilder gleichen... Beginnen wir mit der Bibel: Bei Jesaja (1) heißt es über den Sturz des Königs von Babylon: »Wie bist du vom Himmel gefallen, du schöner Morgenstern!« Jesus sagte nach Lukas (2): »Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz.« Die biblische Tradition machte aus dem König von Babylon und dem Teufel, der vom Himmel stürzte... den Oberteufel Satan. In Tulum begegnet uns immer wieder plastisch dargestellt der »herabstürzende Gott«, der auch als »Abendstern« und »Blitz« gedeutet wird. In den Augen der christlichen Geistlichkeit war der »herabsteigende Gott« von Tulum der böse Luzifer.


Ein herabsteigender Luzifer von Tulum?
Foto: Ingeborg Diekmann
Wurde in Tulum ein Kult zelebriert, in dessen Mittelpunkt ein »herabsteigender Gott« stand... ein Kult, der den Fortbestand des Lebens auf Planet Erde gewährleisten sollte?

Wir wissen wenig über Tulum. Wo Wissen fehlt, wird auch von Wissenschaftlern viel spekuliert. Schriftliche Dokumente der Mayas mag es einst gegeben haben. Sie können uns keine Auskunft mehr über Tulum erteilen, wurden doch die Codices der Mayas von der katholischen Geistlichkeit gezielt gesucht und verbrannt. Stumm sind die Gemäuer von Tulum. Die Stuckskulpturen der herabsteigenden Götter sind oft übel zugerichtet und hüten uralte Geheimnisse. Werden wir sie jemals verstehen?

Wenn man aufpasst, dann kann man in Tulum dann und wann eine Begegnung beobachten... zwischen einem herabsteigenden Gott und einer Schwalbe, der Stellvertreterin der Göttin...zwischen dem Luzifer der Südsee und der Göttin....

Eine Schwalbe der Göttin und ein
herabsteigender Gott ... in Tulum.
Foto Ingeborg Diekmann
Fußnoten:(1) Der Prophet Jesaja Kapitel 14, Vers 12
(2) Das Evangelium nach Lukas Kapitel 10, Vers 18

Ich danke Frau Ingeborg Diekmann für die schönen Fotos!


»Das Geheimnis der Maria von Guadalupe«,
Teil 45 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 28.11.2010

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